Ausgabe 
3.6.1936
 
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VMM

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Gottfried v. (Tramm Tennismeister von Frankreich. Bei den Entscheidungen der französischen Tennis­meisterschaften im Pariser Tennis-Stadion schlug der Deutsche Meister Gottfried v. (Tramm zum ersten­mal den besten Spieler der Welt Fred Perry und gewann damit den französischen Meistertitel. Unser Bild zeigt v. (Tramm (links) und Perry nach dem Kampf. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Die Leistungen der 2. Halbzeit bei den Gießenern waren sehr gut.

Frankfurt Bieber 1. Jugend BfB.-R 1. Jugend 3:1.

Die Gießener Mannschaft konnte auch in Bieber restlos gefallen. Daran ändert auch nichts ihre Nie­derlage. Während der ganzen ersten Halbzeit stan­den sich zwei im Feldspiel durchaus ebenbürtige Gegner gegenüber. Das Unentschieden der ersten Halbzeit entsprach dem Spielverlauf. Jedoch in der Mitte der zweiten Halbzeit zeigten die Gießener durch das oortägliche Spiel Ermüdungserscheinun­gen, und innerhalb von zehn Minuten konnte der Gastgeber drei Tore erzielen. Kurz vor Schluß schossen die Gießener das Ehrentor.

DfB.-R. 1. Schüler Lollar 1. Schüler 0:4.

Die Gießener hatten in diesem Spiel durch Ab­sagen nur eine kombinierte Mannschaft zur Stelle, die von den Lollarern einwandfrei geschlagen wurde.

D f B. - R. 2. Schüler Lollar

2. Schüler 1:0.

Ein schöner Erfolg der Kleinsten des Vereins, die ein gutes Spiel zeigten.

Iugendkämpfe bei der Gpielvgg.il 900.

Spielvereinigung 1900 Gießen 1. 3gb. Tufpo 86/09 Kassel 1. Igd. 4:1 (1:1).

Am ersten Pfingstfeiertag weilte die erste Jugend der Spielvereinigung 1900 zum fälligen Rückspiel in Kassel. Ein körperlich etwas stärkerer Gegner stand dort den Blauweißen gegenüber. Die Gast­geber wurden nur wenig vor dem Tor gefährlich. Bei den Gästen war kein Versager in der Mann­schaft, obwohl sie mit zwei Mann Ersaß spielen mußten. Das Spiel begann mit forschen Angriffen der Gießener. Aber erst nach 20 Minuten wurden sie von Erfolg gekrönt. Ein scharfer Schuß des Gie­ßener Halbrechten war für den sehr guten Tormann der Gastgeber unhaltbar. Durch einen Fehler der Gießener Hintermannschaft fiel dann der Ausgleich. Sonst änderte sich nichts mehr bis zur Pause. Nach dem Wechsel spielten die Gäste wie am Schnürchen und konnten durch drei schöne Schüsse der Innen­stürmer das Schlußergebnis herstellen. Der Gieße­ner Mannschaft gebührt ein Gesamtlob

1900 2. 3gb. Flensungen 1. 3gb. 2:1.

1900 2. 3gb. Nieder-Ohmen 1. 3gb. 2:5.

Die zweite Jugend weilte am ersten Feiertag in Flensungen. Es gelang ihr, die dortige Jugend­mannschaft knapp zu schlagen. Großes Verdienst gebührt hier vor allem dem Tormann, der manche Chance des Gegners zunichte machte. Aber auch die übrigen Mannschaftsteile zeigten ansprechendes Spiel, und so war der Sieg verdient. Das zweite Spiel wurde in Nieder-Ohmen ausgetragen. Der Bessere wurde Sieger. Bei Halbzeit stand die Partie 2:1 für den Gastgeber.

1900 3. 3gb. BfB.-R. Gießen gern. 3gb. 2:2.

Die dritte Jugend, die nun ihr drittes Spiel austrug, konnte gegen eine verstärkte Mannschaft des Lokalgegners ein Unentschieden herausholen. Bei Halbzeit stand es noch 2:0 für die Grün-Weißen.

1900 1. Schüler Hanau 93 1. Schüler 0:6.

1900 2. Schüler Hanau 93 2. Schüler 3:0.

Die beiden Schülermannschaften waren von den Hanauern eingeladen. Die ersten Schüler hatten nie Aussicht auf Sieg, jedoch tat sie ihr Bestes. Sehr gut war der Tormann. Die zweiten Schüler konnten einen verdienten Sieg mit nach Hause bringen. Die Mannschaft zeigte ihr bestes Spiel.

1900 3. Schüler Io. 1846 Schüler 10:0.

Ueberraschend hoch siegte die jüngste Mannschaft des Vereins im Spiel gegen den Turnverein 1846. Die Zuschauer sind hierbei davon überzeugt wor­den, daß 1900 zur Zeit sehr guten Nachwuchs hat. d88S Gießen Zweiter der Gruppe West

im 6er Rasenradball.

Der Gießener Radfahrer-Verein von 1885 hatte an den Feiertagen seine 6er-Rasen-Radoallmann- schaft (Deibel, Gebr. Von-Eiff, Hauck, Stammel. Baum) zu den Vorentscheidungen um die Deutsche Meisterschaft nach Essen entsandt. Die Spitzenmann­schaften der Gaue Westfalen, Niederrhein, Mittel- rhein und Nordhessen waren am Start. Die Grpie.e wurden in zwei Gruppen ausgetragen. In aer Gruppe I standen sich Hilden (Rhld.) und 1888- Gie­ßen gegenüber, während in der Gruppe II Cssen- Werden, Hagen-Altena und Kaisersau vertreten

Die Gießener hatten das Pech, m ihrer Gruppe auf den Bezwinger von Essen-Werden zu treffen. Die Gießener mußten ganz aus sich herausgehen, um gegen diese starke Mannschaft zu gewinnen. In einem überaus spannenden Kampf gelang es Den

(SiegenerSechs" mit 2:0 (Folbzeit 1:0) Toren Über Hilden zu triumphieren. Die 85er. waren stan- dig leicht überlegen, doch trugen die Hildener man­chen gefährlichen Angriff auf das gegnerMe Tor vor, der jedoch stets eine sichere Beute der Gießener Hintermannschaft wurde. In der letzen Viertelstunde der zweiten Halbzeit gelangen dem Gießener Sturm nochmals zwei Tore, jedoch wurde das letztere vom Schiedsrichter nicht gegeben. Die Leistungen der Gießener Mannschaft waren hervorragend. Vom Tormann bis zu den Stürmern stellte jeder seinen Mann.

Als Sieger der Gruppe I traf Gießen auf den Sieger der Gruppe II Essen-Werden, die gegen die beiden schwachen Mannschaften von Hagen-Altena und Kaisersau leicht gewinnen konnten. Dieses Spiel mußte die Entscheidung bringen, wer von den bei- den Mannschaften an den Endspielen um die Deutsche Meisterschaft teilnehmen sollte. Zunächst war ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften ver­suchten Tore zu erzielen, was auch den Essenern bald gelang. Sie gingen mit 1:0 und gleich darauf mit 2:0 in Führung. Die Gießener, noch sehr über- anstrengt von dem vorausgegangenen schweren Spiel gegen Hilden und etwas deprimiert von dem Erfolg der Essener, leisteten zwar hartnäckigen Widerstand, konnten jedoch den Siea der Essener Mannschaft nicht verhindern. Mit 3:0 Toren mußten sie sich geschlagen bekennen.

Wenn es der Gießener Mannschaft auch nicht gelang, Gruppensieger zu werden, so hat sie mit ihren in Essen gezeigten Leistungen doch bewiesen, daß sie zu den besten deutschen Mannschaften zu zählen ist.

Die deutschen Oiymptalurnennnen in Aauheiin.

In Bad-Nauheim ist gestern die Reichs­kernmannschaft der Turnerinnen für die Olympischen Spiele eingetroffen. Dte besten deutschen Turnerinnen unterziehen sich m Bad-Nauheim in dieser Woche einer weiteren gründlichen Schulung und im Anschluß daran einer Prüfung, die als zweites Ausscheidungs- turnen der Kernmannschaft öffentlich ist und nächsten Sonntag nachmittag auf der o.- Tscham - mer-und-Osten-Kampfbahn stattfindet.

Seit den Gau- und Gaugruppenausscheidungen, dem großen Magdeburger Wettbewerb im Spät­herbst vergangenen Jahres, der über die Zugehörig­keit zur Olympia-Kernriege entschied, hat es all­monatlich Lehrgänge gegeben, die in Hannover stattfanden und vom Reichsgymnastikwart Carl Loges zusammen mit Hermann Oh ne sorge geleitet wurden. Fünfzehn Mädels sind aus dieser Auslese übrig geblieben. Sie traten vor vier Wochen in Hannover im ersten Ausscheidungsturnen der Turnerinnen-Kernmannschaft erstmals vor die Oeffentlichkeit und werden nun nach Abschluß des diese Woche in Bad-Nauheim laufenden Schulungs­lehrgangs am 7. Juni sich zum zweiten Auswahl­turnen dem Kampfgericht stellen. Das Bad-Nau- heimer Turnen wird noch nicht die Entscheidung für die endgültige Zusammensetzung der Riege bringen, die den olympischen Wettkampf für Deutsch­land bestreiten wird. Von den fünfzehn, die in Bad-Nauheim turnen, können nur die acht Besten Aufnahme in die Olympia-Mannschaft finden. Die Entscheidung fällt am 4. und 5. Juli beim dritten Ausscheidungsturnen, das auf der Dietrich-Eckart- Freilichtbühne in Berlin oder in Düsseldorf zum Austrag kommt

Die Kernmannschaft, die jetzt in Bad-Nauheim weilt und nächsten Sonntag vor die Oeffentlichkeit tritt, setzt sich aus folgenden Turnerinnen zusammen: I. Schmitt, Studentin aus München, Gau XVI, 22 Jahre alt; Käthe Sohnemann, Turn- und Sportlehrerin aus Hamburg, Gau VII, 22 Jahre alt (früher in G i e ß e n im Gau XII Hessen); Erna Bürger, technische Assistentin aus Eberswalde, Gau III, 26 Jahre alt; Isolde F r ö t i a n , technische Lehrerin aus Dresden, Gau V, 26 Jahre alt; Marga F i s dpe r, Studentin aus Leipzig, Gau V, 21 Jahre alt; Marianne Q u a ß d o r f, Kontoristin aus Leip­zig, Gau V, 21 Jahre alt; Hanny Högel, Steno­typistin aus Wiesbaden, Gau XIII, 22 Jahre alt; Paula P ö h l s e n , Kontoristin aus Hamburg, Gau VII, 22 Jahre alt; Miele S ch o w a l t e r, Hausfrau in Ludwigshafen, Gau XIII, 31 Jahre alt; Gertrud Sämann, Handarbeiterin aus Leip­zig, Gau V, 23 Jahre alt; Emmi Hollfelder, Hausfrau aus Dortmund, Gau IX, 25 Jahre alt; Anita B ä r w i r t h , Schülerin aus Kiel, Gau VII, 18 Jahre alt; Elfe Löhfel, Haustochter aus Mün­chen, Gau XVI, 19 Jahre alt; Trudi Meyer, Haustochter aus Hannover, Gau VIII, 21 Jahre alt; Friedl Jby, Haustochter aus Nürnberg, Gau XVI, 30 Jahre alt.

Als Kampfrichterinnen, die auch dem Internationalen Ausschuß vorgeschlagen sind, wer­den bei dem Bad-Nauheimer Auswahlturnen tätig sein: Gaufrauenwartin Sophie Dapper (Essen) und die Gaufrauenturnwartrnnen Els S ch r o e - der (Kaiserslautern), Anneliese Hintze (Berlin), Marie M eitler (Stuttgart). Hilde Glitsch (Bremen)

oanOball im Svotttteiö Gießen.

Der Spielbetrieb an den beiden Pfingstfeiertagen war außerordentlich rege. Nicht nur Freundschafts­spiele fanden statt, auch der Verbandsspielbetrieb ruhte nicht, weil bis zum Beginn der Sommersperre nicht mehr viel Zeit ist. Bei den Freundschaftsspielen fiel vor allem auf, daß sehr viele Mannschaften aus an­deren Gauen Gäste waren, die zum Teil das spiele­rische Können der heimischen Mannschaften zu spüren bekamen. Im übrigen ist, wie aus allen Berichten hervorgeht, überall ritterlich gekämpft worden.

Erster %cicrta<n

Dflichlfplele.

Tv. Katzenfurt Tv. Grüningen 11:11.

Ein außerordentlich torreiches Ergebnis, das nicht zuletzt durch das vollkommene Versagen des Tor­hüters der Platzmannschaft hervorgerufen wurde. Er konnte allerdings nicht viel an den placierten Schüssen des gut aufgelegten Gästesturmes ausrich­ten, der wider Erwarten trotz Ersatz gefallen konnte. Die Hintermannschaft von Grüningen war nicht auf der Höhe. Sie hätte manchen Treffer verhindern können, wenn sich die einzelnen Teile besser verstan­den hätten.

Freundschaftsspiele.

Tv. A l l e n b o r f (Lahn) Tv. Garbenheim 2:6 (0:2).

Allendorf hatte Ersatz in seinen Reihen und konnte so nie richtig in Schwung kommen. Dazu kam noch, daß der Sturm mit seinen wohlgemeinten Schüssen außerordentliches Pech hatte. Anders da­gegen bei den Gästen. Die meisten Durchbrüche führ­ten zu Erfolgen. Das Endergebnis gibt jedenfalls ein

ganz falsches Bild von dem wirklichen Spiel­geschehen. Ein Unentschieden wäre der gerechte Aus­gang gewesen.

Tv. K a tz e n f u r t I g d. Tv. G r ü n i n g e n Jgd. 5:4.

Sehr gut gehalten hat sich die Jugendmannschaft der Gäste. Nur ganz knapp, und dazu noch mit viel Pech, mußte sie sich geschlagen bekennen.

Tv. Dutenhofen I Tv. Gonzenheim I 10:9 (9:3).

Tv. Dutenhofen II Tv. Gonzenheim II 11:6 (4:4).

Die Platzbesitzer haben in biefeih Spiel erneut ihre gute Form bewiesen. Sie spielten vor allem in der ersten Halbzeit mit ihrem Gegner wie sie wollten und schafften sich dadurch bereits einen klaren Vor­sprung Nach der Pause wurde die Sache allerdings wesentlich anders. Dutenhofen wurde leichtsinnig, so daß die Gäste stark aufholen konnten. Mit Glück konnte dann noch eine knappe Führung verteidigt werden. Bei dem Spiel der zweiten Mannschaften zeigte es sich, daß die Platzbesitze/ auch über einen sehr guten Nachwuchs verfügen. Die Jugenb- mannschaft unterlag nach spannenbem Spiel Wetz­lar-Niedergirmes nur knapp 4:5.

Tv. Hörnshei mTgs. Offenbach 6:11 (4:2).

Zu einem Werbespiel im wahrsten Sinne des Wortes gestaltete sich bas Treffen biefer beiben Mannschaften. Nach einer knappen Halbzeitführung ber Hörnsheimer kamen bie Gäste nach ber Pause mächtig auf unb konnten burch rounberbare Lei­stungen benen bie Platzbesitzer nur einen un­beugsamen Willen entgegensetzen konnten einen

Die Junioren-IHeifterin.

Bei ben Spielen um bie Deutschen Junioren-Meister* schäften im Tennis in Berlin siegte im Enbspiel bie Berlinerin Jngeborg Schumann. (Scherl-M.)

etwas zu hoch ausgefallenen Sieg sicherstellen. Hörnsheim hatte sich zu Beginn bes Spieles etwas zu oiel vorgenommen unb baburch unnötigerweise stark verausgabt. Trotzbem ist ber Ausgang ein Achtungserfolg, zumal Offenbach zu ben führenben Mannschaften bes Gaues 13 zählt.

Tv. Lützellinben Jugenb gegen Tv. Garbenheim Jugenb 3:7. Noch sicherer als bas Ergebnis besagt, konnte Lützellinben bieses Spiel für sich entscheiben.

Zweiter Feiertag.

Pflichtspiele.

Tv. Wetzlar Tv. Dörnigheim 9:7 (3:2).

Durch einen roiber Erwarten knapp ausgefallenen Sieg hat sich Wetzlar an bie Spitze ber Tabelle ge­setzt. Wer aufsteigt, muß bas am Sonntag in Dör­nigheim ausaetragene Spiel entscheiben. Wetzlar be­nötigt zum Aufstieg nur noch einen Punkt.

Tv. ©rüningen Tv. A11enborf (ßumba) 4:7 (1:3). . ,

Anscheinend hatte sich Grüningen doch zu viel vorgenommen, indem es seine Mannschaft an bei­den Feiertagen spielen ließ. Die Mannschaft war jedenfalls gegen sonst nicht wiederzuerkennen und lag bereits bis zur Pause, noch mehr als das die Tore ausdrücken, hoffnungslos im Rennen. Gerade dieses Spiel hat gezeigt, wie wichtig es ist, daß die Mannschaften bald Gelegenheit bekommen, sich von den schweren Pflichtspielen auszuruhen. Mit dieser Niederlage hat Grüningen keine Chance mehr, ein Wort um den ersten Platz mitzureden.

Tv. Katzenfurt Tv. Alsfeld 4:14 (2:7).

Auch Katzenfurt scheinen die beiden Spiele nicht bekommen zu fein Denn sie konnten den Gästen bei weitem nicht den Widerstand entgegensetzen, wie man ihn erwartet hatte. Dazu kommt aller­dings, daß Alsfeld ausgezeichnet zusammenspielte und daß die Mannschaft entgegen den bei den letz­ten Spielen gemachten Erfahrungen keinen schwa­chen Punkt aufwies.

Tv. Lützellinben Tv. Ruttershausen 21:5 (7:2).

Die Jugenb bes Tv. Lützellinben hat in biefem Spiel eine Leistung vollbracht, bie volle Anerken­nung verdient. Denn bie Gäste, bie ein recht eifri­ges Spiel zeigten unb bie gewiß nicht schlecht waren, so einmanbfrei zu schlagen, setzt wirkliches Können voraus. Unb bas war vor allem im Sturm ba. Die Jungens schossen aus allen Lagen, baß es eine Pult war. Anerkennenswert ist ber Eifer, mit bem Ruttershausen bis zum Schluß burchhiett.

Freundschaftsspiele.

Tv. Heuchelheim Tuspo. Butzbach 1 5 : 7 (7 : 4).

Tv. Heuchelheim II Tv. Allendorf an der Lahn I 5:5.

Bei dem Spiel der beiderseitigen ersten Mann­schaften kam es nicht zu dem erwarteten spannen­den Spiel, weil Butzbach, mit wenigen Ausnahmen, seine komplette Jugendmannschaft geschickt hatte. Daß die Jungens gegen das routinierte Spiel ber Platzbesitzer nichts ausrichten konnten, ist klar, und baß unter biefen Umftänben eine klare Niederlage Wfia war, ist zu verstehen. Die Reserven- und Allendorf lieferten sich einen spannenden Kampf, den Allendorf unbedingt hätte gewinnen müssen. Nur dem Umstand, daß Allendorf ursprünglich mit 9 Mann und dazu noch mit Ersatz antrat, ist das unentschiedene Ergebnis zu verdanken.

Tv. Atzbach Tv. Wißmar 11:6 (8:2)

Die Wißmarer haben sich recht gut gehalten. Mit ihren letzten Spielen haben sie jedenfalls eine starke Formverbesserung bewiesen, die ihnen sicher noch zugutekommen wird. Auch Atzbach ist wieder voll auf der Höhe; der eingestellte Ersatz hat sich recht gut eingespielt.

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Die diesjährige öffentliche 3mpfung in der Stadt Gießen findet wie folgt statt: 3569C

Impftermin: Dienstag, 9. Juni 1936, von 15 bis 16 Uhr.

Nachschau: Dienstag, 16. )uni 1936, von 16 bis

16/, Uhr.

Impftermin: Dienstag, 16. Funi 1936, von 15 bis

16 Uhr.

Nachschau: Samstag, 20. Juni 1936, von vormit­tags 10 Uhr.

Impftermin: Dienstag, 30. Juni 1936, von 15 bis

16 Uhr.

Nachschau: Dienstag, 7. Full 1936, von 16 bis 16/4 Uhr.

3mpflokal ist bie Goetheschule, Horst-Wessel-Wall Nr. 43.

Zu biesen Terminen können alle in 1935 oder früher geborenen Kinder, bei welchen der Nachweis der erfolgreichen Impfung bisher noch nicht erbracht wurde, vorgestellt werden. Die Kinder müssen mit rein gewaschenem Körper und reinen Kleidern zur Impfung gebracht werden. Kinder aus Häusern, in denen übertragbare Krankheiten herrschen, sind nicht 3 |)ie t am 27. 2Hai 1936 veröffentlichte Bekannt­machung wirb hiermit aufgehoben.

Gießen, ben 2. Juni 1936.

Der Oberbürgermeister. J.D.: Dr. Hamm.

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