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wer öen deutschen Lustsport fördert, hilft Deutschland!

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Heimische Mnnschasten in Pokalkämpfen

Frauenmord in Frankfurt.

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öerdemitglled im Veutscheu Luftsport.verbaoüt

Rennen gejagt werden dürften, sondern für den entscheidenden Einsatz geschont werden müssen. Im Uebrigen würden bei den Trainingsfahrten stets große Strecken (nicht unter sechs Meilen) gerudert.

Die Rudervereine in Amerika seien finanziell sehr leistungsfähig. Das gehe schon daraus hervor, daß ein Verein mit 320 Mitgliedern allem über 111 Boote verfüge. Die Princetown-Universität habe allein 30 Achterboote. Täglich lägen 10 Achtermann­schaften auf dem Wasser. Dem Trainer stehe also eine ungeheure Auswahl für die Olympiade 1936 zur Verfügung. Mit dem Olympia-Traming werde aber erst nach dem Ende der Saison 1935 begonnen. In seinen weiteren Ausführungen beschäftigte sich der Redner mit dem System der Durchführung der Regatten in Amerika und stellte dabei heraus, daß man in Deutschland in dieser Hinsicht sehr viel gründlicher verfahre. Für die Amerikaner stehe zur Olympiade die Teilnahme an allen Wettbewerben im Rudern fest. Die Mittel stehen bereits zur Ver­fügung. . ,

Im weiteren Verlauf des Abends zeigte Herr Elschner noch eine stattliche Reihe von Licht­bildern, die die amerikanischen Verhältnisse in vieler Hinsicht veranschaulichten und die gro'ße Gegen­sätzlichkeit zu deutschen Verhältnissen erkennen lie­ßen. Aus einer Fülle des Wissens über die Großen des Rudersportes in aller Welt schildert der Vor. tragende eine Reihe der besten Ruderer in Wort und Bild. Der Vortrag wurde mit anhaltendem Beifall ausgenommen. Der Vereinsführer, Herr Niemann, beschloß den Abend mit einer kurzen Ansprache und dem dreifachenSieg-Heil!" auf den Führer Adolf 'Hitler.

DsB.-Reichsb. II Reichsbahn Dillenburg II 1:2.

In diesem Spiel überraschten die Dillenburger noch der angenehmen Seite und konnten, wenn auch einen knappen, aber doch verdienten Sieg erringen.

Die dritte Mannschaft wurde in Garben­teich mit 5:2 Toren geschlagen.

VfV.-Reichsbahn 1. Jgd. Dillenburg 1. 3gb. 3:1.

Der Jugend war es vorbehalten die Ehre des Tages zu retten.

VfV.'Reichsb. 2. 3gb. Spotte. Lollar 1. 3gb 0:2.

Die körperliche Überlegenheit der Gäste gab in diesem Spiele den Ausschlag.

DfV. Friedberg 1.3gb. 1900 1. 3gb.

Durch die Anwesenheit des Stellvertreters des Reichsjugendführers Hartmann Lauterbacher in Gießen konnte die Jugend der Spielvereimgung 1900 die Reise nach Friedberg nicht antreten.

Tu. Allen-Buseck 1.3gb. 1900 2.3gb. 3:2.

nehmen. Dann ist Halbzeit. Hatte man geglaubt, daß die Gießener mit dem Wind im Rücken eine Wendung der Ereignisse auf dem Spielfeld erzwin­gen konnten, so wurde man bald eines Besseren belehrt. Trotz aller Feldüberlegenheit war der Gästesturm nicht in der Lage, den Naunheimer Torhüter in Verlegenheit zu bringen.

Weitere Pokalspielergebnisse:

Die Begegnung Dillenburg Sinn endete mit einem 2:0-Sieg für Dillenburg. Watzenborn-Stein­berg konnte in Langenaubach mit 4:0 gewinnen. Die Begegnung Bissenberg Werdorf endete mit einem 3:1-Sieg der Bissenberger.

Der Täler verhaftet.

LPD. Frankfurt a. M., 24. März. In ihrer Wohnung in der Schüppengasse wurde am Sonn- tagmorgen die 37 Jahre alte ledh ' Of r£* Ä doch ermordet in ihrem l .

Die kriminalpolizeilichen Feststellungen ergaben, daß der Tod durch Würgen am Hals eingetre/en ist. Als Täter konnte im Laufe des Sonntags der 31jährige Eduard Weber ermittelt und f e st g e nommen werden. Er hat ein Geständnis dahin» gehend abgelegt, daß er die Nacht in der Wohnung der Ermordeten zugebracht und die Harbach so lange gewürgt habe, bis sie tot in seinen Ar«Mi lag.

Handball im Kreis Lahn-Dill (Gau XII)

Die Ergebnisse des Sonntags.

Gauklasse: CT. Kassel 1900 Gießen. Gie­ßen verzichtet: Tura Kassel Tuspo. Bettenhausen 1:6, abgebr.; TV. Kirchbauna Kurhessen Kassel 9:0 (7:5).

Bezirks kl ässe: Kurhessen Marburg TV. Kesselstadt 9:9 (6:3).

Kreisklasse (Aufstiegspiel): TV. Herborn TV. Katzenfurt 7:2.

Freundschaftsspiele: MTV. Gießen Wiesbaden 21:5; MTV. Gießen II Wiesbaden II 17:4; TV. Heuchelheim TV. Lützellinden 5:12; TV. Heuchelheim II TV. Lützellinden II 6:7; TD. Dorlar I/JR. 15 Gießen 4:15 (4:4); Dor- larer Jugend TD. Allendorf (Lahn) 4:0 (2:0); TV. Dornholzhausen TV. Dutenhofen 7:4 (2:0); Dornholzhausen Jugend TV. Dutenhofen Jgd. 10:5 (4:2); TV. Atzbach TV. Hausen 8:6 (4:4); TV. Hörnsheim TV. Gambach 5:9 (3:4); Hörns­heim II Gambach II 6:5 (3:3); TV. Holzheim TD. Kirch-Göns 6:6 (3:4); Holzheim Jugend Kirch-Göns Jugend 2:12 (0:8); TD. Groß-Rechten- bach TV. Niedergirmes 10:11 (4:8); Launsbach I Treis I 15:3 (6:3); Pohl-Göns I Münchholz­hausen I 6:13 (1:6); Pohl-Göns II Münchholz­hausen II 4:5 (1:4); Pohl-Göns Jugend Münch­holzhausen Jugend 6:3 (4:2); Lang-Göns Ju­gend Hochelheim Jugend 4:12 (2:6); Lang-Göns Schüler Hochelheim Schüler 5:6.

*

TV. Wehlar (Gauliga) schlägt VfV.-Reichsbahn 10:2 (3:1).

Die 200 Zuschauer, die auf dem Waldsportplatz zum Rückspiel des TV. Wetzlar erschienen waren, erlebten in dem Spiel der ersten Mannschaft eine Enttäuschung. VfB.-Reichsbahn war gegen das Vorspiel in Wetzlar nicht wiederzuerkennen.

Bei offenem Feldspiel verging die erste Halbzeit ziemlich ruhig, lediglich der Wetzlarer Halblinke sorgte für etwas Tempo und konnte auch bald seine Mannschaft in Führung bringen. Kurz darauf glich VfB.-Reichsbahn aus. Bis Ende der ersten Halb­zeit konnte Wetzlar noch zweimal einsenden. In der zweiten Halbzeit erwartete man allgemein ein ener­gischeres Spiel der Gießener. Aber der Sturm brachte nichts zuwege. Wetzlar dagegen war in gro­ßer Form und jeder Angriff endete mit einem ge­fährlichen Torwurf. So konnte auch der Halbrechte der Gäste durch verschiedene Prachtwürfe den 8:2- Stand herbeiführen. Nur vorübergehend kam der

Rundfunkpronramm

Dienstag, 26. INärz.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15 und 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenspruch Choral. 7: Frühkonzert der Kapelle des NSDFB. 8.15 bis 8.30: Gymnastik. 9: Werbekonzert. 9.15: Instrumental- und Vokal­musik aus alter Zeit. 10: Nachrichten. 10.15: Schul­funk. Fischdampfer vermißt. Ein Hörspiel. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Anschließend Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten 15.15: Für die Frau! 16: Nachmittagskonzert. In der Pause: Kunst­bericht der Woche. 18: Italienischer Sprachunter­richt. 18.15: Aus Wirtschaft und Arbeit. 18.30: Eine 42-cm-Mörser-Batterie im Weltkrieg. Don der dicken Berta und andernBrummern". 18.50: Heber den neuen Spielplan der Preußisch-Süddeutschen Staats­lotterie. Don Präsident Dr. Schlange. 19: Deutsche im Ausland hört zu. Werke auslanddeutscher Kom­ponisten. Konzert des Funkorchesters. 19.50: Er­zeugungsschlacht. 20: Nachrichten. Anschließend: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.15: Stunde der Nation.Auch kleine Dinge können uns entzücken!" 21: Aus dem Kaisersaal des Rö­mers zu Frankfurt: Konzert. Werke von W. A. Mozart. 22: Nachrichten.

Ziel an, wo Karl seinen Bruder Emil auf den 3. Platz verweist. In kurzen Abständen folgten Klappert und Weber.

Das Ergebnis:

Sieger Willi Neumann, 1:15,40 Std.; 2. Karl Muhl, 1:26,04; 3. Emil Muhl, 1:26,04,5 Std.; 4. Siegfried Klappert, 1:28,15 Std.; 5. Ewald Weber, 1:33,05 Stunden.

Oer Rudersport in England, Kanada und Amerika.

Lin Vortrag von Paul Elschner.

Am Samstagabend weilte der in deutschen Ruber­kreisen allenthalten gut bekannte Sportjournalist Paul Elschner in Gießen und hielt im Boots­haus der Gießener Rudergesellschaft einen Dortrag über den Rudersport in England, in Kanada und in Amerika. Der Vereinsführer der GRG., Herr Niemann, hieß die Teilnehmer und insbeson­dere den Redner herzlich willkommen.

Paul Elschner sprach zunächst von seinen Eindrücken in England In England seien, so führte er u. a. aus, die Verhältnisse im Rudersport we­sentlich anders, wie in Deutschland. Es gebe dort drei Verbände, insbesondere auch einen Verband der Berussruderer. Die Jugend hänge mit großer Liebe am Rudersport. Interessant sei es, daß es in England nicht Klubhäuser der Rudervereine gebe, wie in Deutschland, sondern nur Gebäude, in denen die Boote untergebracht sind. Trainiert werde auf der Themse auch während des Winters, da das Wasser nicht zufriert. Die Mannschaften find da­durch im April fit. In England lege man sich hin­sichtlich der Anzahl der zu bestreitenden Rennen wesentliche Beschränkung auf. Die Ruderer rekru­tierten sich insbesondere aus Studenten und be­güterten Kaufmannssöhnen, die nichtverpflichtet" würden wie bet uns, sondern sich seriös verpflich­tet fühlten. In England sei die Hochachtung vor dem deutschen Rudersport allgemein. Der deutsche Trainer genieße viel Ansehen. Von den Engländern werde es nicht recht begriffen, wieso man in Deutsch­land Veranlassung sehe, den Stil zu ändern. In England werde durchaus konservativ gerudert. In seinen weiteren Ausführungen beschäfttgte sich der Redner noch eingehend mit der Frage einer Stil­änderung in Deutschland, betonte aber, daß wir für 1936 alles ander? zu tun hätten, als zu experimen­

tieren. Die Leistungen für die Olympiade dürfen nicht gefährdet werden. Der Vorteil der Engländer und Amerikaner den Deutschen gegenüber liege in der ungeheuren Auswahl unter den Ruderern. Während es in Deutschland immer schwer sei, einen guten Achter beisammenzuhalten, kenne man in England und Amerika diese Schwierigkeit nicht. Gegen die Achter-Mannschaften von Amerika und Kanada werde kaum aufzukommen sein.

Der Redner sprach dann im einzelnen von den Verhältnissen in Amerika und Kanada. In Kanada, das 23mal so groß wie Deutschland fei, gäbe es nur 15 Rudervereine und jährlGh nur sechs Regat­ten. In USA. bestünden nur 62 bürgerliche Ruder- vereine gegenüber 650 in Deutschland. In USA. würden außerdem jährlich nicht mehr als 12 Regat­ten bestritten. Man gehe dort von dem Standpunkt aus, daß die Mannschaften nicht von Rennen zu

1900 schlägt Wehlar 05 im polal- fampf 5:0.

Ein Sonntag mit außerordentlich viel anderen Veranstaltungen! Nur ca. 400 Zuschauer hatten sich eingefunden, die aber durch eine Prachtleistung der Hiesigen viel Freude erlebten. Ein schuhkräftigerer Sturm bei den Gießenern hätte die Katastrophe für die Gäste zweistellig werden lassen können. Wetzlar spielte ohne Ackermann und Benner. Bei 1900 konnten Dörr, Birkenbiel, Hammer und

Die Blauweißen erlitten, mit nur neun Spielern antretend, eine knappe 3:2-Niederlage, die auch dem Spielverlauf entspricht.

1900 Schüler Io. Treis (Lda.) Schüler 4:0 (2:0).

Die Gießener blieben nach einer feinen Gesamt­leistung überlegener und verdienter Sieger. Die Gäste waren aber sehr eifrig.

Fußball der Gau-Ligamannschasten

Im Gau Nordhessen wurde am Sonntag nur ein Fußball-Meisterschastsspiel ausgetragen, das aller­dings ohne größere Bedeütuna war, da der Meister und die beiden absteigenden Vereine schon ermittelt sind. Spielverein Kassel hatte Germania Fulda zu Gast und siegte überraschend hoch mit 9:1 (5:0) über die Domstädter. Mit diesem Sieg sicherte sich der Spielverein Kassel nun endgültig den dritten Platz in der Tabelle.

Gau Südwest: Saar 05 Saarbrücken FK. Pirmasens 2:4; Eintracht Frankfurt Borussia Neunkirchen 3:1; Sportfreunde Saarbrücken Wormatia Worms 2:2.

Gau Bayern: 1860 München Schwaben Augsburg 1:0; BC. Augsburg Spvgg. Weiden 1:1; ASV. Nürnberg Wacker München 1:1; FC. Schweinfurt 05 Bayern München 1:0.

Beginn dernordhesfifchen Aufstiegspiele

Nach den Gauen Württemberg und Südwest be­ginnt nun auch der Gau 12, aus seinen Meistern der Bezirksklasse die beiden Mannschaften zu er­mitteln, die an Stelle von Sport Kassel und Spvgg. Langenselbold in die erste Klasse aufsteigen. Die Spiele werden in zwei Gruppen ausgetragen und beginnen am 31. März mit folgenden Treffen:

Nordbezirk: Kurhessen Marburg Neuhof, Großalmerode Kassel 06; Südbezirk: So. Kleinsteinheim Meister Lahn/Westerwald, Spv. Wetzlar So. 06 Bad-Nauheim. Der Meister der Gruppe Lahn/Westerwald wird erst ermittelt, steht aber bis zum Beginn der Aufstiegspiele fest.

Gestern nachmittag eröffnete der Gießener Rad­fahrerverein 1885 seine diesjährige Rennsaison mit einem 50-Kilometer-Rennen. Der Verein hat durch Zugang von W. Neumann, Dort­mund, eine wesentliche Verstärkung bekommen und dürfte nach den gefahrenen Zeiten bei Mannschafts­rennen ein starkes Wort mitsprechen. Um 15 Uhr entließ der Fahrwart die Fahrer auf die Strecke, die durch Rückenwind begünstigt, sofort em sehr scharfes Tempo einschlugen. Unter wechselseitiger Führung kamen sie nach Lollar, wo Klappert die Führung übernahm, und im 30-Kilometer-Tempo den Ort durcheilten. Ausgangs Lollar fiel Weber etwas zurück, konnte sich aber wieder heranarbeiten. Dann löste K. Muhl Klappert in der Führung ab und führte die erste Steigung zur Tiefen­bach an, wo Weber endgültig ganz zurücksiel. Im 50-Kilometer-Tempo ging es die Tiefenbach ab­wärts, wo Neumann mit einem überraschenden An­tritt dem Felde enteilt. Im 40er-Tempo durcheilten die einzelnen Fahrer Sichertshausen. An der Stei­gung ausgangs Bettenhausen vergrößerte Neumann seinen Vorsprung immer mehr. Emil Muhl läßt seinen Bruder Karl zurück. Klappert folgt weitere 50 Me­ter zurück. An der Wolfshäuser Serpentine kann man Neumann in bestechender Weise die Kurven nehmen sehen, ohne sich voll auszugeben. An der Nehebrücke kann Karl Muhl seinen Bruder Emil wieder erreichen. Beide nahmen nun die Verfolgung von Neumann auf. Den Wendepunkt in Marburg erreichte Neumann mit einem Vorsprung von 2 Mi­nuten nach einer Fahrzeit von 31 Minuten.

Auf dem Rückwege hatten die Fahrer sehr unter Gegenwind zu leiden. Hier zeigt Neumann feine große Klasse und vergrößert seinen Vorsprung im­mer mehr. Weber hat unterdessen wieder Klappert eingeholt und beide fuhren gemeinsam weiter. In großer Fahrt ging Neumann durch die Steigungen der beiden großen Serpentinen, um im 40er- Tempo Lollar zu durchfahren, dem Ziele entgegen.

Nach einer Fahrzeit von 1 Stunde 15 Min. 40 Sek. ging Neumann als Sieger über das Zielband. Die Brüder K. und E. Muhl kamen geschloffen am

Platzbesitzer etwas auf, aber die schwachen Schüsse gingen entweder daneben oder wurden von dem vorzüglichen Wetzlarer Hüter gehalten. Bei offenem Feldspiel kam Wetzlar noch zweimal zum Erfolg. Die Wetzlarer Mannschaft konnte sehr gut gefallen, ihr raumgreifendes schnelles Spiel mußte zu Er­folgen führen. Die Elf des DfB.-R. dürfte ihr schlechtestes Spiel geliefert haben. Nicht allem der Sturm, sondern auch die Deckungsreihen versagten vollständig. Der Schiedsrichter leitete gut.

Die zweiten Mannschaften zeigten ein sehr schö­nes und flottes Spiel. Hier konnten die VfB.-R. einen überlegenen Sieg von 10:4 buchen. Der Sturm der Gießener vollbrachte Glanzleistungen.

Vereinsrennen (50 Kim.)

des Gießener Radfahrer-Vereins^ 855

Schmidt nicht mittun. Die Blauweißen stellten: Schlarb; Zeller, Lippert; Mank, Heilmann, Hein- i bad); Wilhelmi, Langsdorf, Schmelz, Horz Kaps.

Für den ausgebliebenen Schiedsrichter Krug (Friedberg) sprang Post (Wieseck) ein. Er machte feine Sache sehr gut.

Der Platzverein wählte Wind und Sonne im Rücken und verlegte gleich von Anbeginn an das Spiel in Wetzlars Hälfte. Angriff auf Angriff rollte auf das (Säftetor, es wurde aber zeitweise zu hoch gespielt. Schon bald nach Beginn verschul­dete ein Wetzlarer einen Elfmeter. Mank verwan­delte zum 1:0. Auch weiterhin bestürmten die Blau- weißen das Wetzlarer Heiligtum. Mittelstürmer Schmelz war aber oftmals zu langsam. Den zwei­ten Treffer erzielte der Linksaußen Kaps auf hohe Hereingabe von Wilhelmi durch direkten scharfen Schuß. Dann markierte Schmelz einen vom Spiel­leiter leider annullierten dritten Erfolg. Nach der Reihe ließen sodann 1900s Stürmer günstige Chan­cen verstreichen, so daß es zu keiner Erhöhung des Ergebnisses bis zum Seitenwechsel kam.

Fast ohne Pause ging das Spiel weiter. Die . Blaumeisen hielten sich auch gegen den Wind aus­gezeichnet. Um gegen den starken Wind aufzukom­men, taten die Gießener das einzig richtige und hielten den Ball flach. In prachtvoller Kombination lief der Ball von Mann zu Mann. Damit wurde den Wetzlarern der Atem genommen, und die Er­folge fielen wie reife Früchte. 1900s Schlußleute waren außerordentlich sicher und ließen den Geg­ner gar nicht zur Entfaltung kommen. Dirigent war der in prächtiger Spiellaune befindliche Mittelstür­mer Hellmann, gut assistiert von beiden Außen­läufern. Im Angriff stellten sich die beiden Halb­stürmer recht geschickt an. Zunächst verwandelte Horz eine Flanke Wilhelmis zum 3:0 und bann lenkte Schmelz einen Vorstoß von Kaps im Nach- schuß ein (4:0). Unheimlich wuchtig setzte zum Schluß Lippert einen 25-Meter-Strafstoß hoch ins Dreieck. Zwischendurch waren aber mehrere sichere Gelegen­heiten vergeben. Auch gelang biefesmal nicht die Verwandlung einer der zahlreichen Eckbälle. Wetz­lar machte hin und wieder einmal einen Durch­bruch. Es fehlte aber die letzte Kraft und die Sicherheit zum Erfolg. An dem vorübergehenden Ausscheiden Wohlgemuths infolge Sturzes trugen die Gießener keine Schuld. Das Treffen hielt sich in annehmbarem Rahmen. Beide Parteien erleich­terten dem Spielleiter sein Amt.

DfB./R. in Naunheim 3:0 geschlagen.

Die Hiesigen verloren in Naunheim, und zwar verdient. Die ganze Mannschaft, mit Ausnahme von Janz, hatte einen schwarzen Tag. Die Auf­stellung der Mannschaft erscheint reformbedürftig.

Als die Gießener in der angefünbigten Aufstel­lung antreten, wehte der Wind in einer Starke, die jede Ballkontrolle unmöglich machte. Obwohl die Gäste Platzwahl hatten, spielten sie erst gegen den Wind und konnten bald die Gießener in iüe Ver­teidigung drängen. Ihr Halbrechter erhielt in Ab­seitsstellung den Ball. Gegen seinen Schuß ist Janz machtlos. Angriffe der Gießener systemlos, wurden eine Beute der gegnerischen Hintermannschaft. Wie­der ist es der Halbrechte, der einen Zusammenprall des Gießener Torwarts mit feinem Verteidiger ge­schickt ausnutzt, und durch Kopfball das zweite Tor für Naunheim erzielt. Die Hiesigen, aufgerüttelt, konnten nun das Spiel offener gestalten, mußten aber ein drittes Tor, das schönste des Tages, hin-

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