Ausgabe 
30.1.1935
 
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Nr. 25 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)Mittwoch, ZO.Zanuar (955

Aus -em Reiche -er Krau.

FÜR ALTERE UND STÄRKERE DAMEN!

oder

Neues aus Altem.

müssen in diesem Raum vermieden werden, bilden sie doch täglich eine Quelle von Vorwürfen und Ermahnungen, und unser Streben ist es doch, sovrel Kindertränen wie möglich ungeweint zu lassen. Ge­stattet sei lediglich ein B l u m e n t o p f, den das Kind selbst betreuen darf. Und dann die Farbe. Farbe ist Freude, Farbe ist Musik! Unser Auge unsere Seele dürsten nach Farbe. Die Wände sind mit hübschen Bildern geschmückt, die geeignet sind, die Phantasie des Kindes anzuregen. Man denke hier an Ludwig Richter oder an einen anderen deutschen Maler des Märchens und der deutschen Landschaft.

Säuglingszimmer und Schlafgemach sind hell. Die Spielstube oder S p i e l e ck e unseres Heranwach­senden Lieblings aber zeigen lustige Würfelbuntheit. Blaue, grüne oder rote Möbel vor leuchtend far­bigen Grund gestellt, d. h. vor eine Wand, die mög­lichst nicht tapeziert ist, sondern mit Qelfarbe be­strichen, geben einen fröhlichen Anblick. Die Qel- farbenwä'nde lassen sich leicht reinigen und sind des­halb besonderes hygienisch. Ein blitzsauberes Kinder­zimmer mit Hellen, freundlichen Fenstern ist der beste Ersatz für Bewegung in Luft und Sonne. Wir wollen gesunde Kinder haben.

Rahmen der Jahreszeit nicht mangeln darf. Die bestehenden Kinderheime und Kinderhorte leisten in dieser Hinsicht Vorbildliches. Aber auch im eigenen Zuhause wird es oft möglich sein, mit wenig Kosten einen Raum, und sei es auch nur eine Ecke im allgemeinen Wohngemach, zu schaffen, der ähnliche Vorzüge aufweist. Also vor allen Dingen ein Fuß­boden, der vor Sauberkeit glänzt und möglichst mit Linoleum belegt ist. Doch wo die Mittel knapp sind, genügt auch eine blankgescheuerte Diele. Ein Teppich darauf oder eine Matte, die nicht nur als waschbar gepriesen ist, sondern in der Tat auch hin und wieder mit Wasser und Seife in Berührung kommt. Weiter muß man alles vermeiden, was Tischdecken, Fenstervorhänge oderVo­lants" heißt, sei es nun der Schirm der Lampe, der am besten aus Papier gefaltet ist und jeden Tag abgewischt werden kann, oder um Polstersessel und Sofa herum. Polstermöbel gehören überhaupt nicht ins Kinderzimmer, statt dessen aber ein niedri­ger Spieltisch. Jeder alte Tisch, dem man die Beine in richtiger Höhe absägt und dessen Platte man mit Linoleum benagelt, ist dazu geeignet. Niedrige Stühle und niedrige Schränke oder Re­gale, die man unschwer auch selbst zimmern kann, ergänzen die Einrichtung. Alle zerbrechlichen Dinge

Strümpfe haben das Schicksal, an der Spitze und der Ferse zuerst kaputt zu gehen und wenn sie sich absolut nicht mehr stopfen oder mit neuen Füßlingen versehen lassen, so sind die Rohre meist noch gut und zu schade, um fortgeworfen zu wer­den. Was kann man nun mit ihnen anfangen? Die feinen maschinengestrickten Rohre, besonders von seidenen oder waschseidenen Strümpfen eignen sich sehr gut zu S ch u h b e u t e l n für die Reise. Das Rohr wird etwas unterhalb der Wade abgeschnitten, fein gesäumt, eingelesen und eng zusammengezogen, so daß ein kleiner langer Sack entsteht. Durch den doppelt gearbeiteten Strumpfrand wird ein far­big passendes Seidenband oder eine Kordel gezogen,

Seidene Herrenkravatten brechen durch das Knoten in erster Linie an den Stellen, die täg­lich in Falten gelegt werden, während das untere Ende meist noch brauchbar bleibt, wenn es nicht gerade Flecken bekommen hat. Sammelt man nun diese Stoffteile regelmäßig beim Ausscheiden einer Kravatte, so lassen sich aus diesen, oft doch recht hübsch gemusterten Resten sehr nette kleine Taschen verfertigen, die, je nach Größe und Art, sich zu kleinen Taschennähzeugen, Beuteln für Stopfgarne, für Schlüssel, Einbänden von Merkblöcken und Photomäppchen verwenden lassen.

Weiße oder farbig seidene oder Batist Nacht­hemd en, die auf Schulter-, Aermel- und Brust­teilen mürbe geworden, sonst aber noch brauchbar sind, geben sehr praktische, nette Schonbezüge für Klei­der und Mäntel. Die Hemden werden oben quer ab- qeschnitten, nach beiden Seiten etwas abgeschrägt, entsprechend der Bügelform und mit französischer Naht zusammengenäht. In der Mitte läßt man einen Schlitz für den Haken des Kleiderbügels offen und besetzt den unteren Saum mit einem breiten farbigen Streifen, der sich auch, wenn man die Mühe aufwenden will, oben als Einfassung statt der französischen Naht wiederholen kann.

ßienau o. Kleist.

Für stärkere und ältere Damen sind die beiden Kleider bestimmt, die wir heute zeigen. Aus dunk­lem, nicht zu leichtem Wollstoff ist das einfache Kleid rechts, dessen durchgehend eingelegte Fa l t e n p a r t i e n mit doppelten Steppnähten streckend wirken. Die beiden Gürtelteile unterbrechen weder die vordere noch die hintere Mittelpartie, den Kragen- und Taillenschluß bilden je ein paar senkrecht'gestellter Knebel aus farblich passendem Holz. Dem kleinen, angeschnittenen Kragen ist em zweiter, gleichgroßer Kragen aus Pique oder heller Crepeseide aufgelegt.

Für das elegante Nachmittags- und Theaterkleid links ist besonders schwerfallende,

stumpfe Seide (Crepe reversible, Cotele) auch ferner Wollgeorgette in dunklen Tönen gedacht. Besonders geeignet ist der oben angeführte Crepe reversible, dessen glänzende Seite noch innen verarbeitet wird. Auch bei diesem Kleid gehen die vordere wie die hintere Mittelbahn durch, die vor­dere ist am Halsausschnitt leicht dra­piert. Der R a g l a n ä r m e l ist in Ellbogenhöhe ein wenig erweitert und überfallend geschnitten. Den gezogenen Gürtel verbindet vorne eine alt­silberne Filigran sch ließe, wie sie sich in vielen Familien als Erbstück befindet. Auch die Aermelknöpfe können von gleicher Arbeit fein.

H.

Etwas über Frauenberufe.

Bon Otto Bern-t, Berlin

Seit der Machtergreifung durch den Nationalso­zialismus nimmt die deutsche Frau und Mutter den Ehrenplatz wieder ein, der ihr bei unseren Ahnen von grauester Vorzeit an eingeräumt war. Zu die­ser zeitlosen Einschätzung steht nicht im Widerspruch, daß nicht nur all jene Mädchen, deren Lebensweg aus den verschiedensten Gründen nicht in eine Ge­meinschaft zu zweit mündet, schon aus rein mate­riellen Gründen auf Erwerb angewiesen sind, sondern daß es auch eine Reihe von Berufen gibt, für die sich die Frau von Natur aus weit bes­ser eignet als der Mann. Es ist das bleibende Ver­dienst des Nationalsozialismus, den Begriffberufs­tätige Frau" von dem leisen Beigeschmack, den er durch die bewußte oder unbewußte Fehlleitung eines morschen Systems bekommen hatte, befreit und den Weg zu diesen wahren Frauenbe­rufen in folgerichtiger Durchführung seines Ge­dankengutes klar gewiesen zu haben. Ja, man wird sogar sagen können: ob und wie schnell das deutsche Volk sein fernes Ziel, die völkische und seelische Wiedergeburt, erreicht, wird nicht zuletzt davon ab­hängen, in welchem Maße gerade auch der berufs­tätigen Frau die Geichschaltung gelingen wird.

Welches sind nun diese Berufe, für welche die Frau sozusagen von Natur aus bestimmt ist? An erster Stelle in dieser Reihenfolge soll keine Wer­tung zum Ausdruck kommen sei auf das weite Betätigungsfeld der Wohlfahrt verwiesen, der im neuen Deutschland eine ganz andere, tiefere Be­deutung zukommt. Heute, wo das deutsche Volk eine unlösliche Gemeinschaft bildet, ist der Beruf der Fürsorgerin in jeder Hinsicht einer der aus­sichtsreichsten überhaupt, gleich ob sie im Dienste der Kommune oder irgendeiner anderen Organisa­tion steht; so würde z. B. gerade auch das kirch­liche Gemeindeleben die so dringend erforderliche Belebung erfahren, wenn sich die berufstätige Frau mehr in seinen Dienst stellen würde. Mit dem Er­starken des Sinns für artechtes Familienleben wer­den sich auch für die Kindergärtnerin grö­ßere Wirkungsmöglichkeiten ergeben. Auch des allzu oft unterschätzten Berufs der Krankenschwe­ster sei hier gedacht. Nach wie vor steht der Weg zu der Fülle von h a u s w i r t s ch a f t l i ch e n Berufen offen, die auch durch unsere neuzeitliche Auffassung der Ernährung erhöhte Bedeutung ge­winnen.

Auch der durch den Nationalsozialismus zu neuem Leben erstandene Begriff von Blut und Boden hat eine Erweiterung der Frauenberufe namentlich in der Landwirtschaft gezeitigt: waren Frauen hier bisher meist nur in untergeordneter Stelle an­zutreffen, so eröffnet sich ihnen außer durch die all­gemein bedeutend intensivere Bewirtschaftung nun­mehr auch im Gartenbau und vor allem in der überall aufblühenden Siedlung ein Betätigungsfeld, dessen Umfang sich gegenwärtig auch noch nicht an­nähernd übersehen läßt; nicht ohne Absicht hat der deutsche Frauenarbeitsdienst außer den Haus- und landwirtschaftlichen Heimen >auch ausgesprochene Siedlungsheime errichtet.

Wenn früher von Frauenberufen die Rede war, kam man gern auf die sogenannten geistigen Berufe zu sprechen. Wo man auch heute noch in dieser ein­seitigen Art davon spricht, liegt zweifellos ein Ueber- bleibsel aus einer Zeit vor, die gottseidank für im­mer hinter uns liegt. Niemand wird in Abrede stel­len, daß die Frau als Frauen- und Kinder­ärztin und vor allem auch als Lehrerin und Erzieherin zu Großem berufen ist; für alle andern Posten liegt rein zahlenmäßig eine so geringe Nach­frage vor, daß sich eine allgemeine Einstellung hier­auf nicht lohnt.

Abschließend sei noch der künstlerischen Be­rufe gedacht, in denen wir die Frau nicht missen mögen; freilich werden sich in einer Zeit, in der nur die Leistung entscheidet, nur wirklich starke Ta­lente durchsetzen können. Auch die hiermit verwand­ten Gebiete des Kunsthandwerks, der Reklame und vor allem der Mode bergen eine Fülle von Wir- kungsmöglichkeiten für die berufstätige Frau in sich.

Kartoffelklöße.

Die Wintergemüse werden knapp, der Geschmack mancher Kartoffeln läßt zu wünschen übrig sie müssen aber verbraucht werden das ist die Zeit, da man mit Vorliebe Kartoffelklöße auf den Tisch bringt. Bei richtiger Zubereitung schmecken sie aus­gezeichnet, sie sind außerdem sparsam, da sie einem Bratenrest mit reichlich Tunke zu neuem Ansehen verhelfen. Sie geben auch ohne Fleisch mit einer Specktunke ober geschmortem Obst ein sättigendes Mahl.

Manche junge Hausfrau fürchtet sich ein wenig vor den Klößen, davor, daß sie entweder zu schwer und fest werden oder daß sie crbkochen. Den richtigenKloßverstand", wenn wir so sagen dürfen, bringt nur die Uebung und gute Beachtung der Kochregeln: der Teig muß gut gemischt werden, solange, bis alles von einer Farbe ist, sonst kochen die Klöße leicht ab. Der Teig darf nicht an den Fingern kleben, man muß dann noch etwas Mehl untermischen. Am besten kocht man einen Probe­kloß. Die Klöße müssen gleichmäßig groß sein und in einem flachen großen Topf mit reichlich Wasser gekocht werden, sie müssen steigen können, dazu brauchen sie Raum. Das Wasser muß beim Hinein­geben der Klöße flott kochen. Man deckt den Topf solange zu, bis alle Klöße kochen, dann nimmt man den Deckel ab. Sobald sie schwimmen und sich drehen, sind kleine Klöße gar, größere kochen etwa 10 bis 15 Minuten.

Klöße von gekochten Kartoffeln: Man rechnet auf 750 Gramm gekochte, heiß durchgepreßte Kartoffeln etwa 75 Gramm Mehl, 8 bis 10 Gramm Salz, 1 bis 2 Eier. In die Mitte gibt man in Butter geröstete Semmelbröckchen, formt mit de- mehlten Händen und wälzt zum Schluß in Mehl. Sie schmecken ausgezeichnet zu Schlesischem Himmel­reich. Dazu wässert man Backobst am Abend vor­her, kocht es mit Rauchfleisch oder Rippenspeer und macht die Tunke mit etwas angerührtem Kartoffelmehl sämig.

Sehr gut schmecken Wickelklöße: Zu 2V? Pfund gekochten geriebenen Kartoffeln gibt man etwa ein V2 Pfund Mehl, ein Ei, Muskat und Salz, mengt den Teig recht gut durch, damit er bündig wird und wandelt ihn auf bemehltem Brett ein Zentimeter dick im Rechteck aus, bestreicht dis Platte mit zerlassener Butter und bestreut sie mit

as sollen wir tragen? .

PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS

Die Frau als Volksgenosiin li im Staat

Ein Gespräch mit Gertrud Scholtz-Klink, ' Führerin der Deutschen Frauen. !

Wenn man sie die Mutter undFrauen- I führerin" ist sieht und sprechen hört, spürt man, < daß Jugend nicht eine Frage des Alters, vielleicht 1 nicht einmal Temperaments-Angelegenheit ist, son- ' dern Sache der Glaubensfähigkeit. Sie ist absolut ; jung, denn sie ist beseelt von der unbändigen Sehnsucht und dem heißen ©tauben, bie Menschen, nicht nur die Frauen, zu neuen Zielen führen, erziehen zu können. Die Alten wollen immer nur ordnen, leiten, vermitteln.

Ihre ganze Persönlichkeit schien sich mir in dem Satz widerzuspiegeln, den sie sagte:Solange nicht die heiße Sehnsucht in uns ist, die uns nie satt werden läßt, nützen alle äußeren Formen und ,Er­rungenschaften^ gar nichts. Wenn diese Sehnsucht verstummt, können wir uns begraben lassen. Es ist die Sehnsucht, die in Hunderten von Generationen lebte und starb und dennoch durch die Jahrtausende immer fortwirkt: die Sehnsucht nach dem deutschen Menschen. Sie soll uns ganz verzehren."

*

Ich sprach mit ihr über den Begriff derdeut­schen Frau" und den gewissen Widerspruch, der sich mir zwischen*der Ueberbetontheit, die dieser Begriff in der letzten Zeit erfahren hatte, einerseits und ihrem Streben nach einem deutschen Menschen andererseits zu zeigen schien.

Welche Stellung nimmt d i e Frau als Dolksgenossin im Staat ein?"

Wir Haden nun einmal das Erde der .Frauen­bewegung^ anzutreten ihre unnatürlichen Dogmen haben nicht nur die Denkungsweise einzelner Frauen, sondern auch manches Mannes verwirrt, und so steht gerade in der täglichen Arbeit immer wieder die Frage vor uns: Wie schaffen wir ein richtiges das ist ein natürliches Verhältnis zwischen Mann und Frau?

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es da für uns Frauen ein sehr probates Mittel gibt: Wir wollen nicht mit lauten Forderungen kommen und auch nicht mit langen Programmen. Wir wollen durch die täglichen und stillen Leistungen beweisen, daß wir da sind und wozu wir da sind; damit unterstellen wir uns den natürlichen Gesetzen und Gegebenheiten. Dann brauchen wir nicht mehr um Rechte zu kämpfen, dann ergeben sie sich von selber ,aus der Situation'. Programm ist immer Ungetanes, und nur mit der Tat können wir uns beweisen!"

K i nder kriegen? Oder Berufs­arbeit . . .?"

Bleiben Sie nicht haften an der äußeren Form! Jede Tat ist uns recht, durch die die Frau die Kräfte ihrer eigenen Persönlichkeit entwickelt! Be­rufsarbeit darf zwar niemals zu einer Auspeitschung von Kräften führen, die der Seele und dem Orga­nismus der Frau nicht entsprechen. Doch selbst an der Maschine wird die Frau alles, was ihr Wert gibt, bewahren können, solange die ihr inne­wohnende Kraft die Arbeit bestimmt und sie nicht .Arbeitssklaoin' wird, die in der Ardett verkümmert, statt in ihr aufzugehen. Ich kenne übrigens auch Männer, die solchen Gefahren erliegen .

Muß aber das Ziel solchen Menschsems nicht jeder selbst und ganz allein erleben und erkämpfen'

Der Nationalsozialist weiß, daß es auf diesem Weg einen Führer gibt und ein Erlebnis das Die Jugend in diesem Geiste formt! In uns selbst wuchs dieser Glaube in den Kampfjahren."

Wodurch wollen Sie heute die Schule der K a'm p f j a h r e ersetzen?"

.Zuerst, indem wir selbst bFefern Geist treu bleiben, indem wir bleiben, was wir damals waren, immer wieder der Opfer gedenken, des Einsatzes und dessen, wofür wir uns zusammentaten. Nur fo können wir Führer sein, die auch die anderen für

ides Seidenband ober eine Körbel gezoae die ben Verschluß bes Schuhbeutels bildet F, jeden Schuh ist ein solcher Sack bestimmt, so daß ein Paar Strümpfe ein Paar Schuhbeutel ergibt. Außer dieser Verwendung eignen sich seine Strumpfrohre aber auch besonders gut zum Be­ziehen von Kleiderbügeln. Der Lange nach mehrmals um einen Holzbügel gewickelt ergeben fie eine gute Polsterung und Halt für leicht herab- rutschende Kleider. Starke handgestrickte Rohre von Sportstrümpfen eignen sich zu T o p s l a p p t' n, wenn sie vierfach aufeinandergelegt, überwendlich zusammengenäht und umhäkelt werden.

diesen Geist erobern!

Neben diesem Erlebnis, das uns formte und in dessen Geist wir formen wollen, ist uns heute im Ardeitsdienst die große sozialistische Erlebms- schule entstanden. Im Deutschen Frauenarbeitsbienst wird das deutsche Mädchen zum Dienst am Volk in einer Form herangezogen, ine alles andere in den Hintergrund stellt und die ben Mabchen zu­gleich bie Besinnung auf sich ^bst, auf ihr künf­tiges Frauentum bringt. Ich komme selbst aus bem Arbeitsbienst. Dort gibt es fern Ich. Dort gibt es nU1£®5e ist also ^neJ ber Hauptaufgabengebiete, bie (='* Deutschen Frauenwerk' verwalten, ber weibliche Arbeitsdienst. Was steht daneben?

Der größte Block unserer Organisation ist die ßMWSK <SeSCg6ainTb9=f=nbere Aufmerksamst wenden wir ber Abteilung 'M utters ch 9 3Rü Her bi en ft zu. ,?nh^ her natürliche Frau erfaßen, baß für sie das K1 If acmcinrchaft Weg ist, auf bem sie ganz in iftr^gcmemiw aufgehen kann. Wir sagen l^r Len^ für untere junqen eir^sfä^gen SRäbdjen

r Engelmann.

Das Kmderzimmer im Winter

Von Hein, S>ah.

Van frühester Jugend an gilt es, d°-Kirst, s° zu pflegen, so zu erziehen, baß es zu eine Menschen heranwächst unb an Geist un Ko p gestählt seinen Platz in ber Welt ausfullt. mot, Luft und Wasser sind die Grundlagen der Volks aesunbheit! Die Fenster auf, damit d e Sonne herein kann, damit f r i s ch e Luft die R durchspült und würzigen Odem verbreitet Hausfrauen müssen Reinlichkeltsfanat.ker sein

Aber nicht immer lacht bie Sonne. Da g Sorge dem Kinderzimmer, dem Licht und Lust 1