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die Bedeutung derartiger Maßnahmen für die Volksgesundheit von vielen noch verkannt. Die Durchführung aller bevölkerungs- und rassepoliti­schen Maßnahmen sei nur bei einer inneren Um­stellung unseres Volkes möglich. Durch die Verhü­tung erbkranken Nachwuchses sei wohl eine völlige Leerung der Irrenhäuser nicht möglich, es würde aber eine wesentliche Verminderung der Geistes­kranken eintreten. Die Aufgaben, die sich der Na­tionalsozialismus in gesundheitlicher, bevölkerungs- und rassepolitischer Hinsicht gestellt habe, könnten nicht in kurzer Zeit erfüllt werden. Jeder einzelne müsse mithelfen, das Werk zu vollenden, dann wäre es möglich, wieder ein Deutsches Reich zu erhalten, in dem glückliche und gesunde Nachkomme leben.

Der Abschluß des Abends.

Im Laufe des Abends dankte H. Stimmer im Namen der Jubilars und auch für sich persönlich für die Ehrungen. Er dankte gleichzeitig auch na­mens der gesamten Mitglieder dem Vorsitzenden für seine dem Verein während der 10jährigen Tä­tigkeit als Vorsitzender geleisteten Dienste, und er hob noch einmal das gute Verhältnis zwischen Ver­ein und Aerzteschaft hervor.

Bei dem unterhaltenden Teil wirkten, abgesehen von dem Orchester, das durchweg gute Leistungen bot, eine Reihe Frankfurter Künstler und Zwo: kleine hiesige Tänzerinnen mit. Artur B e st a n o als Ansager und Komiker brachte sofort die richtige Stimmung auf. Auch Kitti Ko ob gewann als Soubrette rasch die Sympathien der Zuhörer. Recht nett waren die Darbietungen der kleinen Tänze­rinnen Minna Sommerlad und Erika Wen­ner; Minna Sommerlad wartete außerdem mit wirkungsvoll vorgetragenen Mundartdichtungen auf. Kärtiny und Partnerin zeigten sich als komische Jongleure, deren Darbietungen besonderen Beifall fanden. Die Leistungen des Bauchredners Paul R o ch e l l i lösten schallende Heiterkeit aus.

Festgotteshienst am Gonniag.

Am Sonntagvormittag fand ein Festgvttos - d i e n ft in der Stadtkirche statt, bei dem Propst Knodt die Festpredigt über 2. Korinther, K. 12, Vers 7 bis 10, hielt. Die Choralvereinigung trug durch Darbietung verschiedener Chöre wesentlich zur Verschönerung des Gottesdienstes bei.

Ore Mitgliederversammlung.

Am Nachmittag fand im Saale des Cafe Leib die 51. ordentliche Mitgliederversammlung statt. Aus dem vom Vorsitzenden E. Simon erstatteten Ge­schäftsbericht ging hervor, daß die Zahl der ordent­lichen Mitglieder im abgelaufenen Jahre von 246 aus 255, die Zahl der außerordentlichen von 44 auf 51 gestiegen ist. Auch die Leistungen des Vereins wurden erhöht. Die Geschäftsstelle des Vereins ent­faltete auch im abgelaufenen Jahr eine rege Tätig­keit.

Nach dem vom Rechner Heinrich S.t immer erstatteten Kassenbericht betrugen die Einnahmen des Vereins im abgelaufenen Jahre 11 433,17 RM., die Ausgaben 10 081,57 RM. Es wurden veraus­gabt für Aerztehonorar 6363,75 RM., für Arznei und kleinere Heilmittel 882,10 RM., Beihilfen für Operationen und Krankenhaus 642 RM., Brillen 226,73 RM. und Bearäbnisbeihilfen 500 RM. Als Revisoren wurden bestimmt: Frl. Peter sowie die Herren Ziegler, Loos und Leonhardt.

Zum Schluß brachte H. ©immer dem Vor­sitzenden noch den Dank der Versammlung für seine aufopfernde Tätigkeit zum Ausdruck. Auf Grund einer Tellersammlung sollen dem Winter­hilfswerk 50 RM. überwiesen werden.

Anschließend an die Versammlung warteten Mit­glieder der Kapelle Schleuse, die auch schon vor­her musiziert hatten, mit weiteren musikalischen Darbietungen auf. Paul B u ch w a l d wirkte in bekannter Weise als Ansager und Humorist. Martha B u ch w a l d erfreute durch beifällig aufgenommene Gesangsvorträge und Rezitationen. Fritz Peil trug Gedichte in oberhessischer Mundart wirkungs­voll vor. Außerdem wirkten Minna Sommerlad und Erika Wenner mit dem gleichen Erfolg wie am Samstagabend mit.

Der DhM.-Heuchecheim erhält sein eigenes Heim.

Den Heimabenden, die notgedrungen seither immer in den Schulsälen «bgehalten wurden, fehlte meist nicht nur die Gemütlichkeit, sondern man hatte un­willkürlich das Gefühl, man müsse den Finger heben, so oft man irgend etwas gefragt wurde oder sagen wollte. Auch machten in den zu engen Bänken die Kniescheiben gar zu oft Bekanntschaft mit der Tisch­platte.

Jetzt hat unser BdM. in Heuchelheim sein eigenes Heim. Die Gemeinde unterstützte uns in auße^ ordentlich hilfreicher Weise bei der Suche nach eigenen Räumlichkeiten und ließ uns kürzlich einen großen Raum schön Herrichten. Die BdM.-Mädel sorgten mit wenig Mitteln, aber mit um so mehr Liebe und Ueberlegung für die Ausschmückung des neuen Heimes, das in seiner Ausstattung und Ein­richtung ganz dem Streben und Wollen der deut­schen Jugend entspricht. Den Handwerkern und ollen denen, die uns mit Spenden unterstützten, gebührt unser herzlichster Dank.

Am letzten Mittwoch fand nun die Einweihung des neuen Heimes statt. Bürgermeister Pg. Rinn übergab in Anwesenheit der PO. den Schlüssel des Heimes und richtete an die Mädel die Mahnung,

die künftige Stätte der Arbeit und Kameradschaft stets in Ehren zu halten, was die Gruppenführerin Gerta Reidt in feierlicher Weife gelobte.

Hierauf folgte der erste Heimabend in dem neuen Heim. Scherzspiele und fröhliche Lieder wurden von lustigen Einfällen Überboten, und zum Schlüsse gab's dann als Ueberraschung gestifteten Kaffee. Tassen und verschiedene eßbare Dinge wurden rasch zu Hause bei Mutter organisiert.

Möge unser neues Heim dazu beitragen, die Fröhlichkeit und Kameradschaft, mit der gleich der erste Heimabend begann, weiter zu festigen und zu stärken zum Zeichen und zur Pflege enger Volks­verbundenheit. 6. H.

Ring IV/116.

HL. und Reichsberufswettkampf.

Zum zweiten Male hat die Hitlerjugend aufge­rufen zur Beteiligung am Reichsberufswett- k a m p f, der in der Zeit vom 18. bis 2 3. März unter dem Protektorat der Deutschen Ar­beitsfront und der Hitlerjugend zur Durchführung gelangt.

wiederum tritt die deutsche schaffende Jugend an die Oeffenttichkeit, um im edlen Wettstreit der Arbeit Leistungen zu zeigen, um dem Vesten ihres könnens unter kritischen Kennerblicken Gestatt zu geben und um schließlich diesen hehren Wettstreit siegreich zu Ende zu führen.

Man könnte doch eigentlich die Frage aufwerfen, warum diese riesigen organisatorischen Vorbereitun­gen und Arbeiten getroffen werden, und warum man sich gerade mit der Jugend, die im Berufsleben steht, derartige Mühe macht. Es ist doch eigentlich natürlich, daß die arbeitende Jugend aus sich her­aus das Beste auf dem ihr eigenen Arbeitsgebiet leistet.

Daß dies der Fall ist, ist wohl als Selbstverständ­lichkeit anzunehmen. Aber aus der Erwägung her­aus, daß.ein Wettstreit auf dem Gebiete der Arbeit Ansporn sei dafür, neuen Gedanken Formen zu geben, oder Anregungen zu noch Besserem zu bringen, kommt dieser Kampf zum Austrag, zielen doch die Bestrebungen als End­ergebnis vor allem dahin, wieder ganz besonders in jedem jungen schaffenden Menschen die lieber» zeugung des Ehrenvollen und Würdigenden seines handwerklichen Schaffens zum Bewußtsein zu bringen.

3n jedem Jungarbeiter soll das Gefühl des Stolzes und der Liebe zu seiner Arbeit unaus­löschliche Selbstverständlichkeit werden, er soll

stolz darüber sein, daß er durch hervorragende Leistungen mithilft, Bausteine zu sehen am riesigen Werk des Aufbaues, daß er Bindeglied ist zwischen seinem Volkstum und dem mit diesem eng verbundenen nationalen Handwerk. Durch die Qualität seiner Arbeit soll er überall in der Welt den alten Ruf und die überragende Güte deutscher Erzeugnisse und waren zurückzuge­winnen suchen.

Deutsche Qualitätsarbeit muß im Vaterlands so­wohl, wie überall draußen in der Welt bezeichnend werden für deutsches Wesen, deutschen Erfindergeist und deutsches Pflichtbewußtsein.

Daher der Reichsberufswettkampf, kann man doch durch ihn die Erfahrungen sammeln, um Verbesse­rungen auf irgendwelchen Arbeitsgebieten einzu­führen, kann man durch ihn Mängel, die sich da und dort zeigen, beseitigen, und man jungen Menschen Ratschläge erteilen, um Arbeiten zu ver­bessern; vor allem aber wird man der arbeitenden Jugend den Glauben an ihr Schaffen geben, es ihr zur Pflicht machen, die ihr gestellten Aufgaben diszipliniert und exakt zu vollenden, um hierdurch Qualitäts- und Präzisionsarbeiten zu erhalten, die unübertrefflich sind an Güte und Material.

Jeder deutsche Jungarbeiter, jedes deutsche TTlä- del, das einen Berus ausübt, beteiligt sich an diesem Kamps der Ehre, um eine Bestleistung ihres erlernten Könnens zu vollbringen.

Jeder zeigt durch seine Teilnahme, daß er gewillt ist, die Bestrebungen des neuen Deutschland zu unterstützen und der Welt erneut zu beweisen, daß Deutschlands Jugend ihr Teil am Aufbau beiträgt.

W-g.

Oer Prozeß Höfeld in Frankfurt.

Zweiter Derhandlungstag.

LPD. Frankfurt a. M., 23. Febr. Zu Be­ginn des zweiten Verhandlungstages im Prozeß gegen die Eheleute und die Tochter Höfeld wird die angeklagte Tochter darauf aufmerksam gemacht, daß sie auch auf Grund des § 139 des Strafgesetz­buches bestraft werden könne. Danach wird bestraft, wer Kenntnis von einem Verbrechen hat und es unterläßt, der Behörde Anzeige zu erstatten. Es wird dann in der

Vernehmung her Ehefrau Höfeld fortgefahren. Sie bekundet, daß ihr Mann Miß­handlungen nicht nur im Hause, sondern auch auf der Straße beging.Ich hatte immer Angst, wenn er seinen Spazierstock mitnahm."

Zu dem Mißhandlungsfall am 19. August v. I. wird erwähnt, daß Höfeld die Hilde während ihrer achttägigen Einsperrung einmal in der Kammer selbst mißhandelt hat. Höfeld gibt zu,-daß er mit einer hölzernen Schuhleiste die Hilde ge­schlagen habe. Die Schuhleiste sei dabei entzwei gegangen.

Ein Geschworener hält Frau Höfeld vor, daß sie volle acht Tage ruhig mit zusehen konnte, wie das Kind nach den entsetzlichen Mißhandlungen bei Wasser und Brot in der Dachkammer saß.Ich ver­stehe nicht", so sagte der Geschworene,daß Sie sich nicht an eine Vertrauensperson gewandt haben, an einen Pfarrer, einen Arzt oder einen Fürsorge­beamten."

Die Angeklagte erklärt, daß sie nicht den Mut dazu besessen habe, weil sie Angst gehabt hätte, daß sie von ihrem Mann totgeschlagen werde. Frau Hö­

feld will keinen Verkehr mit den Hausbewohnern gehabt haben, weil ihr Mann das nicht duldete. Sie konnte sich also diesen Leuten nicht anver­trauen. Sie hielt es aber auch für nutzlos, ihre in Frankfurt wohnende Schwester zu benachrichtigen, da nach ihrer Meinung auch die Schwester aus Angst vor Höfeld nicht eingeschritten wäre.

Als die Hilde eines Abends in Abwesenheit des Vaters spät nach Hause kam und ihr Vorhaltungen gemacht wurden, soll sie Aeußerungen getan haben, die eine Selbstmordabsicht verrieten. Die angeklagte Tochter Minna bekundet, daß ihr Hilde nach der achttägigen Gefangenschaft sagte, sie habe vorgehabt, sich aus dem Kammerfenster zu stürzen, aber sie habe es doch für besser gehalten, wenn der Vater nicht mehr leben würde, als wenn sie sich das Leben nehme.

Der Gedanke der Unterbringung der Hilde in einer Erziehungsanstalt soll schon, wie die Minna bekundet, von einer Lehrerin in Limourg angeregt worden sein.

Frau Höfeld weist dann auf die verschiedenen Drohungen hin, die von ihrem Mann ihr gegen­über ausgesprochen wurden. So habe er einmal ge­rufen:Biest, wenn ich dich einmal los werde! Aber ehe ich sterbe, bekommst du mitsamt deinen Bälgen noch einen Denkzettel."

Höfeld hatte schon gestern behauptet, daß er mehrfach beabsichtigt habe, sich das Leben zu neh­men. Die Verteidigung behauptet, daß er nur mit Rücksicht auf seine Familie keinen Selbstmord be­ging, weil dann die Familie der letzten Einnahmen beraubt worden wäre. Der Staatsanwalt bezeich­

net das für unglaubwürdig und erklärt, daß der Angeklagte viel zu feige sei, um Selbstmord zu begehen.

Frau Höfeld wird dann gefragt, warum sie na) nicht schon vor 15 Jahren habe scheiden lassen, dann hätte sie sich viel Leid erspart. Sie gibt zur Ant­wort, daß sie befürchten mußte, von ihrem Mann verfolgt und totgeschlagen zu werden.

Es kamen dann Dinge über die Ehe zur Sprache. Dabei erfuhr man, daß Frau Höfel di n Be­ziehungen zu verschiedenen Mannern stand und daß ihr Mann anscheinend darüber unterrichtet war. Auch ihr Mann ist kein Un­schuldsengel. Er hat, wie der Staatsanwalt hervor­hob, ebenfalls die Ehe gebrochen und war fogar geschlechtskrank. Daß die Mutter Ehebruch beging, ist in dem Verfahren zum ersten Mal durch d'e Aussage der Tochter Minna zur Sprache gekom­men. Frau Höfeld will das bisher verschwiegen haben, weil sie ihren Mann schonen wollte.

Der Staatsanwalt behauptet, daß der Ehemann seine Frau zur Unzucht angehalten habe. Frau Höfeld gibt die Beziehungen zu andern Männern zu und erklärt, daß der Umzug von Limburg nach Frankfurt nur geschehen sei, damit sie in Frank­furt Geld durch Unzucht verdienen sollte. Es folgt bann die

Vernehmung her Tochter Minna zu den Ehebrüchen und den internen Familienver­hältnissen. Während dieser Vernehmung werden die angeklagten Eheleute abgeführt. Auf Wunsch der Verteidigung wird die Oeffenttichkeit und auch bie Presse ausgeschlossen, ba zu befürchten sei, daß die Tochter Minna sich in vollen Oeffenttichkeit aus Schamgefühl nicht in offener Weise äußern würde.

Die angeklagte Tochter Minna Höfeld macht im weiteren Verlauf der Verhandlungen den Vater Höfeld sehr belast ende Aus­sagen. Sie erzählt, daß sich der Vater, als sie 12 Jahre alt war, ihr zudringlich und in sitten­verletzender Weise genähert habe. Höfeld tobt ob dieser Anschuldigung, die Tochter bleibt aber bei ihrer Aussage und fügt hinzu, sie hätte noch mehr sagen können. Der Tochter waren die Be- Ziehungen ihrer Mutter zu einem anderen Manne nicht geheim geblieben und man stellte gemeinsam Vergleiche zwischen der Person des Vaters und des Freundes an, wobei letzterer als ein ruhiger, netter Mann gewertet wurde, mit dem man sich im Gegensatz zum Vater auch gut unterhalten könne.

Höfeld scheint die Taktik zu verfolgen, so man- ches erst strikte zu leugnen, um dann unter dem Druck der an ihn gerichteten Fragen alles zuzu- aeben. Hatte er zunächst das Sittlichkeitsattentat auf feine Tochter Minna geleugnet, so erklärt er nach entsprechenden Ermahnungen, daß das, was die Minna über ihn bekundet habe, richtig sei. In Ab­wesenheit der Tochter läßt sich dann

Frau Höfelh

über ihre intimen Beziehungen zu anderen Per­sonen aus. Im Laufe der Ehe habe ihr Mann ihr freigestellt,der Abwechslung halber andere Män­ner kennenzulernen". Aus ihren Aussagen ergibt sich, daß sie über diese Haltung ihres Mannes zum mindesten erstaunt war. Sie betont, daß sie dem Ratschlage ihres Mannes aber nicht gefolgt fei. Der Ehemann habe dann darauf gedrungen, da sie ja Geld verdienen solle. Das sei ihr zuwider ge­wesen, und da sie sich weigerte, sei sie bei Gelegen­heit geschlagen worden. Höfeld will seiner Frau zuviel Freiheit und zu viel Vertrauen entgegen­gebracht haben. Er will die ehebrecherischen Be­ziehungen seiner Frau zwar gebilligt, aber keines­wegs veranlaßt haben.

Frau Höfeld gibt im weiteren Verlaufe der Verhandlungen Beziehungen zu drei Männern zu. In nichtöffentlicher Sitzung wurde ausführlich noch besprochen, welche Motive für Höfeld maßgebend gewesen sein können, den Verkehr seiner Frau mit anderen Männern zu dulden.

Da von dem angeklagten Vater und der ange- klaqten Tochter infolge Erschöpfung der Wunsch geäußert wird, die Verhandlung abzubrechen, tritt Vertagung auf Montag ein.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

ch Niederkleen, 23. Febr. Die hiesige G e» meinde-Wald- und Feldjagd wurde an Lehrer Schüler von Oberkleen zum Betrag von 800 Mark verpachtet. Dieser Tage wurde eine neue Notstandsarbeit (Wegebau) in Angriff genommen. Zwölf Erwerbslose finden dabei Ver­dienstmöglichkeit.

Joh Grün.

Gießen, Neuen Baue 15.

Gestern entschlief nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Lina Grün, geb. Ziegler

im 67. Lebensjahre.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Die Beerdigung findet Dienstag, den 26. Februar nach­mittags 2% Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.

----- ------------------0764

des Führers

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Gewinnauszug

5. Klasse 44. Preußisch-Süddeutsche (270. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

14. Ziehungstag 23. Februar 1935

Aus

jede gezogene Nummer sind zwei gleich

hohe

Gewinne gefallen, und zwar je einer

aus

die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

Ön der heutigen Vormittaasziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 Gewinne zu 20000 M. 132232

2 Gewinne zu 10000 M. 380768

2 Gewinne zu 5000 M. 214837

4 Gewinne zu 3000 M. 241814 260918

Gewinne zu 2000 M. 70709 84948 85563 142466 190862 248425 343266 «"^Gewinne zu 1000 M. 13097 63713 89107 166423 176626 235956 256219 277269 277891 307213

342859 352329 362621 382289 388040 390462

oyzoOl

154755

199945

295419

336901

359884

127480 162247 256416

313470

348587 371394

103830 140091 186753 256864

319646 354791

375834

198417

274703

320497

359723

376042

122175

158880

254117

296590

337433

366998

382505

300 M

113918 137087 154363 166257 180365 191803 203434 219419 244404 256657 277970 289591 297679 311130 320826 334220 345754 363686

385041

115646 137221 159024 168733 182061

191947 207743

220244 244911

257012 281480

289859 299407

315197 322813

335154 350461

370056 393437

27397

40506

56257

74478

89254

95194

14654 34577 42773 69613 79645 93067

15431

37899

47055

70542

84363

93151

20858

40037

52065

71414

86876

93429

124622

161779

254911

305767

346273

367978

390532

23 6150

40084

56180

73076

87958

93705

109999 136245 152184

166250 177426 190748 202545 219302

244081 256322

276542 288719 296620 309116 319462

330596 344370 362901

384035

27869

41964

61236

77978

89589

96484

123331

141437

160683

170608

185816

197760

215065

236963

250252

258452

284220

295658

306933

315900

328763

339551

360039

374482

394512

119038 141422 159634 169881

182339 193910

209869 234227 247607

257017 281909

291367 302275

315335 328489

337793 359317

374099 393641

32911

42564 61646

78965 92546

103008 131373

148489 161076 175492 188898 202043 215407 240276 254350 261473 288068

295873 308893

318512 329475 343949 361192 382442

897467

6312 8706 8920

26237 ----- -----

106642 113594

140587 ------

iu 500 M. 773 3328 8766 20811 21780

25096 55430 56481 81630 87325 95057 ------

- - - - 382337 324 Gewinne iu

10556 -

8n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

6 Gewinne zu 3000 M. 110794 114049 365122

8 Gewinne zu 2000 M. 41187 177872 352058

382936

38 Gewinne zu 1000 M. 5331 38003 51940 52586 130591 133189 152627 159811 201393 219296

244355 282251 297899 312556 321088 339916

346621 381175 384431

70 Gewinne zu 500 M. 9221 12264 35340 48594 61593 62495 69828 85759 136817 147098

162530 168877 172380 174685 189978 194854

211794 214416 219893 221884 224019 235145

247981 249941 264767 268367 280345 290843

304903 305637 309495 314547 314752 329777

369152

306 Gewinne zu 300 M. 34

21286 26587 30081 31

45687 45840 46216 46

65667 71280 71844 72

84794 88690 91407 94

100382 105046 109246

114783 115800 116589

124993 126872 129064

136379 139775 141665

147079 149405 150022

165997 170180 172953

181189 183581 185836

192022 195984 197470

209614 212134 212571

216136 219343 222662

228528 228588 228934

251046 252005 252530

260432 261982 262866

279273 280349 283007

293038 293664 295157

310665 310856 314497

330758 339543 343001

353192 355978 357734

363042 364516 372070

383833 388765 389512

397325

1 11561

16508

17458

43 34960 36107

38503

46 48612 56702

60867

29 72946 75283

77821

72 96019 96492

97413

110012

111147

112232

116680

118213

123707

129852

131918

133448

141924

144021

146460

157996

161602

164129

173624

174320

178558

186177

186247

187089

203573

203688

203905

212893

213814

213841

224894

226163

227031

229618

235075

242855

255588

256193

256755

265309

272258

279106

283232

284148

287446

301294

304824

308096

316184

320875

326241

352089

352402

352977

360597

360778

362586

373979

374119

379794

393178 393945 397300

20 Tagespramlen.

Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu je 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abtellungen I und II:

4459 54631 73871 118036 123733 166299

206044 242627 338317 356349

Im Gewinnrade verblieben: 320 Tagespramien äu je 1000 Mark, 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu K 100000, 2 zu je 60000, 4 zu je 30000, 6 zu je 20000, 34 zu je 10000, 108 zu je 5000, 226 zu je 8000, 466 zu je 2000, 1040 zu je 1000, 2578 zu je 600, 10018 zu je 300 Mark.

Zum Augustiner

Wegen Renovierung ist mein Lokal MjPkchM» VALENTIN LOTZ 1120d

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Die Pflanzenwelt derdeuffchenHeimat und der angrenzenden Gebiete In Naturaufnahmen dargestellt u. beschrieben von Or. Kurt Hu eck. Drei Lände in 90 Lieferungen mit etwa 1000 eigenen Naturausnah. men auf mehr als 400 bunten und einfarbigen Tafeln.

Der Be$ug in Lieferungen ermöglicht Ihnen den Besitz dieses Prachtwerkes ohne drückende wirtschaftliche Belastung. »Oos Werk bat in der pflanzenkundlichen Literatur nicht seinesgleichen und man möchte hoffen, daß es dazu beitragt,Derständnisund Liebe für die heimische Pflanzenwelt in immer weitere Kreise hineinzutragen."

l-Ullgemeine Deutsche £^«13^09.) Verlangen Sie baS bebilderte Werbeblatt

Das Werk kann durch jede Äuchhandlung bezogen werden. Hugo Vermiihler Verlag Berlin-Lichterfelde