Ausgabe 
2.12.1936
 
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ationalen Solida-

( cm läge der Nationalen Solida- * ijj: Anläßlich der Sonderstempelung der m M-Vriefmarken am Tage der Nationalen So- « M im Grenzgau Baden sind WHW.-Brief-

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Arctic, immer schon als einzigartiges Spezial- oel für das Winter- Halbjahr anerkannt, wurde jetzt durch das neue Verfahren noch besser Arctic startet sofort und schmiert immer

wichtigen Aufgaben der Gegenwart.

Beteiligung am Vier-

Nationalsozialist sein heißt: OpfernI

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Sozialismus ist für uns

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Wenn heute das ganze große Opfergerneinschaft

lauf seiner Ansprache die

Darstellung der unerhört der Landwirtschaft in Der Ruf des Führers zur

rt a. M. die zweite Landesfachgruppen-Ge- au statt. Mit der Durchführung war der Ge- chtverein Frankfurt a. M. beauftragt, der uigabe in mustergültiger Weise erledigt hat. Ausstellung war mit über 3000 Tieren beschickt.

dessen Schuld einwandfrei festgestellt ist, zurückge­wiesen.

Der 38jährige $). D. aus Birklar, Kreis Gießen, hatte in den Jahren 1934 bis 1936 feine im gleichen Haushalt lebende Schwägerin wiederholt beleidigt, mit Totschlägen bedroht und sie körperlich mißhan­delt. Nach dem Gutachten des ärztlichen Sachver­ständigen kann der Angeklagte wegen Geisteskrank­heit für seine Taten nicht verantwortlich gemacht werden. Das Gericht ordnete daher auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Unterbringung des Ange­klagten in eine Heil- und Pflegeanstalt an.

Unter Ausschluß der Öffentlichkeit fanden die fol-

eirarEen aus dem Reiche mit dem Sonder- npti zu versehen. Es ist lediglich noch die Mög- ieii geboten, bei Einsendung des Betrages von e M. auf das Postscheckkonto der Gauführung ! Karlsruhe, Konto°Nr. 360, einen Mar-

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Unser Gedanke von Blut und Boden.

Landesbauernführer Or. Wagner eröffnet die Vogelsberger Heimatschau und die landwirtschaftliche Ausstellung in Schotten.

keine Lehre, sondern

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kommt, ist nichts anderes als jene germanische Lebensanschauung, die für uns Deutsche das kostbarste Erbgut für alle Zeiten bedeutet.

Wenn in diesem Fahre zum erstenmal in unserer Heimat Kreisbauerntage veranstaltet werden, so sollen diese nicht nur der Unterrichtung in der land­wirtschaftlichen Praxis und in der Erziehung zu einer disziplinvvllen Wirtschaftsform bestehen, son­dern der Bauer soll in diesen Fahren allerstraffester Anspannung der Kräfte das Bewußtsein pflegen, daß er in rassischer und also in kultureller Hinsicht die Grundlage seines Volkes war, ist und bleibt. In diesem Zusammenhang wies der Landesbauern­führer daraufhin, daß die artbewußte deutsche Wis­senschaft endlich erkannt und nachgewiesen hat, daß das kulturelle Alter unseres Volkes bis in vorge­schichtliche Zeiten hineinreicht. Wir wissen heute, daß der nordische Mensch der Begründer unserer Kultur ist; so lange die Geschichte zurückreicht, war er sshhaft, lebte als Bauer und Krieger und ent­wickelte als seßhafter Mensch eine Kultur, deren

bildet, dann kann es sich die SA mit Stolz zurechnen, Wegbereiter zu dieser Volks­kameradschaft zu sein.

Der Ortsring Gießen im LandschaftsbundVolks­tum und Heimat" eröffnete am gestrigen Abend in der Neuen Aula des Gymnasiums für diesen Winter seine Vortragsabende, die alle unter dem LeitgedankenHeimisches Brauchtum" stehen. Nach zwei Volksliedern, die der Mädchenchor der Schil- lerschule unter Leitung von Rektor Stroh vor­trug, begrüßte

Ortsringleiter Or. Michel

die zahlreiche Zuhörerschaft. Sein besonderer Gruß galt dem Redner des Abends und den Heimat­freunden aus der Nachbarschaft. Die Volkstums­arbeit werde auch in diesem Winter in Gießen wieder fortgesetzt und berufene Männer würden über die verschiedenen Ausdrucksformen der deut­schen Volksseele sprechen.

Nachdem der Ortsringleiter noch kurz das Zeichen des Landschaftsbundes und seinen Sinn erklärt hatte, begann der interessante Vortrag von

Or. Winter, Heppenheim.

An Hand einer Unzahl von guten und seltenen Lichtbildern verstand es der Vortragende, den Zu­hörern die Augen für manches zu öffnen, an dem man sonst achtlos vorübergeht. Ein Ausdruck der deutschen Volksseele waren die Zeichen, die in mannigfacher Art, aber doch immer wieder auf ein und denselben Ursprung zurückführend, vorkom­men. Ganz gleich, ob es sich um einen Brauch, Schmuck oder um den Ausdruck eines Handwerks handelt immer kann man diese alten Dinge auf ursprüngliche Zeichen zurückführen. Eine große Rolle spielt dabei ein Zeichen in Form von zwei Spiralen. Diese Form, die sowohl beim Mähen eines Erntefeldes, als auch bei Hausoerzierungen, ferner bei Spielen der Fugend heute noch zum Ausdruck kommt, ist am gebräuchlichsten und man findet sie überall in der verschiedensten Abart wie­der. Für die einzelnen Entwicklungen brachten die Lichtbilder einen schlagkräftigen Beweis.

Gerade in unserem Gau auf den Dörfern sind

Heimisches Brauchtum

Vortragsabend des LandschastsbundesVolkstum und Heimat"".

Händen, man muß nur gewöhnt fein, richtig sehend die verschiedensten Dinge beurteilen zu können. Diele Motive kehrten immer wieder: Sonnenräder, das Motiv des Lebensbaums und damit zusam­menhängend die Rute und der Kranz. Aus den alten 8-Linien entwickelte sich der Kielbogen und weitere arteigene Heilszeichen. Selbstverständlich fehlt auch nicht das Kreuz als Ausdruck des Glau­bens.

Immer kehren an Türoerzierungen im Kratzputz und an den geschnitzten Eckbalken die alten Motive wieder. Auch hat man die Beobachtung gemacht, daß sich aus einem alten Brauch später eine Kunst und dann ein Spiel entfaltete. Ferner lassen sich manche heute noch gebräuchliche Redewendungen auf einen Ursprung zurückführen, der wieder der Art unseres Volkes entspricht. Wohl mancher der Anwesenden wird erstaunt gewesen sein, welche Fülle von diesen gestaltenden Kräften sich bis in unsere Zeit in mannigfaltigster Art gerettet hat. Auch unsere Gegend, selbst bis kurz vor den Toren von Gießen, ist reich an einem lebendigen Brauch­tum, ganz gleich in welcher Form es sich uns heute darbietet. Mitunter sehen wir germanisches Kulturgut, das auf einen starken Glauben unserer Vorfahren schließen läßt, selbst wenn dies oder jenes Zeichen zuerst in der Form eines Schutz­zeichens aufgetreten ist. Am Schlüsse seines Vor­trages führte Dr. Winter einen selbstaufgenom­menen Film vor, der das Abbrennen eines Feuer­rades an Fastnacht in einem Dorf des Odenwaldes zeigte. Waren schon die vorher gezeigten Bilder sehr eindrucksvoll, so überzeugt gerade dieser Film rest­los davon, daß altes Brauchtum heute noch in unserem Volke lebt.

Dr. Michel dankte dem Redner für seine vor­trefflichen Ausführungen, die bei allen Anwesen­den einen starken Eindruck hinterlassen haben. Zum Schlüsse dieses ersten Vortragsabends brachte der Mädchenchor der Schillerschule noch zwei Volkslie­der zu Gehör.

!fam und bitten, rechtzeitig den Betrag zu ..ijen und gleichzeitig die schriftliche Bestellung \\> Gauführung des WHW., Karlsruhe, Bau-

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. k u; und quer, auf manchmal recht schlüpfrigen Münchholzhausen links liegen lassend, zur u|n.j/ GStraft nach Dutenhofen, wo sich inzwischen im U 5 Schlößchen noch mehrere Nachzügler eingefun- tobten. Nach eingenommenem Kaffee erschien Herr 3 r pßen Freude der zahlreichen Kinder St. Niko- opf feiltl l ki= 1 eigener Person mit Gefolge, um den üben , daß ! n Hin Kleinen feine Gaben zu überreichen. Nach \r 1 ki >r ingemessenen Rast, bei der man u. a. auch Die lerne dich eine Sammlung des WHW. gedachte, wurde laurne finh g^n^benö die Heimfahrt angetreten.

*9eflügelzuchtverein Gießen. Man iii uns: Vom 27. bis 29. November fand in

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jahresplan sei an das deutsche Bauerntum gelangt, als dieses bereits zwei Fahre im Kampf der Er­zeugungsschlacht gelernt hatte, den Boden des eige­nen Vaterlandes so zu nutzen, wie es zum Wohl der Volksgemeinschaft notwendig ist. Erst der Na­tionalsozialismus, der dem Bauerntum das Be­wußtsein seiner Verpflichtung gegen Volk und Scholle wiedergab, konnte der stetige innere Antrieb zu jener Steigerung aller Kräfte sein, die die Er­zeugungsschlacht und der Vierjahresplan erfordern. Der Landesbauernführer sprach die Erwartung aus, daß jeder einzelne Bauer und Landwirt feinen Acker und Hof so sorgfältig bestellt und verwaltet, wie es ihm nur irgend möglich ist, denn der Ge­danke der Leistung ist Voraussetzung für bäuer­liches Denken und Handeln.

Das Bewußtsein der Sicherheit, das unser wie­dererstarktes Reich jedem Volksgenossen gegeben hat, ist für den Bauern der beste Ansporn zur Leistungssteigerung, zumal er gewiß sein kann, daß eine umsichtige Ordnung der Wirtschaft für seine Erzeugnisse den angemessenen und ver­dienten Preis sichert

und zugleich dem Volksgenossen in der Stadt un­erträgliche Preissteigerungen erspart.

Der Landesbauernsübrer schloß seine Ansprache mit der bedeutsamen Festellung, daß es ein ererbtes Gesetz unseres Blutes sei, unser ganzes Leben in eine natürliche und feste Ordnung' zu bringen und wie alle Kultur nur denkbar ist in zuchtvoller Form, so kann auch ein Volk politisch nur stark sein, wenn die Vielfalt seiner Arbeit auf einen Grundgedanken ausgerichtet ist.

Oberhessen.

Kreisfacharuppenschau der Kaninchenzüchter in Homberg.

. Homberg, 1. Dez. Fn diesen Tagen fand in Homberg a. d. Ohm eine Kreisfachgruppenschau der Kaninchenzüchter der Kreisfachgruppe Alsfeld- Lauterbach statt. Am Freitag nahm Preisrichter Streb (Offenbach) die Bewertung der ausgestell­ten Tiere vor. Bei dem guten Material war es keine leichte Arbeit, die besten Tiere für die Prä­miierung auszuwählen. Die Eröffnung der Schau erfolgte am Samstagnachmittag durch den Kreis- fachgruppen-Vorsitzenden Schmidt (Lauterbach), in Gegenwart von Vertretern der Partei und der Behörden. In dem abends abgehaltenen Kommers hielt Kreisfachgruppen - Vorsitzender Schmidt einen Vortrag über die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung der Kaninchenzucht.

Zu der am Sonntagnachmittag imFrankfurter Hof" stattgefundenen Kreisversammlung erschienen viele Züchter von Alsfeld und Lauterbach in Om­nibussen. In dieser Versammlung fand eingangs eine Aussprache über die diesjährige Kaninchen­schau statt, auch wurde als Ort für die nächste Ausstellung Alsfeld bestimmt.

Die Schau endete mit einem für alle Teile be­friedigenden Ergebnis. Die Ortsgruppe Homberg er­rang den ausgesetzten Wanderpokal.

Landkreis Gießen

= Heuchelheim, 1. Dez. Die NS.-Gemein- schaftKraft d u r ch F r e u d e" veranstaltete am Sonntag einen heiteren Abend, der einen unterhalt­samen Verlauf nahm. Die Künstter verstanden es gut, die Besucher in heitere Stimmung zu versetzen. Eine Elfjährige spiele Geige, Klavier, Akkordion, tanzte und rezitierte. Die Geschwister Milton zeig­ten Tänze; der Ansager Bruno Christoph unterhielt die Gäste mit seinen Scherzen. Auch mit Zauber­kunststücken wartete er auf. Musik und Gesang der zwei Avantis vervollständigten das Programm. Die Darbietungen fanden starken Beifall.

(D Großen-Linden, 1. Dez. Dieser Tage fand im Caf6 Dern die erste Winterversammlung des Ob st- und Gartenbauvereins unter Leitung des Vorsitzenden Lang statt. Als Redner war Obstbauminspektor Bentsch anwesend; er sprach über die Vorteile der Sommerspritzungen bei den Obstbäumen, da man sich mit dem Gedanken trägt, eine Motorspritze anzuschaffen. Der Redner berichtete noch über die Schulungsfahrt nach Or­tenberg und Konradsdorf und schilderte die dortige Baumpflege, die auch in unserer Gemarkung zur Anwendung kommen muß. Im Februar 1937 wird eine weitere Versammlung abgehalten werden, mö­bel eine Verlosung von Gartenbaugeräten usw. statt­findet und voraussichtlich ein Vortrag über Garten­bau gehalten wird.

Leihgestren, 1. Dez. Gestern wurde im Gemeindewald mit den Holzhauerarbeiten begonnen. Es sollen im Laufe des Winters 1400 Festmeter Nutz- und Brennholz gefällt werden. Zu diesen Arbeiten haben sich nur wenige Leute von hier gemeldet, so daß auswärtige Kräfte heran­gezogen werden müssen. Ein Zeichen, daß die Ar- deitslosigkeit in unserer Gemeinde behoben ist.

co Eberstadt, 1. Dez. Der diesige Turn­vereinGut-Heil" hielt im GasthausZum Schwanen" einen Dietabend ab. Mit einem Turnerlied und der Begrüßung durch den Vereins- führer wurde der Abend eingeleitet. Der Dietwart des Vereins, Reitschrnid't hielt sodann einen Vortrag über das ThemaJahns Volkstum im Vergleich zur jetzigen Zeit". Der Vereinsführer dankte dem Redner für feine mit großer Aufrnerk-

genden Verhandlungen statt. Der 71jährige H. H. aus Kirtorf konnte des ihm zur Last gelegten Ver­brechens, sich an einem 10jährigen Mädchen un­sittlich vergangen zu haben, nicht überführt werden und wurde daher freigesprochen.

Der O. K. aus Wächtersbach und der A. W. aus Saarbrücken wurden wegen Vergehens gegen § 175 StGB, verurteilt. Der Angeklagte K. erhielt eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten unter unter Anrechnung von 3 Monaten 10 Tagen der Untersuchungshaft, der Angeklagte W. eine solche von 6 Wochen. Außerdem wurden die Angeklag­ten in die Kosten des Verfahrens verurteilt.

Umfang und Tiefe in früherer Zeit nie erkannt wurde. Auch die Zeugnisse hessischer Bauernkultur, die nun in der Vogelsberger Heimatschau zusam­mengetragen sind, beweisen den ununterbrochenen Strom einer blutgebundenen, bodenständigen Bauernkultur, die zu allen Zeiten der Ursprung für jede politische und künstlerische Leistung war. Mit dieser (Erinnerung an die Geschichte unseres Volkes verband der Lanoesdauernführer im weiteren Der-

der Geflügelzuchtoerein Gießen 33 Tiere zur Müen fr Btartunq stellte. Es war allerbestes Material dort Roi^nJ'BeEtroen. Der Vereinsvorsitzende Fr.Bauer zeigte bei in m Rodeländern den besten Hahn, sowie die beste 3antbirette$Snn brachte ferner sechs Ehren-, drei Zusatz- unb [eben Klassenpreise auf sich und erhielt oier» ........ , lzeMal die Note sehr gut und einmal gut. Der Or- W-er H- Becker, Allendorf, errang auf seine JL-.Muite sechsmal sehr gut, erhielt einen Ehren- e. : ur ) trei Klassenpreise. Gg. Heimborn erwarb

d fit: mit zwei schwarzen Jtalienerhennen einen

L-' * E imreis und zweimal sehr gut. W. Hofmann Her Rhodeländer, zweimal sehr gut und dreimal 0ii. fj. Röbeler, rebh. Italiener zweimal sehr gt t, einmal gut, zwei Klassen- und ein Zusatzpreis. - Ntglied Fr. Thünken vertrat den Verein ainlichen Tage erfolgreich bei der Kreisfachgrup-

P-Wu in Kassel mit seinen Zwerg-Rhodeländer. T ri errang er zweimal sehr gut und erzielte den erjen Klassenpreis. Auch auf der großen Son- U für rotbunte Orloffs in Dresden, die eben» am gleichen Tage abgehalten wurde, zeigte I e cf e r, Allendorf, erfolgreich. Zwei Orloff- 1 brachten ihm zweimal sehr gut und einen preis nach Hause. Es waren Tage großer |e für den Gießener Verein, die sicher seine leb er erneut zu Höchstleistungen in der Rasse-

Arn heutigen Mittwochvormittag wurde die Vogelsberger Heimatschau Blut und Boden" durch den Landesbauernführer Dr. Wagner eröffnet. Wie groß die Bedeutung ist, die unsere politischen Führerpersönlichkeiten der lebendigen Verbindung des Bauerntums mit seiner eigenen Geschichte zu­messen, ging aus der Ansprache des Landesbauern­führers an die versammelten Vogelsberger hervor. Dr. Wagner erinnerte daran, daß der Führer selbst in einer engen Verbindung der lebenden Generation zur Geschichte des eigenen Volkes eine der stärksten seelischen und geistigen Grundlagen für ein gesun­des Staatsleben sieht. Das Bauerntum, führte Dr. Wagner weiter aus, fei in feiner Grundhaltung und in feinem Anteil am gesamtdeutschen Schicksal selbst so geschichtsverbunden, daß alle Lebenden als Nach­fahren früherer Jahrhunderte selbstverständlich die Kenntnis ihrer eigenen Volksnatur besitzen müssen, die aus der Blutsverbundenheit entspringt.

was in den schlichten und ehrwürdigen Zeug­nissen deutscher Vauernkultur zum Ausdruck

'wi/tihiitö $' ", Neapel) unö Nuyar 0 (üranrfun a. At.) öiö Taupunkte zuerkannt und damit der Stadtehren- u iim M p"i-, sowie die große goldene Medaille. Paul 11 Gießen, errang 297 Punkte, Aug. Hatz

( liqtn) 264 Pkte. und die kleine silberne Medaille.

E ti, Große Strafkammer Gießen, em 37 Jahre alte K. O. S. aus Ruhlkirchen,

1 am ® 'ei- Alsfeld, war am 14. Oktober vorn Schöffen- nburiN'-'l Gießen wegen schweren Forstwidersta^des Dichte'^ uiH Beleidigung zu 4 Monaten Gefängnis worden. Gegen dieses Urteil hatte er ! mären, ? mfung eingelegt. Die Anklage legte ihm zur Ml im Juli einem Forstbeamten auf dessen Auf- Wing, einen in seinem Revier zu Unrecht auf- | Serien Buchenstamm abzuladen, beleidigt und j; m Beamten, als er den Angeklagten an der ««erfahrt hinderte, körperlich mißhandelt zu vviil. Die Berufung des Angeklagten wurde, da

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° c W1 im Grenzgau Baden find WHW.-Brief- ' der so zahlreich bei der Gauführung eingegangen, » unmöglich ist, weitere eingesandte WHW.-

0c ltzlzucht anspornen werden.

11 Erfolgreiche Kanarienzüchter. 9Tir teilt uns mit: Anläßlich der am 28. und 29. N Mff ber veranstalteten Jubiläums - Ausstellung de; kcnarienzucht- und Vogelschutzvereins Marburg to-vfreri dem 1. Siegerstamm des Züchters Heinrich .. v. 6cfjm i d t (Gießen) durch die Preisrichter W a g - Nir (Kassel) und Ruh ar d (Frankfurt a. M.) 318

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a Dezember 1936 für sich und, wenn sie »'Afet sind, auch für ihre Ehefrau Frage- p entsprechenden Art ausfüllen und dem b |^en vorgesetzten höheren Reichsbehörde £1<r. Dienstwege vorlegen müssen. Von der > ,Lng der Frageboaen sind die Beamten be- ü *>-je Tie bereits früher ausgefüllt haben oder r urkundlichen Nachweis der arischen Ab- ' Jinfl für sich und ihre Ehefrau bis zu den Äern auf Grund der Durchführungsbestim- ' aii ZU § la des Reichsbeamtengesetzes sowie r her Erlasse erbracht haben. Dem Fragebogen 'jrfünften oder beglaubigte Abschriften über 1 w'tammung des Beamten und seiner Ehefrau, d v Beamte im Besitz hat oder ohne Jnan- LuDme der Registerbehörden, z. B. von Ver- [1 \n/ beschaffen kann, beizufügen.

I i i'g e n a r t i g e r Unfall. Gestern ereignete

. . ^1 . iflier Frankfurter Straße ein nicht alltäglicher

Plet, Jk I f Vq Bon einem Kraftwagen löste sich ein Rad, IJLi'. Stück weiterlief und dabei einer Frau gegen ftge geriet. Die Frau erlitt einige, glücklicher- K leichte Verletzungen an den Beinen. Die Sa- IG jislDlonne vom Deutschen Roten Kreuz ver- die Verunglückte in ihre Wohnung in der 3 Aechtstraße.

'Wagtfr, * LHW. - Briefmarkensonderstem- .e o?t< . i em Tage der Nationalen Solida-

ich mit dem Sonderstempel versehen, zu erhal- 1 Stosse E V\ diese Tatsache machen wir alle Sammler g ^ksam und bitten, rechtzeitig den Betrag zu bas jj [vwiijen und gleichzeitig die schriftliche Bestellung !|er fl bi: Gauführung des WHW., Karlsruhe, Bau- emäßs E istxi'traße 8, einzureichen.

eile » 8 HC. Gießen. Am Sonntag veranstaltete rung fgJw: HL. Gießen feine letzte diesjährige Verems- ü Stelleri^rung. Dank des günstigen Wetters hatte sich bei bi- ''lei e ttttliche Schar Wanderer am Start eingefun« nb zu jJä |, fe frohgemut die Frankfurter Straße entlang, rb enntSl hi ioiii durch Klein-Linden marschierte. Kurz hinter präsib^^M!l [rt führt ein Feldweg aufwärts über einen Jnterfe''.'jb heil'Ücken, von dessen Kamm sich bei klarer Lust bie §Mi t iiizoolle Fernsicht bietet, die leider durch Ne- mg stark beeinträchtigt war. Nachdem das