186. Jahrgang
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Nr. 231 Erster Blatt 186. Jahrgang Zreitag, 2. Oktober M6
Erlchem, ai^et w t ö 3» V»r
Sonmaqs und (feiertags JHSHHj TM MM Annahme von Anzeigen
Beilagen: Dte DDuftrierte M A Y A W für die VJlittagsnummer
©ienenet ^amihenblättet M IB a 4b Xk AAk A AA MH W A A Ak A A A AA bis8'/.UhrdesVormmag»
6,,ma"m'Bili’ fi WM U 1> W 7 4>W j>|T W N Th yjlj MM' erunOereifefürlmmtjöhe
jMsssstm llllfc711fc71 z111ää Ohne illustrierte 1.80 B wk W Mwk H H Bk BR jH H ■ W> «b ■ iÄ M Wk H von70mm Breite
Zustellgebühr . -.25 | H W ■ * W W I A W W W 50Rpf.,Platzvorschrist nach
Auch bei Nichterscheinen ▼ ” ■ ■ ▼ ■ ▼ ▼ ■ ▼ ■ ▼ ▼ M vorh Vereinbg.Ä. mehr^
von einzelnen Nummern M. NM Ä Ky
infolge höherer Gewalt tV^ V Ermähtgte Grundpreise:
>iernsprechanschlüsfe /WM < > * t* /m f <* ** Stellen-, Vereins-, gemein-
=™e General-Anzeiger für Oberhesfen ssbb
Postscheckkonto: V V ’ 1 H b"hö^b^ck
qm niQln 11686 ^ru(ft und Verlag: vrühl'sche UniverfttStr Buch- und Steindruckerei R. Lange in Gießen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulftrahe 7 Mengenabschlüsse Staffel B
Alles für das Volk.
Von Dr. Paul Harms
Alle müssen mithelfen.
Der Staat ist ein Organismus, ein Lebewesen Er ist die Lebensform, die eine Volksgemeinschaft umschließt, und zur Einheit zusam- menfaßt Aber der Staat ist kein frei beweglicher Organismus wie Mensch und Tier, er ist an den Boden gebunden, wie Baum und Pflanze. Das ist für seine Lebensbedingungen wesentlich.
Der Staat ist, wie jede lebendige Form, Wandlungen unterworfen, aber den Mutterboden worauf er gewachsen ist, strebt die Volksgemeinschaft im Staat festzuhalten, unbeirrt durch alle Wandlungen der Jahrhunderte oder Jahrtausende. Denn dieser Mutterboden gibt ihr die Rohstoffe, deren sie bedarf, um nach eigenen Gesetzen leben Zu können Der Rohstoffe wichtigster aber ist d i e Nahrung, die das Volk zum Leben braucht. Am natürlichsten und gesündesten also ist das Verhältnis eines Staates zu seinem Mutterboden offenbar da wo er dem Staatsvolk alles das zu liefern vermag, was er zum Leben braucht. So einfach aber liegen die Dinge für die Großstaaten von heute schon lange nicht mehr, gleichwohl aber bleibt die Selbstgenügsamkeit ein Ideal, wonach auch die Staaten von heute die Gunst des Schicksals bemessen, die ihnen von Natur zuteil geworden ist.
Deutschland gehört nicht zu den Ländern, die sich einer verschwenderischen Begünstigung durch die Natur rühmen dürfen. Auch bei härtester Arbeit ist es kaum möglich, dem Boden restlos all das abzugewinnen was das stetig wachsende Volk zu feiner Ernährung bedarf. Und andere Rohstoffe, die unentbehrlich sind, um den Staat auf der Höhe seiner Kraft zu erhalten und fortzuentwickeln, sind uns in noch knapperem Verhältnis zugemessen. Daraus haben Volkswirtschaftler früherer Tage zuweilen die Lehre ziehen wollen: wir sollten doch auf die Ernährung aus eigenen Mitteln ganz verzichten und uns unseren Unterhalt lieber durch Arbeit für fremde, begünstigtere Völker verdienen.
Die Antwort auf diese gefährliche Lehre hat uns dann der Krieg erteilt mit seinen Folgen, die oft schlimmer waren als der Krieg selbst. Ein Volk, das mit w'l-rntlichen Teilen seiner Ernährung von fremden Völkern abhängig ist, steht immer in Gefahr, seine Freiheit zu verlieren. Die 14 Jahre von 1918 bis 1932 haben uns darüber einen Anschauungsunterricht erteilt, der an Eindringlichkeit nichts zu wünschen übria läßt.
Uns die Freiheit aus den Versailler Sklavenketten gurücfuiaero'mnen war Adolf Hitlers Lebensziel. Eine der ersten Taten des nationalen Sozialismus, nachdem er zur Macht gekommen war, mutzte es daher fein, öie Ernährung aus eigenen Mitteln so weit sicher zu stellen, wie es irgend erreichbar war. Und zu dem Ende mußte dem Bauernstand die Stellung zurückaegeben werden. die ihm in einem Staate gebührt, der die Freiheit als fein höchstes Gut ichäht Denn der Bauernstand liefert dem Staate die „klammernden Organe" durch bi? er seinem Mutterboden unlösbar verbunden ist Bauern — das wollen wir nie vergessen — waren die ersten, die auf deutschem Boden einen nationalen Sozialismus vertreten haben Nicht nur für Verbesserung der eigenen unerträglichen Lage focht die Bewegung des Bundschuhs, als sie in den Tagen der Reformation ihr Banner erhob, sondern vor allem für ein starkes Reichsregiment. Dafür wurde sie von denen, die die Nutznießer der Ohnmacht des Reiches geworden waren, von weltlichen und geistlichen Fürsten und Herren, erbarmungslos totaefchlaaen .
Damit das Elend jener Tage — Ohnmacht des Reiches und viel zu viele Herren und Herrlem, die von dieser Ohnmacht zehren — nie roieöer über uns komme, hat das Dritte Reich es sich angelegen sein lassen, den Bauernstand wieder z u m U r ft a n b b er Volksgemeinschaft zu machen. Es hat feine schützenbe Hanb über ihn gehalten, es bewahrt ihn vor ben Schwankungen einer Marktlage, denen er tn früheren Zeiten wehrlos preisgeqeben war, es sichert feiner harten aber für bie Volksgemeinschaft lebensnotwenbigen Arbeit Preise, bie ihn vor der bedenklichen Frage bewahren: ob das Weiterarbeiten denn überhaupt einen Sinn habe Es fordert dafür von 'hm aber auch daß er bem b e u t f d) e n Blutter hoben die Treue halte, daß er seine ganze Kraft em- fetze um bem Mutterboben abzugewinn^i. was er herzugeben vermag, baß er der Pflichten g^ Staat unb Volksgemeinschaft allzeit bew ßt bleche
Die Verhältnis bes Bauernstanbes zum (Staat ist io wesentlich für unsere duku"'t, daß -- ft-stg-r und verständnisvoller Pflege bedarf. Ihr vor allen, ist d e r ti r n - e ° a n k t ° g bestimmt. der am E.ngang des neuen Wntschatissahres steht. An diesem L.ag° sollen sich beide Bauernstanb und BOirsgemein chatt. * Ären Verbundenheit bewußt wer. den. worauf das Gedeihen des Staates beruhtz Der Bauernstand darf sich dankbar ' . t &
le'cht gemacht, sich °>s fre' DOn der Natur gleichberechtigt zwischen ander . aber die
mehr begünstigten Staaten zu 1 Qn erf|er
Ethik dieses Staates fordert e° Selbständig. Stelle die Behauptung °°n,»^Ita'<tt^ewinnunq kett und Gleichberechtigung, und ^Staatsgewmnung bekundet sich darin, dast s M umP dieser Etbik nimmt, das gebraucht werd Deutschland nicht, was » A und müßte zurucksinken in die Unsrei-
Verbefferung unserer Ernährungslage durch „Kampf dem Verderb".
Berlin, 1. Oft. (DNB.) Staatssekretär Bake hielt am Mittwochabend im Rundfunk eine Ansprache über das Thema „Kampf dem Verderb". Er führte im einzelnen u. a. aus: Mangelerscheinungen auf dem Lebensmittelgebiet sind das Zeichen, daß der Nahrungsmittelbedarf des deutschen Volkes mit der deutschen Erzeugung und der Einfuhr von Nahrungsmitteln nicht in Einklang steht. Die Schwierigkeiten eines Ausgleichs mußten um fo mehr steigen, je mehr der Bedarf durch das Qnarbeitbringen der Millionen Arbeitslosen und durch den Zuwachs der Bevölkerung steigt, die Einfuhr aber bei der bekannten Devisenlage auf wachsende Schwierigkeiten stieß. In klarer Erkenntnis einer solchen Entwicklung wurde die nationalsozialistische Agrarpolitik auf die Notwendigkeit einer Vergrößerung der Erzeugung von Nahrungsmitteln abgestellt. Der Aufruf zur Erzeugungsschlacht durch den Reichsbauernführer im Jahre 1934, d. h. in einem Zeitpunkt, in bem noch auf allen Gebieten ber Ernährung ein zum Teil brücfenber Ueberfluß burch frühere Einfuhren herrschte, war bie Konsequenz aus bieser Erkenntnis. Die inzwischen geleistete Arbeit ber Lanb- wirtschaft hat ber Führer in feiner Nürnberger Proklamation mit ben Worten: „Was ber beutsche Bauer gerabe in biefem letzten Jahr geleistet hat, ist etwas Einziges unb Einmaliges", bem ganzen Volk gegenüber hervorgehoben. Der Führer hat aber gleichzeitig bie Unmöglichkeit gezeigt, bie Gleichung: B e barf gleich Erzeugung plus Einfuhr, allein burch Mehrerzeu- gung zumal bei fteigenbem Bebarf im Gleichgewicht zu halten. Da nun aber der vom Führer angekündigte Vierjahresplan, der durch innerdeutsche Erzeugung einer Reihe von bisher eingeführten Rohstoffen eine dauernd steigende Devisenersparnis bringen wird, die für eine erweiterte Lebensmitteleinfuhr m erster Linie verwandt werden soll, erst Schritt um Schritt diese Entlastung bringen wird, entsteht die Frage, mit welchen zusätzlichen Maßnahmen kann bei weiterem energischen Vorantreiben ber Erzeugungsschlacht die Gleichung: Bedarf gleich Erzeugung plus Einfuhr, weiterhin gesichert werden.
Die Erzeugung ist durch die Erzeugungsschlacht im Steigen begriffen. Es fragt sich also nur: Ist denn der Bedarf in feiner jetzigen steigenden höhe volkswirtschaftlich berechtigt. Und hier ergibt sich zunächst, daß bei einem Verkaufserlös der gesamten deutschen Landwirtschaft von SVz Milliarden Reichsmark etwa 1 V2 Milliarden Reichsmark an £ e - b e n 5 m i 11 e t n Jahr für Jahr dem Verderb anheimfalten. Ls handelt sich also darum, den Bedarf auf kosten dieses Verderbs zu ermäßigen und auf diesem Wege das Gleichgewicht der Be- darfsdeckungsgleichung auch von dieser Seite her zu sichern. Es wurde festgestellt, daß von den für unser Dasein so kostbaren Rahrungs- gütern große Mengen infolge der Sorglosigkeit ober Unachtsamkeit vö 1 - lig nutzlos und zwecklos verloren gehen. Die Verluste an Lebensmitteln, die alljährlich entstehen, werden auf nicht weniger als Vit Milliarden Reichsmark geschätzt. Das entspricht etwa dem dreifachen Wert aller Erzeugnisse, die die ostpreußische Landwirtschaft an den Markt liefert.
W o unb w i e entstehen diese Vertu st e ? Der Weg der Nahrungsgüter vom Erzeuger zum Verbraucher ist burch bie Marktorbnung
■ ’
'z
Junges Bauernmädchen aus der Hohen Rhön, das mit dort gebräuchlichen Holzschuhen bei der Feldbestellung hilft. — (Presse-Bild-Zentrale-M.)
auf das notwendige Maß vermindert. Trotzdem betragen die Verluste noch immer rund 750 Millionen Reichsmark. Am stärksten werben hiervon natürlich bie leichtverberblichen Lebensrnittel betroffen.
Mengen, die fast der ganzen pommerschen Kartoffelernte entsprechen, gehen Jahr für Jahr für unsere Ernährung verloren. Die (Betteibemengen, die auf ähnliche Weife umkommen, entsprechen nahezu der gesamten Getreideerzeugung Schleswig - Holsteins, die Verluste an Obst sogar der Erzeugung Bayerns und der Provinz Sachsen zusammen. In krasser Form ausgedrückt heißt das nichts anderes, als daß die Landbevölkerung ganzer Provinzen nur für die Verluste arbeitet, die durch Verderb und Schwund bei der Aufbewahrung auf dem Bauernhof, während des Transportes, beim Verarbeiter und Händler entstehen.
Damit aber nicht genug, Werte van nochmals 750 Millionen Mark gehen später bei dem Ver
braucher selb st verloren, also in den Küchen unserer Hausfrauen unb des Gewerbes. Bedenkt man, baß bie gesamte Nahrungs- unb Futtermittel- einfuhr 1935 noch nicht 1,3 Milliarben betrug, so kann man sich eine Vorstellung machen, welchen Einfluß derartige Verluste auf bie Volkswirtschaft haben. In ben privaten Küchen werben 5 bis 8 v. H. aller Lebensmittel, in ben gewerblichen Küchen bagegen nur 0,5 bis 1 v. H. schlecht ausgenutzt ober oerberben. Die Verbesserung unserer Ernährungslage hängt also nicht nur vom Bauern allein ab, sondern das gesamte Volk muß und kann sich hieran beteiligen. Gleichgültig ob Bauer ober Verteiler, ob Müller ober Bäcker, ob Hausfrau ober Koch, alle müssen bemüht sein, bie für unser Volk so kostbaren Nahrungsgüter re st los auszunutzen unb zu verwerten. Erst wenn es uns gelungen ist, ben oer- meibbaren Verlust zu beseitigen, können wir behaupten, alles für unsere Ernährung getan zu haben, was in unseren Kräften steht Darum: Kampf bem Verderb!
heit, Unselbständigkeit und Minderwertigkeit des Versailler Systems
Mit der winterlichen Jahreszeit werden die Opfer, die gebracht werden müssen, für bie wirtschaftlich Schwachen am empfinblichsten. Darum setzt alsbald nach bem Erntebanktag bie Winterhilfe roieber ein Und so wird in überzeugender Weise sinnfällig, wie beides, Erntedankfest unb bas Winterhilfswerk, dem gleichen staatlichen Ethos entspringt. Für ben neuen Staat kennzeichnend ist diese Einheit der Staatsgesinnung. Wie aus dieser einen unb unteilbaren Staatsgesinnung bie Verpflichtung ber Volksgemeinschaft erwuchs, den Bauernstand als Grundlage für unsere Freiheit lebensfähig und lebensstark zu erhalten und umgekehrt die Verpflichtung des Bauernstandes, dem Eigennutz abzusagen und sich vorbehaltlos tn den Dienst des Volkes zu stellen — so ist aus bieser gleichen Staatsgesinnung das Winterhilfswerk erwachsen: ein Werk, das seinesgleichen auf dieser Erde nicht hat, und das die Staatsgesinnung, der es entsprang, ber Menschheit in Taten hilfsbereiter Nächstenliebe vorlebt
Wie ber Winter werden wird, ob hart oder leicht, das wissen wir nicht. Das zu bestimmen, steht nicht in unserem Vermögen. Wir beugen uns in Demut vor der Macht, die sich die Bestimmung darüber vorbehalten hat. In Demut, aber nicht In Kleinmut! Was sie von uns fordert, mir werden es zu leisten unablässig bemüht sein. Denn wir sind gerüstet. Wir vertrauen auf unseren Bauernstand, daß er schaffen werde, was aus deutschem Mutterboden herauszuholen ist. Und wir vertrauen
auf das Winterhilfswerk, daß es, in gleich vorbildlicher Weise wie in drei vergangenen Jahren, bie Staatsgesinnung stellen werbe in ben Dienst bes sozialen Ausgleichs. Die ba braufeen uns bekritteln unb verbächtigen, sie sollen uns bas erst einmal nachmachen — wenn sie können!
SeifWlefen gehört zum modernen Haushalt.
Ein Zeitungsgutschein
für einen Monat für jedes junge Ehepaar.
Berlin, 1. Okt. (DNB.) Das regelmäßige Zeitungslesen gehört zum mobernen Haushalt. Das haben immer roieber Volksgenossen zu ihrem Leibwesen erleben müssen, bie keine Zeitung beziehen unb baher über wichtige Anorbnungen unb Mitteilungen ber Behörben ober von Staat unb Partei usw. nicht rechtzeitig unterrichtet waren. Die folgen waren oerschiebentlich sogar Gerichtsverfahren wegen Verstoßes ober Vergehens. Wenn ber Angeschulbigte bann erklärte, er sei unschuldig, weil er die Anordnung ja gar nicht gekannt habe, dann haben die Richter immer wieder geantwortet, daß das Zeitungslesen eben heutzutage wichtig sei und daß auch hier der Satz gelte: Unkenntnis des Gesetzes schützt nicht vor Strafe. Aber auch in ben Verfügungen ber Behörben selbst kommt immer beutlidjer zum Ausbruck, wie wichtig bas regelmäßige Zeitungslesen für jeben Volksgenossen ist. Die Betreuung der Volksgemeinschaft
auf diesem Gebiet zeigt sich wiederum besonders klar in einem Erlaß des Reichsinnenmini st e r s an die Landesregierungen, worin fest- gestellt wird, daß der Standesbeamte von nun an jedem Ehepaar bei ber Eheschließung einen Gutschein zum unent« geltlichenBezugeinerZeitungausdie Dauer eines Monats auszuhänbigen hat, nachbem er bie Namen ber Eheleute unb den Tag der Eheschließung eingetragen hat.
Dei-schärste Bekämpfung 0er Verkekrsunfä le.
Berlin, 1. Okt. (DNB.) Bei der hohen Zahl der Verkehrsunfälle auf den Straßen hält ber Reichsverkehrsminister angesichts ber fortschreiten- ben Motorisierung für eine gewisse Zeit außerordentliche Maßnahmen für erforderlich. Er hat deshalb für zwei Jahre die Verkehr s ü b e r w a ch u n g ausschließlich in Polizeihand gelegt und dem Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei die Ausführung der Reichsstraßenverkehrsordnung übertragen, so- weit dies zur Hebung ber Verkehrssicherheit durch strenge Regelung und Uederwachung des Verkehrs auf den Straßen erforderlich ist. Darüber hinaus erwägt der Reichsverkehrsminister auf Grund von Vorschlägen des Reichsführers SS und Chef ber deutschen Polizei eine alsbaldige Verschärfung der Vorschriften der Reichsstraßenverkehrs- orbnung unb ihrer Ausführungsanweisung.


