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Die Weltpresse als Gast beim Reichspropagandaminister.
Im Marmorsaal des Zoo in Berlin fand ein großer Empfang der Weltpresse durch den Reichsminist« Dr. Goebbels statt. Hier unterhält sich Dr. Goebbels mit dem italienischen Propagandamini st«
A l f i e r i (rechts.) — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Auch sie find unter den Gewinnern der fünf Goldmedaillen.
Unter den Olympiasiegern in den Kunstwettbewerben befinden sich auch Werner E ck (links) für seine Olympische Festmusik und Werner March für seine Gestaltung des Reichssportfeldes. — (Scherl-M.)
waten de Vaillet-Laionr:
„Lieber Herr Präsident des Organifationskomitees, meine Herren Minister, meine Damen und Herren!
Es drängt mich, dem festen Willen des Internationalen Olympischen Komitees meine Anerkennung zu sagen, das trotz der relativ mißlungenen Versuche fortgefahren hat, den athletischen Leistungen im Stadion die vom Sport belebten Schöpfungen der Künstler beizugesellen. Schon Los Angeles hatte uns mit dem Umfang seiner künstlerischen Kundgebung, wie auch mit dem Wert der damals ausgestellten Werke überrascht. Wir hatten daher allen Grund zu hoffen, daß Berlin noch einen weiteren Fortschritt verzeichnen würde.
Die Kunstausstellung, die wir heute einweihen, übertrifft unsere optimistischen Erwartungen, ja es ist noch etwas ganz Neues hinzugetreten in bem musikalischen Wettbewerb, der bisher kaum eine Teilnahme gefunden hatte. Zum erstenmal sind hier Schöpfungen von wahren Meistern zusammengekommen, und ich begrüße es ganz besonders, daß diese Werke in einem großen Konzert der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden sollen.
Ich beglückwünsche die Organisatoren aufrichtig zu ihrer Arbeit und danke allen denen, die dazu beigetraaen haben, dem modernen Sport diese künstlerische im antiken Griechenland so in Ehren gehaltene Rote zu verleihen."
Dann sprach
Reichsminister Dr. Goebbels:
Eure Exzellenzen! Verehrte Gäste!
und die ihr eigenen Anforderungen versenken müßte. Er war somit künstlerisch gezwungen, die Sportidee in einem erhöhten Maße mitzuerleben.
Nicht so unmittelbar, aber doch noch nahe genug ist auch heute der Zusammenhang zwischen Plastik und Körperkultur. So ist eine ganze Anzahl von Aufträgen an unsere besten Bildhauer für die Ausschmückung des Berliner Reichssportfeldes gegeben worden, die naturgemäß sportliche Motive zum Gegenstand der Darstellung haben. Damit sind erneut die Wege beschritten, die für die Zeiten höchster plastischer Kunst charakteristisch sind und die durch mehr als ein Jahrhundert sehr zum Unglück des Bildhauers verlassen waren: die Einbindung des Bildwerkes in den Bau.
Es darf dabei auch nicht übersehen werden, daß bei aller Mannigfaltigkeit des hier Gezeigten der Maler dem sportlichen Geschehen noch am fernsten steht. Er arbeitet zwar, das muß man ihm zugutehalten, unter besonders erschwerenden Bedingungen. Er hat die starke Konkurrenz der Photographie und des Film zu bestehen. Das Auge vor allem des Sportmannes ist von der Exaktheit der Wiedergabe des sportlichen Geschehens durch die optische Linse verwöhnt. Er ist deshalb geneigt, dieselbe unbedingte realistische Wirklichkeit vom Maler zu verlangen und übersieht, daß die Kunst des Malens aus ganz anderen Ursprüngen entstanden und deshalb auch zu ganz anderen Ergebnissen
führt. Es werden darum im allgemeinen falsche Maßstäbe angelegt bei der Bewertung der Malerei auf sportlichem Gebiet, was ersichtlich eine deutliche Entfremdung zwischen Sport und Malerei zur Foltze hat. Der Sport hat dem Maler deshalb nur wenig Aufträge gegeben, und umgekehrt ging der Maler meistens nur, von außen veranlaßt, nicht aus künstlerischem Drang und innerer Ergriffenheit an die Darstellung sportlicher Motive. So ist auch manches Symbolhafte zu erklären, dem wir auf dieser Ausstellung im Malerischen begegnen. Und doch zeigt gerade die Malerei am einprägsamsten, wie weit eine Idee in die Tiefe dev Volksganzen eingedrungen ist. Denn all ihre Werke sind nur dann und insoweit lebendig, als sie als wirklich volksverbundene Kunst aus derselben seelischen Grundstimmung erwachsen, die die Gesamtheit eines Volkes trägt und bewegt.
3e weiter und tiefer der Geist der Körperkultur die Gesamtheit durchdringen wird, um so wahrer und natürlicher muh ihr Derk im Ausdruck werden. Dann erst wird sich die fruchtbare Synthese vollziehen: denn auch das Ringen um den olympischen Lorbeer ist Ausfluß lebendigsten Volkseins.
Kunst und Sport sind moderne Lebensformen. Beide werden im tiefsten Grund aus der Seele der Völker gestaltet. Hier sind ihre Spitzenergebnisse im Jahre 1936 in Berlin zu einer Internationalen Gesamtschau vereinigt. Das neue Deutschland grüßt Sie und heißt Sie von Herzen willkommen.
Möge aus den großen internationalen Wettbewerben des Jahres 1936 in Berlin reicher Segen nicht nur für Deutschland, sondern für alle Völker entspringen! Das deutsche Volk, sein Führer und seine Regierung wünschen und wollen das.
In diesem Sinne begrüße ich die Künstler und Sportler der Welt in der Hauptstadt des Deutschen Reiches und erkläre die Internationale Olympische Kunstausstellung des Jahres 1936 in Berlin für eröffnet.
Oer Führer wieder in Berlin,
Berlin, 31. Juli. (DNB.) Der F ü h r e r uist Reichskanzler traf am Freitag um 16 Uh: von München kommend auf dem Flughafen Tempel. Hof unerwartet mit seiner ständigen Begleitung ein. Er wurde von den dort zum Empfang des Mit. nischen Kronprinzen anwesenden italienischen un- deutschen Persönlichkeiten begeistert begrüßt. Auch die vielen Zuschauer des gleichzeitig ftattfinbenben Großflugtages auf dem Tempelhofer Flughase«, jubelten dem Führer zu.
Oer italienische Kronprinz in Berlin.
Berlin, 31. Juli. (DNB.) Der italienisch« Kronprinz H u m b e r t o , der als begeisterte!: Sportsmann den Olympischen Spielen Berlin Mi beiwohnen wird, traf am Freitag um 16.10 Uhi: mit einem Sonderflugzeug auf dem Flughafen in Tempelhof ein. Der Reichsminister des Aeußerir, Freiherr von Neurath, der in Begleitung des Chens des Protokolls Gesandten v. B ü l o w - Schwantu auf dem Tempelhofer Flughafen erschienen woi,,, hieß den hohen italienischen Gast im Namen de-s Führers und der Reichsregierung Herz-« lich in der Reichshauptstadt willkommen. Fernen waren auf dem Flughafen Tempelhof zu seinen Begrüßung anwesend der italienische Botschaften A t t o l i c o mit den Mitgliedern der Botschaft der italienische Propagandaminister Alfieri., der italienische Finanzminister T h a o n biii Revel, die italienischen Militärattaches, sowin der Inspekteur der italienischen „schnellen Truppe" General di Giorgio, von deutschen Seite Staatssekretär Lammers, der Km-- mandierende General des III. Armeekorps Ar- neralleutnant v. Witzleben, der Kommando: von Berlin Generalleutnant Schaumburg. Stil der Abfahrt des Kronprinzen mit Gefolge oonti Tempelhofer Feld brachte die zum Dolksflugtazz auf dem Flughafen weilende Menschenmenge ihm herzliche Ovationen dar.
Vorfeier der Eröffnung im Berliner Schloß.
Reichsaußenminister von Neurath spricht im Namen der Reichsregierung.
c) Arbeiten der graphischen Künste. Keine Medaillen.
d) Gebrauchsgraphik. Goldene Medaille: Schweiz für Alex Walter Diggelrnann (Plakat Arosa I). Silberne Medaille: Deutschland für Alfred Hier! (Plakatentwurf „Internationales Avus- Rennen"). Bronzene Medaille: Polen für Stanislaw Ostoja Chrostowski (Pachtclub-Diplom).
III. Bildhauerkunst.
a) Rundplastiken. Goldene Medaille: Jta- lien für Farpi Vignoli (Sulky-Führer). Silberne Medaille: Deutschland für Arno Breker (Zehnkämpfer). Bronzene Medaille: Schweden für Stig Blomberg (Ringende Knaben).
b) Reliefs. Goldene Medaille: Deutschland für Emil Sutor (Hürdenläufer). Silberne Medaille: Polen für Josef K l u k o w s k i (Ball). Bronzene Medaille: fällt aus.
c) Plaketten. Goldene Medaille: fällt aus. Silberne Medaille: Italien für Luciano Mer- cante (Medaillen). Bronzene Medaille: Belgien für Jose Dupon (Hindernis, Doppelsprung, Ächtung, Teddy!, Liebkosung, Vor dem Hindernis, Pokalsieger).
IV. Literatur.
a) Lyrische Werke: Goldene Medaille: Deutschland für Felix D ü h n e n (Der Läufer).
Silberne Medaille: Italien für Bruno Fattori (Profili Azzuri). Bronzene Medaille: Oesterreich für Hans Helmut Stoiber (Der Diskus).
b) Dramatische Werke: keine Medaillen.
c) Epische Werke: Goldene Medaille: Finnland für Urho K a r h u m ä k i (Avovetee). Silberne Medaille: Deutschland für Wilhelm Ehmer (Um den Gipfel der Welt). Bronzene Medaille: Polen für Jan Parandowski (Dysk Olimpijski).
V. Musik.
a) Kompositionen für Solo- ober Chorgesang: Goldene Medaille: Deutschland für Paul Höffer (Olympischer Schwur). Silberne Medaille: Deutschland für Kurt Thomas (Kantate zur Olympiade 1936). Bronzene Medaille: Deutschland für Harald (Beniner (Der Läufer).
b) Kompositionen für ein Instrument: keine Medaillen.
c) Kompositionen für Orchester: Goldene Medaille: Deutschland für Werner E g k (Olympische Festmusik.) Silberne Medaille: Italien für Lino Liviabella (Jl Vincitore). Bronzene Medaille: Tschechoslowakei für Jaroslav Kricka (Bergsuite).
Außerdem wurden in allen Wettbewerbsgruppen ehrenvolle Anerkennungen ausgesprochen. Fanfarenklänge leiteten dann über zur Ansprache des
Meine Volksgenossen und Dolksgenossinnen!
Die Internationale Olympische Kunstausstellung Berlin 1936 zeigt die Ergebnisse des Kunstwettbewerbs der XL Olympischen Spiele, der auf dem Gebiete der bildenden Kunst nach den international festgelegten Bestimmungen durchgeführt worden ist. Das Gesicht dieser Ausstellung ist deshalb von vornherein eindeutig geprägt durch eine festum- riffene Zielsetzung:
Gestattung der großen Idee des Sports durch die Kunst und insbesondere durch die Kunst von heute.
Denn jedes wettbewerbende Werk muß innerhalb der ablaufenden Olympiade, also in den vergangenen vier Jahren, entstanden sein. Diese bindende Beschränkung auf Thema und Zeit und damit zusammenhängend diese Gleichrichtung in Voraussetzung und Ziel gibt uns die Möglichkeit, in dieser Ausstellung einen internationalen Rechenschaftsbericht zu sehen, denn jede Völker- und Menschenschicksale bewegende Idee muß ihren Ausdruck im künstlerischen Schaffen ihrer Zeit finden. Und umgekehrt, im künstlerischen Schaffen eines Volkes kann die Ernsthaftigkeit und Tiefe, der Grad der Durchdringung des Lebens durch eine Idee erst bekannt werden. Dieser Zusammenhang zwischen der Idee und den gestaltenden Kräften war dem Erneuerer der Olympischen Spiele durchaus geläufig, als er im olympischen Programm von vornherein den internationalen Kunstwettbewerb vorsah.
Das in dieser Ausstellung in den vorgeschriebenen Disziplinen der Baukunst, Plastik und Malerei nunmehr vorliegende Ergebnis ist nach vielen Seiten außerordentlich aufschlußreich. Es demonstriert vor allem den unzerreißbaren Zusammenhang zwischen Auftragswillen und gestaltender künstlerischer Kraft.
Denn jede wirklich große künstlerische Leistung entsteht immer nur dort, wo dem Künstler der klare und unmißverständlich formulierte Äuftrag erteilt wird, wie es bekanntlich bei allen großen Kunstschöpfungen der Vergangenheit der Fall ist. Aus diesem Grunde nun ist die geforderte Synthese zwischen Sport und Kunst zunächst und am weitesten bei der Baukunst, als der Mutter aller Künste, vollzogen. Nicht nur, daß im Zusammenhang mit der Verbreitung des Sports in aller Welt den Sau- künstlern zahlreiche Aufträge für Sportplätze und Kampfbahnen gegeben wurden, mehr noch: gerade die abfolute Neuheit und Besonderheit der Aufgabe machte es notwendig, daß der Architekt stch bei feinen Planungen tief in das Wesen der Körperkultur
Berlin, 31. Juli. (DNB.) Der Präsident des Organisationskomitees für die XI. Olympischen Spiele, Staatssekretär a. D. Dr. Lewald, hatte Freitag abend nach einem alten Brauch, der bei allen Olympischen Spielen der letzten Jahrzehnte durchgeführt wurde, die Vorkämpfer des olympischen Geistes zu einer Vorfeier der Eröffnung der Spiele geladen.
Im Weißen Saal des Berliner Schlosses waren der Einladung von Staatssekretär a. D. Dr. L e - w a l d die meisten Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees unter Führung des Grafen de Baillet-Latour gefolgt. Unter den Gästen sah man den Kronprinzen Paul von Griechenland, den Prinzen Gustaf Adolf von Schweden, Pring und Prinzessin Axel von Dänemark, Außenminister Freiherr von Neurath, Staatssekretär Funk, Staatssekretär Körner, Staatssekretär P f u n d t n e r, den Reichssportführer vonTschammerund Osten, Dr. Karl Diem, General D a l u e g e , SS.-Grup- penführer H e y d r i ch , Staatskommissar Dr. L i p- pert, Reichsluftsportführer Mahnte, den Ches des Protokolls, von Bülow-Schwante, Gauarbeitsführer Decker, den Berliner Polizeipräsidenten Graf H e l l d o r f, SS.-Ooerführer Breit- Haupt, Ministerialrat Bernd, Intendant Beu- melburg. Än ausländischen Gästen sah man Gras Bonacossa (Italien), Avery Brundage (Vereinigte Staaten), Lord B u r g h l e y (England), D i rf m a n i s (Lettland), Edström (Schweden), F e a r n l e y (Norwegen), Graf Gautrer-Vig- n a l (Schweiz), Staatsrat Guth-Jarkovsky (Tschechoslowakei), Pascha Sabri Hussein (Aegypten), Professor Kano (Japan), den Vorkämpfer der Freizeitgestaltung Kirby (Vereinigte Staaten), Armand Massard (Frankreich), Senator Jules de M u s z a (Ungarn) den früheren französischen Marineminister P i £ t r i, Marquis d e Polignac (Frankreich), Gras Rosen (Schweden), Baron van der Oye-Schimmel- p e n n i ck (Niederlande), Dr. Wang (China), Prinz Mohamed Posuf Khan (Indien). Weiter war Sven Hedin erschienen. Zahlreiche Vertreter der Reichsministerien und der Bewegung waren der Einladung des Präsidenten des Organisationskomitees für die XI. Olympischen Spiele gefolgt.
Staatssekretär a. D. Dr. Lewald hielt während des Festmahls eine Ansprache, in der er sagte: In der Verfassung der Olympischen Spiele sei es nicht vorgesehen, daß man den festlichen Empfang vor der Eröffnung der Spiele veranstal
tet, aber es sei ein alter Brauch, der auch Gewohnheiten des alten Hellas entspreche. Nur seien damals die Damen, die der Einladung heute so zahlreich gefolgt seien, nicht zugelassen gewesen. Staatssekretär a. D. Dr. Lewald begrüßte in launigen Worten die Gemahlinnen der Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees. Er führte dann weiter aus, daß der Geist des Friedens und der Freundschaft in den Olympischen Spielen gefördert werde.
heule schon könne man feststellen, daß dem olympischen Gedanken der Siegerpreis zu geben fei Noch niemals hallen die Olympischen
folgende Rede:
Eure Exzellenzen, meine Herren!
Mit packenden Worten hat uns Exzellenz L e - wald, der verdiente Präsident des Organisationskomitees für die XI. Olympiade, soeben geschildert, wie die Olympia-Fackel, im ehrwürdigen Heiligtum in Griechenland entzündet, durch die Lande getragen wird, umjubelt von alt und jung der sieben Länder, durch die der Lauf geht, und mit Spannung verfolgt von allen Völkern des Erdballes. Die Flamme nähert sich dem Ziel. In wenigen Stunden wird sie in unserer Mitte sein und das Licht aus Olympia wird über dem schönsten und gewaltigsten Feste leuchten, das je in der Hauptstadt des Reiches gefeiert worden ist.
Mil Freude und Slolz bekennen wir Deutsche uns zu dem olympischen Gedanken, dem Gedanken von der Notwendigkeit der Harmonie von Körper und Geist.
Es ist das unvergängliche Verdienst des Barons de Coubertin, dem wir am heutigen Vorabend der XI. Olympischen Spiele in dankbarem Gedenken unsere aufrichttgsten Wünsche senden, diesen olympischen Gedanken des alten Hellas wieder zu frischem Leben erweckt und darüber hinaus ihn zum Gemeingut der Nationen der Welt, besonders der Jugend Der Welt, gemacht zu haben. Kräftigung des Körpers und Stählen des Willens, friedlicher kameradschaftlicher Wettkampf um die Lorbeeren des Siegers, Zusammenarbeit, Hilfsbereitschaft und Freundschaft — das ist die Flamme, die uns leuchten soll. Im Zeichen dieser großen und erhabenen Idee werden die Spiele stehen, die morgen in Gegenwart unseres Führers und Reichs-
Spiele eine fo zahlreiche Beteiligung gefunden, noch niemals habe ein großes Volk mit solcher Hingabe, mit solchem Verständnis für den wahren Inhalt der olympischen Idee und mit solcher Begeisterung für dieses Fest gerüstet, noch niemals habe man das lodernde Feuer der Olympischen Spiele durch die Lande getragen.
Staatssekretär a. D. Dr. Lewald wandte sich be« ■ sonders an den Kronprinzen Griechen« l a n d s , den Präsidenten des griechischen Olymp!' schon Komitees und begrüßte dann noch einmal in französischer und englischer Sprache seine Gäste.
Im weiteren Verlauf des Abends hielt
kanzlers und in Anwesenheit zahlloser (Säfte aus nah und fern auf dem Reichssportfeld beginnen werden.
Wir tragen die zuversichtliche Hoffnung im Herzen, daß dieser Gedanke der friedlichen Kameradschaft und des ritterlichen Wettbewerbes unter freien, gleichberechtigten Nationen bei gleichzeitigem Stolz auf die eigenen Leistungen und neidloser Anerkennung der Lei- stungen des Gegners durch den Verlauf der Spiele verlieft und gefestigt werde, und daß er für unsere gemeinsame Zukunft nicht nur auf sportlichem Gebiet richtungweisender Grundsatz werden möge. Die Reichsregierung, in deren Namen ich zu sprechen die Ehre Hobe, entbietet den hier so würdig vertretenen Nationen, sowie den Kämpfern und Kämpferinnen ihre herzlichsten Willkommensgrühe, und sie wünscht den XI. Olympischen Spielen, deren Vorbereitung und Zustandekommen der hin' gebungsvollen, zielbewuhten Arbeit des Internationalen Olympischen Komitees und des Organisationskomitees zu danken ist, einen stolzen erfolgreichen Verlauf.
Eure Exzellenzen, meine Herren! Ich mein Glas auf ein glückhaftes Gelingen der a Olympischen Spiele. .
Dem Außenminister antwortete mit besonoer liebenswürdigen Worten des Dankes Graf ° Baillet-Latour. Die Olympischen Spiele, I führte er aus, seien in Berlin in mustergull g e r Form vorbereitet.
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