wegischen Springern Birger und Sigmund Ruud die beiden ersten Plätze zu belegen. Für Birger Ruud, den Sieger, wurde 5:17 gestoppt, Sigmund Ruud benötigte 5:23,2, während der erste Deutsche Johann P f n ü r (Partenkirchen) als Dritter 5:30,2 brauchte. Bei den Frauen siegte Christel Cranz klar mit 5:25 für die etwas verkürzte Strecke.
Deutsche Lishockey-Weislerfchaft.
Im festlich geschmückten Olympi-a-Eisstadion in Garmisch-Partenkirchen begann am Mittwoch die
Deutsche Eishockey-Meisterschaft mit der Vorrunde, die nach dem Pokalsystem ausgetragen wird. Im ersten Spiel schlug der SV. Rastenburg den SC. Meiningen überlegen mit 12:1 (4:0, 2:0, 6:1). Das vorgesehene Treffen EV. Füssen — Beuthen 09 fiel aus, da Beuthen 09 nicht antrat, so daß die Füssener kampflos eine Runde weiter kamen. Die zweite Begegnung führte den Berliner Schlittschuh-Club mit der Altonaer Schlittschuhläufer-Vereinigung zusammen. Die Berliner zeigten sich eindeutig überlegen und siegten 8:0 (3:0, 1:0, 4:0).
Das Gau-Wintertreffen des Turngaues Rordheffen auf dem Hoherodskopf.
Der Turnaau Nordhessen veranstaltet kommenden Sonntag auf dem Hoherodskopf sein diesjähriges Wintertreffen, bei dem sich Turner und Turnerinnen nach erfrischender Bergwanderung ein Stelldichein geben werden. Wie schon kurz mitgeteilt worden ist, sind damit Schneelauf-Wettkämpfe verbunden, die von der Fachschaft Schneelauf der DT. im Fachamt Schneelauf des Reichsbundes für Leibesübungen durchgeführt werden. Die Fachschaft Schneelauf der DT. hat in der kurzen Zeit ihrer aufbauenden Tätigkeit aus der Mitgliederschaft der Turnerschaft eine große Zahl Männer und Frauen neu für den Wintersport erfaßt und allein im Gau Nordhesien über tausend Schneeschuhläufer dem Fachamt Schneelauf zugeführt. Daß auch der Wettkampfgedanke lebendig ist, das beweist das verhältnismäßig gute Meldeergebnis zu den Wettkämpfen. Daß auch der Bezirk Gießen des Deutschen Ski-Verbandes eine Reihe von Teilnehmern zu den Wettkämpfen entsendet, wird lebhaft begrüßt, ist diese kameradschaftliche Zusammenarbeit doch ein erfreulicher Auftakt für die Zukunftsarbeit, die nur noch gemeinsam vom Fachamt Schneelauf durchgeführt werden wird.
Die unter der Oberleitung von DT.-Gauschnee- laufwart Deuter (Fulda) zum Austrag kommenden Wettkämpfe beginnen um 9 Uhr mit dem Start
zum Langlauf in allen Klassen (Obmann Kreis- schneelaufwart Dr. Loh- Gießen). Die Strecke über 6 Kilometer führt vom Klubhaus nach den Forellenteichen, zurück zum Bismarckturm, an der Hohe Rain-Bahn vorbei, die Galoppschneise hinunter, zurück zum Klubhaus. Für die Altersklasse sind sechs Kilometer (1 Runde), für die Turnerklasse (2 Runden) 12 Kilometer, für die Jugendklasse 1918/19 8 Kilometer (2 Runden zu 4 Kilometer), für die Jugendklasse 1920/21 6 Kilometer (1 Runde), für die Turnerinnen 4 Kilometer (1 Runde) vorge- schrieben. In allen Klassen gelten vier Läufer des gleichen Vereins, von denen die drei ersten bewertet werden, als Mannschaft. Um 11.30 Uhr wird zum Abfahrts-Hindernislauf in allen Klaffen gestartet (Obmann H. Schilling- Hanau a. M.). Der Nachmittag bringt noch Scherzwettkämpfe und Spiele auf Schneeschuhen. Außerdem findet ein Lehrgang für Anfänger während des ganzen Tages statt, den Lehrwart Hoffmann- Friedberg leitet. Die Siegerverkündung wird das Gauwintertreffen beschließen, das — wie oben schon gesagt — nicht nur eine Wettkampf- und Schneelaufveranstaltung ist, sondern auch ein Wandertag für Turner und Turnerinnen „ohne Bretter", ist das Wandern feit Jahns Zeiten doch einer der wesentlichsten Zweige turnerischer Betätigung.
Der neue 2
eg derFußball-Gportjugend
Ein Vortrag des Fußball-Zugendführer des DFB. in Gießen.
Der Kreis Lahn-Dill im Gau 12 des Deutschen Fußballbundes hatte für den gestrigen Abend die Vereins-Jugendführer und Jugendlichen zu einem Vortrag in das Hotel „Bayerischer Hof" eingeladen. Der Jugendführer des Deutschen Fußballbundes, Gabriel (Berlin), weilte in Gießen zu Gast und hielt, nach herzlicher Begrüßung durch den Kreisführer Henkel, einen aufschlußreichen und gleichzeitig begeisternden Vortrag über den neuen Weg, den die deutsche Fuß- balljugend gehen soll.
Der Redner erinnerte zunächst an jene Zeiten, in denen die Bahnbrecher des Fußballsportes sehr darum zu kämpfen hatten, überhaupt Fußball spielen zu können und zu dürfen. Er erinnerte an die vielen Schwierigkeiten, die damals zu überwältigen waren.
Jene Vorkämpfer aber erkannten schon damals den großen Wert, der im Fußballsport steckt. Deshalb ist auch die Jugend zu jenen Wannern
-r gestoßen, weil die Jugend einen sehr feinen Instinkt für das Richtige und Zukunftweisende hat.
Der Krieg hat die Entwicklung unterbrochen. Viele Sportler, tüchtige Soldaten, fielen. Aber die Zurück- kehrenden bauten neu auf. Abermals fand sich die Jugend zu ihnen. Die Fußballbewegung ist in der Folge ungeheuer gewachsen. Verein um Verein entstand. Dann kam aber die trübe Zeit, in der der Materialismus im Sport Einzug hielt. Es hat eine Zeit gegeben, in der ein Verein gegen den anderen, ein Verband gegen den anderen stehen zu müssen glaubte. Zu einer Zeit, da Adolf Hitler die Macht im Staate übernahm, hat man um den Bestand des deutschen Sportes bangen müssen. Die Jugend strömte zur Hitler-Jugend, weil sie Ideale wollte. Aber dann wurde der Sport neu aufgebaut. Der Sport mußte sich einen neuen Weg schaffen und hat sich ihn geschaffen.
Die Aufgabe des Sportes ist es, Dienst am Staate und am Volke zu leisten. Jeder muß eine 100prozentige Leistung vollbringen. Jeder Sportjunge muß deshalb allgemein ertüchtigt werden. Aber wie — so stellt der Redner die Frage — sieht es hier in den Vereinen aus?
Allgemeine körperliche Ertüchtigung ist nicht durch das Spiel am Sonntag und nicht durch das Training auf dem Papier zu erreichen.
Es ist nötig, daß der Uebungsbetrieb systematisch aufgebaut wird. Zielgerichtet muß der Uebungs
betrieb sein. Die allgemeine Ertüchtigung soll aber nur die Grundlage sein und zwar die Grundlage dafür, einen Wettkampf in irgend einer Disziplin überhaupt bestreiten zu können.
Das Spiel, der Kampf, soll ein Mittel zur Erziehung sein. Bei einem Fußballspiel gehen 22 Jungens in den Kampf, jeder mit dem Willen zum Sieg. Der Wille zum Sieg ist eine kämpferische Schulung für das tägliche Leben. Jugend, die im Kampfspiel heranwächst, wird auch mit dem Willen zum Sieg für Volk und Vaterland kämpfen. Deshalb ist Sport restloser Dienst am Vaterland. Der Fußballsport ist außerdem gemeinschaftsbildend. Im Dreß fallen etwaige Unterschiede unter den Jungens fort, im Dreß muß eine starke Gemeinschaft bestehen.
Auf dem Sportplatz kann keiner „angeben", auf dem Sportplatz muß er etwas leisten. Die Leistung ist auch ohne weiteres erkennbar. Der Nichtskönner, der INaulheld spielt da einfach keine Rolle. Außerdem muß jeder Gesinnung beweisen.
Auf dem Sportplatz, im Kampfe zeigt sich jeder intuitiv so, wie er wirkklich ist. Jeder ist also -in seinem Innersten zu erkennen. Paßt er nicht in die Gemeinschaft einer Mannschaft, dann wird er eben verschwinden müssen.
Allzulang wurde „Jugendpflege", aber keine ernsthafte Erziehung betrieben. Die Jugend pflege erzog Schwächlinge, die Jugendführung will Kerle erziehen.
In seinen weiteren Ausführungen beschäftigte sich der Redner mit dem Aufbau der DFB.-Jugend, wie sie in den wesentlichen Einzelheiten bereits bekannt ist. Insbesondere umriß er die Aufgaben des Vereinsjugendführers, des Oberjungführers, des Mannschaftsführers. Der Vereinsjugendführer soll nicht mehr der Dienstmann der Jugendmannschaften sein, sondern der Richtungsweiser. Ihm ist der Jungführer verantwortlich, ihm sind die Mannschaftsführer verantwortlich. Der Mannschaftsführer hat Besehlsgewalt über die Mannschaft. Der Mannschaftsführer hat dafür zu sorgen, daß die Elf zum Spiel pünktlich zur Stelle ist und stets diszipliniert auftritt, daß die Gäste gastfreundlich empfangen werden, daß der Platz in Ordnung ist und — daß die Mannschaft mit wahrem Sportgeist kämpft.
Eine Wannfchaft soll lieber mit 8:0 anständig verlieren, als unanständig 1:0 gewinnen. Dir müssen wieder zur untadeligen Sportauffassung kommen.
Die Allgemeinheit ist nicht am Sieg her einen oder anderen Mannschaft interessiert, sehr aber an der Haltung und der Art der Jugend. V o m S p o r t - jungen muß äußer st e Disziplin verlangt werden können.
In Mannschaftsabenden soll der kameradschaftliche Geist untermauert werden. Da soll sich der Junge einmal persönlich äußern, der Arbeiterjunge den Gymnasiasten hören und umgekehrt. Sorgen und Freuden sollen geteilt werden.
Der Jahrgangsführer soll dafür sorgen, daß die Jugend auch dem Verein dient, wenn auch das große Ganze des deutschen Sportes nicht vergessen sein soll. Es geht auf die Dauer nicht an, daß immer nur die verdienten alten Mitglieder an der Kasse stehen müssen und Karten abreißen.
Die Fußballjugend soll auch in das Gelände hinaus. Das muß nicht ein Lauf über 5 Kilometer fein, sondern soll xin Marschieren, Laufen, über Gräben springen, Steine werfen und stoßen, Körperschule auf einem sonnigen Platz, Bäume erklettern, ein Reiterspiel in der Sandkaute usw. sein. Insgesamt soll der Sportjunge eben so erzogen werden, daß er im ganzen täglichen Leben etwas taugt. Wer nur dazu angetan ist, in der Jugend Unheil anzurichten, muß verschwinden. Der Sportbegriff muß wieder in reinster Form an die Jugend herangebracht und gepflegt werden. Der Jugend
liche muß im Sport Dienst sehen und diesen Dienst mit dem Herzen und mit aller Kraft seiner Persönlichkeit leisten. Der Sport soll eine Lebensaufgabe sein, weil er Dienst am Volk ist.
Den Jung, und den Wannschaftsführern, wie auch dem Vereinsjugendführer ist aufgegeben, der Jugend vorzuleben.
So wie der Führer dem deutschen Volke vorlebt, von seiner Lebenshaltung und seiner geistigen Haltung, von seinen Taten aus der große Deutsche ist, so soll der Mannschaftsführer in kleinem Kreise seiner Gemeinschaft vorleben. Mit der Aufforderung: „Jungs, geht an die Arbeit! Geht an die Arbeit unter dem Gedanken ,Zch kann, ich will, ich diene!" Diese drei Worte müssen über dem Tun eines jungen Sportlers stehen! Deutschland, wir glauben an dich, weil wir an unsere Kraft glauben!" — Lebhafter Beifall.
Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf Führer und Vaterland wurde die Versammlung geschlossen.
Kreisführer Henkel gab bekannt, daß der Gaujugendführer D o n d r a n dienstlich versetzt sei. Er gab dem Bedauern Ausdruck, daß der Gau einen so verdienten Mann verlieren muß und sprach dem Scheidenden den herzlichsten Dank aus für die der Jugend im Gau Nordhessen geleistete Arbeit.
Wirtschaft.
* Buderus'sche Eisenwerke, Wetzlar. — Voraussichtlich vier Prozent Dividende. In der Aufsichtsrats-Sitzung der Gesellschaft, die laufende Angelegenheiten behandelte, wurde beschlossen, der ordentlichen Generalversammlung die Einziehung der im Eigenbesitz des Unternehmens befindlichen nom. RM. 300 000 fünfprozentigen Vorzugsaktien vorzuschlagen. Gemäß einem ihr zustehenden Rückkaufsrecht hatte die Gesellschaft diese Aktien am 31. Dezember 1934 zurückerworben. — Die Abschlußarbeiten für das am 31. Dezember 1934 beendete Geschäftsjahr seien noch im Gange. Mit allem Vorbehalt könne mitgeteilt werden, daß das vorjährige Geschäftsergebnis bei angemessenen Abschreibungen (i. V. 1,39 Mill. Abschreibungen auf Anlagen und 0,99 Mill. RM. andere Abschreibungen) die Verteilung einer Dividende von voraussichtlich 4 Prozent ermöglichen wird. Die Bilanzsitzung wird im Laufe des Monats März stattfinden.
Rhein-Marnstche Mittagsbörse.
Tendenz: fest.
Frankfurt a. M., 30. Jan. Die Haltung an der Börse war weiter fest, das Geschäft hat sich allgemein etwas belebt. Von der Kundschaft lagen einige Kaufaufträge für Spezialwerte vor, daneben boten mannigfache Berichte aus der Wirtschaft, insbesondere der Siemens-Abschluß, der Tendenz eine kräftige Stütze. Abgaben wurden kaum vorgenom- men, so daß fast allgemein Befestigungen von durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. überwogen.
Ausgesprochen lebhaftes Geschäft entwickelte sich am Aktienmarkt in Montanwerten, für die sich die vagen Gerüchte über Dividendenzahlungen und -Erhöhungen hartnäckig erhalten. Es eröffneten Klöcknerwerke, Mannesmann und Harpener je 1 v. H., Buderus 0,90 v. H. fester, ferner waren Gelsenkirchen, Phönix und Stahlverein sowie Rheinstahl bis 0,50 v. H. höher. Am Elektromarkt konnten sich Siemens auf den auf 9,63 (9,03) Millionen RM. erhöhten Abschluß mit wieder 7 v. H. Dividende auf 145,40 (143,25) befestigen, während Schuckert mit 100,75 (101,50) etwas nachgaben. Tarifwerte wurden durch die Dividendenerhöhung bei Charlottenburg Wasser angeregt, es gewannen Be- kula 1 v. H., Gessürel 1,75 v. H., Licht & Kraft lagen 0,65 v. H. leichter; fester waren weiterhin AEG. mit 31,90 (31,50). Schiffahrtsaktien blieben fest, die Umsätze sind jedoch kleiner geworden, Nordd. Lloyd 34 (32,50), Hapag 30,90 bis 31 (31,50). Am Chemiemarkt setzten IG. Farben mit 142,75 zunächst unverändert ein, bald nach dem ersten Kurs waren sie bei lebhafterem Geschäft auf 144 erhöht. Metallgesellschaft gewannen 1 v. H., Deutsche Erdöl 0,75 v. H., während Scheideanstalt 0,75 v. H. nachgaben. Im einzelnen setzten u. a. ein: Reichsbank 163,50 bis 164 (163), Daimler 52,65 (52,40), Südd. Zucker 166 (164,50), Westdeutsche Kaufhof 37,90 (37,50), Zement Heidelberg 109,75 (109), Aschaffenburger Zellstoff 72,25 (71,25), aber Waldhof 43,75 (53,90). Kunstseide AKU. lagen mit 50,50 unverändert, Deutsche Linoleum 65,40 (65,50).
Der Rentenmarkt blieb weiter vernachlässigt bei zumeist nur knapp behaupteten Kursen. Es eröffneten Altbesitz mit 113,50 (113,75), späte Reichsschuldbuchforderungen mit 99,13 (99,40), Zinsoergütungsscheine mit 89,75 (89,80), Stahloerein-Bonds mit 96,25 (96,40), auch Kommunal-Umfchuldung gaben leicht nach. Reichsbahn-Vorzugsaktien lagen aber mit 119,25 höher. Von fremden Werten Ana- toliere 35,90 (35,50), ferner erhielt sich Interesse für Warschau-Wiener Bahn-Prioritäten.
Abendbörse: etwa behauptet.
An der Abendbörse bestand nur wenig Unternehmungslust, da Kundenaufträge kaum vorlagen, während die Großbanken mit Rücksicht auf den Ultimo Zurückhaltung zeigten. Die Grundtendenz blieb aber fest, die notierten Kurse lagen im Vergleich zum Berliner Schluß etwa behauptet. Schiff- fahrts- und Montanaktien bröckelten meist leicht ab, auch einige Elektropapiere lagen etwas niedriger. Schuckert und Reichsbank waren angeboten und lagen etwa 1 v. H. unter Berlin, wurden aber nicht notiert. IG. Farben blieben unter kleinen Schwankungen gehalten, etwas fester lagen AG. für Verkehrswesen und Kunstseide AKU. Am Kassamarkt waren die Kurse für Großbankaktien, die heute mittag bis zu 1,50 v. H. anzogen, gut gehalten. Lechwerke Augsburg kamen mit 99 (98) zur Notiz.
Am Rentenmarkt herrschte bei gut behaupteten Kursen weitgehendste Geschäftsstille. Etwas Interesse zeigte sich bei leicht erhöhten Kursen für Russen- Prioritäten. Von JndustrieObligationen kamen 6 v. H. Fürstenberg-Bräu mit 97,50 (97), andererseits AEG. R 5 bis 8 mit 95,50 (am 26. Januar 98,50) zur Notiz. U. a. notierten: 5,50 v. H. Pounganleihe 102, Altbesitzanleihe 113,75, Stahlverein - Bonds 96,25, Bank für Brauindustrie 115,25, Commerzbank 80, Deutsche Diskonto 82, Dresdner Bank 83, Gelsenkirchen 73,50, Klöckner 88, Mannesmann 81,25, Phönix 58,13, Rheinstahl 95,50.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 30. Jan. Das Geschäft am Getreidegroßmarkt blieb allgemein ruhig. Für Brotgetreide bestand Zurückhaltung, das Angebot war etwas kleiner, als seither. Futtergetreide und Futtermittel aller Art blieben sehr stark gesucht, dem nur geringes Angebot gegenüberstand. Oelhaltige Artikel fehlten vollkommen. Das Mehlgeschäft blieb sehr ruhig, insbesondere nach Roggenmehl bestand keine Nachfrage.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W IX 205, WXIII 209, WXVI 213; Roggen RIX 165, R XIII 169, R XV 173, alles Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebiets. Futtergerste G IX 167, G XI 170, G XII 172; Hafer H XIII 165, H XIV 167, alles Großhandelspreise ab Station. Bei Wasserverladung über 100 Tonnen 3 Mark mehr. Sommergerste für Brauzwecke 200; Weizenmehl W XIII und W XVI 27,15 plus 0,50 Mark Frachtausgleich; Roggenmehl R XIII 23,60, R XV 24 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 16,75; Weizenfuttermehl 13; Weizenkleie W XIII 10,66, WXVI 10,87; Roggenkleie R XIII 9,90, R XV 10,14, alles Mühlenfestpreise ab Mühlenstation, soweit sie in den Bereich der Landesbauernschaft Hessen- Nassau fallen. Sojaschrat mit Monopalzuschlag 13; Palmkuchen m. M. 13,30; Erdnußkuchen m. M. 14,50, alles Fabrikpreise ab südd. Fabrikstatton. Trockenschnitzel 9,50 bis 9,90; Heu (südd.) 11; Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt oder qe« bündelt) 5 bis 4,40.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 31. Jan. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 25 Rinder (10 Ochsen, 6 Bullen, 7 Kühe, 2 Färsen), 965 Kälber, 114 Schafe, 400 Schweine. Es kosteten: Kälber 22 bis 44 Mark, Hämrnel 32 bis 36, Schafe 24 bis 30, Schweine 46 bis 53 Mark. — Mqrktver- lauf: Kälber ruhig, Hämmel und Schafe mittelmäßig, Schweine rege.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Berlin
$ranffurt a. M.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. W.
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kurs
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29J. | 30.1.
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I 84.75 1 84-5 I I 109.75 I -
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Banknoten.
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Mainkrastwerke Höchst a-M.... 4
Süddeutscher Zuck« ... .. .. 8|
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Die hinter den Papieren
Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
30.25
25-25
100-75 87.25
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127
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160
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95.75 48-75 12-25
112 113-5 153-5
31.4 141.25 105-5 118.65
84.5 115 25 112-25
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31.75 142-75
107
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84.5 116-9 110.5 100.5
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32.5
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108.5
79
105.13 50-25
116 53-75 72.25 130-5 51-65
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37.75
124-5
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82
83
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104.25
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30-65 142-5 105-75 119-25
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111
100 145,4
121
33-5
86 75
109-75
80
58 21675 955 48.13
12.9
113 114-25
92-13 1
103.25 । 73
100.75
33.13 87-25 109-75
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105
50.75
114
53.65 71-25 130-25
52 65-25 92.25 37.75
101
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Seilstoff Waldhof .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer GaS .......
Daimler Motoren ... Deutsche Linoleum ... Orenstein S Koppel .. Leonhard Tietz ......
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52
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Mansjelver Bergbau .. Kokowerke ...........
Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen Rheinstahl ...........
Bereinigte Stahlwerke. Otavi Minen ........
Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetsurth
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4% Ungarische StaatSrente v. 1910 4'4 desgl. von 1913 .....
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»•«.».......................
Bekula o
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Unternehmung. 5
Mantsche Elektrizität 5
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Norddeutscher Llohd o 21.®. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................
Dresdner Bank Reichsbank ................
Frankfurt a. TR.
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97
97
Eteuergutsch. Verrechnungskurs.
104.5
104.5
104-5
104-5
29.Januar
30-Januar
Amtliche Dotierung
Amtliche Notierung
Geld
Dries
Geld
1 Brief
Buenos Aire.
0 628
0.632
0.628
0.632
Brüssel.....
58-17
58-29
58-17
58.29
Rio de Ian.
0.194
0196
0.194
0-196
Sofia ......
3-047
3-053
3.047
3-053
Kopenhagen.
54-63
54.73
54.48
54-58
Danzig.....
81-22
81 38
81.22
81.38
London .....
12 235
12-265
12-20
12-23
Heljingfor»..
Parts ......
5.402
5-412
5-385
5-395
1641
16.45
16-41
16-45
Holland ...
168.36
168.70
168.42
168 76
Italien.....
21-30
21.34
21-30
21-34
Japan ......
0 711
0713
0-710
0.712
Jugoslawien
5 649
5.661
5-649
5-661
Oslo..... :
6149
61.61
61.32
61 44
Wien.......
48.95
49.05
48-95
49-05
Lissabon....
1111
1113
11-075
11-095
Stockholm...
63 08
63.20
62-91
63 03
Schweiz ....
80 72
80.88
80-72
80-88
Spanten....
34 02
34.08
34-03
34-09
Prag.......
1040
10.42
10-40
10-42
Budapest ...
—
—
—
Reuyork...
2.515
2.521
2-505
2-511
Serlin, 30.Januar
____Geld
AmerikamiMe Roten..............
2-458
Belgische Roten..............—»
57.96
Dänische Roten .................
54.27
Englische Roten ................
12 165
Französische Roten...............
16.37
Holländische Roten...............
168.00
Italienische Roten................
21-11
Norwegische Noten ..............
61-16
Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling
Rumänische Noten...............
——
Schwedische Noten...............
62.69
Schweizer Noten.................
80-44
Ungarisch* Stota «•<•**•••••■»«•
33-79


