Ausgabe 
31.1.1935
 
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75. Geburtstag von Professor Schmeil.

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Kreis Alsfeld.

Preußen

Ge-

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

ü. D. Wenn Ihre Großmutter bedürftig ist, so sind in erster Linie deren Kinder, und wenn diese nicht dazu in der Lage sind, die Enkel gemäß ihrer gesetz­lichen Erbfolge und dem Verhältnis ihrer Erbteile unterhaltspflichtig. Diese können aber nur insoweit in Anspruch genommen werden, als ihr eigener standesgemäßer Unterhalt nicht dadurch gefährdet wird. Ist im vorliegenden Falle eine solche Gefähr-

Der bekannte Naturforscher und Pädagoge Pro­fessor Dr. Otto S ch m e i l feiert am 3. Februar in Heidelberg seinen 7 5. Geburtstag. Hundert­tausende von lebenden Deutschen kennen aus ihrer Schulzeit denSchmeil" als Lern- und Lesebuch. Schmeil hat als Reformator des naturkundlichen Unterrichtsbuches seinen festen Platz in der Ge­schichte der Pädagogik. Die Bücher Schmeils, die 'N dreizehn verschiedenen Sprachen übersetzt sind, haben für die Weltgeltung der deutschen Unterrichtsmethodo auf dem Gebiet der Biologie die denkbar großts Wirkung erzielt.

Kreis Wetzlar.

<£ Rodheim a. d. B., 30. Jan. Bei dem Be­richt in Rr. 24 des Gießener Anzeigers vom 29. d. M. über schulische Angelegenheiten in Rod­heim a. d. B. hat sich leider ein Irrtum heraus- qestellt: Die angekündigte Elternversamm­lung findet nicht am Freitag, 1. Februar, son­dern erst Samstag, 23. Februar, im Gasthaus Schlierbach statt.

0 Lützellinden, 30. Jan. In der Gastwirt­schaft von Franz fand eine Versammlung der Ortsbauernschaft statt. Rach der Er­öffnung durch den Ortsbauernführer Lenz hielt Diplomlandwirt Dornberger - Wetzlar einen Vortrag über das Reichsnährstandsgesetz und das Erbhofgesetz. Rach einer kurzen Pause sprach Stabsleiter Fischer über Getreidefragen, Milch­wirtschaft und über hie Maßnahmen zur Sicherung der Unabhängigkeit der deutschen Landwirtschaft im Eiweißfutterbedarf durch die Einsäuerung von Grün- futter in Silo. Außerdem wurde ein Film über Grünlandverbesserung und Verwertung durch Grün- futtersilos vorgeführt. Die Versammlung wurde dann in der üblichen Weise geschlossen.

Dornholzhausen, 29. Jan. Der Landrat hat zu Gemeinderäten berufen: Stützpunkt­leiter Pg. R e u t e r, SA.-Scharführer Pg. M e h l - mann, Pg. Wilhelm La über, Pg. Philipp Schieferstein, Landwirt Anton Althen und Wegewärter Heinrich Arnold. Als Schöffen wurden berufen: Pg. Landwirt untr Händler Joh. Zörb und Landwirt Wilhelm Klös I. Die Ge­meinderäte und Schöffen wurden in der jüngsten Sitzung vom Gemeindeschulzen Jakobi in ihr Amt eingeführt und verpflichtet. Am Sonntag­abend wurde in der Turnhalle der Tonfilm Douaumont" von der RS.-Gaufilmstelle vor­geführt. Die Veranstaltung erfreute sich eines guten Besuches, besonders auch aus den Nachbargemeinden. Nachmittags fand eine Kindervorstellung statt.

= Niederkleen, 30. Jan. Der Landrat hat

düng Ihres standesgemäßen Unterhalts gegeben, so können Sie die Zahlung von Unterhaltsbeiträgen verweigern.

Rundfunkprogramm

Freitag, 1. Februar:

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15 und 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenspruch Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.30: Gymnastik. 9.15:Unser deutsches National-Epos". Hörfolge. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.50: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert L 13: Saardienst, Nachrichten. 13.15: Mittagskon­zert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau! 16: Doppel- konzert. In der Pause: Kunstbericht der Woche. 18: Jugendfunk. Wir gehen in unseren Berufsschul­abend! Ein Dreigespräch. 18.15: Wandlungen. Er­lebnisse aus unserer Zeit von Ludwig Waldweber. 18.30: Der Himmel im Februar. Welche Kata­strophe im Weltenraum zeigt uns der neue Stern im Herkules an? Ein Gespräch mit Professor E. Sittig, Frankfurt a. M. 18.50 Unterhaltungskonzert. 19.45: Das Leben spricht! 20: Nachrichten. 20.10: Meißener Porzellan. Funkfolge. 21: Im Zeichen der heiteren Kunst. Von Johann Strauß bis Eduard Künneke. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.15: Volksmusik. 22.45: Der Zeitfunk bringt die Sportschau. 23:Der Wilderer- Sepp" (Wiederholung). Ein heiterer Einakter. 24 bis 2: Schall und Platts fidele Nachtschicht!

die Lage der evangelischen Kirche in Oesterreich in der Gegenwart. Aus den fesselnden Darlegungen wurde ersichtlich, wie tapfer und mannhaft gerade die Evangelischen Oesterreichs sich stets entsetzten für die heiligen Güter des Glaubens und des Volks­tums. Der Vortrag schloß mit einem warmen Appell an die Zuhörer, die Arbeit des Evangeli­schen Bundes, der Deutschtum und Evangelium auf seine Fahne geschrieben hat, tatkräftig zu for-

Auflösung des Dekanates Nidda im Sommer 1934 bekleidete. Außerdem war Pfarrer Scriba Abgeord­neter mehrerer hessischer Landessynoden und 1933 unter Prälat D. Dr. Dr. Diehl als Landes­kirchenrat Mitglied der alten hessischen Kirchen- regierung. Seit Jahren ist" er führendes Vorstands­mitglied der Deutschen Dorfkirchenbewegung.

Kreis Schotten.

(D Schotten, 30. Jan. Der Evangelische Bund veranstaltete am vorigen Sonntag m der hiesigen Stadtkirche einen evangelischen G e - m e i n b e a b e n b , in dessen Mittelpunkt em Vor­trag von Pfarrer Trapp (Gießen) stand über Das Evangelium in Oesterreich einst und jetzt . Der Vortragende, der selbst früher m Oesterreich als Bikar tätig gewesen war, gab ein sehr anschauliches Bild von der leidenden und kämpfenden evangeli­schen Kirche Oesterreichs in den ersten Jahrhunder­ten ihres Bestehens, schilderte dann die mit der Jahrhundertwende einsetzende neue evangelische Be­wegung und gab schließlich einen Ueberblick über

_8 Rieder-Ohmen, 29. Jan. Der Pfarr­verwalter Helmut A l t zu Nieder-Ohmen, Dekanat Grünberg, ist vom Landeskirchenrat mit Wirkung vom 16. Januar zum Pfarrer dieser Wirret ernannt worden. Pfarrer Alt stammt aus Eichen­dorf; er bestand im Mai 1930 theologische Schlußprüfung und wurde sodann Assistent der Stadtkirchen- und Friedensgemeinde zu Offenbach. Seit Juni 1931 ist er Verwalter m Nieder-Ohmen.

Kreis Scholten.

w. Schotten, 30. Jan. Am Sonntagnachmittag beging die hiesige Hitlerjugend die feierliche Einweihung ihres neuen Iugendh e l - m e s. Ein Raum der Oekonomiegebäude im alten Brauhaus, inmitten der Stadt gelegen, ist durch eigene Kraft der HI. in ein schönes, behagliches Heim umgestaltet worden. Die Stadt Schotten und viele Private haben den Ausbau durch Spenden von Holz und dergleichen Materialien unterstützt, ein Radio­apparat ist vorhanden, der Raum ist schon aus­geschmückt. Bei der Einweihungsfeier sprachen Kreis- leiter Krommund Regierungsrat Schwa n Glück­wünsche aus. Scharführer Bohner dankte allen Stellen, die die schöne Heimstätte haben schaffen helfen. Kameradschaftlich verlebten die zahlreichen Gäste der Jugend einige schone Stunden. Dieser Tage feierte die ä l t e st e Einwohne r t n der Stabt Frau Elisabethe Rühl auf der Gänsmuhle in völliger geistiger und körperlicher Frische ihren 9 2. Geburtstag.

Kreis Alsfeld.

st. Kirtorf, 29. Jan. Die hiesige Frei­willige Feuerwehr hielt ihre Generalver­sammlung bei Kamerad Schaaf ab. Zu Beginn der Versammlung erörterte der erste Brandmeister, Fr. L i e h r , die' Aufgaben der Freiwilligen Feuer­wehren. Sodann gedachte man des verstorbenen Ehrenmitglieds und Mitbegründers der Wehr, H. L a t h e r I. Im weiteren Verlaufe des Abends wurde durch den Rechner G l e i ß n e r die Jahres­rechnung vorgetragen. Dem Rechner wurdeEnt­lastung'erteilt. Nachdem die Uniformfrage erörtert und verschiedene interne Angelegenheiten ej-^bigt waren, wurde die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen. Kameradschaftlich blieb man noch geraume Zeit beisammen. Bei der auf Ver­anlassung des Forstamtes Kirtorf in den umliegen­den Staatswaldungen durchgeführten T r e i b i a g D auf Wildschweine erlegte Forster Sen­nin g e r (Lehrbach) einen starken Keiler.

Kirche und Schule.

Landkreis Gießen.

8. Lang-Göns, 28. Jan. Am gestrigen Sonntag weilte der derzeitige Propst der Propste! Oberhessen, Pfarrer Trommershausen (Frankfurt a. M.) in unserer Gemeinde. Er pre­digt- im Vormittagsgottesdienst und wohnte der Prüfung bet Christenlehrpflichtigen unb am Nach­mittag bem Kindergottesdienst bei. Am heutigen Montag besuchte er bie hiesigen Schulklassen, um einen Einblick in ben Religionsunterricht zu neh­men.

Kreis Bübingen.

ben Stützpunktleiter ber NSDAP., Pg. Karl Mack, ben rangältesten Führer ber SA., Truppfuhrer Karl Brück, ben lanbwirtschaftlichen Ortsfachberater, Pg. Karl Nern, Pg. Wilhelm Braun, Lanbwirt Heinrich K n o r tz unb Landwirt Karl Hoffmann. -Als erster Schöffe ist ber Lanbwirt unb Zimmermann Louis Ulm, als zweiter Schöffe ber Lanbwirt Wilhelm Bink berufen. Die Ge- meinberäte unb Schöffen würben durch den Ge- meindefchulzen Ohly in ihr Amt eingefuhrt und

vereidigt.

Kreis Biedenkopf.

8 Gladenbach, 29. Jan. Die Schüler der Freiherr vom Stein-Schule" sammelten im Auf­trage des Vereins für das Deutschtum im Ausland für das Winterhilfswerk und konnten den Betrag von 50,66 Mark abliefern.

§ Erdhaufen, 29. Jan. In einer Verfamm- lung, die unter der Leitung von Bürgermeister Thome stand, wurde hier eine Ortsgruppe des Reichsluftschutzbundes gegründet. Es traten sofort 30 Mitglieder bei. Zum Gemeinde­gruppenleiter wurde Ludwig Scheid bestimmt.

)( Niederweidbach, 31. Jan. Frau Elisa- betha Brück, Wwe., konnte am gestrigen Mitt­woch, 30. Januar, in körperlicher unb geistiger Frische ihren 9 3. Geburtstag begehen. Die hochbetagte Frau nimmt an allen Tagesereignissen noch lebhaften Anteil.

-8.- Nidda, 29. Jan. Auf die durch den Tod des Pfarrers Laut erledigte e r ft e P f a r r ft e l l e unserer Stabt ist burch ben Lanbesbischof ber seit­herige zweite Pfarrer von Nibba, Dekan August Scriba, berufen worben.

Pfarrer Scriba würbe 1876 in Burkharbs ge­boren. Nach vorübergehenber Verwaltertätigkeit in Lonbori würbe er 1904 Pfarrer in Stumpertenrob, fobann 1912 Pfarrer in Eichelsborf. Seit 23. De­zember 1927 ist er zweiter Geistlicher in Nibba. Am 11 Mai 1923 war er bereits zum Dekan bes . .... £-

Dekanates Nibba ernannt, welches Amt er bis zur folgenbe Personen als Gememberate berufen:

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Freitag, den 1. Februar 1935

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VII.

Die Hinterziehung oder der Versuch einer Hinter­ziehung einer Steuer sowie fahrlässige Vergehen gegen die Steuergesetze (Steuergefährdung) werden bestraft. 566D

Gießen, Alsfeld, Grünberg, Hungen, den 30. Januar 1935.

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Heute Donnerstag:

Beginn der Aufführungen des

großen deutschen Spitzenfilms gg

Hermine und | die sieben Aufrechten

Alb. Lieven, Paul Henkels

Regie: Frank Wysbar

Die Presse schreibt: B. Z.:.....ein deutscher, ganz und

gar deutscher Spitzenfilm tritt seinen Siegeszug an. Völkischer Beobachter:Der Film trägt, bis in jede Einzelheit unverkennbar, das Gesicht von Frank Wysbar, und dieser Wysbar ist ein Regis­seur von ausgeprägtem Willen zu Niveau und per­sönlichem Ausdruck, von Intelligenz und unzwei­felhaftem filmischen Können. Diese Qualitäten weist auch der Film auf: dem zu Recht das Prädikat künstlerisch verliehen wurde. 244A

Ferner:lieber die rauhe Rhön11 Kulturfilm und Ufa-Ton-Woche

Werktags 4.00,6.00,8.30 Uhr, Sonntags 3.00,5.30,8.30 Uhr

Kolonial-Ausstellung am 1. Februar, abends 7 Uhr, im Saale desEinhorn . Es werden gezeigt völkerkundliche Sammlungen und Gegenstände aus unsem früheren Kolonien. Koloniale Erzeugnisse vom Rohprodukt bis zum Fertigfabrikat. 559D

Eintritt 30Pf., Kinder u.Erwerbslose15 Pf. Geöffnet von 15-21 Uhr, Sonntag den ganzen Tag v. 10-18 Uhr Veranstalter:

Cafe ffmend

31. Januar: Abschiedsabend der Hauskapelle Erich Nestler

Ab Freitag, 1. Febr., die neue Hauskapelle Stfmidt-Strüning Kassel - das singende Quartett

Jeden Mittwoch und C7^PP

Freitag nachmittag: LCLTlj-Lee

563 d

Oeffentliche Aufforderung

zur Abgabe der Vermögenserklärungen 1935.

I.

Die Vermögenserklärungen 1935 sind in der Zeit vom 1. bis 28. Februar 1935 unter Benutzung der vorgeschviebenen Vordrucke abzugeben.

II.

Von den unbeschränkt Vermögenssteuerpflichtigen haben eine Vermögenserklärung über ihr Gesamtver­mögen abzugeben:

1. Natürliche Personen

a) die ledig sind, wenn ihr Gesamtoermögen 10 000 RM. übersteigt,

b) die verheiratet oder verwitwet sind, wenn ihr Gesamtoermögen 20 000 RM. übersteigt. Hier­bei ist das Vermögen der Ehefrau und der minderjährigen Kinder mit zu berücksichtigen.

2. Nicht natürliche Personen

a) Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Kolonialgesellschaften, bergrechtliche Gewerkschaften: ohne Rücksicht auf die Höhe ihres Gesamtvermögens.

b) Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. Versicherungsoereine auf Gegenseitigkeit, son­stige juristische Personen des privaten Rechts, nicht rechtsfähige Vereine, Anstalten, Stif­tungen und andere Zweckvermögen, außerdem Kreditanstalten des öffentlichen Rechts: wenn ihr Gesamtoermögen 10 000 RM. übersteigt.

III.

Offene Handelsgesellschaften, Kommanditgesellschaf­ten und ähnliche Gesellschaften, bei denen die Ge­sellschafter als Unternehmer (Mitunternehmer) anzu­sehen find und die ihre Geschäftsleitung oder ihren Sitz im Inland haben, haben eine Vermögenserklä­rung abzugeben, wenn das Vermögen der Gesell­schaft 10 000 RM. übersteigt.

IV.

Beschränkt Vermögenssteuerpflichtige haben eine Vermögenserklärung über ihr Jnlandvermögen ab­zugeben, und zwar ohne Rücksicht auf die Höhe des

Am Montag, dem 4.Februar 1935,20 Uhr c.t.l gr__

spricht Herr Universitäts-Professor x)r. Zwlu r im Rahmen eines Lichtbildervortrags üb. seine i

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