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meter, Mindestsatz 35 Mark, 17 Pf. bei mehr als 250 Kubikmeter, Mindestsatz 54 Mark.

Dem Landesverein der hessischen Blinden e. 23. wurde wie im Vorjahr ein Bei­trag von 10 Mark bewilligt.

Die Stadt erklärt sich bereit, die Prämien für die Schulbesuchsversicherung (Unfall) bei der Volksschule zu übernehmen, soweit sie nicht von den Eltern übernommen werden, aber nicht für diejenigen Fälle, bei denen die Zahlung der Prä­mie aus Böswilligkeit abgelehnt wird.

Das Konzessionsgesuch für die Turn­halle wurde befürwortet.

Landkreis Gießen.

CO Klein - Linden, 26. April. In der Opferwoche für die Innere Mission wurden in unserer Gemeinde durch den Verkauf der Abzeichen 70 Mark erlöst. Die Höhe der Kinder­spende belief sich auf 45 Mark, durch die Haus- sammlüng, die von den Mitgliedern der hiesigen Evangelischen Frauenhilfe vorgenommen wurde, gingen 135 Mark ein, so daß der Gesamtbetrag der Opferwoche 250 Mark ergibt. Von der Sammlung für die Innere Mission im vorigen Jahre war un­serer bedürftigen Kleinkinderschulstation der Betrag von 75 Mark überwiesen worden.

* Großen-Linden, 26. April. Bis zum Jahre 1821 wurden die Bürgermeister nur auf ein Jahr ernannt und zwar bestimmte der ab­gehende Bürgermeister seinen Nachfolger. Der Stadtschultheiß war der staatliche Vertreter. Im Jahre 1821 gab es eine neue Landgemeindeord­nung. Die Gemeinderäte wurden nach dem Drei­klassenwahlrecht gewählt. Das Kreisamt ernannte den Bürgermeister aus der Reihe des Gemeinde­rats auf sechs Jahre. Der frühere Stadtschultheiß Leun war dann von 1821 bis 1842 Bürgermeister. Von 1842 bis 1872 war Bürgermeister Menges im Dienst. 1871 ernannte das Kreisamt den Johan­nes Z ö r b zum Bürgermeister. 1874 gab es eine neue Landgemeindeordnung und das Dreiklassen­wahlrecht kam in Wegfall. Bürgermeister und Ge­meinderäte wurden nun direkt von den Bürgern auf neun Jahre gewählt. Bei der Wahl wurde

Z ö r b wiedergewählt. Nach Ablauf seiner Dienst­zeit im Jahre 1883 kandidierte Zörb nicht wieder. An seine Stelle wurde nun Johannes Leun VIII. gewählt, der nach 33jähriger Dienstzeit sein Amt im Jahre 1917 niederlegte. Der damalige Beige­ordnete Lang wurde aus dem Felde reklamiert und versah die Bürgermeistereigeschäfte bis 1919, wo er dann zum Bürgermeister gewählt wurde. Im Jahr 1925 wurde er zum zweitenmal gewählt und schied am 1. März dieses Jahres aus dem Amte aus. Seit dieser Zeit wird unsere Stadt von dem Kreisschulungsleiter Pg. Michel als kom­missarischer Bürgermeister geleitet.

4- Steinbach, 26. April. Seit Spätherbst vorigen Jahres traten hier vereinzelte Fälle von Scharlach auf, die fast immer mit Mitt e l - ohrentzündung verbunden waren. Im Früh­jahr hatte sogar eine Mutter sich bei der Pflege ihres Kindes angesteckt. Seit einigen Wochen tritt auch der Mumps auf und ebenso die Masern. Seither waren es nur wenige Fälle, in letzter Woche sind wieder Fälle von Scharlach aufgetreten, hoffentlich werden mit dem Eintritt der besseren Jahreszeit diese unheimlichen Gäste verschwinden. Die Grippe, die sich eine Zeitlang besonders in der Albacher Schuljugend bemerkbar machte, trat hier nur vereinzelt und gutartig auf.

)( Lich, 26. April. Das Ergebnis des Volks- tages der Inneren Mission war in unse­rer Gemeinde folgendes: In der Haussammlung gingen 291,35 Mark, im Abzeichenverkauf 90,45 Mark, zusammen 381,80 Mark ein. In Nieder- Bessingen erbrachte dieselbe Sammlung in der Haussammlung 28,90 Mark, im Abzeichenverkauf 15 Mark, zusammen 43,90 Mark. In der am Palm­sonntag erhobenen Kirchenkollekte wurden 44,95 bzw. 9,75 Mark gespendet.

)( Kloster Arnsburg, 26. April. Am Oster- dienstagnachmittag sprach hier in einer Missions­stunde Missionar Brinkschmidt-Ehringshausen von der Rheinischen Mission über die Missions- arbeit unter den Bataks auf Sumatra. In leben­diger Schilderung zeigte der Redner den Sieg des Evangeliums selbst über solche Heidenstämme, die

noch vor nicht allzu langer Zeit der Menschen­fresserei huldigten. Mit machtvollen Schritten geht jetzt das Missionswerk auf Sumatra und Nias voran. Die Veranstaltung wurde von Lehrer Ratz eröffnet und mit Gebet geschlossen.

Kreis Schotten.

* Schotten, 26. April. Die Arbeiten an dem seit längerer Zeit geplanten Ehrenmal für die Gefallenen sind nunmehr in Angriff ge­nommen worden. Man hofft, die Arbeiten bis zum August zum Abschluß zu bringen.

Kreis Alsfeld.

# Mücke, 26. April. Die Arbeiten an der Straße Mücke Ruppertenrod Ermen­rod haben bis jetzt einen guten Fortgang genom­men. Don Ermenrod bis Abzweig Ober-Ohmen sind sämtliche Kurven und Rauhbahnen soweit fertig­gestellt. Gegenwärtig ist ein Tiefbauunternehmen von Hungen damit beschäftigt, die Höhe am Ab­zweig nach Ober-Ohmen beim Bettelwald zu drük- ken. Der Abhub beträgt an der höchsten Stelle etwa einen Meter. Nach Fertigstellung wird die Gesamt­fahrstrecke erheblich ausgeglichener und übersicht­licher sein, da die Höhe gleichzeitig in einer scharfen Kurve liegt, in die noch die Derbindungsstraße nach Ober-Ohmen einmündet. Am Roten Berg bei Rup­pertenrod nähert sich die Arbeit gleichfalls ihrem Ende. Die Senkung der Kuppe ist beendet. Die eine Hälfte der Fahrbahn ist fertiggestellt, gegenwärtig wird die andere Hälfte beschottert, so daß auch die­ses Einzelprojekt sich seiner Vollendung nähert. Die Arbeiten an derBärenbrücke" am Abzweig Ilsdorf sind soweit auch als erledigt anzusehen bis auf kleinere Nacharbeiten. Nun dürfte die größere Arbeit, die Pflasterung der Gesamtstrecke, nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Kreis Laukerbach.

* Lauterbach, 26. April. Nunmehr wurde auch in unserer Stadt in Verhandlungen zwischen der Stadtverwaltung und den hiesigen Elektroinstal­lateuren eine Elektro-Gemeinschaft ge­gründet, deren Zweck es ist, die Angelegenheiten der Elektrowirtschaft gemeinschaftlich zu regeln und

die Stromabnehmer fachmännisch und kostenlos beraten. Man hofft, auf diese Weise durch Er« Höhung des Stromumsatzes eine weit­gehende Verbilligung des jetzigen S t r o m t a r i f s erreichen zu können. Wie der Lauterbacher Anzeiger" hierzu von zuständiger Stelle noch erfährt, hat mit dieser Regelung auch die Frage des Fortbestehens des Lauterbacher Elektrizitätswerks ihre Klärung erfahren. Nach dem genannten Blatte kommt ein Verkauf des Elektrizitätswerks durch die Stadt nicht in Betracht.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

* R o d h e i m a. b. 23., 25. April. Die hiesige Turn- und Sportgemeinde unternahm, wie alljährlich, am zweiten Osterfeiertag ihren Aus­flug auf den Dünsberg. Die überaus zahl­reiche Beteiligung der Mitglieder bekundete, wie beliebt dieser Osterausflug ist. Für die älteren und für die zum Marschieren ungeeigneten Mitglieder hatten Vereinskameraden Wagen und Pferde zur Beförderung bereitgestellt. Unter den Märschen des Spielmannszuges wurde in den frühen Morgen­stunden der Ort verlassen und über Fellingshausen nach dem Dünsberg marschiert, wo von der ebensten Seite her der Ausstieg begann. Frohe Wanderlieder hielten dabei die Marschkolonne in gutem Schwung. Bereits um 9 Uhr war der Gipfel des Berges erreicht, wo zunächst die Frühstückspause folgte. Dabei wurde von dem Aussichtsturm aus der herr­liche Rundblick auf die engere Heimat genossen, während sich die jüngsten Wanderer bei lustigen Spielen tummelten. Nach etwa eineinhalbstündigem Aufenthalt begann der Abstieg, bei dem unterwegs bei der von dem früheren Turngau Lahn-Dünsberg gepflanzten Jahneiche kurz Halt gemacht wurden Hier brachten die Schüler einen Sprechchor zu Gehör, anschließend hielt der Dereinsführer Hof­mann eine kurze Ansprache über die Geschichte und den Sinn der Jahneiche. Dann ging'? durch den herrlichen Wald über Bieber nach Rodheim zurück, das um die Mittagszeit erreicht wurde.

'StadttfteatcT Gießen

Samstag, den 4. Mai 1935:

Gießener JUlerlei ein heiterer Abend in Wort, Ton, Tanz und noch etwas.....?

veranstaltet vom RDR/DFTV., Gießen Mitwirkende: Mitglieder des Stadttheaters, das Stadttheater-Orchester und Gäste Leitung: Paul Nieren und Franz Kerzisnik Kleine Preise: 30 Pfennig bis 1.50 Reichsmark Beginn: 20 Uhr Ende gegen 23 Uhr

Die Besucher werden gebeten, sich mit einem Bleistift zu versehen! Vorverkauf: Theaterkasse, Fernruf 2930; Huntemann, Selters weg, Fernruf 3969; Reisebüro. Seltersweg, Fernruf 2396. 2528 D

Meinen verehrten Gästen zur Kenntnis, daß ich die Gastwirtschaft 3M An M Gießen, Neuen Baue 5, noch unverändert weiterführe 01795

MZ EMM.

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von Ungeziefer und Pilz

an Obstbäumen und Sträuchern empfiehlt:

Schwefelkalkbrühe Kupferkalk-Wacker Bleiarsenat Borchers Zabulon.

Zum Veredeln:

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Sonntag, den 28. April

TANZ

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Holzsubmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Beuern soll folgendes Nutzholz auf dem Wege schriftlichen Augebots ver­kauft werden.

Kiefern-Stämme:

Los 1 Klasse la 5 St. 0,85 Fstm.

2 1b 45 ,, 12,25

3 Ib 29 8,89

4 Ha 75 35,70 5 Ila 76 33,29

6 Ilb 34 25,82

7 Ilb 17 10,85

8 lila 5 4,87

Fichten-Slämme:

Los 9 Klasse la 37 St. 5,52 Fstm.

10 Ib 41 17,79

11 IbU3 33,64

12 Ib 51 17,61

13 Ha 93 81,23

14 Ila 36 29,29

15 Ila 79 43,38

16 Ila 19 12,21

17 Ilb 38 48,86

18 Ilb 37 48,00

19 Ilb 23 29,08

20 Ilb 25 23,89

21 Ilb 10 9,61

22 Illa 22 31,04

23 lila 10 16,34

24 IHb 3 3,42

25 IVa 1 3,18

Das Holz ist ohne Rinde gemessen und zum Teil entrindet. Angebote sind getrennt nach Sortiment und Klassen in den Losen, bis Montag, den 29. April 1935, nachmittags zwei Uhr, bei der unterzeichneten Bürger­meisterei einzureichen,wo anschließend die Eröffnung der Angebote erfolgt. Mit der Einreichung unterwirft sich der Käufer den Verkaufsbedingungen, die vor dem Termin bekanntgegeben werden. Das Holz ist vorher einzu­sehen, da spätere Reklamationen un­berücksichtigt bleiben, und wird auf Verlangen von Förster Keil vorge­zeigt. Für das geschälte Holz wird vom Verkäufer der Schälerlohn zu­gerechnet. Die Angebote sind deshalb ohne Schälerlohn abzugeben. 2506D

Hess. Bürgermeisterei Beuern

Fuhr.

Veredelungsmesser Baumsägen

Samenhans Heb. Habn

Bahnhofstrabe Telephon 3403

Mündlich können ®iee§ nurwenigen sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sie es allen

Eewinnauszug

1. Klaffe 45. Preußisch-Süddeutsche (271. Preuß.) Klaffen-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und II

1 Ziehungstag 26. April 1935

In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne k. über 100 M. gezogen

2 Gewinne zu 25000 TL 188815

2 Gewinne zu 5000 TL 121266

2 Gewinne zu 3000 TL 130717

6 Gewinne zu 2000 M. 98318 137274 262610

16 Gewinne zu 1000 TL 4705 86648 90474 251506 253157 263097 333352 377517

14 Gewinne zu 800 M. 46879 80616 115905 199308 248333 368137 389218

58 Gewinne zu 500 TL 29510 34003 51370 94588 95507 105040 114509 115306 115538 115889

128773 154768 158685 159471 160375 170533

170781 183761 224511 226207 235282 240318

302893 331846 341409 347746 362169 369352

385065

180 Gewinne zu 200 M. 16443 16957 19814 23423

32309 37254 38544 38903 39452 47675 48318

57591 60688 65426 69541 70447 70638 71101

72306 75611 78859 83497 84743 87176 88393

96796 97922 103028 111400 112855 118213 129744 130618 131475 132885 134008 139743

139863 152641 154742 157650 158818 164154

168223 178592 180834 201540 204220 207241

208443 213324 215056 217683 235482 241128

243126 253358 256349 258931 266779 279807

280199 284124 285974 286436 287755 294321

801459 303248 306158 311508 318557 319322

327099 342634 344763 345593 346149 348005

361141 361943 366192 366992 377561 379469

379612 382431, 3897.76 390626 393146

Bekanntmachung.

Die Aufnahme der Schulanfänger in die Volks­schule findet statt am Dienstag, dem 30. April 1935, und zwar:

um 10 Uhr für die

Goetheschule, Horst-Wessel-Wall, Schillerschule, Schillerstraße, alle Peslalozzischule, Wernerwall.

um 11 Uhr für die 2367V

neue Pestalozzischule, In den Eichgärten.

Gießen, den 15. April 1935.

Stadtschulamt. 3.23.: Nebeling.

85831 89499 89645 91237 93873 99896

3^334 386 082

116557

133861 148382

158128 175591

213016

244861 268277 294420

312005

336941

362143

103096 128854

142571

156915 168911

197007

238490 262216 285626

299633

326771

360327

375432

117453 134169 149807 160211 177499 216787 244983 276756 297564 315281 341074 362682

112450 131849 147379 157651 170558 205279 244764 265207 291484 305377 328635 362023

376510

118082 136516

151893

160399 180777

222764 251676 279647 298158

321210

343483 363496

123138 140666 155224 160942

192684 229109 260084 279653

298661 325176

345290 368574

2 Gewinne zu 100000 TL 257408

2 Gewinne zu 10000 M. 333951

218152

146356

205369 270682 367834

17358 24639 105381

2 Gewinne zu 5000 TL

2 Gewinne zu 3000 TL

6 Gewinne zu 2000 TL

12 Gewinne zu 1000 M.

293765 298175 354169

Sn der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 100 M. gezogen

22 Gewinne zu 800 M. 8710 56664 67864 93632 120530 188822 278215 296334 331859 345533 363391

36 Gewinne zu 500 TL 6533 35185 48813 61755 83108 150551 167488 212161 225406 234238 261125 283741 303612 315516 320303- 334340 356959 393968

204 Gewinne zu 200 M. 3835 6663 12931 19213 20952 21105 30389 36957 38228 42478 47290 50111 53332 56626 69868 71886 80557 82644

HAUS DER GUTEN

Wollmousseline

7080 cm breit

Meter 2.10 1.95 1.65 1.10

Kunsiseiden-Maroc

in schönen Druckmustern, 70 cm breit

Meter 2.40 2.00 1.85 Jt

Indanthren-Stoffe

bedruckt und gestreift

Meter 95 85 78 H

Mattkrepp uni, gute Qualität, in schönen Farben, 95 cm breit

Meter 1.90 J6

Zum Frühjahr

in den neuesten

Waschkunstseide

bedruckt, für das leichte Sommerkleid

Meter 80 70 65 H

Ausmusterungen

Kunstseiden-Maroc

in bedruckt, 95 cm breit

Meter 3.25 2.70 2.00 Jt

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für das Sport- und Dirndlkleid

Meter 115 72 62 H

Wollstoffe modisch gemustert, für Jackenkl. u. Complets, 140 cm breit Meter 6.90 6.30 5.95 4.60

Mantel- u. Kostümstoffe

140 cm breit

Meter 5.50 4.35 3.95 3.75 jc

Kunstseiden-Leinen

bedruckt und uni

Meter 128 110 95 80 §

Gießen, Marktstraße 4-8

2487 A

IUALITÄTEN

Bekanntmachung.

Das neue Schuljahr beginnt für die hiesige Be­rufsschule am Montag, dem 29. April 1935.

Die Anmeldung der in die Berufsschule neu ein­tretenden Schüler und Schülerinnen hat an diesem Tage, vormittags 9 Uhr, zu erfolgen, und zwar:

a) für die Gewerbliche Berufsschule und die INäd- chenberufsschule in dem Schulhaus in der Kirchstraße,

b) für die Kaufmännische Berufsschule in der Allen Klinik, Liebigstraße.

Berufsschulpflicht^ werden mit Beginn des neuen Schuljahres alle Schüler und Schülerinnen, die an Ostern 1935 aus der Volksschule entlassen worden, sowie diejenigen, die aus höheren Schulen nach achtjährigem und mehr als achtjährigem Schul­besuch, aber vor vollendetem 10. Schuljahr aus­getreten sind. 2368D

Es wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß alle in Gießen in der Lehre oder in Be­schäftigung stehenden Berufsfchulpflichtigen, ohne Rücksicht auf ihren Wohnort, zum Besuche der Schule in Gießen verpflichtet sind. Für Schulpflich­tige, die in ein Lehrverhältnis treten, besteht die Schulpflicht unabhängig davon, ob sie zunächst eine Probedienstzeit durchlaufen oder nicht.

Im übrigen beginnt der Unterricht für diejenigen Berufsschüler, die nicht in die Berufsschule neu eintreten, erst am Dienstag, dem 30. April 1935.

Gießen, den 15. April 1935.

_______Stadtschulamt. I. V.: Ne b eli n g.________

Bekanntmachung.

Dienstag, den 30. April 1935, findet in Gießen Rindvieh- (Ruhvieh-) Markt statt. Auftriebszeit von %8 bis Uhr vormittags. Sämtliches Vieh wird gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft.

Gießen, den 27. April 1935. 2501C

Bürgermeisterei Gießen.

______I. V.: Dr. Hamm, Bürgermeister.______ i \MC D D C DRUCKSACHEN t VV WIX D CBrühi'sche Druckerei

Bekanntmachung.

Betr.: Wochenmarkt.

Die Wochenmärkte beginnen von Donnerstag, dem 2. 2Uai 1935, ab vormittags um 7 Ahr und enden um 13 Uhr. 25020

Gießen, den 27. April 1935.

Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Dr. Hamm, Bürgermeister.

Oeffentliche Mahnung.

Folgende Rückstände werden hiermit zur Zahlung bis 6. 2Hai 1935 einschließlich gemahnt: 25150

6. Ziel Gemeinde-, Kreis- und Prooinzialumlagen einschließlich Sondergebäudesteuer 1934 und die inzwischen nachträglich veranlagten Beträge,

1. Rate Hundesteuer 1935,

Handwerkskammerbeitrag für 1934, 3. und 4. Rate.

Nach Ablauf dieser Frist erfolgt ohne weitere Mahnung Einzug der rückständigen Beträge auf Kosten der Schuldner.

Für das 6. Ziel Steuer wird außerdem der ab 6. d. M. zu zahlende Säumniszuschlag erhoben.

Gießen, den 25. April 1935. ________________Stadtkasse Hießen.

Beschlich.

Das durch Beschluß vom 14?^lugust 1934 eröffnete Entschuldungsverfahren über \ den landwirtschaft­lichen Betrieb des Ludwig Döp^ und dessen Ehefrau Luise, geb. Körber, verwitwet gewesene Arnold, zu Alten-Buseck wird wieder aufgehoben. 25130

Gießen, den 19. Januar 1935.

__Das Amtsgericht._________________

Beschluß.

Das durch Beschluß vom 21.1 März 1934 bzw. durch Beschluß vom 20. Februar 1934 über den landwirtschaftlichen Betrieb der Eheleute heinrick Philipp Wolf zu Treis a. d. Lda- eröffnete Entschul­dungsverfahren wird wieder aufgehoben. 2514D

Gießen, den 23. Februar 1935.

Das Amtsgericht.