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um sogenannteeinzige len Kindern in der Klas

lasse ist es kaum möglich, daß

der

eines

gez. Herrn. Wagner, kreiswatter der DAF.

dem

Als

Erhallet die gesunde Jugend gesund Schickt die Jungen in die Zeltlager der HI.

viel besser als zu Hause, besonders wenn es sich .....Kinder handelt. Bei vie-

über das ThemaDas Handwerk im Auf­bau des Dritten Reiche s". Der heutige Tag

triebsgemeinschaft. Die ui zwischen Meister, Geselle der erreicht werden. Die Werte des Handwerk müßten wieder ein Mehr fahren. Die Ausrichtung der jungen Mannschaft im Handwerk auf die Leistung sei der einzige Garant für seine Zukunft. Der Lehrling müsse meisterliche

(Lebhafter Beifall!)

Kreishandwerksmeister S t ü h l e r dankte Redner für seine gehaltvollen Ausführungen, zweiter Redner des Abends sprach sodann

ReichS-Znnungsmeister Renz

über das ThemaPreisfragen in

Mchs-Znnungsmeister Renz spricht in Gießen Kundgebung der Kreis-Handwerkerschast.

den Wunsch nach Befähigungsnachweis, nach Füh- rerprinzip und Pflichtinnung erfüllt.Standesehre" undLeistungsprinzip" seien die Forderungen der Gegenwart und der Zukunft an jeden einzelnen. Ohne Standesehre könnten kein Beruf und kein Volk bestehen.

In den Zwangsinnungen sei da» Handwerk nun­mehr völlig zusammengefaßt. Vorbei sei es mit allen den kleinen und kleinsten Grüppchen, die nur

Lehre erfahren.

Sehr schwer sei es heute, mit der neuen Organi­sation alle Schäden wieder gutzumachen, die früher durch die Verhältnisse, aber auch durch die Ge­dankenlosigkeit des Handwerks entstanden. Inzwi­schen aber, in den Jahren des Aufbaues, sei schon viel erreicht worden.

Kur mit einer auf Zukunft gesehenen Arbeit könne dem Handwerk geholfen werden.

Im deutschen Aufbau sei in erster Linie die Be­hebung der Arbeitslosigkeit und die Behebung der Zerrissenheit zwischen Volk und Staat bedeutungs­voll geworden. Die Schaffung der Volksgemein­schaft habe allein die Ehr- und Wehrhaftmachung des deutschen Volkes gestattet. Auch im Handwerk sei zunächst die Erreichung wichtiger Etappen nötig gewesen. Gesetzgebung sei nur Hilfswerkzeug. Er­füllung müsse sie finden durch den einzelnen. Der Handwerkerführer müsse befruchtend wirken auf Be­triebsführung und Gefolgschaft. Dom Gefolgsmann müsse erwartet werden, daß er Verständnis für den Betrieb aufbringe, daß er nicht nur fordere, sondern auch gebe und durch das Gegebene die Erfüllung der Forderung möglich mache. Der Mei­ster solle Kamerad des Gefolgmannes sein. Wichtig sei für jedermann im Handwerk, nicht bei dem ein­mal Erlernten stehen zu bleiben. Verlangt werde ein Höchstmaß des Könnens und des Wissens im Beruf, entsprechend den Forderungen der Zeit. Reue Prüfungsordnungen würden Mittel sein, das Leistungsprinzip zu verwirklichen. Die Reichszen­trale für Handwerkslieferungen, Lieferungsgenos- senschaften und die Schaffung des Gütezeichens würden das Leistungsprinzip weiter untermauern helfen. Reichszentrale für Handwerkslieferungen und Lieferungsgenossenschaften dienten auch der Finanzierung von Aufträgen, an der bisher manche Auftragsvergebung an das Handwerk scheiterte.

In seinen weiteren Ausführungen beschäftigte sich der Redner noch mit dem Wesen des Ehrengerichts der Reichshandwerksführung und wies auf feine Bedeutung hin. Ebenso wie das Handwerk dem Publikum mehr und mehr beweisen müsse, daß seine Leistung Achtung verdiene, ebenso sehr müsse auch das Verständnis der Handwerker unter sich

erster Linie sei es die

Schulung des Handwerks in der Kalkulation. Fehlkalkulationen müßten vermieden werden. Formblätter sollten die Kalkulation erleichtern, ebenso demnächst herauskommende Richtlinien über Material und Arbeitszeit. Kalkulationen könnten sehr wohl auf den einzelnen Betrieb abgestellt sein, sie müßten dann aber unter allen Umständen stimmen.

Wahrung der Standesehre

sei eine Forderung, die auch bei der Aufstellung einer Kalkulation mitbestimmend sein solle, hand- werksehre solle aller Unlauterkeit entgegengestellt werden. In Fällen gröblicher Vergehen werde das Ehrengericht des Handwerks eingreifen. Aus egoistischen Gründen dürfe nicht gegen das Gemein­wohl gefehlt werden.

Die Hebung des Gütegedankens

j in breiten Kreisen des Volkes solle vom Handwerk gefördert werden. Das Publikum solle wieder gute Ware zu schätzen wissen, sich von der Massenware abwenden und dazu kommen, die Arbeit des Hand­werks als Wertarbeit anzusehen. Wenn der be­schrittene Weg beharrlich verfolgt werde, dann würden die Ziele des Handwerks erreicht und jede Leistung ihren entsprechenden Gegenwert finden.

»Gießener Allerlei'' und der beste Rundfunksprecher!

Die Kreisgruppe Gießen des Reichsverbandes Deutscher Rundfunkteilnehmer schreibt uns:

Auch in diesem Jahre wird der beste Rundfunk­sprecher gesucht! Die Reichssendeleitung, im Verein mit dem Reichsverband Deutscher Rundfunkteil­nehmer, veranstalten daher auch 1935 das große öffentliche Preisausschreiben:Wir suchen den besten Rundfunksprecher!" Das deutsche Volk soll sich selbst die besten Rundfunksprecher suchen. Auch von Gießen hat sich eine Anzahl Kandidaten zum Rundfunksprecher-Wettbewerb gemeldet, so daß auch in Gießen ein Ausscheidungskampf stattfinden kann. Die Kreisgruppe Gießen des RDR. veran­staltet daher unter Mitwirkung einer Reihe Mit­glieder und des Orchesters des Stadttheaters Gie­ßen, sowie sonstiger Kräfte einen heiteren Abend, den Paul Nieren in lustiger Kurzweil zusam­menstellte. Konzertmeister Franz K e r z i s n i k mar- schiert mit seiner musizierenden Mannschaft auf, Hansi Salz mann singt und tanzt zusammen mit Karl Ludwig Lindt Schlager und Duette, Wilhelm Lenz und Fritz W i l h e l m y parodieren eine musikalische Buschiade, Hans Seitz wird Mundartliches verzapfen, während Maja von Rabenau Hilde Plank Leni Haase ab­wechselnd in eigenen Tanzschöpfungen unterbrechen. Als besondere Bereicherung ist das Auftreten Baccesinos zu verzeichnen, der Mann mit den drei Fragezeichen. Und noch manch andere Heber» raschung wird Paul Nieren in seinemGießener Allerlei" den Besuchern bringen. Zwischendurch werden sich die zum Rundfunksprecher-Wettbewerb angetretenen Gießener Kandidaten am Mikrophon vorstellen, wobei jeder Theaterbesucher an Hand eines Stimmzettels selbst entscheidet, welchen Spre-

gleich. Sie sind Kameraden. Wie bald bildet eine Klasse eine geschlossene Gemeinschaft. Das zeigt sich bei Spaziergängen, bei Wettkämpfen, aber auch bei Raufereien, die Klasse gegen Klasse auszufechten haben. Da heißt es: Zusammenhalten! Ob du aus einem stolzen Palast oder aus einem hinterhause kommst, das spielt hier keine Rolle, hier bist du Kamerad unter Kameraden.

Sind eigentlich unsere engsten und besten Freund­schaften nicht während der Schulzeit geschlossen wor­den? Freuen wir uns nicht, wenn wir wieder ein­mal einen Schulkameraden treffen, den wir lange nicht gesehen haben, um dann mit ihm liebe Er-1 innerungen auszutauschen?

Deshalb sollen sich die Kinder freuen an dem Tage der Schulaufnahme, und die Eltern sollen sich nicht unnötige Gedanken machen über etwas, das sie doch auch freudig stimmen sollte. Ihre Kinder werden nun ausgenommen in eine Gemeinschaft, die mithilft bei der Erziehung zur großen, deutschen Volksgemeinschaft.

Es muß deshalb heißen: Frohe Kinder undfrohe Eltern! J. K.

Sonntagsarbeit am 1. Mai.

Am Mittwoch, 1. Mai, ist der Vertrieb und Ver­kauf von Zeitungen auf öffentlichen Straßen, Plätzen und anderen öffentlichen Orten während des ganzen Tages zulässig.

Zur rechtzeitiaen Herstellung der Morgenausgabe des 2. Mai ist Die Beschäftigung von Arbeitern in den Zeitungsdruckereien am 1. Mai 1935 von 18 Uhr ab gestattet.

Die Herstellung und der Verkauf von Grünschmuck in Ladengeschäften und im Straßenhandel sind am 1. Mai während der Morgenstunden zugelassen.

geeignet erschienen, den Beweis des Zerfalls im Handwerk zu liefern. Die Fragestellung laute jetzt: Was ist nun zu tun?" Der Redner erläuterte zur Beantwortung dieser Frage in seinen weiteren Aus­führungen die Forderungen im Interesse des Hand­werks im einzelnen. Der Betriebsführer solle der Garant sein für die Erhaltung und die Wirtschaft­lichkeit des Betriebes, hinzukommen müsse die Be-

' ursprüngliche Verbundenheit

! und Lehrling müsse wie- Menschen im an Ehre er»

dann Münchholzhausen, wo gerastet wurde. Weiter ging es nach Büblingshausen, um hier zu lagern. Fleißig wurde der Ofen gebaut und der Mittags­schmaus gekocht. Gegen Abend zogen sie nach Wetz» lar, wo wir (die Gruppen I und II) uns trafen, hier verlebten wir gemeinsam ein paar kurze, schöne Stunden bei Gesang, Vortrag und fröhlicher Unterhaltung. Um 19 Uhr traten wir die Heim­fahrt an. Am Bahnhof in Gießen trennten wir uns; wir werden Ostern 1935 noch lange in (Erin­nerung behalten!

Heist der Kriegsgräberfürsorge!

Vom Bezirk Hessen-Darmstadt des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. D., Darmstadt, wird uns geschrieben:

Nach der nunmehr vorliegenden Gesamtabrech­nung beträgt der Reinertrag der am 20. und 21. Ok­tober 1934 durchgeführten Haus- und Straßensamm­lung im Bezirk Hessen-Darmstadt 37 177,03 Mark. Ein wahrlich schönes Ergebnis, das wieder einmal erneut die Opferwilligkeit der Heffen-Darmstädter für die Heldengräber ihrer Gefallenen unter Beweis stellt. Allen Gebern fei deshalb an dieser Stelle nochmals recht herzlich gedankt. Ferner gebührt auch den freiwilligen Helfern aus der SA., SS., dem Stahlhelm, dem Kyffhäuserbund und den son­stigen nationalen Formationen, die sich in selbstloser und uneigennütziger Weise in den Dienst der Samm­lung gestellt haben, besonderer Dank. Wenn wir auch in Zukunft so Zusammenhalten und die natio­nale Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgrä­berfürsorge unterstützen, kann der Erfolg niemals ausbleiben.

Zu begrüßen wäre es, wenn sich neben den kor­porativen Mitgliedern aus den Behörden und Ver­einen auch noch recht viele Einzelpersonen dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bezirk Hessen, als Mitglied anschlössen. Der Jahresbeitraa ist mit zwei Mark so niedrig gehalten, daß er auch von dem wirtschaftlich Schwachen aufgebracht wer­den kann. Er ist aber ein Beweis dafür, daß das deutsche Volk die gefallenen Helden nicht vergessen hat, die mit ihrem Herzblut ihre Treue zum SBatep land besiegelten. Darum auf, lieber Dolksgenasse, melde dich heute noch beim Dolksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. D., Bezirk Hessen, Darm­stadt, Elisabethenstrahe 34, als Mitglied an. Der

selbst gefördert werden.

Der Demnächst in Frankfurt stattfindende Reichs­handwerkertag solle ein mächtiges Bekenntnis des Handwerks zum deutschen Volke und zum Be­rufsstand darstellen. Der Reichshandwerkertag solle in einer Schau erlesenster Leistungen den Beweis handwerklicher Kraft und Lebensberechtigung er­bringen.

Bei der Betrachtung der Vergangenheit sollten wir den Hoffnungsglauben im Handwerk der Gegen­wart erkennen.

Die Zukunft solle hell und licht werden. Das Handwerk solle wesentlich Mitarbeiten am deut­schen Leistungsaufbau, der uns wieder den Platz an der Sonne erringen helfen solle.

Das Wort vomgoldenen Handwerk" und der GedankeAls das deutsche Handwerk blühte, blühte auch das Vaterland", sollten wieder wahr werden und Allgemeingut das WortVerachtet mir die Meister nicht und ehrt mir ihre Kunst!" (Anhalten­der lebhafter Beifall!)

Kreishandwerksmeister S t ü h l e r beschloß nach einigen kurzen Schlußworten die eindrucksvolle Kundgebung mit dreifachemSieg-Heil!" auf den Führer, auf das Vaterland und das deutsche Hand­werk. Mit dem gemeinsam gelungenen ersten Vers des Horst-Wessel-Liedes und mit dem Fahnenaus­marsch fand die Veranstaltung ihren Abschluß.

cher man als den besten aus demVorlaut an den Reichssender Frankfurt senden soll. Der hei­tere Wahl- und Abstimmungsabend findet am Samstag, 4. Mai, 20 Uhr, im Stadttheater Gießen statt. (Siehe heutige Anzeige.).

Erleichterte Bestimmungen für postsperrgut.

Postpakete, die während der Beförderung infolge ihrer Größe viel Raum oder wegen ihres Inhalts z. B. lebende Tiere, Bruteier ufw. eine be­sonders sorgsame Behandlung beanspruchen, beför­dert die Post als Sperrgut und erhebt dafür zu der gewöhnlichen Beförderungsgebühr einen Zu­schlag von 50 v. h. Wie das Amtsblatt des Reichs- postministeriums bekanntgibt, werden die Sperr­gutvorschriften vom 1. Mai an zugunsten der Post­kunden vereinfacht und geändert. Die bisherigen Ausdehnungsgrenzen werden erheblich erweitert, auf Mindestgewichte der Sendungen wird verzich­tet. Künftig wird ein Postpaket als sperrig behan­delt, wenn es in irgendeiner Ausdehnung 2 (bis­her 1,5) Meter überschreitet, wenn es in einer Ausdehnung 1,5 (bisher 1) Meter und in einer anderen % (bisher ebenfalls %) Meter überschrei­tet, wenn es eine besonders sorgsame Behandlung erfordert oder sich nicht bequem mit anderen Gegenständen zusammenpacken oder stapeln läßt. Dieselben Vorschriften für Sperrgut gelten auch für Postgutsendungen.

Betrügereien

auf Kosten der Reichsautobahnen.

Wie uns von amtlicher Seite mitgeteitt wird, versucht ein Betrüger mittels gefälschter Bestell­zettel auf Kosten der Reichsautobahnen Betrüge­reien. Die Geschäftswelt wird nachdrücklichst ae- warnt. Jrn vorkommenden Falle ist die Polizei so­fort zu verständigen.

Westerwa1dverein,Ortsgruppe Gießen.

Der VereinWandervogel Höhenflug Gießen" berichtet uns:

Gruppe I unternahm eine zweitägige Wanderung in die Ausläufer des Westerwaldes. Am ersten Osterfeiertag brachte uns die Biebertalbahn nach Bieber. Hier begann bei herrlichem Sonnenschein die Fußwanderung. Zunächst streiften wir links die Reh- und Obermühle. Rechts erhebt sich im Morgennebel der Dünsberg. Hier und da springen schon die Knospen auf. Mit Lust und Wonne nehmen mir Anteil an dem Erwachen der Natur. Wenn auch allmählich das Kraxeln beginnt, so lohnt sich ein Blick rückwärts aus unsere Heimat­fluren. Um 10 Uhr sind wir in Königsberg, wo wir frühstücken. Bald geht es weiter nach Hohew- solms. Interessante Vorträge geben uns bald Aufklärung über vergangenes Geschehen in dieser Gegend. Dort finden wir noch sehr viele roman­tische Strohdächer auf Fachwerkbauten. Es folgt dann Bermoll, wo wir Mittagsrast halten. Nun geht es 3 Stunden ununterbrochen durch herrliche Wälder. Nur ab und zu hat man einen Ausblick auf die Höhenzüge zur Rechten und Linken. Gegen 18 Uhr liegt Herborn vor uns. In der Jugend­herberge angekommen, wird schon der Kochtopf aufgesetzt, während man von der Brauseeinrich­tung reichlich Gebrauch macht. Am Abend wird noch Herborn besichtigt.

Am zweiten Feiertagmorgen 6.45 Uhr ist Wecken. Anschließend Frühsport. Um 7.45 Uhr verlassen wir die gastliche Stätte, kommen durch die Au nach Fleißbach und dann hinauf zum Greifenstein. Don hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf den Westerwald; sogar den Dünsberg, Hohensolms und den Stoppelberg sehen wir. Unvergeßliche Blicke, birgt doch gerade unsere engere Heimat Schönheiten, wenn man sie zu schätzen versteht. Nun geht es weiter über Waldhof-Elgershausen nach Dianaburg. Hier kurze Rast und Ausblick. Allmählich kommen wir nach Ehringshausen, wo wir das Dampfroß besteigen und nach Wetzlar fahren. Hier treffen wir unsere Gruppe II, die eine Eintag-Wanderung von Gießen über Klein- Linden und dann den Höhenzug zwischen Duten­hofen und Allendorf (Lahn) machte. Von hier aus herrlicher Ausblick auf das Lahntal. Es folgt

sich ein einzelnes Kind eigenwillig durchsetzt, am wenigsten ein verwöhntes Mutterkind. Wohl er-

reSunÄ Unter ftarfer Beteiligung der Handwerker der

len aber keinem unverdient in den Schoß. Sie müs-Stadt und des Geists Gießen sand am_ gef rtgen

deutlich, setzen sich durch und werden auf ihrem Itm Aufbau des Dritten Re ich es s p rach. Der M us k oinpnftpn inm »führet In dielen erften An-13ng der SA.-Standarte 116 leitete die Kundgebung lärmen offenbaren sich zuweiien schon ziemlich sichet mit guter Musik ein. Unter den Klängen des Saben» &r I weiter Marsches wurden einige Lnnungsfahnen

fern nicht bemerkt werden können, weil ihnen ja s^lerlich emgebracht.

au (Saufe die Möalicbkeit der Auswirkung fehlt. Krershandwerksmeifter S t u hier (Gießen) hieß Aber eins wird nun allen Kindern zuteil, auch die zahlreichen Teilnehmer der Kundgebung herz- benen, die in den ersten Iahten änastlich zu Haufe lich willkommen

behütet wurden, das ist die Kameradschaft, die Ge- des Abends und die Vertreter der stadtlfchenunb meinfchaft, in der sie nun leben. Da gilt weder 005 ^11^11^^«. Sodann sprach der Referent Geld, noch die Stellung bA Vaters. Da finb alle beim Reichsstanb bes beutfchen Hanbwerks,

Kolbenschlag, Berlin,

- ,. * , Hanbwer kswirtjchaf t .

T)eUmf)C SlrPCiföTtOm* Er führte u. a. aus: Das Preisproblem fei ' 1 ber wichtigsten Probleme ber Hanbwerkswirtschaft.

verschiedene Betriebsgemeinschaften planen am Die Preishöhe sei ausschlaggebend für Rentabilität Vorabend des 1. 2Hai, am Dienstag, 30. April, und Umsatz. Der Reichsstand des Handwerks nehme einen kamerabfchaftsabenb. wir weisen darauf hin, sich deshalb der Preisfrage besonders an Eine nf, für Spn 1 Mai am 30 Avril Volkswirt chaft könne nur angeme ene Preise tra-

s o ' gen. Volkswirtschaftlich vertretbare Preise müßten

abends 8 Uhr, in ber Volkshalle . es möglich machen, ben Betrieb aufrechtzuerhalten,

die festliche Aufführung der IX.ShMhhonie ben Verpflichtungen ber Gefolgschaft unb bem Staat statt,indet, die vom Landesobmann «?L"^r nachzukammen und einen °na°m°-nen,

' * nicht übertriebenen Gewinn erzielen lassen.

pp. Willi Becker, Frankfurt a. Durch die Arbeitsschlacht sei in vielen Betrieben

. . . - orÄtinot mirh des Handwerks Arbeitsmöglichkeit geschaffen wor-

durch eine ^rze Ansprache ^öffnet ro rb. den, wenn auch nicht alle Wünsche erfüllt werben

Die kamerabschaftsabenbe sotten den Abschluß konnten. Der Reichsstanb bes Deutschen Hanbwerks des 1. Mai bilden. fetze sich für die Erhaltung bisheriger Arbeitsmög-

Der feierliche Auftakt ist für alle Kameraden die jjchkeiten ein und sei bemüht, neue zu schaffen. Es Festaufführung der9. Symphonie" in der Volks- werde gleichzeitig darauf ankommen, nicht nur eine halle. Umfatzfteigerung zu erzielen, sondern einem Preis-

' verfall entgegenzuwirken.

In feinen weiteren Ausführungen besprach der Vortragende die drei verschiedenen Möglichkeiten der Beschäftigung mit dem Preisproblem, wie sie für den einzelnen Handwerker gegeben find. In

fei, fo führte er u. a. aus, für bas beutfche Hanb- m .werk roieber einmal von großer Bebeutung. Die

Gleichzeitig ist bie Beschäftigung von Arbeitnehmern Reichsinnunqsmeister seien in Frankfurt in ihr bei Herstellung, Anbringung unb Verkauf von Grün- eingefuhrt worben. Der Ring bes Wieber- schmuck in gewerblichen Betrieben für ben 1. Mai aiifbaues im Hanbwerk fei nunmehr organisatorisch währenb ber Morgenstunben gestattet. völlig geschlossen. Nun müsse gesunbes Wissen

Auch dieKaUöaehilfeN feiern am Mm. unb Wollen aktiv in bie Wagschale geworfen wer-

m s w ( i x+ u den. Altes, Gutes solle zweckmäßig in bas Neue

Von ber Deutschen Arbeitsfront wirb mitaetellt: Gebert werben. Dem Hanbwerk fei vor we°

Am 1. Mai, bem Feiertag ber nationalen Arbeit, ni 9af)ren nod) das Enbe vorhergefagt worben, gewähren unsere Hausfrauen ihren Hausgehilfen $a5 ^anbroert selbst aber bewies, trotz aller Not, weitgehendste Freizeit. Sie wissen daß ihre Haus- ba5 Gegenteil durch feinen Fortbestand. sfrJt iS m- »2

Anrecht Daraus haben, den 1. Mai würdig begehen den Bestaub des Handwerks in seiner Zukunft, zu können. Die Hausfrauen find sich ihrer Pflicht Der Kationalfoziattsmus gestaltete das hand-

bewußt und tragen dafür Sorge, daß ihre Haus- werk neu unb habe eine straff ausgerichtete

gehilfen am Staatsakt teilnehmen, unb fei es nur Mannschaft geschaffen.

dadurch, daß sie ihnen das Rundfunkgerät Zur Der- ^Zier Verordnungen zum Aufbau des Handwerks fügung stellen. Es ist selbstoerstandllch, baß die feien erlassen worben. Die dritte Verordnung habe Hausgehilfen am Nachmittag des 1. Mai zur Teil-

nähme an den örtlichen Feiern frei bekommen, wie -------------------------------------------

es die Treuhänder in sieben Bezirken in den Nationalen Arbeit sprach Kamerad Bindewald Richtlinien für Hausgehilfen bereits eindeutig zum ref)r interessanten Ausführungen. Er gab einen Ausdruck brachten. Die deutsche Hausfrau wird kurzen Abriß der allmählichen Entwicklung des Ar- alles daran fetzen, ihrer Hausyehilftn zu .zeigen, b^rtums von der einst wohlgeachteten Handarbeit, daß auch sie zu der Volksgemeinschaft gehört, die beren beugen wir beispielsweise in den herrlichen unser ganzes Volk zusammenschweihtt Domen der deutschen Gothik bewundern, au der

©CbulUttÖÖObCttöC geisttötenden Maschinenarbeit in dem liberakstisch-

kapitalistischen Zeitalter. Er schilderte eindringlich

t)L6 die Gefahren und Schäden für Körper und Seele,

Von dem Gaukulturamt des NSDFB. (Stahl- die durch die Landflucht und die Zusammenballung Helm) in Gießen wird uns mitgeteilt: von Menschenmassen in den Industriezentren unferm

Arn 25. und 26. April fanden im Stahlhelmheim Volke erwuchsen. Skrupellose Ausnutzung der Ar- Gießen Schulungsabende von je 2 Kameradschaften beitskraft auf der einen, gewissenlose marxistische bes NSDFB. (Stahlhelm) statt, an benen auf An- Verhetzung auf ber anberen Seite rissen eine Kluft orbnung ber Bunbesführung auf ben Geburtstag im deutschen Volke auf, beren sinnfälliger Ausbruck des Führers Abolf H i 11 e r unb bie Bebeutung bes die Art der Maifeier in der marxistischen Zeit war, Iagv*5 der nationalen Arbeit hingewiesen wurde. bei der Klassenhaß der Proletarier gegen die Be-

Hum Geburtstage des Führers sprach Kamerad sitzenden, nicht aber Einigkeit aller Schaffenden Professor Dr. Schmoll. Er umriß in zu Herzen gepredigt wurde. Es ist das hohe Verdienst Adolf gehenden Worten die geniale Gestalt des Führers, Hitlers, daß er das Ethos der Arbeit jeder Art dem der den alten Frontsoldaten als hochbewährter schaffenden Volke immer wieder vor Augen geführt Frontkämpfer besonders nahesteht. Die Verehrung und die einst sich bekämpfenden Arbeitgeber und und Treue für ihn ist für die Stahlhelmer nicht nur -nehmer in der Deutschen Arbeitsfront zu gemein» Lippenbekenntnis, sondern Herzenssache. Wir folgen famem Schaffen für das Gemeinwohl zufammen- ihm, wohin er uns führt und ruft. Ganz besonders geschlossen hat. So ist jetzt der Tag der Nationalen banken wir Frontsolbaten ihm bafür, daß er unsere Arbeit nicht mehr die Feier der Klasse unzufriede- Sehnsucht und unfern seit dem Schanddiktat von ner verhetzter Proletarier, sondern die des ganzen Versailles nie erlahmten Kampf um die Wieder- schaffenden deutschen Volkes ohne Unterschied nach Herstellung der deutschen Wehrhoheit durch die Rang, Geldbeutel, Hand- oder Kopfarbeit. Ein fo Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht am einiges Volk wird seinen Weg in der Welt machen 16. März zum Ziele geführt hat, und bas, ohne und unüberwindlich sein. Zum Schluß dieser Aus- unser friedliebendes Volk in kriegerische Berwick- siihrungen sangen die Kameraden das Horst-Wessel- lungen zu stürzen. Mit dreifachem Siea-Heil auf Lied.

ben Führer, Kanzler unb Fröntkameraben Abolf Nach abschließenben Worten ber Versammlungs- Hitler unb bem Gesang ber ersten Sttophe bes leiter unb bem Gesang bes Stahlhelmliebes folgte Deutfchlanb-Liebes schloß bas (Bebenten an seinen ben betben Schulungsabenben noch ein längeres 46. Geburtstag. | zwangsloses Beisammensein ber Stahlhelm-Kame-

Ueber bie Bebeutung bes 1. Mai als Tag der, raben.