einem Mittel non 140,4 Stundenkilometer vor Wi- mille-Bugatti, der zwar 164,7 Stundenkilometer herausfuhr, jedoch in diesem als Vorgabe-Rennen gestarteten Wettbewerb 12:50 Min. später abgefahren war und diesen Rückstand nicht ganz aufholen konnte. Dritter wurde der Engländer Fearfield auf einem 1100-ccm-Era.
Zwei deutsche Rugby-Siege gab cs an Neujahr in Frankreich, da neben der Süddeutschland-Mannschaft auch Odin Hannover einen Erfolg erringen konnte. Odin schlug in Aurillac eine französische Auswahlmannschaft mit 3:0.
Schwäbischer Ski m ei st er wurde bei den im Walsertal am Neujahrstag abgewickelten Ab- fahrts- und Torlauf-Titelkämpfen Theo Stark- Tübingen, der beide Wettbewerbe in überlegener Manier für sich entschied. Bei den Frauen fiel der Titel an Vera Stephan- Wildbad.
Die indischen Hockey-Studenten konnten auch in ihrem vierten Spiel auf deutschem Boden zu keinem Siege kommen. Sie traten am Donnerstag gegen den ASB. Dresden an und erzielten nur ein 1:1 Unentschieden.
Aufträge nur an OAZ.-Mitglieder.
Auf Anregung der Kreiswaltung Mainz der Deutschen Arbeitsfront hat das hessische Kreisamt M aing beschlossen, daß in Zukunft alle Aufträge an Handel, Handwerk und Industrie des Kreises Mainz und der jeweils zu betreuenden Gemeinden nur noch an Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront zu vergeben find. Die Deutsche Arbeitsfront ist nach dem Willen des Führers die Organisation aller schaffenden Deutschen und deren Mitglieder haben in allererster Linie ein Recht auf Auftragserteilung seitens des Staates und der Verwaltungen.
Karnevals-Vorbote in Mainz.
LPD. Mainz, 2. Jan. Am Morgen des Neujahrstages zog durch die von Tausenden umsäumten Straßen der Stadt als Auftakt der diesjährigen Karnevalszeit der alljährliche Neujahrszug, der diesmal eine nie gesehene Ausdehnung hatte und für die Fastnacht 1936 allerhand erhoffen läßt. An ihm beteiligten sich außer den prächtigen Spielmannszügen der Garden und anderen Musikkapellen ein Wagen mit der „Kriegskasse", Reiter, Fahnenträger usw. Auch auf den am 12. Januar von den närrischen Geistern in Mainz durchzuführenden Eintopfsonntag wurde sinnvoll durch einen Wagen hingewiesen. Allgemeine Beachtung erregte eine Gruppe, die den Philistern „heimleuchtete", und mit brennenden Fackeln vorüberzog. Auf dem Balkon des Stadttheaters hatte das „närrische Knegsministerium" inmitten der närrischen Fahnen und Wimpel Platz genommen und nahm den Vorbeimarsch der Garden ab. Der Abend vereinigte die Mainzer Narhallesen in der Stadthalle zu dem beliebten Neujahrskonzert, das wieder einen angeregten Verlauf nahm.
MeLustschiMalle des WellfluMens Frankfurt.
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Unser Bild zeigt die neueste Aufnahme vom Bau der großen Luftschiffhalle auf dem Weltflughafen Frankfurt a. M. Man sieht hier die im Gerüst schon fertiggestellte Halle. Auf dem Dach ist bereits mit der Bespannung begonnen worden.
(DNB. - Heimatbilderdienst. Photo: Dr. Wolff.)
Eine Postbilanz im Rhein-Main-Gebiet.
LPD. Frankfurt a. M., 2. Jan. Veränderungen im Wirtschaftsleben spiegeln sich im Postverkehr wider. Im Reichspostdirektionsbezirk Frankfurt, zu dem bekanntlich der frühere Oberpostdirektionsbezirk Darmstadt hinzugetreten ist, kann man den Aufstieg der Wirtschaft deutlich feststellen.
Die Zahl der im Reichsposidireklionsbezirk Frankfurt (einschließlich Darmstadt) eingelie
ferten gewöhnlichen Briefe, Postkarten, Drucksachen, BUfchsendungen, Warenproben und Päckchen ist von 247,6 Millionen auf 252,4 Millionen gestiegen. Beachtlich ist der Rückgang bei den Postaufträgen und im Rachnahme- verkehr. Darin ist ebenfalls ein Anzeichen gesunder wirtschaftlicher Verhältnisse zu erblicken.
Außerordentlich günstig liegen die Verhältnisse beim Paketverkehr. Die eingelieferten Pakete haben eine Zunahme von 5,5 v. H., die eingegangenen Pakete um 3,7 v. H. erfahren. Im ersten Halbjahr 1935 wurden 5 578 900 Pakete eingeliefert, das sind 289 300 mehr als im Vorjahr. Bei den eingegangenen Paketen sind die entsprechenden Zahlen 5 457 100 gegen 5 261 700.
Noch deutlicher tritt die Besserung im Wirtschaftsleben beim Postscheckverkehr in Erscheinung. Am 30. September betrugen die Guthaben durchschnittlich 32,94 Millionen Mark gegen 32,14 Millionen Mark, das bedeutet ein Mehr von 2,5 v. H. Der Umsatz im Scheckverkehr ist sogar um 7,5 v. H. gestiegen. Bis zum 30. September 1934 waren umgesetzt 34 57,4 Millionen Mark, bis zum gleichen Tage 1935 3716,1 Millionen Mark. Buchungen wurden im ersten Halbjahr 1935 26,3 Millionen und 1934 24,8 Millionen vorgenommen.
Auch der Bargeldverkehr hat eine Steigerung von 6 908 400 Mark auf 7 280 800 Mark bei den Einzahlungen, und von 2 444 600 Mark auf 2 557 500 Mark bei den Auszahlungen erfahren.
Der Rundfunk wird immer mehr Allgemeingut des deutschen Volkes. Das zeigt die Zunahme der Rundfunkteilnehmer um 18,4 v. H. Es gab am 30. September 1934 im Bezirk Frankfurt einschl. Darmstadt 242 872 und 1935 287 457 Rundfunkteilnehmer.
Der Telegrammverkehr, der bereits im Rechnungsjahr 1933/34 um 7,22 v. H. zurückgegangen war, ist auch im ersten Halbjahr 1935 weiter zu Gunsten des Fernsprechverkehrs eingeschränkt worden. Es wurden 329 000 Telegramme aufgeliefert gegenüber 341000 im ersten Halbjahr 1934. Das bedeutet ein Sinken um 3,5 v. H. Die Zahl der eingegangenen Telegramme ist um 5,9 v. H. von 392 700 auf 369 400 im ersten Halbjahr 1935 gefallen.
Der Fernsprechverkehr hat eine nicht unbeträchtliche Steigerung erfahren. Die Zahl der Haupt- und Rebenonschlüsse, sowie der öffentlichen Fernsprechslellen betrug am 30. September 1935 (einschließlich Darmstadt) 141 442 gegen 138 028. Das bedeutet eine Zunahme der Sprechslellen um 2,5 v. h.
Auch Ortsgespräche wurden im ersten Halbjahr 1935 400 000 mehr als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres geführt. Die Zahl der Ferngespräche im Inland ist ebenfalls gestiegen, und zwar von 5 999 700 auf 6133 700 irrt ersten Halbjahr 1935.
Englische Ehrung für einen deutschen Zoologen.
Der Direktor des Tiergartens der Stadt Frankfurt a. M., Präsident des Internationalen Verbandes der Direktoren Zoologischer Gärten und der Internationalen Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents, Dr. Kurt Priemet, wurde von der größten und bedeutendsten zoologischen Gesellschaft Englands, der Zoological Society of London, zum korrespondierenden Mitglied ernannt.
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