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Schwere Gewitterschäden im Rhem-Mn-Gebiet

an.

O.H.-'SpOTt

- in ihrer Gesamtheit eine abgerundete Leistung und i- siegte 9:2. Die Großen-Lindener Elf hielt im Gegen- * satz zu den Gegnern vom Karfreitag und vom ersten

lernen gegeben ist.

Am zweiten Osterfeiertag trat die Elf in Großen- Linden zum Propagandaspiel an. Für die beiden verhinderten Buß und Fischer hatte man wieder Lang und $aas eingesetzt. Die Mannschaft zeigte

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

TB. H. in Beuern. Wenden Sie sich an den Direk­tor des Gießener Schlachthofes, Herrn Dr. Keller.

Frankfurt a. M., 25. April. Das schwere Frühlingsgewitter am Mittwochnachmittag hat vielerorts schwere Schäden angerichtet. Die Straßen wurden unter Wasser gesetzt und die Kel­ler mit Wasser gefüllt, außerdem entstanden große Verkehrsstörungen und Schäden in den Fluren. Namentlich der mit dem Gewitter verbundene Hagel hat manche Verwüstungen angerichtet. So lagen in den Feldern und in den Gärten in und um Hanau die Hagelkörner zentimeterhoch. Die jungen Feldfrüchte und Obstbäume haben erheb­lichen Schaden erlitten. Auch ber Taunus ist von dem Unwetter schwer mitgenommen worden. In Usingen schlug der Blitz in die Scheune des Landwirts Rudolf und zündete. Die Usinger und vier Feuerwehren aus den Nachbarorten hat­ten zwei Stunden zu tun, um das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Die Scheune wurde vollstän­dig eingeäschert. Bei dem Blitzschlag handelte es sich um einen Kugelblitz. Im Odenwald wurde besonders schwer H e u b a ch heimgesucht. Die Wassermassen stiegen bis in die Keller, Ställe und Stuben, so daß das ganze untere Dorf unter Wasser stand. Der Schlamm sitzt meter­hoch in den Straßen und Höfen. Die ganze Saat in den Gärten ist vernichtet. In Rhön und Spes­sart wurde durch Hagelschlag gewaltiger Schaden an Wiesen und Feldern angerichtet. Besonders stark sind die Verheerungen in Lehrhaupten und in der Gegend von Zeitlofs, Heinrichsthal,

Auch bei den großen Gaufesten des Reichs­bundes für Leibesübungen soll die Volks­tumsseite bei der Festgestaltung nicht zu kurz kom­men. Man wird bei der Gestaltung und dem Auf­bau der größten festlicken Veranstaltung des Hes- (engaues in diesem Jahre, dem Gaufest in Gießen (2. bis 4. August), der Volkstumspflege größte Be­achtung zuwenden. Der Landschaftsführer des Landschaftsbundes Volkstum und Heimat, Ministe­rialrat Ringshausen, hat dem Hauptfestaus­schuß in Gießen seine Unterstützung zugesagt und den Kreisringleiter und Heimatdichter Georg Heß (Leihgestern) mit der Mitarbeit bei der Festgestal- tung beauftragt. Es ist jetzt schon bekannt, daß in der Reihe der großen Festdarbietungen des Gie­ßener Gaufestes ein großer Volkstums­abend in der Volkshalle vorgesehen ist.

Darüber hinaus sind den zwölf Kreisen des Gaues Nordhessen besondere Volkstumsaufgaben für das Gaufest vom Gaudietwart gestellt worden. Die für die Gaufeste gefordertevölkische Aus­sprache" wird in Gießen so gestaltet werden, daß die einzelnen Kreise auf besonderen Plätzen des Festgeländes zu völkischen Feierstunden antreten. Jeder Kreis wird sich dabei bemühen, dem völki­schen Gedanken in besonderer Weise Ausdruck zu verleihen. Damit ist die Möglichkeit gegeben, daß dievölkische Stunde" beim Gaufest in Gießen uns hessisches Volkstum in feiner ganzen Mannigfaltig­keit zeigen wird.

Oer Tieichssportführer in Frankfurt.

Empfang durch die Stadtverwaltung.

Im Kurfürstenzimmer des Römers fand am Don­nerstagabend der Empfang des Reichsfportführers von Tfchammer und Osten durch die Stadt Frankfurt statt. Der Reichssportführer erschien in Begleitung seines Adjutanten L i m p e r t und in Begleitung des Gaubeauftragten, Gruppenführer Polizeipräsident B e ck e r l e, des Bezirksbeauftrag­ten Topp und des Frankfurter Ortsgruppenfüh­rers Stadtturnrat S ö h n g e n. Der Frankfurter Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs richtete dann an den hohen Gast herzliche Worte des Will­komms. Er wies auf frühere persönliche Beziehun­gen zum Reichssportführer hin und unterstrich dann die Bedeutung Frankfurts als Sportftadt. Zum Schluß feiner Ansprache entbot Dr. Krebs dem Gast den Ehrentrunk der Stadt Frankfurt. Der R e i ch s- fportführer dankte dem Frankfurter Oberbür­germeister, daß er in feiner Tätigkeit als Stadtober­haupt auch den Leibesübungen soviel Verständnis entgegenbringe und bat ihn, dieses Wohlwollen gegenüber Turnen und Sport auch weiterhin zu be­währen. Zum Schluß der kleinen Feierstunde ließ sich der Reichssportführer die anwesenden Turner und Sportler vorstellen und begrüßte jeden mit einem herzlichen Händedruck.

*

Der Reichssportführer wird heute, Freitagabend, im Frankfurter Saalbau zu den Frankfurter Tur­nern und Sportlern überDie deutschen Lei­besübungen und die Olympischen Spiele 1936" sprechen.

Saison-Eröffnung

der Frankfurter Pferderennbahn.

Rupboden und Schonderling. In den Ort­schaften wurden teilweise die Ställe überschwemmt, so daß das Vieh ertrank. Vielfach wurden auf den Feldern die Saaten völlig zerstört, steingroße Hagelkörner prasselten hernieder und meterhoch standen die Felder unter Wasser, so daß an vielen Stellen die diesjährige Ernte völlig vernichtet sein dürfte. Der durch das Unwetter verursachte Schaden ist außerordentlich hoch und noch nicht zu übersehen.

Dom Blitz erschlagen.

Hochheim a. M., 25. April. (LPD.) Bei dem gestrigen Gewitter wurde der mit seinem Fuhrwerk auf der Heimfahrt vom Feld begriffene 65jährige Landwirt Bernhard Heger vom Blitz ge­troffen und getötet. Sein Sohn fiel eben­falls um, blieb aber unversehrt. Das Pferd wurde in den Vorderbeinen gelähmt.

Sägewerk durch Blitzschlag zerstört.

LPD. Herborn, 25. April. Bei dem gestrigen schweren Gewitter schlug der Blitz in das Säge­werk der staatlichen Eisen st eingrube Kö­nig s z u g bei Oberscheld ein. An den großen Holz­vorräten fand das Feuer reiche Nahrung, so daß innerhalb kurzer Zeit das gesamte Anwesen bis auf d i e Grundmauern nieder­brannte. Auch die wertvollen Maschinen wurden vernichtet.

Die Schüler von Lollar traten zum ersten Male auf den Plan. Man konnte mit ihren Leistungen zufrieden fein. Treis trat nur mit 10 Mann

Deutscher Meister Ohl, Groß-Zimmern, beim Gießener Ringerturnier.

Das Ringerturnier am kommenden Samstag hat ein über Erwarten gutes Meldeergebnis gefunden. So hat jetzt auch der deutsche Meister 1929, Johan­nes Ohl (Groß-Zimmern) feine Meldung abgegeben. Ohl ist ein sehr kampfstarker Leichtgewichtler, der Deutschland schon bei den Europameisterschaften 1931 in Stockholm und bei mehreren Länderkämp­fen vertreten hat. Er hat große Aussichten auf den Turniersieg im Leichtgewicht. Außerdem hat der VfK. Alsfeld die Federgewichtler Otto Schott, Hch. Schott, K i st e r und Schember , sowie die Leichtgewichtler Steinbach, Karl S ch o 11 und Schwalm gemeldet.

Es sind ungefähr 40 Kämpfe notwendig, um in beiden Klassen die Sieger zu ermitteln.

Tennisabteilung des Tv. von 1846.

Mit den Dfterfeiertagen hat die Tennisabteilung des Turnvereins von 1846 Gießen ihre Tätigkeit

nehmen. Ein Unentschieden wäre den gezeigten Leistungen beider Mannschaften gerecht geworden. Bei gleichwertigen Feldleistungen gingen die Hiesi­gen durch einen Fernschuß ihres Mittelstürmers in Führung. Aber schon im Gegenangriff fiel durch unhaltbaren Schuß des Vilbeler Halblinken der Ausgleich. Ein Fehler des linken Verteidigers brachte die Gießener erneut in Führung. Dann er­zielten die Vilbeler einen glücklichen Gleichstand. Kurz vor Halbzeit flankte der Linksaußen des Gast­gebers einen schon im Aus befindlichen Ball zur Mitte. Die Gäste reklamierten und griffen nicht ein. Der Halbrechte der Vilbeler nutzte die Ge­legenheit aus und erzielte die 3:2-Führung.

VfV.-Relchsbahn 1. Jugend Reichsbahn-Rol-Weiß Frankfurt 1. Jugend 0:0.

Nach ihrer Niederlage in Vilbel waren die Hoff­nungen der Gießener für den Kampf gegen den Gruppenmeister auf Null gesunken. Um so größer war daher die Freude über das erzielte Unent­schieden. Die Hintermannschaft lieferte ein ausge­zeichnetes Spiel und ließ durch gute Deckungsarbeit den Sturm des Gastgebers nicht zur Entfaltung kommen. Kurz vor Schluß, als ein Ball von der Innenkante dem Frankfurter Tormann in die Hände (prang, kamen die Gastgeber mit knapper Not um eine Niederlage, die nicht gerechtfertigt gewesen wäre, herum. Der Schiedsrichter leitete vorbildlich.

Vfv.-R. 2. Jgd. Reichsbahn Dillenburg 0:4 (0:2).

Zur Ueberraschung der Gießener hatten die Dil­lenburger den Gästen eine Mannschaft gegenüber­gestellt, in der auch Spieler der ersten Jugend mit­wirkten. Unter diesen Umständen war die Nieder­lage unvermeidlich.

Volkstumsarbeit

beim Gaufest in Gießen.

Die Deutsche Turnerschaft gehört schon immer zu den Verbänden, die der Volkstumsarbeit ein be­sonderes Augenmerk schenkten. Viele Feste der Turnerschaft waren immer schon Volkstumsfeste.

borf, Thiensen und Voßloh in Schleswig-Holstein fahren, kommen die Mädchen nach Uffeln bei Osna­brück und Münchhagen bei Hannover. Nach herz­lichen Abfchiedsworten des Regierungsrats Dr. Weiß fuhr der bereits aus anderen Bezirken be­setzte Sonderzug unter dem Winken der Ange­hörigen und den Klängen der Kapelle des Arbeits­dienstes aus der Bahnhofshalle. Auf einem Eltern­abend im Hotel Kitterle vor einigen Tagen, ver­anstaltet von der Kreisverwaltung, hatten die zahl­reich anwesenden Eltern Gelegenheit, in eingehen­der Weise von dem Zweck und der Bedeutung des Landjahres zu hören. Manche Bedenken, die noch bestanden, mögen zerstreut und dafür die Erkenntnis des Nutzens der Verschickung gewonnen worden fein.

0 Krofdorf, 25. April. Am gestrigen Nach­mittag ereignete sich in unserem Orte an dem Kreuz", dem rechtwinkligen Schneidepunkt der Haupt- mit der Gießener Straße, bei der Wirt­schaft Fries ein Verkehrsunfall. Ein von Gießen kommender schwerer Lastkraftwagen, der die Hauptstraße überqueren wollte, stieß mit einem Personenwagen, der die Hauptstraße in der Richtung von Gleiberg fuhr, zusammen, wobei letzterer über die Straße bis an Den Bord­stein vor der Wirtschaft Fries gedrückt wurde. Während der Lastwagen nur leicht beschädigt wurde, ging die rechte Karosserieseite des noch ziemlich neuen Personenwagens vollständig in Trüm­mer. Glücklicherweise erlitt der Fahrer, der aus dem Kreis Wetzlar stammt, nur geringfügige Ver­letzungen im Gesicht von den Splittern der zer­brochenen Scheiben. Die Polizei war schnell zur Stelle, um die notwendigen Feststellungen zu machen. Die Unfallstelle bildet einen steten Ge­fahrenpunkt für Kraftfahrzeuge.

Der Turnverein von 1846 wirbt für koburg.

Nur noch wenige Tage trennen vom Meldeschluß für die 75-Jahr-Feier der Deutschen Turnerschaft in Koburg, die an Pfingsten Turner aus allen deutschen Gauen dort zusammenführen wird. Der alte Turnverein möchte hierbei genau wie vor 75 Jahren in stattlicher Zahl vertreten sein. Ein Vor­tragsabend soll am morgigen Samstag die Mit­glieder über die Bedeutung der Veranstaltung unter­richten und noch weitere Festteilnehmer werben. Bekanntlich wird in Verbindung mit der Grün­dungsfeier ein volkstümlicher Wettkampf ausgetra­gen, zu dem auch einige Gießener Turner antreten werden.

FE.Teutonia^ Watzenborn-Steinberg

Zu den diesjährigen Dfterfeiertagen hatte sich die erste Elf der Teutonen aus Watzenborn-Steinberg etwas zu viel zugemutet. Innerhalb vier Tagen wurden drei Spiele ausgetragen. Als Bezirksklaffen­elf kam man den Wünschen verschiedener Kreis- klassenmannschasten der Nachbarschaft nach und schloß mit ihnen Gesellschaft- bzw. Propagandaspiele ab. Am Karfreitag konnte die Elf der Teutonen gegen Heuchelheim, zwar nicht in stärkster Auf­stellung, trotzdem stets tonangebend, nur ein 2:2 erreichen.

Am ersten Feiertag siegte die Mannschaft im Lokalkampf in Leihgestern, allerdings ohne den Stürmer Lang, 1:0. Fischer im Tor der Platzmann­schaft verhütete weitere Erfolge der Teutonen.

63 Jahre alt, 1,72 Meter groß, schlank, dunkelblonde rechts gescheitelte Haare, gebräuntes Gesicht, vor­stehende Backenknochen, graumelierten, kurz geschnit­tenen Schnurr- und Kinnbart, Otterbein hinkt leicht. Er trägt eine blaue Schirmmütze, grünlichgrauen, abgewaschenen Sommerrock mit Kragenschluß und aufgenähten Taschen, lange dunkle Hose mit dün­nen Streifen, derbe schwarze Schnürstiefel und schwarze Strickweste. Otterbein ging ohne Mantel. Er führt keinerlei Ausweispapiere bei sich. Er ist schwermütig. Es besteht die Vermutung, daß er sich ein Leid angetan hat. Eine Belohnung in Höhe von 500 Mark erhalten diejenigen Personen, die ihn auffinden bzw. feine Festhaltung veranlassen, so daß er abgeholt werden kann. Nachricht über die Auffindung bzw. Festhaltung erbittet die Gendar­merie-Station Bad Salzschlirf (Telephon 331).

Unfall eines Frachtflugzeuges.

DNB. Frankfurt a. M., 25. April. Das plan­mäßige Frachtflugzeug der Frachtstücke Frankfurt a. M.Köln, das heute um 14.55 Uhr in Frankfurt a. M. zum Fluge nach Köln gestartet war, mußte aus bisher nicht bekannten Gründen um 15.20 Uhr bei Hallgarten, südwestlich von Wies­baden, eine offeneLandung vornehmen. Dabei kam ein Mitglied der dreiköpfigen Besatzung, der Flugkapitän K n e e r , ums Leben. Das Flugzeug wurde stark beschädigt.

Kreis Wetzlar.

> Wetzlar, 25. April. Zur Stärkung und Schulung von Körper und Geist im nationalsozia­listischen Sinne haben 5 6 Kinder aus Stadt und Kreis Wetzlar die Fahrt in das Landjahr, das acht Monate dauert, angetreten. Während die Knaben aus Wetzlar in die Landjahrheime Stockels-

Nach Mannheim und München ruft Frankfurt am Sonntag die füdweftdeutfche Turfgemeinde zusam­men. Auf der Niederrader Rennbahn, wo genau vor einem Jahre, am 28. April, der Rennklub das Renn­jahr eröffnet hatte, kommen fünf Flachrennen, Dar­unter zwei Ausgleiche und ein SS.- und SA.-Ren­nen, sowie das Feldberg-Jagdrennen und ein Hür­denrennen zur Durchführung. Das Aufgebot aus dem Westen ist nicht allzu stark ausgefallen, aber dafür werden die süddeutschen Rennställe genügend Pferde mobil machen, fo daß es doch noch gutbefetzte Rennen geben wird, die reichlich Abwechslung bieten. Als wertvollste Konkurrenz auf der Flachen kommt der Preis von Cronberg, ein Ausgleich, zum Aus­trag. In verschiedenen Rennen kommen auch einige Schweizer an den Start. Man beachte den heutigen Anzeigenteil.

Das Reitturnier in Nizza.

Beim Reitturnier in Nizza stand am Donnerstag derGroße Preis der Stadt Nizza" auf dem Pro­gramm. Sieger wurde der irische Kapitän Ahern aufJrelands Owen". Oberleutnant Brandt (Deutschland) belegte aufBaron" den zweiten Platz. Von den weiteren deutschen Teilnehmern kamen Oberleutnant K. Hasse aufOlaf" auf den zehnten und Rittmeister S ch l i ck u m mitDedo" auf den 19. Platz.

Kurze Sportnotizen.

Ein neuer Eispalast wird in Kopenhagen gebaut. Die Kosten belaufen sich auf 1,2 Millionen Kronen. Die Anlage wird 11000 Zuschauer auf­nehmen können. Damit erhält nun auch die dänische Hauptstadt eine Kunsteisbahn.

*

Mit 1000 Mark in Strafe genommen wurde der Bonner Adolf Heuser wegen des Tief­schlages, der ihm beim Kampf gegen Precifo in Berlin unterlaufen war.

Feiertag das Spiel stets offen. Die Gäste kamen dadurch mehr zur Entfaltung.

Die Jugendmannfchaft trug zu Ostern nur ein Spiel aus und zwar wurde am 1. Osterfeiertag in Leihgestern vor dem Spiel der beiden ersten Mann­schaften um den Sieg gekämpft. Nach beiderseitigen guten Leistungen trennte man sich mit einem gerech­ten 2:2.

Sportverein 4920 Lollar.

Sportverein 1920 Lollar. Spielvereinigung Fürth 1:6 (1:4).

Der Sportverein 1920 Lollar hatte am 2. Oster- feiertag Die Spielvereinigung Fürth zu Gast. Diese Begegnung versprach den Fußballfreunden von Lollar und Umgegend einen spannenden Kampf. Eine stattliche Zuschauermenge umsäumte das Spielfeld. Die Mannschaften traten an wie folgt:

Fürth: mit Wenz; Stahlmann, Hagen; Schön­leben, Zeilein, Schöller; Weidinger, Sticht, Full, Pitzer, Stöcker.

Lollar: mit Ziegler Karl; Hörstel, König; Rö­mer, Schaaf, Sommer; Ziegler Adolf, Ziegler Wil­helm, Löhr, Klein, Gabriel.

Lollar hatte Anstoß, machte einen Durchbruch und lag sofort mit 1:0 in Führung. Das gab Lollar zweifellos das nötige Selbstvertrauen, und man sah nun ein Treffen, das durch feine Schnelligkeit und faire Spielweise auffiel. Fürth hatte wohl bei einem Kreisklafsenverein mit soviel Widerstand nicht ge­rechnet. Wenn die Gäste zuerst noch verhalten spiel­ten, so zogen sie nun das Register ihres Könnens und führte ein richtiges Lehrspiel vor. Von Hagen aus der Verteidigung dirigiert, zeigten sie alte Fürther Schule. Der Ball wanderte von Mann zu Mann, jeder einzelne Spieler ein Ballartist. In gleichmäßigen Abständen erzielen sie 6 Tore, denen Lollar keines mehr entgegensetzen konnte. Schieds­richter 0. R ü s p e l e r leitete sehr gut.

Vor Beginn Des Spieles begrüßte Kreisführer Henkel Die Gäste. Er freute sich Darüber, Daß es einem LanDverein gelungen ist, eine Mannschaft wie Die Der Spielvereinigung Fürth nach Lollar zu verpflichten, vor allem Dankte er Dem alten Inter­nationalen Hagen für fein Mitwirken im Spiel.

Lollar Jugend Wißmar Jugend 0:3.

Wißmars Jugend war besser und gewann ver­dient.

Lollar Schüler Treis Schüler 3:0.

wieder ausgenommen. Da die Platzanlagen unter­halb des Eulenkopfes nicht mehr den Anforderungen genügten, ist der Uebungsbetrieb auf die städtischen Plätze am Schützenhaus verlegt worden. Man hofft, damit auch die Spielstärke der Fortgeschrittenen zu heben, damit sie an den diesjährigen Veranstaltun­gen im Bezirk und Gau mit größeren Erfolgs­aussichten teilnehmen können. Das Bezirks-Tennis­turnier wird in Bad-Nauheim stattfinden, während beim Gaufest hier in Gießen ein offenes Fest- Turnier ausgetragen wird. Die Ausscheidungsspiele Der Gaugruppen für Das ßänDerturnier Der Turner- sckast ist an Marburg vergeben roorDen. Es liegen also alle größeren Veranstaltungen in nächster Nähe, so Daß unseren Gießener Spielern genug Gelegen­heit zum Wettkampf bzw. zum Sehen unD Dazu-

Lollar war stets überlegen.

Um die Iugendkreismeisterschast des DFB., Kreis Gießen.

Es war bestimmt roorDen, Daß Das Vorspiel um Die KreisjugenDmeisterschaft am fommenDen Sonn­tag zwischen Der ersten Jugendmannschaft Der Spielvereinigung 1900 e. V. Gießen unD Der glei­chen Mannschaft Des SV. 05 e. V. Wetzlar auf Dem Sportplatz Der Spielvereinigung 1900 steigen sollte. Da nun 1900 ein Privatspiel mit Hanau 93 abge­schlossen hat, bas vor Dem EntscheiDungsspiel Hanau 93 gegen Jena zum Austrag kommen soll, so roirD Dieses Spiel auf Den 12. Mai verlegt. Am 5. Mai finDet Die erste Begegnung in Wetzlar statt. Zugendfußball im VfB./Reichsbahn.

VfV.-Reichsbahn 1. Jugend Phönix Vilbel 1. Jugend 2:3 (2:3).

In diesem Spiele mußten die Gießener aus dem Vilbeler Gelände eine unverdiente Niederlage hin-

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Gießen, den 26. April 1935.

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Gießen / StvEvatze 2

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute nachmittag um 5 Uhr unsre liebe, treusorgende Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Margarete Deibel, geb.Weigel im Alter von 75 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

In tiefer Trauer: Familie Fr. Jung VI. Luise Lang Witwe Familie August Größer nebst allen Angehörigen.

Klein-Linden, 24. April 1935.

Die Beerdigung findet Samstag, 27. April, nachmittags 3/2 Uhr, vom Sterbehaus Lahnstraße 1 aus statt. 34720

Danksagung

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben, unvergeßlichen Entschlafenen sprechen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus.

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Ain Samstag, dem 27.2tvril, von vormittags 9 Uhr ab, verkaufen wir die vorhandenen

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