eitere Geldspenden für das WHW
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Gesamtsumme
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Das Helmatbuch vom deutschen Walde
Gesamtsumme der bisher ein- gangenen Geldspenden
Weitere Geldspenden in der Zeit
vom 13. bis 25. November.
RM.
18 593,79
der ge-
Berdunkelungsübung in Fulda
Fulda, 26. Nov. (LPD.) Am Dienstag fand in Fulda eine groß angelegte Verdunkelungs- Übung statt, die zum erstenmal in Fulda in die Hauptgeschäftszeit gegen 18 Uhr verlegt worden war, um aufzuzeigen, daß der Zustand der eingeschränkten Beleuchtung im Ernstfall den Verkehr nicht stören darf. Außerdem wurden alle entbehrlichen Hilfsmannschaften fortgelassen, so daß der Wirklichkeit soweit wie möglich entsprochen war. Die Uebung fand bei der Bevölkerung sehr gute Mitarbeit, und zur Zeit der völligen Verdunkelung war kaum noch ein Lichtschein in der Stadt zu sehen. Als Vertreter der Regierung wohnte Polizeimajor Hofmann der Verdunkelungsübung bei. Er sprach sich in der anschließenden Kritik sehr beifällig über den Verlauf der Uebung aus.
Große Geflügelschau in Frankfurt.
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Wetzlarj, tjn), (Bar- tußinben, !, Kr'rch- t, Mcke, )dn-Md- M (Kreis rg, Sinn,
Ihr an zur n Tage bis nterbrochen nur gültig, stempel bei rjeigung bß f die Soffen- tifchen Büb , Schacht 5 Sonntags-
(Ss ist vielfach Sitte, den Vögeln Brotkrumen und Kartoffeln zu streuen. Diese bekommen aber den meisten kleinen Vögeln schlecht und verursachen oft Krankheiten und den Tod. Es eignen sich:
Für Meisen, kleinere Spechte und Finken: Futter- ringe, Sonnenblumenkerne, Gurken- und Kürbiskerne, Hanf, Nußkerne, roher Talg, ungesalzener, in schmalen Streifen aufgehängtör Speck, gekochtes, nicht geräuchertes oder gesalzenes Fleisch.
Für Lerchen, Ammern, Finken, Zeisige: Heusamen, Dreschabfälle, Gartensamenabfälle, Mohnsamen, Hanfsamen.
Für Amseln, Drosseln, Stare: Weißdornfrüchte, Schnee- und Vogelbeeren, getrocknete Hollunder- und Heidelbeeren, Trauben von wildem Wein, Hagebutten, zerschnittene Aepfel und getrocknete Birnen, gekochtes, nicht geräuchertes oder" gesalzenes Fleisch oder Talggrieben.
Für Zaunkönige, Braunellen und Rotkehlchen: Kleine Mehlwürmer mit zerdrückten Köpfen, zerriebener Zwieback und damit vermischt etwas Mohnsamen.
Wer Vögel füttern will, tue das regelmäßig und schon früh am Morgen. Vögel können nicht lange ohne Nahrung sein, sie müssen nach der langen Winternacht sofort am gewohnten Platz Futter vorfinden. Wer nicht täglich füttern kann, der lasse es ganz, damit die Tierchen nicht vergeblich warten und dabei verenden.
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** Eine öffentliche Mahnung veröffentlicht die Stadtkasse in unserem heutigen Blatte. Säu-
Ferner gab er Aufschluß über verschiedene technische Fragen, die Anlage von Schlickfängen, die Technik der Druck- und Gegendruckschleusen in den Deichen, Deichausbesserungen und die Arbeiten und Verantwortlichkeiten der Deichgenossenschaften.
Schließlich sprach er von den modernen Bestrebungen der Landgewinnung unter der Initiative des Dritten Reiches und des Führers Adolf Hitler. So hörte man von einem 10-Iahres-Plan, der in großzügiger Weife Landgewinnung vorsieht und mit der Schaffung des Adolf-Hitler-Koogs und des Hermann-Göring-Koogs die ersten Etappen hinter sich hat. Auf dem neugewonnenen Land werden charakterfeste, verläßliche, zähe zweite und dritte Bauernsöhne angesiedelt, die sich ihrer Heimat oder ihrer neuen Heimat verpflichtet fühlen. Mit wegweisenden Gedanken in die Zukunft, die der Vortragende in beschwingten Worten bedeutender Dichter zum Ausdruck zu bringen wußte, schließlich auch mit der herzlichen Einladung, sich einmal zu einem Besuch auf den Deichen einzufinden, schloß der Redner seine sehr beifällig aufgenommenen Schilderungen.
Ein aufschlußreicher Film veranschaulichte in Trickzeichnungen, wie auch in herrlichen Bildern alles das, was Deichhauptmann Voß aus seinem umfangreichen Wissen um die Geschichte seiner Heimat dargelegt hatte. In den Pausen wußte der Redner noch Einzelheiten über das Leben der Geschlechterverbände zu erzählen und in humorvollen Anekdoten die Menschen der Wasserkante zu charakterisieren.
Was kann man den hungernden Vögeln aeben?
steuer auf weitere Iabre ausgedehnt werde. Welche Bedeutung das deutsche Bauspa^kassenwesen besitzt, machte der Redner an einem Bericht über einen Bansparkassen-Kongreß in Salzburg klar. Die ethischen, sozialen und wirtschaftlichen Ziele der Bausparkassen ergeben sich aus den Tatsachen, daß der Eiaenheimbau die Familiengründunq fördert, ein starkes Fundament gesunder Familienverhält- nisse und damit der Dolksgemeinschast ist und schließlich lautend der Arbeitslosigk-'it beqeanet. Der zweite Redner des Abends, Dr. Wiedemann, sprach über die Entwicklung des seit elf Jahren besteb-nden Unternehmens. Das Grundprinzip der Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot war und ist das aus nüchterner Ermäanna heraus
wir in 5 zu Derber natür- ränberung o Gaffer der hohe- -chnee bei e. Sport« hoherods«
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9,90 8,50
9,90 37,05 55,35 42,04
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4,47 19,55 27,65
13,30 71,62
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Lohnspenden von Arbeitnehmern vom 16. bis 25. November 1935.
16.11.: Industrie- u. Handelskammer Gießen Landkrankenkasse des Kreises Gießen Fliegerhorst-Kommandantur Kassel Deutsche Bank u. Diskontoges. Gießen Dresdener Bank, Gießen Tonwerke Abendstern Eierteigwarenfabrik Gießen
19.11.: Fliegerhorst-Kommandantur Kassel Wilhelm Zimmer, Gießen Nuhn, Lollar
21.11.: Singer-Nähmaschinen, Gießen P. I. Möbs, Gießen
Grube „Vereinigte Wilhelm", Hungen
Walkmühle Motorwagen-Verkaufsgesellschaft, Gießen
DieAlten wollmmcht miWehen
Ein Zeichen für die Opferfreudigkeit und das Verständnis, das alle Kreise der Bevölkerung für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes aufbrinqen, dürfte folgender Fall sein:
Das Rundschreiben des Kreisleiters an die Vereine in Stadt und Kreis Gießen ging auch der Gießener Altersvereinigung 1858/1908 31t. Die Altersvereinigung, die bei ihrer Gründung mehr als 100 Mitglieder zählte, lst.im Laufe der Jahrzehnte bis auf 12 nunmehr 77jährige zusammengeschmolzen, von denen ein ganzer Teil nicht mit Glücksgütern gesegnet ist. Die Vereinigung als solche hat sich eigentlich schon aufgelöst und trifft sich nur noch, wenn sie einen aus ihrer Reihe zu Grabe tragen. Trotzdem haben diese alten Herren nach Erhalt dieses Aufrufs sich noch einmal zusammengefunden und aus dem Gefühl, bei dieser Aktion nicht zurückstehen zu dürfen, f ü r d e n Kampf gegen Hunger und Kälte 30 Mk. g e st i f t e t.
Hoch klingt das Lied vom braven Mann!
Die A. L. aus Muschenheim wurde durch Strafbefehl mit einer Geldstrafe von 25 RM. belegt. Die Angeklagte öffnete im Juni einen verschlossenen Brief, der nicht an sie, sondern an eine andere Person gleichen Namens gerichtet war. In der gestrigen Beweisaufnahme wurde die Angeklagte durch eine Zeugin überführt. Das Gericht erkannte auf eine Geldstrafe von 40 RM. eventuell 8 Tage Gefängnis.
Wegen Verstoß gegen die Arbeitszeitverordnung erhielt der W. H. von Gießen durch Strafbefehl 10 RM. Geldstrafe. Der Angeklagte, der da- gegen Einspruch verfolgte, verkaufte am 25. Juni gegen 20.45 Uhr, während die Wasserhäuschen geschlossen sein müßten, an einen Kunden Zigaretten. 3n der gestrigen Hauptverhandlung verdoppelte das Gericht die Strafe.
Geheimrat Dr. Wallau, Rüsselsheim, 80 Iahre alt.
LPD. Rüsselsheim, 26. Nov. Am Montag konnte in Rüsselsheim Geheimrat Dr. Wallau, eine weit über den Kreis Groß-Gerau hinaus bekannte und geschätzte Persönlichkeit, seinen 8 0. Geburtstag feiern. Geheimrat Wallau kam im Jahre 1905 als Kreisdirektor nach Groß-Gerau und erwarb sich hier in Mähniger Tätigkeit bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand große Verdienste um den Kreis. Vorher war er als Regierungsassessor an den Kreisämtern Mainz, Oppenheim und Friedberg tätig, ging 1896 als Regierungsrat 3ur Provinzialdirektion nach Gießen und von 1902 bis 1905 als Kreisdirektor nach Lauterbach.
mige Zahler seien auf die Bekanntmachung besonders hingewiesen.
** Iustizpersonalie. Ernannt wurde der Kanzlist beim Amtsgericht Homberg (Oberhessen) Wilhelm B e ck e r zum Kanzlisten beim Amtsgericht
**mr9 mit Wirkung vom 1. Dezember 1935 ad.
* Rentenzahlung. Die Militärversorgungsgebuhrnisse für Dezember werden beim Postamt 1 (Bahnhofstraße) am 28. November, die Sozialrenten am 30. November ausgezahlt.
** Einige Veränderungen im Straßenbahn - Fahrplan werden von der Direktion der städtischen Straßenbahn in unserem heutigen Anzeigenteil bekanntgegeben. Auf die Bekannt- mgchung sei besonders hingewiesen.
** Die Reichszuschüsse für Woh- nungsteilungen und den Umbau von Raumen zu Wohnungen betrifft eine Bekanntmachung der Bürgermeisterei in unserem heuti- gen Anzeigenteil. Baulustige mögen dieser wichtigen Bekannmachung ihre Aufmerksamkeit schenken.
** Wohnungsbau. An dem Wohn- und Geschäftshaus Seltersweg 52 gelangt ein An- und Aufbau zur Ausführung, durch den einige neue Wohnungen geschaffen werden. Der Hof zwischen den beiden Häusern Seltersweg 52 und 54 wird dabei zugebaut und mit den übrigen Gebäuden zu einem einheitlichen Komplex verbunden. Durch Teilungen im I. und im II. Obergeschoß werden ^mei, durch den Ausbau des Dachgeschosses eine Wobnung, zusammen also drei Wohnungen, geschaffen. Gegenwärtig sind die Ausschgchtungs- arbeiten im Gange.
** Die Bausparkasse Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot veranstaltete gestern abend im Hotel „Prinz Earl" einen Auf- klärunasvortrag für Eigenheim-Interessenten. Der erste Redner des Abends, Direktor Franz, erklärte u. a., dank der Leistungen in den Krisen- iahren sei es möglich gewesen, 'daß der Gesellschaft von den von der neuen Reichsregierung 1933 zur Forderuna des Eiaenheimbaues zur Verfügung aestellten Reichsmitteln in Höhe von 100 Millionen Mark 30 Millionen Mark zugewiesen werden ; konnten. Um den Eigenheimbau zu fördern, habe : die nationalsozialistische Regierung aus volks- und f finanzpolitischen Gründen und nicht zulebt zur i Bekämpfung der Arbeitslosigkeit bedeutende Steuer- I Vergünstigungen geschaffen. So sei u. a. zu erwar- ! ten, daß selbst die vorerst nur bis 1944 befristete i 50prozentige Befreiung von der Gemeindearund- c
411,09 100,—
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1 28. ft kosten, lte'Iun9 gelten. ,n9 der k daß ttfchied eOingg, wie 15
19.11.: Sammlung NSKK.
Gießener Dozentenschaft
Henrich, Gießen, anläßlich derEr- Öffnung des Gloria-Palastes 21.11.: Bez.- und Abs.-Genossensch. Albach
Freiw. Feuerwehr Nieder-Bessingen Bez.- u. Abs.-Genossensch. Nonnenroth Spar- u. Vorschußverein Daubringen Spar- u. Vorschußverein Wieseck Vorschuß- u. Kreditverein Langsdorf Bez - u. Abs.-Genossensch. Holzheim 22.11.: Volkshochschule Wieseck
Kriegerverein 1874 Gießen
Molkerei Hungen
Spar- u. Vorschußverein Alten-Buseck Bez.- u. Abs.-Genossensch. Birklar Ev. Kirchenchor Allendorf (Lda.) 23.11.: Deutscher Fußballbund, Kreisf.
Gießen
Spar- u. Darlehnskasse Queckborn Bez.- u. Abs.-Genossensch. Obbornhofen
Altersvereinigung 1879/1929 Gießen Bez.- u. Abs.-Genossensch. Göbelnrod Freiw. Feuerwehr Grünberg Turnverein Hungen
Bez.- u. Abs.-Genossensch. Daubringen Bez.- u. Abs.-Genossenschaft Burkhardsfelden
Bez.- u. Abs.-Genossensch. Mainzlar Bez.- u. Abs.-Genossensch. Treis (Lda.) Ges.-Ver. Germania Burkhardsfelden Fachschaft DD. Landesgruppe Hessen Milch-Abs.-Genossensch. Treis (Lda.) Männerbadeverein Gießen Spar- u. Vorschußkasse Kesselbach Spar- u.Vorschußver. Allendorf (Lda.) 25.11.: Bez.- u. Abs.-Genossensch. Hattenrod
Rindviehversicherungsverein Lollar Sängerkreis Gießen
Guttempler-Verein Hassia Lesehalleverein Gießen Oskar Guttmann, Gießen
gleich ein Dienen an der Gemeinschaft fein muß. Die Erkenntnis, daß nichts im Leben geschenkt wird, sondern errungen werden muß, ist den Grundsätzen dieses Spargedankens zugrunde gelegt. Eine Bau-Sparkasse kann nur d i e Gelder verteilen, die ihre Sparer aufbringen; denn die Kasse ist zugleich Treuhänder. Diese Grundsätze ermöglichten in 11 Jahren die Zuteilung von rund 230 450 000 Mark an rund 16 100 Bausparer. Trotz ber durch die Forderung des Eigenheimbaues in erhöhtem Maße eintretenden Zugänge hat die GdF. die Zuteilung nicht auf die Neuzugänge umgestellt, sondern das System der Auslosung beibehalten, das dem letzten Sparer die Vorteile der Gemeinschaft sichert. Eine Pflichtraten- und eine Sonderleistungsklasse ermöglichen es dem kleinsten Manne, durch geduldiges Sparen zum eigenen j)eim und damit zum Wohlstand zu kommen. Das Sparen ist dabei die Hauptsache. Eine mit dem Sparvertrag verbundene Versicherung sorgt dafür, daß die Erben, die Familie auch nach einem Todesfälle in den dauernden Besitz und Eigentum kommen. Nach Erläuterung des praktischen Vorgehens sprach Direktor Franz das Schlußwort.
Oberhessisches Schwurgericht.
Am gestrigen zweiten Verhandlungstage stand der L. B. II. aus Borsdorf, Kreis Büdingen, wegen Meineids vor den Schranken des Gerichts. Der Angeklagte schloß im Oktober 1913 mit einer Zeugin, einer Witwe, ein Verhältnis, wonach er der Zeugin die Ehe versprach. Im Sommer 1934 wurde die Verlobung durch Verschulden des Angeklagten rückgängig gemacht. Die Zeugin machte in einem darauffolgenden Prozeß Ansprüche geltend, die ihr durch die Rückgängigmachung der Verlobung entstanden sind. In diesem Verfahren sagte der Angeklagte am 2. Mai 1935 unter Eid aus, er habe ein Eheversprechen niemals abgegeben. Die gestrige Beweisaufnahme, die sich bis ‘in die Nachmittags- stunden ausdehnte, hat nicht eindeutig erwiesen, daß ein diesbezügliches Versprechen abgegeben worden ist.
Der Vertreter der Anklage beantragte 1 Jahr und 6 Monate Zuchthaus, Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 4 Jahren und dauernde Absprechung der Eidesfähigkeit. Das Gericht erkannte nach fast zweistündiger Beratung wegen Vergehens nach den Paragraphen 153, 163 AGB. auf eine Gefängnis st rase von f ü n f Monaten. In der Urteilsbegründung führte der Vorsitzende aus, daß nicht klar erwiesen sei, daß der Angeklagte etwas wider besseres Wissen ausgesagt hat. Der Angeklagte konnte daher nur wegen Fahrlässigkeit bestraft werden.
Amtsgericht Gießen.
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’on jenen Deichen, die heute nach den modernsten yfhmatischen Forschungsergebnissen geschaffen und M'tigt werden. Interessant war es ferner, von !>en Geschlechtergenossenschaften zu Horen, die die !Öithnarfd)er bis in das 16. Jahrhundert hinein ■JJtiir sich bildeten und in dieser Form Rasse- und ^Gemeinschaften darstellten.
An Hand von Karten zeigte Deichhauptmann 'Sog weiter die Auswirkungen der Sturmfluten non 1634, 1717 und 1825, die viel Land unter Was- s ei Letzten, das aber die Dithmarscher durch Ein- -leiäiungsarbeiten immer zum Teil wiedergewan- iicn. Auch über die rechtlichen Verhältnisse hinsicht-
Der durch die Eindeichung gewonnenen Lände-
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Der Kampf der Dithmarscher gegen das Meer.
: Die Vereinigung der Freunde des Seminars für Emossenschaftswesen beim Landwirtschaftlichen In- Mut der Universität Gießen veranstaltete am gestri- fltn Dienstagnachmittag in Gemeinschaft mit der Landwirtschaftlichen Fachschaft einen Filmvortrag, dl7 die Teilnehmer im Geiste an die Schleswig- hüsteinische Küste führte und den jahrhundertelangen Kampf des Dithmarscher Bauern gegen die 8-walt des Meeres erkennen ließ.
Professor Dr. S e s s o u s begrüßte die zahl- rechen Zuhörer und entbot besonderen Gruß dem Redner des Nachmittags, dem Deichhauptmann Aoß aus Wesselburen.
Nit großer Begeisterung und aus tiefer Liebe zu seiner Heimat schilderte Deichhauptmann Voß zunächst die Landschaft der Dithmarschen, das Lend am Meer, er sprach von den Leuten, die dort iw Kampf mit den Elementen um ihre Existenz tilgen, schilderte das Meer und seine zerstörenden um seine bauenden Kräfte, man hörte von den gr^artigen Deichen, die Marsch und Geest schützen, un> von der ständigen Unterhaltungsarbeit, deren sie bedürfen. Hart wurde das Volk, so sagte der Dechhauptmann weiter, das da oben im ständigen Kwnpf mit dem Meer liegt, das schon vielen ein Mengr ab bereitet hat.
?n längeren Ausführungen wandte sich der Vor- irazende dann der Geschichte des Landes zu und gob auch einen Ueberblick über die Veränderungen, tenen das Land im Laufe der Jahrhunderte durch h Gewalt des Meeres unterworfen war. Er er- »chlte von den ersten Deichen, die aus dem Schlick sts Watts aufgeworfen werden mußten, und dann
Sorgen schwanden Wochenlang kam er abends abgespannt und überarbeitet nach Hause tr war immer leicht gereizt und keine (rohe Stimmung wollte mehr aufkommen. Seit sie aber ihre eigene „Höhensonne" • Original Hanau • im Hause haben, gibt es durch die nervenberuhigende, erfrischende und belebende Wirkung wieder lustige. \Vl// vergnügte Abende.
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rückfahrkarten mit gleicher Gültigkeit von Gießen, Bad-Nauheim und Friedberg nach Frankfurt ausgegeben. Für die Theaterbesucher von Bad-Nau- Heim ist der D 91, Frankfurt a. M. ab 0.20 Uhr, ausnahmsweise zur Rückfahrt zugelassen.
Deutscher Walfischfanq.
Lin Vorkrag in der Gießener hochschulgesellschafl.
Von der Gießener Hochschulgesellschaft wird uns geschrieben:
Wie bekannt, ist Deutschland gezwungen, einen großen Teil der von ihm benötigten Oele und Fette aus dem Ausland zu beziehen. Unter den tierischen Oelen steht der Fischtran, den wir für Nahrung und industrielle Zwecke benötigen, mit an erster Stelle. Für diesen allein müssen wir jährlich etwa 100 Millionen Mark an das Ausland bezahlen, weil wir keine eigenen Walfanggefellschaften besitzen. Zweimal in der Geschichte haben wir den Versuch gemacht, uns auf diesem Gebiet selbständig zu machen. Der erste Versuch wurde in der napoleonischen Zeit durch die Kontinentalsperre, der zweite 1 Versuch, der auf Anregung des früheren Kaisers Wilhelm II. erfolgte und das Ziel verfolgte eine solche Gesellschaft in Deutsch-Südwestafrika ins Leben zu rufen, wurde durch den Weltkrieg zunichte gemacht.
Neuerdings hat es sich Kapitän Kirch ei ß zur Aufgabe gestellt, wieder einen deutschen Walfang ins Leben xu rufen. Kapitän Kircheiß ist durch seine Kriegssahrten mit dem bekannten Grafen Luckner ferner durch seine große Weltumseg- lung, bei der er gerade auf dem Gebiete des Walfangs eingehende Studien gemacht hat, und schließlich durch sein Buch „Polarkreis Süd — Polarkreis Nord' weiten Kreisen bekannt geworden. Es ist zu begrüßen, daß es der Gießener Hochschulgesellschaft, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, Wissenschaft und Praxis miteinander zu verbinden, gelungen ist, Kapitän Kircheiß zu einem Vortrag zu gewinnen, durch den er auch in Gießen für seine im volkswirtschaftlichen Sinne bedeutsame Anregung Interesse erwecken will. Der Vortrag, der durch einen Film und durch Lichtbilder besonders anschaulich gestaltet wird, findet in der nächsten Woche statt und ist kostenlos für jedermann zugänglich. Näheres wird in den nächsten Tagen im Lmzeigen- leil bekanntgegeben werden.
222er=$reffcn an der Saar.
- . . --------—a.. —Ja«
iieraöen, denen die Teilnahme an der Wieder- ehensfeier im September 1935 nicht möglich war, oben nunmehr Gelegenheit, sich von langer Hand iif die Feier im Mai nächsten Jahres wirtschaft- ch vorzubereiten. Mit Hilfe der NSG. „Kraft urch Freude" ist für wirtschaftlich schwache Kame- eiden die Beschaffung von Freiquartieren vorge- -hen. Bei genügender Beteiliaung soll von Gießen ius ein Sonderzug als Gesellschaftsfahrt mit einer ! ahrtkostenverbilligung von 50 bis 75 v. H. nach leunkirchen (Saar) gefahren werden. Nähere Mel- ungen über den Termin und die Einzelheiten ' riedersehensfeier sind für später in Aussicht sllt.
Donnerstnn, den 28.Nov., nachm. 2 Uhr, versteigere ich dahier an Ort und Stelle (Bekanntgabe im Bersteigerungslokal „Z. Löwen", Neuenweg 28), zwangsweise gegen Barzahlung:
1 Klavier, 2 Kassenschränke, 1 Registrier-, 1 Ladenkasse, 7 Scbreib- mafc6inen, 3 Schreibtische, 1 Klubsessel, 1 Korbmöbelgarnitur, 1 Der- tcko, 2 Nähmaschinen, 2 Chaise- !>0Wues, 2 elektrische Kühlschränke, ^.^pkonservator, 1 Kautsch, 2 Ne- mstrierschränke, 3 Warenschränke, ? Diwans, 1 Büfett, 1 Wanduhr, Äonenwagen, 5 Autoreifen, 100 Topfpflanzen, 2 Dosenver- schlußmaschmen, 4 Mantelkessel, 1 Iauchepumve, 200 kg Bindedraht, 1 Blech Herd und Haushal- tnngvgegenstände, wie Kochtopfe, Kaffeekannen, Kaffeekessel, Mllch- topfe usw. 6804d
»lön, @£000^000316661 in Gießen Ludwigstratze 33 Telefon 3239.
Werbe-Drucksachen
liefert Brühi'sche Druckerei
Die Freie Vereinigung ehemaliger 222er an der Saar, Sitz Tholey, hat das ursprünglich für Sep- ember 1935 geplante Treffen aller ehemaligen Kameraden des Res.-Jnf.-Rtgs. 222 in Neunkirchen Saar) auf Anfang Mai 1936 festgelegt. Die K.
In Frankfurt findet vom 13. bis 15. Dezember bie große Geflügelschau der Landesgruppe Hessen- Nassau statt. Diese Schau ist die maßgebendste und bedeutendste für unfern Landesbezirk. Die Stadt Frankfurt, die Bauernkammer, der Reichsverband der Kleintierzüchter, der dem Reichsnährstand an- geschloffen ist, haben ihre Unterstützung zugesagt.
6 , ■ . - - ----- — ------- Eine große Anzahl Sondervereine aus ganz Deutsch-
anerkannte Sparen m der Gemeinschaft, das zu- land beteiligen sich.
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