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Oie Lustschutz-Lotterie

Wirtschaft

süd-

Devlsenmarkt Berlin Frankfurt cl BL

Berlin

Frankfurt a.2i.

25.6.

92,5 1 92,25 I

7,25

135 1!

93

117,25

116,25

116

Banknoten.

106,7

.. 01 40,5 I

.. 4 89,5

.. il 194,25 1

Die hinter den Papieren

97,75

104

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7

9

0

61,25 119

118

85

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175 153

150,75

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der eine

100,13 97,75

103,13

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98

31 1,75 12,2 11,9

12 13,4

46,13 139,75 114,75 130,75

101,5 127,9

131 126,65 120,5 175,25 128,4

34,75

26,5

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92,5

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89

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92

92

182,9

150,75 231

103 117

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230,5

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83,75

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296

175

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32

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109,5

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86,75

45,5 138,75

115

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131

126,75

119 175,5 128,5

104 112,65

110 105,13 158,5

128

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40,5

157 128,25 98

86,25

97,45

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100,13

98

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92,13

127

116

96

100,75

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34

37,65

89

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92

92

182,75

Frohe und vergnügte Leute

Treiben Sport beiKraft durch Freude".

97,5 102,75

122,75

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106,5

bis 34, bis bis bis

34,5

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181

45,9

138,5

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62,9

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86,25

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93 160,5 87,65 39,5

172,5

153,75

neu Mittwoch im Dirlammer Wald abspielte, fand im Beisein der Staatsanwaltschaft und Kriminal­polizei in Gießen ein Augenscheintermin am Tatort statt. Hierbei unternahm der Täter Karl Schmitt aus Dirlammen, der den 17jähri- gen Waldarbeiter Otto Philipp aus Dirlammen während der Arbeit mit einer Axt überfallen und tödlich verletzt hatte, einen Fluchtversuch. Der Polizei gelang es jedoch, den Verbrecher mit Hilfe der Bevölkerung bald wieder einzufangen. Schmitt wurde in das Gießener Gerichtsgefängnis eingeliefert.

A Lauterbach, 25. Juni. Die Gründung der Schützengruppe in der Kriegerkameradschaft Lauter­bach geht bereits auf das Jahr 1934 zurück. Auf die Anregung des früheren Hassiaverbandes hin, wurde im Mai vorigen Jahres eine Schießabtel- lung ins Leben gerufen, die aber kaum wirksam in Erscheinung getreten ist, weil es an einem geeig-

zeichnet die Gesellschaft eine Verdoppelung der Neuproduktion. Neu beantragt wurden im Berichts­jahr 26765 Versicherungen mit einer Gesamtver­sicherungssumme von 10,82 Mill. Mark. Am Jah­resschluß ergab sich ein Bestand von 62 344 Ver­sicherungen über eine Versicherungssumme von 21,79 Mill. Mark gegenüber 46 545 Versicherungen über eine Versicherungssumme von 15,72 Mill. Mk. Ende 1933. DieHarmonie" konnte also zum Schluß des Berichtsjahres gegenüber dem Vor­jahre einen Reinzuwachs von 38,64 v. H. hinsichtlich der Anzahl der Mitglieder und von 33,94 v. H. hinsichtlich der versicherten Summe aufweisen. Nach reichlichen Abschreibungen und Reservestellungen kann Der Verein für 1934 einen Reingeminn von 77 906 Mark ausweisen. Die bisherigen Ergebnisse im neuen Geschäftsjahr 1935 lassen eine weitere günstige Entwicklung des Vereins erhoffen, zudem nunmehr das Geschäftsgebiet mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde auf das ganze Deutsche Reich aus-

Die Durchführung der Aufgaben, die der Reichs­minister der Luftfahrt, General der Flieger G ö - ring, dem Reichsluftschutzbund im Rahmen der Landesverteidigung zugewiesen hat, erfordert ge­waltige Geldmitel, die aus unserer Bewegung selbst und durch Opfer aller Volksgenossen herbeigeschafft werden müssen.

3n Anerkennung der Notwendigkeit, den RLB. bei seiner Geldwerbung zu unterstützen, hat der Herr Reichsminister des Innern einer Luftschuh-Lotterie zugestimmt, die am 27. Juli 1935 zur Ziehung gelangt. Pflicht aller Dienst­stellen, Amtsträger und Mitglieder ist es nun­mehr, unsere Bestrebungen zu unterstützen, möglichst viele Lose zu erwerben und den Ber­kaus der Lose an Mitglieder, Freunde und Gön­ner des RLB. zu fördern. Jeder muß bemüht sein, unter Hinweis auf den hohen vaterländi­schen Zweck der Lotterie und die überaus gün­stigen Gewinnmöglichkeiten möglichst viele Lose abzusehen.

220 bis 450 Mark. Kälber bis zu 2 Wochen pro Stück 24 Mark, bis zu 4 Wochen pro Stück 38 Mk., bis zu 6 Wochen pro Stück 50 Mark. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Nächster Markt: 9. Juli. Marktverlauf: ziemlich lebhaft, ausverkauft.

Mainzer Schlachtviehmarkt.

*Harmonie" Volks- und Lebens­versicherungsverein. Die Gesellschaft be­richtet, daß das abgelaufene Geschäftsjahr 1934 für den Verein zu einem vollen Erfolge führte. Als schönsten Erfolg im abgelaufenen Geschäftsjahr ver-

'' " Gesellschaft eine Verdoppelung der

Gritzner..............

Mainkraftwerke Höchst a-M...

Süddeutscher Zocker

verstimmten. |

Am Rentenmarkt war das Geschäft noch 1 geringer als am Aktienmarkt, doch konnten sich die Kurse zumeist gut behaupten, so Altbesitz, Zinsver­gütungsscheine, späte Reichsschuldbuchforderungen und Reichsbahn-VA. Don Auslandanleihen gingen 5 v. H. innere Mexikaner auf 6,25 (6,40) und 4pro- zentige Ungarn Gold auf 12 (12,13) zurück.

Bei starker Geschäftsstille bröckelten die Kurse in der zweiten Börsenstunde an den Aktienmärkten überwiegend weiter um durchschnittlich 0,25 v. H. ab. Klöckner verloren 1, Aku 0,90, Reichsbank und IG.-Farben je 0,75 v. H. Südd. Zucker kamen ziemlich matt, und zwar mit 191,25 (194,25) zur Notiz. Westdeutsche Kaufhof konnten sich auf der ermäßigten Basis behaupten.

Auch am Rentenmarkt blieb es späterhin außer­ordentlich still: die Kurse konnten sich indes behaup­ten, Altbesitz bröckelten jedoch eher ab. Am Pfand­briefmarkt beobachtete man kleine Vorkäufe zum bevorstehenden Zinstermin, so daß Goldpfandbriefe, allerdings ohne nennenswerte Kursveränderungen, allgemein gefragt waren. Kommunal-Obligationen, sowie Stadtanleihen und Liquidationspfandbriefe lagen wenig verändert, teilweise mäßig leichter. Aus­landrenten waren fast ohne Geschäft.

Von unnotierten Werten erhöhten sich Ufa-Aktien auf 72,50 (70,50), einigen Umsatz hatten Adler Kleyer zu 98,50 (98) und Wayß & Freytag zu 98 bis 99 (68,50). Tagesgeld blieb mit 2,5 v. H. un­verändert.

Abendbörse: still und gut behauptet.

Nach den leichten Abschwächungen im Mittags­verkehr verkehrte die Abendbörse gegenüber der außerordentlichen Geschäftslosigkeit in widerstand- fähiger Haltung. Die Grundtendenz war durchaus freundlich. In Anpassung an die Berliner Schluß­kurse ergaben sich vielfach Erhöhungen um Bruch­teile eine Prozentes, so bei IG. Farben, AEG., Deutsche Linoleum, Junghans, Hapag und Rhein­stahl. Etwas ermäßigt waren Scheideanstalt mit 230,50 (231) und Bemberg mit 119 (119,50). We­sentlich höher gesucht, aber ohne Angebot waren Harpener-Bergbau mit 113 Geld (110), wo­bei die Ankündigung der Verwaltung, daß den Aktionären ein Ausgleich für den Dividendenausfall geboten werden soll, anregte. Am Einheitsmarkt kamen Cichbaum-Werger Brauerei mit 94 (93) und Memeler Zellstoff nach Pause mit 42 (44,25) zur Notiz. Renten waren stark vernachlässigt, aber weiterhin gut gehalten. Altbesitz notierten mit 112,90 0,13 o. H. unter Berlin. Don fremden Wer­ten waren 4prozentige Rumänen zu 6,20 (6,25) an­geboten.

U. a. notierten: Altbesitzanleche 112,90, 6 v. H. Stahlverein 101,75, 4 v. H. Rumänen 6,20 Brief, 3,5 d. H. SBB. 183, Commerzbank 90,50, DD.- Bank 92, Reichsbank 182,75, Mannesmann 86,25, Rheinstahl 112,25, Stahlverein 83,25, AEG. 45,90, Bemberg 119, Scheideanstalt 230,50, Deutsche Lino­leum 1'60,90, Licht & Kraft 129,50, Eichbaum- Werger 94, IG. Farben 149,25, Gesfürel 127, Holz- mann 92,50, Junghans 91, Metallgesellschaft 105,90, . RWE. 126,75, Stollwerk 91,65, Kaufhof 36,90, SüÄ-

Schlußk. Mittag- börse

62,4 121 118

86

93

160,75

39,5 296

172

153,5

deutsche Zucker 191, AG. für Verkehrswesen 89, Reichsbahn-Vorzugsaktien 121,65, Hapag 34.

Rindermarkt in Gießen.

Auf dem gestrigen Nutzviehmarkt in Gießen standen 647 Stück Großvieh, 220 Fresser und 152 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 400 bis 520 Mark, 2. Qualität 280 bis 360 Mark, 3. Qualität 170 bis 220 Mark. Rinder bis ^jährig 100 bis 160 Mark, bis 2jährig 150 bis 230 Mark, tragend

Mainz, 25. Juni. Auftrieb: 11 Ochsen (zum Schlachthof direkt zugeführt 2), 17 (1) Bullen, 348 (7) Kühe, 75 (5) Färsen, 274 (35) Kälber, 283 (33) Schweine. Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42, b) 40 bis 41, c) 38 bis 39. Bullen a) 42, b) 40 bis 41, c) 37

39. Kühe a) 40 bis 41, b) 35 bis 39, c) 28 bis

d) 21 bis 27. Färsen a) 42, b) 40 bis 41, c) 37

39, d) 33 bis 36. Kälber b) 50 bis 51, c) 42

Oie Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

915: Fernsprechverkehr mit Amerika, ab 1. Juli 1935 Gebührenermäßigung.

917: Aufarbeitungsanlagen für Altöl im Rhein-

Reichsbank vom 22. Juni zeigt mit 90,5 v. H. normale Entlastung, die teilweise durch die Sola- Wechsel der Golddiskontbank gefördert wurde. Die gesamte Anlage der Bank in Wechsel, Schecks, Lom­bards und Wertpapieren hat sich um 157,3 auf 4092,9

49, d) 31 bis 41. Schweine b) 48 bis 51, c) 47 .51, d) 45 bis 50. Marktverlauf: Rinder lebhaft, geräumt. Kälber mäßig belebt, geräumt. Schweine

Mainischen Wirtschaftsgebiet.

919: Beschleunigung der Luftpost nach allen amerikanischen Ländern.

920: Zollherabsetzung auf Hüte in Kanada.

Oer Reichsbankausweis für die dritte Juniwoche.

DNB. Berlin, 25. Juni. Der Ausweis

...........................0

........................... 1°

(Jleftr.Lieferungsgesellschaft... b Licht und Kraft ...........

Felten & Guilleaume .....o

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Gleite « Schuckert L ............... *

Siemens L Halske...... .....

LahmeyerLCo .....7

del einerseits, vom Großhandel an den Kleinhan­del andererseits auch nicht durch Einschaltung von Zwischenstufen des Handels (Agenten, Vertreter, Versandhäuser usw.) erhöht werden dürfen. Der Importeur, der Zitronen auf Grund einer Devisen­genehmigung der zuständigen Ueberwachungsstelle einführt, darf auf Grund der neuen Anordnung die Kiste Zitronen mit einem Aufschlag von höch­stens 2 RM. auf seinen Einstandspreis ab Jn- landlager an den Großhändler Weiterverkäufen. Der Großhändler darf die Kiste Zitronen mit einem Aufschlag von höchstens 1 RM. ab Groß­handelslager an den Kleinhändler Weiterverkäufen.

Für jeden Fall einer Zuwiderhandlung gegen die Anordnung kann eine Ordnungsstrafe bis zu 100 000 RM. verhängt, werden. Außer­dem setzt sich jeder Uebertreter der Anordnung der Gefahr aus, dem Reichskommissar für Preisüber­wachung zwecks vorübergehender oder dauernder Schließung seines Betrie­bes gemeldet zu werden.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Buderus ®

Deutsche Erdöl . *

Gelsenkirchener ° Harpener......... »

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. O Ilse Bergbau .........®

Ilse Bergbau Genüsse.......

Klöcknerwerke .........

Mannesmann-Röhm» v

I. G. Farben-Jndustrie Scheideanstalt........

Goldschmidt .........

Rütgerswerle Metallgesellschaft......

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..

Wenn alle Amtsträger und Mitglieder bis zum Letzten ihre Pflicht tun, wird uns die Luftschutz- Lotterie einen Geldbetrag bescheren, der uns em großes Stück zum Wohle der Gesamtheit des Volkes oorwärtsdringen kann.

H. Grimme, Generalleutnant a. D., Präsident des Reichsluftschutzbundes.

Die Lotterie besteht aus zwei Millionen Losen. Das Los kostet 50 Pf. einschließlich eines Kunst- Blattes im Format 24X32 mit dem Bildnis des Herrn Preuß. Ministerpräsidenten General der Flie­ger Hermann Göring, nach einer Original- Zeichnung des Frankfurter Künstlers Weber-Brauns.

Es gelangen 117 930 Gewinne und 1 Prämie

Im Gesamtbeträge von 250 000 Mark am 27. Juli 1935 zur Auslosung. Höchstgewinn im günstigsten Falle bar 50 000 Mark.

Die Lose sind durch alle Untergliederungen: Ortsgruppe, Reviergruppen, Gemeindegruppen, Un­tergruppen und Blockwarte und auf der Geschäfts­stelle des RLB., Lindenplatz 1, zu haben.

4% Oesterretchische Goldrente.... 4,20% Oesterretchische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/«% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie k«

Millionen Reichsmark verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und Schecks um 153,9 auf 3395,5 Millionen Reichsmark, an Lom­bardforderungen um 3,0 auf 35,3 Millionen Reichs­mark und an deckungsfähigen Wertpapieren um 0,4 auf 336,5 Millionen Reichsmark abgenommen. Die Bestände an Reichsschatzwechseln blieben bei einer Abnahme um 40 000 RM. mit 1,3 Millionen Reichs- mark, diejenigen an sonstigen Wertpapieren bei einer Zunahme um 160 000 RM. mit 324,4 Millionen Reichsmark nahezu unverändert. Der gesamte Zah­lungsmittelumlauf beläuft sich auf 5471,0 Millionen gegenüber 5616 Millionen Reichsmark in der Vor­woche. Die entsprechenden Ziffern des Vormonats stellen sich auf 5385 Millionen Reichsmark, des Vor­jahres auf 5278 Millionen Reichsmark. Die Entwick­lung des Zahlungsmittelumlaufs nimmt also weiter einen durchaus normalen Verlauf. Die Giralgelder haben auf der ganzen Linie abgenommen, das trifft sowohl für die öffentlichen wie die privaten Konten zu. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen De­visen zeigen eine kleine Zunahme um 0,7 auf 88,7 Millionen Reichsmark.

Oie Beschäftigung der Industrie im Mai 1935.

Die Beschäftigung der Industrie hat. im Mai wei­ter zugenommen. Nach der Jndustrieberichterstat- tung des Statistischen Reichsamtes ist die Zahl der beschäftigten Arbeiter von 63,3 v. H. im April auf 64 6 v. H. der Arbeiterplatzkapazität im Mai ge­stiegen. Stärker hat sich die Zahl der geleisteten Stunden erhöht, nämlich von 58,3 v. H. auf 60,6 v. H der Arbeiterstundenkapazität. Die durchschnittliche tägliche Arbeitszeit ist ebenfalls weiter gestiegen; sie beträgt im Mai 7,6 Stunden ge­gen 7,45 im April. Die Führung des Frühjahrsauf­triebs liegt nach wie vor bei den Produktionsgüter­industrien: hier hat sich das Arbeitsvolumen stärker als in den Verbrauchsgüterindustrien erhöht. Die Verbrauchsgüterindustrien hatten sich in den Mona­ten Januar bis März auf gleichem Stande gehalten. Ihre Frühjahrsbelebung hat später als in den frü« Heren Jahren, nämlich erst im April, eingesetzt: sie hat mit gleicher Kraft im Mai angehalten.

Regelung des Handels mit Zitronen.

Durch eineAnordnung Nr. 10" der Hauptoer- einigung der deutschen Gartenbauwirtschaft, die mit dem 20. Juni in Kraft trat, wird der Handel mit Zitronen, der in den letzten Wochen zu Störungen des Marktes geführt hat, geregelt. Um der Ver­braucherschaft die eingeführten Zitronen zu Preisen, die der Kaufkraft angemessen sind, zuzuführen, wird der Verkauf von Großhändler an Großhändler ohne Ausnahme verboten. Weiterhin wird ange­ordnet, daß die zulässigen Höchstverdienstspannen bei der Abgabe vom Importeur an den Grotzhan-

Hamburg-Amerika-Paket .... 0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 5

Commerz» und Privat-Bank ... 0

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank ®

Reichsbanl ................12

O| 921 6 117,25

4| 135 I

neten Schießstand fehlte und so ist die ganze An­gelegenheit in ihren Anfängen stehen geblieben. Nun ist durch den Reichskyffhäuserbund erneut die Anregung zur Gründung von Schützengruppen innerhalb der Kriegerkameradschaften gegeben wor­den. Die Gründungsversammlung, die am Sams­tagabend im Felsenkeller bei Horn stattfand, war getragen von echtem kameradschaftlichen Geist und beseelt von dem Willen mitzuhelfen. Im Verlaufe des Abends sprach Kameradschaftsführer Löchel über Sinn und Zweck der nun wieder ins Leben gerufenen Schützenabteilung und Schießwart Nüt- z e 1 erläuterte in großen Zügen die vom Kyffhäu- ferbunb herausgegebenen Richtlinien und Vor­schriften über das Kleinkaliberschießen. In einem Gelöbnis zum Führer, das deutsche Vaterland und den Kyffhäuserbund fand die Gründungsversamm­lung einen würdigen Abschluß.

ruhig, Ueberstand.

Frankfurter Obst- und GemüsemarkL

Frankfurt a. M., 25. Juni. Das Angebot von Gemüsen war sehr stark, insbesondere von Erbsen, Karotten, Rettich und Salat sowie Kohl­rabi. Nachfrage nur teilweise befriedigend. In Gurken flotter Verkauf. Ueberstand von Erbsen, Kohlrabi und Kopfsalat. Die Preise zeigten keine einheitliche Haltung, lagen aber gegen die Vor­woche im allgemeinen wenig verändert. Alte Kar­toffeln zogen an, mit neuen deutschen Frühkartof­feln rechnet man dieser Tage. U. a. notierten: Blumenkohl 10 bis 40, Bohnen (Treibhaus) 38 bis 40, Erbsen 8 bis 14, Salatgurken 15 bis 40, gelbe Kartoffeln 4,25 bis 4,50, Kohlrabi 3 bis 6, Kopf­salat 3 bis 6, Rettich 3 bis 15, Römischkohl 5 bis 6, Spargel Al 33 bis 37, A2 25 bis 27, B 18 bis 20, C) 6 bis 8, Spinat 8 bis 9, Tomaten 45 bis 50, Weißkraut 8 bis 12, Wirsing 8 bis 10, Zwie­beln mit Schlotten 4 bis 7, 11 bis 12 (ital.), IIV2 bis 12 (ägypt.).

Am Ob ft mar ft bestand sehr starkes Angebot von Erdbeeren. Nachfrage zunächst gut, später schleppend, so daß Ueberstände verblieben. Preise niedriger. Kirschenangebot geringer, die Qualität hat durch die Witterung sehr gelitten, für gute Aus­lese bestand gute Nachfrage, Preise gefallen. Johan­nisbeeren und reife Stachelbeeren erstmalig in ganz geringen Mengen am Markt. Ausländische Apri­kosen und Pfirsiche genügend angeboten. U. a. notierten: Aprikosen 35 bis 45 (span.), Erdbeeren la 32 bis 35, I 26 bis 30, II 18 bis 22, Walderd­beeren 70, Heidelbeeren 38 bis 40, Johannisbeeren 25 bis 28, Kirschen I 25 bis 35, II 12 bis 20, Sauer­kirschen 20 bis 30, Pfirsiche 35 bis 50 (ital.), Stachelbeeren 26 bis 28, do. (grüne) 10 bis 12.

101,13

96,75

96,75

106,5

32

1,7

12,13

11,75

12

13,25

gedehnt wurde.

* Luftpost verkehr nach Südame­rika. Don Anfang Juli an erstmalig am 3. Juli werden die Flüge der Deutschen Luft­hansa nach Südamerika in Berlin und Stuttgart nicht mehr am Samstag und Sonntag, sondern Mittwoch und Donnerstag beginnen. Luftpost für Südamerika muß von diesem Zeitpunkt an bei den Sammelstellen für die deutsche Linie in Berlin bei dem Postamt C2 bis Mittwoch 21 Uhr in Stutt­gart bei dem Postamt 9 bis Donnerstag 4.15 Uhr oorliegen. Die Auflieferungszeiten in allen deut­schen Postorten richten sich nach diesen letzten Post­schlüssen und können bei den Postanstalten erfragt werden.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

3m Berlaufe schwächer.

Frankfurt, a. M., 25. Juni. Die Börse hatte bei kleinsten Umsätzen einen zwar nicht ganz ein­heitlichen aber überwiegend etwas festeren Beginn. Da Id nach den ersten Kursen wurde die Haltung aber auf fast allen Marktgebieten schwächer, da klei­nes Angebot herauskam, das bei der herrschenden Geschäftsstille kursdrückend wirkte. Anfangs erfolg­ten sowohl von der Kundschaft als auch von der Ku­lisse kleine Käufe. In wirtschaftlicher Hinsicht fanden die Ausführungen auf dem Pariser Kongreß der Internationalen Handelskammer Beachtung, auch der Bericht des Konjunkturinstituts über eine ge­steigerte industrielle Produktion regte leicht an.

An den Aktenmärkten lagen die ersten Kurse meist von 0,25 bis 0,75 v. H. im Durchschnitt fester.

Darüber hinaus gewannen Reichsbank 1,25 v. H. Chemische Werte lagen bei geringen Veränderungen uneinheitlich, Farbenindustrie zunächst mit 150,75 unverändert, dann auf 150,25 weichend. Auch Elek­troaktien lagen unregelmäßig, etwas lebhafter wa­ren AEG mit 46,25 bis 46 (46,13). Montanpapiere zogen durchweg etwas an, mehr erhöht waren Har­pener mit plus 1 v. H. Schiffahrtspapiere lagen gut gehalten, ebenso Metall-, Motoren- und Ma­schinenwerte. Schwach lagen Westdeutsche Kaufhof mit 37,40 bis 36,75 (39,50), wobei die im Geschäfts­bericht gemachten Ausführungen für das neue Jahr

Schultheis Patzenhoser 4 Mu (Allgemeine Kunstseide) .. O Bemberg...................O

Zellstoff Waldhof O Zellstoff Aschaffenburg O Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren 0 Deutsche Linoleum .... 6

Lrenstein L Koppel O Westdeutsche Kaufhof.........O

Chade......................O

Accu mul atoren-Fabrst ...... 1*

Conti-Gummt...............8

40,13 1 40,65 1

1911 192^51

Oatum

6% Deutsche Reichsanleihe v. I

4% Deutsche Relchsanl. von 1934 b>/,% Boung-Anleihe von 1930 Deutsche AnI.»Ablös.»Schuld mtt

Auslos.'Rechten

4l/i% Deutsche Reichspostschatzan- weisungen von 1934, I. .. ...

6% ehem.8% Hess. Bollsstaat 1929 (rückzahlb. 102%)

4%% ehem. Hessische Landesbank

Darmstadt Gold R. 12 ....... -

6%% ehem. Hess. Landes-Hypo­thekenbank Darmstadt Liaui .. -

4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R. 6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4>/2% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6y2% ehem. 4'/r% Franks. Hyp.-

Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......

t>Vi% ehem. 4y2% Rheinische

Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe

iVi% ehem. 8% Pr. Landespfand­

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 4%% ehem. 7% Pr. Landespfand.

bciefanst., Gold Komm. Obl.VI

Eteuergutsch.Verrechnungsk. 35-39

angeführten qihci-h

Frankfurt a. M

Serlln

Schluß- turs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag- bön'e

Oatum

24-6.

25.6.

24-6-

25-6-

4% desgl. Serie II .............

12,5

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

8,15

8,13

8,25

^2

4'/,%Rumän.vereinh.Rentev.l913

10,25

10

10,4

4% Rumänische vereinh. Rente ..

2 y4% Anatolier ...............

6,13

39,25

6,2

39,25

6,25

39,25

39^25

Frankfu

Schluß­kurs

tt a.M.

Echlußk. Abend­börse

2e

Schluß­kurs

-fln

Echlußk. Mittag- börse

Oatum

24.6

25.6

24.6.

25.6^

ManSfelder Bergbau ..

.......8

116,25

116,5

116,5

Kokswerke...........

.......5

117,4

115,25

.......0

Rheinische Braunkohlen

.....12

233,5

233,25

234,75

234

Rheinstahl...........

.....8>/r

113

112,25

113

112

Vereinigte Stahlwerke.

.......O

83,75

83,25

83,9

83,4

Otavi SD tüten ........

.......0

18,5

18

18,5

17,5

Kaliwerke Aschersleben.

.......5

122,5

122

122

122

Kaliwerke Westeregeln.

.......6

120

120

120,5

120

Kaliwerke Salzdetfurth

.....1V1

178

177

177,5

176,5

24-Juni

25. Juni

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Ärief

Geld

I Brief

Buenos Ätiei-

0,658

0,662

0,658

0,662

Brüssel.....

41,98

42,06

41,885

42,965

Rio de Jan. .

0,139

0,141

0,139

0,141

Sosta ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,61

54,71

54,60

54,70

Danzig.....

46,84

46,94

46,855

46,955

London .....

12,23

12,26

12,225

12,255

HelstngforS..

5,39

5,40

5,39

5,40

Paris ......

16,385

16,425

16,39

16,43

Holland ....

168,55

168,89

168,64

168,98

Italien.....

20,42

20,46

20,42

20,46

Japan ......

0,718

0,720

0,727

0,729

Jugoslawien.

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo.....:

61,47

61,59

61,45

61,57

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,10

11,12

11,095

11,115

Stockholm...

63,07

63,19

63,05

63,17

Schweiz ....

81,04

81,20

81,04

81,20

Spanten....

33,97

34,03

33,97

34,03

10,37

10,36

10,38

Budapest ...

Neuyork....

2,477

2,481

2,471

2,475

Schluß- turs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

24.6

25.6.

24-6

Berlin, 25-Juni

Geld

Brief

2,423

2,443

Belgische Noten..................

41,72

41,88

54,61

Dänische Noten .................

54,39

12,19

12,23

16,33

16,39

168,22

168,90

Italienische Noten................

19,86

19,94

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling

61,24

61,48

Rumänische Noten...............

62,83

63,09

Schweizer Noten.................

80,81

81,13

Ungarische Kote»

33^0

33F