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H. anzogen. 5 90,50 (89),

leger im Frei

Wirtschaft

läge eine er!

Am Donnerstag, 28. März, findet in Frankfurt a. M. ausnahmsweise neben dem Kleinviehmarkt ein Zwischenmarkt für Großvieh statt.

Ermäßigung -er Echlachtsteu^

DNB. Im Reichsgesetzblatt Teil 1 Dr. 30 vom 22. März 1935 wird eine Verordnung über Aende- rung von Steuersätzen des Schlachtsteuergesetzes vorn 21. März veröffentlicht. Danach wird die Scklackr- steuer für Schweine mit Lebendgewicht von 40 u d mehr Kilogramm mit Wirkung ab 1. April d, von 9 auf 8 Mark und vom gleichen Zeitpunk' cb die Schlachtsteuer für Schafe mit Lebendgewicht r.o i 20 und mehr Kilogramm von 2 auf eine Ma k herabgesetzt. Schweine mit einem Lebendgewicht von weniger als 40 und Schafe mit einem Lebendge­wicht von weniger als 20 Kilogramm sind steuerfrei.

Westdeutsche Kaufhof 37,40, Südd. Zucker 166,25, Hapag 34,25 bis 34,13 bis 34,25, Lloyd 36.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 25. März. Am Getreide­großmarkt blieb das Geschäft klein. Für Brotge­treide war, die Lage weiterhin unverändert; das reichliche R'oggenanqebot wird kaum aufgenommen, während sich für Weiten für das kleinere Angebot eher Nachfrage zeigt. Futtergetreide, also Hafer und Gerste, waren nicht am Markt. Von Futtermitteln blieben besonders ölhaltige Artikel weiter stark ge­sucht. In Melassemischfutter hat sich das Angebot

Oie Industrie-

und Handelskammer Gießen

gibt Auskunft:

523: Neue Anordnung über die Verwendung von Altgummi. ,

524: Aufhebung eines Kartellvertrages in der Blei- ftiftinbuftrie.

527: Anbietung von Zinsscheinen deutscher Aus­landsbonds.

532: Mit Gültigkeit vom 15. März 1935 wurde eine größere Anzahl von Ausnahmetarifen des deutsch-belgischen Eisenbahnverbandes neu her­ausgegeben, wodurch teilweise bedeutende Frachtermäßigungen auch durch Einführung von 3-t-Frachtsätzen auf der belgischen Strecke eingetreten sind.

533: Beschleunigte Postbeförderung nach Süd­amerika.

534: Freier Telegrammoerkehr nach Griechenland.

534: Erweiterung der griechischen Einfuhrlisten. Ergänzungen liegen vor.

536: Die türkische Einfuhrkontingentierung für die Zeit vom 1. April bis 30. September 1935.

Gute Fachkräfte ge.uchr

Die Deutsche Arbeitsfront, Kreis-Berufsgruppen-

5 bis 5,40.

Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend 3 gelb- fleischige hiesiger Gegend 2,80 bis 2,90 per 50 Kilo­gramm bei Waggonbezug. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmartr.

Frankfurt a. M., 25. Mörz. Auftrieb: Rinder 852 (gegen 1157 am letzten Montagsmarkt), darunter 190 Ochsen, 91 Bullen, 323 Kühe, 248 Färsen. Zum Schlachthof direkt: 5 Ochsen und 2 Bullen. Kälber 625 (786), Schafe 20 (30), Schweine 3753 (3845). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebend­gewicht in RM.: Ochsen a) 41 (am 18. März 1935 39 bis 40), b) 38 bis 40 (35 bis 38), c) 34 bis 37

(31 bis 34), d) 29 bis 33 (27 bis 30). Bullen a) 39

bis 40 (37 bis 38), b) 36 bis 38 (34 bis 36), c) 32

bis 35 (30 bis 33), d) 28 bis 31 (28 bis 29). Kühe

a) 36 bis 38 (35 bis 37), b) 30 bis 35 (29 bis 34),

c) 24 bis 29 (23 bis 28), d) 17 bis 23 (15 bis 22).

Färsen a) 41 (39 bis 40), b) 38 bis 40 (35 bis 38),

c) 35 bis 37 (30 bis 34), d) 32 bis 34 (34 bis 29)

(!). Kälber a) 50 bis 52 (47 bis 50), b) 42 bis 49 (39 bis 46), c) 33 bis 41 (31 bis 38), d) 24 bis 32 (23 bis 30). Hämmel b2) 38 (37 bis 38). Schweine al) 50 bis 53 (50 bis 52), a2) 50 bis 53 (50 bis 52), b) 50 bis 52 (49 bis 52), c) 47 bis 52 (47 bis 52), d) 45 bis 50 (45 bis 50), gl) 45 bis 48 (45 bis 47), g2) 38 bis 44 (40 bis 44). Marktverlauf: Rinder lebhaft, ausverkauft, Kälber mittelmäßig, geräumt. Hämmel und Schafe ruhig. Schweine mittel, lieber« stand (117 Stück).

Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung: 581 Viertel Rindfleisch, 92 ganze Kälber, 8 ganze Hämmel, 146 halbe Schweine. Preise pro 50 kg in RM.: Ochsenfleisch b) 62 bis 66, c) 58 bis 62. Bullenfleisch b) 58 bis 62. Kuhfleisch b) 50 bis 56, c) 36 bis 44. Färsenfleisch b) 62 bis 66, c) 58 bis 62. Kalbfleisch b) 67 bis 75, c) 61 bis 67. Hammel­fleisch b) 70 bis 75). Schweinefleisch b) 70 bis 75. Fettwaren: roher Speck unter 7 cm 68 bis 72, Flomen 80 bis 85. Marktverlauf lebhaft.

SteigerungHerr bin ichs", die in höchster Leiden­schaft tobende und das Bluturteil fordernde Dolks- masse, das ahnende Verstehen des weltbedeutenden Ereignisses und die tiefe Gotteserkenntms des Hauptmanns unter dem Kreuz wurde durch Chor- und Einzelgesang den Zuhörern so nahegebracht, daß sie es unmittelbar miterleben konnten. löte öte Solisten einzelne Szenen, so den Gebetskampf Jesu in Gethsemane ober den Schmerzensruf Jesu am Kreuz, ganz besonders dramatisch zu gestalten wuß­ten, werden manche unter den Zuhörern sobald nicht mehr vergessen. Als der Chor den gewaltigen SchluhchorEhre sei dir, Ehriste, der du littest Not, an dem Stamm des Kreuzes für uns den bittem Tod, und herrschtest mit dem Vater dort in Ewig­keit- hilf uns armen Sündern zu der Seligkeit! Kyrie eleison, Ehriste eleison, Kyrie eleifon!" gelun­gen hatte, lag es wie eine große Stille über der Gemeinde. Mit Dank gegen den großen Meister und die Aufführenden verließ sie nur zögernd die Kirche, die mit ihrem großen und schonen Chor- raum sowie mit ihrer guten Akkustik wie geschaffen für solche Aufführungen ist.

*

Die gleiche überaus eindrucksvolle Aufführung fand am letzten Sonntag in der Kirche zu Kirchberg bei Lollar bei gutem Besuch statt. Darüber wird uns aus ^-Lollar noch berichtet: DieWorte an den Hörer zur Einführung", die dem Text beilagen, erleichterten das Verständnis der Hörenden, denn es wurde ihnen klargemacht, was Schütz, der große evangelische Komponist, der in diesem Jahre mit Händel und I. S. Bach fein Jubiläum feiert, mit der Matthäuspassion will: kein Konzertstück geben, auch keine Stunde flüchtiger Erbauung bereiten, sondern das Wort der Bibel verdeutlichen, und sem ganzer Ehrgeiz bestand darin, das so vollkommen wie möglich zu tun. Seine Musik will nur dienen und niemals Selbstzweck sein. Es war eine Feier­stunde, und die Gemeinde lauschte still und ergriffen den alten, heiligen Worten.

+ Grünberg, 25. März. In der hiesigen Stadtkirche fand am Samstagabend bei zahlreichem Besuch eine Aufführung der Matthäus-Pas- sian von Heinrich Schütz durch den Kirchenchor Friedberg unter Leitung von Hermann Aps statt. Als Solisten wirkten mit Ernst Fleischhauer als Evangelist und Arthur Holl als Jesus, beide aus Frankfurt.

ders Hapag unter Schwankungen mit 33,50 bis 33,40 bis 33,50 bis 33,75 (33,13) beachtet waren. Nordd. Lloyd erhöhten sich auf 34,90 bis 35 nach 34,50. Der Montanmarkt lag weiter fest, die Um­sätze sind allerdings kleiner geworden. Es eröffneten Stahlverein mit 82,50 (82), Rheinstahl mit 104,75 (104,25), Mannesmann mit 81 (80,65) und Harpe- ner mit 101,75 (uno.). Buderus konnten sich von ihrem Rückgang am Wochenschluß etwas kräftiger, und zwar auf 93,75 (92,50) befestigen; etwas leich­ter lagen Klöckner mit 88 (88,50). Chemische Werte lagen sehr ruhig. IG. Farben mit 143,90 (144) kaum verändert, Metallgesellschaft mit 95 (94,75) mäßig erhöht. Elektroaktien tendierten meist fest, nur Licht und Kraft gaben auf 120,75 (121,75) nach, wogegen Siemens 1 v.H., Bekula etwa 1 v. H., Schuckert 0,25 v. H. und AEG. 0,13 v.H. anzogen. Sonst setzten u. a. ein: Gebr. Junghans 90,50 (89), Daimler 94,25 (94), Adlerwerke Kleyer im Frei­verkehr bei lebhafterem Geschäft 90 (88), Reichs­bank 158,75 (158,50), Zellstoff Aschaffenburg 81,50 (81), Gement Heidelberg mit 118,75, Holzmann mit 88 und Conti Linoleum mit 153 unverändert.

Am Rentenmarkt blieb das Geschäft bei freundlicher Grundtendenz klein. Altbesitz lagen mit 111,75 unverändert, desgleichen Zinsvergütungs­scheine mit 91,30 und späte Reichsschuldbuchfor­derungen mit 97,90, während Kommunal-Umschul- bung und 1951er Stahlverein nur knapp behauptet waren. Von Auslandswerten eröffneten 4,5 v. H. Jrrigationsmexikaner mit 7,20 (7) und 5 v. H. Ru­mänen mit 4,80 (unv.).

Im Verlaufe war die Börse fest und die Umsatz tätigfeit wurde infolge der größeren Beteiligung der Kulisse etwas lebhafter. Im Durchschnitt er­höhten sich die Kurse gegen den Anfang um wei­tere 0,50 v. H. Besonders gesucht waren am Mon­tanmarkt Stahlverein mit 83,50 nach 82,50 und Rheinstahl mit 105,75 nach 104,75 sowie Harpener mit 102,90 nach 101,75. Auch Schifsahrts- und Elek­trowerte zogen weiter an, ferner röaren Farben­industrie auf 144,50 nach 143,90 befestigt. Etwas schwächer waren AG. für Verkehr mit 81 (82), Allgemeine Lokal & Kraft mit 120,75 (121,50), fer­ner" Chade D 215 (216,50), später wieder 216,50. Am Kassamarkt waren Aluminium Neuhausen mehr- prozentig höher gesucht (1. K. 254).

Am Rentenmarkt bröckelten Kommunal-Umschul-

Tiefbautechnikern bei Behörden, sowie jüngeren Dentisten. Bei den kaufmännischen Angestellten be­stehen Einsatzmöglichkeiten insbesondere für fach­kundige Verkäufer im Feinkosthandel und für gute Dekorateure und Lackschriftschreiber. Die Nachfrage nach guten Spezialverkäufern aller Branchen, die gleichzeitig gute Dekorateure sind, war nur schwer zu befriedigen. Gute fachkundige Verkäufer für Bürobedarfshäuser und eingeführte Reisende für diese Branche werden ebenfalls dauernd verlangt, ohne daß es immer möglich märe, der Nachfrage zu entsprechen. Bei den Werkmeistern werden in erster Linie erste Kräfte, die die Bearbeitungs­methoden der verschiedenen Werkzeugmaschinen ken­nen, und Kalkulatoren mit praktischen Kenntnissen, hauptsächlich aus der metallverarbeitenden und Ma­schinenindustrie, gesucht. Zur kostenlosen Beratung und kostenlosen Vermittlung geeigneter Kräfte aller Angestelltenberufe (Techniker, Werkmeister, Kauf­mannsgehilfen, weibliche Angestellte) steht die Ve- zirksstellenvermittlung Westdeutschland des Amtes für Berufserziehung der DAF., Essen, Kapuziner­gasse 8, allen Betriebsführern und Mitgliedern der DAF. zur Verfügung.

* Von der Frankfurter Börse. Am Samstag vor Ostern, 20. April, bleiben die Börsen­räume für jeden Verkehr geschlossen. Die Abend­börse fällt am Donnerstag vor Ostern (Gründon­nerstag), 18. April, aus.

Nhein-Mainifche Mistagsbörse.

Freundlich.

Frankfurt a. M., 25. März. Die Börse eröff­nete zum Wochenbeginn in freundlicher Haltung, zeigte aber mit Rücksicht auf die außenpolitischen Besprechungen in Berlin nur wenig lebhaftes Ge­schäft, da sich vor allem die Kulisse etwas abwar­tend verhielt. Don der Kundschaft lagen dagegen weitere, wenn such etwas kleine Kaufaufträge vor. Indessen erhielt die Gesamttendenz eine beachtliche Stütze von dem überaus günstigen Abschluß der Opel-Werke, auch lagen aus Wirtschaft und Indu­strie gute Nachrichten vor. Starke Beachtung schenkte man außerdem den Ausführungen Dr. Schachts zur Erportlage. Gegenüber der Wochenschlußbörse er- gaben sich auf den meisten Märkten erneut Erhö­hungen von durchschnittlich 0.50 v. H.

Etwas lebhafteres Interesse erhielt sich am Ak­tie n m a r f t für Schiffahrtswerte, wobei beson-

bung weitere 0,10 v. H. ab, dagegen lagen Schuld­bücher und Zinsvergütung noch etwas fester. Am Pfandbriefmarkt erhielt sich für Goldpfandbriefe bet meist unveränderten Kursen weitere Kundschafts­nachfrage. Liguidationspfandbriefe, Kommunal-Ob- ligationen, Stadt- und Staatsanleihen'blieben meist gut behauptet. Tagesgeld unv. 3 v. H.

Abendbörse: fest.

Im Hinblick auf die Berliner Besprechungen war auch die Abendbörse sehr zuversichtlich. Die Ten­denz blieb im Anschluß an die Mittagsbörse wei­ter fest, obgleich die Kurse keine stärkeren Erhöhun­gen aufwiesen. Immerhin ergaben sich vielfach wei­tere Befestigungen um 0,25 bis 0,50 v. H. gegen den zum Teil etwas ermäßigten Berliner Schluß.

Publikumsinteresse zeigte sich weiterhin am Mon­tanmarkt für Stahlverein und Rheinstahl, sowie für Mannesmann. Lebhaftes Geschäft hatten er­neut am Schiffahrtsaktienmarkt Hapag, die unter mehrfachen Schwankungen 0,40 v. H. gewannen, Nordd. Lloyd zogen auf 36 (35,50) an. Von Elektro­werten blieben besonders Siemens gefragt. Im Freiverkehr wiesen Adlerwerke Kleyer mit 91 bis 91,50 nach 90,50 wieder größere Umsätze auf, dem­gegenüber wurden Daimler vernachlässigt und lagen mit 93,75 nur knapp gehalten. Starke Beachtung fand auch die Boschäftigten-Statistik der Kranken­kassen, die im Monat Februar eine Zunahme von 278 000 beschäftigten Arbeitnehmer meldet, so daß sich die Gesamtzahl der Beschäftigten Ende Fe­bruar mehr als 14,68 Millionen betrug.

U. a. notierten: Altbesitzanleihe 111,65,- 6 v. H. Stahlverein 99,13, 4V- v.H. Franks. Hyp. Bank Gold R 13 bis 15 97,50, 5V2 v.H. do. Liquidation 99,90, Schutzgebietsanleihe 10,85, 5 v. H. innere Mexikaner 4,45, Commerzbank 83,50, DD.-Bank 84,50, Dresdner Bank 81,50, Mav ^smann 82 bis 81,90, Mansfeld 97,75, Rheinstahl 105,75, Stahl­verein 83,40, AKU. 54,50, AEG. 37, Bekula 140,65, Bemberg 117, Gement Heidelberg 119,40, Daimler 93,75, Scheideanstalt 210, Deutsche Linoleum 152,50, Licht und Kraft 120,75, IG. Farben 144,65, Ges- füret 120,50, Holzmann 90, Labmeyer 123,24, Rüt- qersroerte 107,75, Schuckert 102,75, Siemens 150,50,

amt Gießen, schreibt uns:

Auch für die Angestelltenberufe (Techniker, Werk­meister, Kaufmannsgehilfen, weibliche Angestellte usw.) hat die durch die nationalsozialistische Regie­rung herbeigeführte Verbesserung der Wirtschafts­lage eine erhebliche Besserung des Arbeitseinsatzes mit sich gebracht. Wie die Stellenvermittlung des Amtes für Berufserziehung der Deutschen Arbeits­front mitteilt, macht sich allmählich sogar eine ge­wisse Knappheit an guten Fachkräften bemerkbar. Stenotypisten und Stenotypistinnen, die über den Durchschnitt herausragen, werden lausend gesucht. Die Eisen- und eisenverarbeitende Industrie, wie die Maschinenindustrie, benötigen neben fachkun­digen kaufmännischen Angestellten (Buchhalter, Kal­kulatoren und Korrespondenten) besonders erste Konstrukteure (gute Statiker) für den Eisenhoch- unb Brückenbau und Konstrukteure für Hartzerklei-

ORunbfunfprogramm.

Mittwoch, 27. März.

6 Uhr: Bauern,funk. 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.55: Morgenspruch Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.30: Gymna-stik. 9.15: Musik am Morgen. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.50: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nach­richten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sende­bezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten» 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.155 Vom Schwarzwald und Oberrßein. Schwarzwälder Momentbilder. 16: Nachmittaaskonzert. 18: Aus Zeit und Leben. Geschichte und Landschaft am Wege» 18.45: Das Leben spricht. 19: Unterhaltungskonzert. 20: Nachrichten. Anschließend: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.15: Stunde der jungen Nation. Soldaten". 20.45: Lachender Funk mit Richard Kautz. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Unterhaltungs- und Tanzmusik. 24 bis 2: Machtmusik.

vergrößert und nur gute Mischungen, so z. B. mit Biertreber, Malzkeimen und Kleie, sanden einigen Absatz. Das Mehlgeschäst blieb schleppend. Anzeichen einer Besserung haben sich bisher noch nicht gezeigt.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W IX 208 W XIII 212, W XVI 216» Roggen R IX 168, R XIII 172, R XV 176, alles Großhandelspreise der Muh« len des genannten Preisgebiets. Futtergerste GIX 170, G XI 173, G XII 175, Hafer H XIII 168, H XIV 170, Großhandelspreise ab Station. Bei Wasserver­ladung über 100 Tonnen 3 Mark mehr. Sommer­gerste 200, Weizenmehl W XIII 27,6Q, W XVI 28 05, Roggenmehl R XIII 23,70, R XV 24,10 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 17,25, Wei- zenfuttermehl 13,50, Weizenkleie W XIII 10,82, W XVI 11,02, Roggenkleie R XIII 10,08, R XV 10,32, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Soya- schrot m. M. 13, Palmkuchen m. M. 13,30, Crd- nußkuchen m. M 14,50, Fabrikpreise ab südd. Fabrikstation, Trockenschnitzel 9,50, Heu 10,50, Wei­zen- und Roggenstroh drahtgepreßt ober gebündelt

nerungsmaschinen, Transportanlagen usw. Sehr groß ist die Nachfrage nach Spezialkonstrukteuren im Fahrzeugbau, nach Vermessungstechnikern und

der Gemeinde wurden unter Leitung des Schneider­meisters Mahnte einige Verbesserungen durch­geführt. Die Rechnungsablage zeigte einen kleinen Ka fenüberschuß; der neue Haushaltsplan ist aus­geglichen. Malermeister Schmidt wurde zum Kasfenführer, Ludwig Kaufmann zum Schrift­führer, Bünting zum stellv. Vereinsführer, und die Mitglieder Teske und Decker zu Beisitzern bestimmt. Im Sommer soll eine Schwimmveran­staltung durchgeführt werden. Die Vorarbeiten sind im Gange. Mit dem neugegründeten Verkehrsamt joll in engster Fühlungnahme gearbeitet werden. Ein kräftigesGut Naß!" beschloß die Veranstal- tung. Die hiesige Eintopfsammluna, von der HI. durchgeführt, erbrachte den überdurchschnitt- liehen Betrag von 160 Mark.

Kirche und Schule.

Aufführung der Matthäuspassion von Heinrich Schütz.

)( L i ch, 23. März. Als Einleitung der drei großen kirchenmusikalischen Jubiläen, die die evangelische Kirche in diesem Jahre begehen kann, brachte der Evangelische Kirchenchor Friedberg unter der Stabführung von Chor- meifter Hermann Aps (Friedberg) in unserer auch aus den Nachbargemeinben gut besuchten Marien- stiftskirche die Matthäuspassion von Hein­rich Schütz zur Aufführung. Die meisten Besucher horten das Werk zum ersten Male, viele unter ihnen mußten sich zuerst an diese eigenartige Musik­form gewöhnen und vermißten wohl zunächst die musikalische Begleitung, aber alle lauschten in stiller Andacht der an Herz und Seele greifenden Gestal- funa der Passionsgeschichte durch Altmeister Heinrich Schütz. Als Solisten wirkten mit Heinrich Fleisch­hauer (Frankfurt a. M.) als Evangelist, Arthur Holl (Frankfurt a. M.) als Jesus und Wladimir Swiridojf (Frankfurt a. M.) als Petrus und Pilatus. Die anderen Personen der Leidensgeschichte wurden von dem Ehorleiter bzw. einzelnen Mit­gliedern des Chors dargeftellt. Sowohl die Solisten als auch der Chor boten ausgezeichnete Leistungen und sangen mit großer innerer Anteilnahme, die sie auch den Zuhörern vermittelten. Das Tuscheln der Hohenpriester und Schriftgelehrtenja nicht auf das Fest", die liebevolle Sorge der Jünger für ihren Meister, aber auch ihre Frage mit der zwölffachen

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

Frankfurt a.371.

Berlin

Schluß« lur<

Schluß,. Abend» bärs.-

Schluß« Iure

Schluß! Mittag- Hörle

» .......

Odium |

23 3 |

25 3

233

25 3

6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsani. von 1934

5'A% Doung-Anieihe von 1930 ..

Deutsche Ani.-Ablös.-Schuld mU Auslos.-Rechten .............

4l/i% Deutsche Reichspostschatzan- Weisungen von 1934, 1.......

6% ehem.8% Hess. BolkSstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

4/e% ehern. Hessische Landesbank

Darmstadt Gold R. 12........

6/i% ehe in. Hess. LandeS-Hypo^ thekenvank Darmstadt Liaui ...

4H% ehem. 8% Darmst. Komm.

LandeSb.Goldschuldverichr. N. i>

Lberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An.

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

41/|% ehem.8% Franks. Htzp.'Bank

Gvldpfe. 15 unkündbar bis 1985

6U% ehem. 4'/.% Franks. Hyp.-

Bank-Ltqu.-Psandbriese.......

5y2% ehem. 4/i% Rheinische

Hyv-Bank-Ligu.-Goldpfe.....

4/i% ehem. 8% Pr.LandeSpsand-

vriesanstalt, Pfandbriefe R. 19

4/i% ehem. 7% Pr. Landevpfand-

vriefanst., Gold Komm. £61.V

Steuergutsch.Berrechnuntzsk. 35-89

4% Oesterreichische Goldrente...

4,20% Oesterreichische Silberrentc 4% Ungarische Goldrente......

4% Ungarische Staatsrente v. 191C

</i% veSgl. von 1913.........

5% abgest. Gvldmexikaner von 9!

4% Türkische Bagdadbahn-Anleih«

Serie 1....................

100

96,25

102

111,75

99,6

98,25

97

99,9

114,25

97,25

99,9

100

97,5

97,5

105.9

24,5

1,2

7,4

6,7

6,75

10,25

8,25

99,9

96,25

102,4

111,65

99,6

98,25

97

99,9

114,25

97,5

99,9

100,25

97,5

97,5

105,9

25

1,15

7,4 6,75 6,75

10,4

8,25

100 96,25 102.5

111,7

99,6

114,4

97

100,13

97,5

97,5

105,9

7.4

6,75

10,25

100

96,25

102,75

99,6

98

114,5

97,5

100,13

97,5

97,5

105,9

25,5

1.2

7,4

6,8

6,75

10,6

Frankfurt a. M

Äerlln

Schluß« turs

Schlugt. Abend­börse

Schluß« turs

Schlußt. Mittag- börse

Datum

23 3

25 3

23 3

25.3

4% desgl. Serie 11 ..........

8,25

8,25

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,8

4,8

4,6

4,7

4^%Rumän.vereinh.Rentev.ivi3

6.8

6,75

6,7

6,8

4% Rumänische vereinh. Rente

4,25

4,25

4,25

4,3

2^% Anatolier ............

34

34,4

34,13

34,4

Hamburg-Amerika-Pakct ....

. G

33,13

34,25

33,13

33,9

Hainburg-Südam. Dampfschiff

. 0

28,25

Norddeutscher Lloyd ........

. 0

34,5

36

34,75

35,5

A.G. für Berkehr-wesen Akt. .

. 0

82

81,5

81,25

Berliner Handelsgesellschaft ..

. 5

108

109

108,4

109,5

Commerz« und PrlvavBank ..

. 0

83

83,5

83

83.25

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft...............

. 0

84,5

84,5

84,5

84,5

Dresdner Bank.............

. 0

84,5

84,5

84

84,5

Retchsbank ................

12

158.5

158,75

158,75

158,25

A.C.G.....................

. 0

36,75

37

37

37

Bekula....................

10

140,5

140,65

140,4

140,75

Elektr. LieferUngSgeielstchaft.

. 5

109,4

109,25

109,5

109,5

Licht und Kraft ...........

6/i

121,75

120,75

121,25

120,75

Selten & Guilleaume........

. 0

88

88

88

88,5

Gesellsch.f.Elektt.Unternehmung. 5

120,75

120,5

120,5

120,75

Rheinische Elektrizität ....... 5

113,25

113

113,5

*

Rhein. Wests. Elektr.........

. 6

Schuckert LCo..............

. 4

101

102,75

100,75

103

Siemens S Halske..........

. 7

147

150,5

146,75

150,4

Lahmeyer & Co............

. 7

121,25

123,25

121.25

123

Buderus .................

. 0

92,5

94,9

91,25

95

Deutsche Erdöl............

Gelsenkirchener............

.. 4 . c

102,75

102,9

103

103,25

Harpener.................

c

101,75

102,9

101,25

102,5

Hocsch EisenKöln-Reuessen

. c

90,65

93,4

9*1e Bergbau .............

ylse Bergbau Genüsse......

123,13

124

123,9

Klückneriverke .............

9V1

1 82.5

89,5

88,13

89,65

Mannesmann-Röhre«......

.. c

1 80,65

81,9

80,25

81.65

Frankfurt a. M. |

Berlin

Schluß« fürs

Schlußk. Abenb- börse

Schluß« kurs

Schlußk. mittag» börse

Oatum

?3-3

25-3

23 3

25 3

Mansfclder Bergbau.......

. 8

98,13

97,75

97,5

98,25

Kokvwerke................

. 5

105,25

105,25

Phönix Bergbau...........

. 0

-

Rheinische Braunkohlen ....

12

207,5

208,5

208

209

Nheinstahl ................

3*4

104,25

105,75

103,75

105

Bereinigte Stahlwerke......

.. 0

82

83,4

82

83

Ltavi Minen .............

.. o

12

12

11,9

11,9

Kaliwerke Aschersleben......

- 5

107,75

107,5

108

Kaliwerke Westeregeln......

. 5

108

108

108

108.25

Kaliwerke Salzdetfurth.....

7%

143

146

143

146

I. G. Farben-Jndustrie.....

- ?

144

144,65

143,9

144,4

Scheideanstalt.............

.. V

210,5

210

Goldschmidt ..............

.. 0

101,25

102

101,5

\102

Rütgerswerke .............

.. 4

107,13

107,75

107,13

107-9

Metallgesellschaft...........

.. 4

94.75

95

94,5

95

Philipp Holzmann.........

.. 0

88

89,5

88

90,25

Zementwerk Heidelberg ....

.. 6

118,9

I 119,4

-

Cementwerk Karlstadt.......

.. 4

1

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

102,5

103,5

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

54,4

54,5

54,75

54,75

Bemberg /................

.. 0

117,5

117

116

116,5

Zellstoff Waldhof ..........

.. 0

114

114,5

113,75

114,5

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

81

81,5

81,5

81,5

Dessauer Gas .............

.. 7

124,5

125

Daimler Motoren..........

.. 0

94

93,75

94,25

93,9

Deutsche Linoleum.........

.. 6

152,5

152,5

153,25

Lrenstein L Koppel .......

.. 0

89,25

89,5

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

36,75

37,4

36,75

37,5

Chade ....................

.. 0

220

220,75

220

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

158,5

158,25

159

Conti-Gummi.............

.. 8

156

156

155

155,75

Gritzner..................

.. 0

1 37,9

| 38

1 37,5

37,9

Mainkrastwerke Höchst a.M.

.. 4

94

| 94,75

-

Süddeutscher Zucker .......

.. e

1 166,25

I 166,25

1 166

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.M.

23.März

25-März

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos Sitte.

0,658

0,662

0,658

0,662

Brüssel.....

58,17

58,29

58,17

58,29

Rio de Jan. .

0,201

0,203

0,201

0,203

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

53,01

53,11

53,16

53,26

Danzig.....

81,23

81,39

81,25

81,41

London .....

11,87

11,90

11,905

11,935

Helsingfors..

5,245

5,255

5,255

5,265

Paris ......

16,43

16,47

16,42

16,46

Holland ....

168,23

168,57

168,23

168,57

Italien.....

20,72

20,76

20,72

20.76

Japan ......

0,695

0,697

0,696

0,698

Jugoslawien.

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo..... :

59,67

59,79

59,84

59,96

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49.05

Lissabon....

10,77

10,79

10,805

10,825

Stockholm...

61,21

61,33

61,39

61,51

Schweiz ....

80,72

80,88

80,72

80,88

Spanien....

34,02

34.08

34,03

34.09

Prag.......

Budapest ...

10,392

10,412

10,395

10,415

Reuyork...

2,487

2,491

2,495

2,496

Bantnoten

Berlin, 25-März

Geld

Briet

Amerikanische Roten......

2,444

2,464

Belgische Roten..........

57,83

58,07

Dänische Roten .........

52,95

53,17

Englische Roten .........

11,87

11,91

Französische Roten.......

Holländische Roten.......

16,37

167,81

16,43

168,49

Italien,sche Roten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling

20,46

59,68

20,54

59,92

Rumänische Noten.......

1

Schwedische Noten.......

61,18

61,42

Schweizer Noten.........

Spanische Noten.........

80,41

33,52

80,73

33,70