Ausgabe 
27.11.1935
 
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SJLtfpoit

ver-

Wirifchast

Kreisoberturnwarte verbunden. Ein Rückblick

lei-

vorge-

Auf neue Rechnung werden 459 520 Mark tragen.

1935 eine rück- Zell.

lag gan-

deres Augenmerk ist dabei auf das Riegenturnen zu legen. In den Kreisen werden dann im Vor­sommer nächsten Jahres die Kreisfeste Gelegenheit geben, das turnerische Können unter Beweis zu stellen. Die Kreisfeste müssen im Olympiajahr 1936 sehr frühzeitig gelegt werden. Nach einer Verfü­gung des Reichssportführers können bekanntlich während der Olympischen Spiele keine sonstigen sportlichen Veranstaltungen stattfinden, wie auch die vor und nach diesem Zeitraum angesetzten Ver­anstaltungen keinesfalls unter der Bezeichnung, in der das WortOlympia" vorkommt, durchgeführt werden dürfen. Mitgeteilt wurde ferner, daß die Deutsche Turnschule in Berlin am 1. Januar 1936 mit Lehrgängen für das Männer-, Frauen-, Ju­gend- und Kinderturnen ihre Tätigkeit wieder auf­nimmt. Warm setzte sich der Gauoberturnwart für die Durchführung der Winterhilfswoche in den Turnvereinen ein. Es müsse auf alle Fälle erreicht werden, daß die Summe, die der Gau vergangenes Jahr dem Winterhilfswerk zuführen konnte, diesen Winter noch Überboten werde. Im übrigen beschäf­tigte sich die Besprechung der Kreisoberturnwarte mit organisatorischen Fragen.

Kreisoberturnwart Huth (Kreis 9) richtete na­mens der Kreisoberturnwarte herzliche Dankworte an Gauoberturnwart Paul für seine wertvolle unermüdliche Arbeit, die er nach der Neuordnung von Turnen und Sport beim Aufbau des neuen Gaues Hessen geleistet hat.

Auflösung der Gchützenverbände.

Die drei deutschen Schützenverbände, der Deutsche Schützenbund, das Deutsche Kartell für Sportschie­ßen und der Reichsverband deutscher Kleinkaliber- Schützen, haben sich nach Anordnung des Reichs­sportführers am 1. Januar 1936 aufzulösen. Die Verbandsleitungen bleiben bis 31. Dezember 1936 Abwicklungsstellen ihrer früheren Verbände. Das Oachamt Schießen im Deutschen Reichsbund für eibesübungen vertritt der Deutsche Schützenver­band mit dem Fachamtsleiter Major a. D. von Cleve. Don der Auflösung werden die bestehen­den Vereine nicht berührt, auch der Sportbetrieb wird unverändert weitergeführt und alle bisher ge­pflegten Schießarten sollen weiterentwickelt werden. Zur Erfüllung der Aufgaben, die dem Deutschen Schützenverband bevorstehen, sind Kommissionen zur Beratung der organisatorischen und verwal-

M ö r i tz (München) mit einem Kleinwagen der Motorradfahrer Winkler auf DKW. suchen, bisherige Rekorde zu brechen.

Kurze Sportnotizen.

Wieder Rekordversuche auf der Autobahn.

Nachdem bereits vor kurzer Zeit der bekannte Motorradfahrer Ernst Henne auf der Autobahn­strecke bei Frankfurt mit seiner Maschine einen neuen Weltrekord ausfahren konnte, wollen am

die turnerische Arbeit, insbesondere auch auf die Mitarbeit beim Gießener Gaufest, des Jahres Li tete hin zur Besprechung der Aufgaben, die die Schulung in den Kreisen und Vereinen in den kommenden Wintermonaten zu lösen hat. Beson-

lasse. Darauf gestützt, beabsichtigt der Vorstand, die Verteilung einer StammaktieNdimdende für das Geschäftsjahr 1934/35 in Höhe von 5 (4) v. H. auf 33,4 Millionen Stammaktien dem Aufsichtsrat vor- zuschlagen neben den 6 v. H. auf 1,86 Millionen Mark Vorzugsaktien. Bei diesem Vorschlag wird die Möglichkeit ausreichender Abschreibungen und Rückstellungen gegeben sein.

* Elektrische Licht- und Kraftanla­gen AG., Berlin. Die günstige Entwicklung des Elektrizitätsabsatzes bei den Werken der Gesellschaft setzte sich in 1934 in steigendem Maße fort, so daß in diesem Jahre bei einer Steigerung von 12,3 v. H. gegenüber dem Vorjahre die bisher höchste Strom­

zen kaum verändert. Die Kundschaft war kaum am Geschäft beteiligt, auch der berufsmäßige Bör­senhandel verharrte in Zurückhaltung, zumal da heute wirtschaftliche Anregungen fehlten.

Die Kursabweichungen am Aktienmarkt be­trugen nur Bruchteile eines Prozentsatzes. Von chemischen Werten gaben IG. Farben und Scheide­anstalt je 0,5 v. H. und Deutsche Erdöl 0,25 v. H. nack. Montanpapiere lagen nahezu geschäftslos, zu­nächst kamen nur Buderus mit minus 1 v. H., Hoesch mit minus 0,40 v. H. und Stahlverein mit plus 0,13 v. H. zur Notiz. Am Elektromarkt lagen die Kurse eher etwas fester, so Licht & Kraft um 0,75 v. H., Felten um 0,50 v. H., RWE um 0,40 v. H., Lahmeyer, AEG. und Schuckert waren unverändert, nur Gesfürel und Siemens bröckelten leicht ab. Sonst eröffneten Daimler Motoren 0,13 v. H., Zell­stoff Aschaffenburg 0,25 v. H. höher, Gebr. Jung- hans 0,50 v. H., Nordd. Lloyd 0,40 v. H. leichter,

gestaltete Morgenfeier, bei der Gauoberturnwart Paul ehrend der Toten gedachte. Das Lied vom guten Kameraden beschloß die kurze Feierstunde.

Mit dem Lehrgang war eine Sitzung der DT.- " auf

Rhein-Mainische Börse.

INitlagsbörse still und behauptet.

Frankfurt a. M., 26. Nov. Die Börse auch heute überaus still und im großen und

Nach unverändert 450 000 Mark Abschreibungen auf Beteiligungen und 182 806 (17 741) Mark Abschrei­bungen auf Wertpapiere ergibt sich zuzüglich 445 072 (420 905) Mark Vortrag ein Gesamtgewinn von 2 085 327 (1951711) Mark. Daraus sollen 7 (6,5) v. H. Dividende auf 22,50 Millionen Mark dividendenberechtigte Stamm-Aktien verteilt werden, wovon 0,50 v. H. dem Anleihestock zu überweisen ist.

heutigen Mittwochvormittag der Auto-Union-Fahrer und

abgabe errechnet wurde. Das erste Halbjahr zeigte gegenüber der gleichen Vorjahreszeit (Steigerung von 11,9 v. H., abgesehen von den läufigen Äbsatzzahlen beim Elektrizitätswerk

Oie Beschäftigung der Industrie im Oktober.

Die Beschäftigung der Industrie hat sich im Okto­ber saisonmäßig leicht vermindert. Nach der Indu­strie-Berichterstattung des Statistischen Reichsumts hat die Zahl der beschäftigten Arbeiter von 66,3 v. H. im September auf 66 v. H. der Arbeiterplatzkapazität im Oktober abgenommen. Die Gesamtzahl der gelei­steten Stunden ist von 61,3 v. H. auf 61,1 v. H. der Arbeiterstundenkapazität zurückgegangen. Die durch­schnittliche tägliche Arbeitszeit hat sich kaum ver­ändert und beträgt rund 7% Stunden.

Die Beschäftigung im Oktober stand unter dem Einfluß einander entgegenwirkender Saisonkräfte; dobei haben sich die abwärtsgerichteten vorzugsweise in den Produktionsgüterindustrien durchgesetzt. Ihr Arbeltsvolumen hat sich im ganzen um 1 v. H. der Kapazität vermindert.

Demgegenüber haben die Jnvestitionsgüterindu- strien ohne ausgeprägte Saisonbewegung ihren Auf­trieb größtenteils fortgesetzt.

Die 'Verbrauchsgüterindustrien sind durch die Vor­bereitungen für das Herbst- und Weihnachtsgeschäft weiter angeregt worden.

Oie Verteilung der Futtermittel.

Die Pressestelle der Landesbauernschaft Hessen- Nassau teilt mit, daß weder der Getreidewirtschafts­verband Hessen-Nassau, noch die Landesfachschaft der Getreide- und Futtermitteloerteiler die Vertei­lung von Futtermitteln vornehmen, sondern daß hierfür einzig und allein die Futtermittelaußen­stelle der Land^sbauernschaft Hessen-Nassau FI. A. III Frankfurt a. M., Bockenheimer Landstraße 25, zu­ständig ist. Alle Anfragen bezüglich Futtermittelzu­teilung sind dorthin zu richten.

*

* Deutsche Erdölgewinnung im O k - tob er. Wie der Amtliche Pressedienst mitteilt, be­trug die deutsche Erdölgewinnung im Oktober nach den vorläufigen Ergebnissen der amtlichen Statistik 33 237 Tonnen, gegen 32 091 Tonnen im Vormonat und 26 218 Tonnen im Monatsdurchschnitt 1934.

* Metallgesellschaft A G., Frankfurt am Main. In Bestätigung der Ankündigung von Mitte September über den befriedigenden Verlauf des Geschäftsjahres 1934/35 teilt die Gesellschaft dem Fwd. nunmehr mit, daß die Bilanzarbeiten zwar noch nicht beendet sind, daß indessen der Ab­schluß sich bereits in großen Zügen überblicken

Sieben Kartenarten für die Olympischen Spiele in Berlin sind bereits ausverkauft. Es sind dies: Olympia-Stadion-Pässe in allen drei Platz­arten, Einzelkarten für Eröffnungsfeier in allen drei Platzarten, Einzelkarten für Schlußfeier in allen drei Platzarten, Doppelkarten für Eröffnungs­feier und Festspiel in allen drei Platzarten und Einzelkarten für den Schlußtag der reitsportlichen Wettbewerbe in allen drei Platzarten sowie Dauer­karten für Schwimmen zweiter Platz.

Roderich Menzel, der tschechische Davis­pokalspieler, wurde jetzt im Rahmen eines Länder­kampfes Japan Tschechoslowakei von dem Ja­paner Pamagishi mit 6:1, 2:6, 6:4 zum zweiten Mal geschlagen. Den Länderkampf gewann Japan mit 3:2 Punkten.

Die deutsche Tennismannschaft für den vom 29. November bis 1. Dezember in Ham­burg stattfindenden Hallen-Kampf gegen Schweden spielt mit G. v. (Tramm, H. Henkel, K. Lund und H. Denker. Schweden tritt mit Deftberg, Schröder, Nyström und Stighammer an.

Ein Skispringen auf dem Zugspitz­platt vereinte am Sonntag 70 bayrische Sprin­ger am Start. Sieger wurde der Frauensteiner Haselberger vor Anton Bader- Parten­kirchen.

Kanadas Teilnahme am Olympia wurde jetzt in Halifax vom Olympischen Komitee endgültig beschlossen. Die Kanadier werden sich so­wohl an den Sommerspielen 1936 in Berlin als auch an den IV. Olympischen Winterspielen in Gar­misch-Partenkirchen beteiligen.

Erfolgreiche Heffenturnerinnen beim Olympia-Turnen in Wiesbaden.

Die am Sonntag in Wiesbaden durchgeführten Ausscheidungskämpfe im Geräteturnen der Frauen, zu denen die besten Turnerinnen der Gaue Mittel­rhein, Südwest und Hessen angetreten waren, hat­ten den Zweck, die zu den Deutschen Meisterschaften und gleichzeitig zu der zu bildenden Olympia-Kern­mannschaft zu entsendenden Frauen zu ermitteln. Es waren 16 Hebungen an den verschiedensten Ge­räten durchzuturnen, die an die Bewerberinnen die höchsten Anforderungen stellten. Von den 23 Be­werberinnen werden die neun Besten zu den Deut­schen Meisterschaften in Magdeburg (8. Dezember) entsandt, darunter drei Hessenturnerinnen (Kun­kel - Eschwege, Schwab- Hanau und Schnei­der- Wetzlar), die sich sehr gut placierten. Anne­liese Kunkel- Eschwege konnte sich mit 902 Punk­ten an 2. Stelle behaupten, Friedel Schwab- Hanau wurde Dritte mit 896 Punkten und Erika Schneider- Wetzlar 7. mit 880 Punkten. Als Beste des Ausscheidungswettbewerbs ging Mia Schwalter vom Turn- und Fechtklub Ludwigs­höhe mit 908 Punkten hervor.

Lehrgangsarbeit im Fachamt I.

Der Gau XII Hessen führte Samstag und Sonn­tag unter Leitung von Gauoberturnwart R. Paul in Gießen einen Lehrgang durch, der der Grund­schulung galt. Als Lehrwarte waren Kreismänner- turnwart Becker (Kassel), Kreismännerturnwart Reuter (Gießen) und Hahn (Esch) tätig. In fleißiger Arbeit wurden die etwa 30 Lehrgangs­teilnehmer aus allen Teilen des Gaues in die Methodik der turnerischen Grundschule ein­geführt. Dazu kam eine gründliche KaMpfrichter- ausbildung und eine eingehende Behandlung des Vereinsriegenturnens, dessen Aufbau durch an­schauliche Lehrbeispiele erläutert wurde. Die Sonn­tagsarbeit fand ihre Einleitung durch eine würdig

tungstechnischen Aufgaben sowie für die sportlichen Fragen eingesetzt worden. Zu den Kommissionen, die ihre Arbeit im Dezember 1935 aufnehmen, ent­senden die drei Verbände je zwei Mitglieder.

Deutschlands Militär-Skiläufer im Allgäu

Fünfzehn Skiläufer der Wehrmacht, aus denen später die deutsche Militär-Skipatrouille für die IV. Olympischen Winterspiele gebildet werden soll, bezog jetzt in Oberstaufen Quartier, wo die Mannschaft unter Leitung des Norwegers Lingsom em zweiwöchiges Training ausgenommen hat. Die Hänge desHündle", die eine 30 Zentimeter starke Schneeschicht aufweisen, eignen sich besonders für das Training der Wehrmacht-Skiläufer, unter denen sich auch Herbert Leupold befindet.

Amerika und Schmeling.

Der frühere Weltmeister der Schwergewichts­boxer, Max Schmeling, hat jetzt ein Angebot des Madison Square-Garden Neuyork erhalten, im Juni nächsten Jahres zum Titelkampf gegen den derzeitigen Weltmeister Jimmy Braddock anzu­treten. Allerdings soll vorher das Kräfteverhält­nis zwischen Braddock und Louis geklärt werden. Falls diese Klärung nickt zustande komme, solle Schmeling vorher gegen Louis boxen. Der Deutsche versucht gegenwärtig, die Neuyorker Veranstalter zu einem Titelkampf mit Braddock ohne vorherige Einschaltung von Louis zu bewegen.

Fußball der Gauliga-Mannschasten.

Im Gau Nordhessen steigt am kommenden Sonn­tag als wichtigstes Spiel die Begegnung Kassel 03 gegen Borussia Fulda. Wenn Fulda nicht alle Meisterschaftshoffnungen einbüßen will, dann muß es diesen Kampf für sich entscheiden. Der SV. Bad- Nauheim könnte zuhause gegen den Spielverein Kassel zu seinem ersten Siege kommen und Kur­hessen Marburg dürfte ebenfalls auf eigenem Platz gegen die Namensvettern aus Kassel siegreich bleiben.

während Westdeutsche Kaufhof, Südd. Zucker, Conti Gummi und Hapag unverändert lagen. Etwas höher gesucht waren Holzmann mit ca. 87 (85,50).

Der Rentenmarkt lag freundlich und hatte teilweise auch etwas lebhafteres Geschäft. Im Vordergrund standen zertif. Dollar-Bonds, insbeson­dere Preußen und Spargiro. Späte Reichsschuld- buchforderungen gewannen 0,13 v. H. auf 97,40, Zinsvergütungsscheine (91,10) und ÄommunaI=Um= schuldung (88,50) lagen unverändert, Altbesttz lagen mit 112,65 (112,70) knapp gehalten. Von Aus- ianörenten wurden Mexikaner, insbesondere 5 v. H. äußere Gold und 5 o. H. Silber mit 11,50 (11,13) bzw. 5,30 (5,25) lebhafter, umgesetzt. Ungarn Gold lagen mit 9 v. H. unverändert.

Im Verlaufe konzentrierte sich das Geschäft fast ausschließlich auf den Markt der zertif. Dollar- Bonds, an dem beachtliche Umsätze stattfanden. 6proz. Preußen stiegen auf 61,50 nach 60,25, 7proz. Spargiro auf 61 nach 60 und 6,5proz. Bayern Staatsanleihe auf 61,25 nach 60,13. Der übrige variable Rentenmarkt lag sehr ruhig und unver­ändert. Pfandbriefe blieben bei kleiner Nachfrage behauptet, während Stadtanleihen z. T. weiter etwas adbröckelten. Von Ausländern blieben Mexi­kaner beachtet.

Am Aktienmarkt hielt die Geschäftsstille unver­ändert an, die Kurse lagen aber recht widerstands­fähig, Scheideanstalt gaben nochmals 0,50 v. H. auf 215 nach, ferner gingen Reichsbankanteile auf 179,75 (181,13) zurück. Fester lagen Rheinftahl mit 104 (103,25). Am Kassamarkt soll morgen für Hei­delberger Straßenbahn auf der Basis von 4,5 (zu­letzt 5 v. H.) eine Notiz versucht werden. Tages­geld unverändert 2,5 v. H.

Abendbörse behauptet.

Die Abendbörse lag sehr ruhig und brachte sowohl am Aktien-, wie am Rentenmarkt kaum Veränderun­gen gegen den Mittagsverkehr. Es herrschte allge­mein Zurückhaltung. Etwas schwächer lagen nach der lebhaften Aufwärtsbewegung von heute mittag zertifizierte Dollar-Bonds, bei allerdings geringen Umsätzen. 6proz. Preußen 61 (61,75), 7proz. Spar­giro 60,75 (61,50).

U. a. notierten: Altbesitz 112,75, JG.-Farben-Bonds 126,25, 6proz. Krupp 103,75, 6proz. Hoesch 103,40, 4proz. Rumänen 4,85, 4,20proz. Oesterr. Silberrente 1,13, 4,5proz. Nat. Mexikaner p. 1926 5,25, Adca 68,25, Braubank 113,50, Commerzbank 84, DD-Bank 84, Dresdner Bank 84, Harpener 106, Mannesmann 79,50, Rheinstahl 103,75, Laurahütte 21,25, Stahl­verein 76,50, Aku 52,25, Bekula 135, JG.-Chemie volle 163, JG.-Chemie leere 141,50, Conti Gummi 157, Daimler 90,25, Scheideanstalt 214,50, Deutsche Linoleum 136,50, JG.-Farben 149,50, Gesfürel 122,

ZRinbermarff in Gießen.

Auf dem gestrigen Rinder-Nutzviehmarkt in Gießen standen 715 Stück Großvieh, 182 Fresser und 134 Kälber zum Verkauf. Es kosteten a) Milch­kühe ober hochtragende Kühe 1. Qualität 390 bis 510, 2. Qualität 290 bis 380, 3. Qualität 170 bis 280. Rinder, XA-- bis Xjährig 100 bis 175, bis 2jährig 170 bis 260, tragend 240 bis 460. Kälber bis 2 Wochen 40, bis 4 Wochen 60, bis 6 Wochen 78 Mark. Marktverlauf schleppend. Nächster Markt 10.. Dezember.

Frankfurter Obst- und Gemüsemackt.

Frankfurt a. M., 26. Nov. Der Gernüse- rnarkt blieb durchweg gut beschickt, das Geschäft nahm einen schleppenden Verlauf. Für Spinat, Wirsing, Weißkraut und Rotkraut haben sich die Preise leicht erhöht. U. a. notierten: Blumenkohl Stück 15 bis 40, Eskarol 5 bis 10, Feldsalat 20 bis 25, Karotten 3 bis 5, Kohlrabi 3 bis 5, Kopfsalat (Mistbeet) 8 bis 12, Kopfsalat (Freiland) 4 bis 6, Meerrettich 35 bis 45, Rosenkohl 15 bis 20, Rote Rüben 4 bis 6, Rotkraut 5 bis 7, Sellerie je nach Größe 5 bis 30, Sellerie 50 Kilogramm 7,50 bis 12, Spinat 4 bis 7, Haus-Tomaten 25 bis 30, Frei­land-Tomaten I 15 bis 18, II 8 bis 12, Weißkraut 4 bis 5, Wirsing 4 bis 5%, Weiße Rüben 5 bis 6, Zwiebeln 7% bis 8%.

Am Obstmarkt ergaben sich keine Verände­rungen von Belang, trotz unbefriedigender Nach­frage zogen die Preise weiter an. Ausländische Er­zeugnisse wurden bei gutem Angebot lebhaft um­gesetzt. U. a. notierten: Aepfel I 25 bis 30, II 18 bis 22, Wirtschaftsäpfel 14 bis 18, Goldparmänen 20 bis 30, Suiten 18 bis 22, Birnen I 25 bis 30, II 18 bis 24, Kochbirnen 12 bis 15, Le Sedier I 20 bis 25, Mollebusch 25 bis 30, Pastoren I 18 bis 22, II 14 bis 16, Erdnüsse 5 Pfundpackung 2,75 bis 2,80, Haselnüsse 32 bis 45, Kastanien 12 bis 18, 22 bis 25 itaL, Mandarinen 19 bis 25, Trauben 43 bis 50, Walnüsse 35, itaL 32 bis 42, rum. 32, Paranüsse 40 bis 45, Zitronen 3 bis 4XA, Apfel­sinen 18 bis 25 span.

Frankfurter Pferdemärkte 1936.

Die Frankfurter Pferdemärkte wurden für das Jahr 1936 wie folgt festgesetzt: 7. Januar, 4. Fe­bruar, 3. März, 24. März, 28. April, 26. Mai, 7. Juli, 18. August, 6. Oktober, 1. Dezember.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Sombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin'

Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß« kurs

Schlußt. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. 2Jlittag» börse

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Schlußt. Abend« börsc

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Schlußk. Mittag­börse

Datum

25.11

26.11

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Datum

25-11-

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Öatum

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6% Deutsche NeichSanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

AuSlos.-Rechten .............

4/,% Deutsche Reichöpostschatzan Weisungen von 1931, I.......

6% etjem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 1,02%) ............

4%% ehern. 8% Hessische Landes' baut Darmstadt Gold 91.12....

6%% ehem. 4/,% Hess. Landes. Hypothekenbank DarmstadtLiaui

4'/.% ehem. 8% Darmst. Komm.

LandeSb.Goldschuloverlchr. N.6 Oberhelsen Provinz-Anleihe mit

AuSlos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An> leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

4H% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar btS 1935

6/2% ehem. 4'/-% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Psandortese.......

6/i% ehem. 4/r% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

4/i% ehem. 8% Pr. Landeüpfand- brtefanstalt, Pfandbriefe R. 19 4/i% ehem. 7% Pr. Landespfand.

briesanst., Gold Komm. Lbl.VI Steuergutsch.Verrechnungsk. 34-38

4% Oesterretchtsche Goldrente.... 4,20% Oestcrreichische Stlberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/.% deSgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Serie 1.....................

100,4

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amburg-Amerika-Paket .....0

amburg-Südam. Dampfschiff. 0 orddeutscher Lloyd .........o

-G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 berliner Handelsgesellschaft ... g ommerz- und Privat-Bank ... 0 putsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................o

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Ilse Bergbau ............... 6

Ufe Bergbau Genüsse........ 8

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Mansselder Bergbau......... 5

Kokswerle .................. g

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinstahl .................. 4

Vereinigte Stahlwerke........0

Ltavt Minen ............... 0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7/,

3. G. Farben-Jndustrie.......7

Scheideanstalt............... 9

Goldschmidt ................ 5

Rütgerswerke ............... g

Metallgesellschast............. 4

Philipp Hol, mann........... 4

Zementwerk Heidelberg ...... 7

Cementwerk Karlstadt......... 6

Schultheis Patzenhofer ....... 4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg................... 5

Zellstoff Waldhof ............ 6

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum........... g

Orenstein S Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof......... 0

Ehade.................... 7»/,

Accumulatoren-Fabrik.......12

Eonti-Gummi............... g

Grttzner....................0

Mainkraftwerke Höchst N.M.... 4

Süddeutscher Zucker........10

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18,25

125

121,5

188

149,5

214,5

102,75

112

106,5

87

114,5

129

52,25

110,5

75,75

90,25

136,5

25,75

290,5

157

26,75

87,75

200

118,13 114,25

209 102,25 76,25 18,25 126,5

122

189

150

102,25

113 106,75

85^5

102 51,75 102,13

111

76

126

90

137

76,5

25,5

289 168,25

157

200

118,13

114

209

103,75

76,5 18,25 125,5

122

188

149,5

102,65 112,25 106,75

87

101,9

52,4 101,25

110,5

76

127 90,65 136,5 76,75

25,9

292

156,5

£

200

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 211.

Banknoten.

25.November

26.November

Amtliche Geld |

kotierung Brief

Amtliche Notierung

Geld

1 Aries

Buenos Atre.

0,679

0,683

0.681

0,685

Brüssel.....

42,02

42,10

42.03

42,11

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0.141

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,80

54,90

54,79

54,89

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,27

12,30

12,27

12,30

HeliingforS..

5,405

5,415

5,405

5,415

Paris .....

16,36

16,40

16,36

16,40

Holland ...

167,98

168,32

168,03

168,37

Italien.....

20,13

20,17

20,13

20,17

Japan ......

0,712

0,714

0,714

0,716

Jugoslawien

5,634

5,646

5,634

5,646

Oslo..... :

61,61

61,73

61,60

61,72

Wien.......

18,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon...

11,13

11,15

11,13

11,15

Stockholm...

63,25

63,37

63,25

63,37

Schweiz ...

80,32

80,48

80,29

80,45

Lpanien....

33,87

33,93

33,88

33,94

Prag.......

Budapest ...

10,26

10,28

10,265

10,285

Neuyork ...

2,486

2,490

2,486

2,490

8erlir>,26.November

Geld

Brief

Amerikanische Noten..............

2,438

2,458

Belgische Noten..................

41,89

42,05

Dänische Noten .................

54,58

54,80

Englische Noten .................

12,235

12,275

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

16,31

167,61

16,37

168,29

Italienische Noten................

19,46

19,M

Norwegische Noten ..............

61,44

61,68

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,08

63,34

Schweizer Noten.................

80,11

80,43

Spanische Noten.................

33,52

33,66

Ungarische Noten................