Ausgabe 
2.9.1936
 
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Mittwoch, 2. September 1936

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)

Nr. 205 Zweites Blatt

Aus dem Reiche der Krau

PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS

Die Maschine

Bestes zu leisten.

Gemüse-Salate.

Blusen und Hosenröcke in verschiedenen Schnittformen zeigen wir heute. Der einfache Hosen­rock (in der Mitte) hat einen seitlich geknöpften Sattel, während bei den beiden anderen Modellen je ein Reißverschluß eingearbeitet ist.

An der Form links bilden die vorderen Bahnen oben zwei schräggestellte Taschen; am rechten Modell betont eine vorn wie hinten auf­gesteppte Bahn mehr den Rockcharakter.

Die Hemdbluse in der Mitte mit dem einge­setzten Westchen und den kurzen Puffärmeln

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hat breite Steppnähte und wird durch drei Perlmutterknöpfe geschlossen.

Passe, Vorderteil und Aermel der Bluse links sind in einem Stück geschnitten, Hals und Aermel werden durch schmale Bündchen abgeschlossen. Kleine, runde Glasknöpfe bilden den Verschluß.

In Pulloverform mit Rollkragen und Roll­aufschlägen ist die Bluse rechts gearbeitet. Raglan­nähte, Täschchen, Ausschläge und Kragen sind durch Steppnähte markiert. H.

Handlung des Fiebers nicht nötig, wenn der Arzt die vorhandene Krankheit sachgemäß behandelt. Wenn sich bei dem Kind ein quälendes Durstgefühl einstellt, so gebe man Zitronenwasser nicht sehr süß, lauwarme Milch und Fruchtsäfte. Bei hohem Fieber keine feste Nahrung, das Kind wird auch meistens gar keinen Appetit haben, und es schadet gar nichts, wenn es mal ein oder zwei Tage gar nichts ißt und nur Milch und Fruchtsäfte zu sich nimmt. Haferschleim ist gestattet, nur nichts, was den Magen beschwert.

Wenn Kinder in den ersten Lebensjahren, beson­ders gegen Abend, leicht fiebern, so ist das kein Zeichen' einer besonders schweren Krankheit. Oft handelt es sich hier nur um besonders reizbare Und nervöse Kinder. Viel Ruhe, Baldrian vor dem Schlafengehen, keine aufregende Lektüre usw., und bald wird sich auch das Ansteigen der-Temperatur geben. Dr. W.

Für die dunklen Borkenkrepp-, Woll- und knitter­freien Jerseykleider sind bischosslila Garnituren und Paspel oder geschmackvolle Westen aus Seiden- organza modisch und beliebt. Die Gewebe sind durchweg leicht und anschmiegsam durch die Weich­heit der Wolle. Angora eignet sich sowohl für das sportliche als auch für das festliche Kleid. Für den Tag sind Einfassungen der Taschen, des Gürtels und Kragen in Leder zweckmäßig und praktisch, die sich auch bei den Mischgeweben bewahrt haben. Steppereien und Blenden sind andere Möglichkei­ten der Verzierung. ,

Eine neue Form, die das Material Cloquö ge­schaffen hat, ist die Kombination von Bluse und Rock für den Abend. Zusammenstellungen von schwarz-weiß, gelb-flieder, rosa-schwarz lassen uns genug Svielraum, für jeden Teint und jede Haar­farbe etwas zu finden. Ist die kurztailliae Bluse drapiert, mit großen Puffärmeln, so ist der Nock streng gehalten. Betont wird immer nur das eine ober andere, um den Stil dieses Blusenkleides zu wahren.

Taft Cloquö-Cirs und glänzende Streumuster auf stumpfem Grund sind ideale Stoffe für die Stil­kleider. Pastell- und starkfarbige Blumenbuketts und Ranken, die es beleben, find die letzten Grüße des scheidenden Sommers an die Frau, die sie auch während des Winters an die schönen Tage erin­nern sollen.r ,

Die deutsche Modeindustrie ist wohlgerustet und hat mit großer Vielseitigkeit vorgesorgt, so daß wir mit dem Herbst zusammen seinen Einzug feiern können. Schü-

mag.

Wenn auch das Sticken nie in dem Maß fo vernachlässigt worden ist wie jahrzehntelang die alte nordische Volkskunst des Webens, so hat doch auch dieser Zweig der Handarbeit lange Zeit nicht die ihm gebührende Geltung genossen. Die Maschine und ihre Erzeugnisse übertrumpften alle bescheide­nen kleinen Künste, und die Frauen suchten andere Beschäftigungsarten, die sie durchaus nicht immer befriedigten. Nun, auch dieses Blättchen hat sich qe- wendet, und wir sehen selbst ungeübte Hände sich liebevoll mit Stickereien, Häkeleien und Stricksachen abgeben.Hebung macht den Meister", heißt es nicht umsonst, und so erkennen wir an vorbildlich ausgeführten Arbeiten auch die Meisterin, die durch eine strenge Schule gegangen ist. Die Erfordernisse der Mode usw. verlangen ein immerwährendes Hinzulernen und ein gesteigertes Anpassungsver- mögen. Auch ist es gar nicht so leicht, Uniformen, Fahnen und Abzeichen zu besticken. Der hierzu nötige Umgang mit dem spiralförmig gewickelten Draht aus Gold, Silber und Aluminium will ge­pflegt sein, denn so wenig wir Laien vielleicht im Sträßenbild darauf achten, eine Unregelmäßigkeit und Unsauberkeit in der Ausführung würde uns doch sofort auffallen. Aber nie werden wir einen Fehler bemerken, weil eine berufstätige deutsche Frau nun einmal ihren Ehrgeiz darein setzt, ihr

Am Webstuhl und Stickrahmen.

Von Hilde Ines.

V.A. Frauenhände ruhen nicht gern, besonders dann nicht, wenn sie auf irgendeine Weise eigenen Gedanken Ausdruck zu geben vermögen. So kneten und formen sie allerlei Figuren oder nützliche Ge­brauchsgeräte, schaffen praktische wie elegante Kleidungsstücke, und nicht zuletzt verwandeln sie den einfachen Leinen-, Seiden- oder Wollfaden zu einem Gewebe, aus dem oft wahre Wunderwerke am kleinen und großen, den Alltag verschönenden Din­gen entstehen. In unermüdlichem Fleiß führen sie neue Muster am We bst uhl und mit d er Nadel aus, nicht ruhend, bis das Ergebnis den wirklichen Bedürfnissen entspricht. Und da das Stilgefühl und der künstlerische Formensinn in steter Entwicklung begriffen sind, wird es ja auch nicht schwer fallen, einen sicheren Einfluß auf die weitesten Bevölkerungskreise zu gewinnen. Darum ist es so wichtig, daß erprobte Fachkräfte ihre Er­fahrungen, ihre Talente und ihre Kenntnisse in stei­gendem Maße nutzbringend anwenden können.

Sieht man eine solche Frau an ihrem Hoch- oder Flachwebstuhl sitzen, will man es gar nicht fassen, mit welcher Geschwindigkeit ihr die schwierigste Arbeit von der Hand geht. Das Bäumen der Kette und das Einführen von Schuß- oder Einschlagfäden geschieht im Nu und doch braucht die Vollendung eines Kleiderstoffes sowohl wie einer Decke und eines Teppichs eine nicht zu knapp bemessene Zeit. Besonders das T e p p i ch k n ü p f e n, wie es jetzt mehr und mehr den Fischerfrauen in Pommern und in Ostpreußen nachgeahmt wird, bedarf großer Geduld und Sorgfalt, denn je dichter die Knüpfung ausfällt, einen umso höheren Wert erhält das fer­tige Stück. Findet ihr Werk dann Anerkennung, fühlen sich die fleißigen Arbeiterinnen auch be- lohnt, und mit Eifer gehen sie an die Erledigung eines neuen Auftrags.

Auch die vielen Frauen, die ihr Heim schmücken wollen und die nicht über die Mittel verfügen, eine fertige Handweberei zu erwerben, können sich ohne weiteres die nötigen Kenntnisse für die Selbstherstellung zunächst eines kleinen Deckchens, eines Besatzes oder eines Kragens an­eignen. Wer kennt nicht die Bandwebebrettchen, die Plättchen, den einfachen Webrahmen und den Tischwebstuhl? Hat man erst einmal die Grund­lagen der Technik erfaßt, will man weiter Schritt für Schritt. Alle Flicken werden noch sorgsamer als bisher gesammelt, denn es soll nicht mehr lange dauern, bis der erste bunte Flickenteppich das Auge erfreuen wird. Und wer weiß, was sich aus einem so verheißungsvollen Anfang noch entwickeln

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Vertreter worden. Berlin) be> des Kon. t 'n erster für die des Kon. weiter dem 'Nister Dr. Ninisterial. n Kongreß ['e entbot reise. Nach r Delegier, ließen) rtrag über nd Brauch Ausstellung Ueberblii r mebiyni.

Handel verteilten Lebensmittel. Es kommt nicht allein darauf an, die Lebensmittel dem Aussehen und dem Geruch nach unverdorben zu verwerten, sondern die Nährwerte müssen auch erhalten bleiben. Wenn man bedenkt, daß nach einem Riesen­aufwand neuzeitlicher Transportmittel, Kühlhausan­lagen und dergl. die Lebensmittel oft durch falsche Behandlung im Kühlhaus im Nährwert auf einen Bruchteil herabgesetzt werden, dann find dieses Unachtsamkeiten der Hausfrauen, die vermieden werden müssen. Wasser laugt z. B, Fleisch, Ge­müse, Salat und Obst aus. Vor allem werden aber durch zu dickes Schälen, zu starkes Ausputzen und durch stundenlanges Kochen ungeheuer viel pflanzliche Nährstoffe verschwendet oder zerstört. Es gibt immer noch genug Haus­frauen, die das Gemüse gänzlich zerkochen, dann das Wasser mit den Nährstoffen wegschülten und das übriggebliebene wertlose Gewebe mit Salz und Mehl wieder schmackhaft zu machen versuchen.

Große Unglücksfälle oder Katastrophen im Ein­zelfall werden eingehend in der Oeffentlichkeit be­handelt. Ab^r daran, daß durch Unachtsamkeit im Kleinen, die vielleicht nur wenige Pfennige aus­macht, der Volkswirtschaft Millionen oder gar Milliarden verlorengehen, weil diese Unachtsamkeiten überall geschehen, ist bisher viel zu wenig gedacht worden. Man rechnet heute damit, daß in jedem Haushalt täglich etwa 20 Pfennige durch unsachgemäße Verwendung von Derbrauchsgütern verlorengehen. Dieser Verlust von l3/4 Milliarden jährlich an wertvollem Volksver­mögen muß unter allen Umständen vermindert werden. Durch zweckmäßige Aufbewahrung und durch eine gesunde häusliche Vorrats- wirtschaft können viele Verluste vermieden werden. Kauft die Hausfrau darüber hinaus noch richtig ein, d. h. jeweils die jahreszeitlich anfallende Ware, bann hilft sie, die wegen mangelnder Nach­frage nicht abgesetzten Vorräte beim Kaufmann vor dem Verderben zu schützen. Sorgt die Hausfrau dafür, daß in den einzelnen Jahreszeiten Der Uederschuß von Nahrungsmitteln verarbeitet und haltbar gemacht wirb, bann wirkt sie absatzfördernd unb sammelt Vorräte in erzeugungsreichen Mona­ten für die entearmen Monate, in denen frische Ware knapp ist. Dabei soll sie jedoch niemals mehr Ware eintaufen, als sie zweckmäßigerweife aufbe­wahren kann, damit ihre häuslichen Vorräte nicht verderben. Außerdem kann die Hausfrau durch sparsame Zubereitung unnötige Abfälle vermeiden und durch zweckmäßige Verwertung von Resten auch kleine Menaen von Nahrunasgutern dem Verzehr zuführen. Wir sehen also, daß es bet der Werterhaltung als Gegenstück zur Erzeugung^ schlacht auf uns alle ankommt. Kemer kann sich

Wenn wir bedenken, daß die deutsche Lebens­mitteleinfuhr nur rund 1 Milliarde jährlich betragt, der Verlust durch Verderb jedoch, wie bereits ge­sagt, V/4 Milliarde, so sind das nicht allem 250 Millionen mehr als die Einfuhr betragt, sondern es ist ein Vermögen, welches der Volks­wirtschaft verloren geht. Die Lebensmittel muffen jedoch unter Aufwendung kospieliger Devisen aus dem Auslande ersetzt werden. Unter der Schirm­herrschaft des Reichs- und Preußischen Ministers für Ernährung unb Landwirtschaft, ^'^^auerm sichrer R. Walther Darre, finbet m Köln aus diesem Grunde eine Ausstellung statt, für welche der NameKampf um IV2 Milliarden bestimmt wurde.

man ihn anrichtet.

Tomatensalat. Möglichst schnittfeste Tomaten werden in nicht zu dünne Scheiben geschnitten. Eine große Zwiebel fein hacken und hinzufügen, ebenso etwas Pfeffer und Selleriesalz. Dann mit Essig und Del übergießen unb mit reichlich fein gehackten Kräutern überstreuen. Auf andere Art: Einige fchnittfeste Tomaten in Scheiben schneiden, des­gleichen einige saure Gurken und harte Eier. Alles vorsichtig mit Mayonnaise verrühren.

Krautsalat. Ein W 'ß- oder Wirsingkohlkopf wird fein gehobelt unb unter Hinzufügung von einigen Kümmelkörnern nicht zu weich gekocht. Eins große fein gehackte Zwiebel dazutun, mit Essig und Del übergießen unb gehackte Petersilie ober Schnitt­lauch barangeben.

Salatvongemtschtem Gemüse. Gemisch­tes Gemüse wird nicht zu weich gekocht. Etwas ge­riebene Zwiebel hinzufügen, ebenso einige Tropfen Essig; über das Ganze Mayonnaise gießen.

Kampf um 1,5 »arten.

Von der Verantwortung der Hausfrau für unser Ilahrungsgut

V.A. Zwei Jahre Erzeugungsschlacht haben gezeigt, daß die deutsche Landwirtschaft nichts unverfucht läßt, um die einheimische Grund­lage für unsere Versorgung mit Nahrungsmitteln unb lanbwirtschaftlichen Rohstoffen zu vergrößern. Schon von Anfang an würbe jedoch darauf hin- gewiesen, daß die Erzeugungsschlacht nicht die Landwirtschaft allein angeht, sondern Sache des ganzen Volkes ist, Unsere Versorgung mit lebenswichtigen Gütern ist ja nicht nur abhängig von deren Erzeugung, sondern auch davon, daß die vorhandenen Lebensrnittel und sonstigen Verbrauchsgüter auch wirklich nutz­bringend unb ohne 23 e r l u ft verarbei - t e t werben. Mit ber Mehrerzeugung ist es also allein nicht getan. Für die restlose Ausnutzung und gründliche Verwertung des deutschen Nahrungs­gutes trägt vielmehr die Hausfrau die Haupt­verantwortung; denn durch ihre Hände gehen letz­ten Endes alle vom Bauern erzeugten und vom

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Heue Herbststoffe und ihre Verarbeitung.

Was die Mode bringt.

Von den neuen Stoffen, die für Herbst- und Win- terkleidung erdacht sind, haben einige einen derben, sehr sportlichen Eharakter. In der Verar­beitung jedoch zeigt es sich, daß sie weich sind und einen schonen Fall besitzen. Karos sind sehr beliebt, besonders für sportliche Mäntel, die man lang oder dreiviertellang trägt. Noppeneffekte gehören in das neue Modebild; die Gewebe sind in neuen braunen, burgunderfarbenen und blauen Tonen gedacht, je­doch erhält der blaue Stoff stets einen rötlichen oder lilafarbenen Klang. Grün ist wieder sehr mo­dern, in der Zusammenstellung mit braun ergibt es eine neue Wirkung. Vielfältigkeit in Farben- zusammenstellung und gebart des Materials geben uns wiederum neue und interessante Ideen siir die Verarbeitung. Vor allem fallen uns Die durch Jahrzehnte geübten, jetzt vervollkommneten und zu Ehren gekommenen, handgewebte n S t 0 f f e auf. Individuell im Muster passen sie sich ledern Typ an und wirken schon durch ihre Eigenheit, die jeden komplizierten Schnitt überflüssig macht. Die gradlinige Silhouette, durch eine Geh- oder Facher­falte unterbrochen, zeigt Einfassungen aus abwei­chend getöntem Filz an Kragen, Man chetten und Gürtel. Zwei oder vielfarbig gemusterte schottische Karos und Diagonalstreifen sind mit einfarbigen Stoffen vorherrschend. Die Verbindung von beiden im G 0 m p l e t hat ihren Platz behauptet.

sofort die Temperatur gemessen werden, ein bloßes Auflegen der Hand genügt nicht. Messungen bei Kindern müssen immer im Darm oorgenommen werden, denn in der Achselhöhle verschiebt sich das Thermometer bei unruhigen Kindern zu leicht, und die Messungen sind nicht korrekt. Fieber ist der Abwehrkampf des Körpers gegen die eingedrunge­nen Giftstoffe, unb fo paradox es klingt, eigentlich ein Heilmittel. Manchmal erzeugt der Arzt sogar das Fieber künstlich, bei besonders schweren Er­krankungen, um so den Abwehrkampf des Kör­pers anzuregen.

Das fiebernde Kinb sollte man immer gleich von seinen Geschwistern absondern, denn man weiß ja nicht, ob nicht eine ansteckende Krankheit ausbricht. Laue, feuchte Packungen, ein kalter Umschlag auf Stirn und Herz drucken die Temperatur um ein paar Grad herab. Ist aber das Fieber nicht so hoch, so ist eine besondere Be-

Mein Kind fiebert fo leicht...

Was sagt der Arzt dazu?

Immer wieder kommen die Mütter in die Sprech­stunde des Kinderarztes und sagen besorgt:Mem Kind fiebert so leicht! Was soll ich da tun? Man kann als Arzt da oft beruhigend sagen daß Kim der leichter fiebern als Erwachsene, und daß hohes Fieber beim Kind noch lange nicht immer eine schwere Krankheit bedeutet. Doch immer muh man bei fiebernden Kindern besonders aufmerksam sein Die N o r m a 11 e m p e r a t u r des Kindes betrag^ etwa 37,1 Grad, im Darm gemessen. Bis zu ö« Grad handelt es sich um em leichtes Fieber, erst Temperaturen von über 39 Grad bis 41«Grad s n schwere Fiebererscheinungen. Sehr ast haben Neu­geborene in den ersten Lebenslagen erhöhte Tempe­raturen, manchmal sogar bis. beinahe 40 Gra^ Die Mütter sind dann immer äußerst beforgater das Fieber klingt immer ganz von selbst wieDer ab, die Aerzte wissen bis jetzt ""ch mcht in allen Fällen genau, wie diese Fiebererscheinungen zu- standekommen; sie sind 'ungefährlich.uni bie junge Mutter braucht sich nicht zu ängstigen- Bei kleinen Kindern tritt auch manchmal sogenanntesDürft fieber" auf, dann hat das Kind zu wenig Flast'g' feit bekommen, auch das läßt sich leicht beheben. DHip Infektionskrankheiten sind beglei» M oon Sieber. Die typischen Kinderkrankheiten w e Masern, Scharlach, Röteln, Lungenentzündung und Angina melden sich immer mit hohem Fieber an Oft kommt das Kind mit heißem Kopf aus Der Schule, fühlt sjch unbehaglich und ist ausgesprochen schlechter Stimmung. Nochsrndkeine Krankheits- symptome zu sehen, aber Die Mutter fühlt schon, daß irgend etwas in dem Kind steckt. Dann muß

große I Nicht jeder Mann ist ein Liebhaber von Gemüsen. Da unser Körper aber dringend Gemüse unb Dbft braucht, um gesund zu bleiben, sollten wir Haus­frauen öfters einmal einen Gemüsesalat auf den Tisch bringen, Denn Gemüsesalate sind ob ihrer Herzhaftig­keit auch bei unseren Männern beliebt. Man kann eigentlich jedes Gemüse auch als Salat anrichten. Im Winter kann man auch gute Konserven zu Den Salaten verwenden. Hier einige erprobte Rezepte:

Lauch-Salat. Ein Pfund in kleine Stücke ge- schnittener, weich gekochter Lauch (Porree) wird mit der gleichen Menge in Würfel geschnittener gekochter Kartoffeln gemischt. Ein bis zwei ebenfalls in feine Würfel geschnittene Aepfel werden hinzugefügt, ebenso eine mittelgroße, ganz fein gehackte Zwiebel. Das Ganze mit einer Marinade aus Essig, Del, einer Prise Zucker, Salz nach Geschmack übergießen und gut durchziehen lassen.

Bohnensalat. Grüne Bohnen werden ge­schnitzelt und weich gesetzt. Eine große Zwiebel fein hacken und hinzufügen, ebenso etwas Salz, einige Tropfen Maggi, eine Prise Zucker, Essig, Del. Mit recht vielen gehackten Küchenkräutern überstreuen.

BohnensalatmitgrünerGurke. In den nach vorstehendem Rezept hergestellten Bohnensalat schneidet man eine große grüne Gurke in ganz feine Scheiben. Einige Stunden gut durchziehen lassen, ehe