Ausgabe 
25.3.1935
 
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ihren

Dank.

Oiefeen, den 35. März 1935.

01257

im 82. Lebensjahre.

Gießen, den 24 März 1935.

1 Gasherd u. a.m.

1734D

Rphapmann Gerichts«ollz., Gießen, übUdl UldUll WernerwallW, Tel.3108

1735 D

Am 23. März 1935 entschlief unser verehrter Seniorchef

Herr Christian Inderthal

Gießen, den 24. März 19?r

SELTERSWEG N§69

I/36L)

Fernsprecher Nr. 2373

1672 D

Die Lund,

Wir betrauern in dem Verstorbenen ein Vorbild unermüdlicher Arbeitskraft und einen Vorgesetzten wohl wollender Herzens* güte. Wir werden seiner stets in Treue und Dankbarkeit gedenken.

Jeder freie Platz in Deinem Hause kann ein Gastplatz sein!

betreut MännedrmiadGßder

Die tieftrauernden Hinterbliebenent

Barbara Wende nebst Kindern.

Das Personal der Firma Chr. Inderthal und Gebrüder Zeisse, Marburg.

Brandwunden.

Nächtliche Feuersbrunst in Stockholm.

Johanna Inderthal, geb. Petri Gustel Weigand, geb. Inderthal Marie Inderthal

Willi Inderthal und Frau

Erica, geb. Sudeck, u. Sohn Peter Karl, Gertrud und Helmut Weigand

Jungbmin für das Blut Kräuterhaus-Kor Wacholder-

Etirahl*

In einer der letzten Nächte, brach in dem un­mittelbar an der sächsisch-böhmischen Grenze ge­legenen Ort Seifhennersdorf in der evangelischen Kirche ein Brand aus. Das Feuer ist wahrschein­lich im Gebälk des Dachstuhls ausgekommen. Der

besteht noch keine Klarheit.

Alle sächsische Kirche einem Brande zum Opfer gefallen.

Danksagung.

Für die so zahlreichen und wohltuenden Beweise herz­lichster Teilnahme, die uns bei dem unvergeblichen Ver­luste unseres innigstgeliebten Entschlafenen durch Wort, Schrift, Kranzspenden und ehrendes Geleit entgegenge­bracht wurden, sagen wir hierdurch unseren herzlichsten

Die Beisetzung findet Dienstag, den 26 März, nachmittags 2.30 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen.

MWM

(<Mcfcen-i705D Di., 26. Marr» 20 El 22.00 Uhr: 23. Dienst. - Ab. Gewöhnt. Preise SienettoennöhiKö

Lustsviel von Björnson, und

Gelähmte Schwingen

Lustsv. v.Thom-

Thingweihe in Koblenz.

Die Koblenzer Thingstätte vor dem Koblenzer Schloß fand ihre feierliche Weihe Die Klänge des Badenweiler Marsches leiteten die Auf­führung des WerkesWerdendes Volk" em. Macht­voll klang der Chor:Einigkeit walte das Thing, Einigkeit muß es erhalten". Weithin schallend ver­kündete der Thingmeister, Gauarbeitsdienstfuhrer E t t e r i ch : Wo wir mit einer neuen Volkwerdung begonnen haben, regen sich auch die alten im ger­manischen Volkstum schlummernden Kräfte zu neuem Gestaltungswillen. Oberbürgermeister W1 tt- gen, dem die Thingstätte in treuer Obhut über­geben wurde, betonte, daß die Stadt in Stolz und Treue zu diesem Werk stehen werde. Nachdem die Thingführer die Bedeutung der Thingstätte zur Geltung gebracht hatten, erfolgte die feierliche Totenehrung. Gauleiter Staatsrat Simon sprach zur Thingweihe: Unsere Bewegung hat sich zum Ziel gesetzt, alte Formen wieder zu neuem Leben zu erwecken. Alles, was die Bewegung schafft, er­füllt den gleichen Zweck: es soll erhalten die deutsche germanische Nation. In erhabenen. Feiern wollen wir an dieser Stätte unserer deutschen Nation ge­denken, der großen deutschen Geschichte und der ruhmreichen deutschen Vergangenheit.

Feuer verursacht Panik in einem Lhikagoer Nachtlokal. Sechs Tote, zahlreiche verletzte.

Ein Feuer, daß in einem mit billigen Papier­verzierungen behangenen Nachtklub-Lokal in Chi- kago ausbrach, verursachte eine Panik unter den 80" Gästen, als rennende Papiergirlanden auf sie herabfielen und die Flammen den Ausgang ver­sperrten. Die Gäste zerkratzten einander, zerrissen ihre Kleider bei ihren verzweifelten Fluchtversuchen, bei denen eine große Zahl mehr oder weniger schwer verletzt wurde. Sechs st a r b e n an

Zwangsversteigerung Dienstag, 26. März 1935,14 Ufer, sollen imLöwen" hier, Neuen­weg 28 brw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe im obigen Lokal) zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden:

Haus-, Laden- und Büromöbel aller Art, Radios, 1 Schleisbank, Kassenschränke, Klaviere, Laden­kassen, Schreibmaschinen, Oefen, 1 Bohrmaschine, Bettwäsche, 1 Standuhr, Pelzmützen, Anzug­stoffe, 1 Motor, 1 Oelgemälde,

größte Stockholmer Vergnügungstätte, Gröna wurde nachts von einer verheerenden Feuersbrunst heimgesucht. Trotz der Anstren­gungen der Feuerwehr konnte nicht verhindert wer­den, daß der Brand sich auf ein nahegelegenes Holz­lager verbreitete. Der Schaden wird auf 200 000 Schwedenkronen geschätzt, lieber die Brandursache

('Miele ip Staubsauger**.

Lieferung durch die Faehqtehifte- Ä

Aus aller Welt.

Göring dem verdienten Veteranen eine ganz be­sondere Freude bereitet. Vollkommen überraschend besuchte der Adjutantt des Ministerpräsidenten Gö­ring, Major Conrath, den Jubilar und über­reichte ihm ein Bild des Ministerpräsidenten mit Widmung sowie als persönliches Geschenk einige Flaschen Wein, Zigarren und Blumen.

Kunst und Wissenschast.

Reichsminlsier Ruff eröffnet die Dieirich-EckartBücherei in Berlin. In Berlin eröffnete Reichsminister Rust im Ver­waltungsbezirk Horst Wessel eine Hauptbücherei, die den Namen Dietrich-Eckart-Bücherei er­halten hat. Reichsminister Rust kennzeichnete den Kampf Adolf Hitlers, der vor allem ein gigan­tisches Ringen um die seelische Erneuerung des deutschen Volkes darstellt. Des Führers Lebenswerk, so sagt er, ist ein einziges großes Erziehungswerk. Reichsminister Rust wandte sich ferner gegen den liberalistischen Typ der früheren Volksbibliotheken, die in ihren wahllosen Zusammenstellungen als reine Warenhäuser bezeichnet werden müßten. Volksbüchereien dürften weder ein Warenhaus, noch ein Museum sein. In den Volksbibliotheken von heute müsse der lebendige, gegenwartsnahe Geist der Zeit zum Ausdruck gelangen. Damit seien aller­dings zahlreiche Literaturerzeugnisse der letzten zwei Jahre nicht gemeint. Gerade diese Zeit habe nämlich leider allzu vielen eiligen Konjunktur­rittern die willkommene Gelegenheit gegeben, dem Volk mit schneller Hand sogenannte national­sozialistische Weltanschauung vorzusetzen. Es gelte vielmehr aufzubauen und anzuknüpfen an den Geist unserer alten unsterblichen deutschen Dichter und Denker. So soll die Bücherei dienen dem Gedanken und der Vertiefung der nationalsozialistischen Idee, die bereits zur Idee des Volkes geworden ist.

Ministerpräsident Goring empfängt Emil Jannings.

Ministerpräsident General Göring hat den"' Hauptdarsteller des vom Neuen Deutschen Lichtspiel- Syndikat herausgebrachten GroßfilmsDer alte und der junge K ö n i*g ", Emil Jannings, den Regisseur S t e i n h 0 f f, den Vorsitzenden des Aufsichtsrates des NDLS., Adolf Engel, und Herrn F a f 0 l t vom NDLS. empfangen. General Göring sprach für die hervorragende künstlerische Gestaltung dieses Filmes allen Beteiligten, ins­besondere dem Hauptdarsteller Emil Jannings, feine besondere Anerkennung aus und erklärte sich bereit, das Protektorat über eine demnächst in Pots­dam stattfindende Festaufführung zu übernehmen.

Der Führer beglückwünscht den Komponisten des Badenweiler Marsches.

Programm enthält nur japanische Erstausführungen, darunter das berühmteMagnificat" für Chor, Soli und Orchester. Die Leitung liegt ebenso rote die gesamte Einstudierung in den Händen des deut­schen Dirigenten Professor Klaus Pringsheim. Eine von der Akademie herausgegebene Festschrift soll von der grundlegenden Bedeutung zeugen, die dem Schaffen des deutschen Meisters in der ja­panischen Musikkultur zukommt.

Gestern entschlief nach arbeitsreichem Leben mein herzensguter Mann, unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater und Onkel

Herr Christian Inderthal

Gießener Konzertverein

Donnerstag, den 28. März 1935, 20 Uhr

Bach-Händel-Feier

Bach: Kantate Nr. 106 Gottes Zeit Händel: Das DettingerTedeufflk Der Akademische Gesangverein und Mitglieder des Banerschen Gesangvereins. Das Stadl* tbeater-Orchester. Solisten:

Lore Fischer (Alt) Leni Gehrig (Sopran) Erich Meyer-Stephan (Baß)

Leitung: Pro!. Stefan Temesvary.

Eintrittskarten: 1., 1.25,1.75 und 2.50RM. bd Ernst Challier und abends an der Kasse. Studenten­karten 80 Pf. bei Herrn Sekretär Ritter und Studentenheim. Deutsche Bühne halbe Preise» Erwerbslose 30 Pf. an der Abendkasse.jgg?

Der Führer und Reichskanzler hat dem Ober­musikmeister Georg F ü r st - München, dem bekann­ten Komponisten des Badenweiler Mar­sches, zu seinem Geburtstage telegraphisch seine aufrichtigen Glückwünsche ausgesprochen. Die Ent­stehungsgeschichte des Marsches ist außerordentlich interessant. Obermusikmeister Fürst nahm am 12. August 1914 am Sturm des bayerischen Jn- fanterie-Leibregiments auf das französische Grenz­dorf Badonville (Badenweiler) teil. Am Abend dieses Tages schrieb Fürst unter dem Eindruck der siegreichen Schlacht auf einem zerschossenen Ge­fährt den Marsch, der wenig später auf dem Markt­platz von Peronne erstmalig gespielt wurde und eine begeisterte Aufnahme fand. In die Musiklitera­tur der deutschen Armee wurde der Badenweiler »»» wvuu Marsch als Armeemarsch Nr. 256 ausgenommen und Dachstuhl und das Innere der Kirche sind durch das bald zu einem der meistgespielten deutschen Märsche. Feuer vollständig z e r st 0 r t worden. Der Turm

und das Mauerwerk hielten dem wütenden Element stand. Die Feuerwehren aus der ganzen Umgegend von dies- und jenseits der Grenze waren herbei­geeilt. Die Seifhennersdorfer Kirche ist eine der ältesten und schönsten der sächsischen Oberlausitz. Die Kirche wurde zuerst 1384 urkundlich erwähnt. Das jetzige Gebäude ist im Jahre 1797 erbaut und 1898 gründlich erneuert worden

Rabsmord bei Wismar. Die Mörder verhaftet.

In der Nähe von Maßlow bei Wismar wurde der Händler Johann Cifzewski in einer der vergangenen Nächte von zwei Verbrechern namens Saß und Pankow mit einer Eisenstange e r - schlagen und feiner Barschaft beraubt. Die Rau- der legten die Leiche neben den Kraftwagen des Ermordeten, wo sie am anderen Morgen ein Guts­besitzer entdeckte. Die Wismarer Polizei konnte die Mörder bereits verhaften. Sie fand auch das ge­raubte Geld auf.

Um die Schäferfchen Millionen. wichtige Beweisstücke bei der Regierung in Kassel gefunden.

In der in Amerika schwebenden E r b s ch a f t s - fache Garret-Schäfer, über die früher be­reits berichtet wurde, haben sich bei der Regierung in Kassel wichtige Beweisstücke in den hier noch aufbewahrten Akten des Ministeriums des Innern des ehemaligen Kurfürstentums Hessen gefunden. Aus diesen Beweisstücken geht hervor, daß der aus- gewanderte Schäfer vor seiner Auswanderung k u r- hessischer Untertan war. Er stammt aus dem Kreise Grafschaft Schaumburg. Seine in Deutschland lebenden Verwandten werden von Rechtsanwalt Dr. Steller in Detmold vertreten. Aus den vorhandenen Urkunden läßt sich er­sehen, wer die Eltern des Ausgewanderten waren, nämlich Heinrich Friedrich Wilhelm Konrad Schä­fer, geb. am 14. 10. 1787 in Rinteln, verheiratet mit Wilhelmine Charlotte H a s p e r am 3. li. 1822. Schäfer ist im Jahre 1837 nach Amerika ausgewan­dert. Gleichzeitig bestätigt sich die Tatsache, daß er mit einer Kretzschmar verheiratet roai. Durch die Beweisstücke ist der Zusammenhang erbracht, der Identitätsnachweis kann als geführt gelten. Wer glaubt, mit, den von Dr. Steller in Detmold ver­tretenen Schäfers verwandt zu sein, kann sich mit Anfragen dorthin wenden. Damit dürsten die Nachforschungen nach dem aus Hessen-Kassel aus­gewanderten Schäfer beendet fein.

kurzer Prozeß mit chinesischen Eisenbahnräubern.

Als Fahrgäste verkleidete Räuber versuchten 40 Kilometer vor der chinesischen Stadt Kalgan, den Zug PekingKalgan zu berauben. Sie wurden von der chinesischen Wache festgenommen und nach Kal­gan gebracht. Acht wurden zum Tode verurteilt. Die Urteile wurden sofort vollstreckt.

An alle Danziger im Reich!

Für den 7.April 1935 sind Neuwahlen zum Danziger Volkstag ausgeschrieben. Wahl- berechtigt sind auch die Danziger Staatsangehörigen, die am Wahltage nicht ihren ständigen Wohnsitz im Freistaat Danzig haben. Ls befinden sich allein über 7000 Danziger im Reich, fo daß ihre Zahl immerhin im End­ergebnis des Wahlausganges mitfpricht.

Es ist folgendes zu berücksichtigen: wer im Besitze eines gültigen Danziger Paffes ist, besorgt sich einen Auszug aus dem polizeilichen Melde­register seines jetzigen Wohnsitzes und stellt unter Angabe seiner Paßnummer einen Antrag a n das Wahlamt der Freien Stadt Danzig um Zusendung eines w a h l p a s s e s. Die Reichs­bahn stellt gegen Vorlegung des Wahlscheines einen Freifahrtfchein vom Wohnsitz bis zu den reichsdeutschen Grenzstationen Marienburg oder Groß-Boschpol aus. Von dort aus wird die Weiter­fahrt von Danzig aus geregelt. Jeder Auslands­danziger darf 50 RM. nach Danzig mit­nehmen. Bedürftige Danziger wenden sich betreffs Reifekoflenzufchuh. Unterbringung und Verpflegung an die Gaupropagandaleitung der NSDAP. Danzig, Abteilung Ausland, Danzig, Weidengasse 2. Weitere Auskünfte erteilen die Vereine der Dan­ziger im Reich und die Danziger Verkehrs­zentrale, Berlin W 8, Unter den Linden 16. Die oben aufgeführten Erleichterungen sollten es j e d d m Danziger Staatsangehörigen ermög­lichen, an den am 7. April 1935 siattfindenden Wahlen zum Danziger Volkstag teilzunehmen.

Wetterbericht

Die Wetterlage ist mit erneutem kräftigen Druck­anstieg wieder erheblich verändert, lieber Mittel­europa liegt bereits wieder ziemlich hoher Luftdruck, der auch schon eine Beruhigung des Wetters mit sich bringt. Weiter im Norden hält ober das lebhafte Westwetter noch an, und eine ostwärts wandernde Störung bringt im ganzen Ostseegebiet wieder Re­genfälle. Ein Ausläufer dieser schlechten Wetter­zone wird noch im Lause des Montag auch bei uns nochmals Verschlechterung bringen, während dann aber voraussichtlich ein weiteres Vordringen des hohen Druckes folgen wird.

Aussichten für Dienstag: Im Norden wieder Regenfälle und noch vielf>ach wolkiges und unbeständiges Wetter, im Süden Bewölkung und nur unwesentliche Niederschläge, bei westlichen Winden ziemlich mild, ausgeglichene Temperaturen.

Aussichten für Mittwoch: Voraussicht- lich wieder überwiegend trockenes und heiteres Wetter. _________________________________________

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr Hans Thyriot. für Öen übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. II. 35: 11790. Druck und Verlags Brühl iche Univ^sitäts Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pft Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr« Einzelverkausspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf* mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig«

Nachlasse von; bis 20 v. S. erhalten Sie bei wiederholten Auf­nahmen einer Ametgs

Füllfeder­halter .«« mit Etuis der« loten. Abzugeb, bei Karla Amvt Schanzenstr. 6 p.

Der außerordentlich schwungvolle Marsch wurde bald auch von vielen Kapellen des Auslandes über­nommen.

Bach-Feier in Japan.

Zum 250. Geburtstag Johann Sebastian Bachs veranstaltet die Kaiserliche Musikakademie zu To­kio eine repräsentative Feier, in deren Mittelpunkt ein Festkonzert mit Werken des Meisters steht. Das