Ausgabe 
26.8.1935
 
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Nr. ,48 Scher Blatt

Montag, 26 August 1455

185. Jahrgang

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Metzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Das höchsteBauwerk derReichsautobahn

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Am Samstagnachmittag wurde an der 60 Meter hohen Mangfallbrücke auf dem Abschnitt München Landesgrenze der Reichsautobahn das Richtfest gefeiert. Diese Brücke, ein technisches Meisterwerk, ist

das höchste Bauwerk der Reichsautobahn. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Mussolini sagte: Denn in Gens Sank- tionen gegen Italien beschlossen wer­den, dann wird Italien sofort den Völ­kerbund verlassen, Unmißverständlich sollte begriffen werden, dah jeder Staat, der Sanktionen gegen Italien an­wendet, der bewaffneten Feind­schaft Italiens begegnen wird. Die der Korrespondent ergänzend dazu bemerkt, un­terscheide dabei Mussolini zwischen moralischen» wirtschaftlichen und militärischen Sanktionen. Eine moralische Sanktion, z. V. in Form eines Tadelvotums in Genf, würde mit dem Austritt aus dem Völkerbund be­antwortet werden.

Einer Blockade italienifcherhäfen oder der Schließung desSuezkanals würde nach Mussolinis Worten mit allen Streitkräften Italiens zu Lande, zu Wasser und in der Luft Wider st and ge - leistet werden.

Eine Schließung des Suezkanals würde er als einen Bruch des Versailler Vertrages betrachten, denn das Statut des Kanals sei in diesem Vertrag eingeschlossen wor­den. Der Korrespondent bemerkt dazu, Sanktionen würden Einstimmigkeit, d.h. das Einver­nehmen Frankreichs, zur Voraussetzung haben. Deshalb habe er Mussolini gefragt, ob er alle Streitfragen mit Frankreich (Tunis usw.) geregelt habe, im Austausch gegen ein Versprechen der französischen Regierung, Italien freie Hand in Ostafrika zu lassen, hierauf habe Mussolini schriftlich geant­wortet, und zwar:Es ist wahr, daß die Ver­einbarungen vom 7. Ianuar alle Mei­nungsverschiedenheiten zwischen uns und Frankreich geregelt haben."

Mussolini erklärte außerdem: Sollte der Völkerbund so unbesonnen sein, einen fer­nen Kolonialfeldzug in einen allgemeinen eu­ropäischen Krieg zu erweitern, der die Tür für jeden unbefriedigten Ehrgeiz in (Eu­ropa, oder sogar in der ganzen Welt weit öff­nen und der dsesmal nicht Millionen, sondern Dutzende von Millionen von Men­schenleben ko st en würde, dann würde der Völkerbund die Schuld tragen.

Ueber die Haltung Italiens gegenüber der Ses­sion des Völkerbundsrates am 4. Sep­tember sagte Mussolini:Ich werde eine Dele­gation zu dieser Ratssitzung schicken, um der Welt den Standpunkt Italiens klar darzustellen.

Beschäftigten hat nach den Ergebnissen der Statistik der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung im Monat Juli wei­ter um 13 6 00 0 zugenommen. Damit ist die Gesamtzahl der Beschäftigten Ende Juli auf 16 640 000 angestiegen Die Gesamtbewegung im Arbeitseinsatz war erheblich lebhafter als im Vor­monat und übertraf in einer Reihe Bezirke den Umfang der vorhergehenden Frühjahrs- und Som­mermonate. Insgesamt wurden im Laufe des Mo­nats Juli bet den Arbeitsämtern 628 OOO^Urbeitsge- fuche neu gestellt, 788 000 Arbeitsuchende tarnen in Abgang. Der starke Bedarf an Arbeitskräften kommt vor allem auch in der Neuanmeldung von 778 000 offenen Arbeitsplätzen zum Ausdruck. Trotz der vorgeschrittenen Jahreszeit herrschte vor allem in den Saisonaußenberufen noch starke Nachfrage nach Arbeitskräften. So konnten im Baugewerbe die zahlreichen, durch Be­endigung von Bauten freigewordenen Arbeitskräfte meist sofort wieder in neue Arbeitsplätze vermittelt werden. In vielen Bezirken mußte zur Deckung des

Abschluß des deutschen Kreuzerbesuchs in Polen.

W a r s ch a u, 25. Aug. (DNB.) Die O f f i z i e r s- a b o r d n u n g des KreuzersKönigsberg" hat am Samstag um 10 Uhr im Flugzeug Warschau verlassen, um sich nach Gdinge n zuruckzubegeben.

Mussolini erklärt: Sanktionen bedeuten Krieg!

Wenn Genf nicht gefügig ist, tritt Italien aus dem Völkerbund aus. Kein Zurück mehr, die 200000 italienischen Gewehre in Ostafrika gehen sonst von selber los.

Wettere Zunahme der VeschäMtenzabl.

Berlin, 24. Aug. (DNB.) Die Zahl

Führer und Reichskanzler Hal im Früh- jahr an zunehmender Heiserkeit gelitten, die ihn bei der letzten großen Rede im Reichstag besonders stark belästigte. Als Ursache der Stimmstörung fand Professor Dr. o o n E i ck e n einen Polypen am rechten Stimmband, den er am 23. Dai operativentfernte. Die Stimme des Führers wurde alsbald wieder ganz klar. Nachträgliche Untersuchungen haben gezeigt, daß die Stimmbän- nunmehr wieder durchaus normal find.

In ihrer Begleitung befanden sich der Pertreter des Chefs der polnischen Marineleitung Comrnodore K o d r o b s k i und der Militärattache bei der Deut­schen Botschaft Generalleutnant Schindler. Auf dem Warschauer Flugplatz wurden die deutschen Offiziere im Auftrage des Chefs der polnischen Ma­rineleitung von Comrnodore Reimann herzlich verabschiedet. Der Kommandant derKönigsberg", Kapitän z. S. Schmundt, dankte für die herz­liche Aufnahme des deutschen Kreuzers in Polen.

Der KreuzerKönigsberg" hat am Sonn­tag um 10 Uhr den polnischen Hasen Gdingen nach viertägigem Aufenthalt wieder verlassen.

Neuordnung seines Verhältnisses zu Italien ge- aenübergestellt, dessen Imperialismus früher oder später sich von Afrika wieder der Adriatischen Küste und damit den serbischen Lebensinteressen zuwenden wird. So wird man wahrscheinlich in Bled fest­stellen müssen, daß die drei Staaten der Kleinen Entente zwar gemeinsam und drohend nach Wien und Budapest blicken können, daß sich aber drei verschiedene Bilder ergeben, wenn man von Prag, Bukarest und Belgrad auf Paris, Rom, Moskau 'ober auch nach Berlin schaut. Es wird dabei bleiben, daß die Kleine Entente eine Nach- laß v e r w a l t u n g, aber keine europä­ische Großmacht ist.

Eine Stimmbandstörung des Führers glücklich beseitigt.

Berlin, 25. August. DNB. meldet: Der

Italien habe von Locarno bis Stresa zu viele Beweise seines Wunsches nach Zusammenarbeit zur Sicherung des Friedens in Europa gegeben, als daß es beschuldigt werden könnte, es wolle das Zündholz an das Pulverfaß halten, hoffentlich werden feine Worte allen vernünftigen Engländern die Lage klar machen. Er wünsche sie daran zu er­innern, daß Italien stets zu dem britischen Reiche gehalten habe, und zwar nicht nur im Weltkrieg, sondern auch zu anderen Zeiten, wenn der Rest der Welt gegen Großbritannien Stellung genom­men hatte.

Auf die Frage des Korrespondenten, ob die Möglichkeit einer Aenderung fei­ner Haltung bestehe, antwortete Dussolini: Keinerlei Döglichkeit, es sei denn, dah Abessinien nachgibt.

Mussolini führte ferner aus: Die Aufgabe der Kolonisierung und Zivilisierung Abessiniens wird das italienische Volk für mindestens 50 Jahre beschäftigt halten. So bald man uns gestattet, uns dieser ungeheuren Unternehmung zu widmen, wer­den wir Freunde und nicht Gegner des drittschen Reiches sein, verbunden durch gegenseitige Achtung vor den beiderseitigen Interessen Mussolini vertrat die Ansicht, daß die brittsche Regierung Italiens Sonderrechte in Abessinien bereits durch Verträge

einer ihrer regelmäßigen ^Beratungen wieder zu­sammentreten, um dort die Bilanz ihrer bisherigen Politik zu machen und die künftige Marsch­linie festzulegen. Diese Bilanz wird nicht restlos befriedigend ausfallen. Als die Kleine Entente vor 15 Jahren gegründet wurde, hatte sie, abgesehen von den etwas unklaren Vorstellungen ihrer künftigen Bedeutung als Großmacht, das rein negative Ziel, ihren Bestand als Nachfolgestaaten der zer­störten österreichisch - ungarischen Doppelmonarchie gegen die Revisionsbestrebungen zu­nächst in Oesterreich und Ungarn, dann aber auch gegen den europäischen Revisionsgedanken im all­gemeinen, zu sichern. Das wirksame Feldgeschrei dieser Politik war die Kampfansage gegen jeden Versuch einer monarchischen Restauration in Oester­reich und Ungarn, die bis zu dem Drohwort Habsburg ist der Krieg" ging, hierin hat sich zweifellos der Bestand der Kleinen Entente bewährt, bis in die letzte Zeit, als die Aufhebung des österreichischen Verbannungsgesetzes gegen die habsburgische Familie diese Frage wieder höchst akut gemacht hatte. In der Tat hat dieses erste Lebensgesetz der Kleinen Entente bisher immer vermocht, die freundlicheren Neigungen für eine habsburgische Wiederkehr zll überwinden, die ge­legentlich in Paris und in Rom zu spüren waren.

Weniger günstig dürfte die Bilanz ausfallen, wenn man die Gemeinsamkeit der drei Machte tn den andern europäischen Fragen und somit ihre konzentrische Wirksamkeit als Groß­macht überprüft Die Verschiedenartigkeit ihrer Stellung in den großen europäischen Gegen­wartsfragen zeigt am deutlichsten, daß auch einDr- ganisationsstatut" die besonders gelagerten geopoli­tischen Interessen nicht zu überwinden vermag So sind z D alle drei Staaten der Klemen Entente politisch an Frankreich und sein europäisches System angeschlossen, aber doch in s ehr ver­schiedener Weise und m unterschiedlichen Graden. ^Tschechoslowakei des Herrn Be- nesch steht hier weitaus in vorderster Lime, indem sie das französische Bündnis mit der Sowjetunion bis auf militärische Verabredun­gen getreulich kopierte und sich ohne iede selb­ständige Regung in die Entwürfe der französischen Paktpolitik auch gegen Deutschland ein- sügte. Rumänien folgt hier etwas zögernder, wenn auch sein derzeitiger Außenminister Titu- lescu alle Neigung dazu zu haben scheint, die bessarabische Frage zu vergessen, die bis­her eine unüberwindliche Mauer Zrmschen der ru­mänischen und bolschewistischen Politik bildete. Er findet hier jedoch Widerstand beim König und im Kabinett und an der nicht zu beseitigenden Tatsache, daß er durch einen Anschluß an Moskau das tradi­tionelle Verhältnis seines Landes S "P ° l en rest­los zerstören würde. Noch in diesen Tagen hat Der polnische Gesandte in Rumänien in Konstanza am Schwarzen Meer erklären können:Niemand ist besser als unsere zwei Nationen dazu geeignet. Das nördliche Meer mit dem südlichen zu verbinden. Der Kampf um die Alternative Moskau oder Warschau ist also in Bukarest noch nicht entschie­den. Noch selbständiger wird die jugoslawische Politik geführt, die sich sogar gegen jede diplomatische Anerkennung der Sow- ietrepublif sträubt und trotz des hohen Wertes, den sie auf das Bündnis mit Frankreich legt, und legen muß, sichtlich bemüht ist, freundschaft­liche Beziehungen auch mit Deutsch­land zu pflegen.

Diese Verschiedenheit der politischen Stellung der drei Mächte der Kleinen Entente werden bei der Zusammenkunft in Bled zweifellos der wichtigste Verhandlungsgegenstand.sein. Herr Benesch wird sich bemühen, seine Kollegen aus Bukarest und Belgrad auf di- Linie der Prager Politik zu suh- ren und so feine Idee von der Grobmachtstellung der Kleinen Entente auch praktisch zu verwirklichen. Ob er damit Erfolg haben wird ist, wenigstens was Jugoslawien anbetrisft, sehr zweifelhaft. Das großserbische Königreich ist gegenwärtig ,n einer inneren EntwIck l u n g s k r l s e und sieht sich zudem der noch gänzlich ungelösten und zur Zeit wahrscheinlich nicht lösbaren Frage der

London, 26. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der italienische Regierungschef! Mussolini hat sich dem bekannten Sonderberichterstatter derDaily Mail", Ward P r i c e gegenüber zur Sank- t i o n 5 f r a g e geäußert. Darüber hinaus gibt Ward Price seinem Blatt noch eine ganze Reihe von Aeußerungen Mussolinis, die er vom Duce teils mündlich, teils sogar schriftlich erhalten habe.

Unsere Sache wird durch Dokumente und Photographien unterstützt werden. Ich werde sogar eine Kiste mit Büchern schicken, ein­schließlich eines Buches von Lady Simon, worin die barbarischen und sklaoenhalterischen Gewohn­heiten der Abessinier gekennzeichnet werden. (Es handelt sich um das BuchSklaverei", dessen Ver­fasserin die Gattin von Sir John Simon ist.) Wenn der Völkerbundsrat dieses Beweismaterial geprüft hat, werde ich den Völkerbund fragen, ob er gesonnen ist, Italien als auf gleichem Fuß mit Abessinien stehend zu behandeln, wenn er dies kann. Die europäischen Nationen sollten dem Beispiel der Vereinigten Staaten folgen und Italien in Frieden lassen, damit es seine Sen­dung erfülle. Die Pazifisten seien die schlimmsten Feinde des Friedens, denn sie wollten einen Streit über die ganze Welt verbreiten, der den b e - grenzten Char alter einer Kolonial- Expedition habe, deren Zweck es sei, Ordnung in einem Lande zu schaffen, wo niemals Ordnung geherrscht habe.

Italien werde nichts tun, um Zwietracht in Europa zu verursachen, aber andere mühten das gleiche Verantwortungsgefühl zeigen. Be­vor einer von Sanktionen redet, sollte er sich die eventuellen Folgen gut überlegen.

Me arithmetische Großmacht

Die Kleine Entente, der enge politische Zusammenschluß der Tschechoslowakei, Rumäniens und des jugoslawischen Königreichs, ist der inter­essante Versuch, die Arithmettk in die große euro­päische Politik einzuführen, indem durch Zu­sammenzählung dreier Mittel st aaten eine europäische Großmacht erzeugt werden sollte. Die Idee entsprang dem anschlägigen, aber etwas zu schematischen Kopfe des tschechischen Dauer-Außenministers Benesch, der es sind jetzt gerade 15 Jahre her im August 1920 zu­sammen mit dem Serben Nintschitsch und dem Rumänen Take I o n e s c u die Kleine Entente be­gründete, in deren Tausname die Andeutung lag, daß sie ein politisches Seitenstück zur Großen Entente, dem Vorkriegs- und Kriegsbündnis der Westmächte, darstellen sollte. Der Zusammenschluß ging weit über ein Bündnis hinaus, denn die drei Staaten vereinbarten, in allen Fragen eine ge­meinsame Politik zu führen, diese in regelmäßigen Zusammenkünften der Außenminister öffentlich fest­zulegen und auch in der politischen Repräsentation, zum Beispiel beim Völkerbund, stets geschlossen aufzutreten. Benesch hat diese feste Bindung sogar vor drei Jahren in einemOraanisations- jt a t u t" niedergelegt, das eine Art überftaat» licher Verfassung der drei Mächte darstellt und diesen neuen, interessanten politischen und völkerrechtlichen Mächtetypus am deutlichsten ver­sinnbildlicht.

Am 29. und 30. August werden die Außenminister der Kleinen Entente in Bled in Jugoslawien zu

Bedarfs der zwischenbezirkliche Ausgleich stark in Anspruch genommen werden. Auch der Bedarf an Erntearbeitern war noch besonders groß. Ebenso hatten die K o n j u n f t u r b e r u f e mit wenigen Ausnahmen einen größeren Abgang an Arbeit­suchenden zu verzeichnen, als der Neuzugang betrug. Bei dieser günstigen Entwicklung im Arbeitseinsatz war die Dermittlungstätigkeit der Arbeitsämter be­sonders lebhaft. Von den 815 000 Fällen, in denen die Arbeitsämter im Laufe des Monats Juli bei der Einstellung von Arbeitskräften mitgewirkt haben, entfielen 448 000 auf Vermittlungen in Dauerstel­lungen. 251 000 Personen konnten in kurzfristige Beschäftigungen eingewiesen werden (Gastwirt­schaftsgewerbe, Verkehrsgewerbe, Musikergewerbe), weitere 66 000 wurden von den Betriebsführern na­mentlich angefordert, und rund 50 000 Arbeitskräfte wurden in Fürsorge- und Notstandsarbeiten vermit­telt. Die letztere Zahl ist wegen der planmäßigen Einschränkung der zusätzlichen Arbeiten gegenüber den Pormonaten erheblich zurückgegangen. Im Rah­men der Gesamtoermittlungen wurden 8057 alte Kämpfer der nationialen Bewegung in Arbeit ver­mittelt, darunter 5947 in Dauerstellungen

Die jugoslawische Kabinetts­krise beiaelegi.

Belgrad, 26. August. (DNB.) Die j u g o f l a wische Regierungskrise wurde am Sonn­tag durch Rekonstruktion des Kabinetts beigelegt. An Stelle des zurückgetretenen Ministers für Sozialpolitik Preka wurde der derzeitige Mi­nister für die körperliche Ertüchtigung der Jugend Komnenowitsch ernannt An die Stelle des zurückgetretenen Justizministers Auer trat der Ab­geordnete Mischkulin und an die Stelle des zurückgetretenen Forstministers Stefanowitsch der bisherige Minister ohne Geschäftsbereich 3 a n kowitsch. Die neuen Minister sind bereits ver­eidigt worden