Ausgabe 
25.7.1935
 
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I

Wirtschaft

1

e

arben waren

Frankfurt a. M

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2R.

Schluß. Schluß,.

Abend.

börse

23-7. | 24-7-

23.7.

Banknoten.

$115' 8e9

Anregungen und in ruhiger, aber

J b r

v>k 6q b Jl

t

Schluß« luni

18,13

13 87^25 116 90,25

92

92 190,13

42 139,4 115,75 133,5 109,75

127

132,4

179,13

1j. iubi

Gchlußk. Mittag« börse

24-7-

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Buderus .....

Deutsche Erdöl Gelsenkirchener

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Auf- nicht

105 I 112,75

- I

112,75

103,25

161

131

100,25

91,5

den beiden letzten Jahren, abgenommen. Damit hat sich wieder die normale Saisonbewegung durch­gesetzt.

In den Verbrauchsgüterindustrien ist der Rück­gang des Arbeitsvolumens stärker als im Vorjahr. Er kann durch den Ausfall an Arbeiterstunden in­folge Betriebsferien allein nicht erklärt werden: die Produktion ist also darüber hinaus eingeschränkt worden. Dies gilt besonders für die Textilindustrie und die Bekleidungsindustrie. Auch in einer Reihe von Industriezweigen, die Hausrat und Gegen­stände für den Wohnbedarf Herstellen, hat sich die Beschäftigung ungünstiger als im Vorjahre gestaltet. Günstiger als im Juni 1934 ist demgegenüber die Entwicklung in der Pharmazeutik, in der Kosmetik, in der Photochemie, in der Zierporzellanindustrie und in der Herstellung von Metallkurzwaren. Das gleiche gilt von einzelnen Zweigen der Nahrungs­und Genußmittelindustrien, wie der Mühlenindu­strie, der Teigwarenindustrie, den Zuckerraffinerien, den Oelmühlen, der Obst- und Gemüsekonserven­industrie und den Brauereien.

A.E.G......................o

Bekula.................... io

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... eyt

Felten L Guilleaume.........o

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr..........6

SchuckertLCo............ 4

Siemens L Halske............ 7

LahmeyerLCo........... 7

lei fi bei J|s 'eint eine.

9,4

39,65

schäft blieb aber ebenfalls klein. Höher lagen Altbesitz mit plus 0,25 v. H., Reichsbahn-Vorzugsaktien mit plus 0,13 v. H. Kommunal-Umschuldung, späte Reichsschuldbuchforderungen und Zinsvergütungs­scheine lagen unverändert, dagegen bröckelten Indu­strie-Obligationen etwas ab. Don fremden Werten waren 5prozentige Westsicilianer auf die neue Ent­wicklung der Lira angeboten, Taxe 25 (I. K. am 3. Juli' 33).

Im Verlaufe blieb die Stimmung freundlich, das Geschäft bewegte sich aber in engsten Grenzen. Einigen Umsatz hatten lediglich IG. Farben, AEG. und Stahlverein bei noch leicht erhöhten Kursen, fer­ner lagen AKU. 1 v. H. fester, andererseits bröckel­ten Reichsbank etwas ab. Von den erst später no­tierten Werten lagen Hoesch 2,25 v. H., Accumu- latoren 2,50 v. H., Thür. Lieferung, BMW., Bem- berg und Hanfwerke Füssen je 1,50 v. H. fester.

Am Rentenmarkt zogen Altbesitz noch etwas an, während sonst keine Veränderungen eintraten. Pfandbriefe lagen ruhig und unverändert, Stadt­anleihen waren teilweise bis 0,40 v. H. fester, im übrigen lagen festverzinsliche Werte sehr ruhig.

Von unnotierten Werten waren Wanß & Frey- tag gesucht mit 95 (92,75), ferner lagen Adlerwerke Kleyer mit 104,50 und Pokorny mit 104,50 bis 105,50 je 1 v. H. fester.

Tagesgeld unverändert 2,75 o. H.

Abendbörse knapp behauptet.

rcn, fanden bis auf einen geringen Rest alle Käufer. Bei dem sehr flotten Marktverkauf lagen die Preise im Durchschnitt zwischen 25 und 30 Mark. Der Krämermarkt wies mehr Verkaufsstände auf als früher und dürfte ebenfalls für die Geschäftsleute von Erfolg gewesen sein, denn kaum ein Besucher des Marktes ging ohne ein Paket oder einen son­stigen gekauften Gegenstand heimwärts.

ch Groß-Eichen, 24. Juli. Auch in diesem Jahre wurde hier der E r n t e b e g i n n in feier­licher Weise begangen. Am Sonntag fand auf dem Friedhof der übliche Erntebeginn­gottesdienst statt. Die Erntewerkzeuge, Sense, Sichel und Rechen waren, mit bunten Bändern ge­schmückt, am Rednerpult aufgestellt worden. Don Kanfirmanden wurden Gedichte vorgetragen. Der Geistliche sprach auf Grund von Joh. 4/35 über die rechte Erntefreude und Erntesorgen. Inzwischen hat die Ernte überall in der Gemarkung eingesetzt.

Kreis Alsfeld.

# Aus dem oberen Ohmtal, 24. Juli. Allenthalben hat mit Beginn der Woche der Schnitt des Roggens eingesetzt. Auf beson­ders trockenen Aeckern hat auch der Schnitt der Sommerger st e begonnen. Der Hafer drängt ebenfalls stark zur Reife, so daß die Erntearbeiten zusammenhängend erledigt werden können. So sehr gutes Erntewetter erwünscht ist, tut doch ein durch­greifender Regen bitter not, macht sich doch in höhe­ren Lagen, wo es an Tiefgründigkeit des Bodens mangelt, schon ein Absterben der Kartoffeln be­merkbar. Auch weisen die frühen und mittelfrühen Kartoffelarten, die jetzt hier geerntet werden, ein bescheidenes Knollenwachstum auf.

# Dom vorderen Vogelsberg, 24. Juli. Die hier recht zahlreich vorkommenden Haselnuß-

* D i e Lahnschiffahrt im Juni. Nach der soeben veröffentlichten Statistik über den Verkehr auf der kanalisierten Lahn wurden im Juni 12 511 Tonnen verfrachtet. Hiervon gingen 852 Tonnen zu Berg und 11 659 Tonnen zu Tal. Geschleust wurden im Berichtsmonat davon 111 Güterschiffe zu Berg und der Rest zu Tal. Die Zahl der geschleusten Kleinfahrzeuge belief sich auf 2434 und die der Mo­torfahrzeuge auf 163.

Mein-Mainische Börse.

Mitlagsbörse freundlich.

Frankfurt a. M., 24. Juli. Die Börse brachte bei außerordentlich kleinem Geschäft am Aktien­markt überwiegend weitere leichte Befestigungen, da auf der niedrigen Basis kleine Käufe vorgenom­men würden. Etwas Anregung bot die erneute Zu­nahme der Beschäftigtenziffern. Erste Kurse kamen nur wenig zur Notiz, sie lagen indes meist etwas fester. Interesse zeigte sich am Chemiemarkt für IG. Farbenindustrie mit 156 bis 156,25 (155,75), auch Scheideanstalt erhöhten sich um 0,50 v. H., Deutsche Erdöl lagen behauptet. Elektroaktien no­tierten ungleichmäßig, wobei Licht& Kraft 0,75 v. H., Schuckert 0,50 v. H. und RWE. 0,40 v. H. ver­loren, andererseits AEG. 0,25 v. H. und Siemens 1,13 v. H. anzogen. Montanaktien lagen sehr still, nur Stahlverein mit plus 0,50 v. H. hatten etwas mehr Geschäft, Harpener gewannen 1 o. H., Man­nesmann blieben mit 91,50 unverändert, während Ilse Genuß 0,50 v. H. nachgaben. Schiffahrtsaktien hatten nur kleinen Umsatz, Nordd. Lloyd erhöhten sich um 0,65 v. H., Hapag waren nur knapp gehal­ten. Von sonstigen Werten befestigten sich Metall- gesellschaft um 0,75 v. H., Deutsche Linoleum um 1 v. H., Südd. Zucker um 0,50 o. H., andererseits ließen Eßlingen Maschinen 0,25 v. H. und Deutscher Eisenhandel 0,40 v. H. nach.

Die leichte Lage des Geldmarktes führte am Rentenmarkt zu einiger Nachfrage, das Ge-

gaben 3,50 v. H. Schweizer Bundesbahn auf 178 (179) nach.

Schweinemarkt in Gießen.

Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 119 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten bis sechs Wochen alte Ferkel 20 bis 24 Mark, sechs bis acht Wochen alte 24 bis 27 Mark, acht bis dreizehn Wochen alte 27 bis 30 Mark. Tendenz: gut, gerin­ger Ueberstand.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 24. Juli. In Erwartung der neuen Ernte herrschte am Getreidegroßmarkt Zu­rückhaltung. Viel Beachtung fand, daß neuer Roggen mit recht hohen Naturalgewichten angeboten wurde, die durchschnittlich 72 bis 73 Kilogramm, teilweise aber auch 75 Kilogramm betragen haben sollen. Futtergetreide liegt geschäftslos. Am Futtermittel­markt bestand weiterhin Nachfrage nach ölhaltigen Ar­tikeln sowie nach Kleie, das Angebot war klein. Nach­mehle wurden reichlich offeriert. Das Mehlgefchäft blieb schleppend, da die Nachfrage des Konsums schwach war. Treber zog im Preise weiter an auf 17,50 bis 17,60 nach 17,25 bis 17,50.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Welzen W9 210, W 13 214, W16 218; Roggen R9 170, R13 174, R 15 178, Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebiets; Hafer H 13 170, H 14 172 Großhan­delspreise ab Station; Weizenmehl W 13 27,70, W 16 28,15; Roggenmehl Type 997 R 13 23,80, Type 815 R13 24,30, Type 997 R15 24,20, Type 815 R15 24,70 plus 0,50 Mark Frachtausgleich; Weizennach­mehl 16,75, Weizenfuttermehl 13,25; Weizenkleie W13 10,92, W16 11,13, Roggenkleie R13 10,20, R15 10,44 Mühlenfeftpreife ab Mühlenftation; Soyafchrot m. M. 13, Palmkuchen m. M. 13,30, Erdnußkuchen m. M. 14,50 Fabrikpreise ab südd. Fabrikstation, Treber 17,50 bis 17,60, Trockenschnitzel 10,25, Heu 5,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 25. Juli. (Vorbericht.) Auf­trieb: 110 Rinder, darunter 15 Ochsen, 15 Bullen, 45 Kühe, 35 Färsen, 654 Kälber, 59 Schafe und 470 Schweine. Es kosteten: Kälber 32 bis 62, Lämmer und Hämmel 32 bis 38, Schafe 32 bis 35, Schweine 40 bis 50 Mark. Marktverlauf: Bei allen Gattun­gen mittelmäßig.

Schweinemarkt in Grünberg.

+ Grünberg, 24. Juli. Aufgetrieben waren 358 Ferkel. Folgende Preise wurden erzielt: bis 6 Wochen alte Ferkel 23 bis 25 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 25 bis 28 Mark, 8 bis 13 Wochen alte 28 bis 34 Mark. Handel lebhaft, Markt aus- verkauft.

anfangs etwas gefragt und zogen auf 156,40 (156,13) an, auch sonst ergaben sich gegen die etwas niedrigeren Mittagsschlußkurse leichte Besserungen um Bruchteile eines Prozentes. Im Verlaufe kam indes einiges Angebot an die Märkte, das nur zu ermäßigten Kursen ausgenommen wurde. IG. Far­ben gingen auf 156 (156,40) und AEG. auf 41,40 (41,75) zurück. Außerdem waren Schiffahrtswerte etwas angeboten und gedrückt, Hapag 17,50 (17,90) und Nordd. Lloyd 18,50 (19). Ferner bröckelten die meisten Montynwerte 0,25 bis 0,50 v. H. ab. Etwas fester notiertes nur AKU. mit 63,50 (63,13), BMW. mit 129,50 (129), Eßlingen Maschinen mit 85,25 (85) und Moenus Maschinen mit 88,25 (88). Am Einheitsmarkt erhöhten sich Gebr. Stollwerk auf 97,50 (97,25), IG. Chemie Basel volle auf 184 (183,65), dagegen gaben am Bankenmarkt Com­merzbank auf 90,25 (90,40) nach; Frankfurter Hyp.- Bank notierten mit 96,25 (96) etwas höher. Der Rentenmarkt lag nahezu gefchäftslos und unver­ändert. Zertif. Gulden-Obligationen lagen eher noch schwächer, so Pounganleihe mit 87 (88), Eschweiler mit 91 (91,50) und Ruhrverband mit 87 (88). Mexikanische Anleihen bröckelten leicht ab, ferner

ÖQ mi 19

Infolge des Fehlens von trägen setzte die Abendbörse unfreundlicher Haltung ein.

Zuchftohlen-prZmiierung und Versteigerung in Hungen

Hamburg-Amerika-Paket o Haniburg-Südam. Dampfschiff. o Norddeutscher Lloyd .........o

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. o Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank..............0

Reichsbank ................ 12

Hungen. 2a-Pr. Hugo Lindt, Weckesheim; 2b-Pr. G. Leidner, Bettenhausen; 2c-Pr. Herm. Becker, Muschenheim; 2ct-Pr. Phil. Doll, Wetterfeld. 3a-Pr. Mart. Hch. Sames, Dorf-Gill; 3b-Pr. Hch. Hof- mann V., Hungen; 3c-Pr. Karl Eifer I., Ober- Widdersheim;-Pr. Rich. Becker, Trais-Horloff; 3e-Pr. Hch. Kröll X., Rodheim; 3i-Pr. Herb. Mul­ler, Langd. Anerkennungen: Karl Möll, Utphe; Otto Roth Wwe., Steinheim; A. Müller, Wölfers­heim. Material dieser Klassefast gut".

Klasse II. Hengstabsatzfohlen: 2a-Pr. Hch. Pfarrer, Weckesheim; 2b-Pr. Rüd. Widdersheim, Borsdorf. 3a-Pr. Hugo Schäfer, Unter-Widdersheim; 3b-Pr. Hch. Dreut II., Griedel; 3c-Pr. W. Weisel, Birklar. Anerkennungen: Rud. Eifer, Ober-Widdersheim; Adolf Hofmann IV., Rodheim; Ludw. Jäckel, Utphe; Rich. Ronthaler, Langd; Rob. Weitz, Heuchelheim- W. Material dieser Klassebefriedigend".

Warmblut.

Klasse I. Stutabsatzfohlen: la-Pr. Chr. Röder, Laubach; lb-Pr. Herrn. Walther, Langd. 2a-Pr. Hch. Knöll, Berstadt; 2b-Pr. Hch. Schepp, Queck- born. 3a-Pr. August Kling, Rockenberg; 3b-Pr. W. F. Schlottner, Wohnbach. Material dieser Klasse gut bis sehr gut".

Klasse II. Hengstabsatzfohlen: la-Pr. Fr. W. Co­burger, Reichelsheim-W.; lb-Pr. Hch. Christ II., Echzell; Ic^Pr. Hch. Hofmann I., Steinheim. 2a-Pr. Georg Walther, Trais-Münzenberg, 2b-Pr. Karl Becker, Muschenheim; 2c-Pr. Ehr. Röder, Laubach; 2ck-Pr. Wilh. Lein, Ruppertsburg, 3s-Pr. Hch. Gg. Bingel, Gambach; 3b-Pr. Karl Block, Bettenhausen. Anerkennungen: Wilh. Koch IV., Billingen; Otto Metzger, Munzenberg. Material in dieser Klasse fast gut".

* Hungen, 24. Juli. Die P f e r d e ch t e r- Vereinigung Oberhessen im Landesver­band der Pferdezüchter in Hessen-Nassau hielt heute hier eine Huchtfohlen-Versteigerung, verbunden mit einer Prämmiierung, ab, die in bezua auf den Auftrieb, die Käuferinteressenten und den Umsatz befriedigend verlies. Der Veranstaltung wohnten auch der Direktor des Tierzuchtamtes Gießen, Oberlandwirtschaftsrat Dr. Wagner, Be­zirksbauernführer M e z g e r (Röthges) und Bür­germeister Dr. Hofmann bei.

Von den mehr als 50 aufgetriebenen Fohlen waren mehr als 30 Kaltbluttiere und etwa 20 Warmbluttiere. Da Hungen am Rande des soge­nannten Pferdezuchtgebietes liegt, war das aufge­triebene Material, gemessen an dem der Wetterauer Veranstaltungen, befriedigend bis gut. Dementspre­chend erreichten die Tiere bei der der Prämiierung folaenden Versteigerung auch nur knapp die Höhe dieser anderen Versteigerungen. Immerhin wurden für Kaltbluttiere Spitzenpreise von über 500 Mark, für Warmbluttiere von annähernd 500 Mark er­zielt. Die Durchschnittspreise lagen zwischen 300 bis 400 Mark. Allein 23 Tiere erstand ein Aufkäufer aus der Provinz Brandenburg. Der größte Teil der Tiere wechselte den Besitzer.

Bei der Ausrichtung der Tiere fungierten als Preisrichter: Ortsbauernführer H a u b (Nieder- Weifel) und Reinsheimer (Groß-Bieber) beim Kaltblut und der Obmann der Pferdezüchter-Ver- einigung für Oberheffen Bauer Rudolf Walther (Reichelsheim i. W.) und Gutspächter Hofmann (Hof Güll) beim Warmblut. Leiter der Veranstal­tung war Landesstallmeifter Dr. Denker (Frank­furt a. M.).

Ergebnisse der Prämiierung.

Kaltblut.

Klasse I. Stutabsatzfohlen: la-Pr. I. Tob. Bom- mersheim, Dorn-Affenheim; lb-Pr. Rich. Jockel II.,

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Oie Fndusirie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

983: Anordnung 9 der Ueberwachungsstelle für Bastfasern (Einkauf und Verarbeitung von Flachs- und Hanffasern).

989: Zuständigkeit der Devisenstellen bei privaten Verrechnungsgeschäften im aktiven Lohnver- edelungsverkehr.

990: Verbringung von ausländischen, zu Lasten . eines freien Währungsguthabens erworbenen

Zahlungsmitteln ins Ausland.

991: Neue Richtlinien für die Erteilung der Ein­fuhrgenehmigungen in Rumänien.

992: Zusammenfassung der brasil. Richtlinien für den Devisenverkehr.

Oie Beschäftigung derZndustrieimInni

Fwd. Im Juni find in der Industrie weiter Ar­beitskräfte neu eingestellt worden. Die Zahl der be­schäftigten Arbeiter ist von 64,7 v. H. im Mai auf 62,2 v. H. der Arbeitsplatzkapazität im Juni gestiegen. Das Arbeitsvolumen, d. h. die Gesamtzahl der geleiste­ten Stunden, hat sich dagegen von 60,7 v. H. auf 59,3 d. H. der Arbeitsstundenkapazität vermindert. Die durchschnittliche tägliche Arbeitszeit hat dement­sprechend ebenfalls abgenommen; sie beträgt 7,36 Stunden im Juni gegen 7.59 Stunden im Mai. In dem Rückgang des Arbeitsvolumens macht sich die alljährlich zu beachtende Sommerflaute bemerk­bar; im Juni fallen nämlich Arbeitsstunden in­folge tariflicher Betriebsferien aus.

Für die Verbrauchsgüterindustrien kommt noch hinzu, daß die Frühjahrsbelebung um diese Zeit beendet ist und die Herbstsaison im all­gemeinen erst im August beginnt. In den Ver­brauchsgüterindustrien ist daher die Sommerflaute stärker als in den Produktionsgüterindustrien. In den Produktionsgüterindustrien hat sich die Beschäftigung im ganzen etwas günstiger als im Juni 1934 entwickelt. Dies gilt zunächst für die Bauwirtschaft. Günstiger als im Vorjahre haben sich ferner die Papierindustrie und das Vervielfäl­tigungsgewerbe entwickelt. Etwas ungünstiger als im Juni 1934 hat sich die Beschäftigung in den Jn- vestitionsgüterindustrien ohne ausgeprägte Saison­bewegung gestaltet. Innerhalb dieser Gruppe hat die Zahl der geleisteten Stunden nur in der Groß­eisenindustrie, im Waggonbau und in den NE.- Metallwalzwerken etwas schwächer als im Vorjahr abgenommen. In der Herstellung elektrischer Ma­schinen, in der Kabelindustrie, in den Eisengießereien, im Schiffbau, in den NE.-Metallhütten, in der Starkstromindustrie und in der feinmechanischen In­dustrie hat sich das Arbeitsvolumen vermindert, während es im Vorjahr um diese Zeit leicht gestie­gen war. Nur im Maschinenbau hat sich die Gesamt­zahl der geleisteten Stunden erhöht, war aber ge­ringer als im Juni 1934. Im Fahrzeugbau hat die Beschäftigung in allen Zweigen, also früher als in

Datum

4% desgl. Serie II .............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4/r°/LRumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .. 2y4% Anatolier ...............

Hecken weisen Heuer einen außergewöhnlichen Be­hang mit Nüssen auf; Ruten mit 50 und mehr Nüssen sind keine Seltenheit. Die volkswirtschaft­liche Nutzbarmachung dieser Naturgabe ist Pflicht jedes Volksgenossen.

£ Groß-Felda, 24. Juli. Am vergangenen Sonntag sand bei uns das Zweigverein s f e st der Gustav - Adolf - Stiftung statt. Auch von auswärts waren zahlreiche Gäste erschienen, darunter in einem Sonderomnibus die Alsfelder. Im Feftgottesdienft, der auf dem Kirchhof ftattfano, predigte Pfarrer Geißler (Stumpertenrod) und wies die Zuhörer auf die großen Aufgaben des Guftav-Adolf-Vereins gerade in der heutigen Zeil hin. Die Feier war von Darbietungen des Po- faunenchors Unter-Seibertenrod umrahmt. In der Nachversammlung sprach Pfarrverwalter Bern- b e ck (Groß-Felda) über das Thema Memel and - Land unterm Kreuz". In anschaulicher Weife schil­derte er die ungeheure Not der Memellander, die er zum Teil aus eigener Anschauung kannte. Es durfte an diesem Tage manchem erneut aufgegangen fein, wie segensreich bisher die über 100 Jahre alte Ar­beit des Gustav - Adolf - Vereins gewesen tft unb welche Aufgaben er noch zu erfüllen hat. lieber 50 Mark gingen an Kollekte ein, außerdem wur­den zahlreiche Schriften vertrieben. Schon seit Tagen waren Hände am Werk, den Wagen der Rekruten zu schmücken. Mit fröhlichem Gesang ging es dann zur Musterung nach Alsfeld. Alte (Erinnerungen wurden bei den alten Soldaten wie­der wach, die Sehnsucht aller treuen Deutschen hat sich nun erfüllt. Nach der Heimkehr versammelten sich die Gemusterten bei einem Tänzchen in der Traube". Nur zwei Leute wurden zurückgestellt.

4 - - -.............0

Harpener....................

Hoejch EisenKöln-Neuesseo .. o gife Bergbau ............ -

Ilse Bergbau Genüsse.........

Klöcknerwerke .............

Mannesmann-Röhreu........ o

Frankfurt 0.2)1. |

Berlin

Schluß­kurs

Schlußl. Abend­börse

Schluß­kurs

Echlußt. Mittag, börse

Datum

23 7

24.7

23.7

24-7-

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

100,5

100,4

100,5

100,65

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98

98

98,25

98,8

bVi% Doung-Anleihe von 1930...

103,25

103

104

Deutsche Anl.-Ablöi.-Schuld mit Auslos.-Rechten .............

111,9

112,13

111,9

112,25

4/i% Deutsche Relchspostschatzan' Weisungen von 1934, I.......

100,75

100,75

100,65

100,65

6% efjem.8% Hess. Vollsstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

97,25

97,25

97,3

97,25

4/2% ehem. Hessische Landesbank

Darmstadt Gold R. 12........

96,4

96,4

96,4

bYi% ehem. Hess. Landes-Hypo­thekenbank Darmstadt Liaui ...

100,8

101

4Vi% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldversckrr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

93

93

128,75

129

Deutsche Komm. Sammelabl. Qltb leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

115,75

115,5

115,75

115,65

4¥i% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96,5

96,5

6y,% ehem. 4*4% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Psandbriese.......

101,75

101,9

_

6y$% ehem. 4 y2% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

101,9

101,75

101,9

701,9

04% ehem. 8% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

97

97

97

97

4*/4% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanst., Gold Komm. Obl.VI

97

97

97

Steuergutsch.Verrechnvngsk. 35-39

107,3

107,3

107,3

107,3

4% Oesterretchtsche Goldrente....

30

29

30,25

30,5

4,20% Oesterreichische Silberrente

1,75

1,65

1,65

4% Ungarische Goldrente .......

10,25

10,25

10,3

10,13

4% Ungarische Slaatsrente v. 1910

10

9,9

10,2

4y3% desgl. von 1913..........

10,13

10

10,13

10,25

1% abgest. Goldmexikaner von 99

12,25

12,13

12

11,9

1% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie l.....................

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Gchlußk. Mittag» börse

Datum

23.7

24-7

23-7-

24-7-

Mansselder Bergbau.......

.. 8

115 5

116,5

115,25

116,5

Kokswerke................

.. b

121,5

121,75

Phönix Bergbau...........

.. O

Rheinische Braunkohlen ....

12

220,5

221,5

220,75

221,5

Rheinstahl................

v'/7

113

113,5

112,9

114,13

Vereinigte Stahlwerke.....^

- 0

86,65

86,9

86,75

87

Otavi Minen .............

.. 0

18,25

18

18,4

18,4

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

130

131

130

131,25

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

129,5

130

129

130

Kaliwerke Salzdetfurth ....

IVi

197

197

197,5

198

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

155,75

236,5

156

15,5,25

156,13

Scheideanstalt.............

.. ti

236,5

Goldschmidt ..............

.. O

110,75

110

110,75

110

Rütgerswerke.............

.. 4

119,75

119

118,75

119,5

Metallgesellschaft...........

- 4

116

116,5

116

116,65

Philipp Holz mann.........

.. 0

92

93,25

93,4

93,4

Zementwerk Heidelberg ....

.. 6

120

120

-

-

Cementwerk Karlstadt.......

.. 4

135

135

-

-

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

_

113

113

Mu (Allgemeine Kunstseide)

.. O

63

63,5

63

63,13

Bemberg.................

.. O

115,5

116,75

115,5

116,75

Zellstoff Waldhof ..........

.. O

119,5

119

119,5

119

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. O

88

88,9

88,5

88,5

Dessauer Gas.....

.. 7

136,5

135

Daimler Motoren -_______,,

.. O

94,25

94

94,25

93,75

Deutsche Linoleum ........

.. 6

159

160

169,75

160,5

Orenstein L Koppel......

.. O

89,75

89

Westdeutsche Kaufhof......

.. 0

33,9

33,5

33,75

33,4

Chade ...............

Accumulatoren-Fabrik.....

. 12

295,5

175,5

178

295,5

175,5

296

177

Eonti-Gumml........ ,

156

155,5

156

155,25

Gritzner..................

Mainkraftwerke Höchst <l®L Süddeutscher Zucker.......

.. 4 .. 1

37,5

95,5

193,5

35,9

194

193,25

36,13

194

23-Juli

' 24.Juli

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos Air

0,668

0,672

0,668

0,672

Brüssel ...

41,885

41,965

41,885

41,965

Rio de Jan

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia ....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

54,98

55,10

54,98

55,10

Danzig...

46,96

47,06

46,935

12,315

47,035

London...

12,315

12,345

12,345

Helsingfors

5,43

5,44

5,43

5,44

Paris ....

16,43

16,47

16,42

16,46

Holland ..

168,03

168,37

168,03

168,37

Italien...

20,41

20,45

20,41

20,45

.Japan....

0,725

0,727

0,724

0,726

Jugoslawie

5,684

5,696

5,684

5,696

Oslo.....

61,90

62,02

61,90

62,02

Wien.....

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon..

11,165

11,185

11,165

11,185

Stockholm.

63,49

63,61

63,49

63,61

Schweiz ..

81,17

81,33

80,92

81,08

Spanien..

34,06

34,12

34,07

34,13

Prag.....

Budapest .

Neuyork..

10,305

10,325

10,30

10,32

2,483

2,487

2,487

2,491

9,25

5,4 39,75

9,4

5,5

40,4

9,13

5,35

39,75

17,5

18

17,9

28,5

27,25

18,5

19,25

19

87,5

87,65

87,65

115,5

115,13

115

90,25

90,25

90,4

91,5

92

91,5

91,5

92

91,5

188,75

188,5

187,25

41,4

41,75

41,75

140

139,4

140

116

115,5

116

132,5

133

132,75

109,75

109,5

109,5

127

126,5

126,25

140

138

140

132,5

132,25

132

126

125,4

126,5

180,25

179,75

180

135

133,65

135

106,75

105,5

107

112,75

112,75

112,65

113,5

112,75

113,75

104

103,75

104,5

161

166

131

130,5

131

101,5

100,4

101,25

91,5

91

91,65

Berlin,24 Juli

Geld

Brief

Amerikanische Noteu..............

2,439

41,72

2,459

Belgische Noten..................

41,88

Dänische Noten .................

54,93

55,15

Englische Noten .................

12,28

12,32

Französische Noten...............

16,37

16,43

Holländische Noten...............

166,62

167,28

Italienische Noten................

18,96

19,04

Norwegische Noten ..............

61,69

61,93

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,27

63,53

Schweizer Noten.................

80,69

81,01

Spanische Noten.................

33,71

33,85

Ungarische Noteu ................

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