stäirdigrmg mit Japan wünsche. Sachalin seit mit seinen Oelvorkommen wichtig für die japanische Landesverteidigung. .
Die sowjetrussische Regierung hat im Zusammenhang mit dem Besitzwechsel an der nord- mandschurischen Eisenbahn sämtliche Schulen, darunter eine Technische Hochschule, geschlossen. Das gleiche geschah mit einigen Klubs und auch mit einer Anzahl russischer Zeitungen in Mandschukuo. Don den 7000 im Dienst der Bahn stehenden russischen Beamten haben sich nur 1450 bereit erklärt, nach Sowjetrußland zurückzukehren.
Die neue polnische Verfassung angenommen.
Warschau, 24. März. (DNB.) Der polnische Sejm hat die neue polnische Verfassung mit 260 gegen 139 Stimmen der Opposition angenommen. Die nationalen Minderheiten nahmen an der Abstimmung nicht teil. Bis zum letzten Augenblick hatte die Opposition gehofft, das Pilsudski- Lager werde an der juristischen Schwierigkeit scheitern, daß die neue Verfassung mit einer Zweidrittelmehrheit angenommen werden müsse, über die das Pilsudski-Lager nicht verfügt. Im Pilsudski-Lager vertrat man jedoch den Standpunkt, daß zur endgültigen Verabschiedung der Verfassung auch die einfache Mehrheit ausreiche; die Durchführung der neuen Verfassung dürfe nicht von einigen Abgeordnetenstimmen abhängig gemacht werden. Die Redner der Oppositionsparteien, Nationaldemokraten, Bauernpartei und S o z i a l i st e n, brachten ihren Unmut darüber zum Ausdruck, daß das Pilsudski- Lager Polen eine neue Verfassung gebe, die den Zustand in feste Rechtsformen bringt, der als „Aera Pilsudski" seit 1926 sich entwickelt hat. Vor allem wurde die Rechtsgültigkeit der ersten Annahme des Verfassungsentwurfs am 26. Januar 1934 bestritten, da damals weder die Zahl der Abgeordneten, noch die qualifizierte Mehrheit fest- gestellt worden sei. Bis zu welcher Schärfe sich die Debatte steigerte, zeigt die Rede des Abgeordneten Trompczynski, der nicht nur bemängelte, daß das Wort „Polnische Nation" in der ganzen Verfassung nicht vorkomme, sondern der von einer Verewigung der Cliquenherrschaft und von einer Streichung der Bürgerrechte sprach, um schließlich zu behaupten, die neue Verfassung trage den Stempel der Unehrlichkeit an der Stirne.
Nach der Verkündung des Abstimmungsergebnisses setzte bei den Abgeordneten des Regierungsblockes starker Beifall ein, während die Opposition rief, die Verfassung sei ungültig, es sei keine Zweidrittelmehrheit erreicht worden usw. Die Sozialisten stimmten schließlich die Internationale an, was die Abgeordneten des Regierungsblockes mit dem Gesang des Legionärliedes beantworteten, bis die Opposition den Saal geräumt hatte. In den Straßen Warschaus zeigten sich in den späteren Abendstunden kleinere Demonstrationen, die mit Hochrufen auf Pilsudski umherzogen.
Ein Konzentrationskabinett m Belgien.
Brüssel, 23. März. (DNB.) Der Vizegouverneur der Nationalbank van Zeeland ist vom König mit der Neubildung der Regie- r u n g beauftragt worden. Die neue Regierung wird sich aus Persönlichkeiten der drei großen Parteien, aus Katholiken, Liberalen und Sozialisten, zusammensetzen. Sie wird den Charakter eines Konzentrationskabine tts haben, das seine Aufgaben ausschließlich in der Erfüllung b e - stimmter wirtschaftlicher Aufgaben sieht
Der neue Ministerpräsident van Zeeland ist im politischen Leben bisher nicht hervorgetreten. Er genießt in Wirtschafts- und Finanzkreisen großes Ansehen und erfreut sich besonderen Vertrauens beim König. Auf Grund seiner langjährigen Tätigkeit beim belgischen Noteninstitut verfügt er über reiche Erfahrungen in Wirtschafts- und Finanzfragen, die augenblicklich ja in Belgien im Vordergrund stehen. Er hat mehrere Reisen ins Ausland gemacht und kennt auch sehr gut die Verhältnisse in Deutschland. Mit starken Eindrücken ist van Zeeland seinerzeit von einer Reise nach den Vereinigten Staaten zurückgekehrt; man sagt ihm nach, daß er die Absicht habe, die Erfahrungen des R o o s e v e l t s ch e n Wirtschaftsexperiments auch für Belgien zur Anwendung zu bringen. Schon im Kabinett Broqueville hat er seine eigenen Ideen über den wirtschaftlichen und finanziellen Wiederaufbau Belgiens vertreten; es ist ihm aber damals nicht gelungen, diese Idee durchzusetzen; er ist deshalb auch seinerzeit vorzeitig aus dem Kabinett Broqueville ausgeschieden. Mit besonderem Interesse sieht man der Währungspolitik des neuen Ministerpräsidenten entgegen.
Aenderung der Rangabzeichen in der HZ
Nach einer von der Reichsjugendführung ergangenen Anordnung werden die bisher von den HJ- Führern vom Bannführer aufwärts getragenen breiten farbigen Mützenbesatzstreifen in Zukunft nicht
„Das Wunder des Lebens."
Reichsinnenminister Dr. Krick eröffnet die Große Berliner Ausstellung.
Berlin, 23. März. (DNB.) In den Ausstellungshallen Am Kaiserdamm wurde am Samstagnachmittag die große Ausstellung „Das Wunder des Lebens" feierlich eröffnet. Unter den weit über 1000 E h r e n g ä st e n, die an der Eröffnungsfeier teilnahmen, sah man u. a. die Minister Dr. F r i ck, Darre und S e l d t e, ferner die Staatssekretäre Dr. Meißner, Pfundtner, Dr. Freister, u. a. Reichsarbeitsführer H i e r l, den Präsidenten des Deutschen Luftsportverbandes L o e r z e r, Ministerialdirektor Dr. G ü t t, General von Reichenau, Staatssekretär a. D. L e w a l d, zahlreiche ausländische Diplomaten, darunter den französischen und den sowjetrussischen Botschafter. Nach den Präludien von Liszt, vom Philharmonischen Orchester gespielt, dankte Bürgermeister Dr. Maretzky dem Reichsinnenminister für seine Bereitschaft, die Ausstellung zu eröffnen, und gab eine kurze Darstellung über den Inhalt der großen Schau. Das „Jubilate" von Händel, gesungen vom Chor der Berliner Singakademie, leitete über zu der Eröffnungsansprache, in der
der Reichs- und preußische Mnister des Innern, Dr. Frick,
u. a. ausführte: Der Sinn, des Lebens als eine Aufgabe, die jedes irdische Wesen zu erfüllen hat, und der auch der Mensch als „Krone der Schöpfung" sich nicht ungestraft entziehen kann und darf, das ist es, was in dieser Ausstellung sich aus dem Gesetz des Lebens entwickeln soll. Der Mensch muß wieder lernen, daß er ja auch nur ein Teil der Natur s e l b st ist. Er soll seine Ueberheblichkeit ablegen und sich als ein Glied der großen Volksgemeinschaft fühlen, die ihn dazu verpflichtet, verantwortlich an der Erfüllung seiner eigenen Lebensaufgabe mitzuwirken, nämlich das gesunde Erbgut der Vorfahren zu erhalten und es in der ununterbrochenen Kette der Geschlechter rein weiterzugeben, um auf diese Weise gewissermaßen selbst un- sterlich zu sein! Eine solche Auffassung vom Leben ist der Kern nationalsozialistischer Weltanschauung, die es auf allen Gebieten des Staates, der Wirtschaft und des Lebens durchzusetzen gilt.
Der nationalsozialistische Staat sieht den Einzelmenschen als einen unlösbaren Bestandteil der Familie und der zu einem einheitlichen Organismus zusammengeschweißten Volksgemeinschaft an, in der einer dem andern und alle der Allgemeinheit und dem Staate dienen müssen. Denn der Staat ist die Zusammenfassung aller zu ihm sich bekennenden, ihre Arbeitskraft für ihn einsetzenden Familien und Volksgenossen. Wenn so dem einzelnen dem Staat gegenüber erhöhte Pflich- t e n erwachsen, so vermag er hieraus aber auch wieder größere Rechte abzuleiten, Rechte an den Staat, der den einzelnen zu schützen und für sein menschenwürdiges Dasein zu sorgen hat. Dies ist die Auffassung vom Sozialismus des nationalsozialistischen Staates.
Wo>uns das Leben entgegentritt, regt es uns zu Fragen an, und wir versuchen, das Geheimnisvolle in der Natur zu ergründen. Seit Jahrtausenden sind die größten Gelehrten aller Völker bemüht gewesen, die Natur ihres letzten Schleiers zu entkleiden. Infolgedessen finden wir aus dieser Ausstellung zunächst alles das verständlich dargestellt, was Forschergeist unserem Verständnis nähergebracht hat. Sie werden in einem Mikrovivarium, einer Schau der Kleinlebewesen, das Geheimnisvolle der „Kleinheit der Natur" bewundern können, um über die Lehre vom Leben zu den T r ä g er' n des Lebens und zur Erhaltung des Lebens zu kommen. So sollen sie einen Einblick in die Daseinsform der kleinsten Organismen erhalten, um am durchsichtigen Menschen die Zweckmäßigkeit seines Baues und das Geheimnisvolle unseres eigenen Daseins besser verstehen zu können.
Während gewiß so mancher Besucher mit der
MW
Unser Bild zeigt den Reichsminister Dr. Frick mit den Festgästen beim ersten Durchgang durch die Ausstellung Als Zweiter von links sieht man SA.-Obergruppenführer von Jagow, neben ihm Staatssekretär Dr. Meißner, ferner Ministerialrat Dr. G ü t t, Frau Frick, Reichsinnenminister Dr. Frick und Oberarbeitsführer Müller-Brandenburg.
vorgefaßten Meinung in die Ausstellung kommen wird, hier etwas Medizinisches — und dabei denkt er naturgemäß an Krankheiten und Krankheitsbehandlung — kennenzulernen, so waren die Bearbeiter der Ausstellung im Gegenteil bemüht, das frische, kerngesunde, pulsierende Leben in allen seinen Erscheinungen festzuhalten. Wir haben uns bemüht, dafür Sorge zu tragen, daß die Fortpflanzung erbkranker und asozialer Elemente eingeschränkt wird, wir haben der bedenkenlosen Rassen- Mischung Einhalt geboten und die Bevölkerung über die Gefahr der Erbkrankheiten und der R a s s e n m i s ch u n g aufzuklären versucht. So begrüße ich auch diese Ausstellung als ein Mittel der Aufklärung und der Erziehung, E r b g e s u n d h e i t und R a s s e n r e i n h e i t zum selbstverständlichen Allgemeingut des Volkes zu machen. Wir werden die Maßnahmen zur Verhütung erbkranken Nachwuchses ausbauen und ergänzen.
Wir werden vor allen Dingen aber dafür sorgen müssen, daß in Zukunft nur erbge- sunde und rassisch wertvolle Menschen einander heiraten. Wir werden also die Vorlage und den Austausch von E h e- gesundheitszeugnisen vor der Eheschließung in Aussicht nehmen müssen. Dies war bisher nicht möglich; denn erst die Vereinheitlichung des Gesundheitswesens und die zum 1. April 1935 vorbereitete Einrichtung der Gesundheitsämter im ganzen Reich ermöglichen es uns, die Eheberatung in Deutschland einzuführen. Es werden in jedem Stadt- und Landkreis Beratungsstellen für Erb- und Rassenpflege erstehen und nach
Möglichkeit mit wissenschaftlich und weltanschaulich geeigneten A e r z l e n beseht werden, die von jedem zunächst freiwillig in Anspruch genommen werden können. Wir werden aber eine gesetzliche Regelung des Austausches von Eheerzeugnissen folgen lassen, damit Personen, die an Geistesschwäche, schweren Lrbleiden oder ansteckenden Krankheiten leiden, auch tatsächlich von der heirat abgehalten werden können. Damit glauben wir dem Leben des deutschen Menschen und dem Glück der Familie mehr zu nützen als mit der Befolgung naturfeindlicher Lehren, die aus einer Zeit stammen, in der die Schäden der Zivilisation und die Ursachen des drohenden Unterganges der Kulturvölker noch nicht in Erscheinung traten.
Es kann niemand bestreiten, daß wir Nationalsozialisten in der kurzen Zeit unserer Regierung d i e Familie als die Wurzel jedes Menschen und die Urzelle des Staates wieder zu neuem Leben gebracht und in den Mittelpunkt der Staatspolitik gerückt haben. Diesem ist die Ausstellung gerecht geworden, indem die Familie als die Trägerin des Lebens, als die Keimzelle des menschlichen Daseins den Höhepunkt der Ausstellung bildet und sich die Gedanken von der gesunden kinderreichen Familie wie ein roter Faden durch jeden Raum, jede Halle hinziehen. Möge die Ausstellung zahllosen deutschen Volksgenossen lehrreiche Erkenntnisse bringen und möge das, was Sie hier sehen und was im Innern des beschauenden Menschen anklingt, ihm selbst und dem Leben unseres ganzen Volkes zum Segen gereichen und verständnisvolle Aufnahme finden. Mit diesem aufrichtigen Wunsch erkläre ich die Ausstellung für eröffnet!"
mehr Dienstränge, sondern Dienststellungen kennzeichnen. .Sämtliche Führer von Bannen sind von jetzt ab an dem weißen Mützenbesatzstreifen erkenntlich, während die Führer von Gebieten einen hochroten Besatzstreifen an der Mütze tragen. Ebenso tragen der Stabsführer und die Abteilungsleiter der Reichsjugendführung sowie der Adjutant des Reichsjugendführers den hochroten Besatzstreifen. Bei den Mitgliedern der Stäbe fallen unabhängig vom Dienstrang die farbigen Besatzstreifen an der Mütze fort. Statt dessen erhalten die Mitglieder des Stabes der Reichsjugendführung goldene und die Mitglieder der übrigen Stäbe silberne Biese n an Mütze und Schulterklappe.
Eine Aenderung erfahren auch die auf den Schulterklappen getragenen Rangabzeichen. Sämtliche Mitglieder des Stabes der Reichsjugendführung vom Bannführer auswärts tragen jetzt g o l °
bene Eichenblätter, während diese bei den Dienststellen außerhalb der Reichsjugendführung in Silber ausgeführt sind.
Neue große
Spende der Deutschen Beamtenschaft für die Stiftung „Opfer der Arbeit".
Auf Anordnung des Reichsstatthalters Jacob Sprenger war im Jahre 1933 durch die damalige nationalsozialistische Beamten- a b t e i l u n g eine Sammlung für die Opfer der Arbeit in die Wege geleitet worden. Nachdem die nationalsozialistische Beamtenabteilung in der letzten Hälfte des Jahres 1933 750 00 RM. für die Opfer der Arbeit und im Jahre 1934 156 000 RM. gespendet hat, hat das Hauptamt für Beamte der Reichsleitung der NSDAP, als Spende der Deutschen Beamtenschaft am
22. März der Reichskreditgesellschaft AG. einen weiteren Betrag von 118000 RM. überwiesen. Insgesamt sind der „Stiftung für Opfer der Arbeit" bisher 1 024 000 RM. an größeren Spenden zugegangen. Nicht einbegriffen sind in diesem Betrag die allmonatlichen Ueberweisungen der Beamtenschaft, die allein im vergangenen Jahre einen Betrag von 210 000 RM. ausgemacht haben.
Göring ehrt einen verdienten alten Beamten.
In Treptow an der Tollense (Pommern) feierte der Ruhestandsbeamte August Käding seinen 95. Geburtstag. Der Jubilar hat über 50 Jahre dem preußischen Staat treue Dienste geleistet. Als Veteran hat er die drei deutschen Einigungskriege mitgemacht. In besonderer Anerkennung der treuen Dienste des Jubilars hat Ministerpräsident
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5®^ ohne Mdst., dick und rund, 3V3 Pf.
Unaufhaltsam geht sie voran — immer weiter voran!
Wie sehr man bei der Herstellung dieser Zigarette darauf bedacht ist, etwas Besonderes zu bieten, zeigt auch der Weg, der mit der neuen Beilage beschritten wurde. Das großangelegte Sammelwerk „Die Nachkriegszeit ISIS bis 1934", Wird als Chronik einer bewegten Epoche überall lebhaft begehrt.
Der große Erfolg einer großen Leistung!
Von sämtl.deutschen Zigaretten hat nachweislich den allergrößten Umsatz (Jahresbedarf mehrere Milliarden!)


