Ausgabe 
28.11.1935
 
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GESCHENKE

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das Stück 4 bis 10, Eier, inländische, ungezeichnete 10 bis 11, bulgarische, frische. Kl. B I 12, bulgarische Kühlhauseier, Klasse B 11, Wirsing, das Pfund G bis 15 der Zentner 8 Mk., Weißkraut, das Pfund 5 bis 8 Pf., der Zentner 5 Mk., Rotkraut, das Pfund 8 bis 12 Pf., der Zentner 8 bis 10 Mk., Gelbe Rüben, das Pund 8 bis 10 Pf., Rote Ruben 8 bis 10, Spinat 12 bis 15, Unterkohlrabi 8, Grün-

Das dritte WHW. des deutschen Volkes ist wiederum Ausdruck nationaler Solidarität!

kohl 15 bis 20, Rosenkohl 20 bis 30, Feldsalat 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 30 bis 50 Pf., Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kürbis 5 bis 7, Kartoffeln, das Pfund 4 Pf., der Zentner 3,20 bis 3,40 Mk., Aepfel, das Pfund 12 bis 30 Pf., der Zentner 12 bis 25 Mk., Birnen, das Pfund 15 bis 25 Pf., Nüsse 50 bis 60, Zwetschen- honig 40 bis 45, junge Hähne 90, Suppenhühner 75 bis 85, Gänse 90 Pf. bis 1 Mk., Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 10 bis 60, Salat 8 bis 10, Endivien 8 bis 10, Oberkohlrabi 8 bis 10, Lauch 5 bis 12, Rettich 5 bis 10, Sellerie 5 bis 25, Radieschen, das Bund 15 Pf.

Bett.: Gemeindehundesteuer.

Bekanntmachung.

Die Gemeindehundesteuer für das Kalenderjahr 1936 ist wie folgt festgesetzt worden:

1. wenn der Beginn des Hundebesitzes

in die Zeit vor dem 1. Juli fällt 24, RM.

2. vom 1. Juli ab für jeden Hund 12,

Für den mehrfachen Hundebesitz werden folgende Zuschläge erhoben:

für den zweiten Hund 24, RM.

dritten 48,

vierten 96,

usw., so daß für jeden weiteren Hund der Zuschlag sich verdoppelt. Die Höhe des Zuschlags regelt sich wie oben unter 1 und 2 nach dem Zeitabschnitt, in dem der mehrfache Hundebesitz eingetreten ist.

Erhebungsstelle bleibt auch für das Kalenderjahr 1936 die Stadtkasse Gießen.

Diejenigen hiesigen Einwohner, die im Laufe dieses Jahres Hunde abgeschafft, aber noch nicht abgemeldet haben, wollen dies spätestens bis zum 31. Dezember 1935 entweder mündlich oder schrift­lich auf dem Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer 24, in der Zeit von 8 bis 12 Ahr anzeigen. Vordrucke für schriftliche Abmeldungen sind dort erhältlich. Die Verbindlichkeit zur Entrichtung der Hundesteuer dauert bei Nichtabmeldung auch im folgenden Jahre, und zwar so lange fort, als die entsprechende An­zeige versäumt wird. 6817C

Gießen, den 25. November 1935.

Bürgermeisterei Gießen: Ritter.

BtennOoWM Oer SlM Wen

Aus der Abteilung 21 des Stadtwaldes (Grün- berger Straße gegenüber der Artillerie-Kasern^ wird das folgende Brennholz zum Taxpreis ab­gegeben: 6816C

6,0 rm Eichenscheiter 1. Kl. \

8,0 Kiefernscheiter 1. Kl.

4,2 Eichenknüppel ) Abz.-Nr. 204236.

1,3 Birkenknüppel

28,9 Kiefernknüppel J

Das Holz muß umgehend abgefahren werden. Interessenten wollen sich an das Städtische Rech­nungsamt, Stadthaus, Bergstraße, Zimmer Nr. 8, wenden.

Gießen, den 27. November 1935.

Bürgermeisterei Gießen: Ritter, Oberbürgermeister.

Ala Anzeigen-Attiengesellschast

Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen und Zeitschriften

Glotzen / Schulsivaße Z

tragen und gestalten den Abend, zu dem die ganze Gemeinde eingeladen ist.

§ Mainzlar, 27. Noo. Die Kartoffel- Sammlung für das Winterhilfswerk er­gab in unserem Ort insgesamt rund 78 Zentner.

Kreis Schotten.

Weiterfeld, 27. Nov. Die Molkerei­genossenschaft e. G. m. b. H. Wetterfeld kann am kommenden Sonntag ihren neueingerich­teten Molkereibetrieb ihrer Bestimmung übergeben. Aus diesem Anlaß wird eine schlichte Feier statt- finden. Die neue Molkerei wurde nach Plänen des Gießener Architekten Schwan errichtet, der schon verschiedentlich in unserer engeren Heimat Molke­reien schuf.

Kreis Alsfeld.

# Ober-Ohmen, 27. Nov. Unser Totengräber Johannes Rühl, der im 80. Lebensjahre steht, versieht heute noch in unermüdlicher Weise das Amt des Totengräbers, das er in unserer Gemeinde nun­mehr seit 42 Jahren innehat. In dieser langen Zeit hat er bei der Bestattung von 483 Menschen mit­gewirkt. Neben seinem Amt ist er noch in gewissen­hafter Weise als Ehrenfeldpolizist und, trotz seines hohen Alters, auch als Waldarbeiter im Dienste der Riedeselschen Forstverwaltung tätig.

ss. Grebenau, 27. Noo. Bei der dieser Tage stattgefundenen Treibjagd des Jagdpächters Hch. Schmidt (Grebenau) kamen zehn Hasen zur

Strecke. Auch in unserer Gemeinde wurden von den Schulkindern Bucheckern gesammelt. Da in unserer Gegend nur überwiegend Nadelholzwal­dungen vorhanden sind und nur wenige Bestände Laubholz vorkommen, haben die Schulkinder mit ihren Lehrern besonders fleißig gesammelt und trotz­dem 3 6 Pfund zusammengebracht.

Mit dem Auto

gegen ein Langholzfuhrwerk.

Darmstadt, 27. Nov. (LPD.s In der ver- gangenen Nacht ereignete sich auf der Landstraße DarmstadtNieder-Ramstadt beim Kurhaus Traut­heim ein Verkehrsunfall, bei dem ein Darmstädter Kaufmann getötet wurde. Der Autofahrer stieß mit seinem Auto gegen ein Langholzfuhrwerk, an dem kein Rückstrahler angebracht war. Der Auto­fahrer wurde so schwer verletzt, daß er alsbald starb. Der Fuhrmann, der den ganzen Tag über gezecht hatte, wurde verhaftet und dem Amtsgericht zugeführt.

Wiederansiedlung des llhus auch im Lorscher Wald.

Lorsch, 27. Nov. (LPD.) In hiesigen Jäger­kreisen haben die erfolgreichen Versuche im Vogelsberg, die größte deutsche Eulenart, den Uhu, wieder heimisch zu machen, starkes Inter­esse gefunden. Man ist deshalb daran gegangen, zu

erreichen, daß der Uhu auch in dem ausgedehnten Lorscher Wald mit seinen heimlichen Forsten ver­suchsweise angesiedelt werden soll. Das Vorhaben wird von allen Jagd- und Tierfreunden lebhaft begrüßt.

Goldenes Militärjubiläum.

In Horneburg bei Stade konnte dieser Tage Oberst a. D. o. Z g l i n i tz k i sein goldenes Militärjubiläum feiern. Der verdiente Offizier, der 1866 in Schles­wig geboren wurde, kam zu Beginn des Jahres 1913 als Major zum Stab des hessischen Infanterie- Regiments Nr. 168 nach Offenbach und zog als Kommandeur des II. Bataillons Reserve-Jnfanterie- Regiment Nr. 88 ins Feld. Nach einer schweren Verwundung wurde er im September 1916 Regi­mentskommandeur des Reserve-Jnfanterie-Regi- ments Nr. 71 und 1918 in derselben Stellung zum Infanterie-Regiment Nr. 168 versetzt. Mit den 168ern war Oberst von Zglinitzki an den letzten Abwehrschlachten beteiligt, und mit ihnen zog er auch nach dem Waffenstillstand in die Friedens­garnison Butzbach ein. Er tat darauf noch Dienst bei der im Aufbau begriffenen Reichswehr und nahm 1920 seinen Abschied.

Gießener Dochenmarklpreise.

* Gießen, 28. Nov. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,55 Mk., Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse,

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