Ausgabe 
25.3.1935
 
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fungsausschuß bestand er fein Examen als Opern- O b er - S ch m i tte n, 23. März^Ein s ch w e -

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Nachdem Bürgermeister Wagner auf

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Ergänzungsmittel Kapitalzinsen Schuldentilgung Gemeindeumlagen

3 057,02 1 694,89 1 417,45 2 726 Anfrage

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217,45

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234,06 7 730,50 3 318,

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Einnahme 12 731,31 5 067,78 2 658,79 59 038,

1187,80 2 000 1 200, 190, 16 128,43 280,

1 879,81

länger. Der Intendant des Bielefelder Stadttheaters war zufällig anwesend und engagierte den 24jähri- gen Drahtschneider aus dem Sauerland sofort für die kommende Spielzeit als lyrischer Tenor!...

Der Traum des Akkordarbeiters Krollmann ist in Erfüllung gegangen. Heute steht er noch an der Drehbank, doch feine Gedanken find längst auf der Opernbühne, wo er in einigen Monaten im Schein­werferlicht stehen wird und seine Stimme erklingen

Erzeugungsschlacht fanden ebenfalls eingehende Be­sprechung. Anschließend sprach Herr Bender von der Kreisbauernschaft Wetzlar an Hand von Licht­bildern aus dem Gebiet der Kreisbauernschaft Hes- sen-Nassau-Nordost über die heimische Landschaft, über Fachwerkbauten, Volkstrachten und Haus- inschriften. Den Vorträgen folgte eine rege Aus- spräche. Kreisobmann Langsdorf forderte im Schlußwort zur Zusammenarbeit und Volksgemein­schaft auf. Der Ortsbauernführer schloß die Ver­sammlung mit dem Gruß an den Führer.

Hofes, die Rodung einer Waldlläche und der einer Teilstrecke des Wasserleitungsprojektes gesehen.

Landkreis Gießen.

K Alten-Buseck, 23. März Im gutbesetzten Saale von Wilhelm Rühl veranstaltete der Ver­ein für das Deutschtum im Ausland einen Lichtbilderabend, zu dem als Vortragende die Reichsrednerin Frau D e g e n e r (Berlin) erschienen war. Dem Vortrag voraus gingen die Begrüßungs­worte der Frauenschaftsführerin, Frau Sarg, denen sich mehrere gutgewählte, schön vorgetragene Lieder und Gedichte der Schulkinder unter Leitung von Lehrer Fay anschlossen. Mit großer Span­nung folgten die Besucher bann dem fesselnden Vor­trag der Rednerin, die ihre Ausführungen durch zahlreiche vorzügliche Lichtbilder ergänzte. Erschüt­ternd waren die Schilderungen der schweren Leiden unserer deutschen Brüder während der Besatzungs­zeit, nicht minder ergreifend die Darstellung der unsagbaren Nöte und Bedrängnisse, die unsere Brüder im Ausland für ihre Liebe und Treue zum Vaterland erdulden mußten. Tiefen Eindruck hinter­ließen die Schilderungen über die Raumverteilung der Erde. Diese biete ausreichend Raum und Lebens­möglichkeit für 8 Milliarden Bewohner, während sie z. Z. von nur 2 Milliarden bevölkert sei, wovon die Hälfte Asiaten find. Dabei leide das deutsche Volk unter starken Raummangel und könne auf die ihm nach dem Weltkrieg entrissenen Kolonien nicht mehr verzichten. Starker Beifall der Zuhörer und herzliche Dankesworte der Veranstaltungsleiterin belohnten die Rednerin für den lehrreichen Vortrag. Nach zwei passenden Liederoorträgen des Gesang­vereins und dem gemeinsam gelungenen Deutsch­landlied wurde die Veranstaltung mit dem Treue­bekenntnis zum Führer geschlossen. In anerkennens­werter Weise hatte Pfarrer Naumann den Licht­bilderapparat der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt und dessen Bedienung übernommen.

* L i n d e n st r u t h . 25. März. Der 42jährige Bahnarbeiter Karl Müller erlitt einen Oberschen­kelbruch des linken Beines und wurde zur Behand­lung nach Gießen gebracht.

* Londorf, 25. März. Der Arbeiter Heinrich Schmidt von hier erlitt einen Unterschenkelbruch und mußte nach Gießen zur Behandlung gebracht werden.

1 503,50 80. 13

780,46

1195,20

7 275,73 82,50

erholt.

Am S ch a f m a r k t betrug die Zufuhr nur noch 91 gegen 357 Stück, die nachlebhaftem Geschäft und bei 1 bis 2 RM. höheren Preisen geräumt wurde.

Auch am Schweinemarkt hat sich die Preis­lage für fette Fleischschweine etwas gebessert. Nach mittelmäßigem Geschäft wurde die Beschickung von 4231 (4228) Tieren nahezu ausoerkauft.

Nhein-Maimsche Mittagsbörse.

Freundlich.

Frankfurt a. M., 23. März. An der Wochen- schlußbörse konnte sich zwar kein größeres Geschäft entwickeln, die Haltung war aber nach der unein­heitlichen Bewegung des gestrigen Tages überwie­gend freundlich. Von der Kundschaft lagen für einige Spezialwerte kleine Aufträge vor, dagegen verhielt sich die Kulisse etwas abwartend; sie wollte über das Wochenende keine neuen Engagements eingehen. Die Tendenz erhielt auch heute von gün­stigen Nachrichten aus der Wirtschaft etwas An­regung. Daneben fand die gute Entwicklung der Steuer- und Zolleinnahmen im Februar Be­achtung.

An den Aktienmärkten überwogen bet allerdings kleinen Umsätzen und noch etwas unein­heitlicher Kursgestaltung zumeist Erhöhungen von etwa 0,50 v. H. Etwas lebhafteres Geschäft, beson­ders nach Feststellung der ersten Kurse, entwickelte sich am Montanmarkt, speziell für Rheinstahl mit 103,50 bis 104 (102,75), ferner fanden Stahlverein mit 81,25 bis 81,50 (80,75) größeres Interesse. Mannesmann notierten mit 80,13 bis 80 (79.65), Harpener mit 101,75 (101,25) und Mansfeld r Bergbau mit 98,13 (97,75). Chemische Werte Inr n außerordentlich ruhig, zunächst kamen nur 5-,G.- Farben mit 143,50 (144) zur Notiz. Auch Elett-"- merte hatten nur kleines Geschäft und nur ger ? Veränderungen zu verzeichnen, fester waren > AEG. mit 36,40 (36,25), Licht und Kraft mit 12" > (121,50) und Gessürel mit 121 (120,50). Mainkr - werke mit 94, Schuckert mit 101 und Siemens t 147 lagen gut behauptet. Am Schiffahrtsatt' - markt begegneten Hapag mit 32,50 (32.25) n h einiger Nachfrage, dagegen lagen Nordd. Lloyd febr ruhig und mit 34 um 0,50 v. H. niedriger. S-?"'t tarnen zunächst zur Erstnotiz: Kunstseide AKU. 54 (53,40), Daimler Motoren 92,40 (92,75), Gement Heidelberg 118,65 (119,25) und Reichsbank mit un­verändert 158,50.

Am Rentenmarkt hielt die schon während der ganzen Woche bestehende Geschäftsstille für variable Anleihen an. Altbesitz bröckelten auf 111,75 (111,90) ab, dagegen blieben Zinsvergütungsscheine 91,30 zu 91,30 (unv.) gefragt. Späte Reichsschuld­buchforderungen und Kommunal-Umschuldungsan- leihe lagen behaupte.

Frankfurter Schlachtviehrnarkt.

Frankfurt a. M., 25. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 852 Rinder (190 Ochsen, 91 Bullen, 323 Kühe, 248 Fär­sen), 625 Kälber, 20 Schafe, 3753 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 28 bis 42 Mark, Bullen 28 bis 40, Kühe 18 bis 39, Färsen (Kalbinnen) 26 dis 42, Kälber 27 bis 55, Hämmel 37 bis 38, Schweine 40 bis 52 Mark. Marktverlauf: Rinder lebhaft, Kälber und Schweine mittelmäßig, Hämmel und Schafe ruhig.

einzelne Abteilungen des Voranschlages näher er­läutert hatte, wobei er auch dorn zur Sitzung zu­gezogenen Stadtrechner Gehringer für die sorgfältige Aufstellung des Vorinschlages den Dank aussprach, wurde der Voranschlag einstimmig an- genommen.

sich von feinem kleinen Gehalt ab, bis es ihm endlich gelang, nach vierjährigem Studium eine greift eile zu bekommen. Bald war Krollmann soweit, daß man ihn nach Dortmund schickte, wo er nun begann, Solopartien zu studieren. Er pendelte zwischen der Drehbank und der Gesangstunde hin und her, teilte sein Leben in Drahtschneiden und Opernpartituren ein. Es war ein Dasein größter Entbehrungen und grenzenloser Arbeit.

Es ist geschafft!

Dann endlich im Oktober vorigen Jahres kam der größte Tag. Mit Herzklopfen stand Karl Kroll­mann auf der Bühne. Vor einem staatlichen Prü-

Wir wünschen ihmHals- und Beinbruch", dem Akkordarbeiter Krollmann! R- E- P.

(D Groß-Rechtenbach, 23. März. Die hie­sige Gemeindevertretung beschäftigte sich in ihrer jüngsten Sitzung mit dem Haushalt- plan für das Rechnungsjahr 1935. Die Gemeindeumlage soll in derselben Höhe wie im Vorjahre erhoben werden. Die Bürgersteuer wird mit 100 v. H. des Reichssatzes angesetzt. An grötz'- ren Arbeiten sind die Jnstandsetzuna des Schul- " ' ~ ...... 1 1 Bau

Ausgabe 3 880, 2 186,20 2 411,19 28 568,54

23,74 438, 652,

70,60 12 515.03

1 304-,20 3 255,29

280, 25 592,94

5 896,86 2 035,37 2 341,46 13 593, 50 485,53

3 402,87 342-,17 883,49 21 852,90

3 613,85 5 758,59 150, 260 16 958.40 564

269,10

rer Unfall ereignete sich in der Schlosserei der M o u f a n g s ch e n Papierfabrik. Als der mit Aufräumen beschäftigte Schlossergeselle Otto Albus an der Drehbank sich bücken wollte, fuhr ihm der D r e h st a h l i n s A u g e. Der Verletzte wurde der Augenklinik in Gießen zugeführt. Die Aerzte geben die Hoffnung nicht auf, die Sehkraft des verletzten

Auges erhalten zu können.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

(D Wißmar, 23. März. In der Gastwirtschaft von Wolf fand eine gutbesuchte Bauernver- ammlung statt, die im Zeichen der Wehrfreiheit und der Nahrungsfreiheit unseres Vaterlandes stand. Kreisobmann Langsdorf sprach eingehend über die nationalsozialistische Agrarpolitik und erörterte im einzelnen die vier grundlegenden Gesetze: das Reichsnährstandsgesetz, das Gesetz über Marktrege­lung und Festpreise, das Gesetz zur Neubildung des Bauerntums und das Reichserbhofgesetz. Fragen der

Kreis Alsfeld.

8 Alsfeld, 23. März. Die hiesige Gruppe des NS. - Arbeitsdienstes veranstaltete im gro­ßen Saal desDeutschen Hauses" einen Bunten Abend zum Besten des Winterhilfswerks, zu dem sich eine sehr stattliche Besucherzahl eingefunden hatte. Wirkungsvolle musikalische Darbietungen der schneidig musizierenden Gruppenkapelle wechselten in flotter Folge mit Chören, Tanzdarbietungen, Laienspielen, Mundartvorträgen, Sprechchören und turnerischen Darbietungen ab, die alle herzlichen Beifall fanden. Nach dem LiedSpaten zur Hand" sprach Gruppenführer Z i m p e l, der in eindring­lichen Worten das Ziel des Abends und die Be­deutung und Aufgaben des NS.-Arbeitsdienstes umriß. Arbeitsdienst bedeute Ehrendienst und an­gewandter Nationalsozialismus. Die deutsche Ju­gend habe in ihm eine Erziehungsschule, die Män­ner mit Zucht und Ordnung heranbilde, die der Uederheblichkeit von einst die Kameradschaft ent­gegenzusetzen hätten. Auch im Arbeitsdienst werde das Ziel des Führers, der Arbeit ihre Ehre und ihren Stolz wiederzugeben, in vorbildlicher Weise verwirklicht. Der wohlgelungene Abend, der der Winterhilfe einen erheblichen Betrag zuführen kannte, war zugleich ein erfreulicher Beweis für die herzliche Verbundenheit, die zwischen dem Ar­beitsdienst und der hiesigen Bevölkerung besteht.

Kreis Schotten.

ch Groß-Eichen, 25. März. Das Ortsnetz des elektrischen Lichtes, das Eigentum der Gemeinde war. wurde an das Ueberlandwerk ver­kauft. Am 27. d. M. feiern die Ehepaare Unter­erheber und Gemeinderechner Otto I o ft und Katha­rine, geb. Fuchs, sowie Landwirt Ernst Becker und Anna, geb. Schombert, ihre silberne Hochzeit.

DerGiünbergerHaushaliSvoranschlag für 1935.

+ Grünberg, 23. Mörz. Im Anschluß an den Bericht über den Abschluß des städtischen Haushaltsvoranschlags für 19 3 5 (vgl. Gießener Anzeiger Nr. 70 vom 23. März) ist nach den Darlegungen von Bürgermeister Wagner in der gestrigen Gemeinderatssitzung noch folgendes zu berichten: Die Erhöhung auf der E i n na h m e f e i t e ist bedingt 1. durch einen Rech­nungsrest aus 1933 im Betrage von 12 731,31Mk., 2. Mehrerlös aus Holz durch Erhöhung des Hieb­satzes mit 27 000 Mk., 3. Mehraufkommen an Reichssteuerüberweisungen mit 2000 Mark. Da­gegen weisen auf der Ausgabeseite folgende Posten höhere Ansätze auf: Steuererlässe aus frühe­ren Jahren, Arbeits- und Ersatzbeschaffungen, Holz­hauerlöhne, Fürsorgelasten, Straßenunterhaltungen und Schulen, außerdem ist im Vermögensteil ein größerer Betrag für die Abdichtung des unteren ^riebwasserteiches, sowie zu Quellschürfungen und Einbau einer Regulierungsleitung vorgesehen. Die Bürgersteuer wurde um 6000 bis 7000 Mark ge­senkt, die Realsteuern von 59 000 auf 53 000 Mark herabgesetzt. Darin ist die 25prozentige Ermäßi­gung der Sondergebäudesteuer enthalten. 21 uf die Gemeindegetränke- und -biersteuer kann infolge Senkung der Sondergebäudesteuer und der durch Neuordnung der Bürgersteuer entstehenden Aus­fälle und der noch hohen Wohlfahrtslasten noch nicht verzichtet werden. Für Gesundheits- und Ju­gendpflege, zwei Gebiete mit wichtigen Aufgaben im heutigen Staat, wurden Mittel bereitgestellt, deren Erhöhung für später anzustreben ist.

Nachfolgend die Ansätze in den wichtigsten Ver-

Oer Opekabschluß 4934.

Die Adam Opel AG Rüsselsheim a. M., legt als erste der großen Automobilfirmen ihren Jah­resabschluß für 1934 vor. Das vergangene Absatz­rekordjahr brachte den Opelwerken mit ihren 59 763 von insgesamt 150 329 am deutschen Markt abge- etzten fabrikneuen Kraftwagen einen gewaltigen Aufschwung.

Der Bruttoertrag stieg auf 82,6 (47,73) Millionen Mark, Zinseinnahmen (vermutlich Kassaskonto) auf 1,77 (0,17) Mill. Mark, während außerordentliche Erträge auf 1,87 (3,54) zurückgingen. Demgegen­über erhöhten sich um 89 v. H. Löhne und Ge­hälter auf 37 (19,63), soziale Abgaben stiegen auf 2,89 (1,75). Freiwillige soziale Abgaben sind dies­mal unter übrige Aufwendungen verbucht (i. V. 0,25). Besitzsteuern erhöhten sich auf 5,71 (0,95), die übrigen Aufwendungen auf 9,25 (6,46). Anlage- abschreibungen betragen 15,43 (12,95), darunter 3,2 Sonderabschreibungen auf Geschäfts- und Fabrikgebäude. Auf Werkzeuge wurden allein 7,75 Mill, abgeschrieben, sie erscheinen bilanzmäßig nur noch mit einem Markposten, da auch für das lausende Jahr hohe Ausgaben für Spezialwerk­zeuge erwartet werden. Schließlich gingen die ande­ren Abschreibungen auf 2,54 (4,68), im wesentlichen auf Materialbestände, zurück. Es verbleiben für 1934 mithin 13,401 (5,013) Mill. Mark Reingewinn, so daß nach Tilgung des Verlustvortrages von 11,39 noch 2 Mill. Mark Reingewinn erscheinen, lieber dessen Verwendung liegen keine Angaben vor.

Der Export wurde trotz steigender Schwierig­keiten und unbefriedigender Preise gefördert, er wurde absolut um 10 v. H. auf 8441 Stück erhöht. Der Gesamtexportanteil von Opel beträgt 65 (63) v. H. Das Fahrradgeschäft brachte eine bedeutende Umsatzsteigerung besonders der mittleren Preis­klasse. Die Fayrradausfuhr wurde gehalten. Der Bericht weist u. a. hin auf die Entwicklung der Listenpreise des billigsten geschlossenen Opelwagens, der als 14-P5-Limousine im Juli 1928 noch 3500 Mark und im Winterpreis 1934 mit 23 PS und den sonstigen technischen Verbesserungen nur noch 1750 Mark kostete. Für die weitere Ausdehnung des deutschen Kraftwagenabsatzes verbleibe trotz der bekannten Rekordentwicklung für uns noch ein breiter Raum. Die Opel-Belegschaft stieg auf 18 000 Werksangehörige, die voll beschäftigt sind.

Für das laufende Jahr wird ein weiterer Auf­schwung der deutschen Kraftverkehrswirtschaft er­wartet. Das erste Vierteljahr verlief sehr zufrieden­stellend; in den beiden ersten Monaten wurde der Umsatz stückmäßig beachtlich erhöht, der Ausland­absatz gegen den Januar und Februar 1934 erfuhr eine kräftige Steigerung um 125 v. H.

Wochenbericht

vom Frankfurter Gchlachtviehmarkt.

Arn Großviehmarkt bewegte sich die Zu­fuhr mit insgesamt 1199 (gegen 1195 in der Vor­woche) in normalen Bahnen. Die Qualitäten waren wieder gut. Lebhafter gefragt waren Kühe bei Preisbesferungen um 1 bis 2 RM., nur geringe blieben mit 15 bis 22 RM. unverändert. Dagegen waren geringe Bullen gesucht und etwas höher, Ochsen blieben unverändert und Färsen in mittlerer Qualität gewannen bis 2 RM. Der Markt wurde bei im ganzen zufriedenstellendem Geschäft nahezu geräumt.

Kälber unterlagen großen Schwankungen, waren aber per Saldo gegen die Vorwoche unver­ändert, beste Tiere zogen sogar noch an. Nach zu­nächst ruhigem, später wieder lebhafterem Handel wurde ausverkauft. Die Beschickung war mit 1749 (1769) etwa die gleiche wie in der Vorwoche. Am Montagsmarkt notierten die einzelnen Gattungen

wie folgt: a) 47 bis 50 (gegen 51 bis 54 am nerstag, dem 14. März), b) 39 bis 46 (44 bis 50), c) 31 bis 38 (37 bis 43), d) 23 bis 30 (27 bis 36). Am Donnerstag, dem 21. März, also am letzten Markt, hatten die Notierungen wieder folgendes Aussehen: a) 53 bis 56, b) 44 bis 52, c) 36 bis 43, d) 27 bis 35, mithin waren die Preise wieder kräftig

Rechnungsrest

Gebäude

Grundstücke

Wald

Jagden, Fischereien

Schäfereien

Messen und Märkte

Waagen

Wasserversorgung Kleinkinderschule Badeanstalt

Förderung der Hitlerbewegung

Allgemeine Verwaltung

Oesfentliche Sicherheit Gesundheitspflege Feuerlöschwesen Armenpflege Schulen

Evangelische Kirche

ECenbahn

Friedhöfe

Straßen

Kanäle

Landwirtschaftszwecke Grenzverhältnisse Oeffentl''che Anlagen Ruhegehalte

Gemeinnützige Zwecke Steuern und Abgaben Sondersteuern (Hunde-, Ver- gnügungs-, Bürger-, Bier-, Getränke-Steuer und Zu­schlag zur Grunderwerb-

Kurszeiies der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 217.

Frankfurt a.Dl.

Herl.!'

Sckiluk- Schluß!. ö Abend.

kurv

börse

börke

Datum

22-3

23.3

22 3

23 3

98,13

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111,75

112

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99,7

99,6

99,6

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98

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97

143,9

144

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100

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5

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144

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Schluß« kurs

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120,75 114

I. G. Farben-Jndustrie

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Goldschmidt

Rütgerswerke

Merallgesellschaft. ....

102,5

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94,25

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220

158,25

155

4% Oesterreichijche Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente b. 1910 4*/j% desgl. von 1913..........

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

Serie l.....................

Rheinische Elektrizität

Rhein. Wests. Elektr. Schuckert L Co......

Siemens & Halske... Lahmerer LCo.....

37

140,4

109,5

121,25

88

120,5

113,5

12

109,25

109

144

53,4

117

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208

103,75

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36,75

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88

120,75

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Philipp Holzmann .. ..

Zementwerk Heidelberg

Cementwerk Karlstadt..

Schluß!. Mittag« börse

25,5

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6,7

6,75

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Elektr. Lteferungögesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6%

Reiten & Guilleaume O

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

101,25

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100 j

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102 I

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche ReichSanl. von 1934

5 */2% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslos.-Rechten .............

4Y,% Deutsche Reichspostschatzan- Weisungen von 1934, I.......

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

4yz% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........

5*/2% ehem. Hess. Landes-Hypo­thekenbank Darmstadt Liaui ...

4*/2% ehern. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschnldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit AuSlos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4/2% ehem.8% Franks. Hyp.-Bant

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 sy2% ehem. 4*4% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......

6*4% ehem. 41/2% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe

4'/2% ehem. 8% Pr. Landespfand

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4*4% eheiy. 7% Pr. Landespfand briefanst., Gold Komm. Lbl.Vl

Steuerguisch.Verrechnungsk. 35-39

71 144

9 210,5

O' 100 4 101,75

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96,25

102,13

Buderus .......

Deutsche Erdöl Gelsenkirchener Harpener.................

Hoesch EisenKöln-Reuessen Ilse Bergbau .............

Ilse Bergbau Genüsse......

Klöcknerwerke .............

Mannesmann-Rühren......

207,5

104,25

82

12

107,75

108

143

Mansfelder Bergbau .. Koksioerke...........

Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen Rheinstahl...........

Vereinigte Stahlwerke. Ctaoi Minen ........

Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth

88 I 88,25 I

118,9 I -

Frankfurt a. M. | Berlin

99,75

107,9

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__________Serlin,23.MLrz

Amerikanische Noten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten Schweizer Noten.. Spanische Noten.................

Ungarische Noten

Schultheis Patzenhofer 4 Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O Bemberg................... O

Zellstoff Waldhof O Zellstoff Aschaffenburg O Dessauer Gas ............... 7

Daimler Motoren O

Deutsche Linoleum 6 Crenftetn & Koppel O

Westdeutsche Kaufhof O Chade......................O

Accumulatoren-Fabrik 12

Conti-Gummi............... 8

22 3 ! 23 3

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Gritzner O| 38 I 37,9 I

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Süddeutscher Zucker.........9| 166,25 1 166,25 |

Frankfurt a. M

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Schluß- lurs

Schluß. Abend- börw

Schluß- lurs

Schlußk. Ulittag- börse

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22 3

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22 3

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4% desgl. Serie 11 ............

8,25

8,25

5% Ruinän. vereinh. Rente v. 1903

4,5

4,8

4,6

t"2%Rumän.vereinh.Rentev.l913

6,75

6,8

7,05

6,7

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4,25

4,25

4,3

4,25

2*4% Anatolier ..............

34,75

34

34,9

34,13

Hamburg-Amerika-Paket ..... O

32,25

33,13

32,4

33,13

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O

27,5

Norddeutscher Lloyd .........O

34,5

34,5

33,9

34,75

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

81,5

82

81,25

81,5

Berliner Handelsgesellschaft ... 5

108,25

108

107,75

108,4

Eoin merz- und Privatbank ... 0

82

83

82,5

83

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................O

84

84,5

84

84,5

Dresdner Bank..............0

84

84,5

84

84

Reichsbank ................ 12

158,5

158,75

158,75

22.März

23. März

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

»rief

Geld |

Brief

Buenos Aire-.

0,658

0,662

0,658

0,662

Brüssel ...

58,17

58,29

58,17

58,29

Rio de Jan.

0,201

0,203

0,201

0,203

Sofia ....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

52,85

52,95

53,01

53,11

Danzig ...

81,21

81,37

81,23

81,39

London...

11,835

11,865

11,87

11,90

Helsingfors Paris ....

5,225

5,235

5,245

5,255

16,43

16,47

16,43

16,47

Holland ..

168,27

168,61

163,23

168,57

Italien...

20,72

20,76

29,72

20,76

Japan....

0,693

0,695

0,695

0,697

Jugoslawien

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo.....

59,49

59,61

59,67

59,79

Wien.....

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon..

10,74

10,76

10,77

10,79

Stockholm.

61,03

61,15

61,21

61,33

Schweiz ..

80,72

80,88

80,72

80,88

Spanien..

Prag.....

33,97

10,388

34,03

10,408

34,02

10,392

34,08

10,412

Budapest .

Neuyork...

2,485

2.489

Bantnoten

2,487

2,491

114,25

114,13

114,4

97,25

98

97

99,9

100

100,13

100,13

97,5

97,5

97,5

97,5

97,5

97,5

105,9

105,9

105,9

24,5

25,5

_

1,2

1,2

7,4

7,5

7,4

6,7

6,75

6,75

6,75

6,75

10,25

10,1

10,25

8,25

Geld

Brief

2,439

57,83

2,459

58,07

52,80

53,02

11,835

11,875

16,42

! 6,48

167,81

168,49

20,46

20,54

59,51

59,75

_

-

61,00

61,24

80,39

80,71

33,55

33,69