Ausgabe 
30.12.1935
 
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machte Entführungsgeschichte heraus, in deren Mittelpunkt Caleb M i l n e steht. Milne ist der Enkel eines bekannten Textilfabrikanten aus Philadelphia. Im Kreuzverhör der Bundesgeheim- polizei gestand er, die Entführung inszeniert zu haben, um Reklame für sich zu machen und eine Stellung als Schauspieler zu be­kommen. Kraftwagenfahrer fanden den 23jährigen Betrüger nach fünftägiger Abwesenheit gekne­belt im Straßengraben. Milne, der auch Erpressungsbriefe an seine Familienangehörigen sandte, erklärte, er habe sich am Arm Nadelstiche beigebracht, um Morphiumeinspritzungen seiner Entführer vorzutäuschen.

S. V. P.

Wie bereitet man Champignons zu? Wo befindet sich der nächste Optiker? Wann war der Frieden von Oliva? Dies sind einige von den unzähligen Fragen, die das neue Pariser Auskunfts­büro täglich beantworten muß. Es ist dies kein Privatunternehmen, sondern eine neue postalische Anstalt, durch einen besonderen Telephonanruf zu erreichen. Man dreht auf der Nummernscheibe die drei BuchstabenS. V. P. (Sil vous plait), und dann meldet fick das phantastische Haus, in dem Fachleute aller Gebiete auf den Anruf warten, um aus dem Stegreif die richtige Antwort zu geben oder in der umfangreichen Bibliothek in einem wis­senschaftlichen Buche nachzulesen und rasch und sicher Auskunft zu geben. Die ersten Nobel-Preis- träger können ebenso genannt werden wie die letzten leichtathletischen Weltrekorde, das Programm der Pariser Theater erfährt man ebenso prompt wie die Grundsätze Colberts. Aber dasS. V. P. gibt nicht nur Auskünfte, sondern es besorgt auch vergessene Einkäufe, holt den Arzt, sucht verlorene Hunde und bringt ein Geburtstagsgeschenk ins Haus. Natürlich laufen dann auch Fragen ein wie:Was Marat jeden Morgen zum Frühstück?" oder:Wieviel Kleidungsstücke besaß die Jungfrau von Orleans?" Mit solchen Spaßvögeln muß dasS. V. P. eben rechnen, und dann heißt es, allen Witz und alle Schlagfertigkeit bereithalten, um auf diese vorwitzi­gen Fragen eine ebenso dumme Antwort zu finden.

Der Löwe und die Sängerin.

Geschichten aus dem Wiener Wald" bekommt man manchmal zu hören, die etwas absonderlich sind und eher geeignet, das Zwerchfell in hüpfende Bewegung zu setzen. Die Sängerin, die dieses alt­bewährte Repertoirestück in Kopenhagen in einem Barietä vortrug, tat zwar ihrerseits nichts, um diese erschütternde Wirkung hervorzurufen. Diese führte vielmehr ein Löwe herbei, der plötzlich neben der Sängerin an der Rampe stand und sie anstarrte. Hätte die Künstlerin Geistesgegenwart besessen, so müßte sie bemerkt haben, daß der Wüstenkönig nicht etwa blutgierig, sondern recht verlegen zu ihr aufschaute. In ihrem Schreck brach sie aber den Gesang ab, schrie ganz unmusikalisch auf und wollte entfliehen. Sie stolperte aber und zog es unter diesen Umständen vor, in Ohnmacht zu fallen. Dem Löwen ging dieser Schrei und dann die jähe Flucht aber ebenfalls auf die Nerven. Er jagte nach der anderen Seite davon, wo er sich winselnd seinem Dompteur zu Fijßen legte, ihn um seinen Schutz anflehend. Denn dieser Leu war

alles andere als ein Wüstenkönig, mar in Gefan­genschaft geboren, ein betagtes Tier, das so fried­lich wie ein Kätzchen war und große Angst vor Menschen hatte. Der Dompteur hatte große Mühe gehabt, den Alten an die Seite der Sängerin zu schicken vielleicht hatte aber auch der Gesang der Künstlerin dem Löwen nicht behagt. Jedenfalls hatte der Besitzer des Löwen nichts Schlimmes be­absichtigt, sondern ihr nur den Beweis erbringen wollen, daß sie selbst wilde Tiere mit ihrem Gesang herbeilocken und zähmen könne. Mit der Schreck­haftigkeit der Dame hatte er allerdings nicht ge­rechnet.

Die Vogelzwerge im Berliner Zoo.

Besondere Lieblinge der Besucher des Berliner Zoologischen Gartens sind die Kolibris, die jetzt schon dreieinhalb Jahre in dem von Zwitschern und Pfeifen und Locklauten erfüllten Vogelhaus leben. Wenn man ihnen zusieht, wie sie gleich lebendigen Edelsteinen durch ihren kleinen Glas­palast flirren, wird einem das Wunder ihrer Er­haltung in unserem rauhen nordischen Klima erst richtig klar, und wieder bekommt man Ehrfurcht vor der Kunst unserer modernen Zoologen, die es vermochte, diesen exotischen Gästen hier eine neue Heimat zu schaffen. In Mittelamerika, wo die Kolibris zu Hause sind, schwirren sie wie Insekten von Blumenkelch zu Blumenkelch, tauchen ihre langen feinen Schnäbel bis auf den Grund der Blüte und nehmen den Honig auf, der ihre Nah­rung bildet. Wie Bienen oder Hummeln schlagen sie auch zwanzig- bis fünfzigmal mit den bunten kleinen Flügeln in der Minute auf und nieder. Im Berliner Vogelhaus hat man ihnen zwischen die tropischen Pflanzen ihrer Heimat Honiggläschen mit langen Röhren aufgehängt, an denen sie nip­pen, zur Freude der staunenden Besucher. Von ihrer Kleinheit macht man sich einen Begriff, wenn man erfährt, daß der Hummelkolibri, ein Vertreter der kleinsten Arten, nur etwa zwei Gramm wiegt, ein winziger, aber um so kostbarer Vogelzwerg.

Büchertisch.

Hans Friedrich Blunck, Deutsche Schicksalsgedichte. Neue erweiterte Auflage. Schriften an die Nation" Band 57/57a. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i. O./Berlin. Gebun­den 1,60 Mark. (570) In der neuen Auflage, die um zahlreiche Gedichte erweitert ist, wird uns dieser niederdeutsche Dichter in der ganzen Viel­seitigkeit seines lyrischen und balladesken Schaffens offenbar. Diese Gedichte umfassen deutsches Schicksal in organischen Zyklen von unbestechlich klaren, in­nerlichen Versen. Die Form ist edel und schlicht. Ein besinnliches Buch, besonders auch für die Ju­gend geeignet.

A m Bienen st and. Von Pfarrer Lud­wig. 9. Auflage, 144 Seiten mit vielen Abbildun­gen. Verlag Fritz Pfenningstorff, Berlin W 57. Preis 1,35 Mark. (560) Das Buch bietet einen kurz gefaßten, gediegenen Leitfaden, der hauptsächlich in die imkerliche Tätigkeit einführt und darin durch eine große Anzahl lehrreicher und anschaulicher Abbildungen unterstützt wird. Bei der großen volkswirtschaftlichen Bedeutung der Bienen­

zucht, die nicht allein in der Gewinnung von Honig und Wachs, sondern hauptsächlich in dem durch Be­fruchtung von Obstbäumen und anderen Kultur­gewächsen erzielten Nutzen besteht, dürfte das Buch großem Interesse namentlich bei Landleuten, Leh­rern, Pfarrern, Gärtnern, Förstern und Siedlern begegnen, zumal vom rein materiellen Standpunkt abgesehen, die Beschäftigung mit der Bienenzucht außerordentlich anregend ist.

Dr. Fritz Taeger: Orient und O c c i- dent in der Antike. Verlag I. C. B. Mohr (Paul Siedeck) Tübingen. Preis 1,50 Mark. (579) Der Vortrag des jetzt zu Marburg lehren­den Historikers, gehalten vor der Dozentenschaft der Universität Gießen stellt sich die Aufgabe die Auseinandersetzung zwischen der mor­genländischen und der nordisch-abendländischen Welt in der Antike zu zeichnen. Die politische Entwick­lung nur andeutend skizzierend, legt er das Schwergewicht darauf, die geistigen Wechselbezie- Hungen zwischen den beiden wesensverschiedenen und doch vielfach sich durchdringenden und befruch­tenden Mächten herauszustellen. Zu diesem Zweck wählt er besonders markante Beispiele der myke- Nischen, mittelalterlich-griechischen, hellenistischen und kaiserzeitlichen Periode aus, um die weltgeschicht­lich bestimmenden Kräfte und Erscheinungsformen zu charakterisieren und den großen Strukturwan­del der Mittelmeervölker, der in der Spätanttke zu einer tiefgehenden Vermischung der beiden Kreise führt, verständlich zu machen.

Mord im Kreise Limburg.

Ein Mädchen getötet und nachträglich an einem Baume aufgehängt.

LPD. Limburg, 29. Dez. Am letzten Freitag­morgen wurde, wie die Kriminalpolizei mitteilt, in unmittelbarer Nähe des Ortes Dauborn im Kreise Limburg die ledige 22jährige landwirtschaftliche Ar­beiterin Erna Lang aus Dauborn an einem Baume erhängt aufgefunden. Nach Lage der Umstände liegt Mord vor.

Die Lang hat sich am Vorabend (Donnerstag, 26. Dezember 1935, also am zweiten Feiertag) gegen 20 Uhr mit einem Manne in Dauborn getroffen. Beide sind bann in Richtung auf den Tatort zuge­gangen. Einige Minuten später haben Ortseinwoh­ner Schreie gehört. Die Lang ist wahrscheinlich er­drosselt und dann von dem Täter mit Hilfe eines mitgebrachten Strickes an einem Baum aufge­hängt worden.

Als Täter kommt höchstwahrscheinlich eirt Mann in Frage, der mit der Lang, die im zweiten Monat schwanger war, ein Verhältnis hatte und sich ihrer entledigen wollte. Möglicherweise handelte es sich aber auch um ein Eifersuchtsdrama mit einem frühe­ren Verehrer. Es ist bekannt, daß die Lang ver­schiedene Liebschaften unterhalten hat.

Personen, die irgendwelche Angaben machen kön­nen, werden gebeten, der Frankfurter Mordkommis­sion, die zur Zeit in Dauborn beim Bürgermeister­amt tätig ist, oder einer anderen Polizeistation Mit­teilung zu machen. Auch scheinbar unbedeutende An­gaben können für die Aufklärung von Wichtigkeit

sein. Auf Wunsch werden die Nachrichten ftreng ver- traulich behandelt. Eine nahmhafte Belohnung steht zu erwarten.

Für 4000 Mark Schmucksachen gestohlen.

Bad Homburg, 28. Dez. (LPD.) In der Wohnung einer älteren Dame, die in der beleb­testen Verkehrsstraße der Stadt gelegen ist, wurde am Heiligenabend eingebrochen. Dabei fiel dem Dieb eine feuersichere Kassette in die Hand, in der sich Schmuck- und W e r t g e g e n- stände im Werte von über 4000 Mark und außerdem 160 Mark Bargeld befanden. Der Homburger Polizei gelang es, den Täter bereits am ersten Feiertage fe st zunehmen. Dadurch war es auch möglich, die gestohlenen Werte restlos wieder herbeizuschaffen. Der Täter, der geständig ist, konnte bereits am Freitagvormittag dem Rich­ter vorgeführt werden. Man geht wohl nicht fehl, wenn man annimmt, daß auch viele der in den letz'- ten Monaten in der Umgebung verübten Einbrüche auf das Konto des gleichen Täters gehen. Näheres muß allerdings erst die Untersuchung ergeben.

Weiterbericht

des Reichswelterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Am geflogen Sonntag wurde auch bei uns mit lebhaften westlichen Winden die feucht-warme Luft durch kältere Meeresluft ersetzt, so daß in den höheren Mittelgebirgen neue Fröste aufgekommen sind. Durch einen kräftigen, zur Zeit mit seinem Zentrum bei Irland liegenden Wirbel werden er­neut kältere Luftmassen auf dem Festlande oorge- stoßen, die vornehmlich am Montag bei uns noch Anlaß zu verbreiteten Regenfällen unb bei kräfti­gen Böen zu gewittrigen Erscheinungen Anlaß geben werden. Die Temperaturen werden sich vor­erst noch über dem jahreszeitlichen Durchschnitt halten.

Aussichten für Dienstag: Bei kräftigen westlichen Winden wechselnd bewölktes Wetter mit schauerartigen Niederschlägen, wieder etwas kühler, doch für die Jahreszeit zu mild.

Aussichten für Mittwoch: Fortdauer der unruhigen und unbeständigen Witterung.

Lufttemperaturen am 29. Dezember: mittags 7,9 Grad Celsius, abends 5,5 Grad; am 30. Dezember: morgens 2,7 Grad. Maximum 8,6 Grad, Minimum 2,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 29. Dezember: abends 0,3 Grad; am 30. Dezember: morgens 0,3 Grad Celsius.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D.A. XI. 35: 11030. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein­druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Düsseldorf, Gießen, den 30. Dezember 1935.

05548

Gießen (Krofdorfer Straße 26), Mainz, den 28. Dez. 1935.

Die Beerdigung hat in der Stille stattgefunden.

05530

7719 D

Frau Ernestine Mahr, geb. Scheublein

. (Hinden- . 5). Näh.

verm.

Gießen (Schanzenstraße 1). den 28. Dezember 1935.

05539

7702C

65

Schotter.

Klein-Linden, den 30. Dezember 1935.

7703D

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Nach langem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden ver­schied heute plötzlich und unerwartet, wohl versehen mit den hl. Sterbesakramenten, meine innigstgeliebte Frau, unsere gute Mutter

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Chauffieren von 370 lfd. m.

Nähere Angaben durch das unterzeichnete Forst- amt. Schriftliche Angebote bis 6. Januar 1936, mif-

Gießen, den 28. Dezember 1935. Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Dr. Hamm, Bürgermeister.

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Die Beerdigung findet am Neujahrstag. nachm. 3 Uhr, vom Sterbe­hause Hintergasse 2 aus statt

lags 12 Uhr.

Gießen, den 28. Dezember 1935. Hessisches Forstamt Gießen.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 31. Dezember, vormittags 11 Uhr, vom Portale des Neuen Friedhofs aus statt.

burgw. 5). Näh. im Gartenh. bei

In tiefer Trauer: Familie Wilhelm Drolsbach Familie Ludwig Jung Familie Heinrich Weber.

Beioeünnfl non MWüMvelten.

Zum Ausbau des Allen Anneröder Weges zwischen Plattenhausen und 1. Schneise werden vergeben:

Anfuhr von 370 cbm Basaltsteine.

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:

Ernst Mahr.

Danksagung

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hin* scheiden unserer lieben Verstorbenen sprechen wir hier­durch unseren innigsten Dank aus.

In tiefer Trauer:

Familie Strierath-Glock

Am 2. Weihnachtsfeiertag entschlief sanft in dem Herrn unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroß­vater, Schwager und Onkel

Herr Joh. Jakob Lather

Lohnkutscher i. R.

im 88. Lebensjahr.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Familie Wilhelm Scheid.

Gott der Allmächtige nahm Sonntagabend 8% Uhr unseren lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel

Joh.Wilh. Reuschling

nach kurzer, schwerer Krankheit im 76. Lebensjahre zu sich in sein himmlisches Reich.

Bekanntmachung.

Betr.: Baulandumlegung im Eichgärtengebiet.

Auf Grund des Artikels 26 des Gesetzes über die Umlegung von Bauland in der Fassung der Be­kanntmachung vom 10. Oktober 1927 wird hiermit öffentlich bekanntgemacht, daß für die Grundstücke Flur III Nr. 197 bis 202, 202Vlo, 2206/io, 221, 222, 223, 224710, 2246/io, 225, 226, 227Vio, 2275/10, 328, 330 und Flur XVIII Nr. 58, 76 bis 85, 85Vio, 857w, 86 (teilweise), 87 (teilweise), 113 (teilweise), 114 und 115 der Gemarkung Gießen die Baulandumlegung beschlossen wurde, welche die BezeichnungBauland­umlegung im Eichgärtengebiet" führt.

Weiter wird bekanntgegeben, daß während der Dauer des Umlegungsverfahrens die Errichtung von baulichen Anlagen jeder Art sowie der Uebergang zu einer Bewirtschaftung des Grundstücks, die von der bisherigen oder gewöhnlichen Art der Bewirt­schaftung erheblich abweicht und geeignet ist, das Umlegungsverfahren zu verhindern, zu erschweren und zu verzögern, in dem Umlegungsgebiet unter­sagt sind. Im Widerspruch mit dem Verbot er­richtete Bauten oder wirtschaftliche Umänderungen bleiben im Umlegungsverfahren unberücksichtigt.

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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hin­scheiden unserer lieben Entschlafenen

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für die Kranz- und Blumenspenden, sowie für die trost­reichen Worte des Herrn Pfarrers, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank.

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