Ausgabe 
30.3.1935
 
Einzelbild herunterladen

Ser Schöpfer

-er allgemeinen Wehrpflicht,

don Friedrich W. Heinz

Die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht ruft die Erinnerung wach an die Zeit, in der z u m e r st e n M a l e ein gan­zes Volk zum Militärdienst verpflichtet wurde. Es war in Preußens düsterster Zeit, als der geniale Heeresorganisator Scharnhorst die allgemeine Wehrpflicht zum Gesetz erhob.

Während noch die Ordnung der Erde unerschüt­terlich und unverrückbar scheint, wächst irgendwo in der Stille schon der Mann heran, der wie ein Naturereignis in sie hereinbricht und von Grund auf umge'staltet. Der Bauernsohn Gerhard Johann David Scharnhorst, geboren am 12.November 1755 zu Bordenau bei Neustadt in Hannover, war 14 Jahre alt geworden, als in Ajaccio ein Junge geboren wurde, der bei der Taufe den Vornamen Napoleon erhielt und dessen Vorfahren stau- fische Ritter derbuona parte", derGuten Par­tei" gewesen waren. Weder die Eltern des Vier­zehnjährigen, der auf dem hannöverschen Acker hinter dem Pfluge herging, noch die Eltern des kleinen Korsen auf der stillen Mittelmeerinsel dach­ten damals daran, daß ihre Söhne einstmals große Artilleriegeneräle werden würden, ja, daß der eine einstmals die Krone Frankreichs tragen und der andere, der niedersächsische Bauernsohn, ihm durch sein Werk und seinen Tod die Krone vom Haupte schlagen würde.

Im Jahre 1773 trat das Schicksal an den jungen Gerhard David Scharnhorst heran. Graf Wilhelm von Schaumburg-Lippe ermöglichte dem damals Achtzehnjährigen den Eintritt in die Kriegsschule auf dem W i l h e l m st e i n mitten im Steirchuder Meer. Auf einer künstlich aufgeworfe­nen Insel erhoben sich die Gebäude, in denen der junge Offiziersnachwuchs der hannoverschen Ar­mee geschult und gedrillt wurde. Fünf Jahre lang verbrachte Scharnhorst seine Zeit in der Einsamkeit der Insel, in straffer Zucht der damaligen frideri- zianischen Heeresordnung, eingegliedert in die Ka­meradschaft junger Adliger aus Niedersachsen, die den Bauernsohn aus Bordenau zuerst etwas über die Schulter ansahen, sehr bald aber Achtung ge­wannen vor seinen außerordentlichen Fähigkeiten als Soldat.

Der junge Napoleon hatte noch nicht die Kriegs­schule von Brienne bezogen, um dort zu einem Artilleristen von hohem Grade heranzuwachsen, als 1782 der Fähnrich Scharnhorst das hannoversche Dragonerregiment Estorf verließ, um zuerst Ar­tilleriedienst in der aktiven Truppe zu tun und dann mit ungewöhnlich frühen Jahren zum Lehrer an der Artillerieschule in Hannover ernannt zu werden. Jetzt konnten sich die außerordentlichen wissenschaftlichen und päd­agogischen Fähigkeiten frei entfalten, jetzt konnte aus' dem begeisterten Nursoldaten jener Führertyp werden, den die Armeen von damals hervor­gebracht haben, und der uns sowohl unter den na­poleonischen Generalen als auch in Gneisenau, Elausewitz und Boyen entgegentritt in der Gestalt des universellen Soldaten, der Feldherr, Gelehrter, Schriftsteller und geistiger Führer seiner Zeit zu nennen war.

Die alte Lineartaktik Friedrichs des Großen be­währte sich nicht mehr vor den aufgelockerten Schützenschwärmen der französischen Infanterie, die ungeheuer beweglich geworden war und infolge­dessen alle entgegengestellten und schwerfällig ope­rierenden Armeen der alten europäischen Monarchien über den Haufen rannte. Scharnhorst erkannte die Notwendigkeit einer grundlegenden Heeresreform sehr früh. Er begriff, daß mit gepreßten Söldnern nicht mehr Krieg zu führen war gegen die nationa­listisch entflammten Regimenter der napoleonischen Garde. Das Offizierkorps Preußens war überaltert, die Befehlsverhältnisse waren unklar, die Bewaff­nung und Ausrüstung machte die preußische Armee der französischen unterlegen. Während man in der Umgebung des preußischen Königs, zumal unter dem Eindruck der unseligen Kabinettsräte von Haug- witz und Beyme, daran glaubte, mit Napoleon zu einem engen Friedensbündnis gelangen zu können, sah Scharnhorst mit seinem Weitblick den Gang der Entwicklung voraus. Schon im Jahre 1803 setzte er sich für eine großzügige Heeresreform ein, wurde jedoch von dem verkalkten Führerkorps der preußischen Armee als Revolutionär und Jaco- biner abgelehnt und mußte in den Truppendienst zurückkehren. Inzwischen nahm das Verhängnis seinen Lauf. Napoleon eilte von Sieg zu Sieg. Scharnhorst mußte es erleben, wie die Niederlage über das alte Preußen hereinbrach, ohne daß er etwas dagegen unternehmen konnte.

M

s e

f*<

i " Mv ' '

?/ .'

- *v,z -

-V , ' /

t w- z

Das Jahr 1806 brachte die kriegerische Entscheid düng. Prinz Louis Ferdinand fiel bei Saal­feld, die Unfähigkeit der Oberkommandierenden der preußischen Armee brachte es fertig, gegen Napo­leon nur einen Teil der Streitmacht einzusetzen, anstatt Scharnhorsts Ratschlag zu folgen und Napo­leon von beiden Flanken her anzugreifen und zu vernichten. Scharnhorsts Befürchtungen erwiesen sich vollauf berechtigt, er, der das Rezept des Sieges in seiner Satteltasche trug, mußte es erleben, wie bei Jena und Auerstädt Preußens glor­reiche Fahnen in den Staub sanken und die preu­ßische Armee sich auflöste. Auf dem Rückzug schloß sich Scharnhorst, der als Generalstabschef des Her­zogs von Braunschweig nicht zur Durchführung seiner Schlachtpläne gekommen war, dem Blücher- schen Korps an und marschierte quer durch Norddeutschland nach Lübeck. Erst als Munition und Lebensmittel ausgegangen waren, ergab sich auch dieser Heeresteil, nachdem in schmachwürdigster Weise eine Festung nach der anderen an Napoleon ausgeliefert worden war. Es duldete den unter der Schande seines Landes leidenden Scharnhorst nicht lange in der Gefangenschaft. Er ließ sich austauschen und fochk im Winter 1806 bei Preußisch- E y l a u mit. Bereits hier hielt die preußische Armee den Franzosen ganz anders stand als bei Jena. Dennoch konnte auch der Winterfeldzug das Schicksal Preußens, gedemütigt und unterworfen zu werden, nicht mehr wenden.

Der Friede von Tilsit verkleinerte Preu­ßen auf die Gebietsteile östlich der Elbe. Die Armee mußte reorganisiert werden. Die alten For­men waren durch die Kriegskunst Napoleons zer­schlagen worden. Scharnhorst sah aber jetzt seine Stunde gekommen, er, der kleine Bauernsohn aus dem Hannoverschen, wurde zum großen Gegenspieler Napoleons. Friedrich Wilhelm machte ihn zum Vor­sitzenden der Militärreorganisationskommission, zu­gleich wurde Scharnhorst mit der Leitung des Kriegsdepartements, des späteren Kriegs­ministeriums, beauftragt. Nun konnte er seine Ge­danken für die Neuerrichtung des Heeres durch­führen: das Krümper-Sy st em der kurzfristig

In Anwesenheit zahlreicher bekannter Vertreter des künstlerischen und gesellschaftlichen Lebens Deutschlands und Polens fand die feierliche Eröff­nung der von der polnischen Regierung in Gemein­schaft mit der preußischen Akademie der Künste i n den Räumen der Berliner Akademie veranstalteten polnischen Kunstausstellung statt, die einen ebenso umfassenden wie eindrucksvollen Aus­schnitt des künstlerischen und kulturellen Wollens der polnischen Nation gibt. Die Bedeutung dieser Ausstellung von Kunstwerken des benachbarten und befreundeten Staates in der deutschen Hauptstadt wurde betont durch die Anwesenheit des Führers sowie des polnischen Botschafters L i p - s k i an der Spitze des gesamten Botschaftspersonals.

ausgebildeten Rekruten, die Vermehrung des Waffenmaterials, die Modernisierung der Artillerie und schließlich die Schöpfung der allgemeinen Wehrpflicht. Scharnhorst hatte erkannt, daß Napoleon als Erbe der franzö­sischen Revolution niemals durch staatliche Mittel allein, sondern nur durch die Mobilisierung der Volksenergie überwunden werden konnte. So stellte er die Jungmannschaft Preußens in den Dienst der Landesverteidigung, so schuf er die Landwehrregimenter. Das Linienheer wurde bedeutend' vermehrt, die technische Waffe wurde ausgebaut, die freiwilligen Jägerkorps, ver­gleichbar etwa mit den deutschen Freikorps von 1919, wurden heimlich aufgestellt.

In Rußland zerbrach Napoleons Macht. Scharn­horst forderte damals schon, im Jahre 1812, die preußische Volkserhebung. Aber erst im Frühling ließ der König seinen AufrufAn mein Volk!" ergehen und dann konnte die neugeschaffene preußische Armee beweisen, was sie unter Scharn­horst gelernt hatte. Scharnhorst selbst aber sollte den Tag der Freiheit nicht mehr erleben. B e i Großgörschen, wo Napoleon noch einmal zwar siegte, aber sein berühmtes Wort sprach:Das sind die Tage von Jena nicht mehr!", wurde Scharn­horst verwundet. Trotz dieser Wunde eilte er nach Wien, um Oesterreich als Verbündeten zu ge­winnen, da Preußen allein zu schwach war, den Kampf gegen Frankreich zu führen. In Prag aber trat der Wundbrand zu seiner Verletzung hinzu und beendete am 28. Juni 1813 ein Leben, das richtung­weisend geworden ist für die Entwicklung der ge­samten preußischen Armee und die Haltung des Offizierkorps. Scharnhorsts große Bedeutung als weitsichtiger Organisator, als Schöpfer der allgemei­nen Wehrpflicht und als Meister der Kriegskunst ist auch heute noch lebendig. Er hat bewiesen, wie ein unterdrücktes und geknechtetes Volk in plan­mäßiger Vorbereitung sich seine Freiheit erkämpfen kann, wenn es niemals den Glauben an die Freiheit verliert und dem Worte lebt:Auf den Opfern und den Waffen ruht der Sieg!"

Außerdem waren anwesend: Reichsaußenminister Freiherr von Neurath, Reichserziehungs­minister Rust, Ministerpräsident General Göring, Staatssekretär Meißner.

Der Präsident der Akademie, Prof. Schumann, begrüßte mit besonderer Freude den Führer und Reichskanzler in diesem Hause der Kunst. Schumann hob hervor, daß nicht nur auf dem Gebiete der bil­denden Kunst seit langem enge Bande zwischen Polen und Deutschland geschlossen seien, sondern daß dies auch auf dem Gebiete der Musik gelte, wie die Liebe und Verehrung des deutschen Volkes für den polnischen TonkUstler Chopin zeige. Bot­schafter L i p s k i dankte dem Führer und Reichs­kanzler für das besondere Interesse und die Unter-

sstützung, die der Führer diesem Werk der deutsch- polnischen Annäherung persönlich entgegenbringe. Der Botschafter sprach weiter über die Entwicklung der polnischen bildenden Kunst in der Nachkriegszeit und betonte dabei, die nationale Tendenz der polnischen Kunst des 19. Jahrhunderts spiegele sich heute wieder in dem Bestreben, die Ele­mente des Heimischen und Völkischen hervorzuheben. Schließlich regte der Botschafter eine Ausstellung deutscher Kunst in Polen an, die Polen herzlich begrüßen würde.

Gießener Stadttheater-Orchester wird Kur-Orchester in Homburg.

Dom dramaturgischen Büro des Stadttheaters wird uns geschrieben:

Unser Stadttheater-Orchester unter der Stabfüh­rung von Kapellmeister Fritz Cuje und mit Franz K e r z i s n i k als Konzertmeister hat auch in der zweiten Spielzeit seines Bestehens in weitestem Umfange den Beweis erbracht, daß es in jeder Hinsicht allen Anforderungen entsprochen und jede ihm gestellte Aufgabe künstlerisch gemeistert hat. Das Orchester, das erst mit Beginn der Spielzeit 1933/34 gegründet wurde, dank der tatkräftigen Initiative und des Entgegenkommens der Stadt­verwaltung, mußte sich naturgemäß erst kennen­lernen, miteinander Fühlung nehmen, um sich gegen­seitig künstlerisch so ergänzen zu können, daß diese 23 Mann als festgefügter Klangkörper für das Musikleben der Stadt Gießen einen wesentlichen Faktor bilden. Schnell hat dieses junge Orchester auch über die Grenzen unserer Stadt hinaus seinen Ruf zu festigen gewußt. Wiederholte Rundfunk- konzerte im Reichssender Frankfurt vermitteln auch der weiteren Umgebung Proben musikalischen Kön­nens unseres Orchesters. Ein erneuter Beweis für das Vertrauen, das man dem Orchester des Stadt­theaters Gießen gibt, dürfte die Verpflichtung un­seres Orchesters bilden, ab 16. Mai bis 15. Sep­tember 1935 in Homburg v. d. Höhe unter der Leitung von Musikdirektor Kurt John (Dres­den), dem früheren Leiter des Kurorchesters Bad Pyrmont, als Kurorchester den Sommer über zu wirken.

Wenn wir kurz nochmals rückschauend die Tätig­keit unseres Orchesters in dieser Spielzeit 1934 35 überblicken, so läßt sich bis jetzt feststellen, daß nach einstimmigem Urteil der Pressekritiken auf allen musikalischen Gebieten sehr beachtliche Leistungen zu verzeichnen waren und schöne Erfolge erzielt wurden. Der Spielplan 1934/35 sah bis jetzt drei Opern: Verdi,La Traviata" (Leitung Cuje); Weber,Der Freischütz" (Generalmusikdirektor Stöver, Bad-Nauheim, als Gast); Böttcher, Salambo" (der Komponist hatte selbst die musika­lische Einstudierung und Leitung übernommen). An Operetten verzeichnete der Spielplan: Strauß, Der Zigeunerbaron"; Neddal,Polenblut"; San­ner,Alt Wien"; Lehar,Land des Lächelns"; Walter W. Goetze,Vier Schlaumeier" undDer goldene Pierrot"; Künnecke,Vetter aus Dingsda". Außerdem Bühnenmusik in verschiedenen Werken des Schauspiels. Die Lösung in der Frage des Konzertlebens der Stadt Gießen durch das Stadt- theater-Orchester in Gemeinschaft mit der Reichs­wehrkapelle und hem Konzertverein dürste als glücklich zu bezeichnen sein. Das beweisen die bis­herigen drei Symphonie-Konzerte mit Werken von Weber. R. Strauß, Schumann, Schubert und Mo­zart (Leitung: Professor Dr. Temesvary und mit Ria Ginster als Solistin); mit dem Pro­gramm Wagner-Liszt (Leitung: Obermusikmeister K r a u ß e und dem Pianisten E. F l i n s ch als Gast) und mit der Wiedergabe von Beethoven und Mozart (Leitung: Professor Dr. Temesvary und H. Kraus als Gast); ferner Bach-Händel- Feier in der Stadtkirche (Leitung: Professor Dr. Temesvary).

Auch die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" veranstaltete zwei Konzerte, die dem Orchester des Stadttheaters übertragen wurden und so den Mu­sikern Gelegenheit boten, für einen weiten Kreis von Volksgenossen zu Vermittlern deutschen Kul­turgutes zu werden und Kulturaufgaben des Staa­tes zu übernehmen und durchzuführen. Die Zahl der Rundfunkkonzerte hat sich auch auf vier erhöht und inzwischen sind Verhandlungen zum Abschluß gekommen, wonach unser Orchester am kommenden Sonntag abermals im Rundfunk zu hören sein wird.

Jedenfalls ist aus diesem vorläufigen Bericht unseres noch jungen Orchesters ersichtlich, daß der künstlerische Weg rastlos und unermüdlich aufwärts geht, und daß das Stadttheater Gießen ein tüchtiges Orchester fein eigen nennt.

Eine polnische Kunstausstellung in Berlin

feierliche Eröffnung in Gegenwart des Führers.

Scherl-Bildmaterndienst

Der Präsident der Akademie der Künste S ch u m a n n (rechts am Rednerpult) hielt die Eröffnungsrede. In der ersten Reihe von links nach rechts: Botschafter Lipski, der Führer, Ministerpräsident Göring, Reichsminister Ruft.

Bekanntmachung.

Der Stadtrat hat dem Entwurf einer neuen Orts­satzung über die Erhebung einer Vergnügungssteuer in der Stadt Gießen zugestimmt. Der Satzungsent­wurf liegt vom 30. März 1935 während einer Woche auf Zimmer 12 des Stadthauses, Bergstraße, zur Einsicht offen. Während der Offenlegung können Einwendungen gegen die Ortssatzung bei der Bür­germeisterei schriftlich ober zu Protokoll vorgebracht werden. 1852C

Gießen, den 29. März 1935.

Bürgermeisterei Gießen. Ritter, Oberbürgermeister.

Bekanntmachung.

Dienstag, den 2. April 1935, findet in Gießen Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt statt. Auftriebszeit von y28 bis Uhr vormittags. Sämtliches Vieh wird gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft.

Nächster Schweinemarkt: Mittwoch, den 17. April 1935. 1819C

Gießen, den 30. März 1935.

Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Dr. Ham m, Bürgermeister.

Vergebung vonMstandsarbetten

Zum Ausbau des Verbindungsweges zwischen Hachborner Straße und Weidhofsweg im Gememde- wald Mainzlar werden vergeben: 1858D

Chaussierung von 180 lfd. m.

Brechen von 220 cbm Sandsteinen

Anfuhr von 220 cbm Sandsteinen und 32 cbm Basaltkleinschlag.

Näheres durch unterzeichnete Dienststelle. Schrift­liche Angebote bis zum 4. April 1935, mittags 12 Uhr.

Gießen, den 29. März 1935.

Hessisches Forstamt Gießen.

Besonders billige

FRÜHJAHRS

NWelra

REISE *

rx mit LLOY D-Schoellda mpfer

SvW»COLUMBUS«

CyJtiV 32565 Brutto-Register-Tonnen £Y- größtes deutsches Touristen-Schiff

vom 2.-14. Mai 1935 Bremen - Southampton - Lissabon Gibraltar- Ceuta - Madeira-Bremen Fahrpreis ab kirn. 250.- tf den Schiffen des Norddeutschen Lloyd

ist man zu Gast wie bei guten Freunden !

Auskunft und Prospekte durch unsere Vertretungen und NORDDEUTSCHER LLOYD BREMEN In Gießen: H. Krotzschmar, Soltersweg 24 In Bad-Nauheim: ReiHcbiiro Robert, Capelle.

Adolf-Hitler Straße

Schon für«2)1.1.50 monatl. - bei Abnahme einer Liefe­rung zu RM.Z- aller 2 Monate - erwerben Sie das bekannte bota­nische Pracht- und Standardwerk:

Die Pflanzenwelt derdeuischenHeimal und der angrenzenden Gebiete Zn Naturaufnahmen dargestellt u. beschrieben von Dr. Kurt Hueck. Drei Bände in 90 Lieferungen mit etwa 1000 eigenen Naturaufnah­men auf mehr als 400 bunten und einfarbigen Tafeln.

Oer Bezug in Lleserun geu ermöglicht Ihnen den Besitz dteses Prachtwerkes ohne drückende wirtschaftliche Belastung. ,OaS Werk bat in der pflanzenlundlichen Literatur nicht seinesgleichen und man mochte hoffen, daß cd dazu beitrügt,DersiLndnis und Liebe für die heimische Pflanzenwelt in immer weitere Kreise hineinzutragen."

(Allgemeine Deutsche Lehrerzeitung.)

Verlangen Sie da- bebilderte Werbeblatt

Das Werk kann durch jede Buchhandlung bezogen werden. SugoVermiihler Verlag Berlin-Lichterfelde

Vornehm I Geschmackvoll i Persönlich I Diese wesentlichen Eigenschaften der guten Familien- Drucksache bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aus- führungsarten und Papieren zu mÄßlgenPrelsen BrUhl'sohe Druckerei, Schulstr. 7, Ruf 2251

Bekanntmachung.

Die Beschaffung von einem WaggonStelnzeug- röhren" für den städtischen Kanalbetrieb soll auf Grund der Reichsverdingungsordnung für Bau­leistungen öffentlich vergeben werden. 1832V

Die Verdingungsunterlagen und Angebotsvor­drucke sind bei uns erhältlich.

Die Angebote sind bis zum Eröffnungsternrin am Samstag, dem 6. Aprit 1935, vormittags 10 Uhr an das Städtische Hoch- und Tiefbauamt Gießen, Asterweg Nr. 9, abzugeben, wo die Eröffnung bet eingegangenen Angebote erfolgt. Zuschlags-' und Vindefrist 4 Wochen.

Gießen, den 29. März 1935.

Städtisches Hoch- und Tiesbauamt. G r a v e r t.

.... und zum Bauen

Abermaim.

!II>l!>IWIIII!IIWIIllfllIIlIlll!IIIIIIlfllI>>IlII«««>lIflIWI!lllIIlllIIIfllllII»

SELTERSWEG N2 69

Fernsprecher Nr. 2373

1672 0