Ausgabe 
1.2.1936
 
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Präsidialkanzlei und Reichskanzlei

Es

Das Dritte Reich hat fei n JnJ?X1 Ä Dle SA.-MSnner der Gruppe Hochland im Cavit

Bekenntnis zur Leistung.

Der Reichsberufswetfkampf her deutschen Jugend.

aus Gegenden vorwi^

'innen -sperre VmwJT 'cn bie Absatz/ ilschiedene Au- -zrise stark been 5 Mikanische V

A Levölkerun«

willen ein Volk zerschellt, daß ohne den Mut zum Opfer jede Gemeinschaft zugrunde gehen mutz."

gend landwirtschaftlichem Einschlag besuchten bi, Grüne Woche und 1500.-Männer bei Gruppe Westmark hatten Gelegenheit, den Zoo. logischen Garten kennenzulernen.

So herzlich wie der Empfang war auch bet Abschied der SA. Um 19.30 Uhr verließ bet erste Zug mit dem Ziel Oppeln unter dröhnenden Heilrufen den Schlesischen Bahnhof. Bom Pots, damer Bahnhof gingen zwischen 19.55 Uht und 21.10 Uhr drei Sonderzüge mit Hessen, Westmärkern und Teilen der Gruppe Mitte ab. Die Gruppe Mitte war in Stärke von 630 Mann mit klingendem Spiel durch die Innenstadt gezogen, von Scharen von Berlinern begleitet. Etwa um die gleiche Zeit setzte auf dem Anhalter Bahnhof der Massenbetrieb ein. Zu jedem abgehenden Zug wartete hier ein Berliner SA.-Kapelle mit einem Abschiedsständchen auf.

Gegen Hunger und Kalle.

LA., SS., NSKK. und Studenten sammeln morgen für das WHW.

Berlin, 1. Februar. (DRV.) Zur 5. Reichs- trahensammlung für das Winlerhilfswerk am 2. Februar haben der Chef des Stabes der SA.,

Gleichzeitig läßt der Reichsftudentenbundsführer, Pg. Derichsweiler, folgenden Aufruf an die deutschen Studenten veröffentlichen:3m Kampf um die deutsche Volksgemeinschaft steht der Stu­dent im ersten Glied. Wie Arbeiter, Bauern und Beamte, wie alle Stände dem Ruf des Führers zur nationalen Solidarität gefolgt sind, so stellt sich auch der Student bedingungslos in den Dienst des Vinterhilfswerks 1935/36.

Die Verteilung von Arbeitskräften im Saarland.

An der Verordnung des Reichsarbeitsministers zur U e b e r l e 11 u n g der Arbeitslosen- Hilfe t m Saarland vom 16. Februar 1935 war zwar bestimmt, daß die Verordnung über die Verteilung von Arbeitskräften vom 10. August 1934 mit Wirkung vom 1. März 1935 an auch im Saarland gilt. Der Präsident der Reichsanstalt hatte jedoch bisher von der ihm gleich, zeitig erteilten Ermächtigung, seine Anordnung über die Verteilung von Arbeitskräften vom 28. August 1934 sofort mit der Rückgliederung des Saarlandes in Kraft zu setzen, keinen Gebrauch gemacht, da es erst des Aufbaues einer fest gefüg­ten Organisation zur Regelung des Arbeits- emsatzes im Saargebiet bedurfte. Nachdem dies in- erreicht ist, hat der Präsident der Reichsanstalt mit Wirkung vom 1. Februar 1936 feine Anordnung über die Verteilung von Arb'eits- kraften vom 28. August 1934 auch im Saar- land in Kraft gesetzt.

Der Durchgangsverkehr nach Ostpreußen.

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Uelschiede >" ^nd . Für

Was kosten England die Sanktionen gegen Italien?

Eine englische Zeitung, die Gegnerin der Sank- nonspolitik ist weniger weil sie in dem oft- afrikanischen Krieg für Italien Stellung nimmt, als vielmehr aus wirtschaftlichen Grün­den stellte dieser Tage die Verlust e der britischen Ausfuhr nach Italien in den beiden letzten Monaten des vorigen Jahres zu­sammen. Danach ist die Ausfuhr von H e r i n a e n von 70 000 Pfund Sterling auf 29 000 gesunken, Rohwolle von 37 000 auf 4000, Koks und anderen Brennstoffen von 49 000 auf 3000, kera- m i f .n, Waren, Glas usw. von 26000 auf 7000, Eisen und Stahl von 29 000 auf 3000, Messern und anderen Schmiedewaren von 18 000 auf 9000, elektrischen Apparaten von 7? am 17 000, Maschinen von 115 000 auf 72 000, Textilwaren von 57000 auf 8000 Chemikalien von 17 000 auf 3000, Kraft­wagen von 49 000 auf 6000. (Die größeren Zah- ien beziehen sich auf die letzten beiden Monate des Jahres 1934). Bei allen wichtigen Ausfuhrwaren hat sich der Export nach Italien also um min- ?/ltens 50 o. H verringert, während sich 9 L bn^d>e2ly5fu^ im übrigen gehoben t)at. 211161« der Verlust der britischen Bergwerke hnuln obigen Ausstellung nur teilweise ent- A'st, belauft sich auf eine Million Pfund.

q ?!!' roie panje anberenantisanktioni- Kn^ltuiTn Ansicht, daß England das den Hauptteil der Sanktions- lasten zu tragen hat.

Französisches Geschwader zwischen Korsika und Cannes.

31. San. (531®.) Das erste französische Geschwader wird Dom 4. bis 8. Februar Manöver °uf der Hohe des Golfs Juan (zwilchen 2?"?bes) abhalten. Vom 20. Februar bis 6. Marz wird sich das Geschwader zwischen Wem Unb 6et der P'ro°'?nee Die zum Tode verurteilten Südtiroler begnadigt.

. Do z en. 1. Febr. (5NB. Funkspruch.) Der Kassa- tionshof in Rom hatte die gegen die beiden Süd­tiroler Paul Hofer und Hans G u f l e r wegen d°r Ermordung eines Finanzsoldaten auf der Planhutte verhängten Todesurteile b e - 't^igt, wodurch die Urteile endgültig Rechtskraft erhalten haben. Nun hat d e r K ö n i g v o n I t a - l i e n den eingebrachten Gnadengesuchen statt­gegeben und die beiden Todesstrafen in lebens- län gliche Zuchthausstrafen umgewan- beit J

^Berlin, 31. Jan. (DNB.) Für die alte SA- Garde waren die Sehenswürdigkeiten der Innen­stadt und die Museen ein starker Anziehunas- punkt. Viele Theater und Lichtspielhäuser hatten Sondervorstellungen angesetzt, in denen auserlesene Werke Erbauung und Erholung verschafften So wurde im AdmiralspalastDie Fledermaus" ge­geben, im Theater am Horst-Wessel-Platz Der Sprung aus dem Alltag", im Theater am Nollen- dorfplatzHerz über Bord". An Filmwerken wur­den gezeigt im Ufapalast am ZooTraumulus" imUniversum" am Lehniner PlatzFriesennot"' die Manner aus Franken und der Gruppe Hansa ahen im Glonapalast den berühmten Film Der höhere Befehl", das gleiche Stück ging vor

^sen im Primuspalast über die Leinwand, Au dem FilmDie klugen Frauen" vereinigten sich die SA.-Manner der Gruppe Hochland im Capitol

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atze, diese sind aber nur teilweiser Abschluß einer lebendigen Entwicklung. Das Staatsrecht des auto- rltaren Führerstaates ist noch im Werden be- grlffen. Eine besonders wichtige Aufgabe der Reichs­kanzlei ist es deshalb, dem Führer bei der Formung öes neuen Reiches und seiner Verfassung nach sei- nen Aufträgen zur Hand zu gehen. Die Persönlich- kett des Führers ist dabei Garant, daß nie wieder ein toter Buchstabe das deutsche Staatsleben ein- 3tüangt, sondern daß die Kräfte der Bewegung, des Bahnen puffen naturfemä6en gesunden

Sie Reichskanzlei ist aber weiter das eigentliche ?u V ugsamt Adolf Hitlers, ein zwar verhält- hpff^n^r rlm^5s ab.er leistungsfähiges Instrument, öe||en er sich bedient, um eine ständige, vielfälttqe Einwirkung auf das Staatsleben des Reiches bei aüer Selbständigkeit der Ministerien ufw. sicherzu­stellen. Die Reichskanzlei hat dem Führer aber auch n:unV,e -3eit sreizuhalten für große Entscheidungen. Sie ist gewissermaßen ein Sieb und e n Prellbock und hat aus ungezählten Eingaben, Anregungen, Wünschen, Beschwerden usw. das Un­wesentliche auszuscheiden und nur das W e s e n t- l l ch e vor den Führer zu bringen. Nicht zuletzt hat sie die m unserem sehr verwickelten, noch in der Bewegung im Aufbau befindlichen Staat begreif­licherweise auftretenden Spannungen und Reibungen z u beseitigen, sie hat auszu- gleichen, sie hat darüber zu wachen, daß die ein* 9 e r tli d) e Linie in den zahlreichen Ministerien uno Obersten Relchsbehörden nicht verloren geht, so- zu^w"^ vorbildliche Dienstgestaltung beispielgebend

p ? 6 L? ^an* (DNB.) Das polnische 23er- fe^-5rln,ülflerium 1)01 ^r Deutschen Reichsbahn mit- geteilt daß wegen der noch nicht erfolgten Rege- dem Durchgangsverkehr nach und von n ^ondig aufgelaufenenpol-

Hrfiö /r 0 b»e n am 7- Februar eine erheb-

liche Einschränkung dieses Berke hrs eintreten müsse. Die Maßnahme steht im Zusarn- Trnan9r den Schwierigkeiten der rLerunf9 derjenigen Beträge, die die Reichsbahn der polnischen Staatsbahn für den ?ur^ei!9^^kehr durch polnisches Gebiet schuldet.

chweben Verhandlungen über Möglichkeiten, durch die die Transferschwierigkeiten behoben werden konnten. Man glaubt daher er- ^orten zu tonnen, daß die von polnischer Seite an- gekündigten Maßnahmen nicht in Kraft ge- e tz t werden. 1

Das fur^e Zwischenspiel Konstantins auf dem Throne zwingt Kondylis zur Flucht nach Konstan­tinopel. Aber als der König stürzt, ist er wieder bei den Aufständischen. Die gesamte Militärgewalt ruht in seiner Hand. Er stürzt den Diktator Panga- los. Aber noch immer ist er Republikaner. Immer­hin lehrt ihn seine politische Praxis das Unmög­liche des demokratischen Systems in Griechenland ohne jede Autorität über den Parteien. Als Veni- felosl935 einen Putsch versucht, wendet Kondylis sich endgültig zu den Monarchisten. Er wird einer ihrer Radikalsten und setzt im Oktober 1935 die Wie­deraufrichtung des Königtums durch.

Es mag eine Enttäuschung für ihn gewesen fein, daß er, der den Königmachte", nicht auch fein erster Minister wurde. König Georg, der sich über die labile politische Lage in Griechenland trotz des Ergebnisses der Polksabstimmung klar ist, hielt es vom ersten Tage an für ratsam, einen Versöh­nungskurs gegenüber Veniseliften und Republi­kanern zu steuern. Deshalb sein Entschluß, seine Regierungszeit mit einer 21 m n e ft i e für die aus politischen Gründen Verurteilten, einschließlich der veniselistischen Putschisten, auch unter Einbeziehung des im Exil lebenden Kreters selbst, zu erlassen. Kondylis versagte sich dieser Politik. Er war für em Regiment der starken Hand. Eine Verständigung zwischen dem König und dem General war nicht zu erzielen, Georg II. berief den politisch völlig un­beschriebenen Professor Demerzdzis zum Mi- Eerprasidenten, und für Kondylis wurde so der Mgenblick, in dem er das Ziel feiner leidenschaftlich betriebenen monarchistischen Politik erreichte, gleich­zeitig auch das Ende seines politischen Einflusses.

fetzung in die Rechte der Krone eine Volks ab- ft i mm u n g statt finden zu lassen. Bis zum Tage der Volksabstimmung wurde Kondylis gleichzeitig mit der Ausübung der Regentschaft betraut. Er legte sie, als König Georg griechischen Boden be­trat, in dessen Hände zurück.

Der Aufstieg des Generals Kondylis zum Mi­nisterpräsidenten, Regenten und Königsmacher krönte ein abenteuerliches Heben. Einst Anhänger von 23enifelos und Kämpfer für die Republik, war Kondylis feit dem Frühjahrsputsch des Kreters im Jahre 1935 unbedingter Anhänger der Monar­chie und sogar einer ihrer besonders energischen Vetreter geworden.

Düsseldorf, 31. Jan. (DNB.) In Düssel­dorf und Essen sprach vor führenden Köpfen der rheinischen Industrie sowie zahlreichen Vertre­tern von Partei und Staat Obergebietsführer Ax- mann, Leiter des Reichsberufswettkampfes der deutschen Jugend 1936, über die ideelle wirtschasts- und sozialpolitische Bedeutung dieses Leistungswett­streites Der diesjährige Wettkampf vereinige erst- malig Studenten und Jungarbeiter

zu gemeinsamem beruflichen Wett­streit und helfe dadurch mit, die Kluft einer vergangenen Zeit zu überwinden. In diesem Jahre werde zum ersten Male eine Auswertung der einzelnen Ergebnisfe erfolgen. Dabei entstehe für oic Wirtschaft die große Erleichterung, daß sie auf Grund der Ergebnisse einen klaren Heber» blicf über den Nachwuchs in den einzelnen Facharbeitergruppen erhalte. Weiter seien für die kommenden Jahre graphische Heber sichts- kurven vorgesehen, die demselben Zweck dienen sollen. Der Obergebietsführer betonte den Willen öer Jugend, die Harmonie zwischen ihrem Willen zur Leistung und ihrem beruflichen Kön­nen herzustellen. Die dadurch erreichte Leistungs­steigerung ziehe jedoch für den Jungarbeiter das moralische Recht auf eine Erhöhung der Freizeit nach sich. Die Erfüllung der Pflichten müffe aber der Erfüllung der R e ch t e vorangehen. Jedoch gebe die gut erfüllte Pflicht ein

... Schließlich finden in der Reichskanzlei die Emp­fange beim Führer, die Ministervorträge, die Ka­binettssitzungen und Ministerbesprechungen statt. Aber auch hierbei grundlegende Wandlungen gegen­über der Weimarer Verfassung: Durch die Mit- zeichnung übernimmt der einzelne Minister nicht eine Verantwortung gegenüber dem Reichstag, son­dern gegenüber bem Führe r und Re i chs- kanzler für die Richtigkeit und Zweckmäßigkeit seines Vorschlages. Im Kabinett gibt es keine Mehrheitsbeschlüsse mehr, sondern die Auf­fassung des Führers und des betreffenden Fach- mmifters entscheidet: diese wird dann einstimmig rechtens, so daß man weniger von einem Kabinett im alten Sinne, als vielmehr von einem Führer- rat sprechen kann. Die Reichskanzlei verkörpert demnach ein Stück lebendige deutsche Geschichte, und es ist der Stolz aller ihrer Beamten, Angestellten und Arbeiter, an so hervorragender Stelle am Neu­bau des Reiches Mitarbeiten zu dürfen."

Oie Alle Garde der GA. in der Reichshaupisiadi.

Öffentlichkeit unter Beweis zu stellen und um des Wettkampfs erstrebenswertes Ziel zu erreichen, am lag der Nationalen Arbeit" dem Führer vorgeftellt zu werden. Es ist ein bedeutsames Zeichen für die sozialistische Gemeinschaft der deutschen Jugend, daß die Teilnehmer aus allen Berufen kommen. Da ist der Jungarbeiter angetreten und der Bauern­sohn, der Junglandarbeiter und der Student. An die ganze deutsche Jugend hat sich der Aufruf zum friedlichen Wettkampf der Arbeit gerichtet, und da sind sie alle gekommen, aus der Fabrik und vom Bauernhof, aus der Handwerkerstube, aus dem Kontor und aus dem Hörfaal. Die deutsche Jugend tritt an zu einem Wettkampf, wie er in der ganzen Welt nicht seinesgleichen hat. Die Arbeit hat einen neuen Sinn bekommen. Sie ist nicht mehr eine Last, sondern ein Dienst für Volk und Staat. Dieses Bekenntnis unterstreicht die deutsche Jugend aufs eindringliche durch den Reichsberufs­wettkampf! K. S.

Auswertung der Ergebnisse.

Obergebietsführer Axmann vor rheinischen Industriellen.

Die Präsidialkanzlei bearbeitet unter ihrem Staatssekretär und Chef Dr. Meißner im we­sentlichen die Angelegenheiten des früheren Büros des Reichspräsidenten, d. h. alles das, was früher dem Reichspräsidenten in seiner Eigenschaft a I s Staatsoberhaupt oblag. Hierzu gehört vor ollem die völkerrechtliche Vertretung des Reiches: Vollmachterteilung für völkerrecht­liche Verträge, Ratifikation von Staatsverträgen, (Erteilung des Agrements für fremde Botschafter und Gesandte, deren Empfang zwecks Ueberreichung ihrer Bealaubigungs- ober Abberufungsschreiben, Aus­tausch von Geburtstags- und Neujahrsglückwünschen, Beileids- und anderen Telegrammen mit fremden Staatsoberhäuptern, Neujahrsempfänge der fremden diplomatischen Vertreter zum Austausch der Glück­wünsche usw. Weiter gehören zum Arbeitsgebiet der Präsidialkanzlei folgende Staatsangelegenheiten größtenteils repräsentativen Charakters: Erlaß von sogenannten Organisations-Verordnungen Ausfertigung der (Ernennungen und Entlassungs- Urkunden für höhere Beamte und Offiziere, Entschei­dungen über Gnadengesuche in schweren Straf- und Difziplinarsachen, Verleihung des Adlerschildes der Goethe-Medaille, Genehmigung zur Annahme frem­der Orden, (Erteilung von Ehrenurkunden, Glück­wunschschreiben zu Geburtstagen, Beileidsschreiben beim Ableben hervorragender Persönlichkeiten, Heber- uahme von Ehrenpatenschaften, Schirmherrschaften Protektoraten und ähnliches.

Lieaen so die Aufgaben der Präsidialkanzlei auf repräsentativem, allgemein hoheitlichem, völkerrecht- uchem Gebiet, so hat die Reichskanzlei poli- tlsche staatsrechtliche Regierungsaufgaben. Man Pflegt im allgemeinen zu sagen, die Reichskanzlei hearbeitet die Geschäfte der Reichsregierung, ver- mittelt deren Verkehr mit den Reichsministerien, Öen Oberften Reichsbehörden, der Presse, bereitet die Kablnettssitzungen vor, Meinungsverschiedenheiten unter den beteiligten Ressorts nach Möglichkeit schon vorher ausgleichend, und unterrichtet den Führer über die laufenden Fragen der Staatsverwaltung.

jedoch di- Aufgaben dieser 'M °°ll, weil di- Bedeutung der chskanzlei im Dritten Reich eine wesentlich

e 0 5 unter der Weimarer Verfassung ist.

^e,5la-er Erfassung stellte geschrieben e s aen era^/ OON Gesetzen und Verordnun- gen ergänztes Verfassungsrecht mit einem ft"Än be.r ,H-w°-t°nt°ilung bar.

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(Er ist fast noch ein Knabe, als die Kreter sich 1896 gegen die Türkenherrschaft erheben. Es hält ihn nicht im Hause seines Vaters. Er reißt heimlich aus und läßt sich in die Freischaren einreihen, die die Truppen des Sultans von der Insel vertreiben. Ein Jahr darauf steht er als gemeiner Soldat im griechischen Heer und zieht legal in den Türken­krieg. Auf dem Schlachtfelde bringt er es bis zum Unteroffizier. Der Frieden, ehrenvoll für sein Land, löst zwar Genugtuung in ihm aus, aber er läßt ihn der eine Aufgabe braucht, die des Kampfes wert ist, leer. So geht er nach dem Balkan, wo zwischen griechischen und bulgarischen Banden jene berüch­tigten Komitadschi-Kcimpfe um Mazedonien statt­finden. Er führt eine der griechischen Freischaren. Wieder hat er damit auf eigene Faust der politi­schen Entwicklung oorgegriffen. Um was die Komi- tadschi rangen, darum kämpft man im Balkan­kriege. Kondylis ist einer der Tapfersten und Wage­mutigsten. Dann kommt der Weltkrieg. König Konstantin sträubt sich heftig dagegen, in die Hörigkeit der Alliierten gezwungen zu werden. Sein großer und gefährlicher Gegner ersteht ihm in dem franzosenfreundlichen Veniselos. Kondylis, der Vemfelos von den kretischen Kämpfen her noch nahesteht, putscht gegen den König. Als Griechen­land dann unter Veniselos auf feiten der Alliierten in den Weltkrieg eintritt, holt sich Kondylis auf Öen Schlachtfeldern Mazedoniens neuen Kriegs­ruhm, wird zum Obersten befördert, kämpft mit bewundernswürdiger Kühnheit gegen die Bolsche­wiken in der Ukraine und führt sein Regiment un­ter Zurückweisung aller Angriffe nach Griechen­land zurück.

Luhe, der Reichsführer SS., Himmler, und der Korpsführer des RSKK., Hühnlein, fol­genden Aufruf erlassen: , v

Große Opfer sind immer nur gebracht worden ^inallgS ür eine Idee und für eine Gemein-1 Daran F schäft, die sich als Trägerin dieser Idee erweist. g den, EewoY Der Kampf der nationalsozialistischen Bewegung Hal Opfer gefordert. Diese Opfer sind gebracht wor­den aus der heiligen Aeberzeugung, aus dem festen Glauben an die Richtigkeit der Weltanschauung des Führers. Wie gestern wird auch heule und morgen der Kampf für die nationalsozialistische Idee mit Opfern verbunden fein.Gegen hunger und Kälte lautet die Parole, die sich die Bewegung in diesem Winterhalbjahr wieder gestellt hat. Am 2. Februar, zu Beginn des 4. Jahres der national­sozialistischen Erhebung, werden sich die TRänner der SA., SS. und NSKK., jene, in deren Reihen das nationalsozialistische Opferkum geboren wurde, in den Dien st des Kampfes gegen Junger unb Kälte stellen. Die aus ihren

ist nicht von wesentlicher Bedeutung, welche Befugnisse der Führer und Reichskanzler in seiner Eigenschaft alsStaatsoberhauptund welche als Reichskanzler besitzt und ausübt. Was früher in der Aufteilung der Befugnisse zwischen den verschiedensten Machtfaktoren des staatlichen Lebens Ausdruck wichtiger staatsrechtlicher Grund­sätze war, das kann im heutigen Führerstaat nur noch technisch-praktische Bedeutung besitzen für die Aufteilung der Geschäfte unter den Gehilfen des Führers, z. B. für die Zu- ständigkeitsabgrenzung der Aernter, die dem Führer und Reichskanzler für die Erledigung der Staats­geschäfte am nächsten stehen, der Präsidialkanzlei und der Reichskanzlei.

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Reihen gebrachten Opfer an Gut und Blut werden fcarkr den Volksgenossen daran erinnern, daß ohne Opfer- a Annahme m t« -r- ....... - -- r' Hr berechnet,

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Die Verurteilten des Memelländer- Prozesses ersuchen um Straferlaß.

31. Jan. (DNB.) Sämtliche noch in Haft befindlichen Verurteilten des großen Memellän- 11nnhh^0de-^5-?iaben aud 2l"laß des litauischen Hnabhangigkeitstages an den Staatspräsidenten Zauche um Erlaß der Strafe auf dem Gnade nwe g e gerichtet. In den Eingaben wird u,m Abgabe der bürgerlichen Ehrenrechte und Aufhebung der Dermögensbefchlagnahme gebeten. 2r- Neumann, Freiherr v. Saß und die vier zum Tode verurteilten, aber zu lebenslänglichem Zucht- baus begnadigten Memelländer befinden sich im Kownoer Gefängnis.

Auch Argentinien beschwert sich über Litwinow.

Genf 31.Jan. (53!®.) Nach Brasilien und - ^"un auch der argentinische Ver­treter im Volkerbundsrat in einem Schreiben an den Generalsekretär gegen das Verhalten Lit­winows bei der Aussprache über den Streit zwi- \d)en der Sowjetunion und Uruguay Einspruch erhoben. Der Vertreter Argentiniens erklärt Lit- wmow habe gegenüber einigen südamerikanischen Ifanöern Ausdrucke gebraucht, die eine Seleibi- a u n g dieser Länder darstellten. Diese Ausdrücke QuU(V1 -S endgültigen Fassung feiner Rede "Ht «^geschwächt worden. Ein solches Verhalten sei beispiellos für den Völkerbundsrat, dessen Aus- läeHhn?In^rPekr-,JTmer in h°k"ch°r und würdiger vorm abgespielt hatten.

Seit nach dem Tode Hindenburgs das Amt des Reichspräsidenten mit dem des Reichs­kanzlers vereinigt worden ist, ist zuweilen die Frage erörtert worden, ob und wie diese beiden Funktionen, für die die Präsidial­kanzlei und die Reichskanzlei als Zentral­behörden des Führers und Reichskanzlers bestehen, aegenfeitig noch abzugrenzen sind. Staatssekretär Dr. Lammers, der Chef der Reichskanzlei, schreibt dazu im Völkischen Beobachter" u. a.:

Heute nehmen die Orts-Ausscheidungskämpfe im Rahmen des Reichsberufswettkampfes der deutschen Jugend ihren Anfang. Damit tritt die Jugend Deutschlands von neuem zu einem großartigen Wettkampf der Arbeit an, der in aller Welt Staunen und Bewunderung erregt hat und von manchen geradezu als ein charakteristischer Ausdruck nationalsozialistischen Denkens bezeichnet wurde. In der Tat ist der Reichsberufswettkampf sinnvoller Ausdruck der fozialistifchen Gebundenheit der deut­schen Jugend. Es ist eine Kampfansage gegen alle Oberflächlichkeit, gegen das Nichtkönnen und ein ta 1 frohes Bekenntnis zur Leistung, die nicht aus irgendeiner Rekordsucht entstanden ist, sondern einzig und allein in dem Willen, Dienst zu tun für Volk und Staat. Die von Jahr zu Jahr immer stärkeren Teilnehmerzahlen aus allen Stän­den und Berufen beweisen eindeutig, daß die deutsche Jugend sich dieser inneren Bedeutung des Reichsberüfswettkampses bewußt ist, und daß sie gewillt ist, die ihr vom Führer zugeteilten Auf­gaben zu bewältigen. Der Führer und Reichskanz­ler hat mehr als einmal betont, daß die Jugend mehr ist als nur ein biologischer Bestandteil des Volkes, daß gerade die Jugend ganz bestimmte Aufgaben im Dasein des Volkes zu erfüllen habe, durch die sich erst beweise, ob die Jugend fähig sei in Zukunft verantwortlich das Schicksal Deutsch­lands zu gestalten. So gesehen, gewinnt der Reichs­berufswettkampf eine große politische Bedeutung: denn seine Leistungen geben ein Spiegelbild des Könnens der Jugend und der in ihr tätigen und noch schlummernden scköpferischen Kräfte.

Cs ist ein bitteres Schicksal, daß infolge der immer größer werdenden Arbeitslosigkeit unter dem frühe­ren System ein Großteil der werktätigen Jugend darauf verzichten mußte, einen Beruf zu erlernen. Heber die aus dieser Entwicklung sich ergebenden Gefahren im Hinblick auf das Fehlen fachlich ge­schulter Arbeitskräfte braucht an dieser Stelle eine nähere Erläuterung nicht gegeben zu werden. Nicht zuletzt darum haben die verantwortlichen Stellen )er nationalsozialistischen Bewegung den Reichs­berufswettkampf organisiert, um auch die letzten Reste dieser vom Schicksal so schwer getroffenen Jugendlichen einer beftimmten Berufs­arbeit wieder zuzuführ en. Der Reichs­berufswettkampf beweist in Verbindung mit all den anderen Maßnahmen zur Erzielung einer mög­lichst hohen Berufstüchtigkeit, z. B. der zusätzlichen Berufsausbildung, daß in der Front der deutschen Jugend der herumlungernde Jugendliche eine un­mögliche Erscheinung ist.

Heber eine Million Jugendliche haben sich zum kommenden Reichsberufswettkampf gemeldet, um, vorangeyen. yeboch gebe die aut erst Hr Können und ihre Leistungsfähigkeit vor aller | Anrecht auf wohlerworbene Rechte.

Ihler Außei M von 11

IMchajtsmms ch! über den ehunyen Dei n Schluß, do unb richtig en Neue Plan v« Formel gebra sinzusühren n n. 1934 schic Bon 284 M lanj aufoetfolt M roerben to flau, Unsere § iwr 1934 um ! Pdo in höhe , kder noch nicht o den Außenh Dil des Ueberf lMenschulden i Kirben. Mit Jwn wir Han rchungsabkomi kch des Reichsn H daß im lM Hert werden I > unseres Hai panischen U eine Stecher Mite um 32 Men Rauche jy inKben w W dann Mens fon)e bevorzuqt und Doß '^'Dampfe Jfl9 Wen. 1 ^SMillchne ^vollen 11 ^r°.-Taba <de7d!k' lili ? wersir rsKr in nui tzLZ 'eich öpn 4eSnben ober f?'°rde > «0 s üiftä