garniert Muß die Speise länger stehen, ersetzt man den Eierschnee durch Schlagsahne.
Ö st e r e i e r aus Gelee: Zuerst sammeln wir eine Anzahl passender Eierschalen an. Die Eier müssen so geöffnet sein, daß nur die Spitze fehlt. Die Schalen werden ausgewaschen und dür en nicht mehr kleben. Mit kaltem Wasser ausge chwenkt, [üUt man sie mit verschiedenfarbigen Gelees. Diesen teilen wir her aus Weißwein, Apfelwein, Der» chiedenen Fruchtsäften. Auf 1 Liter Flüssigkeit
geben wir einen Eßlöffel Bienenhonig, Zucker nach Geschmack und 21 Blatt in kaltem Wasser aufgeweichte, ausaedrückte Gelatine, die in lauwarmem Saft aufgelöst wird. Zusatz von Apfelsinensaft färbt gelblich, Apfelwein und Rheinwein werden durch Zusatz von einigen Blatt roter Gelatine klar rötlich. Grüne Eier geben fertige Geleepulver. Die Eierschalen werden gefüllt und, ist der Inhalt ganz erstarrt, entfernt. In einem Nest von Schlagsahne oder einem See von Vanillentunke anrichten.
Wirtschaft.
Das Ergebnis der Schweinezählung vom 3. März.
Fwd. Nach der Zwischenzählung vom 3. März 1936 betrug der Gesamtschweinebestand 21,4 Millionen Stück. Er überstieg damit den Bestand vom März 1935 um 920 000 Stück = 4,5 v. H.
Abschluß derIrankfurterIrühjahrsmeffe
LPD. Am gestrigen Dienstag fand die Frankfurter Frühjahrsmesse ihren Abschluß. Da es sich bei den Besuchern fast ausschließlich um Wiederverkäufer handelte, kann die Besucherzahl von annähernd 14 000 als befriedigend angesehen werden. Das geschäftliche Ergebnis der Frühjahrsmesse war nicht ganz einheitlich. Die stark ausgebaute Abteilung Möbel hat in ihrer Gesamtheit am besten abgeschnitten, und die Aussteller sind mit dem Gesamtergebnis zufrieden. Die Frankfurter Möbelmesse hat damit erneut ihre Lebensfähigkeit und ihre Anziehungskraft bewiesen. Auch in den Abteilungen Haus- und Küchengeräte ist das Gesamtergebnis nicht ungünstig gewesen. Der Besucherkreis der Messe umfaßte neben dem südwestdeutschen und westdeutschen Gebiet in besonders starkem Umfange auch die Pfalz und die Saar. Daneben waren zahlreiche Einkäufer auch aus den anderen Wirtschaftsgebieten auf der Messe, um ihre Einkäufe zu tätigen. Von fremden Ländern sind Holland, Luxemburg, Frankreich und die Schweiz zu nennen.
Hauptversammlung der AEG.
Fwd. Die gestrige außerordentliche Hauptversammlung der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft (AEG.) in Berlin stand auch in diesem Jahre wieder im Zeichen einer angeregten Aussprache über die Lage des Unternehmens und die Frage eines Kapitalschnitts, zu der von feiten einzelner Aktionäre unter verschiedenen Gesichtspunkten Stellung genommen wurde. In längeren Ausführungen ging der Vorsitzende des Vorstandes, Geheimrat Dr. Bücher, auf die von Aktionärseite gemachten Ausführungen ein. Er stellte dabei gegenüber den Beschäftigungserörterungen fest, daß der Auftragseingang im Kabelwerk sich nicht verdoppelt habe, vielmehr nur eine Steigerung um 20 v. H. verzeichne, auch bezüglich des Auftragsbestandes sei eine Zunahme nicht in diesem Ausmaß eingetreten, er belaufe sich heute auf 15 (i. V. 10) Mill. RM. Bei den Ausführungen des Geschäftsberichts sei zu berücksichtigen, daß man bei den Einzelheiten einige Abteilungen herausgegriffen habe, die gut oder sogar überbeschäftigt seien. Im ganzen sei man durchaus nicht voll beschäftigt. Verdient sei im verflossenen Jahre etwas worden, während vor 2 oder 3 Jahren noch Betriebsverluste entstanden seien. Es seien auch innerliche Verbesserungen außerordentlicher Art erzielt worden. Zur Frage eines Kapitalschnitts übergehend bemerkte Dr. B ü ch e r, daß eine Zusammenlegung gar keinen Sinn hätte, wenn nicht dem Unternehmen gleichzeitig neue Mittel zu- geführt würden, denn bei steigendem Umsatz sei auch eine erhöhte Liquidität erforderlich. Die Verwaltung bemühe sich dauernd ernsthaft. Das Ausmaß eines Kapitalabschnitts hänge auch von den Bedingungen der evtl, neuen Geldgeber ab. Im ganzen gesehen könne man sich heute also über diese Frage noch keineswegs äußern. Dr. Bücher betonte, er habe sich bemüht, keinen übertriebenen Opttmis- mus aufkommen zu lassen. — Anschließend wurde der Abschluß einstimmig genehmigt.
Oie Zndustrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
306: Billige Ostergruß - Telegramme nach Uebersee. — 307: Aenderung der Postprotestgebühren. — 3 08: Unbeftiedigender Verlauf der Javatabakversteigerung. — 3 0 9: Regelung der Wollwirtschaft ab 1.4.1936. — 310: Wesentliche Gebührenermäßigung im Fernsprechverkehr mit Großbritannien, Nordirland und dem Irischen Freistaat. — 311: Neue Vorschriften zur Wareneinfuhr in Italien.
*
♦ Deutsche Erdölgewinnung im Januar und Februar. Die deutsche Erdölgewinnung betrug in den Monaten Januar und Februar
nach den vorläufigen Ergebnissen der amtlichen Statistik 36 356 bzw. 32 492 Tonnen. Der Monatsdurchschnitt im Jahre 1935 hatte 35 807 Tonnen betragen.
Rhein-Mainische Börse.
Mttagsbörse fester.
Frankfurt a. M., 31. März. Bei nicht sehr lebhaften Umsätzen verkehrte die Mittagsbörse meist in fester Haltung. Den weiteren Publikumskäufen stand vielfach kaum Angebot gegenüber, zumal auch die Kulisse nach den gestrigen Glattstellungen etwas kaufte. Die feste Haltung wurde durch eine ganze Reihe von günstigen Wirtschaftsnachrichten unterstützt.
Am Aktienmarkt setzten die ersten Kurse durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. höher ein. Größeres Geschäft hatten IG. Farben mit 162 bis 162,50 (161,25). Stärkere Erhöhungen hatten außerdem Reichsbank mit 181,25 bis 182 (180,50), Siemens mit 182 (179,50) und Buderus mit 97,13 (95,75), sowie Licht & Kraft mit 140,25 (139). Die übrigen Montan-, Elektro- und Chemiewerte eröffneten meist 0,25 bis 0,75 v. H. höher, RWE. gewannen 1 v. H. Etwas schwächer lagen Scheideanstalt mit 225 (226), Cement Heidelberg mit 135,25 (137,25) und von Schiffahrtswerten Nordd. Lloyd mit 15,50 (15,90). Maschinenaktien blieben unverändert. AG. für Verkehr, Kunstseide AKU., Westdeutsche Kaufhof. Zellstoff Waldhof und Metallgesellschuft kamen 0,25 bis 0,50 fester zur Notiz.
Der Rentenmarkt laa überwiegend fester, das Geschäft hatte aber ebenfalls nur kleinen Umfang. Altbesitz 111,13 (111), späte Schuldbuchforderungen 98 (97,75), späte Wiederaufbau 70 (69,65), Zinsvergütungsscheine unv. 94, dagegen Kommunal- Umschuldung zunächst unv. 87,05, bann 86,95.
Im Verlaufe herrschte am Aktienmarkt auf fast allen Gebieten nahezu Geschäftsstille. Die Kursbildung war uneinheitlich, wobei aber leichte Rückgänge überwogen. IG.-Farben 162 bis 162,25 nach 162,50, Metallgesellschaft 113,50 nach 113,75, Verein. Stahlwerke 86 nach 86,25, Westdeutsche Kaufhof 35 nach 35,25 und AEG. 36,75 bis 36,50 (37). Etwas höher lagen noch Hoefch mit 92,25 nach 91,75, Mannesmann mit 84,75 nach 84,25 und Muag mit 85,25 nach 84,65. Von später zur Notiz gekommenen Werten ermäßigten sich Eßlingen Maschinen auf 90 (91,75), während Montecatini auf 57,50 (56,50) an« stiegen.
Don Renten gingen Altbesitz auf 111 nach 111,13 zurück. Goldpfandbriefe, Kommunal-Obliga- tionen und Stadtanleihen lagen meist unverändert, Liquidationspfandbriefe notierten bei Abweichungen von 0,13 bis 0,25 v. H. uneinheitlich. Von Auslandanleihen gaben Mexikaner überwiegend 0,25 bis 0,50 v. H. nach, nur 4,5proz. Irrigation 8 (7,90).
Tagesgeld war zum Ultimo gesucht und stieg auf 3,25 (2,75) v. H.
Abendbörse ruhig und behauptet.
Die Abendbörse entbehrte jeder Anreaung, vor allem mangelte es an Aufträgen. Die Ausführungen auf der Hauptversammlung der AEG. blieben nicht ohne Einfluß auf die schwache Unternehmungslust der Kulisse. Bei freundlicher Grundstimmung kamen die Kurse zumeist auf Basis des Berliner Schluffes zur Notiz. IG. Farben lagen mäßig fester mit 162,75 (162,65), Scheideanstalt gewannen 1 v. H. auf 226. Soweit sonst Abweichungen ein- traten, hielten sie sich im Rahmen von 0,25 bis 0,50 v. H. Renten lagen ebenfalls sehr ruhig und unverändert. Von Stadtanleihen erhöhten sich 4,50 d. H. Darmstadt von 1928 auf 93,65 (93), 4,50 v. H. Mainz von 1928 auf 93,65 (93,50), während von Goldpfandbriefen 4,50 v. H. Rhein. Hyp. Gold R. 12 bis 13 0,13 v. H. verloren auf 96,40. Don Ausländern blieben 4 v. H. Schweizer Bundesbahn mit 196,50 unverändert.
U. a. notierten: Altbesitz 111,13, 4,50 v. H. Darmstadt von 1928 93,65, 4,50 v. H. Mainz von 1928 93,65, 6 v. H. Vereinigte Stahlwerke 103,25, 6 v. H. Krupp 103,90, 4,50 v. H. Rhein. Hyp. Gold R. 12 bis 13 96,40, alle übrigen Serien 96,50, 4 v. H. SBB. 196,50, Adca 73,50, Commerzbank 91, DD.- Bank 91,25, Dresdner Bank 91,75, Reichsbank 181, Harpener 122, Mannesmann 84,75, Hoefch 92,50, Vereinigte Stahl E 85,75, AKU. 49,13, AEG. 36,25 Br., BMW. 123, IG. Chemie volle 191,50, leere 154,50, Conti Gummi 181,50, Scheideanstalt E 226, IG. Farben 162,75, Felten 119,50, Geffürel 134,
Holzmann 105,50, Muag 85,25, Moenus 87,75, Schuckert 138, Südd. Zucker 198,50, AG. für Verkehr 109, Hapag 15.
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.
Frankfurt a. M., 31. März. Am Gemüse- mar k t blieb das Angebot im ganzen gut, Spinat und Feldsalat wurden stark angeboten, auch Treibhauserzeugnisse waren reichlich vertreten. Nachfrage nach letzteren zufriedenstellend, im übrigen langsam, Feldsalat fast unverkäuflich. Preise für Salat und Spinat nachgebend, sonst unverändert. U. a. notierten: Blumenkohl, Steige 12 und 18 Stück 3,75 bis 4,50 ital, Feldsalat gr. 25—40, klein 50—60, Gewürze! gr. Bdl. 30—40, Salat-Gurken (Treibh.) St. je n. Gr. 50—80, Karotten 4—6, Kohlrabi (Treibh.) St. 15—25, Kopfsalat (Treibh.) St. 20—28, Steige 12—30 St. 4,50—5,50 ital., 5,50—6,50 holl.,
Schlüpfer 50—60, Lattich 50—70, Meerrettich 30 bis 40, Römischkohl 25, Rotkraut 9—14, 13—15 holl., Sellerie je nach Gr. 7—25, Spinat 4—8, Schnittlauch Bdl. 20—25, Weißkraut 10—12, 10 bis 12 holl., Wirsing 14—16, 14—15 holl., Zwiebeln 7V2—10.
Obst und Südfrüchte: Markt- und Dreis- läge gegen die Vorwoche fast unverändert. Apfelsinengeschäft lebhaft. U. a. notierten: Aepfel l 28 bis 38, II 20—26, III 15—18, Boskoop I 32—38, Champagner Renette 20—28, amerif. Aepfel, Kiste 40 Pfd. rote 15,00—18,50, Apfelsinen blond 12V8 bis 18 span., Blut 13—18 span., 22—24 ital., Kiste 100 und 150 Stück 16,00—18,00 Jaffa, Bananen, Kiste 12V2 Kilogramm 6—7 Kamerun, Smyrna- Feigen 25 Kilogramm 10,00, Zitronen, Kiste 300 und 360 Stück 6,50—8,00.
Gommerstern Arktnr.
Oer Sternenhimmel im April.
Von Dr. Erwin Kossinna.
Der Monat April bringt eine rasche Veränderung des abendlichen Fixsternhimmels. Wir müssen Abschied nehmen von den prächtigen Wintersternbil- oern Stier, Orion und Gr. Hund, die nun immer weiter nach Westen wandern und Ende des Monats in der Abenddämmerung verschwinden. Nur Pro- kyon, die Zwillinge, Kastor und Pollux und Ka- pella im Fuhrmann stehen Ende April noch ziemlich hoch am Westhimmel und zeigen uns den Verlauf der Milchstraße, die jetzt in einem ganz flachen Bogen von Südwesten durch die Sternbilder Fuhrmann, Perseus, Kassiopeia und Cepheus zum Schwan im Nordosten zieht, der gegen 22 Uhr eben über dem Horizont erscheint. Inzwischen sind im Osten die Sommersternbilder Jungfrau, Bootes, Herkules und Leyer aufgestiegen.
Im Bootes, dem Bärenführer, der in der Richtung der Schwanzsterne des Großen Bären steht, leuchtet Arkturus als auftallend heller Stern von goldgelber Farbe, Arktur ist der typische Sommerstern, der den ganzen Sommer hindurch hoch am abendlichen Fixsternhimmel steht und der alle anderen Sterne dieser Himmelsgegend bei weitem an Helligkeit übertrifft. Seit den ältesten Zeiten wurde Arktur eifrig beobachtet und ob seines Glanzes bewundert. Schon der um 800 v. Ehr. lebende griechische Dichter Hesiod erwähnt chn in feinem Epos „Werke und Tage" wie folgt: „Wenn Orion nunmehr und Sirius mitten zum Himmel aufsteigen und den Arktur anschaut Die rosige Eos, jetzt dir, Perses, gepflückt die sämtlichen Trauben und heimwärts!" Hesiod beschreibt hier die Stellung der Sternbilder Anfang Oktober bei Beginn der Morgendämmerung. Es ist dieselbe Stellung wie Anfang April bei Beginn der abendlichen Dunkelheit, wenn Arktur am Osthimmel erscheint.
Arktur gehört zu den gelben Riesensternen, die sich noch in aufsteigender Entwicklung befinden. Seine Oberflächentemperatur liegt bei 4000 Grad (Sonne 5900 Grad); sie wird mit weiterer Zusammenziehung des Sterns noch stark steigen. Die Dichte ist mit Vergleich zur Sonne sehr gering. Dagegen übertrifft Arkturus die Sonne sehr erheblich an Größe und Leuchtkraft. Durch Jnter- ferometermeffungen hat man den Winkeldurchmesser der Scheibe von Arktur bestimmen können. Er beträgt zwei Hundertstel Bogensekunden, das heißt: Arktur erscheint so groß mte ein Fünfpfennigstück, welches man aus 190 Kilometer Entfernung betrachtet! Es ist eine bewundernswerte Leistung der Astronomie, einen derartig kleinen Winkel zu messen. Bei einem Abstand von 41 Lichtjahren oder 390 Billionen Kilometer bedeutet dies aber, daß Arktur ein Riese vom 26fachen Sonnendurchmesser ist und 110 mal so viel Licht ausstrahlt wie unsere Sonne. In seiner Entfernung, die 2 600 000 mal so groß ist als die der Sonne von der Erde, würde unsere Sonne gerade noch als Sternchen fünfter bis sechster Größe mit bloßem Auge erkennbar sein.
In der Ekliptik finden wir links von den Zwillingen den Krebs mit dem schönen Sternhaufen der Krippe, der mit dem Fernglas betrachtet, ein dankbares Objekt bildet. 600 Lichtjahre trennen uns von diesem Sternhaufen. Es folgen weiter links das große Sternbild des Löwen mit dem Königsstern Regulus; die Jungfrau, in welcher der Hauptstern Spica in reinstem Weiß erstrahlt, schließlich die Waage. Nahe dem südlichen Horizont bemerken wir das Viereck des Raben, den Becher und die lange Sternreihe der Wasserschlange oder Hydra. Zwischen Bootes und dem Löwen bilden einige schwache Sterne das zierliche Bild „Haar der Berenice". Dieses und die halbkreisförmige Nördliche Krone wird man mit Vorteil im Opernglas betrachten. Wer über ein kleines Fernrohr verfügt, kann im Herkules den neuen Stern, die „Nova Prentice" vom Dezember 1934, aufsuchen. Sie steht als Stern siebenter Größe zwischen Wega und dem Drachenkopf und
fällt durch ihre grüne Farbe auf. Der Große Bär oder Himmelswagen befindet sich gegen 22 Uhr nahe dem Zenit. Um das Bild des Kleinen Bären mit dem Polarstern und den beiden Polwächtern im Viereck windet sich der Drache, dessen Kopf gegen den Herkules gerichtet ist.
Der Abendhimmel im April ist fast frei von Planeten. Nur der schwierig zu beobachtende Merkur wird im letzten Monatsdrittel links von der untergegangenen Sonne tief am Westhorizont sichtbar. Man muß ihn suchen, ehe die Dämmerung vorüber
Du schuldest dem Führer Dank! Danke ihm durch die Tat, wenn am 4. und 5. April die NSV. sammelt.
ist, da er schon zu tief steht. Jupiter leuchtetwährend der zweiten Hälfte der Nacht im Sternbild des Schützen und geht Mitte des Monats um Mitternacht auf.
Die Sonne schraubt sich im April weiter rasch empor; ihre Mittagshöhe nimmt um mehr als 10 Grad ober 19 Sonnendurchmesser zu. Die Tageslänge wächst von 13 auf fast 15 Stunden. Die Lichtgestalten des Mondes fallen auf folgende Tage: Vollmond 6., letztes Viertel 14., Neumond 21., erstes Viertel 28. April. Zwischen dem 10. und 13. April zieht der Mond an Antares und Jupiter vorüber. Diese schöne Konstellation ist morgens vor Sonnenaufgang zu beobachten.
Vom Lastzug überfahren und gestorben.
Der Fahrer unerkannt entkommen.
LPD. Offenbach, 31. März. Arn Montag gegen 8,10 Uhr fuhr ein Lastzug mit Anhänger durch die Mainstraße. Der 45jährige Otto S ch ä - d e l aus Eichelsdorf bei Nidda fuhr mit seinem Fahrrad in gleicher Richtung, wurde beim lieber» holen Ecke Main- und Karlstraße von dem Lastzug gestreift und kam zu Fall. Er erlitt schwere innere Verletzungen, Denen er im Offenbacher Stadtkrankenhaus erlegen ist. Der Fahrer Des Lastautos ist noch nicht bekannt. Der Lastzug und der Anhänger hatten grauen Anstrich. Beide Fahrzeuge waren mit grauen Planen überdeckt. Der Anhänger trug die Aufschrift in roter Schrift „Hofsäß". Das polizeiliche Kennzeichen trug die Buchstaben IT. Die Nummer ist nicht begannt. Personen, die über den Inhaber des Lastzuges oder dessen Fahrer Mitteilung machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei der Polizeidirektion Offenbach oder der nächsten Polizeistelle zu melden.
Wegen Raffenschändung ins Gefängnis
LPD. Frankfurt a. M., 31. März. Die Große Strafkammer verurteilte wegen Rassenschändung den 39jährigen Willi Heimann, einen Nichtarier, zu zwei Jahren Gefängnis. Der Angeklagte verkehrte nach Erlaß des Rassegesetzes mit einer arischen Dirne. Das Gericht, das auch auf drei Jahre Ehrverlust erkannte, betonte, daß auch ein solcher Verkehr unstatthaft sei und Das Gesetz keine Ausnahme kenne.
Vom umfallenden Traktor erschlagen.
LPD. Frankfurt a. M., 31. Mär§. Bei Der Abfuhr von Materialien von Der Reichsauto- bahn-Baustelle beim StaDtteil Rödelheim kippte ein Traktor um. Der Das Fahrzeug be- Pienenbe Fritz Kuhn aus Eschhorn geriet unter Die schwere Maschine und wurde auf Der Stelle getötet.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen DiviDenDe an. — ReichsbankDiskont 4 v. H., LornbarDzinsfuß 5 v. H._____________________________
Frankfurt a. M.
Äerlin
Frankfurt a.M. |
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 21L
Schlußkurs
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Schlußkurs
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30-März
31 -März
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld | Brief
Datum
30-3.
31-3.
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Geld
Brief
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5Yi% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Ant.-Ablös.»Schuld mtt
Auslol -Reckten
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164 133,25
86,5
8Ö5
ManSselder Bergbau.........6
Kokswcrke..................6
Rheinische Braunkohlen ..... 12
Rheinstahl..................4
Vereinigte Stahlwerke........0
Otavi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben........5
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth..... 7 ya
I. G. Farben-Jndustrte.......7
Scheideanstalt...............S
Goldschmidt ................6
RütgerSwerke...............6
Metallgesellschaft.............4
135,5
226,5
117
85,75
19,25
127
126
161,25
226
108,5
124 113.95
135,5
117,5
85,75
19,25
127
126
162,75
226
108,75
124
113.75
136 125,4 226,5
117
85,65 19,13 126,25
126
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161,5
108,5 124,25
113.9
136
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227,25
118
85,9
19,13 125,75 125,25
176
162,65
109 124,5 113 R
Buenos Atre-. Brüssel.....
Rio de Jan. . Sofia ......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
HelsingsorS.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Japan ......
Jugoslawien
Oslo..... :
Wien.......
0,684 42,10 0,139 3,047 54,98 46,80
12,315 5,425
16,395 168,50
19,68 0,713 5,654 61,88 48,95
11,17 63,48
81,01 33,87
10,28
2,489
0,688 42,18 0,141
3,053 55,10
46,90
12,345
5,435 16,435 168,84
19,72 0,720
5,666 62,00
49,05
11,19
63,60
81,17 33,93
10,30
2,493
U,bö4 42,13 0,139 3,047 , 55,00
46,80 12,32 5,43 16,405 168,68
19,68 0,718 5,654 61,91 48,95 11,18 63,51 80,99 34,01
10,29
2,489
U,btiö 42,21 0,141 3,053 55,12 46,90 12,35
5,44 16,445 169,02
19,72 0,720 5,666 62,03 49,05 11,20 63,63 81,15 34,07 10,31
2,493
*xli% Deutsche Retchspostschatzaw Weisungen von 1934, I.......
6% ehemL% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............
Hamburg-Amertka-Paket .....0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz, und Prlvat-Bank ... 0
Deutsche Bank und Dtsconw-
Gesellschaft................0
Dresdner Bank..............0
Reichsbank ................12
A.E.G......................0
Bekula.................... 10
Elektr.Lieferungsgesellschaft... 5
Licht und Kraft ........... 6y,
Felten & Guilleaume......... 4
«ä°/o ehem. 8% Hessische Landes- bank Darmstadt Gold 3L 12....
5y2% ehem. 4y,% Hess. Landes- Hypothekenbank DarmstadtLigui 4%% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.GoldschuIdverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mtt Auslos.-Rechten iVi% ehem.8% Franks. Hhp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6%% ehem. 4%% Franks. Hyp..
Philipp Holzmann...........4
Zementwerk Heidelberg ...... 7
Cementwerk Karlstadt.........6
Schultheis Patzenhofer .......4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg...................6
Zellstoff Waldhof ............5
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas ............... 7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum........... 8
Lrenstein & Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhof.........0
Chade....................71/»
Accumulatoren-Fabril.......12
Conti-Gummi...............8
Gritzner....................0
Mainkrastwerke Höchst 4
Süddeutscher Zucker 10
104,75
137,25
131
49
82,5
124,5
87,5
98
167
34,9
341
179
182,5
105,5
135,5
131
49,13
81,5
124,75
86,5
97,75 167
34,75
178
181,5
1 27,5
90,5
M-V-
104,5
101,75
49,4
82
124
88
132,25
98
167
77,5
34,75
338
178,5
183
I 27J5
I W
105,65
102,5
49,4
82,5
124,75
87
132,75
97,75
167
78,4
34,5
339,5
178,5
182
V'l
Budapest ...
Neuyork...
6y2% ehem. 4y2% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse.....
4%% ehem. 8% Pr. Landespfand.
briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
4y,% ehem. 7% Pr. LandeSpfand-
briesanst., Gold Komm. C61.VI
Eteuergutsch.VerrechnungSk. 34-38
4% Orsterretchische Goldrente....
4,20% Oesterretchische Stlberrenie
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schuckert L Co...............4
Siemens L Halske............7
Lahmeyer L Co.............. 7
Buderus ................... 4
Deutsche Erdöl..............4
Harpener.................. 0
__________Ö. tflmprifrtnflrfie
erlin, 31 .März
Geld
Zkiei
Noten..............
2,441
42,00
54,75
12,285 16,355 168,26
61,70
63,29
80,81 33^7
2,461
42,16
54,97
12,325 16,415 168,94
614)4
63,55
81,13
33 Jp
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarischs Boten
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 414% desgl. von 1913..........
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 8
Ilse Bergbau ...............6
Ilse Bergbau Genüsse........6
Klöcknerwerle ............ 8
MarmeSmmm-Rl.Hr«» uutm 0
6% abgest. Goldmerikaner von 99
4% Türkische Bagdadbahw-Anleihe Serie i


