Ausgabe 
27.2.1935
 
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fest ist als günstig zu bezeichnen, dem besonders hierfür bestellten Rechner Ernst Degen wurde Entlastung erteilt. Die Jahresrechnung schließt mit einem Ueberschuß von 52,36 Mark ab. Auch dem Kassenwart Ludwig Lang wurde Entlastung er­teilt. Die neuen Satzungen wurden von dem Dereinsführer verlesen und von der Versammlung anerkannt. Der seitherige Vereinsführer wurde einstimmig wiedergewählt. Er berief die seitherige Führerschaft fast restlos wieder. Zum Dietwart be­stimmte er Ernst Degen. In den Aeltestenrat wurden die Mitglieder Wilh. Weiß sen., Johann Leun, Hch. Degen sen., Ludw. Wagner und Otto Hofmann berufen. Als Kassenprüfer für die nächsten zwei Jahre wurden Albert Volk und Heinrich Seth gewählt. Der Vereinsbeitrag soll in der jetzigen Höhe beibehalten werden. Der An­regung, eine Fußballabteilung zu gründen, wurde entsprochen. Als Fachwort wurde Turner Leit­ner bestimmt. Die Versammlung wurde in der üblichen Weise geschlossen.

* Allendorf (Lah n), 26. Febr. Die 56jährige Ehefrau des Landwirts Binz von hier, Frau Marie Binz, erlitt gestern einen Bruch des linken Unterschenkels und mußte zur Be­handlung nach Gießen gebracht werden.

00 Allendorf (Lahn), 26. Febr. Am Sams­tagabend hielt der hiesige Gesangverein E i n h e i t" in der Gastwirtschaft Hörr sein 54. Stiftungsfest ab. Der Vereinsführer Fr. Luh sprach einleitend über den Wert des deutschen Män­nergesangs, wies ferner auf dessen hohen Ziele hin und ließ seine Worte ausklingen in einem Appell an die noch Fernstehenden, sich ebenfalls einzureihen. Der erste Teil des reichhaltigen Pro­gramms war dem Männergesang gewidmet. Die zu Gehör gebrachten Chöre zeugten von einer guten Schulung und fanden wohlverdienten Beifall. Im zweiten Teil wurden ein Drama und ein Lustspiel von Mitgliedern des Vereins mit viel Liebe und Hingabe gespielt. Die musikalischen Einlagen der Kapelle Häuser fanden ebenfalls starken Beifall. Zum Schluß wurde dem Mitglied Heinrich Men­ges für 25jährige aktive Tätigkeit eine Ehren­urkunde überreicht. Die vor einiger Zeit ins Leben gerufene Männerabteilung des Turnvereins Allendorf (Lahn) hat sich unter Leitung des Oberturnwartes W. Luh gut ent­wickelt. Sie wird bereits in Kürze einen Teil der beabsichtigten Werbeveranstaltung bestreiten.

Leihgestern, 26. Febr. Unter außerordent­lich starker Beteiligung wurde am Samstagnach­mittag der Bahnbedienstete i. R. Balthasar Schä­fer zur letzten Ruhe bestattet. Der Kriegerverein,

dessen Ehrenvorsitzender der Verstorbene war, war fast vollzählig mit Fahne und einem Teil des Trommlerkorps der SAR. angetreten, um seinem früheren verdienstvollen Vorsitzenden die letzten militärischen Ehren zu erweisen. Gleichfalls schrit­ten die Eisenbahner-Vereinigung Leihgestern, der Staatseisenbahn-Verein Großen-Linden und Um­gebung und der GesangvereinEintracht" dem Sarge voran. Die trefflichen Worte des Ortsgeist­lichen wurden umrahmt von zwei Chören, die der GesangvereinEintracht" seinem Ehrenmitglied darbrachte. Alle Vereine und für die Stätte seiner früheren Tätigkeit ein Arbeitskamerad, ein Beam­ter des Bahnbetriebswerks Gießen, legten unter ehrenden Worten Kränze am Grabe nieder.

0 Grüningen, 26. Febr. Am Sonntagabend feierte der Adam-Jsheimsche Gesang­verein bei gutem Besuch sein 71. Stiftungsfest in der Sing- und Turnhalle. Rach einem flotten Er­öffnungsmarsch der Kapelle Bender und dem Begrüßungschor des Gesangvereins hieß der Ver­einsführer L e i d i ch alle Gäste und Sangesfreunde herzlich willkommen. Mit ehrenden Worten gedachte er des edlen Stifters, Adam I s h e i m , ermahnte die Sänger, auch weiterhin treu dem Vermächtnis zu bleiben und durch die Förderung und Pflege des deutschen Liedes den geistigen Aufbau des deut­schen Volkes zu fördern. Die stets freudige Einsatz­bereitschaft des einzelnen werde dann auch für die Gesamtheit den Erfolg bringen. Eine Ehrung wurde dem Posthalter Heinrich Hofmann II. zuteil; für langjährige Mitgliedschaft und für seine treuen Dienste als Vorstandsmitglied wurde er durch Ueberreichung einer Urkunde zum Ehrenmit­glied ernannt. Der Vereinsführer ließ hierauf in einem Treuegelöbnis zu Führer und Vaterland seine Ansprache ausklingen. Chöre von Stroh, Kreutzer, Goydlach, Andrae, Stark, Böhme, Gustav Weber, Hermes und Stilz kamen unter der Stab­führung von Dirigent Bender (Steinberg) in überaus ansprechender Weise zum Vortrag. Drei heitere Theaterstücke gelangten zur Aufführung. Die Darsteller ernteten reichen Beifall. Sangesbruder Karl B i n g e l trug, als Einlage nach dem ersten Theaterstück, ein Marschlied für das neue Deutsch­land vorBrüder, reichet euch die Hand!" Später ließ er noch einige Couplets folgen. Anschließend spielte die Kapelle Bender zum Tanz auf.

> Holzheim, 26. Febr. Am Samstag hielt der GesangvereinHarmonie" seinen Familienabend im Saale des Gastwirts und Diri­genten Gg. Sarnes ab. Die Feier wurde durch einen flotten Marsch der Hauskapelle, wobei noch Herr Geißler von Großen-Linden mitwirkte.

eingeleitet. Nachdem der Chor denBundesgruß" und das LiedDem Vaterlande" gesungen hatte, hielt der Dereinsführer Landwirt Heinrich Jung eine kurze Ansprache, in der er dazu aufforderte, dem GesangvereinHarmonie" und dem deutschen Männergesang auch fernerhin die Treue zu halten. Mit dreifachemSieg-Heil!" auf den Führer und unser Vaterland schloß er seine Ansprache. In der Folge wechselten Gesangsvorträge und Musikstücke in bunter Reihe ab. Besonderes Lob gebührt den Geschwistern Buß, die eine Soloeinlage auf dem Klavier, vierhändig gespielt, zu Gehör brachten, für die ihnen reicher Beifall zuteil wurde. Der stellvertretende Vereinsführer Wilh. K l e i n d i e n st überreichte drei Mitgliedern des Vereins je eine Ehrennadel für den Besuch aller Singstunden im vergangenen Jahre. Im zweiten Teil des Abends spielte die Kapelle einige, flotte Weisen. Herr Geißler von Großen-Linden brachte einige Ge- dichtvorträge zu Gehör, für die er reichen Beifall erntete. Bei Gesang und Tanz blieb man dann noch einige Stunden beisammen.

4 Dorf-Gill, 25. Febr. Vergangene Woche evangelisierte in der hiesigen Kirche Missionar Blecher von der Rheinischen Mission. Die täg­lichen Bibelstunden und Missionsoorträge waren recht gut besucht. Mit besonderem Interesse wurden die Ausführungen des letzten Vortrages verfolgt, in dem Missionar Blecher von seinen Erlebnissen auf Borneo erzählte. An Liebesgaben für die Rheinische Mission wurden 148 Mk. geopfert. Die Reichs­geldsammlung wurde von der SA.-Reserve durchgeführt und hatte das Ergebnis von 21,20 Mk.

ex) E b e r st a d t, 26. Febr. Die hiesige Dresch- genossenschaft hielt im GasthausZum Schwanen" unter der Leitung des Aufsichtsrats­vorsitzenden P. H. Görlach ihre Generalver­sammlung ab. Der Rechner H. Eifer trug die Bilanz vor. Die Zahl der Genossen hat sich im ver­gangenen Geschäftsjahr um 43 auf 99 erhöht. Die Zahl der Dreschstunden in der letzten Saison be­trug 650. Der Reingewinn wurde, nach dem Vor­schlag des 'Vorstandes, dem Reservefonds und der Betriebsrücklage zugeführt. Die Bilanz wurde gutgeheißen, dem Vorstand und dem Rechner Ent­lastung erteilt. Das ausscheidende Aüfsichtsratsmit- glied H. Müller wurde wiedergewählt. Nachdem der Ortsbauernführer Görlach noch über die Schafzucht, über Melioration, Nutzviehbeschaffung und Saatgutfrage gesprochen und zur Annahme von Landhelfern aufgefordert hatte, fand die Ver­sammlung in der üblichen Weise ihren Abschluß.

> Ettingshausen, 26. Febr. Im Saale des Gastwirts Paulus Walter hielt Kreispropa­

gandaleiter Schmelz (Gießen) nach der Eröff­nung der Versammlung durch den Ortspropa­gandaleiter und nach dem gemeinsam gesungenen LiedVolk ans Gewehr" einen Vortrag über das ThemaDer nationalsozialistische Aufbau'. Der Redner stellte die bisherigen Leistungen der rmho« nalsozialistischen Regierung heraus und sprach fer­ner über den Sinn des Winterhilfswerkes. 3um Schluß beschäftigte er sich noch mit der Saar-Ab­stimmung als Sieg des Rassebewußtseins und mit dem Miesmachertum. Mit dem Gesang des Horst- Wessel-Liedes und dreimaligemSieg-Heil!" aus den Führer fand die Versammlung ihren Abschluß.

Kreis Friedberg.

+ Butzbach, 25. Febr. Im großen Saale des Hessischen Hofes" veranstalteten die hiesigen Werke für Eifenbearbeitung (vormals Meguin) einen Ka­meradschaftsabend, der großen Zuspruch aufzuwei­fen hatte. Direktor Fischler wies in seiner An­sprache auf die Entwicklung des Werkes hin. Die Zahl der Werksangehörigen fei innerhalb von drei Jahren von 56 auf 350 gestiegen und weitere Ein­stellungen ständen bevor. Don den Hauptwerken in Berlin und Dessau waren Vertreter anwesend, die der Tochter, als Glied des großen Unternehmens, ferneres Blühen und Gedeihen wünschten. Aehn- liche Worte fanden ebenfalls der Betriebszellen­obmann Müller, der für die Gefolgschaft, Orts- aruppenleiter Forstaffeffor Schneider, der >m Auftrage des Kreisleiters Seipel die besten Wünsche überbrachte. Den unterhaltenden Teil be­stritt die erstmalig öffentlich aufgetretene Werks- . kapelle unter Leitung von dem Werksangehörigen K. Schulz.

Kreis Bübingen.

tz. Nidda, 25. Febr. Am Sonntagnachmittag fand im HotelTraube" die erste Jahreshauptver­sammlung des Kriegervereins Hafsia, Bezirk Nidda, statt. Der Dereinsführer, Ka­merad Helfrich, gedachte zunächst der Brüder an der Saar, deren heißersehnte Rückkehr in ihr Heimatland nun endlich erfolge. Nach der Bekannt­gabe des Jahres- und Geschäftsberichtes berichtete Kamerad Wenzel über die Schießerfolge hK Jahre 1934, die große Ehrungen sowohl für Einzel­leistungen, als auch für Gruppenleiftungen brach­ten. Nach der Erledigung verschiedener Dere>ns- angelegenyeiten schloß Kamerad Helfrichs die Versammlung mit einem dreifachenSieg-Heil" auf unseren Frontkameraden und Führer Adolf Hitler.

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Betr.: Das Abbrennen von Grasflächen, Rainen und Hecken.

Wir weifen hiermit auf die Bestimmungen des Artikels 8 des Naturschutzgesetzes vom 14. Oktober 1931 nochmals besonders hin, wonach das Beschnei­den, Ausroden und Abbrennen von Hecken, das Abbrennen von Bodendecken auf Wiesen, Rainen Hängen und auf Oedland sowie das Beseitigen von Rohr und Schilf zum Schutze der Vögel und Vogel- brüten in der Zeit vom 1. März bis 31. Juli ver­boten «ist. 11480

Gießen, den 26. Februar 1935.

Bürgermeisterei Gießen: Ritter, Oberbürgermeister.

Der Voranschlag unserer Gemeinde für 1935 liegt vom 28. b. HL ab eine Woche lang auf der Bürger­meisterei zur Einsicht und Dorbringung etwaiger Einwendungen offen. Es wird eine Umlage er- &er auch die Ausmärker beizutragen haben.

Daubringen, 25. Februar 1935. 1159D

Hessische Bürgermeisterei Daubringen.

Deines.