Ausgabe 
2.7.1936
 
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Wirtschaft

v. Cramm und Perry im Wimbledon-Finale

Tramm schlügt Austin.-Dor dem größten Ereignis im Tennis-Sport.

33er I in

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. Ul.

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Elektr. LieferungSgesellschast... 6

Banknoten.

Licht und Kraft

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Felten & Guilleaume 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

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Ä.E.G.

Bekula

Rheinische Elektrizität Rhein. Wests. Elektr. Schuckert &(£o......

Siemens L Halske... Lahmeyer &£o.....

Buderus Deutsche Erdöl

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leicht befestigt.

Deutsche Anleihen ließen ebenfalls wieder etwas Nachfrage mit festerer Grundhaltung erkennen. Alt- besitz 112,65 (112,65), auch Kommunal-Umschuldung und späte Schuldbücher recht gut behauptet, da­gegen Dollar-Bonds bis 0,50 abgeschwächt. So ßproz. Preußen 69,75 (7tf,25). Don Auslandrenten lagen Anatolier um 0,75 v. Sy niedriger.

Der Verlauf lag ziemlich ruhig. Einige Spezial­werte zogen noch mäßig an, so IG.-Farben um 0,25 v. Sy, Rheinstahl auf den AR.-Beschluß hin weitere 0,75 v. Sy AG. Verkehrswesen ausschließlich Dividende zunächst 0,65 v. Sy höher, davon später wieder 0,40 v. Sy leichter. Kaufhof bröckelten um 0,25 v. Sy ab, Daimler um 0,50 v. Sy Von den später notierten Werten Muag 2,75, Holzmann 1,75 vom Hundert fester.

Der Pfandbriefmarkt lag wieder bei normalem Geschäft ziemlich unverändert, allerdings zogen Liquidations-Pfandbriefe verschiedener Institute um 0,10 bis 0,25 v. H. an. Tagesgeld erwartungsge- mäß leichter und 3 (3,50) v. Sy

Abendbörse ruhig.

Die Abendbörse lag recht still und im allge­meinen zu den Berliner Schlußkursen wenig ver- ändert. Beachtet Aschaffenburger Zellstoff, die mit 107 gehandelt wurden. Ebenfalls 0,50 v. Sy höher

Die herrliche Tennis-Anlage von Wimbledon war am Mittwoch, dem Tage der Dorschlußrundenspiele im Männereinzel, von der Masse der Tennisbegei- sterten überlaufen. Schon lange vor Beginn des ersten Kampfes im Halbfinale zwischen Gottfried von Cramm und Bunny Austin waren die Tribünen des Meisterschafts-Platzes restlos ausver- kauft. Besonders war es die Fachwelt, die sich das Spiel unseres Meisters gegen den zweitbesten Eng­länder nicht entgehen lassen wollte.

v. Cramm begeistert die Engländer.

Die Zuschauer wurden von den Leistungen von Cramms auch in keiner Weise enttäuscht, im Gegen­teil! Als v. Cramm seinen Gegner verhältnismäßig leicht mit 8:6, 6:3, 2:6, 6:3 bezwungen hatte, druck- ten die Engländer ihre Begeisterung durch stürmi­schen Beifall für unseren Meister aus. Die Art, wie v. Cramm den gefährlichen Austin erledigte, war die eines Meisters und sie beeindruckte viele eng­lische Zuschauer so, daß sie mit ihrer Meinung nicht zurückhielten und v. Cramm für das Endspiel zum Favoriten erklärten. Daran änderte sich auch nichts, als später Fred I. Perry den jungen Amerikaner Donald B u d g e nach einem schweren Kampfe nicht weniger eindrucksvoll mit 5:7, 6:4, 6:3, 6:4 aus» geschaltet hatte.

Gottfried v. Cramm und Fred I. Perry stehen also wieder im großen Wimbledon-Finale. Die bei­den Meister haben sich diese größte Ehre, die im

Reichsinnenmini st er Dr. Frick hat für die Weltmeisterschafts-Schießwoche vom 23. bis 28. Juli in Berlin-Wannsee die Schirmherrschaft übernommen. 130 Schützen aus der ganzen Welt werden zu diesem Wurftaubenschießen in der Reichshauptstadt erwartet.

Schwimm-Rekorde gab es in Italien. Li- sardi erzielte über 100 Meter Freistil mit 1:00,6 Minuten Landesrekord, Bertetti schwamm 100 Me- ter Brust in 1:15,8 Minuten in Rekordzeit.

SportamtKraft durch Freude".

Heute folgende Kurse: Leichtathletik, Frauen und Männer: Don 19.15 bis 20.30 Uhr, Universitätssportplatz am Kugelberg.

Fröhliche Gymnastik und Spiele, F r a u e n : Don 20 bis 21 Uhr, Lyzeum, Damm- strahe 26. Don 21 bis 22 Uhr, Lyzeum, Damm- straße 26.

Neue KdF.-Sportkur l^e! lieber die neuen ab 1. Juli beginnenden KdF.-Sportkurse gibt das neue Vierteljahres-Sportprogramm Auskunft. Das­selbe ist in allen Betrieben und auf der Kreisdienst' stelle, Schanzenstrahe 18, kostenlos erhältlich.

2,5

9,25

Allison-van Ryn den Platz betraten, um den fünf­ten Satz ihres am Vortage abgebrochenen Kampfes nachzuholen. Es ging dabei um den Eintritt ms ksicucllinale. Wieder war es der junge Henkel, der durch sein beherztes Netzspiel und die Bomben- ausschläge, die auf dem Rasenplatz besonders gut zur Geltung gelangten, den Amerikanern schwer zu schaffen machte, zumal Allison verhältnismäßig schwach war. Unser Davispokal-Doppel wollte aber nicht gewinnen! Beim Stande 6:4, 8:10, 4:6, 6:3, 5:4 und 4:0 für die Deutschen verzichteten von Cramm-Henkel! Cramm will sich für das Endspiel gegen Perry am Freitagnach­mittag schonen, Henkel wird zusammen mit Kai Lund noch am heutigen Donnerstagmorgen London verlassen, um sich in aller Ruhe auf den Davis- pokalkampf gegen Jugoslawien in Agram vorbereiten zu können. Cramm reist nach dem Endspiel noch in der Nacht zum Samstag nach Deutschland zurück. Unsere Davispokalmannschaft wird sich dann am Sonntag oder spätestens Mon­tag nächster Woche geschlossen nach Agram begeben.

internationalen Tennissport veraeben werden kann, in einem wahrhaft imponierenden .Stil errungen. Alle Gegner, die Cramm und Perry auf dem Weg ins Endspiel zu überwinden hatten, waren Meister­spieler, die ihr Möglichstes hergaben, um gut ob- zuschneiden oder ... eine Sensation zu schaffen. Es glückte keinem! Cramm und Perry nahmen jedes Hindernis, so sicher, wie fast in keinem Jahre noch zuvor. Der Deutsche und der Engländer werden sich am Freitag ein Endspiel liefern, das nicht nur von den beiden beteiligten Nationen mit der größten Spannung erwartet wird. Die ganze Tenniswelt blickt am Freitag nach Wimbledon und wartet auf das Ergebnis des Kamvfes der beiden genialen Spitzenspieler. Wird unser Meister Gottfried von Cramm seinem Pariser Meisterschafts- sieg über Perry die Krone aufsetzen können und auch Wimbledon-Sieger werden? Ganz Sport- Deutschland hofft es ...

Interessant ist noch die Tatsache, daß v Cramm und Perry im Vorjahre ebenfalls über Austin und Budge ins Endspiel kamen. Nur kämpfte v. Cramm damals gegen Budge und Perry trat gegen Au­stin an.

3m ersten Sah entschieden.

Die Entscheidung im Kampfe zwischen v. Cramm und Austin fiel eigentlich schon im ersten Satz, in dem jedes Spiel hart umkämpft wurde. Nach end­losem Hin und Her holte sich v. Cramm den Satz mit 8:6, nachdem er vorher mit 2:1, 5:4 und 6:5

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

nnaeführten Ziffern aeben die Höbe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

Harpener-------

Hoesch EstenKöln-Neuesten .. 3

Ilse Bergbau ...............«

Ilse Bergbau Genüsse 6

Klöckneriorrke ............... 8

Mannes mann-Rühreu 8

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Eementwerk Karlstadt..

Frankfurter Getreidebörse.

granf furt a. M., 1. Juli. Am Getreidegroß­markt liegt die Umfatztätigkeit vollkommen still, da kein Angebot vorhanden ist. Es wird in Kurze neue Wintergerste erwartet. Futtermittel im allgemeinen ruhig. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 217, W16 220, W 19 224, W 20 226; Roggen R 12 180, R15 183, R18 187, R19 189, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futter- aerfte und Hafer nicht notiert. Weizenmehl W13 28 75 W 16 29,00, W 19 29,00, W 20 29,35; Rog- genm'chl R12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23 50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Werzen- futtermehl W13 13,15, W16 13,30, W19 13.50, W 20 13,60. Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11,00, W 20 11,10; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlen-Fest- preis ab Mühlenstation. Sojaschrot mit Monopol- zuschlag 16,20, Palmkuchen m. M. 16,30, Erdnuß­kuchen m. M. 17,85 ab südd. Fabrikstation. Treber 15,25; Trockenschnitzel 9,64 ab südd. Fabrikation. Heu 5,00, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 2,25 bis 2,40, do. gebündelt 2,00 bis 2,15.

Frankfurter Schlackrtviebmarkt.

Frankfurt a. M., 2. Juli. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 39 Rinder (7 Ochsen, 2 Bullen, 25 Kühe, 5 Färsen), 581 Kälber, 53 Schafe, 777 Schweine. Es kosteten: Kälber 40 bis 68 Mark, Hümmel 46 bis 48, Schafe 40, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverlauf: Kälber mäßig, Hämmel und Schafe sehr schleppend, Schweine zugeteilt.

Schweinemackl In Mendorf a. d. Lda.

y Allendorf a. d. Lumda, 1. Juli. Der heute hier abgehaltene Schweinemarkt war verhält- nismäßig schwach besucht. Es waren im ganzen 90 Stück Ferkel aufgetrieben. Die Preise waren etwas zurückgegangen. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 17 bis 17,50 Mark, über 6 Wochen alte 18 bis 23,50 Mark pro Stück. Da auch nur wenige Käufer sich eingefunden hatten, ging der Handel schleppend. Es verblieb Ueberstand.

Rest vorgetragen.

Rbein-Mainische Börse.

IMttagsbörse weiter fest.

Frankfurt a. M., 1. Juli. Die anhaltende Festigkeit einiger Spezialwerte des Montan- und Motorenmarktes hielt die freundlich- Grundstim- mung der Gesamtbörse aufrecht. Der als recht gut bezeichnete Zeichnungsverlanf auf öto neue Reichs­anleihe, wozu schon Dispositionen von den Zeich­nern bisher getroffen waren, regte an, daneben find die Wirtschaftsberichte weiter zu beachten. JG.- Farben etwas lebhafter und auf 170 (169,25) er­höht, Erdöl um 1,25 v. H. fester, Metallgesellschaft 0,50 auf 138 erhöht. Arn Montanmarkt führten Rheinstahl in den Umsätzen, sie zogen auf 143 (142,25) an. Bemerkenswert fest waren Laura mit 23,75 (21,50) v. Sy Verein. Stahlwerke um 0,25, Klöckner 0,50, Hoesch 0,90 v. H. freundlicher. Auto- mobilaktien stärker gefragt, Daimler bei 123,75 (122,25), BMW. 144 (144), im Freiverkehr Adler- Kleyer 108,50 (108), Auto-Union 127 (126,50). Zell­stoffwerte auf die Besserung des internationalen Zellstoffmarktes weiterhin beachtet, Aschaffenburger und Waldhof je 1,13 v. Sy höher. Aschaffenburger ausschließlich Dividende. Am Elektromarkte setzten Siemens ihre Steigerung um 1 v. H. fort, daneben auf AEG. 0,13, Schuckert 0,50. RWE. 0,25 v. Sy freundlicher. Jrn einzelnen waren Braubank in Verbindung mit den höheren Brauerei-Aktien um 1,75 v. Sy höher, Reichsbank gewannen 0,75, Nordd. Lloyd 0,25 v. Sy Gut gehalten Reichsbahn-VA., Weftd. Kaufhof, Jetter & Scherer. Südd. Zucker

geführt hatte. Erst nach zehnmaligem Einstand im 14.Spiel gelang dem Deutschen der Satzball. Im zweiten Satz war v. Cramm dann schon der souve­räne Herrscher auf dem Spielfeld. Er diktierte den Kampf und gewann den Satz nach 3:2 und 5:3 mit 6:3 sicher. Um ganz sicher zu gehen, schonte sich von Cramm im dritten Satz. Er ließ den Englän- der angreifen, ohne großen Widerstand zu leisten. Mit 6:2 fiel der Satz verhältnismäßig schnell dem Briten zu. Im vierten und entscheidenden Gang spielte aber der deutsche Meister wieder mit voll- ter Konzentration. Er begeisterte die Zu- schauer durch sein unerreichtes Schlagrepertoire, nutzte aber auch die Schwächen des Engländers bei Ueberkopf-Bällen geschickt aus. Selbst verschiedene Fehlentscheidungen der Linienrichter konnten Cramm nicht aus der Fassung bringen. Er gewann sicher mit 6:3 Satz und Match.

Deutscher Verzicht Im Doppel.

Kaum hatten Perry und der Amerikaner Budge den Centre Court verlassen, als Cramm-Henkel und

30.6

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100,3

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Schulthei» Patzenhofer .......4

A!u (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg...................6

Zellstoff Waldhos 6

Zellstoff Aschaffenburg .......O

Dessauer Gas ............... 7

Daimler Motoren O

Deutsche Linoleum 8

Orenstetn & Koppel O

Westdeutsche Kaufhof O

Chade......................8

Accumulatoren-Fabrü 12

Eonti-Gummt.............. 11

Gritzner °|

Matnkraftwerke Höchst a-M.... 4

Süddeutscher Zucker ........l°l

Gausugend-Leichtathletikmeisterschasten in Gießen.

Die ersten Gaujugendleichtathletikmeisterschaften - des Gaues XII werden in festlicher Ausgestaltung und mit einer Lagerkameradschaft am ' Samstag und Sonntag, 4. und 5. Juli in Gießen ausgetragen. Zu diesem Wettkampf in Gießen ha- , den sich 300 der Besten des Nachwuchses gemeldet, die hier in Gießen zwei Tage kraftvoller Kämpfe und hsrrlicher Kameradschaft verleben werden.

Ein Gemeinschaftslager am Samstag vereint diese 300 Teilnehmer und am Sonntag werden diese Jungens und Mädels die Kämpfe abwickeln. Die Gießener Gaujugendmeisterschaften sind die größte Leichtathletikjugendveranstaltung.die innerhalb unseres Gaues je stattgefunden hat.

Das erste Kreisturnfest unter der Reichsbundflagge.

Das große turnerische Ereignis, welches Höhe­punkt werden soll im turnerischen Leben des Krei­ses 8, steht unmittelbar bevor. Am kommenden Samstag und Sonntag werden in Wieseck die Fest­tage gefeiert, auf die die Turner schon lange war­ten. Daß man sich von dem Turnfest in Wieseck etwas Besonderes verspricht, dafür zeugt schon allein die überaus starke Teilnahme der aktiven Wett­kämpfer. Rund 650 Turner sind es, die sich zum Wettkampf stellen, sei es im Dreikampf, im volks- tiimlichen Zehnkampf ober im Zwölfkampf. Eifrig und zäh haben sie sich in langen Monaten vorbe­reitet und ihre Leistungen verbessert. Nun sollen sie ihr Können unter Beweis stellen und als Sieger Dom Kreisfest heimkehren. Die Alten, die Turner, die früher, vor langen Jahren schon, im Wettkampf standen, kommen auch. Es ist selbstverständlich für sie, sie wollen sehen, was die Jugend heute im Wettkampf leistet, sie wollen dabei sein, wenn das erste Kreisfest unter der Flagge des Reichsbundes seinen Verlauf nimmt.

Ziu-Zitiu beiKraft durch Freude".

NSG Man ist oft erstaunt, bei vielen Mitmen- schon feststellen zu müssen, daß dieselben überhaupt nicht wissen, was Jiu-Jitsu ist. Bei Jiu-Jitsu be­siegt der Schwächere den Stärkeren! Geschicklichkeit gegen rohe Kraft so läßt sich wohl am besten das Wesen dieses Sportes charakterisieren. Nicht hart gegen hart, sondern man wird gegebenenfalls zunächst nachgeben, um die Angriffskraft des Geg- ners zum eigenen Vorteil auszunutzen, um zu sie- gen. Die meisten Menschen verlieren in diesem Augenblick Kopf und Nerven. Schon die Beherr­schung von wenigen Befreiungsgriffen läßt die Beobachtung machen, daß der Betreffende an Selbstvertrauen gewinnt. Jiu-Jitsu ist daher auch für die Frau geeignet. Kommen Sie zu den Jiu- Jitsu-Kursen beiKraft durch Freude". Anmeldun- gen nehmen entgegen: Stützpunkt Gießen, Schan- zenstraße 18.

Wiederum Reit- und Fahrturnier in Bad-Nauheim.

Nach langjähriger Pause wurde im vergangenen Jahr Bad-Nauheim wieder zur Turnierstadt. Glän-

lagen Deutscher Eisenhandel und Eßlinger Maschi- nen. Rheinstahl 0,25 d. Sy befestigt. AEG. zu dem gedrückten Schluhkurs mit 34,65 gehalten. IG. Farben 169,75, also 0,13 d. Sy freundlicher. Bekula 0,65 v.H. leichter mit 153. Nachfrage bestand nach Großbankaktien.

Der Rentenmarkt lag so gut wie umsatzlos. Kurse wurden nicht genannt. Von Auslandsrenten 4 /, v. Sy Mexikaner Irrigation 9,10 (9,20).

Der Verlauf blieb bei kleinsten Umsätzen gehal­ten. Daimler mit 123,13 (123) notiert, BMW mit 142,25 (142,50). Von Großbankaktien Dresdner und DD.-Bank je 0,25 v. Sy freundlicher, Commerz- bank 0,50 v.H. fester. IG. Farben waren zum Schluß mit 169,50 bis 169,75 v. H. zu Horen.

Es notierten: Farbenbonds 130,25, 4 v. Sy Un­garn Gold 9, 4 v. H. do. Kronen 2,75, 4 v. H. Ru­mänen 5,65, Lissabon Stadt 75,40, 5 v. H. äußere Mexikaner 13,25, 4 v. Sy do. Gold 9, 4Vr do. Ir­rigation 9,10, Adca. 74,75, Commerzbank 93, DD.- Bank 93,75, Dresdner Bank 94,25, Pfälz. Hyp. Bank 83,50, Buderus 105, Harpener 126, Klöckner E 108,25, Mannesmann 103,13, Rheinstahl 143,50, Verein Stahlwerke 98, Aku. 53, AEG. 34,65, BMW 142,25, Bekula 153, IG. Chemie volle 229, do. 50proz. 165, Conti Gummi 193,25, Daimler 123,13, Eisenhandel 140, Deutsche Erdöl 128,50, Scheideanstalt 270, Eßlinger Maschinen 86, IG. Farben 169,75, Gesfürel 139,50, Goldschmidt 114,25, Holzmann 123,25, Junghans 99, Metallgesellschaft E 138, Schuckert 156,25, Westd. Kaufhof 44, Aschas- fertburger Zellstoff 107, Südd. Zucker 228, Deutsche Reichsbahn-Vorzugsaktien 121,50.

Hessische L a n d e s - H y P o t h e k e n b a n k A G., Darmstadt. Das im Mehrheitsbesitz des hessischen Staates befindliche Institut vereinnahmte 1935 aus der Zinsspanne 0,23 (0,21), sonstige Zins- einnahmen 0,18 (0,20), außerordentliche Erträge 0,26 (0,14) und sonstige Erträge 0,11 (0,10). Per- onalauswendungen erforderten 0,17 (0,16) und onftige Aufwendungen 0,12 (0,06). Die Abschrei­bungen wurden auf 263 000 Mark (224 000) er­höht. Davon wieder 0,115 auf Hypothekenzinsen, 0,1 (0,0) auf Hypothekenkapital und nur 6500 (55 400) auf Kommunaldarlehenszinsen. Einschließ­lich Vortrag verbleibt ein erhöhter Reingewinn von 228 200 Mark (184 600). Daraus werden lt. Gene- ralversammlungsbeschluß wieder 5 v. H. Dividende verteilt, 50 000 Mark der ordentlichen Reserve, 50 000 Mark den Sozialkassen überwiesen und der

Schlüße. Mittag- börse

1.7.

140 130,25

143,25

98

26,65 128,75 125,25

zend besetzte Wettbewerbe und eindrucksvolle Schau­nummern brachten Gäste und Bewohner des Welt- bades und der nahen Wetterau in großer Zahl zum Turnierplatz. Der Erfolg, den Nauheims Der- kehr^amt und der Frankfurter Reit- und Fahrklub als Veranstalter hatten, gibt den Mut, in einigen Wochen ein neues und größeres Turnier auszu­schreiben. Am 18. und 19. Juli werden wieder edle Reit-, Spring- und Wagenpferde in Bad-Nauheim im Wettbewerb fein. Eine Anzahl Wettbewerbe wird neben den erfolgreichen Reitern und Pferden auch dem Nachwuchs Aussichten bieten. Dazu kom­men Wettbewerbe für Wehrmacht-Angehörige und für Reiter der SA., SS. und HI. Damit ist jeder Kategorie von Teilnehmern des Turniersportes Be­tätigung gegeben. Die offenen Wettbewerbe sind gekrönt in der Dressur M für Amateure und Be- rufsreiter, im Jagdspringen M und dem zum glei­chen Schwierigkeitsgrad zählenden Glücks-Jagd­springen. Gespanne werden alle Arten geprüft, bis zu den Vier- und Mehrspännern. Sehr ansehnliche Geld- und bekannt wertvolle Ehrenpreise gibt es in Bad-Nauheim zu gewinnen.

Kurze Sportnotizen.

Zur Olympiaprüfung der Turner, die am 4. und 5. Juli in Hamburg stattfindet, mur- den folgende zwölf Turner zugelassen: Beckert, Frey, Friedrich, Kleine, Sandrock, Schmelcher, Schwarzmann, Stadel, Stangl, Steffens, Volz und Winter.

*

Ei n neuer lurntampf Deutschland- Finnland wurde für das Frühjahr 1937 ab- geschlossen. Der Kampf, bei dem die deutschen Turner für die im November in Helsingfors er­littene Niederlage Revanche nehmen wollen, wird wahrscheinlich in Hamburg stattfinden.

Schlußk. Abend- börse

1.7.

140,75

243

143,5 98 26,6

125

101,5

97,5

95

109,5 I

31,25

2,55

9,3

8,75 9,13

13,9

4| 121,75 141,4

150 I

I. G. Farben-Jndusttte 7

Scheideanstalt.......... 9

Goldschmidt 6

Rütgerswerke 6

Metallgesellschaft 6

Hamburg-Amertka-Pakei ü

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bank und Diskonts-

Gesellschaft................4

Dresdner Bank 4

RetchSbank ................1*

Datnm

6% Deutsche Reuhsanlethe v. 1927 1 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6Yt% Young-Anleihe von 1930 .. 1 Deutsche Anl.-Ablös^Schuld mii

Auslos.-Rechlen ............

4%% Deutsche Reichspostschatz an Weisungen von 1934, I

<y4% ehem. 8% Hessischer Volks- staat 1929 srückzahlb. 102%) ...

4,/4% ehem. 8% Hessische Landes banl Darmstadt Gold 81.12...

6/i% ehem. 4/,% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadlLiau.

4/1% ehem. 8% Darmst. Komm

LandeSb.Goldschuldverichr. 81.6 Lberhessen Provtnz-Anleihe mii

Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4/t% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

5/2% ehem. 4*4% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Pfandbnese......

6*4% ehem. 4*4% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe. ...

iW'o ehem. 8% Pr. Landespsan» briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4*/,% ehcm. 7% Pr. Landespfand

briefanft., Gold Komm. £bl. 20 Steuergutsch.BerrechnungSk. 34-38

4% Oesterreichische Goldrente...

4,20% Oesterreichische Stlberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staalsrente V. 1910 4V,% oesgl. von 1913..........

5% abgest. Goldmextkaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie .....................

I Schluß- I furd

Datum | 30.6.

ManSselver Bergbau....... 6/J 140,5

Kokswcrke .................. fi

Rheinische Braunkohlen 12 240

Nheinstahl ..................4 142,25

Vereinigte Stahlwerke 8%) 98,5

Otavi Minen ...............Ol 26,95

Kaliwerke Aschersleben 61

Kaliwerke Westeregeln 6| 124,25

Kaliwerke Salzdetfurth.....7y,|

Schluß- kurs

30.6.

Devl

enmarft Berlin Frankfurt a. M.

30.Juni

1.3ml

Amiliche Notierung

Geld | Ärief

Amiliche Notierung

Geld | Brief

Frankfurt a.ZOT.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß- kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

30.6

1.7.

30-6.

1-7.

4% desgl. Sene n ............

5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903

6,3

6,6

6,3

6,65

4*4%Rumän.vereinh.Rentev.l913

9,8

9,85

9,75

9,95

4% Rumänische veretnh. Rente .

5,6

5,65

5,7

5,7

2 y4% Anatolier ..............

42,75

43,5

42,6

Buenos Arre

0,673

0,677

0,668

0,672

Brüssel ....

41,96

42,04

41,96

42,04

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sosta.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

Danzig ....

55,68

46,80

55,80

46,90

55,58

46,80

55,70

46,90

London....

12,47

12,50

12,445

12,475

HelsingforS..

5,495

5,505

5,485

5,495

Paris .....

16,455

16,495

16,445

16,485

Holland ...

169,17

169,51

169,11

169,45

Italien....

19,53

19,57

19,53

19,57

Javan .....

0,729

0,731

0,727

0,729

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

dslo..... :

62,67

62,79

62,56

62,68

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon...

11,32

11,34

11,31

11,33

Stockholm..

64,30

64,42

64,18

64,30

Schweiz ...

81,28

81,44

81,23

81,39

Spanten...

34,09

34,15

34,05

34,11

Prag......

10,31

10,33

10,30

10,32

Budapest ..

Reuyork...

2,483

I 2,487

2,482

2,486

Berlin,1. .lull

Ärief '

2,434

2,454

42,00

41,84

55,33

55,55

12,41

12,45

16,395

16,455

168,69

169,37

62,35

62,59

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

63,96

64,22

81,05

81,37

33,71

33,85