Wirtschaft
iapag 30,25 bis
mittel, gering, kleiner Uebersl
Oberheffen
5ranffurt a-M.
Berlin
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Datum
28 1. f29-l
8
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84.5
127 I
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Banknoten.
Geld
145.75
Sckwetzer Roten,
28-t. । 29/
Gedenket der hungernden Vögel! Schützt die Tiere vor der Kälte!
2.488
58.20
54.64
12.24
16.43
168.62 21-19 61.57
63.12
80.76
33.92
51
114
53.5
71-5
51
66
38
84
109
127
103.75
51.5 1135
53.5 71.75 129.5
51
65.75 90-25
37.9
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29.5
105 50.75
114
53.65 71-25 130-25
52 65-25 92-25
37 75
160
145
62.86
80.44
33.78
16 bis
20 bis
bis 18 span., Blut 12 bis 18 span., blond 19 ital., Blut 20 bis 22 ital., Mandarinen 23 span.
Mainzer Schlachtviehmarkt.
2.468 57.96
54.42 1220
16.37
167.94
21.11 , 61-33
50.5
114
53.9
71.25
52.4
65.5
37.5
160
146
30, 89-5 ।
164.5
Der Rentenmarkt blieb vernachlässigt, Kommunal-Umschuldung und Reichsbahn-VA. lagen etwas schwächer, im übrigen blieben die Mittagskurse, auch für Stadtanleihen und Pfandbriefe, unverändert. Von Auslandswerten zeigte sich bei erhöhten Kursen Nachfrage nach Warschau-Wiener Bahnprioritäten, Mark Obligationen 14,25 bis 14,50 (13,75), Stücke-Obligationen 13,50 (12,75).
U. a. notierten: Altbesitz 113,75, Stahlverein- Bonds 96,40, Reichsbahn-VA. 118,75, Adca. 70,50, Commerzbank 79,50, Meininger - Hypotheken - Bank 100, Gelsenkirchen 72,90 bis 73, Klöckner 86,90, Mannesmann 80,13 bis 80,25, Phönix 57,75 bis 58, Rheinstahl 95,50, Stahlverein 48 bis 48,13, AEG. 31 bis 31,40, AKU. 50,50, Daimler 52,40, Scheideanstalt 206,75, IG. Farben 142,25 bis 142,75, Eßlingen-Maschinen 72,25, Holzmann 84, Metallgesell- schaft 93,75, Mainkraft 89,50, Rütgerswerke 102,25, Schuckert 101,50, Kaufhof 37,50, Hapag 30,25 bis 30,50, Norddeutscher Lloyd 32,50, AG. für Verkehrswesen 87,50.
rabl 3 bts 4, Kopfsalat, Steige 24 Stuck, 250 bis 350 span., Meerrettich, je nach Güte, 10 bis 28, Rosenkohl 15 bis 18, Rote Rüben 3 bis 4, Rotkraut 8 bis 10, 7 bis 10 holl., Sellerie, je nach Größe, 5 bis 30, Spinat 12 bis 16, ital. 12 bis 13, Tomaten, Steige 20 Pfund, 400 bis 500 Kanada, Weißkraut 4 bis 5, Wirsing 4 bis 6, Winterkohl 5, Zwiebeln 7.
denken des plötzlich verstorbenen Mitglieds Wilhelm Michel. Der Schriftführer Braun erstattete . dann den Jahresbericht und gab Rechenschaft über die Tätigkeit des im vorigen Jahre eingesetzten . Ueberwachungsausschusses für die zur Baumberei- nigung durchzuführenden Maßnahmen, wie Bekämpfung von Schädlingen, Ausputzen der Bäume, Spritzen ufw. Besonders zu erwähnen ist die Anschaffung einer Karrenspritze, die achtzig Liter faßt und bei einem Druck von zwanzig Atmosphären arbeitet, so daß der Verein heute über zwei Obstbaumspritzen verfügt. Hierauf gab Rechner Erb einen Bericht über die Kassenverhältnisse, die als befriedigend zu bezeichnen sind. Die Prüfung der Kaßenführung ergab ordnungsmäßigen Stand. Dem Rechner sowie dem Gesamtvorstand wurde hierauf Entlastung erteilt. Die Neuanschaffungen haben die Einsetzung eines Gerätewartes zur Beaufsichtigung und Instandhaltung der Gerätschaften immer dringlicher erscheinen lassen. Herr Philipp Hartmann erklärte sich zur Uebernahme dieses Amtes bereit und wurde gewählt. Um eine allgemeine Obstboum- spritzung zur ermöglichen, wird der Obst- und Gartenbauverein die zuständige Kommission veranlassen, bei der Gemeinde ein Gesuch einzureichen, die Spritzung durch die Gemeinde durchführen zu lassen. Die für diese Maßnahmen grundlegende Verordnung des vergangenen Jahres wurde verlesen und besprochen. Unter Punkt „Verschiedenes" wurden noch Anfragen der Mitglieder beantwortet und u. a. angeregt, evtl, die am besten gepflegten Baumstücke zu prämiieren. Dieser Vorschlag 'bleibt für eine weitere Besprechung offen. Jedoch wurde noch einmal auf die Dringlichkeit einer allgemeinen Baumpflege nicht nur zur Erzielung eines größeren und gesünderen Ertrages an Obst, sondern auch aus volkswirtschaftlichen Gründen hingewiesen, damit unsere Volkswirtschaft mehr und mehr von der Einuhr ausländischen Obstes unabhängig wird. Auf die vorbildlich durchgeführten Maßnahmen der Kreise Büdingen und Schotten in dieser Hinsicht wurde besonders hingewiesen. Nach Verlesung der Genehmigung des Protokolls schloß der Vorsitzende die Generalversammlung mit dreifachem „Sieg-Heil!" auf unseren Führer. Anschließend saßen die Mitglieder noch lange in reger Aussprache beisammen.
rer an seinem Wiegenfeste erfolgte. Möge den beiden Jubilaren noch ein froher Lebensabend be- fchieden sein. — Im Saale von Wikt Hock fand die Brennholzversteigerung des Forstamts Laubach statt. Es wurden bezahlt für den Raummeter Buchenscheitholz 8 bis 9 Mark, für Knüppel 5 bis 6, Reisig 1,— bis 1,50 Mark.
Landkreis Gießen.
Lang-Göns, 28. Jan. Die zweite Brenn- h o l z v e r st e i g e r u n g, bei der das Holz aus dem Walde „Junge Mark" zum Verkauf kam, fand wegen des schlechten Wetters am Samstag in der Turnhalle statt. Im Vergleich zum vorigen Jahr war erheblich mehr Holz geschlagen worden, und diese Menge drückte die Preise, die ziemlich hinter denen der ersten Versteigerung zurückblieben. Es kosteten je zwei Raummeter Buchenscheit 20 bis 21 RM., Buchenknüppel 15 bis 16 RM., Eichenknüppel 10 bis 12 RM., Kiefernscheit 11 bis 13 RM., Tannenknüppel 9 bis 10 RM., je 50 Wellen Buchenreisig 7 bis 8 RM., Eichenreisig 9 bis 10 RM., Tannen- und Kiefernreisig 3,50 bis 4,50 RM.
Frankfurter Obst- und Gemüfemarkt.
Frankfurt a. TI., 29.Jan. Trotz des Frostes blieben die G e m ü s e z u f u h r e n gut, die Nachfrage hat sich bei meist leicht erhöhten Preisen etwas gebessert. Ausländische (Salate waren sehr stark angeboten und im Preise rückläufig. U. a. notierten Blumenkohl, Steige 18 Stück, 600 bis 650 ital., Eskarol, Steige 12 bis 24 Stück, 180 bis 200 ital., Feldsalat Freiland 25 bis 30, do. Mistbeet 40 bis 60, Gelbe Rüben 2% bis 3, Gewürze!, großes Bündel, 25 bis 35, Karotten 3% bis 5, Unterkohl-
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Unteroffizier ä. in Gießen. Heber die heilige Barbara, die Schutzpatronin der Artillerie, ist im Brockhaus-Konversationslexikon folgendes zu lesen: Barbara, zu den sog. 14 Nothelfern gezählte Hei- . lige, wurde nach der Legende um 240 zu Nikome- dien in Bithynien oder 306 zu Heliopolis in Aegyp- ; ten wegen ihres Bekenntnisses zum Christentum nach grausamen Martern von ihrem eigenen Vater Dioskur enthauptet. Der Vater wurde unmittelbar nachher vom Blitz erschlagen. Deshalb wird die heilige Barbara bei Gewittern angerufen. Wie gegen die Wirkung von Blitz und Donner, wurde sie auch die Schutzheilige der Artillerie, ebenso der Waffenschmiede und Bergleute. Eine gleiche Linie zur Artillerie findet sich darin, daß die heilige Barbara ebenfalls die Schutzheilige für Türme und Festungen ist. Auf französischen Kriegsschiffen heißt die Pulverkammer noch jetzt Sainte-Barbe. Die bildende Kunst gibt ihr als Hauptsymbol den Kelch in die Hand, aber auch das Schwert und einen Gefängnisturm: als Personifikation des Glaubens er« scheint sie auf Raffaels Sixtinischer Madonna. Gedächtnistag der B. ist der 4. Dezember. Als Schutzpatronin der Artillerie gilt die heilige Barbara seit Bestehen dieser Waffe. Darüber ist im Brockhaus- Konversationslexikon weiter folgendes zu lesen: Herstellung und Gebrauch der Geschütze lagen von Anfang an einer Zunft ob, die von den Büchsenmeistern oder Konstablern mit ihren Gehilfen gebildet wurde; Fürsten und Städte nahmen diese auf Zeit in Dienst und bewilligten ihnen ausgedehnte Vorrechte. Die Zunft umgab sich mit dem Schleier des Geheimnisses, durch den herrschenden Aberglauben der Zeit aufs beste unterstützt, und ar- beitete nur mit ihren zünftigen Gehilfen. Solche Verhältnisse konnten der Verwendung der neuen Knegsnnttel nur in hohem Grade hinderlich sein. Einsichtsvolle Herrscher bestrebten sich daher, die A. aus den Banden der Zunft zu befreien und die neue Waffe selbst in die Hand zu nehmen. Gaben schon die Artillerieschulen, wie sie von den Vene- tianern (1506) und demnächst von Karl V. (1513) ,3ur Burgos errichtet wurden, hierzu einen Anstoß, so geschah doch ein viel entscheidenderer Schritt durch Gustav Adolf von Schweden. Dieser teilte der Infanterie unmittelbar Geschütze zu, die von Mus- ketieren bedient wurden und wesentlich leichter waren, fo daß sie den Bewegungen der Truppen vermochten. Die schwedischen Regiments- geschutze, die bald auch in anderen Armeen Eingang fanden, legten gewissermaßen den Grund zu einer von den Fesseln der Zünftigkeit befreiten Ar- tillerieroaffe und zu einer manövrierfähigen Feld- arhUerie. Das Aufkommen der stehenden Heere för« derte den militärischen Charakter der A. wesentlich.
CTürdMf'h.o rieten
Katholische Gemeinden.
Rhein-Mainische Mittagsbörse.
Spezialwerle fest.
Frankfurt a. M., 29. Jan. Obwohl sich die Hmsatztätigkeit zu Beginn der heutigen Mittagsbörse fast nur auf wenige Spezialwerte beschränkte, verkehrte die Börse in freundschaftlicher Haltung und wies überwiegend Kurserhöhungen von durchschnittlich 0,50 bis 0,75 v. H. auf. Freilich war das Geschäft in den meisten Papieren infolge der nur kleinen Auftragserteilung der Kundschaft gering, einige günstige Nachrichten aus der Wirtschaft, wie Ab- schlsse und Lageberichte, boten der Tendenz aber eine kräftige Stütze. Starke Beachtung fand auch, daß der Monat Dezember 1934 der beste Steuermonat seit Oktober 1931 gewesen ist. Innerhalb der Kulisse war eine gewisse Zurückhaltung, die mit dem Ultimo in Zusammenhang zu bringen ist, auch weiterhin unverkennbar.
Sehr lebhaftes Geschäft hatten im Anschluß an me Abendbörse erneut Schiffahrtsaktien, ohne daß hierfür besondere Ursachen bekannt wurden. Es eröffneten Hapag mit 30 bis 30,50 (29,65) und Nordd. Lloyd mit 32 bis 32,40 (31,75). Lebhaft waren außerdem Reichsbankanteile wegen ihres renten- ahnlichen Charakters mit 160,90 bis 162,50 (161,25). Am Montanmarkt waren Rheinstahl auf Gerüchte, nach denen man mit einer fünfprozentigen Dividende (i. V. 3,5 v. H.) rechnet start gefragt und auf 94 (92,75) erhöht, wovon auch die übrigen Montanwerte profitierten. So gewannen Gelsenkirchen 0,50 v. H., Klöckner, Mannesmann und Phönix je 0,75 v.H., nur Buderus (— 0,50 v. H.) und Stahlverein (— 0,25 v. H.) ließen etwas nach. Vor Kaliwerken kamen Westerregeln mit 114,25 (110) zur Notiz. Elektropapiere tendierten ebenfalls weiter freundlich, Gesfürel plus 0,75 v.H., Schuckert 99,50 bis 100, (99,25), Siemens plus 0,50 v. H., Accumu- latoren nach Pause 160 (158,50), dagegen gaben AEG. 0,40 v. H. nach. Für Maschinenaktien hielt etwas Interesse an, Eßlingen 72 (71), Moenus mit 87 gut behauptet. Fester lagen außerdem Fein- . Mechanik Setter mit 70,40 (69), Bank für Brau- 1 möuftrie mit 114,25 (113,65), AG. für Verkehr plus ' 0,13 v.H., Rütgerswerke plus 0,25 v.H. Deutfch- Atlanten-Telegraf lagen mit 125 unverändert. Et- ' was schwacher notierten IG. Farben 142,25 (142,40) ! Scheideanstalt 206,50 (207), Deutsche Erdöl 103,25 1 (104), AKU. 50,50 (51). 1
Bueno« »tah Brüssel .... Nio de Jan. Sofia......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
Helnngsors.. DariS ......
Holland .... Italien.....
$(iDan......
Jugoslawien £81o..... ;
Wien.......
Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Drag.......
Budapest ...
Neuhort...
Am O b st m a r k t blieben deutsche Aepfel gut angeboten, Nachfrage allgemein befriedigend, besonders nach guten Früchten. Preise leicht erhöht. Angebot von Apfelsinen, meist spanischer Herkunft, sehr stark, von Mandarinen gering. Geschäft langsam, Preise für Mandarinen etwas höher, sonst unverändert. U. a. notierten: Aepfel I 20 bis 25, II 15 bis 18, Wirtschaftsä^fel 10 bis 15, Amerikaner, Kiste ca. 40 Pfund, 1300 bis 1450, Kochbirnen 7 bis 12, Apfelsinen blond 10 bis 15 span., kernlos 15 ~ .... ......
* Bellersheim, 28. Jan. Am Samstag hielt die Ortsgruppe des N S. - Frontkämpferbundes (Stahlhelm) W o h n b a ch in Bellersheim in der Wirtschaft Angermüller einen Kameradschaftsabend ab, an dem auch die Frauen der Kameraden teilnahmen. Der Abend wurde eröffnet durch den ftelloertretenden Ortsgruppenführer Kamerad Seifert, der die Kameraden begrüßte. In seiner Rede legte er die Bedeutung des Bundes dar, forderte die Kameraden auf, die Feldkameradschaft weiter zu pflegen bis zur engsten Volksverbundenheit, zum Wohle unseres Volkes und zur Unterstützung unseres Führers Adolf H i V- ler, auf den von allen Besuchern ein dreifaches Sieg-Heil ausgebracht wurde, worauf das Deutschlandlied und das Horst-Wesiel-Lied gesungen wurden. Im gemütlichen Teil wechselten alte Soldatenlieder mit Militärhumoresken und Vorträgen ab bie großen Beifall fanden. Als Beherzigung der vorausgegangenen Rede und als ein schöner Erfolg 1 tS <&’ dah bei der Tellersammlung neun- zehn Mark für die Winterhilfe für unsere notleidenden Volksgenossen gesammelt wurden. Der Abend verlief in harmonischer Weise. Jeder Volksgenosse ist heimgegangen mit dem Bewußt- ein, wirklich schöne Stunden in der Volksgemeinschaft verlebt zu haben.
D a u d r i n g e n, 28. Jan. Der hiesige O b st - und Gartenbauverein hielt im' Gasthaus $ed)t' seine Generalversammlung ab. Der Vorsitzende, Wilhelm Walter VII. eröffnete öie Versammlung mit ehrenden Worten zum Ge-
Donnerstag, 31. Januar.
Gießen. 17.30 Uhr: Beichte.
rt-. , „ „Freitag, 1. Februar.
wietzen. 7 Uhr: Segensamt. — Lich. 715 Se« gensmesse.
Samstag, 2. Februar.
Gießen. 7 Uhr: Wachsweihe.
Pbtllpp Holz mann .... Zementwerk Heidelberg Lemeutwerl fcatiftabt..
0| 83 I
o 109-75
Mainz, 29. Jan. Auftrieb: 44 Ochsen (zum Viehhof direkt 6), Bullen $0, Kühe 356 (12), Färsen 134 (2), Kälber 283 (8). Schafe 3, Schweine 727 (35). Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 36 bis 39, b) 32 bis 35, c) 26 bis 31, d) 22 bis 25. Bullen b) 28 bis 31, c) 22 bis 27. Kühe a) 32 bis 34, b) 26 bis 31, c) 20 bis 25, d) 13 bis 19. Färsen a) 38, b) 32 bis 37, c) 25 bis 31. Kälber b) 35 bis 42, c) 28 bis 34, d) 20 bis 27. Schafe nicht notiert. Schweine a) 51 bis 53, b) 50 bis 53, c) 48 bis 52, d) 46 bis 51. Marktverlauf: Rinder belebt, ausverkauft. Kälber «eringes Geschäft. Schweine mäßig belebt, ' ' stand.
Der Rentenmarkt war vernachlässigt, die Kurse konnten sich aber behaupten. So chtdesitz mit 114,13, spate Reichsschuldbuchforderungen mit 99,25, Zinsvergütungsscheine mit 89,80, auch Kommunal-Um- schulduna waren unverändert, während Stahlverein. Bonds 0,25 v. H. nachgaben. Reichsmark-Anleihen lagen sehr ruhig. Am Pfandbriefmarkt bestand überwiegend etwas Kaufinteresse und die Kurse lagen vielfach um 0,25 bis 0,50 v.H. höher. Angebot lag kaum noch vor. Stadtanleihen waren dagegen offeriert und zumeist bis 0,75 v.H. gedrückt. Staatsanleihen lagen still. Industrie-Obligationen zogen teilweise weiter an. Auslandsrenten waren ge- schastslos. 9
. An der zweiten Börsenstunde wurde das Geschäft in Schiffahrtsaktien wesentlich ruhiger, die Kurse blieben aber gut behauptet. Auf den übrigen Marktgebieten traten meist leichte Befestigungen um 0,25 bts 0,50 v. H. ein, so bei Farbenindustrie, Rütgers- werke AEG., Schuckert, Mannesmann, Braubank
®d>”äd>er lagen Ilse Genuß mit 123 (124,50). Am Kassamarkt war die Haltung meist fest. Industrie-Aktien gewannen bis zu 2 v. H. etwas mehr Rhenser Mineralbrunnen 48 (44), Seil- mdustrie Wolff 63 (57), ferner waren Heidelberger Straßenbahn mit 14,50 (11,50) gesucht, während Schramm Lack auf den voraussichtlichen Dividenden- aussall bzw. Nichtwiederaufnahme anqeboten wa- ren, Taxe 66 (70). Hypothekenbank und andere Bankaktien lagen weiter fest. — Tagesgeld unverändert 3 v.H.
Abendbörse: fest. s)ft?eL”crrf)ÖItn^mä6i9 lebhaftem Geschäft war die Abendbörse am A k t l e n m a r k t weiter fest. Neben Sch^fahrtspapieren waren auch Bergwerksaktien gefragt und hoher. Ferner zeigte sich vermehrtes Interesse für die bisher vernachlässigten Farben- industrie-Aktlen zu 142,25 bis 142,75. Von Elektrowerten zogen AEG. auf 31,40, Schuckert nur per Haffe auf 101,50 an, außerdem waren Daimler-'
L -?yen 52'40'. Eßlingen-Maschinen auf 72,25 erhöht. Etwas leichter lagen Holzmann AKU Metallgesellschaft. Am Kassamarkt blieben die festen Mittagskurse behauptet, von Großbankwerten erhöhten sich Commerzbank auf 79,50 (78,75). Im tfremertebr waren Torpedo-Weilwerke auf die qün- l'gen Bilanzziffern stark erhöht und zwar' auf i l??;50 gellte mittag schon fest und etwa 100), konnten ihren letzten Kurs von 85 ! (83,50) gut behaupten. ।
dem Redner und schloß die Versammlung mit Heil Hitler!
+ Lauter, 28. Jan. Hier wurde einer unserer ältesten Mitbürger, Förster i. R. Tröller, Z u Grabe getragen. Der Verstorbene stand im 82. Lebensjahre. Nachdem er Militär- und Polizeidienste getan hatte, kam er als Förster nach Rudingshain und Weickartshain. 1921 trat er in den Ruhestand und siedelte nach Lauter über. Die Beamten des Forstamts Laubach ehrten ihn als pflichttreuen Beamten und legten einen Kranz nieder. Ortsgruppenleiter Lind (Grünberg) legte im Namen der NSDAP., der der Verstorbene angehörte, einen Kranz nieder. — In dieser Woche können zwei unserer ältesten Einwohner ihren Geburtstag feiern. Am heutigen Montag, 28. Januar, feierte die älteste Einwohnerin Elisabeth Schmidt in körperlicher und geistiger Frische ihren 86. Geburtstag. Seinen 83. Geburtstag feiert am 30. Fanuar Hch. Feldmann. Der Jubilar freut sich sehr, daß die Machtübernahme durch unseren Füh-
D Weickartshain, 26. Jan. Gestern abend and im hiesigen Schulsaal eine Bauernoer- ammlung unter Leitung des Ortsbauemführers B i n g m a n n statt. Der Redner des Abends, Zandwirtschafts - Referendar Dietz (Orünber^), prarf) über die Durchführung der Erzeugungs- fchlacht und betonte, daß der Bauer alles varan- setzen und einen noch höheren Gewinn seiner Erzeugnisse herbeiführen müsse, um Deutschland von dem Ausland unabhängig zu machen. In der Hauptsache müsse noch Brotgetreide, Fett, Faser- und Wollstoffe, sowie Flachs in größeren Mengen angebaut werden. In einer anschließenden regen Aussprache kam er u. a. auf die Einrichtung und Ausnutzung des Silo sowie auf die Genossenschaften ZU sprechen. Ortsbauernsührer Bingmann dankte
. * Lang-Göns, 28. Jan. Im Rahmen der Erzeugungsschlacht hielt in einer sehr gut besuchten Bauernversammlung D r. H o'r n (Gießen) einen interessanten und lehrreichen Vortrag über „Die Fütterung unserer Haustiere". Im besonderen sprach er dabei über die Aufzucht der Jungtiere, gab Auskunft über die Futtermittel, die Einfuhr und die Erzeugung in Deutschland. Er fand reichen Beifall. Im Anschluß fand eine Besprechung über die geplante Ueberführung der Schäfereigesellschaft in die Gemeinde, bei der auch Kreis- bauernfübrer Dörr schuck das Wort ergriff, statt Ein »entsprechender Beschluß wurde noch nicht gefaßt.
s*1“«* «Ä-
tictiluSf. Mittag- beirff
29-1
«W ZS
4% desgl. Serie 11 ’...........
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4Vi%8iumän.oereinf).$Renteb.l9i3 4% Rumänische vercinh. Rente .. 214% Anatolier ..........
Hamburg-Ämerika-Pake: .... o Hamburg-Südam. Dampfschiff I o Hansa-Dampfschiff......... 0
Norddeutscher Lloyd ........’ o
A-G. für Verkehrswesen Slkt. o Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Privol-Bank... 0 Deutsche Bank und Disconto»
Gesellschaft............... 0
Dresdner Bank............ ' 0
Reichsbank .....•••.•••...*"12
ALS.................. 0
Bekuka....................J
Licht und Kraft ..... 6
Reiten & Guilleaume......... 0
Unternehmung. 5
Rh-'inische tfletaüiffc.....H 5
Schuckert & Go........... ' 6
Siemens« Halske.III.IUI'" 7
LahmeyerLLo............I*10
Buderus ........... 0
Deutsche Erdöl ..........4
Gelsenkirchener...............
Harpener .................. 0
■©oefrf) Eisen—Köln-Neuesseu . I 0
Alse Bergbau ........... g
vW Bergbau Genüsse........ 6
Älödnenuerfe ................
Mannesmann-Röhrea »••••••• 0
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter dcn Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befch ,offenen Dividende
29.9 Schweizer Roten. — Spanische Noten.
165 ' Lrtaarijche Rota»
Schluß« kurz
28.1
_________Serlin, 29.Januar Amertlamiaie Roten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten ...............
Englische Roten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten .............*
Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling
Rumänische Noten ........;....
Schwedische Noten.. ........
an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Devifenmarkl Berlin — Frankfurt a. 2)7.
Schultheis Patzenhofer .......0
Situ (Allgemeine Kunstseide) .. 0 Bemberg ...............o
Lellstoff Waldhof ............o
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Destauer GaS .......... 7
Daimler Motoren ............ v Deutsche Linoleum ........... v Ctenftein & Koppel..........0
Leonhard Tietz ..............0
Ebade......................10
Arrumulaloren-Fabrik........0
SontMhmmi ..... 0
Grttzner................ 01 90 q 1
E?KKtra2t^’et,e Höchst 2.M.... 4 89 5
Süddeutsch« Zucker e| 153 \
_________ bärse
Frankfurt a. M.
Serfln
Schluß- kurü
Schluß!. Abendbörse
Schluß» kurs
Gchlußk. Mittag» börse
Datum
28.1 | 29.1
28.1
I 29.L
Mansfelder Bergbau ......... 0
Kokswerke.................. 0
Bhontx Bergbau......... 0
Rheinische Braunkohlen .....10
Nheinstahl.................. y
Bereinigte Stahlwerke........0
Otavi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben.»......5
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth.....7%
3. ®. Farben-Znoustrte.......7
ScheideanfkaU.......... 9
Goldschmidt ................ 0
Rütgerswerke...............0
Metallgesellschaft.............0
93.25
56.5 216.25 92-75
47.5
12.4
110
142-4
207 93-13 100.25 92-75
93
58 216.75 95-5 48.13 12-9
113 114-25
142-75 206.75
100.75
93.5
93.5
102.5 56-75 216-5
93.5 47-25
1225
113
111
153.75
142-4
93.13 100-5
93,5
92.75 103-5
57-65 215.5 95.25
47.9 12-75
112.25 113.75
153
142
94-65 101.75
94
28.Januar
29-Januar
Amtliche Notierung
Amtliche
Notierung
Geld
1 M2rief
Geld
! Brief
0.628
0 632
0.628
0 632
58.99
58.17
58-29
58.17
0-194
0-196
0.194
0.196
3-047
3.053
3.047
3-053
54-70
54-80
54.63
54.73
81.38
12.265 5-412
16.45
168.70
21.34 0713
5.661
61.61 49-05
11.13
63-20
80.88 34-08
10.42
81.22
81.38
81-22
12-25 5-41
16.41
168.36 21-30 0-713 5-649 61.57 48-95 11-12 63-16 80.72 34-04 10-40
12-28 5.42
16.45 168.70
21-34 0.715 5.661
61.69 49-95 11-14
63.28 80-88 34.10
10.42
12 235 5.402 16.41
168.36 21.30 0 711 5.649
61.49 48.95 11.11 63.08
80.72
34.02 10.40
2.537 1
2.543
2.515
2.521
6% Deutsche RetchSankethe v. 1927 6% efiem.7% Dt. ReichSank. v. 1929 £14% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Slnk.-Ablös.-Schuld mit
. iüuslos.-Rechten .........
99 100.9 114-13
99-25
96
99
114.25
96
96
995
100
97
97 104.5
1-25
8.15
7.9
8
10.5
6
99-25
101-5
113-75
995
96
98-5
114.9
96.25
96.25
99-25
99.5
97
97
104.5
1.2
8.3
8.25
8
10-5
8
99
101
113-7
99.25
96
114.25
96
100
97
97 104-5
28
1.25
8.05
8 10.75
99.13
101-75
113.7
99,25
96
114.65
96-5
99-75
97
97 104-5
28.5
8.35
8.3
10-85
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
«% eljem 8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%).........
6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold N. 12......
6V-% Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Liqui..
Oberhessen Provinz-Ankelhe mit
Auslos.-Rechten ...........
Deutsche Komm. Sammekabl. An- leihe Serie 1 mit Auölos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
S% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 W/o ehem. 4H% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Bsandbriefe.......
W/o ehem. 4y,% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.^okdpfe.....
6% ehem. 8% Pr. Landespfand» briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 SteuerguiM. Verrechnungskurs
4% Oesterretchische Goldrente.
4,20% Oesterretchische Silberrente
*% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 414% desgl. von 1913 . ..
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anletbe
Serie I.....................
4.75
4.75
—
_
6.75
6-75
—
7-15
4.3
4-3
4.25
4-3
35.75
35.5
35.9
358
29-65
1 30-5
29-65
1 30.25
—
1 —'
25
25-25
———
31.75
32.5
31.4
I 32.5
86
87 5
85 65
! 87 75
H79
—
107.5
108-5
78-25
79.5
77.75
79
79.75
80.5
79 75
80.5
80.75
81.5
80-75
81-5
161-25
163
ISO 5
163
30.4
31.4
30
31
140-5
141 25
140.75
141.5
105-5
105-5
106
105.75
117-9
118.65
118-5
118-5
85
84.5
84
84.25
114.5
115 25
115.4
116-4
110.25
112-25
111
112
99-25
101-5
99.25
100.75
142.75
143 25
143
143.25
120.5
—
120.9
121-25
92.25 i
92-13
92.4
92.4
,104!
103.25
103.75
103-5
71.75 |
73
71.9
72.9
100.25,
100 75
100.75
100-75
—
—
85-5
87-25
—— '
—
150.5
—
124-5 ,
123-5
124
123.5
85 1
86.9
85-25
36-9
79-25 1
80.25
79.4 1
80-13


