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In der Gruppe 1 fiel die Entscheidung zuau sten der Polizei Chemnitz, nachdem der

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Dank an den Bürgermeister stellte er fest, daß die Gesangvereine mit Ernst bei der Lösung ihrer hohen nationalen Aufgabe, der Pflege des deutschen Liedes, sind, was die Leistungen des Vormittags bewiesen hätten. Die Gesangvereine haben als Pfleger und

Mitwirkenden die tiefe Dankbarkeit der Zuschauer, der Dank gebührt aber in gleicher Weise den geisti­gen Urhebern dieser Bildfolge, wie den Veranstal­tern des Abends überhaupt, die schon seit Wochen in opferfreudiger Weise still und bescheiden hinter den Kulissen arbeiteten, um den Besuchern des Abends neben dem höheren VDA.-Zweck auch eine durchaus geglückte, wertvolle künstlerische Freude zu bereiten.

Nach der Aufführung folgte im Foyer und in den Wandelgängen frohes geselliges Treiben, bei dem der Tanz nach der schmissigen Musik der Kapelle Krengel in allen Teilen Haupttrumpf war. Daneben wurde aber auch den vielerlei guten kulinarischen Dingen, die von Frauen und Mädchen der Frauen­gruppe in freundlichster Weise dargereicht wurden, flott zugesprochen, so daß man wohl den Umsatz als befriedigend auf der ganzen Linie bezeichnen kann.

Alles in allem: Die Frauengruppe des VDA. Gießen hat wiederum mit glänzendem Geschick und in feiner Gestaltung eine große Aufgabe bestens gelöst, für die Sache des VDA. erneut vortrefflich gewirkt und bei der Bevölkerung die Sympathien für die Sache des blauen Wimpels vertieft und verbreitet.

angvereine vor mehr als hundert Jahren wurden ie Träger des nationalen Gedankens, hatten Anteil

Leider ereignete sich bei dem Treffen ein Platzver­weis, von dem der bekannte Magdeburger Stürmer Böttcher betroffen wurde. Allerdings wiegt der Sieg der Elbstädter unter diesen Umständen beson­ders schwer.

Im zweiten Spiel der Männer siegte vor 15 000 Zuschauern in Leipzig die westfälische Militärmann-

Mannschaften gegenüberstehen werden:

TNänner:

Polizei Magdeburg Hindenburg Minden Frauen:

VfR. Mannheim Tvbd. Eimsbüttel.

Bei den Männern fanden die beiden Vor­

liner Meister Hertha BSC. br? zum letzten Sonn­tag die Tabelle angeführt hatte. Die Sachsen waren in Insterburg zu Gast und schlugen die dortige Sol-

2. Sängerkreiswalter Lehrer Eberle, Lollar, eindrucksvolle Rede. Nach Begrüßung

sanges bekannten Gemeinde Heuchelheim und innerte an die Gastfreundschaft und Geselligkeit Einwohner.

Sängerkreiswalter Koch

für das 1. Gaufest des Reichsbundes für Leibes­übungen in Gießen berichtet hatte, wurden noch verschiedene innere Vereinsangelegenheiten bespro­chen, Anregungen gegeben und dann die Versamm­lung wie eröffnet mit einem begeistert sungenen Turnerlied und einem Gut-Heil auf Führer Deutschlands, des RfL. und die DT.

Dieletzten Zwei" im Handball.

Polizei Magdeburg und Hindenburg Minden bei den Männern. BfR. Mannheim und Eimsbüttel bei den Krauen in den Endspielen.

Die Kundgebungen für die deutschen Männer­chöre und das deutsche Lied fanden im Kreise Gie­ßen gestern in Wieseck und in Heuchelheim statt. Hier hielt der Sängerkreis Gießen im Gau XII (Hessen-Darm st ad t) des Deutschen Sängerbundes die ersten Kreis- rtungssingen für 1935 mit anschließenden Kundgebungen ab. In W i e s e ck wurde der schon einmal aufgeschobene Wettstreit der Gruppe III, in Heuchelheim derjenige der Gruppe I ausgetragen, während die Gruppe III erst am 23. Juni in Großen-Linden ihre Ver­eine zum Wettbewerb aufrufen wird. Zum Kreis- Wertungssingen der

Gruppe I in Heuchelheim

in der Turnhalle fanden sich 18 Gesangvereine aus Allendorf (Lahn), Annerod, Burkhardsfelden, Gie­ßen, Heuchelheim, Klein-Linden, Launsbach, Oppen­rod, Reiskirchen und Wißmar ein. Der Ort hatte zu Ehren der Sänger Flaggenschmuck angelegt. Schon um 8.30 Uhr begann der Wettstreit, der sich bis in die Mittagsstunden hinzog. Den Abschluß bildete ein GemeinschaftschorAus dem deutschen Parnaß" von Butz. Die GesangvereineKonkordia- Harmonie" Reiskirchen,Arion" Klein-Linden, Harmonie" Reiskirchen und der Gefangsabteilung des Vereins Deutscher Lokomotivführer in Gießen unter der Stabführung chres Dirigenten K. N i - colai, Großen-Bufeck, der großen Beifall fand. Nach der Mittagspause marschierten die Vereine mit ihren Fahnen unter Vorantritt der Feuerwehr- Kapelle durch die Straßen des OrtesZum Kreuz", wo der Bauersche Gesangverein Gießen unter Lei­tung seines Dirigenten Universitätsmusikdirektors Pros. Dr. Temesvary denDeutschen Sänger­gruß" von Methsessel und den ChorLied der Bau­leute" von Schüler klangschön zum Vortrag brachte.

Bürgermeister Rinn

entbot den Sängern den Willkommengruß der als eifrige Förderin und Pflegestätte des Männerge-

2:1-Sieg für Deulschland.

Oie Tschechen verlieren in Dresden vor 60000 Zuschauern fnopp mifl:2(0:l)

Kundgebungen für die deutschen Mnnerchöre

Oie ersten Kreis-Wertungssingen.

chlußrundenspiele in Magdeburg und Leipzig statt. 7 v b e b u r g tanden sich vor der stattlichen

2 a 18 000 Zu chauern Polizei Magde­

burg und der badi che Meister SV. W al d h o f gegenüber. Mit 5:3 (2:0) wurden die Mannheimer nach einem äußerst spannenden und harten Treffen geschlagen. Man muß ihnen aber bestätigen, daß sie ich sehr anständig aus der Affäre zogen, wenn man die Riesentorziffern betrachtet, mit Denen die Magde­burger ihre anderen Gegner hereingelegt haben.

Vor 60 000 begeisterten Zuschauern spielte sich am gestrigen Sonntag im Dresdener Ostragehege ein Fußball-Länderkampf ab, der allen in bleiben­der Erinnerung sein wird.

Deulschland schlug die Tschechoslowakei in einem rassigen Kampf verdient mit 2:1-Ioren und hat sich damit den Anschluß an die erste europäische Fußball-Klasse endgültig erkämpft.

Die deutsche Mannschaft schlug sich ausgezeichnet, war aber wieder nicht ganz frei von schwachen Stel­len. Diesmal hatten vor allem die beiden Außen­läufer, der Verteidiger Janes und der Mittelstür­mer Conen, bedenklich schwache Momente, auch Fath konnte nicht ganz an feine gewohnte Form anschließen. Dagegen zeigten sich S i f f I i n g, T i e- i e l, Lenz und Goldbrunner von ihrer besten Seite. Der überragende Mann der deutschen Mann­schaft war aber der Torhüter Jakob (Regensburg), der der deutschen Mannschaft den Sieg rettete. Jakob behielt in den schwierigsten Situationen einen klaren Kopf, zeigte eine bestechende Sicherheit und hielt sogar einen von Sobotka gut getretenen Elfmeter.

Die tschechische Mannschaft gefiel vor allem durch ihr wundervolles flaches Spiel. Die Mannschaft kombinierte, daß es eine Freude war, erwies sich aber als nicht durchschlagskräftig genug, um Jakob überwinden zu können. Der beste Mann der Tsche­chen war der Linksaußen P u c, der oftmals sehr gefährlich wurde.

Die beiden Mannschaften traten in den angekün­digten Aufstellungen an und zwar:

Deutschland: Jakob; Janes, Tiefel; Gräm­lich, Goldbrunner, Zielinski; Lehner, Fenz, Conen, Siffling, Fath.

Tschechoslowakei: Planicka; Ctyroky, Ko- stalek; Vodicka, Bouzek, Srbek; Hruska, Nejedly, Sobotka, Kopecky, Puc.

Schiedsrichter war der Belgier Langenus, der seine Sache sehr gut machte. Im Lauf des Spieles gab es verschiedene Verletzungen, die einige Tschechen zum Ausscheiden zwangen. So mußte kurz vor der Pause Nejedly durch F a c z i n e k ersetzt werden, und nach dem Wechsel überließ auch Planicka infolge einer Verletzung feinen Posten dem Ersatzhüter K l e n o v e c, der aber sei­nem großen Vorgänger kaum nachstand. Schließ­lich konnten die Tschechen das Spiel nur mit zehn Mann zu Ende spielen, da auch noch Puc nach einem Zusammenprall das Weiterkämpfen auf­geben mußte.

Deutschland kam in der sechsten Minute durch Fath zum Führungstreffer. Bei diesem Stand blieb es bis zur Pause, trotzdem die Tschechen einige gute Gelegenheiten hatten. Nach der Pause zeig­ten die Tschechen zehn Minuten lang, was eigentlich in ihnen steckt. In dieser Spielphafe fiel auch bei

entledigte. Wertungsrichter war Musiklehrer Gel - l e r aus Gießen, der an Stelle des verhinderten Musikoberlehrers Samper (Darmstadt) in dan­kenswerter Weise eingesprungen war. Ohne auf die Darbietungen der Vereine im einzelnen hier einzu- gehen, sei nur festgestellt, daß diese durchweg auf sehr hoher Stufe standen.

Am Nachmittag bewegte sich zunächst ein Fest­zug durch die Ortsstraßen, der auf dem Lindenplatz endete. Hier fand eine Kundgebung für das deutsche Lied statt. Nach demDeutschen Sängergruß" und dem MassenchorLied der Bauleute" von Schüler, die der Ortsdirigent Groß leitete, sprach zunächst

Bürgermeister Euler

Er begrüßte die Sänger im Namen der Gemeinde und ermahnte, indem er auf die Woche des Sportes hinwies, neben diesem die Pflege des deutschen Liedes nicht zu vernachlässigen, in dem hohe Werte enthalten seien. Alsdann hielt der

Hüter wertvollsten Volksgutes eine hohe Verant­wortung, deren sie stets bewußt sein sollten. Als Pslegestätten des Liedgutes dienen sie der deutschen Kunst und Kultur und damit dem deutschen Volke, erfüllen damit eine wichtige Forderung des Natio­nalsozialismus, der den Dienst am Volke als Höch­tes fordert. Bald nach Gründung der ersten Ge-

Ausgleich durch Hruska für die Tschechen, über zugleich auch die Entscheidung für Deutschland. Nach dem in der 5. Minute erzielten 1:1 ließ Lenz drei Minuten später einen Bombenschuß auf das tschechische Tor los, der an dem überrasch­ten Planicka vorbei ins Netz ging. Damit war der Kampf mit 2:1 für Deutschland gewonnen. In der restlichen Spielzeit schälte sich noch eine kleine Überlegenheit der deutschen Mannschaft heraus. Tore fielen aber nicht mehr.

Bulgarien siegte mit 2:0 (0:0).

Deutschlands 8-Futzball-Mannschaft im ersten Balkanspiel geschlagen.

Im ersten Spiel auf ihrer Balkan-Reise stand die deutsche ö-Fußballmannschaft gestern in Sofia der Länderelf von Bulgarien gegenüber. Das Spiel wurde von den Deutschen mit 0:2 verloren, nach­dem es bis fünf Minuten vor Schluß noch 0:0 ge­standen hatte. Die deutschen Fußballer hatten viel unter den ungewohnten Verhältnissen zu leiden. Die drückende Hitze und der Sandboden beeinträch­tigten die Leistungen in einer Weise, wie man es nicht erwartet hatte. Deutschland hatte meist mehr vom Spiel, doch erwiesen sich unsere Stürmer als nicht besonders schußkräftig. Bulgarien gab den er­wartet guten Gegner ab, es gewann verdient.

Kurz nach der torlosen ersten Halbzeit erzielte die deutsche Mannschaft ein Tor, das aber von dem bulgarischen Schiedsrichter Tosseff wegen Ab­seits nicht gegeben wurde. Man rechnete schon mit einem torlosen Ausgang des Kampfes, als die Bul­garen in der 40. bzw. 43 Minute der zweiten Halb­zeit noch zwei Treffer anbringen konnten.

Der beste Mann der deutschen Mannschaft war der Düsseldorfer Bender als linker Läufer. Außerdem gefielen noch der Torwart I ü r i f f e n und die beiden Verteidiger Schwartz und Mun­ter t. Dom Sturm sah man nicht viel, Däm­mt n g e r machte schließlich noch die beste Figur.

Die Aufnahme der deutschen Mannschaft und ihrer Begleiter durch den bulgarischen Verband und die bulgarische Bevölkerung war äußerst herzlich. Die deutsche Fußballmeisterschaft Die Spiele der vier Gaugruppen beendet.

Im Kampf um die Deutsche Meisterschaft wurden gestern die Spiele der vier Gaugruppen beendet und die vier Teilnehmer der Vorschluß­runden ermittelt.

schäft Hindenburg Minden mit 8:7 (5:4) über die Leipziger Sportfreunde. Auch hier überwog die Härte, so daß sogar zwei Spieler, je einer von jeder Mannschaft, vom Platz gewiesen werden mußten.

Bei den Frauen gibt es wie im vorigen Jahre wieder ein Endspiel V f R. Mannheim gegen Eimsbüttel. Die Mannheimerinnen siegten zu Hause vor 1000 Zuschauern verdient mit 6:4 (4:3) über den sechsfachen deutschen Meister SC. Char- lottenburg. Wegen des starken Regens am Vor­mittag war das Treffen auf den Nachmittag ver­schoben worden.

Im zweiten Spiel setzte sich der Titelverteidiger Eimsbüttel in Leipzig mit 2:0 (1:0) wesentlich knapper als erwartet über den Sachsenmeister For­tuna Leipzig durch. Nur durch zwei Strafwürfe kamen die Norddeutschen zu ihren beiden Erfolgen.

Handball im Gan XII, Kreis VIII.

Aufstiegspiele 2. kreisklafse.

Dorlar Bura-Gemünben 7 : 6

Mtv. Gießen II Garbenheim 9:6 (6:3) Katzensurt Herborn kampflos für Katzensurt.

Freundschaftsspiele.

Heuchelheim Großen-Bufeck 10 : 6 (7 : 2)

Dutenhofen Staufenberg 9 : 6

Garbenheim Igd. Wetzlarer Spv. Jgd. 9 :6. Die übrigen Spiele fielen der Witterung zum Opfer.

dankte dem Bürgermeister und der Gemeinde, für den herzlichen Empfang und dem politischen Leiter W o b k e r für die Förderung der Sängersache. Er verwies daraus, daß die Sänger durch diese Kund­gebung vor aller Oeffentlichkeit Zeugnis ablegen wollen für den Ernst, mit dem sie der Sache und dem deutschen Volke dienen. Die Opfer, die die Sänger jederzeit gern und freudig für die Allge­meinheit bringen, berechtigen sie zu der Forderung des Interesses der breiten Oeffentlichkeit. Sollen die Vereine etwas leisten und die ihnen gestellten Aufgaben voll erfüllen, dann brauchen sie volles Verständnis und die Unterstützung der Oeffentlich­keit. Besonders an die Jugend ergeht die Mah­nung, neben der notwendiaen körperlichen Ertüch­tigung auch um das erforderliche Maß von Geist und Kultur bemüht zu bleiben. Das findet die Jugend in den Männergesangoereinen, in der Pflege des deutschen Liedes. Mit der Arbeit der Männergesangvereine ist tiefes seelisches Empfinden verbunden. Es sprechen Kulturwerte aus dem Ge­sang deutscher Lieder, die von Meistern stammen, zu Denen sich das Volk jederzeit mit Stolz bekennt. Jeder Sänger muß auch ein Kämpfer sein, durch­drungen von der nationalsozialistischen Weltan­schauung, eingereiht in die Volksgemeinschaft. Dann wird das Werk der deutschen Kultur so stehen, wie das Werk des Führers. Das sei der Schwur der Sänger: Wir wollen mit dem Führer bauen ein neues deutsches Vaterland! Kreiswalter Koch nahm hierauf die

Ehrung perdienter Gänger

vor. Für treue Pflichterfüllung an den deutschen Gesangvereinen, dem deutschen Lied und der deut- chen Kultur überreicht^ er im Auftrage des Leiters »es Sängergaues dem Wilhelm Deibel für 40- ährige Mitgliedschaft und dem L. Weinandt ür 25jährige Vorstandstätigkeit, beide vom Ge- angvereinArion" Klein-Linden, die Ehrennadel les Hessischen Sängerbundes.

Der Bauersche Gesangverein sang den Chor Deutschland heil'ger Name". Hierauf wurde den Fahnen der Gesangvereine das Symbol des ewigen Kampfes, für das ' Hunderte ihr junges Leben ließen, das Hakenkreuzbanner, angeheftet: Mit drei­fachemSieg-Heil" auf den deutschen Männer­gesang, das deutsche Lied und Volk und den Füh­rer und mit dem Gesang der Nationallieder, in die auch die zahlreich erschienenen Volksgenossen ein­stimmten, fand die eindrucksvolle Kundgebung lhr Ende.

ImSchwanen" fand anschließend die knnsche Besprechung statt, während die Sänger mit ihren Angehörigen in der Turnhalle und in den einzelnen Lokalen Die Geselligkeit pflegten.

Wertungssingen der Gruppe DI fand in Wieseck statt. Sämtliche Vereine der Gruppe waren bis auf zwei angetreten. In dem geräumigen Saale der Gastwirtschaft Hormann hatten sich 15 Vereine eingefunden, um Proben ihres Könnens abzulegen. Die Leitung hatte San­gesbruder Ludwig Schäfer von der Sängeroer­einigung Wiefeck, der sich feiner Aufgabe bestens

Kellner), Frau Rath Goethe (Frau Cordier), die große Landgräfin (Frau V o a t), Werthers Lotte (Frau Glöckner), Königin Luise und ihre Schwester (Brigitte Blumenthal und Trude Kübel), Annette von Droste-Hülshoff (Liesel Schau m), Clara Schumann (Frau Mueller- L e u t e r t), Mutter Deutschland und ihre .verlore­nen Kinder (Frl. von der H e y dt). Jedes Bild wurde von Irmtraut W e y l, Mitglied unseres Stadttheaters, mit einem feinen Vorspruch einge­führt, sodann konnte man jede Darstellung dreimal schauen und sich dergestalt herzlich an den präch­tigen Bildern erfreuen. Zahlreiche junge Mädchen gaben den Darstellerinnen der vorgenannten Haupt­personen die erforderliche Begleitung bzw. wirkten als Rahmen des Bildes, gleichzeitig wurde bei eini­gen Bildern eine sorgsam ausgewählte Musik ge­boten, während bei anderen Bildern prächtiger Knaben- oder MäDchengesang die wunderbare Stim­mung des Bildes noch erhöhten. Die ganze Bild­folge stellte ein hohes Lied des Lobes und des Dankes für die deutsche Frau dar, ein Lobgesang in Darstellung und Musik, dem sich jedermann nur von ganzem Herzen anschließen konnte. Außer­ordentlich starker Beifall bekundete denn auch allen

Prüfer konnte mit Genugtuung festgestellt werden, daß alle Tätigkeit, sowohl auf dem Derwaltungs- als auch auf den turntechnischen Gebieten von den Amtstragern in echt turnerischem Geiste gewissenhaft uneigennützig ausgeübt wird und daß auch die

am gestrigen Sonntag die Spiele der Vorschlußrunde zur Deutschen Handballmeisterschaft 1935 der Män­ner und Frauen ausgetragen. Die vier Treffen brachten die erwarteten Sieger, so daß sich in den am 16. Juni stattfindenden Endspielen folgende

an der Erhebung von 1813, erkannten ihre nationale Sendung, bis 1871 die Erfüllung brachte. In der Zeit nach dem Weltkrieg war der Männergesang vielen Trost und Hoffnung. Dem Ruf des Führers folgten die Sänger gern, stehen im Dienst der neuen Zeit. So soll es bleiben, sie wollen freudig ihre völkische Ausgabe erfüllen. Alle Männergesang­vereine sind nun nach dem Willen des Führers unter einer Führung in einem Bunde ver­einigt und stellen ihre Kunst in den Dienst des Volkstums, stets aber nur mit dem Blick auf das Ganze, auf Deutschland. Wir Sänger sind bereit, für unsere Ideale, von denen wir singen, auch mit der Tat einzutreten; das haben wir bewiesen, haben d i e bewiesen, die ihr Leben dafür ließen. Ihrer wollen wir heute gedenken. Das Lied, in dem die Seele des Volkes lebt und sich offenbart, besitzt auch volksverbindende Kraft. Im deutschen Lied finden sich die Auslands- und Grenzlandsdeutschen zusammen. Wir grüßen die Brüder von der Saar, gedenken derer im Memelland.

Ein kurzer Rückblick auf Das seit Dem vorigen Wertungssingen verflossene Jahr gibt ein Bild von Der Arbeit im BunD. Die Krise scheint überrounDen. Die neuen Bestrebungen (offenes Singen usw.) tun Den Vereinen keinen Abtrag, nachdem beson­ders auch ein verständnisvolles Zusammenarbeiten angebahnt ist. Von den jungen SA.-Männern ist Erfüllung einer nationalen Pflicht der Eintritt in die Gesangvereine, besonders nachdem durch die Führer eine zufriedenstellende Regelung des Ver­hältnisses von SA. zu den Gesangvereinen getrof­fen ist. Auch die Gründung von Frauen- und ge­mischten Chören wird empfohlen. An alle, bie noch fernstehen, ergeht Die Aufforderung zum Eintritt in Die Gesangvereine als nationale Pflicht. Alsdann nahm Der ReDner eine Reihe von

Ehrungen Perdienter Gangesbrüder vor. Den Ehrenbrief DSB. unD Die Ehrennadel des Gaues für 50jähriae Sängertätigkeit erhielt Louis D1t, für 40jährige Tätigkeit Karl Erd­mann, Ludwig Ettling, Heinrich Ettling, Wilhelm Göbel, Heinrich Lanz und Heinrich Schwarz, sämtlich vom Gesangverein Rutters- hausen.

Der Redner schloß mit dem Gelöbnis, daß die Sänger auch fernerhin ihre Pflicht tun wollen, alles nur für unser heißgeliebtes Vaterland, für unser Deutschland. Nach dem Massenchor:Deutsch- land heil'ger Name" von Baußner nahm zweiter Sängerkreiswalter Eberle die Weihe der Hakenkreuzwimpel vor, die an den Fahnen der Vereine als Zeichen des Dritten Reiches be- festigt wurden. Mit Sieghell auf Vaterland und Führer und mit dem Deutschland- und dem Horst- Wessel-Lied schloß Der feierliche Akt. Anschlie- ßend fanD die

Kritik des Wertungssingens

statt, zu der sich viele Interessenten eingefunden hatten. Musiklehrer 5-eller aab zunächst einen allgemeinen Ueberblicf, machte JoDann Ausführun­gen über Aussprache, Chorklang usw., bie für alle Sänger von hohem Interesse waren. Jeder Verein erhält außerdem noch eine schriftliche Kritik.

Der stellvertretende Sängerkreiswalter dankte dem Kritiker und schloß dann den offiziellen Teil. Bei frohem Lied und Tanz entwickelte sich nun noch echte Sängergeselligkeit, Die die Sänger noch lange vereinte.

Erfolge nicht ausgeblieben finD. Besonders auf Den von Den MitalieDern bevorzugten Uebungsgebieten, Dem turnerischen Mehrkampf Geräte- unD Volks» turnen Schwimmen, Fechten unD Dem Faustball­spiel marschiert Der Verein mit seinen Mannschaften wie immer mit an Der Spitze. Wenn einzelne Ge­biete wie bas Hanbballspiel z. Z. weniger gepflegt werben, bann liegt bas daran, daß feine Mitglieder da sind, die diese Uebungszweige treiben wollen. Eine Iugenb-Handballmannschaft ist aber schon wieder im Aufbau begriffen.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer, der bie flei­ßige unb einroanbfreie Kassenführung hervorhebt, wurden Vereinsführer und Mitarbeiter einstimmig entlastet. Einstimmig wurden bann auch bie neuen Satzungen angenommen, bie jebem Mitglieb aus« gehänbigt werben.

Die Wahl bes Vereinsführers gestaltete sich zu einer einbrucksvollen, einstimmigen Vertrauenskund­gebung für Andreas Deining, der auf zwei Jahre wiedergewählt wurde.

In den nach den neuen Satzungen zu bildenden Aeltestenrat wurden berufen: Ehrenvorsitzender W. Erle, die Ehrenmitglieder Th. V a u b e I, Emil Marx, W. Brühl, Wilhelm Will und Mit­glied Paul T r e u ck e.

Nachdem noch der Haushaltsvoranschlag genehmigt war und der Gauoberturnwart über die Vorarbeiten

Rationale Wettkämpfe derSpvg.4900 bestimmt am Himmelfahrtstage.

Es wird Darauf hingewiesen, Daß Die91 a t i o- nalen" von Gießen 1900 bestimmt am Donnerstag (Himmelfahrt) zum Austrag kommen. Die Wettkämpfe finD von Der Ortsgruppe Gießen im Deutschen Reichsbund für Leibesübun- en als Werbeveranstaltung im Rahmen der Reichswerbewoche erklärt worden. Durch Das gute MelDeergebnis und das zu erwartende hohe Lei­tungsniveau sind die Voraussetzungen für die Werbung erfüllt. Es liegt daher nur noch an dem Gießener Publikum, durch Besuch der Veranstal­tung das Seine dazu beizutragen.

Hauptpersammlung im Turnverein von 4846 Gießen. Die diesjährige Hauptversammlung des Turn­verein von 1846 Gießen, zu der sich, trotz Verhinde­rung vieler Mitglieder durch andere große Ver­anstaltungen, eine stattliche Zahl von Vereinsange- hörigen eingefunden hatte, brachte nach einem ein­gehenden Geschäftsbericht des Vereinsführers und der Tätigkeitsberichte des Dberturnroarts und ein­zelner Fachwarte als wichtigsten Punkt die Beschluß­fassung über die Einheitssatzung für die Dem Reichs­bund für Leibesübungen angeschlossenen Vereine der DT. und die Wahl des Vereinsführers.

Aus allen Berichten, sowohl des Vereinsführers, des Dberturnroarts, der Fachroarte und der Kaffen-