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Liebestragödie bei Dillenburg.

LPD. Dillenburg, 26. April. In einer Fich­tenschonung der Gemeinde Nanzenbach bei Dil­lenburg fand man am Donnerstagabend die 22jäh- rige Hilde Conrad aus Dillenburg erschossen auf. Neben ihr lag in schwerverletztem Zustand der 34 Jahre alte Eisenkrämer aus Sechshelden. Es handelt sich um eine Liebestragödie. Beide woll­ten vermutlich im gegenseitigen Einverständnis aus dem Leben scheiden. Eisenkrämer erschoß zuerst seine Geliebte, die auf der Stelle tot war, alsdann brachte er sich einen Kopfschuß bei, der jedoch nicht tödlich wirkte. Eisenkrämer wurde ins Dillenbur­ger Krankenhaus gebracht, wo er zur Zeit noch be­sinnungslos darniederliegt.

ei n h elf l l che Regelung über 5 Cf s ganze Reichsgebiet nach volkswirtschaftlichen Ge­sichtspunkten möglich, ohne daß deshalb für die Verarbeitungsindustrien besondere wirtschaftlich» Vereinigungen gebildet werden mußten. Die Rechts­verhältnisse der Zusammenschlüsse werden im ein­zelnen durch die vom Reichsbauernführer zu er­lassenden Satzungen geregelt. Aufgabe der Zusam­menschlüsse ist die Sicherung der deutschen Volks­ernährung, die Verwertung der deutschen Ernte und die Versorgung der Verbraucher zu volkswirt­schaftlich gerechtfertigten Preisen. So wird auch auf diesem wichtigen Wirtschaftsgebiet die nationalsozia­listische Wirtschaftsauffassung zum Wohle des Gan­zen in die Wirklichkeit überführt werden.

rungsbeziehungen, die durch die Auferlegung von Abnahmepflichten noch besonders gesichert werden können, finden hier ihre rechtliche Grundlage.

Die Verordnung bringt eine Fortbildung der Marktordnung insofern, als die bisherigen Kontingentierungsbestimmungen in neuer Weise fe st gesetzt werden. Die Zu­

sammenschlüsse haben das Recht, den Ausnutzungs­grad und den Arbeitsumfang der verarbeitenden Betriebe nach volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu ordnen. Damit sind die bisher üblichen Bezeich­

nungen öofi KöntMgenk und Kontingentierung ver­lassen, schon um auszudrücken, daß das Kontingent kein übertragbares Vermögensrecht, sondern ein von dem Wirtschaftsverband verliehenes Derar- beitungsrecyt ist. Von dem Begriff der Kon­tingentierung wurde abgegangen, um damit zum Ausdruck zu bringen, daß für die Verleihung von Verarbeitungsmengen nicht starre Kontingentie­rungsgrundsätze anzuwenden sind, sondern daß jede Regelung des Arbeitsumfanges der Betriebe unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu erfolgen hat, unter Berücksichtigung der vorhandenen und der anzustrebenden Strukturoerhältnisse usw.

Die Festsetzung von Preisen und Preis­spannen und die Erhebung von Ausgleichsbeträgen bedürfen der Genehmigung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft.

Soweit durch Maßnahmen der Zusammenschlüsse schwere Betriebsschädigungen eintreten, ist die An­rufung von Schiedsgerichten vorgesehen, die je nach Lage der Sache auf Zahlung angemessener Ent­schädigungen erkennen können. Eine Entschädi­gungspflicht besteht nicht bei Anordnungen von Preisen und Preisspannen sowie bei allgemeinen Anordnungen über die Regelung des Arbeitsum­fanges und den Ausnutzungsgrad von Betrieben.

Die Hauptvereinigung hat das Recht, den Betrie­ben, die an sich den Wirtschaftsverbänden angehö­ren, auch unmittelbar Weisungen zu erteilen. Von dieser Befugnis wird im Regelfclll Gebrauch ge­macht werden, soweit es sich um Anordnungen gegenüber der Stärkeindustrie und den Kartofsel- slockenherstellern handelt. Auf diese Weise ist eine

DieAeuordming der deuffchenKarioffelwUchafi.

Von Siaböabteilungsleiier Or. Hans Merkel.

gungen zusamengefaßt worden.

Diese Vorstufen der Marktordnung auf dem Ge­biete der Kartoffelwirtschaft werden nunmehr in die endgültige Form der Wirtfchaftsverbände und der ,

Hauptvereinigung übergeführt. Die Wirtschaftliche zu ordnen. Damit sind

Die Verordnung über den Zusammen­schluß der deutschen K a r t o f f e l wirt­schaft fügt einen weiteren mächtigen Quader ein in den Gesamtbau der deutschen Ernährungswirt- schust. In den einzelnen Landesbauernschaften wer­den die Erzeuger, Verarbeiter und Ver­teiler von Kartoffeln und Kartoffelerzeugnissen einschließlich Stärke zu Ka rt o f f e l w i rt sch a f t s- verbänden zusammengeschlossen. Die Wirtschaftsverbände werden ihrerseits zur H a u p t - Vereinigung der deutschen Kar­toffelwirtschaft zusammengefügt. Den Zu­sammenschlüssen obliegt die Durchführuna der Marktordnung, und zwar den Wirtschafts­verbänden innerhalb der Landesbauernschaften, der Hauptoereinigung über das ganze Reichsgebiet.

Die Kartoffelwirtschaft war bisher bereits i n Vorstufen geordnet worden. Durch einen Reichs­beauftragten war im vergangenen Jahre die Rege­lung des Kartoffelmarktes, auch der Frühkartoffel­versorgung, durchgeführt worden. Ebenso waren die verarbeitenden Betriebe der Kartoffelflockenhersteller und die Stärkeindustrie in wirtschaftlichen Vereini-

Vereinigung der Kartoffelflockenhersteller geht in der Hauptvereinigung der deutschen Kartoffelwirtschaft unmittelbar auf, während die Wirtschaftliche Ver­einigung deutscyer Stärkeindustrien in Liquidation tritt.

Den Zusammenschlüssen obliegt die Durchfüh­rung der Marktordnung. Hierzu gehört insbesondere die Regelung des Verkehrs mit Kar­toffeln und Kartoffelerzeugnissen. Die Verkehrs­regelung umfaßt alle Maßnahmen, die sich auf die Güte, Beschaffenheit, den Transport, die Erfassung, den Absatz, die Lieferung und Zahlung erstrecken. Soweit ein Bedürfnis gegeben ist, besteht auch die Möglichkeit, für einzelne Märkte besondere Vor­schriften zu erlassen. Die Anwendung einheitlicher Verträge, Qualitätsnormen, der Schlußscheinzwang, die Derladekontrolle, auch die Regelung von Liefe-

Haupt-Niederlage in Gießen:

Jean Weisel, Sonnenstraße 6

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Bei Nieren-, Blasen- und Frauen­leiden,Harnsäure, Eiweiß,Zucker Frequenz 1933: 20100

Danksagung.

Adolf Fischer

in seinem 72. Lebensjahre.

Lina Münch Wwe. und Sohn.

In tiefer Trauer:

Otto Löber, Oberforstrat

Julie Fischer, geb. Flett

Gießen, den 27. April 1935.

Paula Löber, geb. Fischer Helmut Löber

2498 D

Gießen und Darmstadt, den 27. April 1935.

Die Trauerfeier findet in der Stille statt.

2542 D i

Gießen, den 27. April 1935.

01807

Herr Adolf Fischer

lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll

Gießen, den 27. April 1935.

9C43 D

lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll

Philipp Hahn

im Alter von 77 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

In tiefer Trauer:

Marie Hahn Wwe. Heinrich Klein und Frau

Klein-Linden, den 27. April 1935

Albach, Gießen, den 27. April 1935.

2545 D

01838

Die Betriebsführung und Gefolgschaft der Joh. Fischer Kohlenhandelsgesellsch.m.b.H.

Heute morgen 7 Uhr verschied nach längerem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager, Onkel und Pate

Familie

Familie

Familie

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liefert Brühl'sche Druckerei

Die Beerdigung findet am Montag, dem 29. April, nachmittags 2 y2 Uhr, in Albach statt.

Für die zahlreichen, wohltuenden Beweise herz- licherTeilnahme anläßlich des Heimgangs unseres teuren Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege allen herzlichen Dank.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren heißgeliebten, herzensguten Sohn, Bruder und Schwager

im blühenden Alter von 25 Jahren nach langem, schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden zu sich zu nehmen

Wir verlieren in dem Verstorbenen einen Mann von seltener Herzensgüte und unermüdlicher Schaffensfreude, dem wir stets in dankbarer Verehrung gedenken werden.

Karl Balser III. Otto Zimmer Marie Pfeffer Wwe.

Nach längerem schweren Leiden verschied am 26. April der Senior-Chef un­serer Firma

Am 26. April abends verschied sanft nach längerem Leiden mein innigst- geliebter Mann, unser lieber Vater und Großvater

Die Beerdigung findet am Montag, dem 29. April, nachmittags 3.30 Uhr, vom Trauerhause, Lüfcellindener Straße 44, aus statt

Prof. Dr. med.W. Riehm

Direktor der Universitäts-Augenklinik,Gießen

Privat-Sprechstunde nur in der Universitäts-Augenklinik, Gießen an allen Werktagen vormittags von 1012 Uhr nachmittags nach vorheriger Anmeldung.

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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen wir herz­lichen Dank.

Im Namen

der trauernden Hinterbliebenen:

Frieda Wagner nnd Kind.

Erbsenreiser Bohnenstangen Tomatenplähle Rosenpfähle J

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Steinstr. 73, Tel. 3581 «Sommer­sprossen entf. bestimmt allerschnellstens Lionin m. Lio- ninseife. [isaiV Pelikan-Avoth.

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