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Ehaos aus den sowjetrussischen Wasserstraßen

Mehrere Neederei-Oirektoren verhaftet und amtsenthoben.

ie Prä-

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an den Genfer sei der sach-

weigerte ihm Sowjetrußland die Aus­reiseerlaubnis. Während der letzten 2 Jahre hatte sich Dr. Kapitza in Cambridge mit der Mög­lichkeit einer neuen und einfachen Art der Ver­flüssigung von Helium beschäftigt und in wissenschaftlichen Kreisen hieß es, daß wertvolle Er­gebnisse unmittelbar bevorständen. Die Londoner Sowjetbotschaft erklärte, daß infolge der außer­ordentlichen Entwicklung der Nationalwirtschaft der USRR. die Zahl der verfügbaren Wissenschaftler nicht ausreiche und unter diesen Umständen die Sowjetregierung es für notwendig befunden habe, die Dienste von Sowjetgelehrten, die bisher im Auslande arbeiteten, für wissenschaftliche Tätigkeit innerhalb Sow°

voll das Ende der Woche abwarten, denn niemand wage an die Folgen zu denken, die der Nichtab­schluß einesfür den europäischen Frieden so wich­tigen Paktes" haben könnte.

Polen und die Ostpakt-Projekte.

letrußlands in Anspruch zu nehmen. Dr. Kapitza sei zum Direktor eines neuen Instituts für physikalische Forschun­gen innerhalb der Sowjetakademie für Wissen­schaften ernannt worden. Er befinde sich in einer angenehmen Stellung und beziehe ein gutes Gehalt.

geant" hervor, in dem es heißt, das fr sowjetrussische Abkommen werde n u r d a n

London, 25. April. (DNB.) DieTimes" kommt heute auf die Note der Memeler Signatar­mächte an die litauische Regierung zurück. Eine Ver­öffentlichung des Wortlautes der Note fei gegen­wärtig nicht beabsichtigt. Die Einigung zwischen der englischen, französischen und italieni­schen Regierung über den Schritt in Kowno, der von der litauischen Regierung die Bildung eines Direktoriums für das Memel­gebiet nach den Bestimmungen des Memel st atuts fordere und ein gesetzmäßi­ges Zufammenireten des Landtages verlange, sei in Stresa erfolgt.

Auch die französische Presse beschäftigt sich mit dem Protestschritt der Signatarmächte des Memelabkommens in Kowno und kommt ziemlich übereinstimmend zu der Auffassung feiner Wir­kungslosigkeit. DasOeuvre" ist sich darüber klar, daß sich Deutschland mit -einer bloßen Geste nicht zufrieden geben kann und daß

wollte, oer»

Englands öffentliche Meinung lehnt ein Bündnis gegen Deutschland ab Ein konservativer Abgeordneter gibt der Verstimmung der britischen Oeffentlichkeit über Englands Politik in Genf und Gtresa Ausdruck.

für Paris haben, wenn Polen mit ihm einverstanden sei. Bisher, so meintGazeta Polska", habe man Polen gewöhnlich auseinander­gesetzt, daß man es aus Sorge um die polnischen Belange zur Teilnahme Ostpaktplänen eingeladen habe. Nach den Erklärungen des polnischen Außenministers Ton der französischen Presse sehr viel l i ch e r.

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Aus diesen juristischen Spitzfindigkeiten, die den­noch ernste Ruckwirkunaen haben könnten, könne man, meintOeuvre", den unangenehmen Schluß ziehen, daß der französisch-sowjetrussische Vertrag nur im juristischen Teil abgeschlossen werden würde. Auf jeden Fall werde die Prä­sent i v w i r ku n g gegenüber Deutsch- land dadurch stark beeinträchtigt. Trotz­dem sei Pessimismus hinsichtlich der Moskauer Ent­scheidung nicht am Matze. Man dürfe vertrauens-

oerfeht werden könnten. Dritten gegenüber früher eingegangenen Verpflichtun­gen zuwider zu handeln. Damit habe man sagen wollen, daß das Veto eines einzigen der beiden Locarnogaranten (England und Italien) genügen würde, um den gegenseitigen französisch-sowjetrussischen Beistand hinfällig zu machen.

In § 2, um den der Streit entbrannt sei, habe man festgelegt, daß Paris und Moskau, um bei einem flagranten Angriff oorgehen zu können, den Zusammentritt des Völkerbundsra­tes abwarten müssen. Diese französische For­mulierung hätte Sowjetrußland jedoch nicht an­genommen. Der abgeänderte Entwurf des Aus- führungsprotokolls sehe vor, daßbeide Parteien, um oorgehen zu können, den Dölkerbundsrat be­fassen würden". Dies bedeute keineswegs das­selbe. Denn damit sei nicht gesagt, daß die sofortige Aktion vom Zusammentritt des Völkerbundsrates abhängig bleibe.

Zwischen 6frefa und Rom.

Don unserem römischen E.-Korrespondenten.

Rom, Ende April.

In Stresa ist alles so gekommen, wie wir es vorhergesagt haben. Ein Hellseher brauchte man dazu nicht zu sein es genügt, die italienische Politik zu kennen und zu wissen, daß sie seit dem Dreikönigstag mitder französischen gleich- geschaltet ist. Mit der Entente cordiale zwi­lchen den lateinischen Schwestern muß bis auf wei­teres als einer unverrückbaren Tatsache gerechnet werden, die sich nicht nur im europäischen Konzert, sondern auch in der nun in den Vordergrund drän­genden afrikanischen Frage, mit der wiederum die Mandatsfragen und das Schicksal des Völkerbunds verquickt sind, geltend machen wird. Die Verdich­tung der römisch-gallischen Freundschaft zu einem lateinischen Block war das Hauptergebnis von Stresa.

Moskau, 25. April. (DNB.) Als Gegenstück zu den Mißständen auf den Sowjetbahnen hat sich gleich nach Eröffnung der Schiffahrt auf den sow- jetrufsischen Wasserstraßen und den Binnenseen eine Reihe großer Unglücksfälle ereignet. Unfälle be­sonders ernster Art sind zu verzeichnen auf dem Dnjepr-Düna-Schiffahrtsweg, auf der Oberwolga und im Kaspischen Meer. Im Zusammenhang damit hat der Volkskommissar für die Binnenschiffahrt, Pachomow, einen strengen Befehl erlassen, in dem u. a. als Haupturfache für die meisten Unfälle eine grobe Verletzung der elb st verständlich st en Schiffahrtsre­geln verzeichnet ist. Der Volkskommissar hat auch nicht vor sofortigen Maßregelungen der Schuldigen zurückgefchreckt. So wurden der Direktor der Düna-Dnjepr-Reederei und der Leiter des technischen Betriebes der gleichen Reederei ihrer Aemter enthoben und strasver- etzt. Ferner wurde der stellvertretende Direktor )er Moskwa-Oka-Reederei wegen dienst­licher Verfehlungen verhaftet. Schließlich wur­den mehreren verantwortlichen Leitern der Reederei höhe Geldstrafen auferlegt. Volkskommissar Pacho­mow hat sämtliche Direktoren der sowjetrussischen Schiffahrtslinien verpflichtet, künftig die Untersu­chung der Schiffahrtskatastrophen persönlich zu ühren.

Der beschlagnahmte Eowjet-profeffor.

man habe trotzdem weithin das Empfinden, daß Deutschland von den früheren Alliierten nicht fair behandelt worden fei. Sie sähen auch im Völkerbund und seiner Satzung mehr ein biegsames Werkzeug des Angrif­fes als des Friedens.

Die Beschlüsse von Stresa würden die öffent­liche Meinung Englands nicht zufrieden- stellen. Sie fei vielmehr überzeugt von der Notwendigkeit einer Vertragsrevi- fion und habe keine Furcht vor den deut­schen Forderungen. Auch sei sie nicht ge­neigt, irgendeiner gemeinsamen Aktion wirtschaft­licher oder militärischer Art gegen Deutschland ihre Zustimmung zu geben. Soweit Großbritannien in Stresa Partei ergriffen habe, habe es nicht gut gehandelt. Das Schelten und Drohen von Genf sei zwecklos und gefahr- lich. Die frommen Wehklagen des Premiermini­sters könnten nur Schaden anrichten. Zwi­schen Frankreich, England und Italien gebe es keine Gesinnungsgemeinschafl, da die öffentliche Meinung Englands den Gedanken eines Vündnisses zwischen England, Sowselrußland, Frankreich und Italien, das sich gegen Deutsch­land richte, oder den von ihr für Unrecht gehal­tenen Status quo befürworte, nicht z u st i m m e.

EmeKompromißsormel für den Veistandspakt Paris-Moskau.

Paris, 25. April. (DNB.) In politischen Krei­sen erwartet man für den heutigen Donnerstag die Entscheidung der Sowjetregierung über den fran­zösisch-sowjetrussischen Abkommens-Entwurf der, wieOeuvre" versichert, in den unter der Hand während der Ostertage geführten Verhandlungen die Form eines französischen Kompro­mißvorschlages angenommen habe. Der eigentliche Abkommensentwurf sieht unter anderem vor, daß beide Parteien im Falle eines fla­granten Angriffs sofort unter gleich- zeitiger Anrufung des Völkerbunds­rates Abwehrmaßnahmen ergreifen.

Aus Sorge vor Verwicklungen mit den Locarno­oder sonstigen Bestimmungen hätten die französi­schen juristischen Sachverständigen dem Abkommens­entwurf ein Ausführungsprotokoll bei­gefügt. Im § 1 dieses Protokolls werde im wesent­lichen bestimmt, daß die Vertragsparteien auf Grund des Abkommens niemals in die Lage ,

London, 25. April. (DNB. Funkspruch.) Ein eigenartiges Schicksal ist, wie dieTimes berichtet, dem Professor der Universität Cambridge, Dr. Peter Kapitza, widerfahren. Dr. Kapitza, einem be­kannten Forscher auf dem Gebiet der magnetischen Kraftfelder, waren vor mehreren Jahren von der Royal Society 15 000 Pfund Sterling zur Ver­fügung gestellt worden, um in Cambridge ein neues Laboratorium einzurichten. Während der Universi­tätsferien stattete er als Konferenzteilnehmer Sow­jetrußland einen Besuch ab. Als er jetzt wie­der nach Cambridge zurückkehren weigerte ihm Sowjetrußl

Zweitens: die deutsche Wehrpflicht wurde nolens volens genehmigt und die französische Verwaltungsfiliale in Genf beauftragt, die Geneh- migung in einen der gallischen Eitelkeit entsprechen­den Protest einzuwickeln.

Drittens kam es, wie es kommen mußte: Oester- reich erhält die Erlaubnis, a u f z u r ü st e n , un­ter der Bedingung, daß es seine Waffen nur gegen feine deutsche Mutter richtet. Ungarn hingegen darf keine Wehrhoheit beanspruchen, weil die Kleine Entente so etwas nicht gerne sieht.

Mit diesem berauschenden Triumph des Rechts und der Gerechtigkeit im Koffer, ging man schließ- lich auseinander, nicht ohne vorher natürlich das i ®r9e^n*5 aller Konferenzen kundzugeben: eine neue die Forderungen auf eine wirkliche Bereinigung OL^en^. Diesmal m Rom.

der Angelegenheit des Memelländischen Landtags ina"n be Kreuzwort-

Kowno taube Ohren finden wird. 2Ius ben harüher nnShoi Schlußberichtes hmgeben und weiteren Ausführungen des Blattes geht deutlich wohl mit der Feststel-

hervor, daß man es in Frankreich nur bei einem eMeitK 9fnfhphHnn "sn* ?-ei ^chte jeder Protest beiaffen möchte, um nur nicht Tk-gen Aufhebung von Vertragen welche den Deutschland Vorschub leisten zu müssen. Auch das Europas tn Gefahr bringen konnte, mit

"Echo de Paris" sieht in den Vorhaltungen bes ° 3 A"e * Mitteln wiberfetzen

Protestes gegen Litauen nuu einen toten en ®c^es finb bte geeigneten Mittel? Es Buchstaben. Es ist bem Blatt merklich unbehag- ranÄl^-n baß ber kriegslüsterne Teil ber

"ch, daß bie Signatarmächte mit ihrem gemein- ?e r d?^ Wortgeeignet"

famen Vorgehen einen Schritt für, Deutsch- Müteln" Li? %et.bt a IIen I a n b unternommen haben. Daß bie Mächte jeboch Allo um hon3, er!terr. ßmie be Krieg.

auf Grund des Memelabkommens eine rechtliche 5:^'^ erhalten, muß man Krieg

Verpflichtung zur Wiederherstellung bes oer= DhirnfnnhiSiA neue^e Kenntnis unseres traglichen Zustanbes haben, ist ber Zeitung babei n ph'lchen Zeitalters. Der Fachmann staunt,

gänzlich gleichgültig. Im übrigen gefallen sich bie ber ?rieblick"en^Dr^n^o^ beAAanc°n

Blatter m ben üblichen Verbächtigungen Deutsch- 2°frl ?-^n, etroa $ltIcr em

lanbs unb schieben wieber beutle panfions- f

wünsche vor. 1 Rom geht bie Presse allerbings nicht ganz so

'weit. Sie meint, zu ben geeigneten Mitteln qe- borc m erster Linie bie Macht, befonbers bie- jemge ber Waffen, bie man zeigen müsse. Zwi- chen Anwenben unb Zeigen besteht immerhin ein leichter Unterschieb. Unb niemanb, ber Italien be- fuefjt, kann baran zweifeln, baß man gerne zeigt, inas man hat. DieMillionen von Bajonetten" schwirren herum wie Maikäfer, bte schimmernbe -üsebr wird m D Annunzianischen Hymnen besungen, der kriegerische Geist ben Kinbern mit der Mutter- milai emgeimpft, die Politik der gepanzerten Faust erscheint als Inbegriff der männlichen Tugend und Weisheit. Man hebt den eigenen Militarismus in

:. Den Himmel, man verdonnert den deutschen der

Ein Eisenbahnunglück jagt bas andere. Mkg9g ÄrÄ Ä

Mosk a u, 24. April. (DNB.) Am Bahnhof Mussolini selbst hat es mehr als einmal verkündet Jama auf der Donez-Eifenbahn ereignete sich emI Rom hält fechshunderttaufend Mann unter den Zugzusammenstoß, bei dem 21 Waggons Z e r - Waffen, die französischen Militärfahnen von den trummert wurden. Ob bei ber Katastrophe französischen Frontkämpfern burch bie' Straßen Menschenleben zu beklagen finb, steht noch nicht ?w Fenster bes Duce vorbeigetragen, werben be- fest. Dieses neue Eisenbahnunglück in ber Sow- jubelt wie in ben Tagen von Versailles turj ein jetunion, in ber ein Eisenbahnunglück bas anbere einziges Volk von Kriegern.

jagt, ist auf folgenbe Umftänbe zurückzuführen:! Wenn zwei basfelbe^tun, ist es eben nicht bas» auf bem siebenten Gleis bes Bahnhofes Jama selbe, unb barum hat Italien feine Unterschritt Gelt ein Zug, als bas Herannahen eines neben bie französische gesetzt, als es in Genf galt a n b e r e n Zuges von ber benachbarten Station einen Unterschieb zwischen münbiaen gemelbet würbe. Der Weichensteller erhielt ben u nb unmünbigen Nationen zu konstru- Befehl, ben einlaufenben Zug auf bas N e b e n - >eren. Jetzt gibt sich alles, wie in Paris baniber gleis 6 zu leiten. Inzwischen war aber ber verwundert, baß Deutschland behauptet erwachsen Weichensteller mit bem Maschinisten einer ebenfalls ZU sein. Wo boch der Versailler Vertrag ein für dort haltenben Lokomotive in einen Wort- allemal eine solche Anmaßung verboten bat Auch wechsel geraten unb hatte ben Dienstauftrag, der Völkerbunb, auch bas System der immer die Weiche umzustellen, vollkommen v e r g e s s e n, neue Konferenzen zeugenden Konferenzen steht auf als der angekundigte Zug heranbrauste und mit einmal, wie in Paris, in hohen Ehren Deutsch- Volldampf tn den haltenden hinein- land wird jetzt in den Zeitungen so behandelt wie fuhr. Dies ist bereits das vierte Eisenbahn- vorher Frankreich. Selbst Jugoslawien kriegt schöne ungluck, das sich im April allein auf der Station Worte zu hören. Vor allem aber Oesterreich In Jama ereignet hat. ber Politik gibt es eben, so ungefähr hat es Musso-

At>rr<>nlnfo öinhor* in (tn1 kurz nach Venedig ausgedrückt, keine Senti-

//«ÖCrrcniPfC Slliwcr Itt 2/lO0lOU. mentahtat Die Politik muß e l a st i s ch sein.

Moskau, 24. April. (DNB.) Die Moskauer .. Eine Elastizitätsprobe ersten Ranges ist nun für Stadtverwaltung gibt bekannt, daß sie einen °rn- e r.e n.3 Don Rom vorgesehen. Glaubt neuen Kampf gegen die unbeauf sich- erLn3l9(es unb Hauptziel, das der Ein-

tigt°n Sinb er eröffnet fjabe, die zu lau- BSrtn^ng'

und Z°h" °us°nd dte Stadt haben, so erhofft sich 3tal®n Don öer Donautonfe bevölkern. Im Verlauf verschiedener Razzien renz das endgültige Verschwinden 'des seien allein in ben letzten 20 Tagen bes März 1202deutschen Albdrucks" auf den Bren° herrenlose Kinder angehalten worden, die zum Teil n e r. Oesterreich muß nicht nur gegen Deutschland, auf den Eisenbahn- und Straßenbahnpufsern, auf nötigenfalls gegen sich selbst Der­

ben Trittbrettern usw. von Stabtteil zu ©tabtteil e1big.t werden! So konnte man's im vorigen Som- fuhren unb bie unter Brücken usw. übernachteten $Ln berr italienischen Presse lesen. Unb bamit ist 3n den meisten Fallen konnten d i e E i t e r Dieser XS"

Kmber a uss i n b i g g e m a ch t werben. Sie haben wegen schlechter Witterung abgesagt werden sollte fiten ge Verweise erhalten. Insgesamt sind in Wer, so wurde Sir John Simon schon in Berlin der gleichen Zeit in Moskau in nicht weniger als gefragt, wer bestimmt, was eineEinmischung" 11 315 Fällen die Eltern wegen mangelhafter Be- m Oesterreich ist? Heute, wo dasUrteil" von aussichtigung der Kinder, wegen verschiedener Der- Eens vorliegt, mit dem Kläger und Richter in eige- gehen ber Kinber usw. polizeilich verwarnt worben ner Person bestimmt haben, daß selbstverständlich Ein Teil der Mnder mußte, da sie nichts oon ihren f,at' ^»te gewinnt

Stern wußten, den staatlichen K i n d e r- k-u dem RMinL tine' TeTuTt" Nun"g ^ellncn 5u geführt werden. 'Ungarns zur bedingungslosen Unterschrift vor-

Wird Litauen zur Innehaltung des Memelstatuts gezwungen?

Der Schritt der Signatarmächte in Kowno.-Oie Note wird nicht veröffentlicht.

Frankreich nur mit halbem Herzen bei der Aktion.

Warschau, 25. April (DNB.) Alle polnischen Blatter weisen in Pariser Telegrammen unter Hin­weis auf französische Pressestimmen auf ein neues Anwachsen des Interesses der französischen Oessent- lichkeit für Polen hin.Gazeta Polska" hebt als besonders interessant einen Artikel desIntransi-

Nr. 96 Grftes Blatt 185. Jahrgang Donnerstag, 25. April 1935

Giessener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

pottfchecktonto: " 1 tri

Srantfurt am main 1168« vnllb und Verlag: vrühl'sche Univerfitäts-Vuch- und Aeindruckerel R. Lange in Sietzen. Schristleitnng und Geschäftsstelle: Schulstrahe 7

London, 25. April. (DNB. Funkfpruch.) Der konfervalive Unlerhausabgeordnele Sir Arnold Dilf on bezeichnete in einer Rede das franzöfifch- fowjelruffifche Bündnis als einen schweren Schlag gegen die Hoffnungen auf kol­lektive Sicherheit. Frankreich fei ein Opfer nichtiger Besorgnisse, denn Deutschland habe keine territorialen Forderungen an Frank­reich, die zum Vorwand für einen plötzlichen und nicht herausgeforderten Angriff dienen könnten. Hitlers freundschaftliche Gefühle ge­genüber Großbritannien seien bekannt und entsprächen der Stimmung in Deutschland. Eng­lands öffentliche Meinung sei Deutschland viel freundlicher, als man aus einem oberfläch­lichen Lesen der presse schließen könnte. Zwar könnten gewisse Aeußerungen des Geistes des na­tionalsozialistischen Deutschland von keinem Englän­der ohne Bitterkeit ausgenommen werden, aber