Ausgabe 
1.4.1936
 
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garniert Muß die Speise länger stehen, ersetzt man den Eierschnee durch Schlagsahne.

Ö st e r e i e r aus Gelee: Zuerst sammeln wir eine Anzahl passender Eierschalen an. Die Eier müssen so geöffnet sein, daß nur die Spitze fehlt. Die Schalen werden ausgewaschen und dür en nicht mehr kleben. Mit kaltem Wasser ausge chwenkt, [üUt man sie mit verschiedenfarbigen Gelees. Diesen teilen wir her aus Weißwein, Apfelwein, Der» chiedenen Fruchtsäften. Auf 1 Liter Flüssigkeit

geben wir einen Eßlöffel Bienenhonig, Zucker nach Geschmack und 21 Blatt in kaltem Wasser aufge­weichte, ausaedrückte Gelatine, die in lauwarmem Saft aufgelöst wird. Zusatz von Apfelsinensaft färbt gelblich, Apfelwein und Rheinwein werden durch Zusatz von einigen Blatt roter Gelatine klar röt­lich. Grüne Eier geben fertige Geleepulver. Die Eierschalen werden gefüllt und, ist der Inhalt ganz erstarrt, entfernt. In einem Nest von Schlagsahne oder einem See von Vanillentunke anrichten.

Wirtschaft.

Das Ergebnis der Schweinezählung vom 3. März.

Fwd. Nach der Zwischenzählung vom 3. März 1936 betrug der Gesamtschweinebestand 21,4 Mil­lionen Stück. Er überstieg damit den Bestand vom März 1935 um 920 000 Stück = 4,5 v. H.

Abschluß derIrankfurterIrühjahrsmeffe

LPD. Am gestrigen Dienstag fand die Frank­furter Frühjahrsmesse ihren Abschluß. Da es sich bei den Besuchern fast ausschließlich um Wiederverkäufer handelte, kann die Besucherzahl von annähernd 14 000 als befriedigend angesehen werden. Das ge­schäftliche Ergebnis der Frühjahrsmesse war nicht ganz einheitlich. Die stark ausgebaute Abteilung Möbel hat in ihrer Gesamtheit am besten abge­schnitten, und die Aussteller sind mit dem Gesamt­ergebnis zufrieden. Die Frankfurter Möbelmesse hat damit erneut ihre Lebensfähigkeit und ihre An­ziehungskraft bewiesen. Auch in den Abteilungen Haus- und Küchengeräte ist das Gesamtergebnis nicht ungünstig gewesen. Der Besucherkreis der Messe umfaßte neben dem südwestdeutschen und westdeut­schen Gebiet in besonders starkem Umfange auch die Pfalz und die Saar. Daneben waren zahlreiche Ein­käufer auch aus den anderen Wirtschaftsgebieten auf der Messe, um ihre Einkäufe zu tätigen. Von frem­den Ländern sind Holland, Luxemburg, Frankreich und die Schweiz zu nennen.

Hauptversammlung der AEG.

Fwd. Die gestrige außerordentliche Hauptversamm­lung der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft (AEG.) in Berlin stand auch in diesem Jahre wie­der im Zeichen einer angeregten Aussprache über die Lage des Unternehmens und die Frage eines Kapitalschnitts, zu der von feiten einzelner Aktio­näre unter verschiedenen Gesichtspunkten Stellung genommen wurde. In längeren Ausführungen ging der Vorsitzende des Vorstandes, Geheimrat Dr. Bücher, auf die von Aktionärseite gemachten Ausführungen ein. Er stellte dabei gegenüber den Beschäftigungserörterungen fest, daß der Auftrags­eingang im Kabelwerk sich nicht verdoppelt habe, vielmehr nur eine Steigerung um 20 v. H. ver­zeichne, auch bezüglich des Auftragsbestandes sei eine Zunahme nicht in diesem Ausmaß eingetreten, er belaufe sich heute auf 15 (i. V. 10) Mill. RM. Bei den Ausführungen des Geschäftsberichts sei zu berücksichtigen, daß man bei den Einzelheiten einige Abteilungen herausgegriffen habe, die gut oder so­gar überbeschäftigt seien. Im ganzen sei man durch­aus nicht voll beschäftigt. Verdient sei im verflos­senen Jahre etwas worden, während vor 2 oder 3 Jahren noch Betriebsverluste entstanden seien. Es seien auch innerliche Verbesserungen außerordent­licher Art erzielt worden. Zur Frage eines Kapi­talschnitts übergehend bemerkte Dr. B ü ch e r, daß eine Zusammenlegung gar keinen Sinn hätte, wenn nicht dem Unternehmen gleichzeitig neue Mittel zu- geführt würden, denn bei steigendem Umsatz sei auch eine erhöhte Liquidität erforderlich. Die Ver­waltung bemühe sich dauernd ernsthaft. Das Aus­maß eines Kapitalabschnitts hänge auch von den Bedingungen der evtl, neuen Geldgeber ab. Im ganzen gesehen könne man sich heute also über diese Frage noch keineswegs äußern. Dr. Bücher betonte, er habe sich bemüht, keinen übertriebenen Opttmis- mus aufkommen zu lassen. Anschließend wurde der Abschluß einstimmig genehmigt.

Oie Zndustrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

306: Billige Ostergruß - Telegramme nach Uebersee. 307: Aenderung der Postprotest­gebühren. 3 08: Unbeftiedigender Verlauf der Javatabakversteigerung. 3 0 9: Regelung der Wollwirtschaft ab 1.4.1936. 310: Wesentliche Gebührenermäßigung im Fernsprechverkehr mit Großbritannien, Nordirland und dem Irischen Frei­staat. 311: Neue Vorschriften zur Wareneinfuhr in Italien.

*

Deutsche Erdölgewinnung im Ja­nuar und Februar. Die deutsche Erdölgewin­nung betrug in den Monaten Januar und Februar

nach den vorläufigen Ergebnissen der amtlichen Sta­tistik 36 356 bzw. 32 492 Tonnen. Der Monatsdurch­schnitt im Jahre 1935 hatte 35 807 Tonnen betragen.

Rhein-Mainische Börse.

Mttagsbörse fester.

Frankfurt a. M., 31. März. Bei nicht sehr lebhaften Umsätzen verkehrte die Mittagsbörse meist in fester Haltung. Den weiteren Publikumskäufen stand vielfach kaum Angebot gegenüber, zumal auch die Kulisse nach den gestrigen Glattstellungen etwas kaufte. Die feste Haltung wurde durch eine ganze Reihe von günstigen Wirtschaftsnachrichten unter­stützt.

Am Aktienmarkt setzten die ersten Kurse durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. höher ein. Größeres Geschäft hatten IG. Farben mit 162 bis 162,50 (161,25). Stärkere Erhöhungen hatten außerdem Reichsbank mit 181,25 bis 182 (180,50), Siemens mit 182 (179,50) und Buderus mit 97,13 (95,75), sowie Licht & Kraft mit 140,25 (139). Die übrigen Montan-, Elektro- und Chemiewerte eröffneten meist 0,25 bis 0,75 v. H. höher, RWE. gewannen 1 v. H. Etwas schwächer lagen Scheideanstalt mit 225 (226), Cement Heidelberg mit 135,25 (137,25) und von Schiffahrtswerten Nordd. Lloyd mit 15,50 (15,90). Maschinenaktien blieben unverändert. AG. für Verkehr, Kunstseide AKU., Westdeutsche Kauf­hof. Zellstoff Waldhof und Metallgesellschuft kamen 0,25 bis 0,50 fester zur Notiz.

Der Rentenmarkt laa überwiegend fester, das Geschäft hatte aber ebenfalls nur kleinen Um­fang. Altbesitz 111,13 (111), späte Schuldbuchforde­rungen 98 (97,75), späte Wiederaufbau 70 (69,65), Zinsvergütungsscheine unv. 94, dagegen Kommunal- Umschuldung zunächst unv. 87,05, bann 86,95.

Im Verlaufe herrschte am Aktienmarkt auf fast allen Gebieten nahezu Geschäftsstille. Die Kurs­bildung war uneinheitlich, wobei aber leichte Rück­gänge überwogen. IG.-Farben 162 bis 162,25 nach 162,50, Metallgesellschaft 113,50 nach 113,75, Verein. Stahlwerke 86 nach 86,25, Westdeutsche Kaufhof 35 nach 35,25 und AEG. 36,75 bis 36,50 (37). Etwas höher lagen noch Hoefch mit 92,25 nach 91,75, Man­nesmann mit 84,75 nach 84,25 und Muag mit 85,25 nach 84,65. Von später zur Notiz gekommenen Wer­ten ermäßigten sich Eßlingen Maschinen auf 90 (91,75), während Montecatini auf 57,50 (56,50) an« stiegen.

Don Renten gingen Altbesitz auf 111 nach 111,13 zurück. Goldpfandbriefe, Kommunal-Obliga- tionen und Stadtanleihen lagen meist unverändert, Liquidationspfandbriefe notierten bei Abweichungen von 0,13 bis 0,25 v. H. uneinheitlich. Von Ausland­anleihen gaben Mexikaner überwiegend 0,25 bis 0,50 v. H. nach, nur 4,5proz. Irrigation 8 (7,90).

Tagesgeld war zum Ultimo gesucht und stieg auf 3,25 (2,75) v. H.

Abendbörse ruhig und behauptet.

Die Abendbörse entbehrte jeder Anreaung, vor allem mangelte es an Aufträgen. Die Ausführun­gen auf der Hauptversammlung der AEG. blieben nicht ohne Einfluß auf die schwache Unternehmungs­lust der Kulisse. Bei freundlicher Grundstimmung kamen die Kurse zumeist auf Basis des Berliner Schluffes zur Notiz. IG. Farben lagen mäßig fester mit 162,75 (162,65), Scheideanstalt gewannen 1 v. H. auf 226. Soweit sonst Abweichungen ein- traten, hielten sie sich im Rahmen von 0,25 bis 0,50 v. H. Renten lagen ebenfalls sehr ruhig und unverändert. Von Stadtanleihen erhöhten sich 4,50 d. H. Darmstadt von 1928 auf 93,65 (93), 4,50 v. H. Mainz von 1928 auf 93,65 (93,50), während von Goldpfandbriefen 4,50 v. H. Rhein. Hyp. Gold R. 12 bis 13 0,13 v. H. verloren auf 96,40. Don Ausländern blieben 4 v. H. Schweizer Bundesbahn mit 196,50 unverändert.

U. a. notierten: Altbesitz 111,13, 4,50 v. H. Darm­stadt von 1928 93,65, 4,50 v. H. Mainz von 1928 93,65, 6 v. H. Vereinigte Stahlwerke 103,25, 6 v. H. Krupp 103,90, 4,50 v. H. Rhein. Hyp. Gold R. 12 bis 13 96,40, alle übrigen Serien 96,50, 4 v. H. SBB. 196,50, Adca 73,50, Commerzbank 91, DD.- Bank 91,25, Dresdner Bank 91,75, Reichsbank 181, Harpener 122, Mannesmann 84,75, Hoefch 92,50, Vereinigte Stahl E 85,75, AKU. 49,13, AEG. 36,25 Br., BMW. 123, IG. Chemie volle 191,50, leere 154,50, Conti Gummi 181,50, Scheideanstalt E 226, IG. Farben 162,75, Felten 119,50, Geffürel 134,

Holzmann 105,50, Muag 85,25, Moenus 87,75, Schuckert 138, Südd. Zucker 198,50, AG. für Ver­kehr 109, Hapag 15.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 31. März. Am Gemüse- mar k t blieb das Angebot im ganzen gut, Spinat und Feldsalat wurden stark angeboten, auch Treib­hauserzeugnisse waren reichlich vertreten. Nachfrage nach letzteren zufriedenstellend, im übrigen lang­sam, Feldsalat fast unverkäuflich. Preise für Salat und Spinat nachgebend, sonst unverändert. U. a. notierten: Blumenkohl, Steige 12 und 18 Stück 3,75 bis 4,50 ital, Feldsalat gr. 2540, klein 5060, Gewürze! gr. Bdl. 3040, Salat-Gurken (Treibh.) St. je n. Gr. 5080, Karotten 46, Kohlrabi (Treibh.) St. 1525, Kopfsalat (Treibh.) St. 2028, Steige 1230 St. 4,505,50 ital., 5,506,50 holl.,

Schlüpfer 5060, Lattich 5070, Meerrettich 30 bis 40, Römischkohl 25, Rotkraut 914, 1315 holl., Sellerie je nach Gr. 725, Spinat 48, Schnittlauch Bdl. 2025, Weißkraut 1012, 10 bis 12 holl., Wirsing 1416, 1415 holl., Zwiebeln 7V210.

Obst und Südfrüchte: Markt- und Dreis- läge gegen die Vorwoche fast unverändert. Apfel­sinengeschäft lebhaft. U. a. notierten: Aepfel l 28 bis 38, II 2026, III 1518, Boskoop I 3238, Champagner Renette 2028, amerif. Aepfel, Kiste 40 Pfd. rote 15,0018,50, Apfelsinen blond 12V8 bis 18 span., Blut 1318 span., 2224 ital., Kiste 100 und 150 Stück 16,0018,00 Jaffa, Bananen, Kiste 12V2 Kilogramm 67 Kamerun, Smyrna- Feigen 25 Kilogramm 10,00, Zitronen, Kiste 300 und 360 Stück 6,508,00.

Gommerstern Arktnr.

Oer Sternenhimmel im April.

Von Dr. Erwin Kossinna.

Der Monat April bringt eine rasche Veränderung des abendlichen Fixsternhimmels. Wir müssen Ab­schied nehmen von den prächtigen Wintersternbil- oern Stier, Orion und Gr. Hund, die nun immer weiter nach Westen wandern und Ende des Monats in der Abenddämmerung verschwinden. Nur Pro- kyon, die Zwillinge, Kastor und Pollux und Ka- pella im Fuhrmann stehen Ende April noch ziem­lich hoch am Westhimmel und zeigen uns den Ver­lauf der Milchstraße, die jetzt in einem ganz fla­chen Bogen von Südwesten durch die Sternbilder Fuhrmann, Perseus, Kassiopeia und Cepheus zum Schwan im Nordosten zieht, der gegen 22 Uhr eben über dem Horizont erscheint. Inzwischen sind im Osten die Sommersternbilder Jungfrau, Bootes, Herkules und Leyer aufgestiegen.

Im Bootes, dem Bärenführer, der in der Rich­tung der Schwanzsterne des Großen Bären steht, leuchtet Arkturus als auftallend heller Stern von goldgelber Farbe, Arktur ist der typische Sommer­stern, der den ganzen Sommer hindurch hoch am abendlichen Fixsternhimmel steht und der alle an­deren Sterne dieser Himmelsgegend bei weitem an Helligkeit übertrifft. Seit den ältesten Zeiten wurde Arktur eifrig beobachtet und ob seines Glanzes be­wundert. Schon der um 800 v. Ehr. lebende grie­chische Dichter Hesiod erwähnt chn in feinem Epos Werke und Tage" wie folgt:Wenn Orion nun­mehr und Sirius mitten zum Himmel aufsteigen und den Arktur anschaut Die rosige Eos, jetzt dir, Perses, gepflückt die sämtlichen Trauben und heim­wärts!" Hesiod beschreibt hier die Stellung der Sternbilder Anfang Oktober bei Beginn der Mor­gendämmerung. Es ist dieselbe Stellung wie An­fang April bei Beginn der abendlichen Dunkelheit, wenn Arktur am Osthimmel erscheint.

Arktur gehört zu den gelben Riesensternen, die sich noch in aufsteigender Entwicklung befinden. Seine Oberflächentemperatur liegt bei 4000 Grad (Sonne 5900 Grad); sie wird mit weiterer Zusam­menziehung des Sterns noch stark steigen. Die Dichte ist mit Vergleich zur Sonne sehr gering. Dagegen übertrifft Arkturus die Sonne sehr er­heblich an Größe und Leuchtkraft. Durch Jnter- ferometermeffungen hat man den Winkeldurch­messer der Scheibe von Arktur bestimmen können. Er beträgt zwei Hundertstel Bogensekunden, das heißt: Arktur erscheint so groß mte ein Fünfpfen­nigstück, welches man aus 190 Kilometer Entfer­nung betrachtet! Es ist eine bewundernswerte Lei­stung der Astronomie, einen derartig kleinen Win­kel zu messen. Bei einem Abstand von 41 Licht­jahren oder 390 Billionen Kilometer bedeutet dies aber, daß Arktur ein Riese vom 26fachen Sonnen­durchmesser ist und 110 mal so viel Licht ausstrahlt wie unsere Sonne. In seiner Entfernung, die 2 600 000 mal so groß ist als die der Sonne von der Erde, würde unsere Sonne gerade noch als Sternchen fünfter bis sechster Größe mit bloßem Auge erkennbar sein.

In der Ekliptik finden wir links von den Zwillin­gen den Krebs mit dem schönen Sternhaufen der Krippe, der mit dem Fernglas betrachtet, ein dank­bares Objekt bildet. 600 Lichtjahre trennen uns von diesem Sternhaufen. Es folgen weiter links das große Sternbild des Löwen mit dem Königsstern Regulus; die Jungfrau, in welcher der Hauptstern Spica in reinstem Weiß erstrahlt, schließlich die Waage. Nahe dem südlichen Horizont bemerken wir das Viereck des Raben, den Becher und die lange Sternreihe der Wasserschlange oder Hydra. Zwischen Bootes und dem Löwen bilden einige schwache Sterne das zierliche BildHaar der Berenice". Die­ses und die halbkreisförmige Nördliche Krone wird man mit Vorteil im Opernglas betrachten. Wer über ein kleines Fernrohr verfügt, kann im Herkules den neuen Stern, dieNova Prentice" vom Dezember 1934, aufsuchen. Sie steht als Stern siebenter Größe zwischen Wega und dem Drachenkopf und

fällt durch ihre grüne Farbe auf. Der Große Bär oder Himmelswagen befindet sich gegen 22 Uhr nahe dem Zenit. Um das Bild des Kleinen Bären mit dem Polarstern und den beiden Polwächtern im Viereck windet sich der Drache, dessen Kopf gegen den Herkules gerichtet ist.

Der Abendhimmel im April ist fast frei von Pla­neten. Nur der schwierig zu beobachtende Merkur wird im letzten Monatsdrittel links von der unter­gegangenen Sonne tief am Westhorizont sichtbar. Man muß ihn suchen, ehe die Dämmerung vorüber

Du schuldest dem Führer Dank! Danke ihm durch die Tat, wenn am 4. und 5. April die NSV. sammelt.

ist, da er schon zu tief steht. Jupiter leuchtetwährend der zweiten Hälfte der Nacht im Sternbild des Schützen und geht Mitte des Monats um Mitter­nacht auf.

Die Sonne schraubt sich im April weiter rasch em­por; ihre Mittagshöhe nimmt um mehr als 10 Grad ober 19 Sonnendurchmesser zu. Die Tageslänge wächst von 13 auf fast 15 Stunden. Die Lichtgestalten des Mondes fallen auf folgende Tage: Vollmond 6., letztes Viertel 14., Neumond 21., erstes Viertel 28. April. Zwischen dem 10. und 13. April zieht der Mond an Antares und Jupiter vorüber. Diese schöne Konstellation ist morgens vor Sonnenaufgang zu be­obachten.

Vom Lastzug überfahren und gestorben.

Der Fahrer unerkannt entkommen.

LPD. Offenbach, 31. März. Arn Montag ge­gen 8,10 Uhr fuhr ein Lastzug mit Anhänger durch die Mainstraße. Der 45jährige Otto S ch ä - d e l aus Eichelsdorf bei Nidda fuhr mit seinem Fahrrad in gleicher Richtung, wurde beim lieber» holen Ecke Main- und Karlstraße von dem Last­zug gestreift und kam zu Fall. Er erlitt schwere innere Verletzungen, Denen er im Offenbacher Stadtkrankenhaus erlegen ist. Der Fahrer Des Lastautos ist noch nicht bekannt. Der Lastzug und der Anhänger hatten grauen An­strich. Beide Fahrzeuge waren mit grauen Planen überdeckt. Der Anhänger trug die Aufschrift in ro­ter SchriftHofsäß". Das polizeiliche Kennzeichen trug die Buchstaben IT. Die Nummer ist nicht be­gannt. Personen, die über den Inhaber des Last­zuges oder dessen Fahrer Mitteilung machen kön­nen, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei der Polizeidirektion Offenbach oder der nächsten Polizeistelle zu melden.

Wegen Raffenschändung ins Gefängnis

LPD. Frankfurt a. M., 31. März. Die Große Strafkammer verurteilte wegen Rassenschändung den 39jährigen Willi Heimann, einen Nicht­arier, zu zwei Jahren Gefängnis. Der Angeklagte verkehrte nach Erlaß des Rassegesetzes mit einer arischen Dirne. Das Gericht, das auch auf drei Jahre Ehrverlust erkannte, betonte, daß auch ein solcher Verkehr unstatthaft sei und Das Gesetz keine Ausnahme kenne.

Vom umfallenden Traktor erschlagen.

LPD. Frankfurt a. M., 31. Mär§. Bei Der Abfuhr von Materialien von Der Reichsauto- bahn-Baustelle beim StaDtteil Rödelheim kippte ein Traktor um. Der Das Fahrzeug be- Pienenbe Fritz Kuhn aus Eschhorn geriet unter Die schwere Maschine und wurde auf Der Stelle getötet.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen DiviDenDe an. ReichsbankDiskont 4 v. H., LornbarDzinsfuß 5 v. H._____________________________

Frankfurt a. M.

Äerlin

Frankfurt a.M. |

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 21L

Schluß­kurs

Schlußk. Abend« börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Schluß- kurS

Schlußk. Abend­börse

Schluß- kurS

Schlußk. Mittag- börse

Schluß- kurS

Schlußk. Abend­börse

Schluß- kurS

Schlußk. Mittag« börse

30-März

31 -März

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Datum

30-3.

31-3.

30 3.

31-3.

Datum

30-3.

31.3

30.3.

31.3-

Datum

30.3.

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30-3.

31.3.

Geld

Brief

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5Yi% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Ant.-Ablös.»Schuld mtt

Auslol -Reckten

100,5

97,5

111

100,1

98

96,4

101

92,13

119,5

114,75

96,5

101,13

101,4

97

97

108,9

8,5

8,5

13,9

100,5 97

111,13

100,05

98

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92,13

119,65

114,5

96,5

101

101

97

97

108,85

8,25

8,25

8,4 13,65

100,65

97,5

102,9

111,18

100,25

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114,5

100,9

97

97

108,9

28

1,55

8,4

8,5

8,5

13,7

*4

100,65 97,5

102,9

111,13

100,25

98,25

114,5

100,9

97

97

108,9

27,65

1,5

8,35

8,25

8,4

13,65

4% deSgl. Serie 11 ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4y2%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2 %% Anatolier ..............

9,13

7,25

9,65

5,55

40

15

15,9

109

91,5

91,5

91,5

180,5

37

143,5

125,25

139

120

134

127,65

137,5

179,5

130

95,75

117

122,5

91,5

132,75

86

84«26

9,13

7,05

9,65

5,55

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15

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109

91

91,25

91,75

181

36,25

143,5

125

140

119,5

134

128,65

138

182

130

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117

122

92,5

133,5

86,75

9,05

7,25

9,7

5,8

40,5

15

25,25

16

109,25

112

91,5

91,5

91,5

180

36,5

144

125,5

139,5

119,25

134,25

126,75

127,65

138,25

179,9

130,5

96,65

116,9

123

91,5

163,5

132,5

86,13

LLM

7,05 9,65

5,5

40,5

15

25

15,4 109

112

91

91,25 91,5

181,5

36,13

144,13

125 139,5 119,75 134,5

129,25 128,13 138,25

182 129,9

96,65

117,25

122

92,5

164 133,25

86,5

8Ö5

ManSselder Bergbau.........6

Kokswcrke..................6

Rheinische Braunkohlen ..... 12

Rheinstahl..................4

Vereinigte Stahlwerke........0

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7 ya

I. G. Farben-Jndustrte.......7

Scheideanstalt...............S

Goldschmidt ................6

RütgerSwerke...............6

Metallgesellschaft.............4

135,5

226,5

117

85,75

19,25

127

126

161,25

226

108,5

124 113.95

135,5

117,5

85,75

19,25

127

126

162,75

226

108,75

124

113.75

136 125,4 226,5

117

85,65 19,13 126,25

126

182

161,5

108,5 124,25

113.9

136

126

227,25

118

85,9

19,13 125,75 125,25

176

162,65

109 124,5 113 R

Buenos Atre-. Brüssel.....

Rio de Jan. . Sofia ......

Kopenhagen. Danzig.....

London .....

HelsingsorS.. Paris ......

Holland .... Italien.....

Japan ......

Jugoslawien

Oslo..... :

Wien.......

0,684 42,10 0,139 3,047 54,98 46,80

12,315 5,425

16,395 168,50

19,68 0,713 5,654 61,88 48,95

11,17 63,48

81,01 33,87

10,28

2,489

0,688 42,18 0,141

3,053 55,10

46,90

12,345

5,435 16,435 168,84

19,72 0,720

5,666 62,00

49,05

11,19

63,60

81,17 33,93

10,30

2,493

U,bö4 42,13 0,139 3,047 , 55,00

46,80 12,32 5,43 16,405 168,68

19,68 0,718 5,654 61,91 48,95 11,18 63,51 80,99 34,01

10,29

2,489

U,btiö 42,21 0,141 3,053 55,12 46,90 12,35

5,44 16,445 169,02

19,72 0,720 5,666 62,03 49,05 11,20 63,63 81,15 34,07 10,31

2,493

*xli% Deutsche Retchspostschatzaw Weisungen von 1934, I.......

6% ehemL% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

Hamburg-Amertka-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz, und Prlvat-Bank ... 0

Deutsche Bank und Dtsconw-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank..............0

Reichsbank ................12

A.E.G......................0

Bekula.................... 10

Elektr.Lieferungsgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6y,

Felten & Guilleaume......... 4

«ä°/o ehem. 8% Hessische Landes- bank Darmstadt Gold 3L 12....

5y2% ehem. 4y,% Hess. Landes- Hypothekenbank DarmstadtLigui 4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.GoldschuIdverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mtt Auslos.-Rechten iVi% ehem.8% Franks. Hhp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6%% ehem. 4%% Franks. Hyp..

Philipp Holzmann...........4

Zementwerk Heidelberg ...... 7

Cementwerk Karlstadt.........6

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................6

Zellstoff Waldhof ............5

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ............... 7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum........... 8

Lrenstein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade....................71/»

Accumulatoren-Fabril.......12

Conti-Gummi...............8

Gritzner....................0

Mainkrastwerke Höchst 4

Süddeutscher Zucker 10

104,75

137,25

131

49

82,5

124,5

87,5

98

167

34,9

341

179

182,5

105,5

135,5

131

49,13

81,5

124,75

86,5

97,75 167

34,75

178

181,5

1 27,5

90,5

M-V-

104,5

101,75

49,4

82

124

88

132,25

98

167

77,5

34,75

338

178,5

183

I 27J5

I W

105,65

102,5

49,4

82,5

124,75

87

132,75

97,75

167

78,4

34,5

339,5

178,5

182

V'l

Budapest ...

Neuyork...

6y2% ehem. 4y2% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse.....

4%% ehem. 8% Pr. Landespfand.

briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

4y,% ehem. 7% Pr. LandeSpfand-

briesanst., Gold Komm. C61.VI

Eteuergutsch.VerrechnungSk. 34-38

4% Orsterretchische Goldrente....

4,20% Oesterretchische Stlberrenie

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co...............4

Siemens L Halske............7

Lahmeyer L Co.............. 7

Buderus ................... 4

Deutsche Erdöl..............4

Harpener.................. 0

__________Ö. tflmprifrtnflrfie

erlin, 31 .März

Geld

Zkiei

Noten..............

2,441

42,00

54,75

12,285 16,355 168,26

61,70

63,29

80,81 33^7

2,461

42,16

54,97

12,325 16,415 168,94

614)4

63,55

81,13

33 Jp

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarischs Boten

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 414% desgl. von 1913..........

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 8

Ilse Bergbau ...............6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerle ............ 8

MarmeSmmm-Rl.Hr«» uutm 0

6% abgest. Goldmerikaner von 99

4% Türkische Bagdadbahw-Anleihe Serie i