Ausgabe 
25.11.1935
 
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Wirtschaft

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 7N.

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186

Diese Zahlen sprechen für sich selbst. Sie be­weisen vor allem, bah im Volke die Erkennt­nis von der Notwendigkeit unseres Kampfes um die Erneuerung der deutschen Kultur wächst und daß das deutsche Volk diesem Kampfe nicht

52 102,5 110,75

75

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61,69

ManSselder Bergbau .. Kokswerke...........

Rheinische Braunkohlen Rheinstahl ...........

Vereinigte Stahlwerke. Otavi Minen ........

Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth

für alte und interessante Handschriften hat, dem bie­tet sich in der ägyptischen Bibliothek Gelegenheit, in Zehntausenden von Bänden herumzuschmökern oder in 24 000 Handschriften zu wühlen. Hat man einmal das Unglück, krank zu werden, wird man von einem der zahlreichen europäischen Kranken­häuser ausgenommen.

Kairo steht heute im Brennpunkt des öffentlichen Interesses. Es ist eine seltsame und geheimnis­volle Stadt, die ägyptische Metropole der tausend Moscheen mit ihrem orientalischen Nationalcharakter und ihrer europäischen Zivilisation. Wenn auch die Technik vieles entzaubert und_ in das grelle Licht einer sachlichen Gegenwart geruckt hat, so kreist doch in der Bevölkerung der Stadt noch vielfach das un­verfälschte orientalische Blut, das von Zeit zu Zeit sich mit einer vulkanartigen Heftigkeit Bahn bricht.

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149,25

215

105

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106,25

LPD. Frankfurt a. M., 23. Noo. Die NS.- Kulturgemeinde teilt mit: Ueber die Erfolge der Arbeit der NS.-Kulturgemeinde liegen nunmehr die Ergebnisse aus dem gesamten Gaugebiet Hessen- Nassau vor.

Insgesamt haben 562 530 Volksgenossen im Geschäftsjahr 1934/35 die Veranstaltungen der NS.-Kulturgemeinde besucht.

Im Vordergründe steht dabei die Besucherzahl der Theateroeranstaltungen, wobei der Theaterrina des Ortsverbandes Frankfurt a. M. mit 145 022 die höchste Besucherzahl aufzuweisen hat. Das rein zahlenmäßige Ergebnis dieser Arbeit in den ein­zelnen Kreisen und den verschiedenen Arbeitsgebieten ergibt folgendes Bild:

Grttzner....................01

Mainkrastwerke Höchst a-M.... 4

Süddeutscher Zucker ........ 101

Die Arbeit der NS.-Kulturgemeinde in unserem Gau.

Ueber eine halbe Million Volksgenoffen besuchten die Veranstaltungen.

I. G. Farben-Industrte Scheideanstalt........

Goldschmidt .........

RütgerSwerke........

Metallgesellschaft......

Oie Stadt der tausend Moscheen

Kairo, die Metropole Aegyptens.

27,25 27,25 -

87.5 87,5

200 200 1 2001

einheimischen arabischen Quartieren und den mit modernem Komfort ausgestatteten e u r o v ä i s ch e n Bi e r t e l n ist ungemein eindrucksvoll. Im Westen Kairos wohnt die elegante europäische Gesellschaft, lebt die vornehme Welt in modernen Dillen. Wer zum ersten Mal nach Kairo kommt, hat monate­lang zu tun, um all die Sehenswürdigkeiten und Sensationen abzugrasen, die sich seinen staunenden Augen offenbaren. Er kann heute einen Ausflug auf den Flugplatz von Kairo unternehmen und morgen das Aquarium ober das Nationalmuseum arabische Kunst besichtigen. Wer eine Vorliebe

Preußen.

Gegen den Geist der Betriebs« gemeinschast verstoßen.

Wetzlar, 24. Nov. (LPD.) Der im damaligen Warenhaus Frankfurt in Wetzlar tätig gewesene jüdische Angestellte Ernst Nathan aus Katzen- furt mußte im Sommer dieses Jahres verhaftet werden, weil er sich gegenüber weiblichen Ange­stellten ungehörig benommen hatte. U. a. hatte er ein Mädchen mit einem üblen Schimpfwort bedacht, ferner schlug er ein Mädchen mit der Reitpeitsche und in einem anderen Falle versetzte er einem Mädchen eine Ohrfeige. Die Große Strafkammer in Limburg verurteilte Nathan, der bereits vorbestraft ist, wegen Körperverletzung zu 6 Wochen Ge­fängnis, die durch die Untersuchungshaft als verbüßt gelten.

Zn Schutzhast genommen.

LPD. Frankfurt a. M., 23. Noo. Die Vieh­händler Martin Kriener aus Wiesbaden und Philipp Gieß aus Laufenselden wurden auf An­ordnung der Staatspolizeistelle Frankfurt a. M. wegen Ueberschreitungder Viehhöchst- preise in Schutzhaft genommen. Diese Maß­nahme möge allen denen zur Warnung dienen, die glauben, die Maßnahmen der Reichsregierung un­gestraft sabotieren zu können.

Kreis Wetzlar.

* Rodheim a. d. Bieber, 25. Nov. Der 32jährige Techniker Fr. W. Schlierbach erlitt einen Bruch des rechten Beines und.mußte in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.

* Erda, 25. Nov. Die 66jährige Witwe P f e i f> f e r stürzte dieser Tage die Treppe hinab und erlitt dabei eine schwere Schädelver­letzung, die ihre Ueberführung in die Klinik nach Gießen notwendig machte.

Buderus ...........4

Deutsche Erdöl..............4

Harpener...................0

Hoesch EisenKSIn-Neuessen .. 8

Ilse Bergbau ............... 6

S: Bergbau Genüsse........6

cknerwerke.............. 8

Mannesmann-Rbhrea0

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

k. Pf. ID. S. Nach unserer Auffassung kann der Pachtvertrag von dem Pächter unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist (d. h. spätestens am ersten Werktag des halben Jahres, mit dessen Ab­lauf die Pacht endigen soll), gekündigt werden, da die Grundlage des Pachtvertrages ganz wesentlich geändert worden ist.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

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Oie Zndustrie- und Handelskammer Gießen

gibt Auskunft:

1275: Deutsche Handelskammer für Polen, Haupt- geschäftsstelle in Breslau, Zweigstelle in Berlin. Neue Geschäftsstelle in Warschau.

1276: Die zweite Ausgabe desBerater des Chefs im Süd- und Mittelamerika-Ge­schäft" und desBerater des Sachbearbei­ters im Süd- und Mittelamerika-Geschäft" ist erschienen. Die Hamburgische Nieder­lassung der Deutsch - Südamerikanischen Bank AG., Hamburg 36, Gr. Bleichen 36, ist gerne bereit, interessierten Firmen diese Berichte spesenfrei zu übersenden.

E.1277: Italienisches Verbot von Nachnahmesendun- dungen und Dorauserhebung von Spesen im Warenverkehr mit dem Auslande.

E.1278: Geschenke im Werte bis zu 200 Kc. dürfen ohne Devisenbescheinigung in die Tschecho­slowakei eingeführt werden.

E.1279: Ungünstiger Verlauf der Javatabak-Auktion in Rotterdam.

E.1280: Vorläufige Suspendierung der britischen Anordnung wegen der Ursprungserzeug­nisse.

E.1281: Beitritt Danzigs zum deutsch-polnischen Wirtschaftsvertrag.

E.1282: Neue französische Zollsätze für Tabakab­fälle.

E.1283: Neue französische Zollsätze für elektrische Kondensatoren und Einzelteile.

E.1284: Französische Zolltarifänderung für zu elek­tischen Zwecken bestimmte Kohle.

E.1285: Französische Ausfuhrverbote für verschie­dene Waren.

E.1286: Italienische Ausfuhrbestimmungen zur Ab­wehr der Sanktionsmahnahmen.

stiven Reiz hatten.

Dieses Kairo unserer Traumphantasie mit dem gesamten Inventar einer echt orientalischen Zauber­landschaft existiert nur bis zu einem gewissen Grade. Daneben hat die moderne europäische Technik ihren triumphalen Einzug gehalten. So stoßen in Kairo zwei verschiedene Sphären auf­einander, die Sphäre des Orients und die Sphäre der europäischen Zivilisation. Aus dieser Berührung und Verquickung zweier gegensätzlicher Welten und zweier so verschiedenen Mentalitäten erhält die Stadt ihren besonderen Charakter und ihre reiz­volle Eigenart. Ohne Zweifel ist Kairo eine inter­nationale Stadt, aber die Grundfarbe ist bei allen modernen Neuerungen und Einrichtungen durchaus orientalisch. So setzt sich auch die Mehr­zahl der Bewohner aus Angehörigen der verschie­densten orientalischen Stämme zusammen. Man kann in Kairo die interessantesten Bekanntschaften machen und die eigenartigsten orientalischen Idiome kennenlernen, denn neben den eigentlichen Aegyp- tern leben dort zahlreiche Sudanesen, Nordafrika­ner, Syrer, Türken, Perser und Inder. Dazu kommt noch eine starke europäische Kolonie, vor allem Griechen und Italiener, aber auch Engländer, Fran­zosen, Oesterreicher und Deutsche.

Straßenbahnen nach den Pyramiden.

Es ist originell, daß die Straßenbahnen in Kairo durch Straßen führen, die von zahlreichen pracht­vollen Denkmälern der islamitischen Bau­kunst umsäumt sind. In dieser architektonischen Beziehung nimmt die Hauptstadt Aegyptens unter allen übrigen Städten des Orients eine Sonder­stellung ein. Um diese sagenhaften Gebäuhe weht noch echt orientalische Luft, als wehe sie aus einer uralten Epoche herüber. Auf keinem andern Platz der Welt findet man fo zahlreiche und so charak­teristische Bauten mit orientalischem Gepräge. Kairo hat nicht weniger als 500 Moscheen, darunter wundervolle Grabmoscheen in den Fried­höfen am östlichen Wüstenrande, den sogenannten Kalifen- und Mameluckengräbern. Es würde zu weit führen, wenn man hier alle die denkwürdigen Bauten anführen wollte, die ihre Enfftehung der reichen islamitischen Tradition verdanken. Aber er­wähnen muß man die vom Sultan S a l a d i n errichtete Zitadelle, die ehrwürdigen Stadttore und die in der Altstadt befindlichen koptischen Kirchen, ferner die Brunnenbauten, die mit Kinderschulen verbunden sind. Durch diese orientalische Welt braust der moderne Verkehr. Wer die sagenhaften Pyramiden besuchen will, braucht nur zu war­ten, bis die nächste elektrische Straßenbahn kommt. Sie führt ihn bequem nach seinem berühmten Aus­flugsziel.

Moderne Billenvororte und Museen.

In Kairo ist für alle europäischen Bedürfnisse reichlich gesorgt. Selbst der blasierte und verwöhnte Europäer wird in dieser fantastischen Stadt der tausend Moscheen auf seine Rechnung kommen. Es gibt in Kairo nicht nur eine Universität, die nach europäischem Muster eingerichtet ist, sondern auch eine arabische Universität für den Unterricht in den islamitischen Wissenschaften, und obendrein noch einf amerikanische Universität. Es ist beinahe unmöglich, alle die Schulen aufzuzählen, die außer­dem noch für fast alle europäischen Staaten existie­ren. Daneben findet man eine Unzahl von M u - seen, einen zoologischen Garten, ein großes Opernhaus und kleinere Theater sowie zahlreiche Forschungsinstitute, darunter vor allem das deutsche Institut für ägyptische Altertums­kunde.

Europa hat hier im Orient eine gewaltige und imposante Filiale errichtet, eine Filiale mit allem kulturellen Zubehör. Der Gegensatz zwischen den

E.1287: Die italienischen Einfuhrbestimmungen zur Abwehr der Sühnemaßnahmen.

E.1288: Die Einfuhr von Banknoten und Schecks in Italien.

E.1289: Bekanntmachung KP 64 der lieber- wachungsstelle für unedle Metalle betr. Kurspreise.

E.1290: Richtlinien für den Warenverkehr Danzigs mit Deutschland.

E.1291: Aufhebung der spanischen Vorschriften über die Apfelsinenausfuhr.

Elektrowerten ließen AEG., Gesfürel, RWE^ Schuckert und Lechwerke bis 0,50 v. H. nach, Licht Lr Kraft und Felten lagen noch mäßig höher, Sie­mens gewannen 1 o. H. auf 167,25. Von 0,50 bis 1 o. H. fester eröffneten: AG. für Verkehrswesen, Daimler Motoren, Deutscher Eisenhandel, Gebr. Junghans, Holzmann, Metallgesellschaft u. Deutsche Linoleum. Zellstoff Waldhof zogen um 1,5 v. H. an. Kunstseide Aku notierten mit 52,40 bis 52 (52,25). Schiffahrtswerte lagen unverändert.

Am Rentenmarkt lagen Altbesitzanleche (112,75) und Zinsvergütungsscheine (90,90) etwas fester, Kommunal-Umschuldung (88,45) und späte Schuldbuchforderungen (97) waren behauptet. Etwas fester waren ferner Industrie-Obligationen, und im Freiverkehr wurden zertifizierte Dollar-Bonds bei bis 1 v. H. höheren Kursen lebhafter umgesetzt.

Im Verlaufe blieb das Geschäft am Aktienmarkt ruhig, die Kursgestaltung war weiter uneinheitlich, wobei allerdings leichte Rückgänge überwogen. Schwach lagen Reichsbankanteile mit 180,50 bis 180. Deutsche Linoleum gingen auf 136,75 nach 137,25 und Siemens auf 167 nach 167,25 zurück. JG.-Far- ben blieben zu 149 behauptet, während Montan- werte zumeist etwas nachgaben.

Am Rentenmarkt hatten Zinsvergütungsscheine mit 91 nach 90,90 größeres Geschäft, ferner erhöh­ten sich Kommunal - Umschuldung auf 88,50 nach 88,45. Zertifizierte Dollar - Bonds, insbesondere Preußen mit 58,50 bis 59,25 bis 60,50 bis 59,50, hatten weiterhin lebhaftes Geschäft. Am Pfandbrief­markt ergaben sich kaum Veränderungen, auch Stadt­anleihen lagen zumeist behauptet. Don Ausland­anleihen lagen Mexikaner mäßig höher, dagegen waren Schweizerische Bundesbahn-Obligationen an­geboten und schwächer.

Tagesgeld unverändert 2,5 v. H.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 25. Nov. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 922 Rinder (130 Ochsen, 50 Bullen, 632 Kühe, 110 Fär- sen), 423 Kälber, 85 Schafe, 1849 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 40 bis 42 Mart, Bullen 40 bis 42, Kühe 25 bis 42, Färsen 39 bis 42, Kälber 54 bis 76, Hämmel 44 bis 48, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverlauf: Rinder sehr lebhaft, Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, Schweine wurden zugeteiU.

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg...................5

Zellstof Waldhof ............ 5

Zellstofk Aschaffenburg .......O

Deslauer Gas ...............7

Daimler Motoren............O

Deutsche Linoleum...........8

Orenstein & Koppel ..........O

Westdeutsche Kaufhof.........O

Ehade....................7l/i

Accumulatoren-Fabrik.......12

Conti-Gummt...............8

Auslandaufträge f ü r d i e AEG- Der AEG. gelang es, über ihre japanische Vertretung (Okura & Co.) von der Taiwan Electric Power Co. (Formosa) den Auftrag auf ein Wasserkraftwerk zu erhalten, und zwar auf zwei Vertikalgeneratoren von je 25 000 Kva., 11000 Volt, und zwei Wasser- fraftturbinen von je 30 000 PS. Die Turbinen wer­den von I. M. Doith, Heidenheim, geliefert.

Nhein-Mainische Börse.

Uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 23. Nov. An der Wochen­schlußbörse konnte sich kein größeres Geschäft ent­wickeln. Die Beteiligung der Bankkundschaft blieb weiterhin klein, während der berufsmäßige Börsen­handel nach den gestrigen Käufen sich etwas Zurück- yaltung auferlegte und teilweise zu GewinnTnitnah- men schritt. Die Grundtendenz blieb indes fteund- lich.

Die Kursentwicklung am Aktienmarkt war etwas uneinheitlich, wobei sich aber nur geringe Veränderungen ergaben. Don chemischen Werten notierten IG.-Farben mit 149 bis 149,25 bis 149 (149,50), Scheideanstalt mit 214,75 (214) und Dt. Erdöl mit unverändert 103,65. Am Montanmarkt bröckelten die Kurse zumeist etwas ab, Hoesch minus 1, Stahlverein minus 0,75, Buderus minus 0,50, Rheinstahl mit 104,13 v. H. gut behauptet. Von

gleichgültig gegenübersteht, sondern durch die tätige Anteilnahme an der Arbeit der TIS.- kulturgemeinde bereit ist, an der Neugestal­tung seines kulturellen Lebens mitzuarbeiten.

Daß sich dieser ideelle Erfolg der kulturellen Arbeit auch in weitgehendem Maße wirtschaftlich aus­wirkt ist selbstverständlich. Hunderte von Künstlern haben allein im Gau Hessen-Nassau wieder eine Lebensgrundlage und durch die Arbeit der NS.- Kulturgemeinde wieder die Möglichkeit der künstle­rischen Entfaltung gefunden. Ein Beispiel dieser günstigen wirtschaftlichen Auswirkung ist das Er­gebnis der Ausstellung in Groß-Gerau, wo ein­schließlich der Prioataufträge für rund 23 000 Mark Kunstwerke verkauft werden konnten.

So dient die NS.kulturgemeinde in uner­müdlicher und zäher Arbeit sowohl dem kultu­rellen, als auch dem wirtschaftlichen Aufstieg des deutschen Volkes in der Erkenntnis, daß nur durch eine kulturelle Neugestaltung unseres Volkslebens auch ein materieller Aufftieg auf die Dauer sichergestellt ist.

Die NS.-Kulturgemeinde wird auch in diesem Geschäftsjahr auf dem beschrittenen Wetze weiter­gehen und ihre Anstrengungen vervielfältigen. Schon die ersten Monate dieses neuen Geschäfts­jahres haben im Gau Hessen-Nassau einen erheb­lichen Aufschwung sowohl hinsichtlich der Leistung, als auch des Erfolges gebracht.

Durch die ägyptischen Unruhen sind die Blicke der politischen Öffentlichkeit stärker denn je auf die Vorgänge in Kairo gerichtet. Kairo ist heute ein politisch-strategisches Zen­trum von unschätzbarer Bedeutung, und es ist im Hinblick auf die Ereignisse der letzten Zeit besonders aktuell, das Wesen dieser ge­heimnisvollen Stadt näher zu beleuchten.

Orient und moderne Technik.

Immer hatte der Name Kairo einen ausgespro­chen romantischen und orientalischen Klang und irgendwie enthielt diese Bezeichnung die unbewußte und verborgene Sehnsucht mancher Europäer nach den glühenden und farbigen Wundern und Ge­heimnissen des Orients. Kairo: dieser Name umriß eine Welt der tausend Moscheen und der eintönigen orientalischen Gesänge, er umfing die Rätsel einer uralten Kultur und jener religiösen Gebräuche, die für uns Europäer immer einen sonderbar sugge-

Phillpp Holzmann...........4l

Zementwerk Heidelberg ...... 7

Zementwerk Karlstadt.........6\

Elektr. LieferungSgesellfchaft... 6

Licht und Kraft ........... 6%

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Ryein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co............... 4

Siemens L Halske............7

Lahmeyer L To..............7

Datum | 21-11-

.......b'117,25

Die hinter den Papieren Arani,uri a. JJt. I hierin»

Berlin,2Z.November

Amerikanische Noten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Sloten »**»«*«>

Ungarische Noten

Orts-

Konzerte,

Aus-

verband

Theater

Dorträge

fteUungen Zus.

Frankfurt

145 022

14 380

34 860

194 262

Darmstadt

77 273

4 265

81 538

Mainz

73 750

13 705

1425

88 889

Wiesbaden

38 784

1031

39 815

Gießen

19 568

1016

20 584

übr. Ortsverb.

63 881

66 601

6 960

137 442

Insgesamt

418 287

100 998

43 245

562 530

.yttiiifiur a. x>.

tlu.

Gchluß- lurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußl. Mittag-' börle

Datum

21.11.

23-11.

21.11-

23.11.

4% desgl. Serie 11 ............

10,25

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

6

4y2%Rumän.vereinh.Rentev.l913

8,25

4,75

8,25

8,25

8,45

4% Rumäniscke vereinh. Rente .

4,85

4,75

4,8

2 yt% Anatolier ..............

39,4

39

39,2

39,25

Hamburg-Amerika-Paket .....O

15

15,25

15,5

15,25

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O

27,25

Norddeutscher Lloyd .........O

16,75

16,75

17,25

16,9

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O

82

83

82,5

83 5

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

109

109

109,25

109 5

Commerz- und Privai-Bank ... 0

84

84

84

83,75

Deutsche Bank und Disconto«

Gesellschaft................0

83,5

83,5

83,5

83,5

Dresdner Bank..............0

84

84

84

84

Reichsbank ................ 12

181,5

180

181,5

180

21 .November

23.November

Amtliche Notierung

Amtliche

Geld

Notierung Brief _

Geld I

Brief

Buenos Aire-

0,678

0,682

0,679

0,683

Brüssel.....

42,05

42,13

42,02

42,10

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia ......

3,047

54,75

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,85

54,80

54,90

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,26

12,29

5,415

12,27

12,30

HeljingforS..

5,405

5,385

5,395

Paris ......

16,355

16,395

16,36

16,40

Holland ....

167,88

168,22

167,88

168,22

Italien.....

20,16

20,20

20,13

20,17

Zavan ......

0,711

0,713

0,712

0,714

Jugoslawien

5,634

5,646

5,634

5,646

LSlo..... :

61,56

61,68

61,61

61,73

Men.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,12

11,14

11,13

11,15

Stockholm...

63,19

63,31

63,25

63,37

Schweiz ....

80,32

80,48

80,32

33,92

80,48

Spanten....

33,92

33,98

33,98

Prag.......

10,255

10,275

10,26

10,28

Budapest ...

-

Reuyork ...

2,486

2,490

Sanknoten

2,486

2,490

Schluß­kurs

Schlußl. Abend« börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mlilag- börse

Datum

21.11 -

23.11.

21.11.

23.11.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

100,13

100,4

100,5

97,5

100,2

97,5

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

97,5

97,5

102,5

by2% Voung-Anlelhe von 1930 ..

Deutsche Ant.-Mläs.-Schuld mit

102,5

102,65

102,75

Auslol -Reckten .............

112,65

112,6

112,65

112,7

4/,% Deutsche ReichSpostschatzan

Weisungen von 1934, I.......

6% eöem.8% Hess. Bolksstaat 1929

100,2

100,13

100,2

100,25

(rückzahlb 102%)............

97,4

97,4

97

97,5

4%% ehem. 8% Hessische Landes-

Hanl Darmstadt Gold R. 12.... 6y2% ehem. 4>4% Hess. Landes-

96,25

96,25

Hypothekenbank DärmstadtLiqui 4y2% ehem. 8% Darmst. Komm.

100,65

100,65

Landesb.Goldschuldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

92,75

92,75

- -

Deutsche Komm. Sammelabl. Aw

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Ban!

112,9

113

113

113

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6%% ehem. 4/2% Franks. Hyp.

96,25

96,25

100,75

100,65

5y2% ehem. 4>/2% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

4y2% ehem. 8% Pr. Landespfand.

briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

100,9

100,9

100,75

100,9

97

97

97

97

<y2% ehem. 7% Pr.Landespiand- briefanst., Gold Komm. Obl.Vl

97

97

97

97

Steuergutsch.Verrechnungsk. 34-38

107,7

107,7

107,7

107,8

4% Oesterreichiscke Goldrente....

4,20% Oesterreichische Sllberrente

_

28

1,13

28,25

_

9

9

9,05

9,05

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

8,75

8,75

8,9

8,9

4! 2% desgl. von 1913..........

8,9

8,9

8,95

5% abgest' Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

11,25

11,25

11,25

11,25

Serie l.....................