Ausgabe 
3.1.1936
 
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Sauliche Aeränderunsen auf der Aümberger Zeppelinwiese

M W

In diesem Jahre wird in Nürnberg außer zwei Hotelbauten auf der historischen Zeppelinwiese ein 360 m langer Säulengang entstehen. Ferner werden dort 34 Scheinwerfertürme erbaut. Unser Bild zeigt einen Blick auf die bereits begonnenen Bauten. (Scherl-Bilderdienst-M.)

NSDAP., statt, zu der aus

Bezirken oorge-

Standpunkt aus könne für eine richtige Gestaltung des kulturellen Lebens nur das Volk selb st

Kunst und Wissenschaft.

Aufgaben der TIG.-Kutturgemeinde im neuen Hahr.

der Wanderbühne für das Kulturleben gehe daraus hervor, daß vierzig Millionen Menschen außerhalb von Städten wohnten, die über ein festes Theater verfügen. In verhältnismäßig kurzer Zeit fei es der NS.-Kulturgemeinde gelungen, für viele Bezirke Wanderbühnen zu sichern. Im kommenden Jahre würden weitere zehn Wanderbühnen neu eingesetzt. In dreijähriger mühevoller Arbeit habe die NS-Kulturgemeinde ein Instrument geschaffen, das die Möglichkeit bietet, eine wirklich planvolle Kulturpolitik im nationalsozialistischen Sinne zu treiben. Im kommenden Jahre sei wieder eine alemannische Kulturtagung in Freiburg beabsichtigt, ferner eine niederrheinische Kultur­tagung. Beide sollten zu selbständigen Einrichtun­gen ausgebaut werden. Die Reichstagung soll im Juni in München stattfinden. Die NS-Kultur­gemeinde werde ferner in kurzem von ihrer Film- arbeit Zeugnis ablegen und sich im Sommer mit Nordlandreisen zum ersten Male dem Gebiet des Reisens nach Kulturstätten zuwenden.

lieber Sinn und Ziel der Kunstpflege außerhalb der großen Städte sprachen ferner Dr. Schleenk, Gauobmann Schrott (München), Anton Dörf- l e r (Schweinfurt), Hauptschriftleiter Schmollte (Glogau), Intendant S a v a l l i ch (Neuß) und Dr. Kurt (Berlin). In diesen Vorträgen kam zum Ausdruck, wie notwendig es ist, die Lebensbedin­gungen des ländlichen Menschen aus eigener Er­fahrung kennenzulernen und aus dem reichen Schatz der Volkskunde zu schöpfen, um aktive Auf­nahme jeder Art von Kun st pflege auf dem Lande zu wecken. Eine unerläßliche Voraus­setzung für die Kunstpflege auf dem Lande ist die Förderung der Wohnkultur und des Brauchtums. Es wurden zahlreiche Vorschläge für die Verbrei-

Am ersten Werktag des neuen Jahres fand in Berlin eine Arbeitstagunader NS - Kul - turgemeinde, Amt für Kunstpflege in der " " 1 dem ganzen Reich

waren. Amtsleiter

zahlreiche Vertreter erschienen

Dr. W. Stang gab einen Rückblick auf die im vergangenen Jahre geleistete Arbeit und zeichnete den Weg, den die NS.-Kulturgemeinde weiter zu gehen gewillt ist. Gerade vom nationalsozialistischen

tehen pflegte. Dann wird das Eierangebot bald auch den durch die Verknappung an den Fett-, Fleisch- und Wurstmärkten erhöhten Bedarf an Eiern ausreichend zu besriediaen vermögen. Außer­dem wird durch Tausch- und Kompensationsverträge mit ost- und südosteuropäischen Eiererzeugungslän­dern (ebenso auch mit Holland) für eine erhöhte Einfuhr ausländischer Eier ohne eine Belastung der deutschen Devisenbilanz gesorgt werden. In der Zwischenzeit aber werden sich die inländischen Eier­verbraucher den nun einmal naturgegebenen Erzeu- ;ungs- und Marktverhältnissen a n p a s s e n und redenken müssen, daß in den eierknappen Winter­monaten das Ei keinen geeigneten Ersatz für den Minderoerbrauch von Butter, Fleisch und Wurst zu bieten vermag.

Ausgangspunkt und Ziel und somit ein richtiger Wegweiser sein. Heute gebe es im Reiche , , . , _

kaum noch eine Ortschaft, die nicht kulturell von der I tung guter Kunst in ländlichen NS-Kulturgemeinde betreut werde. Die Bedeutung 1 bracht.

AM Richtlinien für das HanswirtschastlicheMr

Aus aller Well.

führer sprang rechtzeitig ab. Der

Aufnahme schulentlassener Mädchen in Familienhaushalte.

Zur Lage auf dem Eiermarkt

Große Teile Englands überschwemmt

Schrankenwärter

Dabei wurde er

Die Überschwemmungen im Süden Eng­lands nahmen am Donnerstag beunruhigende Aus­maße an. Die Themse, die schon seit Tagen Hoch­wasser führt, steigt beständig weiter, und die Wetter­berichte vom Atlantischen Ozean kündigen neue Regenfälle an. Im unteren und mitleren Themsetal stehen weite Siedlungsgebiete unter Wasser; der Verkehr wird notdürftig

mit Flößen und Kähnen aufrechterhalten. Einige Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten. In der Umgegend von Oxford ist weit und breit nur Wasser zu sehen. Besonders schwer in Mitleidenschaft ge­zogen ist die Grafschaft Kent, die Obstkammer Eng- lands, wo viele Gärten überschwemmt sind. (Deutsche Presse-Photo-Zentrale.)

tötet.

Ein späkes Todesopfer des Marseiller Attentats.

Der bei dem Anschlag auf den jugoslawischen König in Marseille seinerzeit schwer verwundete Po­lizeibeamte ist jetzt an den Folgen seiner Verwun­dung in Marseille verstorben.

Russischer Frachtdampfer am Nordkap gestrandet.

Nach einem Bericht, der dem Norwegischen Tele­grammbüro aus Hammerfest (Nordnorwegen) zugeht, ist der sowjetrussische EisbrecherKrassin" an der norwegischen Küste bei Maasoe unweit des Nord­kaps gestrandet. Der Eisbrecher hat die ihm von der norwegischen Rettungsgesellschaft angebo­tene Hilfe abgelehnt. Nach einer zusätzlichen Mel­dung handelt es sich bei dem gestrandeten Sowjet­schiff nicht um den EisbrecherKrassin", sondern um den sowjetrussischen FrachtdampferLeonid Krassin". Der EisbrecherKrassin" befindet sich nach einem Bericht von Lloyds Ltd. in London nördlich von Wladiwostok.

Die verschollenen französischen Rekordflieger in der Wüste aufgefunden.

Die beiden französischen Flieger De Saint- Exupery und Provost, die auf einem Fern­flug ParisTunisSaigon (Indo-China) feit vier Tagen in Nordafrika verschollen waren, sind jetzt ohne ihr Flugzeug in Kairo eingetroffen. Nach ihrem Bericht hat ihr Flugzeug in der Nacht zum 30. Dezember bei sehr unsichtigem Wetter und bei völliger Dunkelheit den Boden berührt. Dabei wurden die Wasserbehälter des Flugzeuges zerstört. Die beiden Flieger ließen ihr beschädigtes Flugzeug zurück und machten sich zu Fuß auf den Weg nach Kairo. Nachdem sie drei Tage durch die Wüste ge­wandert waren, trafen sie völlig erschöpft und fast verdurstet auf Beduinen und auf einen Ingenieur, der sie nach Kairo geleitete.

Folgenschwerer Anfall auf französischer Marinewerft.

Auf der Marinewerft in Brest ist ein Kran auf das in Ausbesserung befindliche Unterseeboot Achille" gestürzt. Ein Arbeiter kam bei dem Unfall ums Leben. Zwei Arbeiter erlitten schwere Verletzungen.

Verleihung der Deutschen Rotkreuzmedaille an vier Träger der Ranga-Parbat-Expedition.

Aus Darjeeling (Indien) wird berichtet: Der deutsche Vizekonzul Richter überreichte den vier indischen Trägern, die an der Nanga Parbat- Expedition im Jahre 1934 teilgenommen ha­ben, in Anerkennung ihrer ausgezeichneten Dienste die Deutsche Rotkreuzmedaille. Bei der kurzen Feier gedachte Vizekonsul Richter der übrigen sechs Träger, die im Laufe der Expedition ihr Leben verloren. Er erwähnte dabei besonders den Träger Gaylay, der es abgelehnt habe, seinen Herrn, den Führer der Expedition, Willi M e r k l.

lichen und geistigen Kräften entsprechenden haus­wirtschaftlichen und kinderpflegerischen Arbeiten eingeführt werden. Wo eine hauswirtschaftliche Be­rufsschule besteht, ist sie pflichtgemäß zu besuchen. Am Ende des Jahres erhält das junge Mädchen ein Zeugnis. Die Aufnahme des Mädchens erfolgt schlicht um schlicht. Die Krankenkassenbeiträge wer­den von der Hausfrau entrichtet. Weitere Beiträge zur Sozialversicherung fallen fort. Die Vorschriften über Steuererleichterungen für Hausgehilfinnen finden Anwendung.

Die Betreuung der jungen Mädchen in der Freizeit übernimmt der B D M. An den zwei freien Sonntagen im Monat sowie an mindestens einem freien Abend in der Woche ist dem jungen Mädchen Gelegenheit zu geben, an den Heimaben­den und Wanderungen des BDM. teilzunehmen. Ferner ist dem Mädchen nach Möglichkeit Gelegen­heit zu geben, einmal im Jahre an einem Freizeit­lager des BDM. teilzunehmen.

Alle Bewerberinnen haben sich bei den B e - rufsberatungsstellen der Arbeitsämter zu melden. Die Berufsberatung übernimmt in Zusam­menarbeit mit dem BDM., den Schulen und den behördlichen Stellen die Gewähr für die Eignung des Mädchens. Sie hat darüber zu wachen,daß Vermittlun­gen vom Lande und aus der Kleinstadt in die Groß­stadt nicht erfolgen. Die Vermittlung in das Haus- wirtschaftliche Jahr erfolgt nur durch das Arbeits­amt. Zwischen der Haufrau und dem Mädchen bzw. dessen Eltern oder gesetzlichen Vertretern wird eine Vereinbarung für die Dauer eines Jahres abge­schlossen. Bei auftretenden Schwierigkeiten sollen sich Hausfrauen sowie Mädchen zunächst an die Be­rufsberatung wenden. Sie wird nach einer fried­lichen und gerechten Beilegung des Konfliktes stre­ben und je nach Lage des Falles mit dem Deutschen Frauenwerke oder dem BDM. Fühlung nehmen. Jede unmittelbare Einmischung in den Haushalt, von welcher Stelle sie auch ausgehe, hat zu unter­bleiben. Die Berufsberatung muß gegebenenfalls in Verbindung mit der Arbeitsvermittlung dafür sorgen, daß die Mädchen später in hauswirtschaft­lichen, landwirtschaftlichen oder anderen weiblichen Berufen ihrer besonderen Eignung entsprechend wei­terkommen.

Der Reichs-Jugend-Pressedienst ver­öffentlicht. bie Richtlinien für dasHauswirtschaft­liche Jahr". Dazu ist im voraus zu bemerken, daß Hauswirtschaftliches Jahr und hauswirtschaftliche Lehre etwas grundsätzlich Verschiedenes bedeutet. Das Hauswirtschaftliche Jahr ist ein Uebergang von der Schule zum Beruf und hat außer­dem noch den Zweck, die Mädel für den hauswirt­schaftlichen Beruf überhaupt zu interessieren, wäh­rend die hauswirtschaftliche Lehre voraussetzt, daß sich der Lehrling zur Hauswirtschaft als Beruf entschlossen hat. Schulentlassene junge Mädchen sollen im Zusammenleben mit der Fa­milie durch die Hausfrau in den Pflichtenkreis einer deutschen Hausfrau und Mutter eingeführt und in den grundlegenden hauswirtschaftlichen Arbeiten unterwiesen werden, ehe sie in die Welt der gewerb­lichen Arbeit eintreten. Alle sollen sie das Wissen von Art und Wert ihrer natürlichen Frauenaufgabe im deutschen Volke, den Ansporn zu einem frohen und tätigen Leben aus diesem Jahre mit fortneh­men. Diejenigen aber, die besondere Veranlagung zu einem hauswirtschaftlichen und kinderpflegeri­schen Berufe in sich entdecken, sollen gewonnen werden, sich ganz mit Ernst und Eifer diesem Be­rufe zuzuwenden, der immer Mangel an geeigneten und fähigen Kräften hat und zudem die beste Schule für eine spätere Ehe ist. In erster Linie sollen da­bei Mädchen berücksichtigt werden, die aus kinder­reichen und bedürftigen Familien stammen. Die Mädchen müssen körperlich und seelisch gesund sein und dies gegebenenfalls durch ein ärztliches Zeug­nis nachweisen.

Geeignet für die Aufnahme eines jungen Mäd­chens find nur Familienhaushalte, vor­nehmlich solche mit Kindern,, n denen d i e Hausfrau selbst mitarbeitet, das junge Mädchen in der Familie mitleben läßt und mütter­lich anleitet. Die Beschäftigungsmöglichkeit für Hausgehilfinnen darf durch das Hauswirtschaftliche Jahr keinesfalls eingeschränkt werden, wohl aber ist anzustreben, daß mit seiner Hilfe für die Ju­gendlichen die Heranbildung von Nach­wuchs für die hauswirtschaftlichen Berufe geför­dert wird.

Das junge Mädchen soll in alle seinen korper-

versuchte, die Pferde anzuhalten.

mit den Pferden vom Zuge überfahren und ge-

Es ist eine alte Erfahrung, daß sich Schwierig­keiten in der Versorgung mit einer bestimmten Art von Waren leicht auf benachbarte Warengebiete übertragen. Der Konsum sucht die Spannungen dadurch zu verringern, daß er an Stelle der ver­knappten eine andere Ware zur Bedarfs­deckung heranzieht, soweit das eben praktisch mög­lich ist. In der Ernährung kommt ein derartiger Ersatz des Verbrauchs unzureichend verfügbarer Nahrungsmittel durch andere in weitem Umfange in Frage. Es kann daher nicht verwundern, daß die gegenwärtig zu beobachtenden zeitlich begrenz­ten Spannungen in der Versorgung mit Fetten, Fleisch, Wurst usw. einen Mehrverbrauch auch auf anderen Lebensmittelmärkten verursacht haben. Das macht sich naturgemäß am meisten auf denjenigen Gebieten fühlbar, auf denen die Versorgung der Verbraucher ohnehin nicht allzu reichlich oder gar von der Einfuhr aus dem Auslande abhängig ist. Die Hausfrau z. B., der es an Fleisch und Wurst als Brotbelag fehlt, wird oft versuchen, sich durch vermehrten Verbrauch von Eiern zu helfen. So werden die Eier praktisch zu einem Er­satznahrungsmittel für Fleisch- und Wurstwaren. Dadurch müssen aber notwendig neue Span­nungen am Eiermarkt hervorgerufen wer­den. Denn die Versorgung Deutschlands mit (Siern ist ohnehin nur unter Zuhilfenahme ausländischer Importe möglich.

Schon seit mehr als 50 Jahren muß Deutschland Eier aus dem Auslande beziehen, um den Nah­rungsbedarf feiner wachsenden Bevölkerung aus­reichend zu decken. Man hat natürlich große An­strengungen gemacht, um durch Erweiterung und Verbesserung der Hühnerhaltung unserer deutschen Landwirtschaft die inländische Eiererzeugung dem steigenden Bedarf anzupaffen Die Steigerung der Eiererzeugung ist heute em wichtiger Teil der land­wirtschaftlichen Erzeugungsschlacht, Die auch auf d ' fern Gebiet schon recht wertvolle Erfolge aufzuweisen vermag. Es ist zum Beispiel gelungen die durch­schnittliche Legeleistung der deutschen Hannen um etwa 10 bis 12 v. H. zu erhöhen. Man veranschlagt die inländische Eiererzeugung gegenwärtig auf 6 Milliarden Stück im Jahr. Ihr ftebtber ei" landverbrauch von 7,5 Milliarden Stuck er

so daß noch im Jahre 1934 trotz der Deoisenknapp« beit mehr als 1,3 Milliarden Eier aus dem Auslands eingeführt werden mußten.

Der Einfuhrbedarf ist natürlich am größten in den Wintermonaten, in dem die inlän­dische Eiererzeugung aus klimatischen Gründen stark zu sinken pflegt. Man hat die großen jahres­zeitlichen Schwankungen der deutschen Eiererzeu- gung, die im deutschen Klima begründet sind, denen sich aber der Konsum nicht in genügendem Maße anpaßt, durch vermehrte Einkühlung von Eiern zu mildern versucht. Die im Sommer eingekühlten Eier werden dann im Winter als Kühlhauseier an den Markt gebracht. Zwar vermag dieses Kühlhausei das Frischei nicht voll zu er­setzen, aber es hat zweifellos zur Verminderung der Eierverknappung und des erhöhten Bedarfs an ausländischen Eiern in den Wintermonaten wesent­lich beigetragen. Vor allem hat die Einkühlung der Eier eine gleichmäßigere Entwicklung der Eierpreise, also eine Abschwächung der Schwankungen der Eierpreise in den verschiedenen Jahreszeiten ermöglicht. Die Marktregulierung führte dazu, daß die Eierpreise in den Monaten des Ueberflusses erhöht, in den Wintermonaten aber gesenkt werden konnten.

' Dieses mühsam hergestellte Gleichgewicht am deutschen Eiermarkt wird nun gegenwärtig durch die Verbrauchssteigerung infolge der Ver­knappungen am Fett- und Fleischmarkt empfindlich gestört. Gerade im vorigen Jahre war es endlich gelungen, den deutschen Verbauchern ein Kühler in­ländischer Erzeugung zur Verfügung zu stellen, das dank sorgfältiger Kontrolle und Behandlung das Auslandsei in hohem Maße zu ersetzen und ent­behrlich zu machen geeignet ist. Aber die Marktver­knappungen für einige Fleischarten haben m der letzten Zeit einen so starken Anreiz zum M e h r - verbrauch von Eiern ausgeubt, daß der Eiermarkt diesen Ansprüchen nicht gewachsen sein konnte. Es ist daher damit zu rechnen, daß in Den nächsten Wochen auf den deutschen Eiermarkten noch fühlbare Verknappungen auftreten werden, zumal durch die Marktregelung den Preissteigerungen, Die früher durch solche Verknappungen hervorgerufen zu werden pflegten, ein Riegel vorgeschoben ist.

Glücklicherweise ist die Entspannung dieser eigen­artigen Marktlage nicht mehr fern. Schon Anfang Februar pflegt die Legetätigkeit der deutschen Hen­nen wieder erheblich zuzunehmen und im Monat März beginnt bereits Die Zeit, m Der m früheren Jahren Die sogenannteEierschwemme zu ent-

am Eröffnungstage Der Olympischen Spiele einge­setzt und werde von Berlin die ersten Meldungen und Bilder nach Tokio bringen.

Todesopfer Des Reujahrsschiehens.

In Der Silvesternacht wollte Die am RanDe Der Stadt Pirmasens wohnende Frau Schneider mit ihren beiden Kindern einer im gleichen Haus wohnenden Familie ihren Neujahrsgruß überbrin­gen. Als sie das Treppenhaus betreten hatte, kam von oben der 23 Jahre alte Friedrich Haag mit einem geladenen Flobertgewehr herunter, Der im Hof das neue Jahr anschießen wollte. Aus bisher unvekannten Gründen löste sich ein Schuß, Der Die 13jährige GertruD Schneider in Den Unterleib traf. Das MäDchen ist im Krankenhaus an Den schweren Verletzungen g e st o r b e n. Der unglück­liche Schütze wurde festgenommen unD ins Ge­fängnis eingeliefert.

Vierlinge am Jahresschluß.

Der Tischlermeister EwalD Zimmer lein in Kronach (Oberfranken) wurDe am Jahresschluß Vater von vier gesunDen KinDern. Alle vier sinD mobil.

Vier Affen ausgebrochen. Ein kleines Kind angefallen.

Im Tiergarten Des Mannheimer WalDparks hat­ten jugenDliche Besucher das Gitter des Affenkäfigs beschädigt, ohne daß dies gleich bemerkt wurde. Als hie Kinder die Affen neckten, gerieten diese so in Wut, daß unter ihrem Toben das Gitter ganz nachgab und die Einfassung ausriß. Während zwei Affen freiwillig -von ihrem kurzen Ausflug in die Freiheit zurückkehrten, fiel ein Dritter Affe außer­halb des Tiergartens ein in einem Kinderwagen liegendes sechs Monate altrs Kind an und richtete es durch eine Bißwunde an der Stirn so zu, daß es ins Krankenhaus gebracht werden mußte. Durch den Jagdaufseher wurde der bösartige Affe abgeschossen. Der vierte Affe mußte am nächsten Tag das gleiche Schicksal teilen,- da er nicht frei­willig zurückkehrte.

V-Zug überrennt ein Pferdefuhrwerk.

Der V-Zug D 83 überfuhr vor Dem Bahn­hof Bismark (Provinz Sachsen) infolge nichtgeschlos­sener Schranke ein Pferdefuhrwerk. Der Gefährt-

Zapanisches Presseflugzeug für Die Olympischen Spiele.

Die ZeitungPomiuri Schimbun" in Tokio kün- Digt an, haß sie gelegentlich Der Olympischen Spiele in Berlin ein eigenes Flugzeug in ihren Nachrichtendienst einsetzen werde und mit Diesem Flugzeug einen neuen Flugrekord Berlin- Tokio aufstellen werde. Das Flugzeug solle in Drei bis vier Tagen die Linie BerlinTokio bewältigen. Alle Vorbereitungen zu diesem Unternehmen seien bereits getroffen. Man werde sich einer Messer- schmidt-Maschine her Bayrischen Flugzeugwerke be­dienen, hie eine Höchstgeschwindigkeit von 300 Stundenkilometern entwickele. Die Maschine werde