Walöweben
Di» Lebensgemeinschaft des detztfchen Waldes in Bildern
160 eigene Naturaufnahmen aus dem Tier, und Psianzenleben des heimatlichen Waldes in herrlichem Kupfertiefdruck mit einem auf- fchlubreichenEinführungstext von «.Gerhard und G. Walff.
Dieses Buch führt uns mitten hinein in den Wald mit seinen groben und kleinen Geschöpfen und zeigt, wie wir beobachten und mit offenen Äugen durch die Natur gehen sollen. Di« Tier- und Pflanzenwelt in ihrer natur- wahren Vielgestaltigkeit tritt dem Beschauer in bildhafter Schönheit vor Augen und wird -um Grlebnis.Preis in Leinen geb.RM.4,80 Ditte verlangen Sie kostenlos unsere bebilderten WerbeblStter! — Das Buch ist durch jede Buchhandlung zu beziehen.
HugoHermühleeVerlog
Verlin-Lichterfelöe
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o Frankreich feine Milliarden anlegt.
Oie Hiesenbefestigungen an der Grenze.
Alljährlich besucht die Armee-Kommission der Kammer die Befestigungen an der französischen Ostgrenze, um sich von dem rüstigen Fortgang der riesenhaften Rüstungsarbeiten zu überzeugen. Die diesjährige Besichtigungsreise führte die Mitglieder der Kommission durch einen etwa 90 Kilometer breiten Abschnitt des Festungswerkes, der sich zwischen dem Rhein und der Saar befindet. Anaefüllt von nachhaltigen Eindrücken und stolzer Begeisterung find die Abgeordneten nach Paris zurückgekehrt, und nicht alle vermögen es über sich zu gewinnen, über diese Reise völliges Schweigen in der Oesfentlichkeit zu bewahren.
So erfährt man, daß in dem genannten Abschnitt totsächlich eine ungeheure Arbeit geleistet worden ist. Es sind dort Erdarbeiten im Ausmaß von vier Millionen Kubikmeter verrichtet, und 400 000 Kubikmeter Betonmassen verarbeitet worden. Dabei sind die bedeutendsten Werke -im Norden von Metz noch gar nicht mitgerechnet. Die betonierten Unterstände, die tief in die Erde eingelassen sind, haben eine solche Ausdehnung, daß sie, äneinandergereiht, eine Länge von 33 Kilometer ausmachen. Die ttefsten Unterstände befinden sich 120 Meter unter der Erdoberfläche, die obersten, die mit den Beobachtunasposten verbunden sind, immer noch in einer Tiefe von 30 bis 40 Meter.
Die Befesttgungslinie verläuft zwischen Rhein Und Saar zum Teil unmittelbar an der Grenze, wie länas des ganzen französischen Rheinufers, Zum Teil in 15 bis 20 Kilometer Entfernung. Die Kommissionsmitglieder haben sich die Mühe gemacht, die Unterstände in ihrer ganzen Länge zu durchschreiten, was nicht sonderlich beschwerlich war, da sie sehr geräumig sind. Viele von ihnen, sind vier bis fünf Meter breit und geben sogar Kiner doppelgleisigen unterirdischen Eisenbahn Raum. Die Telephonleitungen laufen über 655 Kilometer. Bei der Elektrifizierung der gesamten Befesttgungsanlagen sind besondere Wunderleistungen vollbracht worden. Alles ist elekttisch eingerichtet, bis zur Küche und zur Venttlatton, sowie zur Erzeugung von künstlicher Lust, falls die Erdoberfläche vergast ist.
Während die eigentlichen Befestigungswerke schon vor einigen Monaten ferttagestellt worden sind, ist in der letzten Zeit noch besonders in dem Borge l ä n d e gearbeitet worden. Betonierte Vorwerke wurden errichtet, dichte Hecken von Stacheldraht gezogen. Vor allem aber wurden lange Reihen von Eisenbahnschienen drei bis sechs Glieder tief aufrecht in die Erde gemauert, um ein Vordringen von Tanks und Panzerwagen unmöglich zu machen. Diese Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen, lieber die Hauptsache des ganzen Riesenwerkes, die Bewaffnung und artilleristische Bestückung, sind natürlich keine Mitteilungen in die Oesfentlichkeit gedrungen.
Dagegen wurden über die Ko st en einige bescheidene Angaben gemacht. Man erinnert sich, daß die Riesenbefestigungen an der französischen Ost- arenze von dem Kriegsminister PainlevK beschlossen wurden, als die Räumung des Rheinlandes immer näher heranrückte. Im Jahr der Räumung selbst, also 1930, waren bereits die ersten Arbeiten an der Rheingrenze durchgeführt, die 450 Millionen Franken kosteten. Im folgenden Jahre schlossen sich insbesondere die Herstellungen der tiesgelege- nen Unterstände an; sie verschlangen weitere 900 Millionen. Für die Ausrüstung und Bewaffnung, die im Jahre 1932 folgte, waren nicht weniger als reichlich eine Milliarde Franken erforderlich. Noch einmal mehr als eine Milliarde kostete im nächsten Jahre die Beschaffung der schweren Arttllerie, der Munition und aller sonstigen Materialbestände. Im Jahre 1934 wurde die Befestigungslinie bis Valen- ciennes hinauf verlängert, was weitere Kosten in Höhe von 670 Millionen verursachte. Im laufenden Jahr ist man damit beschäftigt, die Bewaffnung zu vervollständigen und die Zwischenräume zwischen den Hauptwerken zu befestigen. Für die bisherigen Gesamtkosten wird eine Summe von fünf Milliarden 117 Millionen Franken angegeben, wobei allerdings zweifelhaft ist, ob wirklich sämtliche Aufwendungen darin enthalten sind.
So stellt sich heute, nach fünfjähriger intensiver Arbeit, das gigantische Werk der französischen Ost- befesttgungen dar, von dem der oben geschilderte und von der Armeekommission besuchte Abschnitt nur einen Teil bildet. Der neue Kriegsminister Oberst Fabry, der bisher den Vorsitz in der Armeekommisfion der Kammer führte, äußerte nach den abschließenden Schießübungen und Manövern mit der Besatzungsmannschast der Festungswerke,
die zum großen Teil aus Ingenieuren und besonders ausgebildeten Mechanikern besteht, daß hier eine wahrhaftige „Travail d'Egyptiens“, eine Aegypter-Arbeit, geleistet worden sei. Und dieser Ausspruch ist von den Kommissionsmitgliedern voll Stolz nach Paris berichtet und vielfältig von den hauptstädtischen Blättern aufgegriffen worden.
Ob die Franzosen wirklich und mit Recht auf dieses Rüstungswerk stolz sein können? Im Jahre 1840 wurden unter Louis Philippe, dem Bürgerkönig, die für damalige Zeiten ungeheuerlichen Befestigungswerke von Paris beendet, die Unsummen kosteten. Während der Belagerung von 1870 gewährten sie schon nur noch ziemlich mangelhaften Schutz. Und heute ist man dabei, die letzten Reste unter erneutem Aufwand nicht unerheblicher Ausgaben abzureißen. Nach dem Kriege von 1870/71 wurde der General Serre de Riviöre beauftragt, eine Befestigungslinie in D ft f r a n tr e i d) zu schaffen. Für 900 Millionen Goldfranken erstanden die Festungen Verdun, Toul, Epinal, Belfort und einige andere. Sie haben im Weltkriege keine entscheidende Bedeutung gehabt. Der französische Festungswall der Gegenwart dürfte kaum ein Werk sein, das sich mit den Pyramiden der Pharaonen vergleichen ließe. Das riesige Befestigungswerk, das wohl zur Zeit den denkbar stärksten Schutz barftellt, dürfte früher veralten, als es gebraucht wird.
Gegen die Habsburgerpropaganda in Oesterreich.
Wien, 25. Juli (DNB.) Nach verschiedenen Stimmen aus der Provinz, die sich gegen eine Wiederkehr der Habsburger wenden, liegt nunmehr eine Stellungnahme der „Tiroler Bauernzeitung", des amtlichen Blattes des christlich-sozialen Tiroler Bauernbundes, vor. Das Blatt schreibt: „Es kommt nicht darauf an, daß d i e Aristokraten, Offiziere und hohen Beamten, die in ihren guten Jahren an der Seite der schwarz-gelben Fahne gestanden sind und mit Wehmut an die gute alte Zeit zurück denken, den neuen Kaiser mit Begeisterung bejubeln würden. Es kommt vielmehr darauf an, ob das Volk, das früher ebensowenig gute Zeiten hatte wie heute, sich mit Recht von einer Monarchie bessere Zeiten erhoffen kann, und ob die Jugend, die kein persönliches Verhältnis zur alten Monarchie hat, die all dem, was den Alten eine wertvolle Erinnerung an die eigene Jugendzeit ist, fremd gegenübersteht, imstande ist, das Verständnis und die Liede zur monarchistischen Staatsform neu zu gewinnen." — Ein Erlaß des oberösterreichischen Landeshauptmanns Dr. G l e i ß n e r wendet sich scharf gegen die Ehrenbürgerernennungen Ottos von Habsburg. Im Erlaß heißt es:
„Der Kampf der österreichischen Regierung um die Freiheit Oesterreichs wird nicht erleichtert, wenn immer wieder die Frage der Errichtung der Monarchie in Oestereich als wirklichkeitsnahe hingestellt und von den öffentlichen Funktionären gefordert wird, die auf die geltende Bundesverfassung vereidigt sind. Vielfach wurden die Ehrenbürgerernennungen für legitimi- stische und monarchistische Zwecke ausgenutzt. Das Hauptziel dabei war, wenn auch nicht zugegeben, die Restauration, wenngleich nach außen hin nur auf die Habsburger-Gesetze hingewiesen wurde. Die oberösterreichische Landesregierung erwartet dabei mit Recht, daß durch ein loyales und der Wirklichkeit Rechnung tragendes Verhalten die Lage Oesterreichs nach außen hin erleichtert und fernerhin von derartigen Ehrenbürgerernennungen Abstand genommen wird, die den Bestimmungen der oberösterreichischen Gemeindeordnung, dem jahrzehntelangen Brauch und auch im letzten Grunde der Bundesverfassung widerspreche n."
Kleine politische Nachrichten.
Dre Präsident der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goebbels, hat den Geschäftsführer der Reichskulturkammer, Hans Hinkel, nach Erledigung feines Auftrages als preußischer Staatskommissar unter Beibehaltung seines derzeitigen Arbeitsbereiches zu feinem Sonder üe auf trag- t e n für die Ueberwachung und Beaufsichtigung der
Betätigung aller im deutschen Reichsgebiet lebenden nichtarischen Staatsangehörigen au künstlerischem und geistigem Gebiet berufen.
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Eine Verordnung des Reichswirtschaftsministers betrifft die Ueberführung des Deutschen Industrie- und Handelstages in die Arbeitsgemeinschaft der Industrie - und Han- delskammern. Nachdem die Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern gebildet ist, um den Industrie- und Handelskammern eine gemeinsame Vertretung in der Reichswirtschaftskammer zu sichern, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, dieser Arbeitsgemeinschaft die Stellung eines rechtsfähigen Vereins zu geben und das Vermögen des bisherigen Industrie- und Handelstags auf sie zu übertragen.
Kunst und Wissenschaft.
Der Führer verleiht dem Maler Dettmann die Goethe-Medaille.
Der Führer und Reichskanzler hat dem Maler Pros. Dr. Ludwig Dettmann in Berlin- Dahlem zu seinem 70. Geburtstage am 25. Juli 1935 seinen herzlichen Glückwunsch übermittelt und ihn in Anerkennung feiner Verdienste um die deutsche Kunst die Goethe-Medaille für Wissenschaft und Kunst verliehen.
Ludwig Dettmann, in Adelby bei Flensburg geboren, war an der Berliner Akademie Schüler von Bracht und ©farbina.. Schon in den neunziger Jahren erregten seine Bilder Aufsehen, und 1895 wurde er Professor an der Berliner Akademie, 1900 Direktor der Kunstakademie. Umfangreiche Wandgemälde schuf er für das Rathaus in Altona, für die Universität in Kiel, für die Technische Hochschule in Danzig, und im Jahre 1909 machte ihn die Königsberger Universität zu ihrem Ehrendoktor. In Kreisen der Frontsoldaten wurde er bekannt durch die Hunderte von Bildern, die er als Kriegsmaler an allen Fronten, besonders an der Ostfront, schuf, und die in ihrer Zusammenstellung ein wertvolles Bild-Erinnerungswerk an den größten aller Kriege sind.
Aus aller Welt.
58 Jungvolkjungen durchwandern Frankreich.
Auf einer Reise durch Frankreich besuchten 58 Berliner Jungvolkjungen von Orleans aus das Loire-Tal. Von Ort zu Ort zog die junge Mannschaft, fang an den Abenden auf den Dorfplätzen, überall herzlich ausgenommen, in den Parks herrlicher Schlösser und in Scheunen. Von Tours aus ging die Fahrt bis zum Mont St. Michel, dem Wunder an der französischen Küste. Noch einmal erlebte die Gruppe die harte Felsenküste Frankreichs bei S t.. Malo. Nach Fühlungnahme mit dem Bürgermeister, der den deutschen Jungen einen Lagerplatz in der Stadt zur Verfügung stellte, sangen sie öffentlich im Kurkonzert. Die deutschen Lieder wurden mit lebhaftem Beifall von dem zahlreichen Publikum ausgenommen, lieber Chartres ging die Fahrt dann zurück nach Paris. Nach einer vom deutschen Botschafter veranstalteten Dampferfahrt auf der Seine werden die Berliner Jungvolkjungen in den nächsten Tagen einen Ausflug auf die alten Schlachtfelder machen und an den deutschen Heldenfriedhöfen Kränze niederlegen.
2000jähriger germanischer Töpferofen entdeckt.
In F a l f e n f e e, Kreis Osthavelland, wurde ein germanischer Töpferofen freigelegt, der in seinem Aufbau als Vorläufer der modernsten Brennöfen angesprochen werden kann. Der Ofen stammt aus der Zeit der letzten 150 Jahre vor Christi Geburt, als die Mark von Germanen bewohnt wurde, die dem Stamm der Semnonen angehörten. Er gliedert sich in die F e u e r u n g s f a m m e r, in der man Holzkohlenasche und mehrere Feldsteine fand, die als Rost gedient haben, und in die eigentliche Brennkammer. In dieser konnten noch mehrere große dickwandige Gebrauchsgefäße entdeckt werden. Das Interessanteste aber sind gebrannte Tonstreif e n von dreikantiger Gestalt, auf denen die Gefäße während des Brennens standen und die den Durchzug der erhitzten Luft auch unter dem Boden der Gefäße ermöglichten. Noch heute bedient sich der Töpfer derartiger dreikanttger Tonstreifen, so daß hier in der germanischen Kultur vor 2000 Jahren die Wurzel einer alten ununterbrochenen Handwerkertradition gefunden wurde.
Der Mord an dem Viehhändler Ringel aufgeklärt.
Der wegen Mordverdachts an dem Viehhändler Ringel verhaftet Wilhelm M u r l o w s k i aus Mech- nitz bei Oppeln leugnete zunächst beharrlich, irgend etwas mit der Tat zu tun zu haben. Als bei einer
gründlichen Haussuchung Kleidungsstücke des Verhafteten gefunden wurden, die deutliche B 1 u t f p u r e n aufwiesen, bequemte sich Murlowski schließlich zu einem Geständnis. Er gab an, daß er nicht die Absicht gehabt habe, den Viehhändler zu ermorden. Er wollte sich von Ringel 300 Mark leihen. Als ihm der Viehhändler diese Bitte abschlug, sei er derart in Erregung geraten, daß er ihn niederschoß.
Tschechische Juden als Registermark-Schieber.
DieKölnerZollfahndungsstelle konnte auf Grund umfassender Ermittlungen einer Registermark-Schieberbande von sechtz tschechischen Juden das Handwerk legen. Es handelt sich um Arbeitslose und arbeitsscheue Burschen, die von Antwerpen aus auf Veranlassung finanzkräftiger Juden nach Deutschland geschickt wurden, um hier gegen Gewährung freier Reife, freien Aufenthalts und eines kleinen Verdienstes Registermarkschecks von je 100 Mark einzulösen und den auf diese Weise erhaltenen Geldbetrag wieder nach Belgien zu verschieben. Wie festgestellt wurde, hat einer der Festgenommenen innerhalb von sechs Tagen insgesamt 1000 Mark verschoben. Bemerkenswert ist, daß die Schieber im Besitz von Empfehlungen belgischer Banken waren, die sie als besonders vermögend bezeichneten, so daß sie auf Registermartschecks 100 Mark abheben durften, während der übliche Satz nur 50 Mark beträgt. >
Schachturnier um die deutsche Meisterschaft.
Von den 15 Hängepartien kamen am Mittwoch, morgen 12 zur Erledigung. Die Resultate sind: 7. Runde: Ernst-Bluemich 1:0, 9. Runde: Richter- Schoenmann 1 : 0, Michel-Elstner Vs : Vs, Weißger- ber-Engels 0 :1, 10. Runde: Rellstab-Michel Vs: Vs, Ahues-Schlage 1 : 0, Bluemich-Koch 1: 0, Rein- Ha rdt-Ernst Vs: Vs, 11. Runde: Richter-Reinhardt 1: 0, Brinkmann-Dr. Lachmann 0 :1, Weißgerder- Rellstab 1: 0 und Engels-Elstner 0 :1. Am Nachmittag wurde die 12. Runde gespielt. Dr. Lachmann verlor gegen Ernst und Reinhardt mußte gegen Brinkmann die Waffen ftrecfen. Ernst-Richter schlichteten. Die übrigen vier Begegnungen wurden abgebrochen. Ahues steht gegen Weißgerber besser und Schoenmann hat gegen Schlage Chancen. Der Ausgang der Hängestellung Rellstab- Engels ist unklar, dasselbe kann man auch von der Partie Bluemich-Michel sagen. Elstner war spielfrei. Stand nach der 12. Runde: Richter 9, Ahues 6Vs und 2 H. (aus 11), Ernst 6Vs (aus 11), Michel 6 und H. (aus 11), Engels und Elstner je 5Vs und H. (aus 11), Rellstab 5Vs und H., Schlage 5 und H. (aus 11), Brinkmann 5 und H., Dr. Lachmann 4Vs (aus 11), Schoenmann und Weißgerber je 4 und 2 H. (aus 11), Reinhardt 4 (aus 11), Bluemich und Koch je 3 und H. (aus 11).
Büchertisch.
— Die Jägersprache in ihren zumeist vorkommenden, der Zusammengehörigkeit nach georbne« ten Ausdrücken. Von H. Kautzsch. Preis 0,40 Mark. Verlag von I. Neumann-Neudamm. — (235) — Sich in den Geist der Jägersprache einzuleben, wird einfach durch das vorliegende kleine Büchlein, das rei von Uebertriebenheiten die wichtigsten Ausdrücke in Form kleiner Abhandlungen dem Leser nahebringt und geschickt die meist etwas langweilig wirkende lexikalische Aufstellung vermeidet.
— Wild — Waffe — Hund. Kurzgefaßter, illustrierter Leitfaden für jeden Jäger von A. Usin- ger. F. C. Mayer-Verlag, München 2 M. Gebunden 3,50 Mark. — (174) — Was nicht nur der An- angsjäger, sondern jeder Jäger wissen muß, ist in liefern 224 Seiten starken Leitfaden mit 37 Abbildungen enthalten. Der Leitfaden gliedert sich wie olgt: Einteilung und Beschreibung der Wildarten — Weidmannssprache und Jagdgebräuche — Die Jagdarten — Der Fang des Raubwildes und Raub- zeuges — Das Verhalten des Jägers und des Wildes vor und nach dem Schuß — Die Wildhege — Die Behandlung und Verwertung des erlegten Wildes — Die Jagdwaffen — Der Jagdhund — Das Reichsjagdgesetz. Aufgebaut ist dieser Leitfaden auf dem Reichsjagdgesetz und den Durchführungsbesttm- mungen.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, ür Feuilleton 193.: Dr. F.W.Lange, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. VI. 35: 10150. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckerei
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