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„Schluß mit Basilius!" rief er ergrimmt. Er wäre imstande gewesen, den Peiniger in dieser Minute niederzuschlagen, hätte er ihn vor sich gehabt.
Aber Basilius war zu dieser Zeit weit weg, und Nydeggers blinde Wut tat ihm gar nichts.
9. Kapitel.
Sie hatten noch immer ihr Quartier im Neubau hinter dem Barmbecker Bahnhof und es war auch niemanden von der Polizei eingefallen, sie dort zu suchen. Aber einer von ihnen fehlte.
Alwin Jabusch war auf der Straße verhaftet worden. Basilius hatte es noch am Spätnachmittag in Erfahrung gebracht, als Jabusch, der den Boten zwischen Nydegger und — dem Hauptquartier hatte abgeben sollen, nicht zurückkam. Basilius war selber zu Nydegger ms Hotel gegangen, hatte von dem die Versicherung empfangen, daß Jabusch vor nicht langer Zeit noch bei ihm gewesen und dann wieder weggegangen sei, um Basilius die Nachricht zu überbringen, daß alles in Ordnung gehe; er, Nydegger, werde Ines Reußing für diese Nacht entfernen.
Basilius hatte sich das mit verkniffenen Augen angehört. „Gut. Es bleibt dabei. Du entführst Ines Reußing; gegen 8 Uhr müßt ihr die Stadt verlassen haben. Wo fahrt ihr hin?"
Nydegger hatte geistesgegenwärtig eine Lüge gefunden. „Nach Hannover", sagte er, „der Zug geht gerade um die Zeit, die du wünschst."
Basilius war ohne rechten Abschied davongelaufen. Dieser junge Nydegger würde seinen Auftrag ausführen. Aber wo war Jabusch geblieben?
Nach einer kleinen Stunde hatte er alles in Erfahrung gebracht. Jabusch war auf der Straße verhaftet worden. Eine Frau, ein Mädchen genau gesagt, hatte ihn denunziert und an einen Polizeibe- omten verraten
Wer war dieses Mädchen? Er zergrübelte seinen Kopf, aber er konnte sich den Vorfall nur so erklären, daß dem Jabusch eine seiner Liebschaften zum Verhängnis geworden war. Eine eifersüchtige oder verlassene Freundin rächte sich.
Warum erzählte dieser Narr seinem Mädchen, was er auf dem Kerbholz hatte! Es schwebte ein älteres Verfahren in Wien gegen Jabusch. Er hatte sich in Hamburg sicher gefühlt, aber auf öster
reichischen Wunsch war nach ihm gefahndet worden. Die Auslieferung war gewiß.
Basilius langte wieder im Hause an. „Ein kleiner Schreck, Jolly", sagte er, „unser gefangener Freund im Nebenzimmer hat doch noch einen kleinen Gegenzug veranlassen können, ehe wir ihn unschädlich machten. Jabusch ist verhaftet worden. Die alte Geschichte in Wien. Man wird ihn ausliefern. Für die nächsten fünf, sechs Jahre scheidet er aus."
Jolly pfiff dünn durch die Zähne. „Wie gut", sagte er, „daß wir tags nicht noch einmal auf die Straße gegangen sind."
Basilius nickte. „Sonst geht alles in Ordnung", sagte er, „ich habe mit Nydegger gesprochen"; und er wandte sich ab, ging hinüber in das andere Zimmer, wo Kriminaloberinspektor Reußing in Fesseln auf einem Stuhl saß.
Er nickte dem Beamten herzlich zu. Nun er den Mann in seiner Gewalt hatte, war Basilius anders als Jolly und verzichtete auf kleinliche Peinigungen.
„Es ist alles in Ordnung", sagte er auch zu Reußing. ,^sch habe eben erfahren, daß Ihre Tochter Ines mit einem jungen Mann programmäßig durchgebrannt ist. Ich will nun in Ihrem Namen die Polizei anrufen, daß man die Verworfenen verfolgt und womöglich festnimmt."
Er stellte die Verbindung her. Das Telephon hatte ihm der patente Jabusch noch gelegt. Cs würde doch richtig angeschlossen sein? Tatsächlich meldete sich die Kriminalinspektion.
Basilius sprach ungehemmt. Es war ausgeschlossen, daß dieser Anruf ihn verraten konnte. Kein Fräulein vom Amt würde jemals feststellen können, von wo angerufen worden war. Basilius wußte auch, wer neben dem Oberinspektor dort auf dem Revier arbeitete.
„Wer spricht dort auf der Inspektion I, Sie, Kollege Braubach? Guten Abend. Hier ist Reußing. So, es liegt viel vor. — Daß Jabusch verhaftet worden ist, wußte ich schon ..
„Aufhören, Braubach, es ist alles ...!" Der Kriminaloberspektor kam nicht weiter. Jolly war im Augenblick an seiner Seite und hielt ihm den Mund zu. Dann stopfte er ihm ein Taschentuch zwischen die Zähne. „Verzeihung", sagte Basilius, „ich wurde hier unterbrochen. Ich habe eine Bitte an Sie, Braubach. Mir ist etwas Schreckliches zugeftoßen.
Meine Tochter ist mit einem jungen Mann auf und davongegangen. Nein, nein, ich weiß schon, was ich sage. Es hat mich zutiefst erschüttert, wie Sie sich denken können. Ich glaube nicht, daß ich jemals darüber hinwegkommen werde."
Der Kollege Braubach am andern Ende des Drahtes sprach beruhigende Worte. Er befand sich in Reußings Alter und hatte zwei erwachsene Söhne.
Auch die trieben sich manchmal tagelang auf Wanderungen und Bootsfahrten herum, meinte er; freilich eine Tochter ... Man könnte ja immerhin ein wachsames Auge auf die Durchbrenner haben, natürlich ganz im stillen und ohne Aufsehen. „Haben Sie eine Ahnung, wohin sich die beiden gewandt haben?"
„Nach Lübeck", sagte Basilius. „Wohin von dort weiter, weiß ich auch nicht. Ich wünsche es übrigens nicht zu erfahren. Die Geschichte ist für mich aus. Ich habe keine Tochter mehr."
„Kollege Reußing, nichts für ungut, aber vielleicht bedarf gerade in der nächsten Zeit die Tochter des Vaters mehr denn jemals vorher!"
„Dann wird es zu spät sein, lieber Braubach."
„Was heißt das? Keine Dummheiten, Reußing! Wann kommen Sie hierher auf das Büro?"
„Wahrscheinlich niemals mehr, Braubach. Ich mache Schluß. Leben Sie wohl."
Er hängte ab, ohne auf weitere Entgegnungen zu hören. Anrufen konnte niemand. Es gab diesen Anschluß noch gar nicht. Die Telephonarbeiter würden ihn verblüfft feststellen, wenn in den näch- sten Wochen das Haus offiziell einen Anschluß bekam.
„So", sagte Basilius, er zog mißbilligend dem Oberinspektor den primitiven Knebel aus dem Mund. „Warum schreien Sie denn dazwischen!" verwies er. „Es muß doch alles seine Ordnung haben. Während Ihr Freund Braubach nun in Lübeck die Kriminalvolizei mobil macht für einen sanften Zugriff, wird Ihre Tochter mit dem Verehrer schon die Schweizer Grenze passiert haben. Sie können getrost Selbstmord begehen."
„Basilius, ich habe Sie unterschätzt. Ich hielt Sie für einen Schurken, aber Sie sind von einer teuflischen Gerissenheit!"
(Fortsetzung folgt I)
schwein, welches das seltene Gewicht von rund sieben Zentner aufzuweii.fen hatte.
)-( Obbornhofen, 24. Noo. Zur Zeit sind hier zwei Dampfmaschinen von Bellersheim und Berstadt mit dem Eindämpfen von Kartoffeln zur Einsäuerung beschäftigt. Da zu den Nebenarbeiten, wie Waschen und Feststampfen, gewöhnlich die Familienglieder nicht ausreichen, wird in kleinen Arbeitsgemeinschaften von Freunden und Bekannten Gegen- Hilfe geleistet. Da die Landleute immer mehr die Vorzüge des Sauerfutters erkennen, haben sich auch kleinere Betriebe unter Ausnutzung des Reichszuschusses von 4 Mark je Kubikmeter Fassungsraum zur Anlage von Silos entschlossen. — Nachdem die Puppen des Körnermaises gut getrocknet sind, geht man jetzt an das Ernten der Körner. Es ist eine verhältnismäßig mühsame Arbeit. Weisen doch einzelne Kolben bis 150 Samen auf. Allgemein ist man mit der ersten Ernte zufrieden. Aus den Normalmorgen kann mit einem Ertrag von 20—25 Zentner gerechnet werden. — Dank der überaus günstigen Herbstwitterung zeigt die W i n- tersrucht einen prächtigen Stand. Der Roggen hat sich gut bestockt, und auch der svätgesäte Winterweizen ist schon aufgelaufen. Noch immer wird Grünfutter geerntet.
Kreis Friedberg.
pb. Butzbach, 23. Nov. Im Saale des „Deut- ischen Hauses" sand gestern abend eine Versammlung der Ortsgruppe und der Frauengruppe des W D A. statt, in welcher der VDA.-Organisations- leiter des Landesverbandes Saar - Pfalz, Dr. W r a m m, einen Vortrag über das Thema „Volksdeutscher Aufbruch" hielt. Nach Begrüßung der Besucher durch den Vorsitzenden der Ortsgruppe, Studienrat Werner, führte Dr. Stamm aus, daß Sann, wenn es dem Deutschen am schlechtesten er- Aangen sei, sich am stärksten das Gemeinschaftsge- ,-ühl für alles Deutsche geregt habe. Er gab einen
Rückblick auf den Anfang des vergangenen Jahrhunderts, erinnerte an Männer wie Fichte, Arndt, Scharnhorst, Stein ufro und kam dann auf die neuere Zeit, den Weltkrieg und die darauffolgenden schmachvollen Jahre zu sprechen. Redner, der mehrfach in den Grenzgebieten und auch im Ausland geweilt, schilderte Selbsterlebtes und den Geist der Deutschen, die dort wohnen. Es sei notwendig, das Deutschtum im Ausland zu unterstützen und zu stärken. Dies sei aber erst voll und ganz möglich geworden seit der Machtübernahme Adolf Hitlers, dem sein Sieg-Heil! galt. Nach kurzen Dankes- warten des Vorsitzenden und einer Aussprache über die Betreuung der Ausländsdeutschen wurde die Versammlung in üblicher Weise geschlossen.
Ein Wasserturm als Stätte nationalsozialistischer Lebensgestaltung.
LPD. Groß-Gerau, 24. Noo. Am Samstag konnte Gauleiter Sprenger eine Stätte nationalsozialistischer Lebensgestaltung ihrer Bestimmung übergeben, die in ihrer äußeren Form wohl einzig dastehen dürfte. Der 1928 errichtete Wasserturm, der „Hindenburg-Turm", der weithin in das Rhein- Main-Gebiet ragt und acht Gemeinden des Gerauer Landes mit Wasser versorgt, beherbergt jetzt in sieben Stockwerken die Kreisführerschule der NSDAP. Groß-Gerau mit Vortragssaal und Lesezimmer, ein H I. - H e i m, ein B D M. - H e i m, die NS. - Fr aue n sch ast, die NSV., eine Küche, einen Schlafsaal und hoch oben einen Turnsaal. Zwei Stockwerke haben Zentralheizung, sogar ein Aufzug ist vorhanden. Der Gauleiter sprach seine Anerkennung über das Geschaffene aus und gab der Hoffnung Ausdruck, daß dieses Heim im Hindenburg-Turm der Hitlerjugend zum Segen gereichen möge. Er übergab das Heim der deutschen Jugend, worauf unter dem Gesang der Nationallieder die Fahnen am Mast emporstregen.
Großkundgebung der DAI.
Fachschaft »Nahrung und Genuß".
Die Kreiswaltung Gießen der DAF. '•alte die Fachschaft „Nahrung und Genuß" zu einer Kundgebung in der Volkshalle aufgerufen. Diese Kundgebung war überaus stark besucht. Musik und ie feierliche Fahnen-Einbringung eröffneten den Ibenb. Als erster Redner sprach
^reiswalter der Deutschen Arbeitsfront Pg. Wagner, Gießen.
!vas Urteil der Geschichtsschreibung wird, so führte ix u. a. aus, festhalten müssen, daß unsere Zeit inen Traum zweier Jahrtausende, die Einigung iss deutschen Volkes, verwirklicht hat. Kein Volk ter Erde hat aber auch so viele Opfer gebracht, •in Gemeinschaft zu werden, wie das deutsche Volk. Me Verhältnisse vor der Machtergreifung durch den Führer konnten in Deutschland nicht anders sein, tls sie waren. Es fehlte der ruhende Pol, den jetzt ins deutsche Volk in seinem Führer hat. Man hat inr seiner Zeit vom „freien Sviel der Kräfte in H Wirtschaft" gesprochen und dachte nicht an die Gemeinschaft, und die soziale Frage lief auf den (ggoismus des einzelnen hinaus. Heber die Klaffen tttd Stände führte kein Weg zur Gemeinschaft. Der Wionalismus der vergangenen Zeit war nicht für b: s Volk, sondern war Klassenkampf mit anderen Urzeichen; der Sozialismus führte zum Marxismus. Kompromißlos für das Volk zu sein hat, aus Ü^ssebewußtsem heraus, erst der Nationalsozialis- lMs gelehrt.
Sodann sprach der Reichsfachgruppenwalter für b» Fachschaft „Tabak"
pg. Altvater, Berlin.
Seinen Ausführungen sei folgendes entnommen: &■ gibt noch manche Menschen unter uns, die sich gizen das verschließen, was bisher an kulturellen irib wirtschaftlichen Großtaten durch den National- sl ialismus erreicht worden ist. Viele Arbeiter uB) Arbeiterinnen der Tabakbranche gehörten zu bin Arbeitslosen; 40 v. H. der Tabakarbeiter waren witer dem an sich schon niedrigen Tarif bezahlt uK zum Teil arbeiteten sie unter schlechten Ver- h tnissen. Hier hat sich schon vieles geändert. Es I ifi auch darauf gesehen worden, daß nicht die Ma- Ifd nenarbeit den Arbeiterinnen und Arbeitern ihre ^gewordene Beschäftigung raubte. Noch manches oiöere wurde bereinigt und wird auch weiterhin
bereinigt werden. Es muß dahin kommen, daß die Leistung des Arbeiters anerkannt wird. Es wurden Leistungssteigerungen erzielt, es wurden aber auch Mindestlöhne als unumstößlich festgesetzt. Zwar bestehen gegenwärtig in der Tabakindustrie Schwierigkeiten, da kontingentiert werden mußte, der Mangel an Exotentabaken wird aber Überwunden werden durch deutsche Tabake. Guter Wille wird Betriebsführer und Gefolgschaft über die schwere Zeit hinwegbringen. Der Vetriebsführer muß sich dabei seiner Verantwortlichkeit der Gefolgschaft gegenüber restlos bewußt fein. Aber auch jeder Arbeiter ist doppelt dazu angehalten, seine Pflicht zu tun. In der Arbeit muß äußerste Sparsamkeit verlangt werden. Das Deckblatt ist restlos auszunützen.
In gemeinsamer Zielstrebung ist in jüngster Zeit ein großes soziales Werk geschaffen worden: die soziale Ausgleichskasse für Familienväter. Das Einverständnis gerade zu dieser Maßnahme sollte bei den jüngeren Arbeitskameradinnen und Kameraden vorausgesetzt werden dürfen. Wir müssen uns immer wieder dessen bewußt sein, daß uns als Volk nichts geschenkt wird. Dann wird auch Gott unser Volk und unser Vaterland segnen. (Lebhafter Beifall!)
In eindringlichen Worten sprach sodann die Hcichsreferentin vom Frauenamt der Deutschen Arbeitsfront, Frl. Henning über Fragen, die besonders das deutsche Mädchen und die deutsche Frau als Arbeiterin betrafen. Die Aufgabe der deutschen Frau geht in der Hauptsache darauf hinaus, der ruhende Pol in unserer Volksgemeinschaft zu sein, das zu erhalten, was der Mann erkämpfte und dem Leben eng verbunden zu bleiben. Die Frau muß aber auch stolz neben dem Manne des Dritten Reiches stehen. Sie muß um die Anerkennung der Gleichwertigkeit der ihrer Art eigenen Arbeit ringen. Der Mutterschutz ist eine der wichtigsten Forderungen unserer Zeit. Arbeitskameradinnen sollen auch einmal Erholung erfahren. Es soll auch unter den Arbeiterinnen Kameradschaft Wirklichkeit werden. Alle Frauen muß darüber hinaus die Mutterschaft einigen. Wir müssen reich sein in der Liebe zum Führer, zum Staate, und stark im Glauben an die Kräfte, die in der Frau wohnen.
Mit großem Interesse sah man dann im weiteren Verlauf des Abend den Ausführungen des
Neichsbetriebs - Gemeinschafts-Leiters, pg. Wolkersdörffer,
entgegen. Keine andere Generation hat, so begann er, so viel Großes und Umwälzendes erlebt, wie unsere Generation. Wir erlebten den Aufstieg unseres Volkes, seine zunehmende Bedeutung als Kulturträger für die ganze Welt und erlebten die große Einigung bei Kriegsausbruch 1914. Nie wäre das deutsche Volk besiegt worden, wenn es immer einig gewesen wäre. Seit 1933 vollziehen sich nun im deutschen Volke Wunder über Wunder. Der Führer Adolf Hitler steht dicht vor der Erreichung seines Zieles, dem deutschen Volke seinen Arbeiter wieder gewonnen zu haben. Zwar, die Gemeinschaft kommt nicht von ungefähr; der Mensch muß zur Gemeinschaft erzogen werden. Deshalb müssen wir immer wieder zu Massenkundgebungen zusammenkommen!
Der Ansatz zum Guten und zur allgemeinen Besserung ist auch in unserem Gewerbe vorhanden. Darüber kann man sich nur freuen! Um aber endgültig befriedigende Verhältnisse zu schaffen, muß sich jeder bereitwillig zur Verfügung stellen. Die Reichsbetriebsgemeinschaft will helfen im Interesse des Betriebes nachdem in ihr alle Betriebe, Betriebsführer und Gefolgschaften vereinigt sind. Der gute
Wille wird entscheiden. Es ist grunbfalfd), die Einstellung zu haben, daß jedermann für oöswillig zu halten ist, bis er uns vom Gegenteil überzeugt. Gute Absicht soll aber auch allen denen zugetraut werden, die führend tätig sind.
Auf dem beschrittenen Wege wollen wir Adolf Hitler die Leistungs- und die Volksgemeinschaft verwirklichen helfen. Dann bekommt die ganze Well wieder Respekt vor Deutschland. Der Ertrag unserer Arbeit aber muß immer wieder dem deutschen Volke zugute kommen. Dieser Ertrag muß durch eine starke Wehrmacht geschützt werden können.
Daß Deutschland in der Welt wieder alle Achtung errang, ist des Führers größte Leistung. Deshalb müssen wir uns alle brüderlich die Hand reichen. Dor dem Urteil des Führers muß jeder einzelne be- stehen können. Wenn wir das können, dann wird auch — so schloß der Redner — das nationalsozialistische Programm bald erfüllt sein? Mit anhalten- dem Beifall dankten die Zuhörer für die lebendigen Ausführungen.
Mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf den Führer, mit den gemeinsam gelungenen ersten Versen des Horst-Wessel- und des Deutschlandliedes sowie mit der Ausbringung der Fahnen fand die Kundgebung ihren Abschluß.
SJ.-jporrf
Ski-Filmvortrag im Skiklub Gießen.
Der Ski-Klub Gießen (Fachamt Skilauf im RfL) hatte am vergangenen Donnerstag zu einem Ski- film-Dortrag im Saale des Hotels Prinz Earl ein« geladen. Dieser Abend war so stark besucht, daß der Saal die Anwesenden kaum fassen konnte. Aber in echter Skikameradschaft rückte und drückte man sich zusammen, und so konnte der Führer des Ski- Klubs, Karl A l t h a u s, den Abend mit herzlichen Begrüßungsworten eröffnen. Redner des Abends war der Berufsskilehrer Kühlten, Leiter der Skischule S u l d e n im Ortlergebiet.
Anhand eines wundervollen Filmes wurden die Zuschauer in dieses herrliche Skigelände eingeführt. Aus dem Frühling von Meran mit seinem Blütenmeer gelangte man über die Krokuswiesen immer höher ansteigend bis zu den ewig weißen Bergen des Ortlergebietes. Herrliche Bergtouren zum Eeve- dale und dem Angelus zeigten die Schönheiten dieses nun leider unter italienischer Herrschaft stehenden Gebietes. Der Redner verstand es, die Zuhörer zu fesseln; ganz besonders galt dies für die Beschreibung und die Bildoorführung des Angelus- Ski-Rennen, bei dem er als Teilnehmer mitwirkte.
Durch diesen ausgezeichneten Abend sind dem Skisport sicher eine Reihe neue Anhänger gewonnen worden, während die „Alten" mit um so größerer Ungeduld auf den Schnee warten.
Zwischendurch wurden einige Mitteilungen bekannt gemacht. Schließlich wurde von der ganzen Ski-Gemeinde das Skigebet an St. Petrus gesprochen.
„Heften" Hersfeld spielt wieder unentschieden.
Meisterschaftsspiele im Gau Rordheffen.
Der Tabellenführer im Gau Nordhessen, Hessen Hersfeld, erlitt bei den Meisterschaftsspielen am Sonntag einen neuerlichen Punktverlust, da er auch diesmal auf eigenem Platz über ein Unentschieden von 1:1 (1:0) gegen Kassel 03 nicht hinauskam. Mit 15:3 Punkten liegt aber Hessen Hersfeld weiter klar an der Spitze der Tabelle vor Germania Fulda (13:5) und Hanau 93 (11:5). Der Gaumeister Hanau 93 holte sich zu Hause gegen Kurhessen Kassel einen sicheren 4:1- (l:l)-Sieg und Germania Fulda gewann zwei Punkte durch einen verdienten 3:0- (l:0)-Erfolg über Spielverein Kassel.
Aus anderen Gauen.
Gau Bayern 1860 München — Spvgg. Fürth 1:2; FE. 05 Schweinfurt — ASV. Nürnberg 1:0; FE. München — Wacker München 1:2; FE. Bayreuth — BE. Augsburg 2:1.
Gau Südweft: Eintracht Frankfurt — FSV. Frankfurt 1:0.
Schalke und „Elub" im Endspiel.
Die Vorschlußrunde um den DFB.-Verelnspokal.
In Nürnberg und Dortmund fanden am Sonntag die beiden Vorschlußrundenspiele im Wettbewerb um den neu geschaffenen Vereinspokal der deutschen
Fußballer statt. In Nürnberg trafen sich vor 11000 Zuschauern der 1. FE. Nürnberg und der SV. Mannheim-Waldhof, wobei die Einheimischen einen knappen, aber verdienten Sieg mit 1:0 (0.-0) errangen. Das zweite Treffen führte in Dortmund vor rund 32 000 Besuchern den deutschen Meister FE. Schalke 04 und den Freiburger Fußball-Elub zusammen. Hier blieben die „Kyappen" klar mit 6:2 (3:1) erfolgreich. Im Endspiel treffen sich also wieder einmal Schalke und Nürnberg, die im Jahre 1933 in Berlin den Endkampf um die deutsche Meisterschaft austrugen.
Neuer Sieg der Gtudenten-Fußballer.
Lettland in Rostock 5:1 (4:1) geschlagen.
Die Studenten-Fuhballer Deutschlands und Lettlands trugen am Sonntag in Rostock vor 3500 Zuschauern einen Fußballkampf aus, den die deutschen Studenten überlegen mit 5:1 (4:1) für sich entscheiden konnten. Die Deutschen waren technisch und taktisch weitaus besser als ihre Gegner, die sich meist in ihre Hälfte zurückgedrängt sahen. Lettland mußte sich auf Vorstöße beschränken, die aber nur — und zwar gleich zu Beginn des Kampfes — zu einem Erfolg führten.
Handball im Gau Nordheffen.
In Nordhessen war der ftühere Gaumeister, Kasseler Turngemeinde, spielfrei. Die an zweiter Stelle stehenden „Kurhessen" kamen dadurch nach ihrem Sieg von 8:4 (3:1) über Tuspo. 86/09 Kassel auf den ersten Platz. Seine ersten Punkte errang der Neuling Kurhessen Marburg durch einen 10:9- (5:6)- Sieg in Eschwege, ebenso knapp war der Ausgang zwischen Bettenhausen und Kirchbauna mit 11:12 (4:6) zugunsten von Kirchbauna.
Zweiter Handballfieg über Ungarn.
Deutsche Rationalelf siegt in Budapest 17:4 (13:0).
Der am 6. Oktober ausgefallene Rückkampf der Handball-Ländermannschaften von Deutschland und Ungarn wurde am Sonntag vor 2000 Zuschauern in Budapest nachgeholt. Hatte der erste Kampf beider Nattonen im Dezember 1934 in Darmstadt einen deutschen Sieg von 14:3 ergeben, so wurde dieses Ergebnis auf ungarischem Boden noch weit überboten, denn die deutsche Elf gewann mit 17:4 (13:0) und es stand bereits 13:0, als das erste Tor der Magyaren fiel. Die Ungarn benötigten eine ganze Halbzeit, um sich einigermaßen mit dem enorm schnellen und trickreichen Spiel der Deutschen abzufinden.
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Die Ungarn hatten sich viel Mühe gegeben, den Kampf so feierlich wie möglich aufzuziehen. Nach dem Einmarsch erfolgte die Begrüßung der deutschen Gäste, in deren Name Bubert (Hamburg)
Ihr Mann ist überarbeitet ?
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Vornan von Krank I. Brann.
8 Fortsetzung Nachdruck verboten!
Geh' mit dem Mädchen aus", schlug sie ihm vor, sigt euch die halbe Nacht in ein Ballhaus. Da il'ib die Zeit hingehen. Berichte vorher an Basilius, du mit Reußings Tochter unterwegs bist."
IUnd du, Ilia, was wirst du tun? Kann ich nicht ni dir zusammen sein?"
Aber nein", wehrte sie ab, „ich muß doch dafür Ingen, daß Basilius in seine selbstgebaute Falle jetit, und zwar so gründlich hineingeht, daß es «»mal kein Entschlüpfen für ihn gibt."
Robert entgegnete erregt: „Selbstverständlich will iijibann bei dir sein, Ilia. Vielleicht gerätst du in tzliahr. Temperamentvoll wie du bist, willst du yr womöglich versönlich gegenübertreten?"
Goie versuchte ihn zu beruhigen und schüttelte den to:«f. „Ich sehe mich vor. Robert. Aber du mußt innünftig sein. Du darfst unfern Plan, der eigent- If Basilius' Plan ist, nicht umstoßen. Basilius miß der festen Meinung sein, alles gehe nach Liinsch. Du übernimmst Ines Reußing, wie abge- Mcht. Auf die Art kommt das Mädchen nicht in Lemhr. Sie in etwas einzuweihen, würde ich für tfUty und überflüssig halten. Was Basilius anbe- :n |t — laß mich sorgen."
,Olia, es ist mir gräßlich. Ich als Mann soll cknlos zusehen, wie du ..."
„Richt tatenlos, Robert. Du wirst wohl häufiger einen müssen, denn die kleine Dame darf dir tir^sfaös davonlaufen, weil du langweilig bist. !e liefe in ihr Verderben, denke daran."
Solcher Mischung von Spott und Ernst war er ch gewachsen. „Gut denn, ich füge mich. Aber bi versprichst mir, daß du mich rufst, wenn dir tb( Gefahr droht. — Aber das ist Unsinn, dann | ns zu spät." Er war verzweifelt. „Ilia, diese ' nlte ist entwürdigend!"
„Aas wissen wir, Robert. Aber es soll die letzte ' blfir Art sein; deshalb bin ich gekommen; diesmal ■ niifi du diese Rolle noch spielen, wenn wir Basi- 1 Ih»,gtt Leibe wollen."


