Ausgabe 
30.3.1935
 
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Gienen, März 1935.

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sagen wir allen Vereinen sowie Herrn Dekan Sattler für die trost­spendenden Worte, die reichen Kranz- und Blumenspen­den und allen, die unserem lieben unvergeblichen Ent­schlafenen das letzte Geleite gaben, auf diesem Wege unseren besten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karoline Balser Wwe.

Wieseck, den 29. März 1935.

42,9 v. H., über 7000 Mark Werk 37,43 v. Sj. vöm staatlichen Soll unter Senkung um 4 v. H. Weiter wurde beschlossen, für die Stromabgabe aus dem städtischen Elektrizitätswerk ab 1. April 1935 die Tarife des Ueberlandwerks Oberhessen einzuführen.

Landkreis Gießen.

Z Steinbach, 30. März. Am 6. April feiern die Eheleute Hubertus Becker und Marie, geb. Hahn das Fest der goldenen Hochzeit. Beide Ehegatten sind 74 Jahre alt und erfreuen sich einer erstaunlichen körperlichen und geistigen Rüstigkeit. Hubertus Becker ist am 9. 11. 1860 zu Garbenteich als Sohn des dortigen Tagelöhners Johannes Becker geboren, er war bis zu seiner Pensionierung Straßenwärter in Steinbach, Frau Marie Becker, geb. Hahn, ist zu Steinbach am 5. 12. 1860 geboren als Tochter des Johannes Hahn, Landwirtes zu Steinbach. Aus der Ehe gingen 5 Kinder hervor.

wg. Großen-Bufeck, 29. März. In der Nähe der Oberpforte ereignete sich ein Verkehrs­unfall. Der Motorradfahrer Karl Becker aus Alten-Buseck hatte in Bauern als Fahrgast den Metzgermeister Meyer aus Gießen mitgenom­men. Auf einer schlüpfrigen Stelle der Straße ge­riet der Motorradfahrer ins Schleudern und beide Fahrer stürzten. Während der Besitzer des Motor­rades nur unwesentliche Verletzungen erlitt, mußte der Soziusfahrer, der eine Gehirnerschütterung er­litten hatte, in die Klinik nach Gießen gebracht werden.

+ Grünberg, 29. März. Der hiesige Ver­kehrsverein hielt jetzt seine Hauptver­sammlung ab. Der Vereinsführer Schweiß- g u t h erstattete den Jahresbericht. Die Arbeiten be­standen hauptsächlich in der Unterhaltung des Wege­netzes in den Anlagen im Brunnental. Auf dem Diebsturm wurde eine neue Wetterfahne mit der Jahreszahl 1933 und dem Hakenkreuz angebracht. Die Mitgliederzahl des Vereins beträgt 105. Die Rechnung zeigt bei einer Einnahme von 684,82 Mark und einer Ausgabe von 338,75 Mark einen Ueberfchuß von 346,07 Mark. Für das neue Jahr oll neben den üblichen Ausbesserungsarbeiten an den Wegen, wozu ein Waggon Basaltkleinschlag be-

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jeglicher Art sind eingetroffen. Be­achten Sie bitte unsere Schaufenster

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Der geehrten Einwohnerschaft von Gießen zur Kenntnis, daß ich ab Montag, den 1. April 1935, das altbekannte Kolonialwarengeschäft der Familie Kopp, Bismarokstr. 80, übernehme. Die Wünsche meiner geschätzten Kund­schaft restlos zu erfüllen, wird mein größtes Bestreben sein. Ich bitte das der Familie Kopp entgegen gebrachte Vertrauen auf mich übertragen zu wollen

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Danksagung

Für die so vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben unvergeßlichen Entschlafenen sagen wir hierdurch unseren innigsten Dank.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen:

Luise Weber und Kinder.

Heuchelheim, den 30. März 1935.

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nötig? wird, auch eine gründliche Instandsetzung der Ruhebänke in den Anlagen und anderer Spazier­wege vorgenommen werden. Hierzu hat die Stadt das nötige Holz unentgeltlich zur Verfügung ge­stellt. Die Schillerlinde, Bismarckeiche, Jahneiche, sowie Gedenksteine in den Anlagen, die an große Männer oder geschichtliche Taten erinnern, sollen, sofern dies nötig ist, Einfassung erhalten und mit Schildern versehen werden. Angeregt wurde auch, daß ähnlich dem von Oberforstmeister i. R. S ch n e i- d e r angefertigten Plane von den Anlagen ein Plan der Stadt bzw. von der näheren Umgebung entworfen würde und zur Orientierung für Fremde zum Aushang käme. Um verkehrswerbendes Mate­rial zu gewinnen, will der Verein für einen Wett­bewerb von guten Bildern einen Betrag von 50 Mark zur Verfügung stellen. Weitere Fragen der Verkehrswerbung kamen noch zur Sprache, u. a. wurde auch darauf hingewiefen, daß unsere neue, geräumige Turnhalle zur Veranstaltung größerer Tagungen geeignet sei. In diesem Zusammenhänge wurde erwähnt, daß nach der im Jahre 1186 er­folgten Gründung der Burg Grünberg das Jahr 1936 das 750jährige Jubiläum unserer Heimatstadt bringe. Die Versammlung wurde in der üblichen Weise geschlossen.

O Grüningen, 29. März. Die Spar- und Darlehnskasse hielt im GasthausTaunus" ihre ordentliche Generalversammlung ab. Der Vor­sitzende des Aufsichtsrates, Adam Bender, er­öffnete die Versammlung. Direktor Jakob Christian Engel gedachte zunächst der Toten des vergange­nen Jahres. Genossenschaftsrechner Karl Euler gab die Bilanz des Jahres 1934 bekannt, aus der zu entnehmen war, daß sich der Umsatz bedeutend erhöht hat. Die Bilanz wurde einstimmig gutge­heißen. Die Uebernahme des Einheitsstatuts wurde einstimmig beschlossen. Das satzungsgemäß aus- scheidende Vorstandsmitglied Jakob Christian Engel sowie die drei aussck)eidenden Mitglieder des Auf­sichtsrates Heinrich Adam Euler, Heinrich Adam Gilbert und Adam Euler wurden auf Vor­schlag des Ortsbauernführers M a r st e l l e r wieder gewählt. Der Reingewinn vom Jahre 1934 wurde dem Reservefonds zugeführt. Die Genossenschaft

Oberhessen.

Siadtratssitzung in Butzbach.

pb. Butzbach, 29. März. In der gestrigen Stadtratssitzung wurden zunächst die Rech­nungen der Stadt und der städtischen Betriebe vom Rechnungsjahr 1933 ohne Beanstandungen geneh­migt und die erforderlichen Beschlüsse über Kredit­überschreitungen, Mehreinnahmen, Niederschläge von uneinbringlichen Zahlungen usw. gefaßt.

Der Wirtschaftsplan des Forstamts über den Stadtwald, in dem zur Fällung in diesem Rechnungsjahr 3297 Festmeter, für Kulturkosten 507 Mark, für Wegebau 600 Mark eingestellt sind, wurde genehmigt.

Nach Erledigung mehrerer Vorlagen über Grund­stückskäufe beschloß der Stadtrat für den Bau­unternehmer Fritz Vogt zur Erbauung von 14 Wohnungen für einen Zwischenkredit in Höhe von 120 000 Mark seitens der Stadt selbstschuldnerische Bürgschaft unter der Bedingung zu übernehmen, daß vor dem Baubeginn die endgültigen Hypo­theken eingetragen und die Auszahlung des Zwi­schenkredits nur auf Weisung entsprechend dem Baufortschritt erfolgt. Die Bürgschaft wird auf ein Jahr befristet.

Sodann genehmigte der Stadtrat den Voran­schlag der Stadt für das Rechnungsjahr 1935, abschließend in Einnahme und Ausgabe mit 507 000 Mark, den Voranschlag des Elektrizitätswerkes mit 218 200 Mark, des Wasserwerks mit 38 600 Mark und des Armenfonds mit 13 700 Mark. Der Um­lagebedarf beläuft sich auf 135 000 Mark. Unter Beibehaltung der seitherigen Sätze ergibt sich ein Steueraufkommen von 135 722,90 Mark, so daß dieses um 722,90 Mark höher ist als der Bedarf. Da der Unterschied gering ist, kann er unberücksich­tigt bleiben. Demgemäß wurde beschlossen, für die Gemeindeumlagen für das Rechnungsjahr 1935 die seitherigen Sätze beizubehalten. Diese betragen: von Gebäuden und Bauplätzen 34 Pf., von land­wirtschaftlich genutzten Grundstücken 47 Pf., vom Gewerbekapital 70,4 Pf., vom Gewerbeertrag 290 Pf., Sondergebäudesteuer bis 7000 Mark Wert

zählt zur Zett 138 Mitglieder. Das Gesamtvermögen beträgt 17 000 Mark. Mit dreifachem Sieg-Heil aus den Führer wurde die Versammlung geschlossen.

Preußen.

Kreis Dehlar.

<£ Rodheim a. d. Bieber, 29. März. Mit dem Ablauf des alten Schuljahres (1934/35) wer­den aus der hiesigen Schule nach achtjährigem "Schulbesuch 18 Knaben und 19 Mädchen entlasten, gegen 14 Knaben und 18 Mädchen im Vorjahre. Neu ausgenommen werden mit Beginn des neuen Schuljahres am Montan, 1. April, 14 Knaben und 17 Mädchen, gegen 11 Knaben und 16 Mädchen im Vorjahre. Konfirmiert werden am Palm­sonntag in der hiesigen Kirche insgesamt 96 Knaben und Mädchen der Gemeinden Rodheim, Bieber, Vetzberg und Fellingshausen. Im Vorjahre betrug diese Zahl nur 80. Wie bereits angedeutet, findet die Konfirmation in diesem Jahre erstmalig (statt wie bisher am 2. Osterfeiertag) am Palmsonntag statt, und zwar in Rodheim für die Gemeinden Rodheim, Bieber und Vetzberg und in Fellings­hausen für die dortigen Konfirmanden.

Brandstiftung

nach fünf Jahren aufgeklärt.

LPD. Limburg, 29. März. Im Juni 1930 war die Sabelsmühle bei Heiligenroth bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Dem damaligen Besitzer der Mühle, Jakob N e u r o t h, wurden von der Versicherungsgesellschaft 60 000 Mk. ausbezahlt, für die er einen Neubau erstellte. Das Geschäft florierte aber nicht, und die Mühle sollte zur Versteigerung kommen. Der 30jährige Sohn des Neuroth beging in letzter Zeit mehrere Dieb­stähle, wobei er schließlich erwischt wurde. Die Frau des jungen Neuroth, der ihr Mann erzählt hatte, daß er gemeinschaftlich mit seinem Vater die Mühle angezündet hätte, wurde schließlich von Gewissensbissen geplagt und bezichtigte ihren Mann und ihren Schwiegervater der B r a n d st i f t u n g. Vater und Sohn wurden ein­gehend verhört, und sie gestanden, daß sie gemein* schaftlich im Keller den Brand angelegt haben.

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Für die vielen überaus herzlichen Beweise wohltuender Teilnahme

beim Heimgange meines lieben Mannes, unseres lieben Vaters, möch­

ten wir hiermit unseren herzlichsten Dank aussprechen.

Johanna Inderthal, geb. Petri

Gustel Weigand, geb. Inderthal

Marie Inderthal

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und Frau Erika, geb. Sudeck.

Danksagung.

Für die überaus zahlreichen und wohl tuenden Beweise aufrichtiger Teilnahme, die uns beim Heimgange un­seres lieben Entschlafenen durch Wort, Schrift, Kranz­spenden und ehrenvolles Geleit zuteil wurden, sagen wir hiermit allen unseren tiefgefühlten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen:

I.d. N. Georg Brusius

und Frau Johanna geb. Garn.

Gießen, den 30. "März 1935.

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