Staat und Wirtschaft in Polen
Auch Polen hat an sich erfahren müssen, daß die
kerung begrüßt, die Sklaven befreien und Brot Der«
H.?land wie im Ausland in den Vordergrund ge-
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Swft?1 Junggenossen m chre zukünftigen Polen wichtigsten Wirtschaftsgruppe zu helfen. NSKK.'Einheiten. Hier hat die neue Regierung in gewisser Hinsicht
frei« Hand, denn die außerordentlichen Vollmachten,
z e i ch n u n ; geführt roori
Werl Polen ein Landwirtschafts st aat ist, so ergibt sich von selbst, daß die Maßnahmen der Regierung darauf gerichtet sind, dieser für
spannung der Grenzen sich nicht sofort abändern läßt.
bürgt das nationalsozialistische Reich, dafür bürgt die neue deutsche Wehrmacht, dafür bürgt an erster Stelle der Jahrgang 1914!
Die neue Reichskriegsslagge.
Am 7. November feierliche Hissung und Vereidigung der Rekruten.
Berlin, 30. Oktober. (DftB.) Am 7. November 1935, um 8 Uhr, wird zum ersten Male die neue Reichskriegsflagge in feierlicher Form von der Wehrmacht gefetzt werden. Bei dieser Feier wird ein Erlaß des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht an die Soldaten bekanntgegeben. Anschließend findet einheitlich In den Standorten der Wehrmacht die feierliche Vereidigung der am 1. November ein getretenen Rekruten der allgemeinen Wehrpflicht statt.
Der Reichskriegsminister und Oberbefehlshaber der i Wehrmacht hat angeordnet, daß die Oeffent-! lichkeit zu diesen Veranstaltungen Zutritt erhält. — Die Bekanntgabe der neuen Reichskriegsflagge erfolgt am 7. November.
lieuglieheruno des Heeres.
Berlin, 30. Okt. (DNB.) Im Laufe des Monats Oktober sind im Heer allgemein neue De
gen für die Truppenteile ein« „ . , :oen. An Stelle der bisherigen Ortsbezeichnungen führen die Regimenter, selbständigen Bataillone usw. wieder wie früher N u m m e r n b e -
ReiOsminiffer Dr. Goebbels empfängt die Schulnngsleiter des Reichsarbeitsdienstes
Berlin, 30. Okt. (DNB.) Zu den in den Tageszeitungen bekanntgegebenen Grundsätzen des Reichskriegsministeriums für die Be-,^, , - „ . ■ < , ■ ---------
willigung von Unter st ützungen an e h e - Staatsschopfung allem mch genuat um das neue malige Angehörige der neuen Wehr- Gebilde^wirtschaftlich und sozial fest zusammenzu- macht und ihre Hinterbliebenen wird darauf hin- J^. Wn ift aus Landesteilen gebildet worden, gewiesen, daß es sich hierbei nur um die zusammen- ?.le Dor &ei*J ^ne9e 3.u Deutschland, zu Oesterreichhängende Wiedergabe der schon eit Jahren Ungarn und zu Rußland gehörten. Das bedingte bestehenden Grundsätze handelt. Die aus dem Um- ?n ich schon eine gewisse Geaensätzlichkeit der wirt- bau der Wehrmacht notwendigen Aenderungen sind !?astllchen Entwicklung, trotzdem oder gerade weil dabei berücksichtigt worden. I alle drei Gebietsteile auch unter den früheren
d. b9 für die vom 1 Januar 1921 nh mta hL' au$ &eut.e n0$ vorhanden, wird sich auch in ab- man do (Versorgungsabteilung), von den in der A?nden^ was auch ^rTeile ^"^eß-Polens entmilitarisierten Zone Wohnenden an den Landes- Ä allem um Lodz und Warschau selbst.
Die hiernach irrtümlich an das Reichs- stiefeln vorwärts zu treiben. Es hat auch nicht viel ?.r..V gsmlnlsterlu m elngerelchten Unter- genützt, daß die französische Hochfinanz aus politi- stutzungs an trage können nicht beant- schen Gründen Anleihen über Anleihen wartet werden Die vor dem 1. Januar 1921 aus- gewährte, denn diese Anleihen konnten nur zu geschiedenen Unteroffiziere und Mannschaften und einem geringen Teil für die wirtschaftliche Ent- deren Hinterbliebene werden nach wie vor durch wicklung benutzt werden. Es scheint nun einmal ein die Versorgungsamter betreut. Gesetz der französischen Politik zu sein, Anleihen
her nur solchen Staaten zu gewähren, die sich ver-
^rpeneragung Oer JWDHkW. pflichten, dafür aufzurüsten, um das Ergeb-
Berlin, 30. Okt. (DNB.) Im Reichstagsgebäude nis dieser Aufrüstung, wenn es einmal sein muß, begann die große Reichsarbeitstagung der national- dieser französischen Politik zur Verfügung zu stellen, sozialistischen Kriegsopferversorgung un- Auch die Staaten der Kleinen Entente haben ähn- ter Vorsitz des Reichskriegsopferführers. Der Reichs- liche Erfahrungen wie Polen in dieser Hinsicht ge- und preußische Arbeitsminister hatte als Vertreter macht, ohne daß sich behaupten läßt, daß diese Ministerialdirektor Dr. Engel entsandt, der Reichs- französische Bündnispolitik der wirtschaftlichen und kriegsminister den Chef der Wehrmachtsversorgung sozialen Entwicklung gedient hat.
Oberst Reinecke; für die Volksfürsorgestellen war Polen hat sich selbst einen Hafen an der Oberlandesverwaltungsrat Dr. Thonke erschienen, Ostsee gebaut; Polen hat auch für diesen Hafen ferner die Vertreter der großen Soldatenverbände, als Hauptzubringer die sogenannte Kohlenbahn Nach kurzer Begrüßungsansprache durch den eingerichtet, ohne daß alles dieses ausgereicht hat, Reichskriegsopferführer berichteten die Abteilungs- Polen irgendwie vor den furchtbaren Schlägen und leiter der Reichsdienststelle der NSKOV. Der erste Erschütterungen der internationalen Wirtschaftskrise Arbeitstag schloß mit einem Kameradschaftsabend zu schützen. Auch Polen hat zusehen müssen, wie und der Vorführung des Films „Ehre und Recht", diese Wirtschaftskrise denAußenhandeldros- An den Führer und Reichskanzler und an ben Helte, was bis 1933 noch verschärft wurde da- Reichskriegsminister Generaloberst von Blomberg durch, daß Polen mit Deutschland einen erbitterten wurden Telegramme abgesandt. Handels- und Wirtschaftskrieg führte.
Die Ueberweisung aus der HZ. in ba« “tÄÄ
Nationalsozialistische Krastfahrkorps Verhältnisses gesorgt, was Polen sicher viel mehr _. v genutzt hat, als französische Anleihen. Der Nachbar
Die Motor-Standarte 147 des Nat.-Soz. Kraft- Deutschland kann von Polen kaufen und bezahlen, fahrkorps tedt mit: Mit der Ueberweisung der 18- aber das entfernte Frankreich kann polnische Er- jährigen Junggenossen aus der Hitlerjugend in die Zeugnisse nicht gebrauchen, so daß die französischen Gliederungen der Partei wird am 9 November Anleihen einmal bar verzinst und zurückqezahlt eine große Zahl von Hitlerjungen den Eintritt in werden müssen. Auch Polen hat an sich erfahren, bas Nat.-Soz. Kraftfahrkorps vollziehen. Nach einer daß eine gesunbe Wirtschafts- und Finanzpolitik Vereinbarung zwischen bem Korpsführer bes NSKK. nur möglich ist, wenn der Staat sich auf sich und dem Reichsjugendführer deckt das NSKK. feinen selbst stellt, wenn er es ablehnt, sich am Gänqel- Jug end nachwuchs ausschließlich aus band führen zu lassen. Erst recht dann, wenn dies den Reihen der Hitlerjugend. In der Gängelband schwer vergoldet ist. Es war die Poli- Erkenntnis, daß diese enge Zusammenarbeit mit tik des Marschalls Pilsudski, diese Unabhängigkeit der HI. eine für die Weiterentwicklung der Moto- und Freiheit zu erreichen, auch um den Preis rifierung Deutschlands bedeutungsvolle Vorarbeit harter Opfer. Es ist offenbar auch die Politik, die darstellt, übernimmt das NSKK. auch bereits die die neue polnische Regierung für sich in Anspruch Vorschulung der bestehenden Motor- nimmt, denn die große Rede, die der Ministerpräsportscharen der Hitlerjugend. In den Mo- sident Koscialkowsky vor dem Sejm gehalten tvrsportscharen werden von der HI. a l l e f ü r d e n hat, läßt deutlich erkennen, daß sich Polen trotz Motorsport begeisterten Jungen o o m aller inneren Schwierigkeiten aus eigener 16. Lebensjahre ab zusammengefaßt. Am 9. Kraft durchsetzen will. Das geht heute erst recht November 1935 werden nicht nur Jungen aus den nicht ohne Opfer, zumal der Staatshaushalt zu- Motorsportscharen der HI. in das NSKK. Über- nächst einmal und wirklich in Ordnung gebracht miefcn, es können auch alle für den Motor- werden muß. Der Ministerpräsident wies in seiner sport geeigneten und begeistertenHit- Rede darauf hin, daß im Haushaltsjahr 1930 die lerjungen indieReihen desNSKK. ein- Staatseinnahmen 1,5 Milliarden Mark betragen - -Der eines Kraftfahrzeugs, sowie hätten, während sie heute auf knapp 900 Millionen
Führerscheins ist nicht unbedingte Pflicht. Nachdem Mark zusammengeschmolzen seien. Dabei muß das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps von sich Polen einen großen Teil dieser Einnahmen für die aus seinen gqamten Nachwuchs aus der HI. zu militärische Aufrüstung ausgeben, da der einmal nehmen bereit ist, ist es eine notwendige und er- geschaffene Rahmen auch bei einer politischen Ent- wartete Verpflichtung für die Junggenossen, sich zur'' *" ~ ......* *
Ueberweisung in bas NSKK. zu meßen. Die Einheitsführer bes NSKK. unb bie Motorsachbearbeiter für bie Motorscharen ber HI. treffen jetzt bereits die notroenbigen Vorbereitungen für bie roürbiqe
Feuerprobe.
Von unserem römischen E.-Korrespondenien.
Rom, Ende Oktober.
Die große Stunde, die hi st o r i s ch e Stunde der Entscheidung über Sein oder Nichtsein als Weltmacht, hat nicht nur für die italienische Nation geschlagen; sie hebt auch für den Faschismus an. Der Führerstaat erlebt jetzt seine Feuerprobe und Mussolini selbst steht zwischen Jena und Helena. Wir sehen die Waage des Schicksals aufgerichtet, ohne in der Dämmerung schon die Gesichtszüge der Gottheit, die das Schwert in eine der beiden Schalen werfen wird, erkennen zu können.
Niemand, der den Aufruf des Duce zum Gedenktag des 2 8. Oktober, des Marsches auf Rom gelesen oder gar in Rom selber verkünden gehört hat, wird sich der Wucht dieser quaderhaft gefügten Worte, dieser zusammengeballten männlichen Entschlossenheit entziehen können. Gleichviel, wie einer zum Krieg und Faschismus stehen mag, kein Italiener bleibt unergriffen, keiner, der nicht die Stimme des Vaterlandes selber daraus vernimmt. Und vor diesem Begriff, der dem Südländer bei seinem ausgeprägten Familiensinn mehr ein Mutterbegriff ist, das Heiligste, was es auf Erden gibt, senkt auch der heimliche Gegner den Speer. Dichterisch gedacht und kriege- risch gemeint, wie der Aufruf ist, müßte man ihn auch so übersetzen, um seinen mitreißenden Schwung voll erfassen zu können, aber auch in ber Form, wie ihn die Zeitungsagenturen in bie Welt hinaussenden, wird er überall verstanden werden, vor allem in Gens und London.
„Die Zeit ist angebrochen, wo man mit Stolz
Zeichnungen. Gleichzeitig ist eine Neugliederung Des Heeres in Kraft getreten. Den drei Gruppenkommandos unterstehen zehn Generalkommandos diesen wiederum die neuen I Reichsarbeitsführer Hier! (links) stellte dem D l»1H o n en mit folgenden Standorten der Reichspropagandaminister Dr. Goebbels die Stabe: Königsberg, Allenstem, Elbing, Stettin, Schulungsleiter des Reichsarbeitsdienstes vor. Der Schwerin, Frankfurt a. d. O., Magdeburg Potsdam, Reichspropagandaminister gab seiner Verbunden- Oppeln, Liegnitz, Ulm, Wurzburg, Bielefeld, Mun- heit mit dem Arbeitsdienst Ausdruck. Der Arbeits-
•£* mv-e V n' Hannover, $r^.cn' Leipzig, Ehern- bienst müsse vor allem auch biejenigen, die vorher mtz, München, Regensburg, Nürnberg, Hamburg, noch nicht durch die Schule einer nationalsozialisti- Vremen. Die Stabe der Kava ll er red lvi- schen Organisation gegangen seien, zum National- .iene™ ‘br\Qab% ^°Xba?\(ör.esIrQU i^nsmus erziehen. Was Erziehung ausrichten und Insterburg als Standorte. Außerhalb dieser könne, das sehe man z. B. daran, daß die B e - Divisionen .sind Pa n z e r t r u p p e n vorhanden, Dotierung alter Garnison st übte ganz deren enbgultige Glieberung noch nicht feststeht. | allgemein sich burch soßatisches Denken unb durch
Unterstützungen an ehemalige Angehörige der neuen Wehrmacht.
empfindet, was es heißt, leben und kämpfen zu soßatische Haltung auszeichne, ohne dafür andere dürfen. Die Stunde ist da, wo ein Volk feine Wider- Voraussetzungen mitzubringen als die Bevölkerung standskraft seinen Siegwillen mißt an der Große anderer deutscher Orte ohne Garnison. Ob das deut- °er feindlichen Kräfte. Unter der Drohung einer sche Volk nationalsozialistisch sei und bleibe, das wirtschaftlichen Belagerung, die von der Geschichte hänge von der systematischen, unausgesetzten ®rd £!!

