Ausruf zu den Gaufesten des M
Fußball -er heimischen Mannschasten
Unentsch. Verl. Tore Pkte.
0
2
3
6
Darm» Stuft» (Bayern)
13:3 11:1
3:3 7:5
6:9 6:6
2:9 0:12
Turngde. Wetzlar, Niedergirmes
Langenaubach Albshausen Heuchelheim
Der von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Post-Sportvereine unter der Schirmherrschaft des Herrn Reichspostministers Freiherrn von Eltz-Rübenach in der Zeit vom 15. bis 23. Juni ausgetragene 4. Deutsche P o st - Wettkampf im KKS. - Schießen brachte eine Beteiligung, die ohne Beispiel bei allen Sportnationen der Welt ist. Nach dem vorläufigen Ergebnis bis Montag mittag beteiligten sich von den 400 bestehenden Post-Sportvereinen 235 mit insgesamt
Revanchespiel der beiden Endspielteilnehmer von Köln, dem deutschen Meister Schalke 04 und dem ehrenvoll unterlegenen VfB. Stuttgart, stattfinden. Leichtathletik-Meisterschaften der Gaue.
Die 16 Gaue des Deutschen Leichtathletik-Verbandes ermittelten gemeinsam am 6. und 7. Juli ihre Gaumeister. In den süd- und südwestdeutschen Gauen werden die Meisterschaften in Trier (Gau
Das Gaufest des Reichsbundes für Leibesübungen im Gau Nordhessen, das in den Tagen vorn 2. bis 4. August in Gießen durchgeführt wird, rückt immer näher. Die Vorbereitungsarbeiten für diese große Veranstaltung sind lebhaft im Gange. Nachstehend veröffentlichen wir einen Aufruf des Reichssportführers, in dem auf die Bedeutung der Gaufeste im allgemeinen und auf die Verpflichtungen eines jeden einzelnen Turners und Sportlers hingewiefen wird.
In den kommenden Wochen werden in allen Gaugebieten des Reiches Turner und Sportler zu ihren Gaufesten zusammenkommen, um in der geschlossenen Gemeinschaft des Deutschen Reichsbunoes für Leibesübungen ihr Bekenntnis zum Reichsbundgedanken durch die Tat zu bekunden. Ich erwarte daher, daß alle Reichsbundmitglieder der Gaue, die erstmalig dieses Gaufest durchführen, sich in diesen Gemeinschaftsveranstaltungen in voller Geschlossenheit beteiligen. Pflicht der Vereinsführer ist es, ihre Mitglieder nachdrücklichst auf diese Veranstaltungen und die Beteiligungsmöglichkeiten hin-
Mittelrhein), Kassel (N o r d h e s s e n), st a d t (Südwest), Freiburg (Baden), gart (Württemberg) und Nürnberg ausgettagen.
Weltrekord-Beteiligung bei den post-Echützen.
zuweisen. Ehrenpflicht aller Turner und Sportler ist es, durch Lösung der Festkarte zum Gelingen beizutragen, da die Gaufeste durch ihre Ausmaße Kosten verursachen, die nur dann getragen werden können, wenn jeder einzelne Sportkamerad auf dem Posten ist und seinen Platz ausfüllt. Die Fest- farte gibt jedem Beteiligten die Möglichkeit, weitgehende Ermäßigungen auf der Eisenbahn, Straßenbahn, für die Uebernachtung und Verpflegung für sich in Anspruch zu nehmen. Außerdem berechtigt diese Karte zur Teilnahme an allen Veranstaltungen des Gaufestes, gleichviel, ob als aktiver Sportler oder als Zuschauer.
Meine Turn- und Sportkameraden: Beweist an diesen Tagen, daß Ihr wie eine festgefügte Front hinter dem Ideengut der Leibesübungen steht. Durch Freude und Disziplin werdet Ihr dann Euer Teil dazu beitragen, daß die Gaufeste des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen ein machtvoller, äußerer Beweis für den Gemeinschaftsgedanken im deutschen Turn- und Sportleben sind.
Gez.: von Tschammer.
Tabelle der Aufstiegspiele zur Vezirksklasse.
Gew. 1* ~ ~
32 323 Post - Schützen. Die stärkste Beteiligung weist Hamburg mit 3080 Schützen vor Köln mit 1847, Breslau mit 1035 und Berlin mit 1031 Startenden auf. Ebenso glänzend wie die Breitenarbeit war auch das sportliche Ergebnis, denn nicht weniger als 72 Teilnehmer erzielten 160 und mehr von 180 erreichbaren Ringen. In die engere Wahl kommen mit 170 und mehr Ringen: Schröder (Düsseldorf), H e i m e r l und Kaufmann (München), S ch a m o n g (Köln), Zielinski (Danzig), B a - r a l (Karlsruhe) und Schmitz (Bonn). Im Mannschafts-Wettbewerb um den Wanderpreis des Herrn Reichspostministers für die 8 Besten eines jeden Vereins haben Hamburg mit 1327, Köln mit 1317 und München mit 1313 Ringen die besten Aussichten.
Raj Lund-Henkel geschlagen.
In Wimbledon konnte am Dienstag das vorgesehene Programm bei den englischen Tennismeisterschaften wegen eines starken, fast den ganzen Tag anhaltenden Regens nicht durchgeführt werden. Im Frauen-Einzel wird Frl. Horn erst am Mittwoch eingreifen. Helen Wills - Moody schlug die Ungarin Baumgarten 6:0, 6:1 und Helen Jakobs bezwang die Belgierin A d a m s o n 6:3, 6:2, während die Titelverteidigerin Dorothy Round über Miß Ostrich 8:6, 6:3 gewann. Im Männer-Doppel unterlagen die Deutschen Kaj Lund-Henkel den Neuseeländern Malfroy - Stedman mit 1:6, 4:6, 6:2, 3:6, wobei Henkel weitaus unsicherer war als Lund.
Nunmehr sind auch die Spiele zur Ermittlung des Kreismeisters abgeschlossen; Sieger wurde die Turngemeinde Wetzlar-Niedergirmes. Diese hat sich für den Aufstieg in die Bezirksklasse, Gruppe Gießen-Dill, qualifiziert. Die Mannschaft konnte alle Spiele gewinnen, nur eins ging unentschieden aus.
Langenaubach trat am Sonntag gegen Albshausen nicht an und verschenkte so kampflos die Punkte. Von dem Meister der Gruppe Dill hatte man sich mehr versprochen; die Mannschaft ist nur zu Haufe gefährlich.
Albshausen hat angenehm enttäuscht, denn man gab dieser Mannschaft keine Chancen. Es ist erfreulich, daß die Mannschaft so wacker gekämpft hat. Heuchelheim ist nicht mehr der starke Gegner der Verbandsserie, die Mannschaft ist auseinandergefallen. Nach drei verlorenen Spielen schwammen der Mannschaft die Felle fort, der Verein meldete seine Mannschaft von der weiteren Teilnahme an den Aufstiegspielen ab.
Handball-Städte-Gpiel Wetzlar-Gießen 12:9 (5:5).
In Wetzlar traf man sich zum Freundschaftsspiel. Der Wetzlarer Mannschaft wurde schon in den ersten Minuten des Spieles klar, daß sie diesmal einer stärkeren Mannschaft als in Gießen beim Vorspiel gegenüberstanden. Die Gießener Elf war überlegen. Trotzdem konnten die Gastgeber, durch Anrennen der Verteidigung Freiwürfe erzielen, die sie immer wieder zum Ausgleich verwerteten. Nach der Pause kamen die Gießener in Hochform. In den letzten 20 Minuten kämpften die Gießener nur noch mit 9 Mann und verloren.
90 Jahre Turngemeinde Friedberg.
Der älteste Turnverein in Oberhefsen, die 1845 gegründete Turngemeinde Friedberg, beging Samstag und Sonntag in einfacher würdiger Weise die Feier ihres 90jährigen Bestehens. Der Samstagabend brachte einen Festakt, bei dem der Vereinsführer, Studienrat Thierolf, einen fesselnden Ueberblick über die abwechselungsreiche Geschichte des Vereins brachte, der im Leben der Stadt Friedberg und in der turnerischen Arbeit des
Die Landjugend voran.
Das Fest der deutschen Jugend, das an die neun Millionen Jungen und Mädchen in die Kampfbahn brachte, und ein Bild von der körperlichen Leistungsfähigkeit unseres Nachwuchses bringen sollte, hat ein Ergebnis gezeitigt, das alle Erwartungen weit übertrifft. Man hatte die Bedingungen für die Erringung der Siegernadel so ausgeschrieben, daß man der Berechnung nach darauf zählen konnte, etwa ein Drittel der Jugendlichen werde diese Auszeichnung erringen. Aber diese Berechnungen sind von unserer Jugend über den Haufen geworfen worden: 60 v. H. statt der erwarteten 33 v. H. haben die Siegernadel gewonnen! Dieses herrliche Ergebnis ist der Lohn einer unbeirrbaren und folgerichtigen Aufbauarbeit, der Zusammenfassung aller Jugendlichen statt der früher herrschenden neidsat- ten Nebenbuhlerschaft, der Ausdehnung der planmäßigen Körperschulung auf das früher sehr vernachlässigte flache Land, der besseren Ernährung unserer jungen Mannschaft und schließlich, aber nicht zuletzt des vorwärtsstrebenden Geistes, der das junge Volk unter den Fahnen des Dritten Reiches ergriffen hat.
Dieser Erfolg, mit dem sich keine Boxweltmeisterschaft und kein Fußball-Länderfieg messen kann, ein Sieg über Gleichgültigkeit, Schwäche und Einsatzaugst bei der Jugend, wiegt darum so schwer, daß gerade der Teil des Nachwuchses, dem am meisten die Zukunft der Art und damit des Reiches anvertraut ist, besondere Leistungen gezeigt hat: das junge Landvolk. Man war vor dem Feste der Meinung, die Landjugend werde nicht die Leistungen ihrer städtischen Kameraden erreichen, da der Mangel an Lehrern, Geräten, Plätzen, die Schwierigkeit der Zusammenfassung, die erheblich geringere Möglichkeit einer Auslese der Spitzenkönner sich nachteilig auswirken müsse, und hatte darauf bei dem Wettbewerb der Gruppen durch die Wertung innerhalb der Verbände Rücksicht genommen. Die Landjugend hat aber gezeigt, daß sie nicht nur aleichwertig, sondern in vielen Gegenden weit überlegen ist. Allgemein sind die Ergebnisse des Landes viel besser als die der Städte. Während in dem industriellen Sachsen tatsächlich nur die 33 v. H. der Teilnehmer die Nadel erhielten, waren es in Ostpreußen 80 v. H., in Kurhessen 70 v. H. Aehn- liche Ziffern melden Pommern und Osthannover. Bezeichnend ist das Ergebnis des Gaues Düsseldorf, in dem die ländlichen Ziffern erheblich über den benachbarten städtischen liegen, teilweise um die Hälfte und noch viel mehr.
Keiner kann es unserer Landjugend verwehren, auf ihre ausgezeichneten Leistungen stolz zu sein. Die Ziffern lehren uns, daß die Leibesübungen schneller und vollkommener als man annehmen durfte, das flache Land gewonnen haben, daß Daseinsbejahung und Einsatzbereitschaft, Leistungs- wille und Kameradschaft in dem jungen Landvolke glühen und wirkend hervorbrechen.
Schalke und Stuttgart kehren heim.
Am Montagabend kehrten die beiden Teilnehmer am Endspiel zur Deutschen Fußball-Meisterschaft, der FC. Schalke 04 und der VfB. Stuttgart, in ihre Heimatorte zurück. Sowohl in Gelsenkirchen als auch in Stuttgart gestaltete sich der Empfang der Mannschaften überaus herzlich, in der Heimat der „Knappen" natürlich weitaus begeisterter als in der Schwabenmetropole, wo der „zweite Sieger" einzog.
Die S ch a l k e r wurden auf dem Bahnhofsvorplatz in Gelsenkirchen von Zehntausenden von Anhängern empfangen und begeistert begrüßt. In bereit- gestellten Wagen wurde dann die Fahrt nach Schalke angetreten, wo auf den „Alten Markt" die offizielle Begrüßung stattfand. Zuerst sprach NSDAP.-Ortsgruppenleiter Lindemann, der „Papa Unkel", dem Vereinsführer des Deutschen Meisters, ein Bild überreichte. Dann bedachte Bürgermeister Schumacher jeden Spieler der Meisterelf mit einer Radierung und zum Schluß sprach „Papa Unkel" selbst namens seiner Mannschaft Worte des Dankes für die Anhänglichkeit der Bevölkerung und für den großen Empfang. Die „Knappen" zogen sich dann zur internen Feier zurück, während im Stadtteil Schalke bis in die frühen Morgenstunden ein wahres Volksfest des Fußballsportes begann.
Etwas nüchterner, aber doch in großer Herzlichkeit, wurde der VfB. in Stuttgart von immerhin über 4000 Anhängern empfangen. Ebenfalls im Triumphzug wurden die „Bewegungsspieler" in das Restaurant Peterhof geleitet, wo ein offizieller Empfang durch Vertreter der Stadt, der Partei und der sportlichen Instanzen stattfand. Aus allen Reden klang herzlicher Dank für die achtunggebietende Leistung, die der VfB., der nach 27 Jahren wieder als zweiter Stuttgarter Verein im Endspiel stand.
Revanche VfB.- — Schalke in Stuttgart
Die Stuttgarter „Adolf-Hitler-Kampfbahn" wird demnächst wieder ein großes Fußballereignis erleben. Äoraussichtlich am 25. August wird dort ein
, FSTeutouia" Watzenborn-Steinberg FC. Teutonia Watzenborn-Steinberg I gegen VfR. Lich I 5:3 (4:2).
Bei einer mäßigen Zuschauerzahl standen sich am Samstagabend in Watzenborn-Steinberg obige Mannschaften gegenüber. Die Einheimischen, bei denen x. Schmandt, K. Schäfer, E. Burger und R. Lang fehlten, hatten das Spiel jederzeit in der Hand. Das Führungstor der Gäste glich Fett sofort durch Strafstoß aus. Schöne Kombinationszüge brachten dem einheimischen Sturm noch drei schöne Tore ein. Lich verkürzte jedoch kurz vor Halbzeit auf 4:2. Die zweite Halbzeit stand in Tempo und Härte der ersten Halbzeit kaum nach. Nachdem Fett abermals einen Strafstoß aus ziemlicher Entfernung ins Netz jagte, waren die Platz- befitzer weit überlegen. Ein plötzlicher Durchbruch brachte den Gästen den dritten, aber vermeidbaren Erfolg ein. Schiedsrichter Deibel leitete korrekt.
55p. 1926 Steinbach I — Vetzberg I 6:3 (3:3).
Launsbach spielte kürzlich in Steinbach und wurde hoch geschlagen (12:0). Am Sonntag weilte Steinbach in Äetzderg und konnte auch hier einen glatten Sieg landen. Die Mannschaft war in allen Teilen gut besetzt und gewann verdient. Vetzberg hat durch einige neue Leute Verstärkung erhalten und machte den Steinbachern den Sieg nicht leicht. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, aber in der Zweiten Halbzeit war Steinbach glatt überlegen und schoß noch drei schöne Tore. Schiedsrichter Kreiling war, wie immer, gut.
Fußball her Kreisklasten.
Die Ergebnisse des Sonntags.
Wißmar — Krofdorf 3:1; Vetzberg — Steinbach 3:6; Steinberg — Lich 5:3; Dillenburg II — VfB. II 1:5; Wiefeck — Großen-Linden 7:2; Albshausen — Langenaubach: Langenaubach nicht angetreten.
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Sieger im Balkan . Fußball - Pokal wurde Südflawien dank des besseren Torverhältnisses vor Bulgarien, Griechenland und Rumänien.
Das Polnische Olympische Komitee beschloß auf seiner letzten Sitzung, zur Olmpia 1936 100 Teilnehmer zu entsenden. Die Quartier-Anmel» düng für diese Expedition ist bereits erfolgt
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Gaues immer eine hervorragende Stellung ein» genommen hat. In zahlreichen Glückwünschen, vor allem auch seitens der NSDAP, und der Stadtverwaltung, kam dankbare Anerkennung für die geleistete Arbeit zum Ausdruck. Die Grüße des Gaues Hessen überbrachte Gauoberturnwart Paul (Gießen), der von der Anerkennung sprach, die die DT. erst jüngst wieder in Coburg von höchsten Stellen gesunden habe, und an Vereinsführer Thierolf den Ehrenbrief des Gaues XII Hessen überreichte. Namens der Türnkreisführung des Turnkreises Wet- terau-Vogelsberg ernannte Kreisobertumwart Dr. Siegert (Stockheim) den Vereinsführer Thierolf zum Ehren-Turnkreisführer unter lieber- reichung einer kunstvollen Urkunde. Am Sonntag sah man auf dem schönen Sportfeld der Turn- gemeinbe fpannenbe Spiele, bei benen zwei Deutsche Meister bie Gäste waren.
Frankreichs Vorbereitungen für die XI. Olympiade Berlin 1936.
Einer ber maßgebenbsten französischen Sportführer schreibt bem Olympia:Pressebienst:
„Es scheint, baß Frankreich heute ber Vorbereitung seiner Sportler, unter benen bie Wettkämpfer für bie Berliner Spiele ausgewählt werben, größere Sorgfalt als in früheren Zeiten angebeihen läßt. Das französische Olympische Komitee hat bieses Mal verhältnismäßig hohe Summen, bie für bas Training ber Sportler unb ben Ankauf von Sportmaterial bestimmt finb, zur Verfügung gestellt bekommen. Was letzteres angeht, muß gleich gesagt werben, baß es sich um Trainingsmaterial, wie Scheibenhanteln für bie Gewichtheber, elektrische Kontrolleinrichtungen für bie Fechter, Matten für bie Ringer, Olympia-Jollen, usw. hanbelt. Die Summen, bie bas Französische Olympische Komitee für biefen Zweck erhalten hat, belaufen sich auf 1 400 000 Franken. Das Komitee verteilt bas Geld unter bie Verbänbe, bie sich mit einer Sportart, bie in bas Olympische Programm ausgenommen ist, befassen. Die Verteilung wirb nach verschiebenen Gesichtspunkten vorgenommen, unter anberen: Wichtigkeit ber Teilnehmer unb Schwierigkeit ber Organisation bes Trainings. Es ist zu berücksichtigen, baß bas Training für Laufen unb Rubern z. B. größere Schwierigkeiten als bas für Basketball unb Pistolenschießen bietet. Dor ber Verteilung ber Unterstützungsgelber muß jeber Verband einen Arbeitsplan mit ungefährem Kostenvoran- schlag aufstellen. Jeber Plan wirb befonbers geprüft. Im allgemeinen teilen bie Verbänbe ihre Sportler in „wahrscheinliche" unb „mögliche" ein. Zu ben ersteren gehören biejenigen, bie sich burch ihre Teilnahme an ben vorhergehenben Spielen ober sonst burch entscheibenbe Siege bewährt haben; zu ben letzteren biejenigen, bie geeignet erscheinen, in Krankheitsfällen, bei Form- Verschlechterung ober bei sonstigen Grünben die „wahrscheinlichen" zu ergänzen ober zu ersetzen.
Das Französische Olympische Komitee behauptet natürlich nicht, baß seine Werbe - unb Auswahlveranstaltungen ber Verbänbe wirklich ben unbekannten Sportsmann finben lassen werben, ber fähig ist, Frankreich bei b?n Olympischen Spielen 1936 zu vertreten. Es ist sich barüber klar, baß Sportsleute ber Olympia-Klasse nicht erst einige Monate vor ben Spielen auf* tauchen.
Außerbem aber stellt bas Komitee fest, baß sein Programm, besonbers hinsichtlich ber Leichtathletik — bes Königs ber olympischen Sportarten —, wo man trotz einiger glänzenber Einzelleistungen noch nicht zu bem gewünschten Erfolge gekommen ist, bie Schaffung einer Bewegung zur Folge haben wirb, bie bem ganzen französischen Sport in ben nächsten Jahren zugute kommt. Das verbankt es inbireft ber Vorbereitung seiner Sportler für bie Olympischen Spiele in Berlin."
Kurze Sportnotizen.
Leichtathletik-Prüfungen
für das Deutsche Turn- und Sportabzeichen.
Bewerber für bas Deutsche Turn- unb Sport- abzeichen können sich ben Prüfungen in berLeichtathletik am Samstag, 29. Juni 1935, von 15 bis 18 Uhr, unb am Sonntag, 30. Juni 1935, von 9 bis 12 Uhr, auf bem 1900-Sportplatz unterziehen. Meldung bei Kreisfachamtsleiter Richtberg auf bem Platze.
WMAMMM
auf der Waldeslust
Samstag, den 29. Juni:
20.30 Uhr: Kameradschaftsabend.
Sonntag, den 30. Juni:
14 Uhr: Antreten auf dem Brandvlatz.
14.15 Uhr: Abmarsch zur Waldeslust.
15.30 Uhr: Aufstell, u. Abschreit. d. Front. Begrüßungsansprache.
Weihe der Fahne der 118er.
Großes Konzert.
Abends Festbeleuchtung u. großes Feuerwerk.
Wir beraten Sie
Wir entwerfen
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