Ausgabe 
26.9.1935
 
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185. Jahrgang

Gietzener Anzeiger

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vermieden wird.

Oer deutsche Bauer beteiligt sich am 6. Oktober am Erntedanktag auf dem Bückeberg bei Hameln.

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September

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Jangsborf, ml Lausch,

hätte, die es sich durch den Austritt zu verschaffen mußte, ist heute schwer zu sagen.

Wenn die drei großen Neutralitäten gradmäßig abgestuft werden können, so verfügt Deutsch­land über die echteste, vorbehaltloseste und am wenigsten bedingte. Die Sorge um Rückwirkungen eines afrikanischen Krieges auf deutsche Kolonien ist ihm von Frankreich und England abgenommen worden; es hat dort kein Blut, kaum ein Chinin­pulver einzusetzen! Die Mitgliedschaft im Völkerbund erlischt effektiv am 13. Oktober; bei etwaigen Ent­scheidungen oder Abstimmungen, die vorher statt­finden, ist sein Sitz leer. An Maßnahmen teilzuneh­men, kann es zum mindesten nach dem 15. Okto­ber nicht angehalten werden, um so weniger als es schon von sich aus weder Italien noch Abessinien Waffen liefert. Es kann das moralische Urteil über Recht oder Unrecht der Privatmeinung überlassen, da es keine realen Interessen dahinter zu verstecken hat. Seine Stellung zum Völkerbund ist hinreichend durch die Begründung des Austritts gekennzeichnet: es kann in der jetzigen Form des Bundes und bei der bisherigen Praxis keine Politik keine Möglich­keit für die Durchsetzung und Beachtung der deut- schcn Lebensinteressen finden. Bricht der Völkerbund mit der gegenwärtigen Krise zusammen, so stirbt er an den Mangeln, die Deutschlands Ausscheiden ver­schuldeten. Gewinnt er ein neues Leben und neue Formen, so bleibt im Hinblick auf unsere Stel­lungnahme die weitere Entwicklung abzuwarten. Die Knochen eines pommerschen Grenadiers, die einst Bismarck zu schade dafür waren, um für fern liegende Ziele und Interessen eingesetzt zu werden, sind wieder ein Symbol der deutschen Politik ge­worden, ihrer Beschränkung, aber auch ihrer Stärke!

Guatemala hat den Handelsvertrag mit Deutschland vom 4. Oktober 1924 gekündigt, ia befriedigenden wirtschaftlichen Landes, die eine Neuordnung der

tauchten am Horizont sehr tief fliegende ganz schwere Kampfmaschinen auf, die in Ket- ten den Flugplatz überquerten. Infolge der Der« lüfte der letzten Nacht wiesen allerdings die Kampf- verbände verschiedene Lücken auf. Sie schossen ununterbrochen Leuchtkugeln ab, um anzuzeigen, daß sie Bomben auf die verschieden­sten Objekte abgeworfen hatten. Gleich nach dem Erscheinen der Flieger setzte rund um Warnemünde langanhaltendes Abwehrfeuer der leichten Flak

ein, die Flakbatterien wurden aber von einer Kette Tiefflieger der Roten Partei m i t M a s ch i n e n g e- wehren angegriffen. Die Flieger gingen bis auf wenige Meter herab, kehrten verschiedent­lich zurück, um sich dann an die in der Ferne ver schwindenden schweren Kampfflieger anzuhängen. Dieser Angriff war für den Zuschauer der inter­essanteste Teil der ganzen Luftmanöver. Mit diesem wirkungsvollen Angriff hatten die Hebun­gen ihren Abschluß erreicht.

Warndienst ausgezeichnet. Um 18.30 Uhr tauchte am abendlichen Himmel das erste Kampfflug­zeug auf, das sofort von den Scheinwer­fern erfaßt und unter Feuer genom­men wurde. Insgesamt erfolgten bis 3 Uhr fünf­zehn Angriffe in unregelmäßigen Abständen. Das Urteil des Schiedsrichters lautete in diesem Falle, daß die Angreifer 50 v. H. ihrer Maschinen verloren haben. Sie konnten aber insgesamt fünfzehn Bombentrefferau f die An­lagen von Warnemünde verzeichnen.

Am Mittwochmittag gegen 12 Uhr rollte eines der interessantesten Bilder ab.

lieber Warnemünde hingen schwere Regen­wolken lief herab, trotzdem halle sich die Role Partei ausgemacht, um den Fliegerhorst War­nemünde mit Bomben zu belegen.

Die Flugzeuge waren wiederum rechtzeitig durch Flugwachen gemeldet worden. Kurz nach 12 Uhr

>olms'Lich, Keder-Les, Achsen, j( gen, Ernsi >lf SchM gingen, ji l. Fürst ju nnung. .

j)0| Mgen, jt ückartshaiü, ngen, Hein, Preis; 3hi, volms-Lich, eickartshain, i, 2. Preis;

3. Preis. ' Bessingen, Nühlsachs^ . ®ei(farh, je 3. Preis;

- Bessingen, Ingen, Fürs! Preis; M lf Schinids le Anerken-

Oie Gignatarmächte wollen nichts sehen.

Warnung an Litauen, aber keine Sicherung der Wahlfreiheit im Memelgebiet.

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Unserem Photographen gelang von einem Begleitslugzeug aus diese ausgezeichnete Ausnahme einer Kett« von über See fliegenden Nahaufklärern. (Scherl-Bllderdlenst-M.)

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Oie großen Herbstübungen der Luftwaffe.

Mecklenburg als Kriegsschauplatz.-Feindlicher Luftangriff" auf den Fliegerhorst Warne­münde.Jagdgeschwader, Bombenstugzeuge und Flakbatterien in höchster Tätigkeit.

^reichen gewesen.

Eine andere Frage ist es, ob bei einer Erweite- unq des Konfliktes oder, sagen wir es klar im alle eines englisch - italienischen r i e q e s die Rolle der Union nicht von der eines ^beteiligten Zuschauers zu der eines tätigen Mit­tlers werden würde. In einer seiner Reden zum Lessinischen Konflikt hat der englische Außen- Mnister Sir Samuel Hoare im Unterhause die Bemerkung einfließen lassen, daß die englische Re- cierung in ständigem Gedanken aus- jxlusch mit der amerikanischen stehe. Man !nnn dies selbstverständlich, man kann es aber auch ssehr vielsagend finden. Glaubt man an die Aohlabqewogenheit englischer amtlicher Aeußerun- -sen in kritischen Momenten, so kann man zum Schluß kommen, daß die auffällige Entschiedenheit ter englischen Politik in einem bestimmten Augen- klick nach langem Zögern i n Z u s a m m e n h a n g sreht mit dem Gedankenaustausch zwischen London imb Washington und daß sich England m ihm die- jmige Rückendeckung zu sichern wußte, die es iraucht, wenn es unter der Flagge des Volkerbun- i$5 zur Verteidigung des ungeschmälerten Bestan- tes seines Imperiums ausziehen will. Gewißheit testeht natürlich über solche heiklen Verhandlungen Tine. Aber vielleicht hat man in den letzten Tagen in Rom darüber etwas erfahren oder zu Horen be­kommen!

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Mainaje °^irnen ?0, Drei, ouben u n. 19-24 ; M 16.

Mit dem Herannahen des Wahltermins im Me- melland mehren sich die Nachrichten über den zu­nehmenden litauischen Terror. So wird jetzt u. a. bekannt, daß eine Anzahl höherer litauischer Beamter die Mitglieder ihres Dienstbe reiches nicht nur aufgefordert haben, litauisch zu wählen, sondern, daß sie auch den Beamten die fristlose Entlassung angedroht haben, falls sie etwa deutsch wählen sollten. Um diesen erpresserischen Forderungen den nötigen Nachdruck zu geben, haben die litauischen Vorge­setzten vielfach die Einreichung der Wahl­blocks für Montag, den 30. September angeord­net, um festzustellen, wie die Beamten gewählt haben.

Diese und andere widerrechtliche Zwangsmaß­nahmen erhöhen natürlich den Verfälschungsgrad bei den bevorstehenden Wahlen noch mehr. Es ist anzunehmen, daß diesen Beispielen bis zum Sonn­tag noch zahlreiche andere folgen werden, ebenso, daß angesichts der völligen Bedenkenlosigkeit der litauischen Einschüchterungsmittel auch diese Wah­len nicht ohne Ausschreitungen vor sich gehen werden, die bekanntlich bei den letzten Wah­len im Jahre 1932 so blutiger Art waren, daß so­gar die Signatarmächte sich zu einer Ver­warnung an Litauen entschlossen. Trotz alle­dem haben die Signatarmächte diesmal ausdrücklich von der Entsendung von Beobachtern abgesehen; sie gehen dabei ganz zweifellos von tarn Gedanken aus, daß sie von dem ganzen offe­nen und geheimen litauischen Wahlterror offiziell nichts sehen wollen.

Das gleiche gilt von der Tatsache, daß nicht die geringsten Sicherheitsmaßnahmen für den Transport und die Zählung b er Stimmzettel geschehen ist. Noch bem von ben Litauern bem Memellande aufgezwungenen neuen Wahlgesetz ist bie Tiemeier Wahlkreiskom­mis s i o n ganz allein für bie Zahlung zuständig. Diese Kommission besteht nur aus Litauern und zieht für bie Auszählung selbstverständlich auch

Sie drei große» neutralen.

Bei der Entschlossenheit Englands, im abessini- gen Streitfall die Rechte und Pflichten des Völker- unds bis in die letzten Folgerungen zu vertreten, kaum daran zu zweifeln, daß bei vorsichtiger londhabung der Maschinerie in der entscheidenden i tunbe sich jene Einmütigkeit ergeben wird, die die Voraussetzung für die kollektiven Maßnahmen des unb es sind. Insofern kann man der Londoner »Limes" beipflichten, wenn sie von einer beispiel- l sen Geschlossenheit der Weltfront" spricht, bie zur !iurchsetzung der Völkerbundsideale benützt werden r äffe. Immerhin ist einschränkend zu bemerken, daß lei Großmächte, Deutschland, bie Verei­nigten Staaten unb Japan, bem Völ- Isrbunb nickt ober nicht mehr angehö - n unb dckß sich somit ihre Stellung zum italie- t sch-abessinischen Konflikt einem Sammelurteil, venigstens soweit es vom Gesichtspunkt bes Völker- Lmbes aus abgegeben wirb, entzieht. Diese brei zioßen Staaten stnb man kann wohl sagen r der glücklichen Lage, die Verantwortung für eine (Entscheidung des Völkerbundes, dem sie aus trif- Igen unb immer mehr gerechtfertigten Gründen ;firngeblieben finb, nicht mittragen zu müssen.

Dies will nicht besagen, daß sie ben Bemühungen, 1-n Ausbruch bes Krieges in Afrika zu vermeiben, tone Teilnahme unb Sympathie ober gar mit ge- kimen Wünschen gegenüberstehen; wenn sich die ,»eststellung einer geschlossenen Weltfront auf die inereinftirnmenbe Abneigung aller Regierungen unb liölfer bezieht, sich einem neuen Krieg mit unbe- i chenbaren Folgen gegenübergestellt zu sehen, ohne ! damit eine Beurteilung des engeren politischen .Tatbestandes" verbunden wird, so können zweifel­ns auch bie brei genannten Großmächte, obwohl 2 an die Verpflichtungen bes Völkerbunbes nicht »bunben sind, zur Front der Friedens- ceunbe gerechnet werben. Auch ohne daß r an bie moralische Verpflichtung zu solcher Haltung kiis bem Kelloggschen Kriegsächtungspakt ableitet, ! hm sie unterzeichnet haben, bem aber eine Wirksam- ! b it im gegenwärtigen Konflikt nicht beschieben zu

Die Kriegslage.

Warnemünbe, 25. Sept. (DNB.) Unter her Gesamtleitung bes Kommanbeurs im Luftkreis II, Oberst Sperrte, fanden am 24. und 25. Sep­tember größere Uebungen der Luft­waffe statt. Im Mittelpunkt des Manövers stand der Schutz Warnemündes und feiner An­lagen gegen Angriffe einer Roten Par- t e i, die mit ihren Streitkräften bie Blaue Partei, also bie Verteidiger Warnemündes, bis an bie Elbe zurückgebrängt hatte. Ein Angriff ber Roten hatte nach ber Annahme dieses Kriegsspiels bie Ver­kehrsanlagen von Stettin zerstört, außerbem waren alle anberen Häfen b,i s Lübeck ebenfalls in ben Händen der Roten, so daß die Blaue Partei nunmehr darauf angewiesen war, ihren gesamten militärischen Nachschub über Warnemünde zu leiten. Aus dieser Lage her­aus ergab sich für bie Blaue Gruppe bie Erkennt­nis, daß mit einem Angriff ber Roten schweren Kampfflieger auf Warnemünde zu rechnen sei. Der gesamte Verteibigunasapparat, also Flugabwehr, Jagdflieger und der Beobachtungsdienst des zivilen Luftschutzes wurde in den Zustand höchster Ab­wehrbereitschaft versetzt.

Am 24. September zwischen 9 unb 10 Uhr be­reits wurde

der Anmarsch einer Kampfgruppe auf Warnemünde

Wegen der roenii Entwicklung bes L hanbelspvlitischen Beziehungen mit ben wichtigsten Kauf- unb ßieferlänbern notmenbig macht, hat Guatemala gleichzeitig auch bie Verträge mit Enqlanb unb Italien gefünbigt. Es ist anzunehmen, baß halb eine Neuregelung gefunben unb damit eine Unterbrechung bes Warenverkehrs

Die Stellung Japans zum abessinischen Kon- 'ttkt ist verschiedenen Auslegungen unterzogen wor- ten, von ber offenbar übertriebenen Annahme gro­ßer wirtschaftlicher, kolonisatorifcher Interessen an Ubessinien bis zu einer japanischen Spekulation aus vorteilhafte Wirkungen eines Rassekrieges für die Vormachtstellung Japans in ber farbigen asiati- chen Welt. Es ist jedoch nicht anzunehmen, daß die spanische Regierung solchen mehr historischen Ve­rachtungen nachhängt, da sie mit ihren höchst realen und augenblicklichen Zielen in Oftasien : o I i a u f beschäftigt ist. Ihre völlige und aufrichtige Neutralität in ber abessinischen Frage mtspricht also ben wirklichen Interessen unb der .Üücklichen Abseitigkeit ber Lage Japans, höchstens, baß sie etwas gewürzt wirb durch bie Genugtuung, Völkerbund und Rivalen in Oftasien von den fern» Wichen Angelegenheiten ab gelen ft zu sehen, tie Japan als sein Vorbehaltsgut betrachtet. Ob es uns einer etwa erfolgreichen Betätigung des Döl- |i»rbunbe5 in feiner gegenwärtigen Lebensprobe für $je Politik der freien Hand in Oftasien zu fürchten

tiefe aus ihrer Geschichte unb geographischen xsage wrstänbliche Haltung auch in ber abessinischen rraae einnehmen, geht aus-ber Behanblung her- i»r bie bie Anrufung bes Kellogg- : aktes burch Abessinien bei der Regierung m Washington gefunden hat; jedenfalls ift eine 3m» toatioe Amerikas von dieser Richtung aus nicht zu

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Die Vereinigten Staaten haben seiner Leit bie Beteiligung am Genfer Bunb, ber Schop- linq ihres unglückseligen Präsibenten Wilson ab- ?lehnt, weil sie nicht in außeramerifa­lls ch e Hänbel h i n e i n g e z o g e n zu werben wünschen, sich zum mindesten von Fall zu Fall b i e ibung vorbehalten wollen. Daß sie ihrer Geschichte und geographischen Lage

gemelbet, bie von Hilbesheim vorgestoßen war, sich jeboch unterwegs getrennt hatte, um bie Abwehr zu zersplittern. Die eine Gruppe flog bis 3900 Meter, die andere bis 4500 Meter bei sehr günstiger Witterung das Ziel Warnemünde an, das auch er­reicht wurde. Ein Jagdgeschwader, das sofort zur Abwehr a u f g e ft i e g en war, drückte den Gegner nach Kämpfen über der Wolfenbecke zurück. Der Angreifer verlor ein Kampfflugzeug. Ein zwei­ter Angriff erfolgte mittags auf Warnemünbe. Die Angreifer bewegten sich in einer Höhe von 4500 und 5500 Meter, wurden aber rechtzeitig ab» gefangen und verloren zwei Kampfflugzeuge. Inzwischen hatte die Blaue Partei zu einem An­griff auf Braunschweig angefetzt. Das Ziel wurde ebenfalls erreicht. Der Angreifer verlor allerdings vier Flugzeuge, während die Rote Ab­wehr, also die Jagdstaffeln, zwei Flugzeuge einbüß­ten. Alle drei Angriffe erfüllten ihren Zweck. Be­stimmte, vorher bezeichnete Plätze wurden m i t Bomben belegt. Im Anschluß daran stellten Fernaufflärer das Ergebnis des Bomben­abwurfes fest, bas Ergebnis war gut.

In-ber Nacht zum Mittwoch, in ber zur Ver­schleierung ber Lage Warnemündes und feiner Ob­jekte

ganz Mecklenburg verdunkelt

war, ging eine ganze Reihe von Angriffen auf Warnemünde vor sich. Wieder arbeitete der

nur Litauer als Hilfskräfte hinzu. Aus insge­samt 68 ländlichen Wahlkreisen, die bis zu 100 Kilo­meter von Memel entfernt sind, müssen die Stimm­zettel nach ber Zentrale transportiert werben. Im Gegensatz zu ber <5aarabftimmuna ift bei den Me­melwahlen mit weiteren litauischen Fälschungs- manöDern sowohl beim Transport wie auch bei ber Zählung zu rechnen.

Es wäre für bie Signatarmächte auch in biefer Woche noch ein Leichtes gewesen, ausreichenbe Maß­nahmen zur Sicherung bes Wahlvorgan- g e 6, bes Zetteltransportes unb der Zählung zu veranlassen. Da sie aber nicht einmal Beobachter entsenden wollen, machen sie sich folglich an ben weiteren Wahloerfälschungen mit schuldig. Was die Litauer auf diesem Gebiet leisten, zeigt außer zahlreichen anderen Beispielen ja schon allein der Fall Schaulen, wo bei den Gemeindewahlen im Herbst vergangenen Jahres noch während der Auszählung der Stimmen 1700 litauische Wahlzettel mit untergeschmuggelt wurden.

Litauen wird verwarnt.

Laval und Eden machen dem lilanischen riutzenminister Vorhaltungen.

Genf, 25. Spt. (DNB.) Die Unterredung zwi­schen Laval und Eden am Mittwoch bezog sich auch auf die Memelfrage. Der litauische Außenminister L o z o r a i t i s wurde während eini­ger Zeit hinzugezogen. Es wurden ihm Vorhal­tungen wegen gewisser neuerdings beFanntaemore dener litauischer Maßnahmen im Memelgebiet ge­macht.

DerCourier b e G e n ö v e" schreibt an- knüpfenb an bie Nürnberger Rebe Hitlers u. a.! Man kann über bas Vorgehen bes Reiches benke» wie man will, ^ebenfalls aber gebietet es bie Ge« rechtigkeit, anzuerkennen, baß bie Beschwer­den bes Führers nicht unbegrünbet finb. Das Memelstatut ist ein so kompliziertes Ge- bäube, baß niemanb darin zu seinem Recht«

hr. 225 Erste; Blatt 185. Jahrgang Donnerstag, 26. September 1955

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