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Am 1. Mai trägt jeder Arbeitskamerad die OA§.-Mütze!

Aufruf

zur Gründung einer Ortsgruppe -es m in Gießen

Mark abgesetzt. Am zweiten Osterfeiertag fand in der hiesigen Kirche die Konfirmation der diesjährigen Konfirmanden statt. Pfarrer Chri­stian von Gambach, der seither die hiesige Psarr- stelle versah, nahm die Konfirmation vor. Es waren in diesem Jahre 13 Mädchen und 11 Knaben. Im Vorjahre waren es 15 Mädchen und 9 Knaben.

? Lich, 23. April. Am Geburtstag des Führers versammelten sich am Vormittag die Beamten, Angestellten und Arbeiter der Stadtver- waltung im Rathause zu einem feierlichen Appell, bei dem Bürgermeister Geil eine dem Sinn des entsprechende Ansprache hielt. Die Ortsgruppe der N^.-Volkswohlfahrt beging den Geburtstag des Führers durch eine zusätzliche Speisung hilfsbedürf- ^ger Volksgenossen im HotelZum Löwen". Am mr^5.nr<nDeran^aIte^ öie Ortsgruppe Lich der NSDAP, eine schlichte, eindrucksvolle Feier zu i urL&C%r^iiIjrers auf dem Adlerplatz, an der amtliche Gliederungen und Formationen qeschlos- len, sowie eine große Anzahl weiterer Volksqenos- ^nrhnJerCr ^adt teilnahmen. Nach musikalischen Darbietungen der Kapelle der Freiwilliaen Feuer- ifm«Hhfil^*U?bs.be5<>(5pieIrriann53u9e5 der Hitler- Wend richtete der Ortsgruppenschulungsleiter, Pg. Dr. Koeppe, an die Versammelten eine An- Ipradje, in der er das Leben des Führers von seiner frühesten Jugend auf schilderte, den Kampf und Siea noch einmal allen ins Gedächtnis rief und in ausführlicher Weise die großen Verdienste des Führers um Volk und Vaterland ins rechte Licht stellte. Mit einem feierlichen Gelöbnis und Schwur der Treue zum Führer, mit der Huldigung zu Füh­rer, Volk und Vaterland und dem gemeinsamen Ge- M der Nationalhymnen fand die Feierstunde ihren Abschluß. 7

o Langsdorf, 24. April. Gestern beging der Landwirt Heinrich Schmidt VIII. mit seiner Ehe- ifau geb. Jung, das Fest der goldenen Hochzeit. Sie mußten durch viel Leid hindurch: bei einer Dlphterieseuche im Jahre 1893 verloren ße in 15 Tagen drei Kinder im Alter von fünf V'2 fahren. Dem Vaterland mußten sie

im Weltkrieg einen Sohn opfern: er kam im Fe­bruar 1920 aus französischer Gefangenschaft zurück, trug den Todeskeim in sich und starb nach wenigen Lagern Heute sind die beiden Jubilare bei frischer Lustigkeit, angesehen und beliebt. Der gesamte Kir- chenoarftand, dem der Jubilar seit 27 Jahren an- gehört erschien zu dem Ehejubiläum seines Seniors und überreichte ein Andenken. Es ist auffallend eine wie große Zahl von alten Leuten unsere Gemeinde umfaßt, ein Zeichen für die gesun­den sozialen Verhältnisse. Im 7 0. Lebensjahr und darüber stehen 84 Personen, d. h. 1 0 v H d e r g e s a m t e n B e v ö l k e r u n g. Dar­über befindet sich eine Person über 90 Jahre, 14 Personen über 80 Jahre. Einer unserer Aeltesten vollendet in dieser Woche fein 8 3. Lebensjahr- Landwirt Jakob B a u s ch II. Er gehört einer unserer ältesten Sippen an, die seit fast 400 Jahren unter uns ansässig ist. Herr Bausch ist eine charakteristische Gestalt in unserem Dorfleben, ein alter hessischer Grenadier. 1 '

cf Hungen, 24. April. Leider hat es den An­schein, als ob hier ein schöner alter Brauch eingehen sollte, nämlich das C i e r w e r f e n an den Osterfeiertagen im Grassee, dem der Standesherrschaft Solms-Braunfels gehörigen Wresengrunde unmittelbar an der Unterstadt. Wäh­rend in früheren Jahrzehnten sich hier die Jugend an den Ostertagen fröhlich beim Eierwerfen und bei sonstigen Spielen mit den Osterhaseneiern tummelte, dem auch die Erwachsenen, besonders die Eltern mit Interesse zusahen, ist dieser hübsche alte Brauch im Laufe der letzten Jahre immer mehr zurück­gegangen, und nur wenige sind es, die daran noch festhalten. Hoffentlich kommt es nicht so weit, daß der Brauch in absehbarer Zeit der Geschichte-an- gehort.

< H u n g e n, 24. April. Wer kennt es nicht, das alte Schloß zu Hungen mit dem Storch- nejt auf dem hohen Schloßturm, das feit vielen Jahrzehnten immer wieder Freund Adebar bezog, dis er vor zwei Jahren, anscheinend verärgert durch ein im Schlosse abgebranntes Feuerwerk, davonzoq unö auch im darauffolgenden Jahre sich nicht wieder häuslich niederließ. Fast schien der gleiche Fall auch in diesem Jahre wieder eintreten zu wollen; man hatte schon wegen der vorgerückten Zeit die Hoff­nung aufgegeben, und mancher bangte schon um oie Zukunft und die Bevölkerungsvermehrung un­serer Stadt, als sich anfangs voriger Woche Herr Langbein einfand und ihm Ende der Woche auch die Gemahlin folgte. Beide sind jetzt eifrig mit der Instandsetzung ihrer luftigen Wohnung beschäftigt, zu der so mancher kleine Knirps feine Wunsche wegen eines Brüderchens oder Schwester- chens hinaufsendet.

Kreis Schotten.

* Schotten, .23. April. Der Geburtstag des Führers wurde auch in unserer Stadt festlich begangen. An allen öffentlichen und privaten Gebäuden flatterten die Fahnen. Abends fand in der dicht besetzten Turnhalle eine stimmungsvolle tfeier statt. Nach einleitenden Musikstücken der SA.- Kapelle begrüßte Ortsgruppenleiter Z e s ch k y die Erschienenen. Sturmführer Grünewald sprach namens der SA., Kreisleiter Kromm hielt die Festansprache mit einemSieg-Heil!" auf den Führer. Gemeinsame Lieder und ein Lichtbildervor­trag über das Leben des Führers verschönten die Feier. Am Geburtstag des Führers wurden hier in den verschiedenen Gasthäusern der Stadt 350 bedürftige Volksgenossen gespeist. Im Gottesdienst am ersten Feiertag gedachte Dekan Widmann in Predigt und Gebet unseres großen Führers unter Zugrundelegung des Textwortes:Der Herr hat Großes an uns getan, des sind wir fröhlich".

)( Ruppertsburg, 24. April. Eine schöne, schlichte Geburtstagsfeier für den Führer veranstaltete unsere Ortsgruppe am Samstagabend im Gemeindesaal, der voll besetzt war. Chöre des Männergesangvereins und passende Gedichte, von Jungmädeln vorgetragen, trugen zur Verschönerung bei. Bürgermeister und Ortsgruppenleiter Lind begrüßte mit warmen Worten die Anwesenden. Pg. Lehrer E u ck e n schilderte in längerer, begeisternder Rede das Leben und aufopfernde Wirken des Füh­rers. Für das Winterhilfswerk gingen in unserer kleinen Ortsgruppe im vergangenen Winter insgesamt ein: An Geld 935,99 RM., an Naturalien 224 Zentner Kartoffeln, 47 Zentner Getreide, 84 Laib Brot, 112 Pfund Wurst und Speck, 3 Feldhasen, 1 Fasan, 670 Stück Eier. Unter-

Alsfeld, 24. April. Wie die dandesamts- regifter der Stadt Alsfeld ausweifen, hat die im Jahre 1933 wahrgenommene Zunahme der Bevölkerung auch im Jahre 1934 sich fort­gesetzt. Das Geburtsregister 19-34 schließt mit 144 (Eintragungen ab, eine Ziffer, die seit dem Bestehen des Standesamtes in Alsfeld noch nicht erreicht worden ist. Die Eheschließungen, die im Kriegs- jahr 1918 auf 14 gesunken waren, haben ebenfalls eine starke Zunahme erfahren. Während im Jahre 1932 die Zahl der Eheschließungen 27 betrug, ist sie im Jahre 1934 auf über das Doppelte, auf 55, gestiegen. Die Sterblichkeit ist gegenüber früheren Jahren zurückgegangen. Die Zahl der Sterbefälle betrug im Jahre 1934 - 68. Nach der Einwohner­meldekartei beträgt die Gesamtzahl der Einwohner der Stadt Alsfeld zur Zeit rund 6000, einschließ­lich der Angehörigen der Arbeitsdienstabteilung 4/223 mit 217 Mann. Durch den Umstand, daß in der letzten Zeit in Alsfeld verschiedene Behörden errichtet wurden, darunter ein größeres Feldbe­reinigungsamt und eine Kulturbauamtnebenstelle für die demnächst in zahlreichen Gemeinden des Kreises in Angriff zu nehmenden Feldbereinigungen, hat die Bevölkerungsziffer ebenfalls eine erhebliche Zunahme erfahren. Im Laufe des Jahres ist damit zu rechnen, daß auch eine Bauabteilung der Reichs­autobahn in Alsfeld zur Errichtung kommt, nach­dem die Reichsautobahn in unmittelbarer Nähe der Stadt vorbeiführen und Alsfeld einen Zubrin- erhalten wird, wodurch eine weitere Belebung wirtschaftlichen Interessen der Stadt zu erwar- steht.

Die Veranstaltung verspricht einen guten Erfolg und einen gemütlichen Abend.

* Rödgen, 25. April. Gestern mittag ereignete ft* hier em schwerer UnalürfsfalL Das zehnjährige Söhnchen des Landwirts Wilhelm Klos V. stürzte in der Scheune seines Groß­vaters so unglücklich in die Tenne, daß es in bewußtlosem Zustande von der Gießener Freiwilli­gen Sanitätskolonne in die Klinik nach Gießen ge­bracht werden mußte. Sein Zustand ist ernst.

OO Staufenberg, 24. April. Nach der Fertigstellung der Kanalisierung der Mittel­gasse und des Kirchberger Weges sollen jetzt die Schulen renoviert und die Höfe neu einge- friedigt werden. Ferner ist als weitere Arbeits- befchaffungsmaßnahme beabsichtigt, auf den Wind- bruchstellen im Walde Kulturarbeiten ausführen zu lassen. Vorgesehen ist außerdem, eine neue.Verbindungsstraße zwischen der Weithofstraße und der Hachborner Straße auszubauen.

(D Daubringen, 23. April. Am Samstag­abend fand hier im Saals des Kameraden Schäfer ein Ortsgruppenappell der Ortsgruppe DaubringendesNSDFB. (Stahlhelm) statt. In ausgezeichneter Disziplin waren fast alle ftameraben zur Stelle. Der Befehlsausgabe des Ortsgruppenführers, Kamerad Opper (Daubrin­gen), folgte, ein Vortrag überW e h r h o h e i t" vom Kam. Augst (Allendorf a. d. Lda.). Aus­gehend von der Bildung der Söldnerheere über die allgemeine Wehrpflicht zeigte der Vortragende die ganze Entwicklung bis zu dem Berufsheer unseres heutigen Reichsheeres. Die allgemeine Wehrpflicht fei das einzig Gegebene, um Volk und Heimat vor der vollkommenen Zerstörung zu bewahren. Die früheren Söldnerheere, die sich aus allen möglichen Elementen zusammenjetzten und denen der hohe, heilige Begriff der Heimatliebe fremd sein mußte, hatten kein sonderliches Interesse, Volk und Vater­land zu schützen. Diese Söldner stellten sich dem­jenigen zur Verfügung, der ihnen den höheren Sold und größere Beutefreiheit zusagte. So mußte es, wie im Dreißigjährigen Kriege, zum fast vollstän­digen Ruin kommen. Der Gedanke Preußens, die allgemeine Wehrpflicht einzuführen, der 1814 seine Verwirklichung gesunden hatte, hat in einhundert wahren bis zum Jahre 1914 und in dem darauf­folgenden Weltkrieg seine vollkommene Bestätigung der Richtigkeit erhalten. Ein weiterer Beweis, daß für die Verteidigung von Volk und Heimat nur die allgemeine Wehrpflicht als wirksamstes Mittel an­zusehen ist, sei-das im Versailler Diktat enthaltene Verbot für Deutschland, die allgemeine Wehrpflicht zu behalten. Es wäre ohne den feit vielen Jahr­zehnten im deutschen Volke verwurzelten Wehr­pflichtgedanken nie gelungen, einen solch zähen Kampf gegen eine derartige Uebermacht wie im Weltkrieg zu führen. Nun habe sich der Frontsoldat Adolf Hitler angesichts des Vertragsbruchs der anderen Mächte entschlossen, für das deutsche Volk zur Erhaltung von Volk und Vaterland die allgemeine Wehrpflicht wieder einzu- fuhren, und dafür gebühre ihm unser aller größter Dank. Anschließend an den mit größtem Interesse verfolgten Vortrag wurde die mit dem Trauerflor behängte Stahlhelmfahne eingebracht und zum Zeichen der Freude über die von dem Führer Adolf Hitler uns wiedergegebene Wehrpflicht das Trauerzeichen entfernt. Unter kräftigen Front-Heil auf den Führer erfolgte der Abmarsch der Fahne. Den Abschluß des Appells bildete ein recht front- kameradschaftliches Beisammensein.

Y Watzenborn - Steinberg, 24. April. 21m Ostermontag wurden in der hiesigen Kirche 45 Kinder (23 Knaben und 22 Mädchen) von Pfar­rer Steiner (Hausen) eingesegnet.

> Holzheim, 24. April. Die Landwirt­schaftliche Kredit-Bezugs- und Ab­satz g e n o s s e n s ch a s t Holzheim hielt ihre diesjährige Generalversammlung im Rathaus ab. Die Versammlung wurde von dem Aufsichtsrats- mitglied, Landwirt Wilhelm Peter Jung, eröff­net. Er ernannte zum Schriftführer den Rechner Heinrich Buß, zu Stimmzählern Heinrich Sann und Karl Kuhl III. Erschienen waren ca. 70 Ge­nossen. Der Rechner erstattete den Geschäftsbericht und verlas die Bilanz. Die Bilanz wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt. Der Rein­gewinn aus dem Rechnungsjahr 1934 betrug 1914,57 Mark. Dieser wurde wie folgt verteilt: Auf jeden Geschäftsanteil werden 4 Mark Dividende vergütet, der Rest wird dem Reservefonds zugeschrieben. Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde einstimmig Entlastung erteilt. Die beiden Aufsichtsratsmitglieder Balthasar Wilhelm Klotz und Heinrich Ze I. wurden einstimmig wiedergewählt. Neu gewählt wurde der Landwirt Wilhelm Jäger III. in den Aufsichtsrat. Das neue Einheitsstatut für die Ge­nossenschaften im Deutschen Reich wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Die Mit­gliederzahl der Genossenschaft hat sich im Rech­nungsjahr 1934 auf 186 erhöht. Die Gesamtsumme der Aktiva beträgt 363 527,02 Mark. Auch die Spar­einlagen wiesen eine erhebliche Erhöhung auf. An Waren wurden für rund 35 000 Mark bezogen. An Getreide und Kartoffeln wurden für rund 40 000

Der Reichsbund der Körperbehinderten ist die Fach­organisation der sog. Zivilbeschädigten, vereinigt also Körperbehinderte im Sinne der Krüppelfürforge- gesetzgebung.

Das Hauptamt für Volkswohlfahrt bei der Reichs- leitung der NSDAP, hat den RBK. als allein zu­ständige Organisation für alle Körperbehinderten, soweit sie keine Kriegs- oder Arbeitsopfer sind, be­stimmt und den Bund beaufragt, die zu ihm ge­hörenden Volksgenossen zu vereinigen. Es gilt, auch deren Kräfte nutzbringend in die Aufbauarbeit des neuen Staates einzuschalten und auch diesen Kreis der Volksgenossen in die deutsche Volksgemeinschaft einzubauen.

In Zusammenarbeit mit dem Rassenpolitischen Amt der NSDAP, wird klar herausgestellt, daß Körperbehinderte nicht minderwertige, sondern vom

Oie Bad-Nauheimer Polizei drückt ein Auge zu

LPD. Bad-Nauheim, 24. April. Entgegen der weitverbreiteten Ansicht, Bad-Nauheim sei als Kurort dem Kraftfahrzeugoerkehr gegenüber feindlich eingestellt, liefert jetzt die Bad- Nauheimer Polizei den Beweis des Gegenteils. Wenn nämlich Kraftwagen an falscher Stelle parken oder sonst mit der Verkehrsordnung in Konflikt geraten, zückt der Schutzmann nicht gleich den Blei­stift, sondern klebt ein kleines, kunstvoll gemaltes Zettelchen an die Windschutzscheibe, auf dem folgen­des Berschen zu lesen ist:Du parkst hier falsch, verschwind im Nu, wir drücken dann ein Auge zu! Polizeiamt Bad-Nauheim."

Landkreis Gießen.

* Klein-Linden, 25. April. Am kommenden Samstag, 27. April, findet in Klein-Linden im SaalZur deutschen Eiche" ein geselliger Abend der NS.-GemeinschaftKraft durch Freuhe", Ortsgruppe Klein-Linden, statt. Paul Nieren vom StaLttheater Gießen hat die Ansage. Schon das allein gewährleistet einen Abend voll Frohsinn und Humor. Der Zauberer Ori­zaba, der mit so großem Erfolg im Gießener Stadttheater bei dem Harry-Cobler-Abend mit­wirkte, wird erscheinen und alles in Erstaunen setzen. Herr Geiger wird einige Stücke ernsteren und heiteren Inhaltes vortragen. Mit drei Tänzen wird Fräulein Plank alle Volksgenossen erfreuen.

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** Zum Permessungsrat ernannt wurde der Amtsvorstand des VermessSngsamtes Gießen - Land, Oberlandmesser Ludwig Link- mann zu Gießen.

** Kreisamtspersonalie. Dem Kreis- verwaltungs-Oberinspektor Georg Ewald beim Kreisamt Gießen wurde die Amtsbezeichnung Kreisverwaltungs-Amtmann" verliehen.

** Schulpersonalien. Überträgen wur­den: dem Lehrer Dr. Heinrich BuUmann zu Großen-Linden (Kreis Gießen)* eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Usenborn (Kreis Büdingen), dem Lehrer Wilhelm Geiß zu Usenborn eine Lehrer­stelle an der Volksschule zu Hörgenau (Kreis Lauter­bach), dem Lehrer Karl Obermann zu Hörgenau eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Großen- Linden, dem Lehrer Euaen Jung zu Vilbel eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Dortelweil (Kreis Friedberg), dem Berufsschullehrer Friedrich H u f an der Berufsschule zu Gießen, zur Zeit kommissa­risch an der Aufbauschule zu Friedberg, eine Leh- rerfteüe an der Volksschule zu Gießen, dem Lehrer Adam Bell zu Groß-Eichen (Kreis Schotten) eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Ober-Mockstadt (Kreis Büdingen), der Lehrerin Luise Kratz zu Klein-Karben (Kreis Friedberg) eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Steinfurth (Kreis Friedberg). Ernannt wurde der Schulamtsanwärter Konrad Blum aus Maar (Kreis Lauterbach) zum Lehrer an der Volksschule zu Burkhards (Kreis Schotten).

** Stadttheater - Abonnement. Die Bürgermeisterei fordert in einer Bekanntmachung in unserem heutigen Anzeigenteil zur Einlösung des 8. Abschnitts des Stadttheater-Abonnements auf. Interessenten seien auf die Bekanntmachung besonders hingewiefen.

.. ** Gin Aprilgewitter eröffnete gestern über unserer Stadt und der Umgegend die Reihe der Gewitter dieses Jahres. Die elektrischen Ent­ladungen waren jedoch nicht stark, lediglich gegen 19.30 Uhr gab es einmal einen kräftigen Donner- fchlag, bis jetzt ist aber von irgendwelchen Schäden nichts bekannt geworden. Der Regen war zum Glück auch nicht allzu heftig, sondern nahm bald die Form eines Landregens an, der nur zeitweise im Verlaufe der Nacht etwas stärker wurde, im ganzen aber den Charakter eines Landregens beibehielt und für das Wachstum in Garten und Feld sehr förder­lich gewesen sein dürfte.

** Baulandumlegung am A u l w e g. Nach endgültiger Fertigstellung des Bebauungs­planes für das Gebiet Wilhelmftraße, Aulweg und Leihgefterner Weg fand im Laufe des vergangenen Winters hier eine Baulandumlegung statt. Hierbei wurde ein neuer StraßenzugGünthersgra- b e n" ausgefchieden und zur Bebauung freigegeben. Die neue Straße beginnt an der Wilhelmftraße, nächst der Ebelstraße, und endigt am Aulweg, dem Ansteigen des Baugeländes folgend. Am Aulweg entlang wurden bereits im vergangenen Herbst einige Einfamilienhäuser errichtet, während jetzt weitere Neubauten im Zuge der neuen Straße in Ausführung begriffen sind und der Ausbau der neuen Straße selbst alsbald erfolgen soll.

** UnfaH im Bergwerk. Der im Gießener Bergwerk tätige Georg Häuser von Watzen­born-Steinberg erlitt gestern bei seiner Arbeit Fine schwere Handoerletzung und mußte von der Frei­willigen Sanitätskolonne in die Klinik gebracht werden.

** Das 1. Nassauische Infanterie- Regiment Nr. 8 7 mit Kriegsformationen (Reserve 87, Landwehr 87, Infanterie-Regimenter 186, 223, 253, 349, 365, 468) begeht am 4. und 5. Mai in der alten Garnison Mainz seine 125jährige Gründungs-Feier mit einem großen Wiedersehen der alten treuen Waffengefährten. Anmeldungen und Quartierbestellungen (Hotel-, Privat-, Massenquartiere) sind an Kamerad Jakob Weil, Goethestraße 3, zu richten. Der Beitrag von 1,50 RM. ist einzuzahlen auf das Postscheck­konto Frankfurt a. M. Nr. 999, der Mainzer Volks- bank für das Konto I. R. 87, Wiederfehensfeier.

Saß die. Voraussetzungen der Bewerbung erfüllt sind.

Lieber die Zuerkennung der Preise entscheidet die Pflegschaft auf Grund von Gutachten der Fakul­täten. Die Urteile werden bei der Jahresfeier der Universität im Jahre 1936 verkündet. Die einge­reichten Arbeiten bleiben Eigentum der Verfasser.

Die Preise betragen: für die Gruppe I je 300 Mark (evtl, zu erhöhen bis 400 Mark), für die Gruppe II je 600 Mark (evtl, zu erhöhen bis 1000 Mark).

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 25. April. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,50 bis 1,55 Mark, Landbutter 1,42, Matte 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier (inländische) 9, Wirsing (gelb), das Pfund 15 bis 20, Weißkraut 12 bis 15, Rotkraut 28 bis 35, Gelbe Rüden 10 bis 12, Rote Rüden 8 dis 10, Spinat 15 bis 20, Unterkohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 10 bis 15, Feldsalat 90 Pf. bis 1 Mark, Tomaten 40 bis 50, Meerrettich 50 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 35, Rhabarber 25 bis 30, Kartoffeln 4 Pf., der Zentner 3,40 bis 3,50 Mark, Aepfel, das Pfund 35 bis 40 Pf., Honig 40 bis 45, Suppenhühner 75, Blumenkohl, das Stück 35 bis 55, Salat 25 bis 30, Salatgurken 50 bis 60, Lauch 5 bis 10, Rettich, Bündel 20 bis 45, Radies­chen 15 Pf.

Vornotizen.

Tageskalender für Donnerstag: NS.-GemeinfchaftKraft durch Freude", Kreis Gießen: 20 Uhr Vortrag von Prof. Haenchen: Der Glaube der Ahnen in unserer Zeit". Stadt­theater: (Deutsche Bühne): 20 bis 22,30 UhrDie armseligen Besenbinder". Lichtspielhaus (Bahn­hofstraße):Barcarole". Astoria-Lichtspiele (Seltersweg):Die Schlacht am blauen Berge". Stadt-Kaffee, Gießen: 16 und 20,30 Uhr Moden­schau. Oberhessischer Kunstverein, Turmhaus am Brandplatz: 16 bis 17 Uhr II. Ausstellung aus Gießener Privatbesitz.

Stadttheater Gießen. Heute, 20 Uhr, geschlossene Vorstellung für die NS.-Kulturgemeinde Rum Deutsche Bühne, Wiederholung der Märchen­dichtungDie armseligen Besenbinder" von Karl Hauptmann; Spielleitung hat Anton Neuhaus.

Laubacher Ausschuß-Gesellschaft.

Laubach, 24. April. Die Laubacher Ausschuß-Gesellschaft hielt am dritten Osterfeiertag, alter Tradition gemäß, imSchützen­hof" ihre Hauptversammlung ab. Der letzt- jährige Hauptmann Peter Hch. Hertel gab nach seinen Begrüßungsworten einen Rückblick auf das vergangene Ausschußes!, welches unter Beteiligung der gesamten Laubacher Einwohnerschaft und der Umgebung einen schönen Verlauf genommen hat. Die Dorgetragene Rechnung ergab einen Ueberfchuß von 138 Mark. Der Jahresbeitrag wurde wie seit­her auf 75 Pfennig pro Mitglied belassen. Da die 7. Sektion nur noch aus zwei Altveteranen von 1870 besteht, wurde beschlossen, alle ehemaligen Hauptmänner in diese Sektion einzureihen, die von dem letztjährigen Hauptmann geführt wird. Außer­dem sollen in Zukunft alle Hauptleute durch Ver­leihung einer Erinnerungsmünze geehrt werden. Zum diesjährigen Hauptmann wurde der- Bahn­beamte Wilhelm Högel gewählt. Hauptführer wurden: 1. Wilhelm Leidner; 2. Karl Jockel- 3. Otto Högy; 4. Wilhelm Desch; 5. Georg Tröller jun.; 6. Georg Franz, 7. Heinrich Hertel (Ehrensektion); 8. Karl Becker; 9. Otto Bourree; 10. August Braun; 11. Heinrich Stengel II.; 12. Christian Röder; 13. Her­mann Kröck. Anschließend zogen die Mitglieder der Ausschuß-Gesellschaft unter Dorantritt der Kapelle des Laubacher Musikvereins zunächst vor das Haus des alten Hauptmanns, dem Adjutant Von-Ei ff für feine aufopfernden Bemühungen um das gute Gelingen des vergangenen Ausschuß- festes dankte. An die Ansprache des letztjährigen Hauptmanns schloß sich ein Hoch auf die Ausschuß- Gesellschaft und die Stadt Laubach an. Auch der neue Hauptmann dankte den Ausschußmitgliedern für das ihm durch feine Wahl geschenkte Vertrauen, worauf sich der Zeug auf dem Marktplatz auflöste. Eine erfreuliche Bevölkerungsstatistik.

Schicksal betroffene, aber trotzdem wertvolle Volks­genossen sind.

Die Aufgabe der örtlichen Dienststellen des Bun­des ist es, allerengfte Zusammenarbeit mit den Parteidienst- und Behördenstellen herbeizuführen um nach besten Kräften die sozialen und wirtschaft­lichen Belange des einzelnen Körperbehinderten zu vertreten.

Um auch in Gießen eine Ortsgruppe des Reichs­bundes der Körperbehinderten ins Leben zu rufen, werden alle körperlich behinderten Volksgenossen oder Eltern und Angehörige von körperbehinderten Kindern aufgefordert, ihre Anschrift umgehend dem unterzeichneten Mitarbeiter des Bundes bekannt­zugeben.

Ernst Erle, Klein-Linden (Kreis Gießen), Frankfurter Straße 25.

8U Traten, Gulasch, Schweinekotelett, Äratklopsen, V_slllV yuiv XJVpv falschem Hasen, Frikadellen, Leber, Nieren usw.

Einen Würfel Maggi's Äratensoße fein zerdrücken,/4 Liter Wasser dazugeben, auf nicht zu großer Flamme unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und dann noch 3 Minuten bei kleinem Feuer ziehen lassen. Oie nun fertige Soße zu.dem beim traten des Fleisches erhaltenen Äratensah geben, gut damit verrühren un- kurz aufkochen lasten.

Weitere Rezepte kostenlos von der AMGGI-GesetfsAofl, Berlin W 35

fine große fiilfe für jede Küche

MAGGI5 Bratensoße die kochfertige Soße in haltbarer Sorm-