Ausgabe 
29.10.1935
 
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Dr. Franz Geyer

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£ Wieseck, 29. Okt. Am Mittwoch, 30. Okto­ber, feiern Schreinermeister Karl Voigt und Ehe­frau Marie, geb. Leib, das Fest der Silber­hochzeit.

T Großen-Linden, 28. Okt. Ein dreister D i e b st a h l wurde am Samstagabend in der hie­sigen Metzgerei und Wirtschaft W. P i r r ausge­führt. Der Dieb stieg mit Hilfe einer Leiter in das Schlafzimmer ein und entwendete eine goldene Armbanduhr und einen kleineren Geldbetrag.

§ Leihgestern, 29. Okt. Das Fest der sil­bernen Hochzeit begehen morgen, 30. Oktober, die Eheleute Karl Brück II. und Frau Katherine, geb. Gilbert.

Y Watzenborn-Steinberg, 28. Okt. Am Freitagabend fand eine gemeinsame Sitzung des Gemeinderats und des Schulvor­standes statt. In dieser gemeinsamen Sitzung galt es über die schon lange herrschenden beengten Raumverhältnisse der hiesigen Volksschule zu ver­handeln. Die sachlich begründete Notwendigkeit einer solchen Regelung, die von Rektor Wilhelm Ben­der vorgebracht wurde, wurde allseits anerkannt. Jedoch stehen augenblicklich nicht genügende Geld­mittel zur Verfügung, daß man dieser Notwendig­keit Abhilfe schaffen könnte, da die Gemeinde ein Straßenbauprojekt der Steinstraße in Angriff ge­nommen hat, dessen Kostenaufwand sich auf rund 46 000 Mark beziffert. In sechs Schulsälen sind 7 Klassen untergebracht. Dieser unhaltbare Zustand ist auf die Dauer nicht gutzuheißen. In unserer mit 2600 Einwohner zählenden Gemeinde fehlt fer­ner für die körperliche Ertüchtigung der Jugend eine geräumige Turnhalle, die zugleich auch als Versammlungsraum für Veranstaltungen größeren Stils benutzt werden könnte. Beide Angelegenheiten sind für eine große Gemeinde von besonderer Not­wendigkeit, leider ist an eine endgültige Lösung dieser Frage vorerst noch nicht zu denken. Es ist jedoch geplant, die beiden geräumigen Speicher nebst Vorplatz für drei Schulsäle vorzusehen und davon einen auszubauen. Sollte dieses Projekt seine Genehmigung finden, so kann man wohl im kom­menden Frühjahr mit den Umbauarbeiten rechnen.

Kreis Alsfeld.

> Nieder-Ohmen, 28. Okt. Im Zeichen des Winterhilfswerkes wurden heute an hilfs­bedürftige Volksgenossen Lebensmittel (Fleisch im eigenen Saft) usw. verteilt, ferner wurden Kohlen­karten ausgegeben. Dieser Tage wurde von der NSV. eine Kinderkleidersammlung durch­geführt. Die erste E i n t o p f s a m m l u n gebrachte in der hiesigen Ortsgruppe den Betrag von rund 114 Mark ein.

Gießener Dochenmorklpreife.

* Gießen, 28. Okt. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,50 bis 1,55 Mark, Landbutter 1,42 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (holländische, Kühlhaus) 11, (deutsche, Kühlhaus) Klaffe A 12, B IIV2, C 10'/-, (frische) Klasse B 12'/-, C 11, Wirsing, das Pfund 6 bis 10 Pf., der Zentner 5 bis 7 Mark, Weißkraut, das Pfund 4 bis 8 Pf., der Zentner 4 Mark, Rotkraut, das Pfund 8 bis 12 Pf., der Zentner 8 bis 9 Mark, Gelbe Rüben, das Pfund 8 bis 10 Pf., Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 10 bis 15, Römischkohl 6 bis 10, Unter­kohlrabi 5 bis 8, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat 90 Pf. bis 1 Mark, Tomaten 15 bis 20 Pf., Zwie­beln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 60, Schwarz­wurzeln 25 bis 30, Kürbis 5 bis 6, Kartoffeln 4 Pf., der Zentner 3,20 bis 3,40 Mark, Falläpfel, das Pfund 5 bis 8 Pf., Aepfel 12 bis 35 Pf., der Zentner 12 bis 25 Mark, Boskop 25 bis 35 Mark, Birnen, das Pfund 15 bis 25 Pf., Nüsse 40 bis 50, Zwetschenhonig 40, junge Hähne 90 Pf. bis 1 Mark, Suppenhühner 70 bis 80 Pf., Gänse 75 bis 85, Tauben, das Stück 50, Blumenkohl 30 bis 60, Salat 5 bis 10, Endivien 8 bis 12, Oberkohlrabi 5 bis 10, Lauch 5 bis 12, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 40 Pf.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

E. D. in £. Homo sum; humani nil a me alienum puto: Ich bin ein Mensch; drum gilt nichts Menschliches mir fremd. Stammt aus der Komödie Heautontimorumenos von Terenz. Aus Horaz, Oden I, 11, 8: Carpe diem: Nütze den Tag, ehe es zu spät ist.

SJL-tfpont

Neuer deutscher Hockeysieg über Dänemark.

Deutschland in Kopenhagen 6:0 siegreich.

Der vierte Hockey-Länderkampf zwischen Deutsch­land und Dänemark, der am Sonntag im Kopen­hagener Sportpark zum Austrag kam, brachte abermals einen deutschen Sieg. Mit 6:0 (3:0) fiel er auch in dieser Höhe überlegen und eindrucksvoll aus. Nur wenige Zuschauer hatten sich zu diesem Spiel eingefunden.

Das Spiel begann gleich mit einer deutlichen Ueberlegenheit der beutfdjen Mannschaft, die jedoch zunächst die erzielten Ecken nicht ausnutzen konnte. Aber noch vor Ablauf der ersten Viertelstunde fiel schon der erste Treffer, als unser Mittelstürmer Weiß an dem herauslaufenden dänischen Torwart vorbei einsandte. Zehn Minuten später fiel das zweite Tor, das Diesmal von dem Halbrechten C u n tz (Sachsenhausen) erzielt wurde. Eine Um­stellung im dänischen Sturm brachte die deutsche Mannschaft weiter in Vorteil und noch vor der Pause konnte abermals Cuntz auf 3:0 erhöhen.

Nach der Pause schienen sich die Dänen etwas gefunden zu haben, doch dauerte ihr Widerstand nicht lange. Schon nach fünf Minuten gelang es Weiß eine ausgezeichnete Flanke unhaltbar zum Torschuß zu verwenden. Eine Ecke für Dänemark brachte nichts ein. Ueberhaupt hatten die Dänen, die recht aufopfernd spielten, viel Schußpech und so blieb ihnen sogar der Ehrentreffer versagt. Bei­siegel und Hamel waren dann die Torschützen der weiteren deutschen Erfolge.

Die Ergebnisse der bisher ausgetragenen Spiele gegen Dänemark waren: 1928 in Kopenhagen 5:2, 1929 in Hamburg 5:0, 1930 in Rostock 6:0 für Deutschland.

, FC.Teutonia-'Wahenborn-Gteinberg

Dissenberg I Watzenborn-Steinberg I 7:3 (3:1).

Nach dem überzeugenden Sieg der Teutonen am vorletzten Sonntag gegen den Tabellenführer Naun­heim mußten sie nun gegen den Tabellenzweiten auf dessen Platz eine 7:3-Niederlage einstecken. Die Elf zeigte diesmal wieder Mängel in einzelnen Mannschaftsteilen.

Die Teutonen begannen das Spiel recht flott, hatten auch mehrere aussichtsreiche Situationen herausgearbeitet und kamen in der 13. Minute durch einen von Fett verwandelten Handelfmeter in Führung. Ein von Watzenborn-Steinberg un­glücklich getretener Strafstoß wurde von den Bissen­berger Stürmern abgefangen und der Ausgleich war erzielt. Nun kam Bissenberg stark auf. Ganz

besonders der Rechtsaußen konnte unbehindert seine rasanten Flankenläufe durchführen und ver­eint mit dem ausgezeichneten Mittelstürmer kam die Mannschaft wieder zu Erfolgen. Mit 3:1 wur­den die Seiten gewechselt.

Danach dasselbe Bild. Bissenberg fand sich schnel­ler und gab den Ton an. Wiederholt kam auch Watzenborn-Steinberg durch und Haas kann durch wuchtigen Schuh auf 4:2 verkürzen. In der Folge war es wieder der Rechtsaußen der Platzmann­schaft, der sich durchsetzt und den freigelaufenen Mittelstürmer bedient, und so bleiben die weiteren Erfolge nicht aus. In den letzten Minuten kamen die Gäste etwas mehr auf und Fett verwandelt einen Eckball direkt ßum dritten Tor für die Gast­mannschaft. Schiedsrichter Wiesenbach (Frohnhausen) leitete recht gut.

Die zweite Mannschaft war in Grüningen zu Gast und konnte nach temperamentvollem Spiel knapp mit 3:2 gewinnen. Infolge des nassen Platzes wurden ungeheure Anforderungen an die Spieler gestellt.

Die Iugendmannschaft blieb aus eigenem Platze gegen die 1. Jugend vom VfB.-R. Gießen mit 4:2 Sieger. In der ersten Halbzeit spielten die Ein­heimischen mit dem Wind und erkämpften sich eine 3:0-Führung, die der Halblinke kurz nach Seiten­wechsel auf 4:0 erhöhte. Dann kam die Gästemann­schaft aus Gießen auf und ein unnötig verschulde­ter Foulelfmeter brachte Giehen den ersten (Erfolg. Der zweite Erfolg resultierte aus einem Ballaus- rourf auf der Torlinie. Der einheimische Tormann hatte einen wesentlichen Erfolg an dem Sieg seiner Mannschaft.

Fußballabteilung deöTv.l 846 Gießen.

1846 Giehen Vetzberg 11:0.

Die Turner konnten durch ihren eindeutigen Sieg von 11:0 gegen Vetzberg ihre am vergangenen Sonntag erlittene Niederlage wieder wettmachen. Schon gleich am Anfang schoß Balser den Ball zum Führungstor ein, dem Hauck bald darauf ein zweites folgen ließ. Der rechte Läufer Rahn sorgte mit kräftigem Schuß aus 30 Meter Entfernung für das dritte Tor. Durch Barthel (1) und Dr. Pfeffer (2) wurde der Halbzeitstand von 6:0 erreicht.

Die Vetzberger versuchten zwar nach der Pause das Torverhältnis zu verbessern, aber sie kamen bei der guten Gießener Verteidigung nicht durch. In gleichmäßigen Abständen fielen noch fünf weitere Tore für die 1846er und zwar durch Balser (3), Hauck (1) und das letzte durch den Rechtsaußen Barthel. Beide Mannschaften machten dem Schieds­richter fein'Amt sehr leicht.

schon das Ergebnis beweist, nicht gut bekommen. Die Mannschaft fand sich in der ersten Hälfte gar nicht zurecht, so daß Marburg klar in Führung gehen konnte. Trotz überlegen durchgefllhrtem Spiel konnten die Gäste den Vorsprung nicht mehr aufholen. Sie muhten sich knapp und nach dem Ergebnis der ersten Hälfte zu urteilen auch verdient geschlagen bekennen.

In der

Kreisklasse

gab es eine ganze Reihe von Ausfällen. So fand beispielsweise in der ersten Kreisklasse nur eine Begegnung statt, die allerdings von weittra­gender Bedeutung sein kann.

To. Hörnsheim Tv. Atzbach 5:10 (3:6). Das Spiel haben die Platzbesitzer verloren, und zwar zu Recht. Die Mannschaft kam nie richtig in Schwung, man vermißte bei ihr das so oft ge­rühmte Zusammenspiel der einzelnen Mannschafts­teile. Ganz anders Dagegen die Gäste. Sie spielten wie aus einem Guß, zumal sie sich auch mit dem schweren Boden weit besser abfanden. Für die Platzmannschaft mag dieses Treffen eine Mahnung fein, sich in Zukunft kein ungewohntes Spielsystem aufdrängen zu lassen.

Tv. Ebersgöns Tv. Garbenteich 7:8. Daß Ebersgöns in Den jetzt ausgetragenen Spie­len viel gelernt hat,, beweist Das vorstehende Er­gebnis. Garbenteich hatte alle Mühe, sich durch­zusetzen.

Tv. W i ß m a r Tv 23 e u e r n 2:1 (1:0). Beide Mannschaften lieferten trotz des schlechten Platzes ein ausgezeichnetes Spiel, Das mit einem Unent­schieden Den gerechten Ausgang genommen hätte. Beide Mannschaften waren sich jedenfalls vollkom­men gleich und nur Der Glücklichere hat gewonnen.

Tv. Hausen Tv. L i ch 2:3 (2:1). Trotzdem Hausen bis zur Halbzeit noch mit einem Tor in Führung lag, gelang es den eifrigen Gästen in der zweiten Halste nicht nur gleichzuziehen, sondern so­gar auch noch knapper Sieger zu werden. Die Platz­mannschaft trat mit Ersatz an, weshalb es auch nie richtig klappen wollte.

19 0 0 Gießen II Tv. Grüningen. Dis Austragung des Spieles wurde vom Schiri wegen des schlechten Platzes nicht zugelassen.

Tv. Alsfeld Tv. Romrod 5:2 (2:2). Beide Mannschaften lieferten sich unter Den denkbar schlech­testen Platzverhältnissen einen erbitterten Kampf, den Alsfeld dank seines größeren Stehvermögens ziemlich sicher gewinnen konnte.

Tv. Katzenfurt Ehringshausen 5:2 (2:2). Die Gäste haben sich recht gut gehalten. Ihr Eifer ist lobenswert. Sie müssen nur noch besser schießen lernen.

Jugend.

Tv. Garbenheim Spv. 05 Wetzlar 5:5 (1:2).

Tv. Lützellinden Tv. Grüningen 7:4 (5:2).

Tv. Holzheim Tv. Lang-Göns II 1:5 (1:2).

Tv. Staufenberg Tv. Ruttershausen 1:2 (0:1).

Handball im Kreis VIII (Lahn-Dill).

Die Spiele wurden alle sehr stark durch Das Regenwetter und Die Dadurch in sehr schlechter Ver­fassung befindlichen Sportplätze beeinflußt. Eine ganze Reihe fiel unter diesen Umständen der Wit­terung zum Opfer.

Vezirksklasse.

VUv. I Tv. Heuchelheim I 11:6 (5:3).

Nach dreiwöchiger Pause trat die erste Mannschaft des Mtv. wieder einmal auf den Plan. Zum fälligen Verbandsspiel weilte die erste Elf Des Tv. Heuchel­heim imNizza". Nicht allzu zuversichtlich war man Der Gießener Elf gegenüber, hatte Diese Doch zwei ihrer besten Spieler, Darunter Den Torwart, verloren. Aber es sei gleich gesagt. Daß DerNeue" alle Hoff­nungen rechtfertigte. Die Gäste stellten sich als eine flinke, eifrige und faire Mannschaft vor. Daß sie Das Spiel verloren, lag eigentlich nur an ihrer etwas unsicheren Hintermannschaft (Torhüter ausgeschlos­sen). Gleich nach Anpfiff gingen Die Mtver durch ihren Mittelstürmer in Führung. Doch nicht lange währte Die Freude. Geschickt verstand Albrecht (Heu­chelheim), einen Strafwurf leicht über Die Mauer ins Netz zu befördern. Für Schwan, Dem Die Sicht ver­deckt war, unhaltbar! 1:1! Der Ball ging nach Dem Anstoß zum Halbrechten, von Da zum Halblinken, Flankenwechsel nach Rechtsaußen, Abgabe an Den Halbrechten. Ein erfolgreicher Torschuß folgte. Heu­chelheim ließ sich aber nicht einschüchtern. Unentwegt ging der Kampf weiter. Nach einigen Minuten fiel, abermals durch Strafwurf, Das Äusgleichstor und

Dann sogar Der Führungstreffer Der Gäste. Ihr Eifer war belohnt. Schließlich gelang Dem Linksaußen Der Mtver Die Revanche. Schöne Kombination, Wechsel von einem zum anderen Flügel verhalfen den Gie­ßenern noch zu zwei weiteren Treffern. Mit 5:3 ging es in die Pause.

Der Kampf ging weiter. Bald hatte der Gästetor­wart, bald der Mtver Arbeit. Verschiedentlich muß­ten sie sich geschlagen bekennen. Doch gelang es Den Gießenern, infolge ihres besseren Stehvermögens, ihre leichte Ueberlegenheit nach Der Pause zu vergrö­ßern. 8:4, 9:4, 9:5, 10:5, 11:5 entwickelte sich Das Ergebnis. Heuchelheiem wehrte sich kräftig und nichts verdroß die Mannschaft. Mit letzter Energie gelang es ihrem Halbrechten, durch schönen Weitschuß Ver­teidigung und Torwart der Mtver zu überwinden. 11:6 lautete Das (EnDergebnis dieses äußerst schönen Spieles. In Schiedsrichter (Ebert (Bergen) hatten Die Spieler einen sehr aufmerksamen wie korrekten Unparteiischen.

To. Roth To. Münchholzhausen 5:4 (3:2). Was niemand angenommen hätte, ist einqe- treten. Münchholzhausen mußte sich unter den denk­bar ungünstigsten Voraussetzungen knapp und zu­dem noch vollkommen unverdient schlagen lassen.

To. Wetzlar DfB.-R. Gießen. Gießen trat ohne ersichtlichen Grund in Wetzlar nicht an und überließ Damit Wetzlar kampflos beide Punkte.

Tusp. Marburg Tv. Hochelheim 7:6 (4:1). Hochelheim ist Der Gang nach Marburg, wie

Tv. Wißmar Tv. ßonborf kampflos für Wißmar.

In Garbenheim standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die, wie schon bas (Ergebnis besagt, voll­kommen gleichwertig waren. Lützellinden konnte die im Vorspiel erlittene Niederlage ausgleichen und ziemlich sicher gewinnen. Lang-Göns hat soviel gutes Spielermaterial in seiner Jugend, daß der Verein nicht nur zwei gute Iugendmannschaften zu Den Derbandsspielen stellt, sondern auch selbst mit der zweiten Garnitur noch sichere Siege zu er­ringen vermag. Wißmar kam billig zu zwei wei­teren Punkten und Ruttershausen Dürfte nach Die­sem neuen Sieg nicht mehr von Der Führung in Der Tabelle oerbrängt werben.

1900 Jugend Tv. 1846 Jugend 3:6 (1:4).

Zum fälligen Verbands spiel standen sich am Sonntagvormittag Die beiden Jugendmannschaften der Spielvereinigung 1900 und des Turnvereins von 1846 gegenüber. Die 1846er waren Favoriten, um so mehr, als es sich die 1900er leisteten, mit nur zehn Mann anzutreten. Das war an sich schade. Denn es zeigte sich, daß die Spielvereinigungsleute chon eine ganze Menge hinzugelernt haben und einen recht achtbaren Gegner abgaben. Trotz Des nassen BoDens entwickelte sich ein rasches Spiel, das auch annehmbares Niveau hatte. Die Tv.-Ju- genblichen spielten planvoller zusammen, setzten sich auch stärker ein unD erzielten bis zum Wechsel vier Tore, Denen Die 1900er nur eines entgegenzusetzen vermochten. Nach Der Pause fanden sich Die Blau­weißen besser, konnten jedoch zunächst nicht verhin­dern, daß die 1846er auf 6:1 erhöhten. Dann gab jeder noch einmal sein Bestes', und es gelang, bis zum Schlußpfiff noch zwei Tore aufzuholen.

Am Montag gegen 3 Uhr entschlief sanft nach langem schweren Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Elisabethe Pfeiffer, geb. Dörr kurz nach Vollendung ihres 71. Lebensjahres.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Konrad Pfeiffer, Straßenwärter L R. Familie Philipp Mohr XVIL Familie Heinrich Pfeiffer Familie Ludwig Balser.

Annerod, Steinberg, den 29. Oktober 1935.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 30. Oktober, nachmittags 2 Uhr, in Annerod statt

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Allen Verwandten und Bekannten die traurige Nach­richt, daß unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Margarete Arnold Wwe.

geb. Tröller

gestern vormittag um 7 Uhr im nahe vollendeten 59. Lebensjahre sanft entschlafen ist.

Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Arnold und Frau Frieda, geb. Hintze Georg Beling und Frau Frieda, geb. Arnold Georg Arnold Otto Wahl und Frau Anna, geb. Arnold und 5 Enkelkinder. 6239 D

Gießen (Neuenweg 38), den 29. Oktober 1935.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 30. Oktober, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

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Nach kurzem schweren Leiden verschied mein lieber Sohn, Bruder und Onkel

Ludwig Balser

im Alter von 28 Jahren,

In tiefer Trauer:

Frau Dahmer, verw. Balser , und Kinder.

Gießen (Steinstr. 39), 28. Oktober 1935.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 31. Oktober, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Gießen, 29. Oktober 1935.

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