Ausgabe 
29.10.1935
 
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M. 253 Erstes Natt

185. Jahrgang

Dienstag, 29. Oktober 1955

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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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Das neue München im neuen Reich.

Die Hauptstadt der Bewegung im Schmuck des neugestalteten Königsplatzes. Das Richtfest der großen Parieibauten am 3. November.

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München. 28. Okt. (DNB.) Der Führer hat München zur Haupt st a d t der Bewegung erklärt, er hat München auch die führende Rollo in der deutschen Kun st zugewiesen und durch diese doppelte Eigenschaft ist die ganze Entwicklung Münchens in der letzten Zeit entschei­dend bestimmt gewesen.

Vor vier Monaten konnte das Richtfest des Hauses der deutschen Kun st" begangen werden, das nach dem Willen des Führers ein zentraler, repräsentativer Sammelpunkt deutschen Kunstschaffens sein wird. Nun ist mit dem 3. No­vember der Tag gekommen, an dem am neu- gestalteten Königsplatz das Richtfest der großen Parteibnuten gefeiert werden kann. Es wird zusammen mit der Eröffnung der großen Ludwigsbrücke und mit dem Richtfest des dank der Initiative des Führers aus dem Schutt des Glaspalastbrandes neuerstandenen Alten Botanischen Gartens den 3. November 1935 zu einem Tag von größter Be­deutung in der Baugeschichte Münchens machen.

Die Aeugestaltung des Königsplahes.

Schon seit den Tagen seines Schöpfers Ludwigs I. war der K ö n i g s p l a tz in seiner klassischen Schön­heit, die ihn zu den monumentalsten Platzanlagen ganz Europas gesellt, der besondere Stolz Mün­chens. Nun hat dieser herrliche Platz, von dessen Bauwerken eine wahrhaft weihevolle Stimmung ousströmt, eine Neugestaltung erfahren, die ihn zu der edelsten Kundgebungsstätte in der Haupt­stadt der Bewegung macht. Ein Belag aus mächti­gen Gr-nitplatten faßt den ganzen Platz zu einer Einheit zusammen. Auf der Ostseite ragen zwei mächtige Fahnenmasten von Stahl gen Himmel und 33 Meter über dem Platz entfalten die Adler der Hoheitszeichen ihre Schwingen. 18 in Eisen ge­gossene Lichtträger flankieren den Platz und geben lhm auch bei Nacht den Eindruck des riesigen Rau­mes. Eine große Lautsprecher- und Mikrophon­anlage sorgt für einwandfreie Wiedergabe des ge­sprochenen Wortes über den ganzen Platz samt den anschließenden Straßenteilen.

Die klassizistischen Fassaden der Glyptothek und der Staatsgalerie haben ein neues Gewand erhal­ten Gegenüber den Propyläen erheben sich ewige Zeugen heldischer Opfertreue d l e E h r e n- t e m p e l für die Werke jener Männer, die am 9. November 1923 ihr Leben zum Opfer brachten. Aus einem Sockel aus Muschelkalk streben 20 Pfeiler 7 Meter hoch empor und tragen einen freigespannten, aus Eisen und Beton konstruierten Beckenkranz. Auf Steinschwellen kommen die in Eisen gegossenen Sarkophage zu stehen, die die sterblichen Ueber- reste der 16 Toten des 9. November aufnehmen.

3n engstem Zusammenhang mit der vom Führer mit dem größten Interesse verfolgten Neugestaltung des Königsplatzes stehen die gewaltigen Führer- und Verwaltungsbautender NSDAP., die nach dem Willen des Führers Bauwerke wer­den sollten, die noch nach Generationen einen neuen Bauwillen dokumentieren. In der Tat sind diese in noch nicht 2% Jahren geschaffenen Parteibauten nicht nur ein symbolischer Ausdruck der Kraft und Größe der nationalsozialistischen Bewegung, sondern auch Zeugen edelster Baugesinnung und eines bau­lichen Kunstschaffens, wie sie München Jett den Ludovizianischen Zeiten nicht mehr erlebt hat.

DerFuhrerbau,

der sich in seiner Formgebung und seinem Baustoff ebenso wie der Verwaltungsbau harmonisch den Bauten des Königsplatzes anpaßt, enthält m fei­nem ersten Stockwerk den 700 Personen fassenden für feierliche Akte der Bewegung bestimmten Kon - greßsaal, in dem sich vor den 40 Senatssitzen im Halbrund ansteigend die Sitzreihen aufbauen. Für die riesigen Wandflächen des Kongr^saales sind nach einer Idee des Führers große Gobe- l i n s m i t D a r st e l l u n g d e r G e s ch i ch t e d e r Bewegung gedacht. Den Zugang zum Kongretz­saal vermitteln großangelegte Aufgänge in den beiden Treppenhallen beiderseits des Kongreßsaales. Die Treppenhallen sind in den zwei Haupt­geschossen durch offene Wandelhallen ver­bunden. Außer den Wandelhallen und RepräseiUa- tionsräumen im Hauptgeschoß liegen in den Ge­schossen an allen Punkten A r b e i t s r ä u m e. Im Untergeschoß ist ein Restaurant für etwa 400 Sitze samt allen dazu gehörigen Nebenräumen vor­gesehen. Im Keller gelangte ein vorbildlicher Luft­schutzraum zur Ausführung.

Der Verwallungsbau,

der in seinem Aeußern dem Führerbau gleicht, baut sich auch im Innern auf derselben Maßeinheit und Harmonie auf. Die repräsentativen Räume sind beim Verwaltungsbau zugunsten der Arbeitsräume eingeschränkt. Zwischen den beiden Treppenhallen liegen Schranksäle in zwei Geschossen, darüber eine Bibliothek. Den Hauptbestandteil dieses Baues bildet die Kartothek der Partei, für die etwa 250 Panzerschränke bestimmt sind. Die Monumentalbauten werden selbstverständlich alle Einrichtungen moderner Hygiene und techni­scher Hilfsmittel erhalten, wenn auch die Technik m diesen in den edelsten Formen gestalteten Kultur­

bauten nur unsichtbarer Diener bleiben soll. Als einzigen plastischen Schmuck werden die in hellem Donaukalkstein aufgeführten Parteibauten die in Bronce gegossenen Hoheitszeichen tragen.

Die technischen Einrichtungen.

Die beiden Bauten in ihrer Monumentalität gleichermaßen Sinnbild der nationalsozialistischen Bewegung wie der deutschen Kunst haben je einen umbauten Raum von 100 000 Kubikmeter und sind durch einen Doppelkanal von 105 Meter Länge miteinander verbunden, nämlich einen Gehtunnel, der dem Verkehr von Haus zu Haus dient, und einem Rohrkanal für alle Heiz-, Licht-, Kraft-, Telephon- und Meldeleitungen. Eine eigene Zentrale wird der Versorgung der Bauten mit Heizung, Warmwasser, Lichtund Kraft dienen, und der Flügelbau, der diese Zentrale aufnimmt, wird auch ein eigenes

Scherl-Bil dma temdienst

Postamt, die Telephonzentrale, Büroräume, Dienstwohnungen usw. enthalten.

So ist auf der Grundlage der von Prof. T r o o st hinterlassenen Pläne und Modelle unter Führung seines langjährigen Mitarbeiters Architekt Prof. Gall ein gewaltiges Wert entstanden. Es gibt München einen Versammlungsplatz, wie ihn in dieser erhabenen Schönheit und Größe nur wenige Städte der Welt besitzen. Es schafft zugleich der nationalsozialistischen Bewegung jene repräsen­tativen Führerbauten, die ihrer Bedeutung würdig sind. Das Werk gibt München ein neues Ge­sicht und läßt mit vollem Recht von einem neuen München im neuen Deutschland sprechen. Als großartige, von edelstem Geist er­füllte Bauschöpfung gereicht dieses Werk München zur Zierde, Stolz und Ehre. Es ist aber auch ein edles Symbol der Gestaltungskraft und des Kultur­willens des von Adolf Hitler geführten national­sozialistischen Deutschland.

Großer Abend der Reichskulturkammer

am Samstag, dem 2.November im Opern­haus in Frankfurt a. M.

Der Abend beginnt nicht, wie in Presse uni Rundfunk bekanntgegeben, um 21 Uhr, sondern bo>. reite pünktlich um 20 Uhr.

Alleinige Vorverkaufsstelle für den ganzen (Bau: Frankfurt a. Ul., Buchgasse 11 (Reichskammer der bildenden Künste), Telephon 29 891.

Proletariat und ftaffe.

Italien ist durch den Widerstand, den die aus­wärtige Politik des faschistischen Regimes gefunden hat, in eine starke innere Bewegung der Geister getreten, die sich in den letzten öffentlichen Kundgebungen Mussolinis interessant wiederspie­gelt. Schon vor einiger Zeit hat er Italien als den großen Proletarier" unter den Völ­kern bezeichnet, damit aber zunächst wohl nur schlaßwortartig darauf Hinweisen wollen, daß es als Übervölkertes, auf die Rohstoffe anderer Länder angewiesenes und in der früheren Verteilung der Welt benachteiligtes Land die Rolle eines Aschenbrödels unter den Nationen spielen muß, von denen ihm viele unter dem Gesichts­punkte historischer und kultureller Geltung eigent­lich nachstehen müßten. Seinen Krieg in Afrika führt ja Italien hauptsächlich unter Berufung auf diesen Umstand, indem es sich so als Führer eines dynamischen Gesetzes der internationalen Politik gegen die Kräfte der konservativen Beharrung, der Verteidigung des heutigen Besitzstandes und der Statik veralteter Verträge bekennt. Gerade diese Rechtfertigung seines Vorgehens gegen Abessinien hat in der Welt viel Verständnis gefunden, sogar in England, dessen Stellung am meisten durch diese revolutionäre Theorie bedroht wird. Wie einst der Sozialismus als Bewegung zugunsten des vierten Standes tief in die Anschauungen des Bürgertums hineingriff, so scheinen wir jetzt in der interna­tionalen Politik in eine Epoche zu kommen in der das Wort von denProletariern unter den Völkern" eine Rolle zu spielen berufen ist.

In einer Rede, die der Duce an Bauernver- t r e i tu n g e n aus ganz Italien gerichtet hat, erwei­terte er den Begriff von Italien als einem prole­tarischen Staat auch auf das Gebiet der inneren Politik. Dies ist ein neuer Akzent in der Entwick­lung des italienischen Faschismus, der bisher das soziale revolutionäre Element, das in seinen Ursprüngen zweifellos auch enthalten war, eher zurückzudrängen, als voranzustellen geneigt war. Es ist also sehr bedeutungsvoll, daß Musso­lini in einer entscheidenden Stunde, die das von ihm geschaffene Regime zu durchlaufen hat, die Z e r - störung desplutokratischen Staates" als Ziel proklamiert und daß er den afrikanischen Krieg als einen Weg zu diesem Ziele bezeichnet. Die innerpolitiscben Beweggründe, die ihn zu die­ser überraschenden Formulierung veranlaßten, kann man nur vermuten. Sie werden nach der positiven Seite darin zu finden sein, daß er durch die Ge­neralmobilisierung des ganzen Volkes, durch die un­absehbaren Opfer, die der Krieg selbst, aber auch die wirtschaftlichen Sanktionen gerade den brei­ten Massen auferlegen werden, in erster Linie auf die Kraft und den Willen dieser Schichten zum Durchhalten angewiesen ist, wenn er nicht durch innerenDefaitismus" gezwungen werden will, auf halbem Wege umzukehren. Nur wenn dem italienischen Bauern und Arbeiter glaubhaft gemacht werden kann, daß er nicht f ü r eine imperialistische Idee oder gar zum Nutzen einer aus dem Kriege gewinnenden Ober­schicht nach Afrika zu gehen oder zu Hause zu hun­gern hat, daß sich vielmehr mit einem Siege Ita­liens gegen seine äußeren Feinde auch sein eigener Sieg im Staate selbst verbindet, wird Mussolini auf die Zähigkeit des ganzen Vol­kes rechnen können, die er bei feinem kühnen Un­ternehmen vorausgesetzt hat, obwohl sie nicht zu den hervorragendsten Eigenschaften des italienischen Volkscharakters gehört. Nach der negativen Seite mög^n bei der neuen Parole Erfahrungen der Ge­genwart mitgespielt haben, die zeigten, daß die Wirkung der internationalen Widerstände, auf die Italien gestoßen ist, in den Kreisen des Bürger­tums und des Besitzes stärker gewesen ist, als in der großen vom Faschismus teilweise leidenschaft­lich erfaßten Masse des Volkes.

Besonders wenn dies letztere richtig ist, so würde daraus heroorgehen, daß es dem Faschismus nicht gelungen ist, die volle geistige Einheit des Volkes in seiner Lehre zu verwirklichen. Ob die neue Prägung des Begriffs Proletariat dazu der richtige Weg ist, scheint uns von unserem deutschen Standpunkte aus zweifelhaft zu sein. Der National­sozialismus hat von Anfang an jede Scheidung des Volkes nach sozialen, berufs- und klassenmäßigen Gliederungen abgelehnt. So ist auch der Be­griff des Proletariats, mit dem der Marxismus und die internationale Sozialdemokratie den Klassen­kampf und die Zerstörung des Nationalstaats bestritt, aus dem deutschen politischen Sprachgebrauch und aus der Vorstellungswelt des deutschen Arbeiters verschwunden, denn das Band, das ihn an den nationalsozialistischen Staat bindet, ist nicht das der äußeren Lebenshaltung und der zufälligen so» zialen Stellung, sondern das der blut - und art* mäßigen Gemeinschaft. Gerade diesen hö­heren Begriff und Ursprung der Volksgemein­schaft hat der Faschismus bisher abgelehnt und ge-

Die Feier des 9. November.

Oie Toten des Opfergangs vom 9. November 1923 werden in die Ehren­tempel am Königsplatz übergeführt.

München, 27. Okt. <DNB.) Wie die NSK. meldet, erfolgt am 7. November die feierliche Ueber- führung der bisher außerhalb Münchens beerdigten Toten des 9. November 1923 nach München. Sie werden im Laufe des 8. November auf dem Nordfriedhof aufgebahrt werden. Die Übrigen Toten des 9. November liegen in den Hallen des Nordfriedhofes, Ostfriedhofes und Wald­friedhofes aufgebahrt. An sämtlichen Särgen stellt die SA.-Gruppe Hochland.eine Ehrenwache.

Am Abend des 8. November findet eine Kund­gebung der alten Kämpfer von 1923 statt, an der auch d i e Hinterbliebenen der in München Gefallenen teilnehmen. Im Anschluß daran marschieren die alten Kämpfer kompanieweise nach den Friedhöfen, wo ihre gefallenen Kazneraden aufgebahrt sind. Von hier aus erfolgt nachts die Ueberführung der Toten auf Lafetten zur Feldherrnhalle. Die Ehren­eskorte wird dabei von der Wehrmacht gestellt, und den Lafetten folgen die Kameraden vom 9. No­vember 1923, eine Kompanie des Reichsheeres, ein Sturm SS.-Verfügungstruppe, eine Abteilung Ar­beitsdienst, ein Sturm SA., eine Gefolgschaft Hit­ler-Jugend, eine Bereitschaft Politischer Leiter.

Am Samstag, dem 9. November, marschieren die Kämpfer des Jahres 1923 vom Bürger­bräukeller durch die Straßen des historischen Marsches vom 9. November 1923 zur Feld- h e r r n h a l l e. Dieser Weg soll den O p f e r g a n g der nationalsozialistischen Bewegung veranschauli­chen. Der Weg von der Feldherrnhalle zu den Ehrentempeln versinnbildlicht den Sieg und die Auferstehung der Gefallenen im Jahre der Freiheit 1935. Unter Aufrufung des Namens der Gefallenen werden die Särge nachein­ander indie Ehrentempel gebracht und in den Sarkophagen b e i g e f e tz t. Dabei wird jeder Namensaufruf von der HI. mitHier" beantwor­tet Mit der Aufziehung der Ehrenwache vor den Tempeln findet die Feier ihren Abschluß.

Gleichzeitig finden imganzenReichFeiern statt die ortsgruppenweise unter Beteili­gung sämtlicher Gliederungen und der angeschlosse­nen Verbände durchgeführt werden. Bereits am Abend des 8. November werden an sämtlichen Gräbern und Mordstellen der im Kampf um dte nationalsozialistische

Bewegung Gefallenen Ehrenwachen auf­ziehen. Im Rahmen der Feier des 9. November findet bann die Ueberführung des ältesten Jahrganges der HI. in die SA. statt. Im Geiste der Blutzeugen der nationalsozialistischen Bewegung, die in diesen Tagen gefeiert werden, voll­zieht sich die ewige Erneuerung und Verjüngung der nationalsozialistischen Kampsfront, in die ein neuer Jahrgang von der HI. einschwenkt in die Front der SA.

Oie Wahlen in der Schweiz.

Keine nennenswerten Veränderungen.

Basel, 28. Okt. (DNB.) Die weiteren Wahl­ergebnisse zu den National- und den Ständerats­wahlen zeigen keine nennenswerten Ver­änderungen, so daß das bisherige Kräftever­hältnis zwischen bürgerlichen Parteien und Sozial­demokraten ziemlich bestehen bleiben dürfte. Ge­winne gleichen sich andernorts durch Verluste wie­der aus. Die Nationale Front, die Frei­wirtschaftler und die K o m m u n i st e n haben weiter an Stimmen eingebüßt. Die Sozial­demokraten haben wohl infolge der stärkeren Wahl­beteiligung und der Zunahme der Unzufriedenheit in einer Reihe von Kantonen mehr Stimmen er­halten; der von ihnen erstrebte Ruck nach links ist aber ausgeblieben. Innerhalb der bürger­lichen Parteien hat es einige Verschiebungen ge­geben.

Als bisher einzige Ueberraschung verzeichnet man den Erfolg der Duttweiler-Gruppe, die in Zürich fünf Sitze erringen konnte. Diese neue Partei vertritt die Interessen des früher auch in Deutschland bekanntenMigros" - Lebens- mit tel Handels, der mit großen Kraftwagen, die als fahrende Lebensmittelläden bezeichnet wer­den können, die unmittelbare Beliefe­rung der Verbraucher mit Lebens­mitteln aller Art durchführt. Zum Schutze des Kleinhandels haben einzelne Kantone der Schweiz diese Handelsform verboten. Ferner wird derMi- gros"-Handel erklärlicherweise von den Konsum­vereinen und dem selbständigen Einzelhandel sowie auch von der Arbeiterschaft in den Städten und von der Landwirtschaft bekämpft.