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Die öcutfdic Arbeitsfront äfMti.d,=6emelnf<hänKraft burdi freuöe

Bericht der Kriminalpolizeistelle Gießen

Gießen.

Brände.

hiesigen Geschäfts durch die Post ein Schreiben zu, in dem sie unter An-

Gießener Studentenschaft

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fest.

und

feste

Der Bund heimattreuer Ost- und Westpreußen, Landesverband Maingau, teilt mit: Das Abstim-

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Zur dem

ankommenden ersten bis dritten Semestern Pflicht macht, sich vor ihrer Einschreibung bei NSDStB. im Studentenhaus zu melden.

Nrdes ^übrerschulunaalaae»'

berg sein drittes Führungsschulungslager ab. Das Lager steht wieder unter Leitung von Gaugruppen­leiter Pg. D e n z e r (Schotten). Ueber 45 Lager- telnehmer werden bereits am Freitag auf der Burg eintreffen und von dort aus an dem Juristentag in Frankfurt a. M. teilnehmen. Jungjuristen (Referen­dare, Justizanwärter, Justizpraktikanten und Super- numerare) und Amtswalter des BRSDJ. (Amts­gerichtsräte, Assessoren und Justizinspektoren) wer­den durch dieses Gemeinschaftslager erfaßt werden.

Die feierliche Lagereröffnung wird Reichsjuristen­führer Pg. Frank am Sonntag um 16 Uhr vor­nehmen. Außerdem wird der Eröffnung Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger, ferner der Leiter des Gaurechtsamtes Pg. Wirth beiwohnen. Im Anschluß an die Feierlichkeit findet in den Räu­men des Lagers Gleiberg ein kameradschaftliches Beisammensein statt.

* * ** Der Kaufmännische Verein und der Goethebund machen im heutigen An» zeigenteil darauf aufmerksam, daß die Mitglieder des ehemaligen Gewerbevereins Ausweiskarten für zehn Vorträge der Dortragsgemeinfchaft erhalten können. Auf die Anzeige sei besonders hingewiesen.

** Vortragsabend der NSK 0 V Gie­ßen. Die RS.-Kriegsopferversorgung in Gießen unter Leitung ihres Ortsgruppenführers Pg. Halb- rott) begann ihre Winterarbeit gestern abend im Cafe Leib mit einem Vortrag des Oberleutnants a D. Pg. B o n b a r d über das ThemaSpionage im Weltkrieg". Aus reicher Erfahrung durch feine Mitarbeit in einer Nachrichten-Abteilung wäh­rend des Krieges bot der Vortragende einen Ein­blick in diesen Dienst. Die Meinung, daß dieser Dienst nebensächlich sei, ist ebenso abwegig, wie die Geringschätzung dieser Tätigkeit, wenn auch Betätigung stark in das Kriminelle hineinspielt. Viele Offiziere und Mannschaften haben durch diese Tätigkeit vor und hinter der Front und in bett Feindbundländern dem Vaterland unschätzbare

ZieichSminister Or. ffrank auf dem Gautag des AS -IunstenbundeS.

Vom Gaupresseamt wird mitgeteilt: Die national­sozialistische Revolution Hot, wie auf allen Gebieten, auch im Rechtsleben grundlegenden Wandel ge­schaffen. Nachdem der Reichsjuristenführer Dr. Frank auf dem Leipziger Juristentag vor genau zwei Jahren alle nationalsozialistischen Rechtswah- ker versammelt und ihnen die ihm vom Führer gesteckten Ziele und Aufgaben gezeigt hatte, dienten die beiden letzten Jahre dem inneren Aus- und Auf­bau der Organisation der Rechtsfront, insbesondere der ältesten nationalsozialistischen Kampftruppe des Führers auf dem Rechtsgebiet, des NS.-Juristen­bundes. Um Zeugnis von der geleisteten Arbeit ab­zulegen und von dem Reichsjuristenführer neue Auf­gaben für die nächste Zeit entgegenzunehmen. ver­sammeln sich am kommenden Samstag und Sonn­tag die nationalsozialistischen Rechtswahrer des Gaues in Frankfurt a. M.

Eine Tagung nationalsozialistischer Rechtswahrer ist aber keine Angelegenheit, die nur Fachgelehrte angeht. Sie berührt alle Volksgenossen, weil für sie allein das Recht lebt. In einer öffentlichen Groß­kundgebung am Samstag, 26. Oktober, 20.30 Uhr, im Hippodrom, in der auch der Gauleiter Reichs­statthalter Sprenger spricht, wird sich daher der Reichsjuristenführer Reichsminister Dr. Frank an alle Volksgenossen wenden.

Reichsleiter Dr. Frank ist uns kein Fremder. Er war es, der als einer der ältesten Mitkämpfer des Führers Anwalt und Rechtsberater der Natio­nalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei.war, er bat immer wieder in allen großen Prozessen der Kampfzeit die bedrohten Interessen der jungen na- tionalsozlalistischen Bewegung unerschrocken vertre­ten. Ihm gab der Führer den Auftrag, die natio­nalsozialistischen Rechtswahrer zu sammeln, und so schuf er im Jahre 1928 bereits den Bund national­sozialistischer Deutscher Juristen. Mit wenigen Mit­kämpfern nur gründete er diese Organisation, die heute fast alle deutschen Rechtswahrer erfaßt. Nach der Machtübernahme leitete Dr. Frank als Reichs­justizkommissar die Vorarbeiten für die Ueberfüh- rung der Justiz von den Ländern auf das Reich. Unter seiner Leitung wurde die Akademie für Deut­sches Recht ins Leben gerufen, die der Vorbereitung des neuen deutschen Rechts dient. Im vergangenen Jahr wurde Dr. Frank als Reichsminister ohne Geschäftsbereich in die Reichsregierung berufen. Heute wie früher widmet Refchsminister Dr. Frank seine ganze Arbeitskraft dem Kampf für ein neues deutsches Valksrecht. Ihm verdanken viele Gesetze des neuen Deutschlands in erster Linie ihre Ent­stehung.

Am vergangenen Samstag ging einer Angestell­ten eines I' v:- m-ri -:-

Das 7VH7V. rüttelt das soziale Gewissen des deutschen Volkes auf! Der Führer mahnt: Du sollst Opfer bringen! Das WHW. braucht dein Opfer!

geben. ..

Volksgenossen, denkt an die Worte des Füh­rers:Wer sein Volk lieb hat, beweist es einzig durch die Opfer, die er für dieses zu bringen be­reit ist!"

Antragsblätter können von den Ortsgruppen des Bundes heimattreuer Ost- und Westpreußen oder von der Geschäftsstelle des Landesverbandes, Frank­furt a. M., Dörrwiesenstraße 5, angefordert wer­den. Zu jedem Abzeichen wird eine künstlerisch aus­geführte Besitzurkunde ausgegeben.

Widerruf der Kündigung Anrufung des Dertrauenöraies.

Führerwechsel

in d»r O'^e^er

und bei der hochschulgruppe des VSDSiB. Gießen.

Mit Beginn des Wintersemesters 1935/36 hat der seitherige Gießener Studentenschaftsleiter und Hoch­schulgruppenführer des NSDStB. Gießen, cand. theol. Hans Stenger, zu seinem Nachfolger seinen bisherigen Stellvertreter cand. jur. Kurt Friedrich ernannt.

Amlsleiler-Liste für das Wintersemester 1935/36.

Führer der Gießener Studentenschaft (komm.): Kurt Friedrich, cand. jur.

Organisationsleiter: Albert Frank, stud. med. vet.

Hauptamt I: Franz Kissel (komm.), Dr. jur. Fachschaften:

wird hierzu ausgeführt, daß die bloße Anfrags beim Führer des Betriebes, ob der Vertrauensrat die Kündigung gebilligt habe, nicht die Anrufung des Vertrauensrats ersetzen kann und die Kündi­gungswiderrufsklage unzulässig macht. Wohl ist es nicht notwendig, daß im Einspruch das WortEin- pruch" kundgetan wird. Es genügt, daß zum Aus­druck kommt, daß der Gefolgschaftsmann die Wei- terbeschäftigung wünscht, daß er eine Nachprüfung der sozialen Billigkeit zunächst durch den Dertrauens- rat und später durch das Arbeitsgericht begehrt. Es ist unbedingt notwendig, daß dieser Wunsch zum Ausdruck gebracht wird. Es genügt nicht, daß der Gefolgsmann nach dem Entlassungsgrund fragt, oder sich lediglich erkundigt, ob der Vertrauensrat der Kündigung zugestimmt habe. An eine solche Frage muh im Anschluß daran das Begehren um Weiterbeschäftigung in irgendeiner Form zum Aus­druck gebracht werden. (Arbeitsgericht Berlin 24 Ca 295/35.) jS. w. Nr. 68 D. 6. 9. 35.)

Arbeitstagung

des TlSLA. G e" en-Land.

Der Bezirksverein Gießen-Land des NSLB., Ar­beitsgemeinschaftVolksschule", hielt am gestrigen Mittwoch eine sehr gut besuchte Versammlung in L e i h g e st e r n ab. Die Arbeitstagung wurde ein­geleitet durch eine Unterrichtsprobe in der Ober­klasse. Rektor Lotz (Leihgestern) führte darin seine Schüler in die Grundbegriffe der Rassen- und Ver-

Gau Hessen-Nassau und in der Rheinpfalz Wurzeln geschlagen hat.

Abftimmungsabzeichen für Ost- und Westpreuüen.

Mathematische Fachschaft: Goertler;

Biologische Fachschaft: Dr. Heidt;

Geographische Fachschaft: steht noch nicht Hauptamt II: Fritz Knecht, stud. med. Hauptamt III: Hugo Knau, cand. jur. Hauptamt IV: Rudolf Bauer, stud. agr. Hauptamt V: Siegfried Grothendieck

des BJISD3. Gau Hessen-Nassau auf dem Gleiberg.

Der Gau Hessen-Nassau des BNSDJ. hält vom kommenden Sonntag ab im Schulungslager G l e i -

msd. vet. - Fachschaft: Selz er;

Landwirtschaftliche Fachschaft: Bitsch;

Kulturwissenschaftliche Fachschaft: steht noch nicht fest;

Staatswissenschaftliche Fachschaft: steht noch nicht fest;

Forstwissenschaftliche Fachschaft: Schwarz;

Chemische Fachschaft: Rot;

1. Juristische Fachschaft: Lommel;

2. Theologische Fachschaft: Schneider, Adolf; Medizinische Fachschaft: Müller, Fritz;

Josef Linnen, stud. med.

Hauptamt VI: Ursula Romann, stud. med.

Amt für Arbeitsdienst: Edmund Wissel, stud. med. Verbindungsreferent des studentischen Arbeits­dienstes im Bereich des Arbeitsgaues 22: Friedrich Kießling, stud. jur.

Amt für Leibesübung: Karl' Grünig, cand. phil.

NSDStB.: Hochschulgruppenführer komm. Kurt Friedrich, cand. jur.; Geschäftsführer: Albert Frank, stud. med. vet.; Schulungsleiter: Hugo Knau, cand. jur.; Kaffe und Verwaltung: Linde­meier, stud. med. vet. und H e n n ch e, stud. med.; Hausführer des NSDStB.: Kurt Friedrich, cand. jur.; Stellvertreter: Albert Frank, stud. med. vet.; ANSt.: Ursula Romann, stud. med. KameratMasterhausr des NGOStB., tzochschularuyye Gießen

Mit Beginn des neuen Semesters hat das Karne- radschaftshaus des NSDStB., 5)ochschulgruppe Gie­ßen, im Hindenburghaus der Gießener Studenten­schaft, Leihgesterner Weg, wieder seinen Betrieb ausgenommen. Das Kameradschaftslager wird auch im kommenden Semester unter Führung des Hoch­schulgruppenführers cand. jur. Kurt Friedrich stehen. Zahlreiche Anmeldungen von jungen Stu­denten sind bereits eingegangen. Zur Zeit ist man noch damit beschäftigt, die letzten Vorbereitungen für die Eröffnung zu treffen. Geaenüber dem Bahn­hof wurde von der Studentenschaft am Caf6 Schwarz ein großes Tran^varent angebracht, das den neu-

Am 22. Oktober kurz nach 8 Uhr ist in dem An­wesen des Arbeiters Karl Stein III. in Ober- Breidenbach Feuer ausgebrochen. Das Wohn­haus ist total ausgebrannt. Nach den Ermittlungen ist die Brandurfache vermutlich auf veraltete und mangelhafte Bauweise des Kamins zurückzuführen. Das Haus steht bereits 300 Jahre.

Am gleichen Tage gegen 13 Uhr brach bei dem Invaliden Emil Reichmann in Nüddings- hausen ebenfalls Feuer aus. Ein an das Wohn­haus angrenzender Anbau aus Holz, der mit Hep und Stroh angefüllt war, brannte vollständig nieder, während am Wohnhaus nur der Dachstock zur Hälfte durch Feuer zerstört wurde. Nach den Feststellungen wurde der Brand durch das vier Jahre alte Kind des Brandgeschädigten verursacht, das mit einem Stück Holz in der Kesselfeuerung der Waschküche spielte und das glimmende Holz in den angrenzenden Anbau in das herumliegende Heu und Stroh warf. Der Brandgeschädigte ist nicht ver­sichert.

I gleichen Abend zu einer bestimmten Zeit am Viadukt in der Ludwigstrahe einzufinden. Der

I Schreiber verlangte von feinem Opfer 10 Mark. Er sicherte ihm zu, daß es unbehelligt wieder weg­gehen könne, wenn er im Besitze des Geldes sei. Der Erpresser erschien auch, unternahm aber an diesem Abend nichts, da ihm die Luft, wie er nach seiner Festnahme angab, nicht rein war. Noch am gleichen Abend schrieb er der Angestellten einen zweiten Brief und bestellte sie für Montag an eine etwas weniger verkehrsreiche Stelle in Der Nähe des Studentenhauses. Der Täter erschien auch zur angegebenen Zeit, lockte fein Opfer in die unbe­leuchtete Rodthohl, konnte aber dort, als er gerade im Begriffe war, das Geld zu nehmen, von Krimi­nalbeamten gestellt und festgenommen werden. Es handelt sich um den 24jährigen Heinrich Käs von

Auffindung einer Kindesleiche. Milhilfe des Publikums erbeten.

Am 20. Oktober 1935 wurde in der Gemarkung Wallernhaufen, Kreis Büdingen, im Straßen­graben der Straße BüdingenNidda in einem Su- karton ein schon stark in Verwesung übergegangene Leiche eines neugeborenen Kindes gefunden. Um den Kopf der Leiche war eine Mullbinde gewickelt, die das Gesicht vollkommen bedeckte. Die Leiche war außerdem in einem blauen Tuchmantel eingewickelt. Zur Verpackung wurden zwei Rosenschutzhauben von braun-rötlicher Farbe mit der AufschriftRo­senschutzhaube in garantiert reinem Leinöl getränkt mit Bandschleife. D. R. G. M. Krone zurückschneiden mit Zeitungspapier gut ausstopfen und verpacken, dann Haube vorsichtig überziehen und vorsichtig am Stamm zusammenbinden.", zwei paraffinierte Pack­bogen von gelblicher Farbe und ein grauer Pack­bogen benutzt. Das Ganze war in dem Silkarton, der die AufschriftL. 11 Z. Sil von Henkel & Cie. A. G. Düsseldorf" trägt und zur Verpackung von 50 Päckchen Sil dient, verpackt. Der Mantel ist ein Meter lang, hat vier große graubraune Horn knöpfe, vier Knopfschlaufen und schräg eingesetzte Taschen. Der Kragen ist an den Ecken angenäht. An den Aermelaufschlägen befinden sich drei, am Rücken durchlaufend sieben und an der Vorderseite des Mantels sechs Steppnähte. Firmenbezeichnung, Größe oder sonstige Kennzeichen sind nicht vor- banden. Personen, die sachdienliche Angaben zur Aufklärung des Falles machen können, werden er­sucht, der Kriminalpolizeistelle Gießen, oder der nächsten Polizei- oder Gendarmeriestelle Nachricht zu geben. Mitteilungen werden auf Wunsch vertrau­lich behandelt.

Festnahme eines Erpressers.

erbungsfragen ein. An Hand von reichem An­schauungsmaterial wurden die 'Begriffe Erschei­nungsbild, Erbbild, Zuchtziel und Zuchtauswahl ge­klärt und näher erläutert. Der Leiter der Ver­sammlung, Lehrer Dr. R e i d t (Heuchelheim), Dankte Rektor Lotz für die lehrreiche Unterrichts- probe und gab noch einige literarische Neuerscheinun­gen, die dieses Gebiet behandeln, bekannt.

Darauf hielt Lehrer Obermann .(Großen- Linden) einen Vortrag über Rassen- und Familien­kunde und Erbgesundheitspflege. Im Anschluß an die Verfügung des Reichsministers Rust ging er näher auf die gesamten Fragen dieser Erziehungs­maßnahmen ein und betonte, daß unter keinen Um­ständen ein neues Fach entstehen sollte, sondern es muß Ziel des Unterrichts sein, Rassen- und Fami­lienkunde, sowie Erbgesundheitslehre möglichst in allen Fächern einzugliedern. Dazu bietet sich auch genügend Gelegenheit. Das wurde im einzelnen näher beleuchtet. Don der Familienkunde, die schon im 5. Schuljahr einsetzen soll, geht es . zur Ver­erbungslehre. Hier bietet der Unterricht in den na­turkundlichen Fächern genügend Anhaltspunkte. Zu­letzt setzt die allgemeinen Rassenkunde ein. Die Ver­schiedenheit der Rassen wird betont, nicht aber in verletzender Form. Sv ergibt die Pflege der ge­nannten Erziehungsmittel die Möglichkeit, die Kin­der fühlen zu lassen, was es heißt, Glied eines ge­sunden und zukunftsfreudigen Volkes zu fein. Sie müssen auch hier erkennen lernen, daß der einzelne nichts ist, das Volk aber alles. Dem Redner wurde reicher Beifall zuteil.

Als Gegenstück zu dem aufbauenden Vortrag gaö sodann Lehrer Gandenberger (Holzheim) einen Ueberblick über dieVernegerung Frankreichs", zeigte die großen Schäden auf, die dort durch,die Einbürgerung der schwarzen Rassen entstehen und zog lehrreiche Vergleiche. Sein Vortrag schloß mit dem Wunsche, daß auch in Frankreich eines Tages erkannt werde, welche Nachteile die Vermischung mit andersartigen Rassen mit sich bringt, daß eines Tages auch die Nordfranzofen, die doch germanisches Blut in den Adern haben, aufwachen und das fran­zösische Volk aufrütteln.

Dr. R e i b t dankte auch diesem Vortragenden und gab dann noch einige Mitteilungen bekannt. Die Flurnamensammlungen sollen bis zum 1. Dezember abgeschlossen werden. Für die nächste Zeit ist derDörfliche Raum" als Arbeitsgebiet vorgesehen, außerdem Luftfahrt und Luftschutz. Die Vortragenden wurden be­stimmt. Gegen 17 Uhr schloß der Vorsitzende die Arbeitstagung mit Sieg-Heil auf den Führer.

Gießener Wochenmarktpreife.

* Gießen, 24. DEL Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,50 bis 1,55 Mark, Landbutter 1,42 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (holländische Kühlhaus) 11, (inländische, frische) Handelsklasse B 12V2, C IIV2, Wirsing, das Pfund 6 bis 10 Pf., der Zentner 5 bis 7 Mark, Weißkraut, das Pfund 4 bis 8 Pf., der Zentner 4 Mark, Rotkraut, das Pfund 8 bis 12 Pf., der'Zentner 6 bis 10 Mark, Gelbe Rüben, das Pfund 8 bis 10 Pf., Rote Rüden 8 bis 10, Spinat 10 bis 15, Römischkohl 6 bis 10, Unterkohlrabi 5 bis 8, Rosenkohl 20 bis 35, Feld­salat 90 Pf. bis 1 Mark, Tomaten 15 bis 20, Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 60, Schwarz­wurzeln 25 bis 30, Kürbis 5 bis 6, Pilze 30 bis 45, Kartoffeln 4 Pf., der Zentner 3,20 bis A,40 Mark, Falläpfel, das Pfund 5 bis 8 Pf., Aepfel 12 bis 30 Pf., der Zentner 12 bis 30 Mark, Birnen, das Pfund 10 bis 25 Pf., Zwetschenhonig 40, Nüsse 35 bis 40, junge Hähne 90 Pf. bis 1 Mark, Suppen­hühner 75 bis 85 Pf., Gänse 75 bis 85, Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 10 bis 60, Salat 5 bis 10, Endivien 8 bis 12, Oberkohlrabi 5 bis 10, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 40, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bund 10 bis 12 Pf.

mungsabzeichen für Oft- und Weftpreußen kann mit Genehmigung des Herrn Reichs- und preußi­schen Ministers Des Innern von dem Leiter des Bundes heimattreuer Ost- und Westpreußen e. D. in Berlin N 4 an alle Personen verliehen werden, die am 11. Juli 1920 ihr Abstimmungsrecht tat­sächlich ausgeübt und ihre Stimme für Deutschland abgegeben haben. Es besteht aus Metall und wird von Männern als Nadel auf der Rockklappe, von Frauen als Brosche ober Anhänger getragen. Der äußere Rand ist in Altsilber versilbert. Die Um­schrift ist ebenso wie die Eichenblätter am unteren Rande schwarz emailliert. Das Ordensschild in der Mitte besteht aus schwarzer und weißer Emaille. Das Abzeichen wird gegen eine Gebühr von 2 Mk. und für Mitglieder des Bundes heimattreuer Ost- und Weftpreußen e. V. von 1,50 Mk. auf beson­deren Antrag ausgegeben. Die vorgeschriebenen

Fleischbeschauer vor Beginn der Untersuchung einen von dem Obermeister der zuständigen Innung für das Fleischerhandwerk im Einvernehmen mit dem Kreisbauernführer ausgestellten Schlachtschein mit ©iegebeftätigung vorzulegen. Für die außerhalb der Gemeinden mit Viehgroßmärkten gelegenen Fleischwarenfabrikcn, die einem Großviehmarkt zur Deckung ihres Bedarfs an Schlachtvieh und Fleisch nicht zugewiesen sind, wird der Schlachtschein von dem zuständigen Schlachtoiehoerwertungsverband ausgestellt.

Der Fleischbeschauer hat an Hand der vorgelegten Schlachtscheine darauf zu achten, daß nicht mehr Schweine zur Schlachtung zugelafsen werden, als durch die Schlachtscheine zugebilligt worden sind.

Notschlachtungen von Schweinen, deren Fleisch gewerblichen Zwecken zugeführt werden soll, hat der Fleischbeschauer spätestens innerhalb einer Woche dem Obermeister der zuständigen Innung für das Fleischerhandwerk anzuzeigen

Nach der Schlachtung hat der Fleischbeschauer den für ihn vorgesehenen Teil des Schlachtscheins aus­zufüllen und mit dem Beschauftempel zu versehen.

Diese Verordnung tritt am 25. Oktober 1935 in Kraft.

NSV., Ortsgruppe Sießen-Nord.

Donnerstag, 24. Oktober, 20.15 Uhr, findet im Caf6 Leib eine Versammlung aller NSV.-Mit­glieder der Ortsgruppe Gießen-Nord statt. In dieser Versammlung werden die eingegangenen Mitglieds­karten ausgegeben.

Alle Mitglieder der NS.-Volkswohlfahrt, bte im Bereiche der Ortsgruppe Nord wohnen, werden zu dieser Versammlung eingeladen. Äollzähliges Er­scheinen erwünscht.

NSD., Ortsgruppe (Sießen-Ost

cebensmittel-Pfundpackchen-Sammlung für das des deutschen Volkes 1935/36 in der Ortsgruppe Gießen-Ost.

Donnerstag, 24., und Freitag, 25. Oktober, wird .

die Sammlung in allen Haushaltungen durch die anonymes

NS.-Frauenschaft durchgeführt. Es wird gebeten, drohung eines Uebels aufgefordert wurde, sich am die Spenden bereitzuhalten und den Inhalt der Päckchen durch Aufschrift auf die Umhüllung cmzu-

Anläßlich des Einzuges der Artillevie-Abteilung in die neue Garnison Gießen findet am Freitag, 25. Oktober, 20.15 Uhr, in der Dolkshalle zu Gießen ein

Militär-Festkonzert

statt, ausgeführt vom Trompeterkorps des Artillerie-Regiments Fulda. Leitung Musikmeister Lorenz Rohde. Damit ist verbunden die Uebergabe einer Standarten-Trompetenflagge der Stadt Gießen an die Artillerie-Abteilung, sowie Uraufführung des der Stadt Gießen gewidmeten Fanfarenmarfches. Uebergabe der Partitur an die Stadt Gießen.

Eintrittspreis 50 Pf. Eintrittskarten sind zu haben bei Schokoladenhaus Huntemann, Musikhaus Chal- lier, Kreisdienststelle Gießen, Schanzenstraße 18.

Di e V 0 lkshalle ist geheizt!

SportamtKraft du ch Freude".

Achtung! Ski-Trockenkursus!

Am kommenden Freitag beginnt um 21 Uhr in der Reitschule Schömbs der erste KdF.-Skitrocken- kursus. Die Kosten betragen für Mitglieder der DAF. 4 Sportmarkten zu 60 Pf. 2,40 Mark, bzw. für Nichtmitglieder 4 Sportmarken zu 80 Pf. = 3,20 Mark. Schneeschuhe und Stöcke werden hierbei vom Sportamt gestellt. Kleidung beliebig, jedoch festes Schuhwerk erwünscht. Baldige Anmel­dungen nimmt das Sportamt, Schanzenstraße 18, entgegen.

heute folgende Kurse:

Allgemeine Körperschule, für Frauen und Männer. Von 16 bis 17.30 Uhr, Universi- tätssportplatz.

Fröhliche Gymnastik und Spiele, nur für Frauen. Von 20 bis 21 und von 21 bis 22 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26.

Reiten. Von 21 bis 22 Uhr, Reitschule Schömbs. In der nächsten Woche beginnen neue Neitkurse. Anmeldungen baldigst an das Sportamt erbeten.

Für Hallentennis und Kleinkaliber­schießen werden noch Anmeldungen entgegen­genommen.

Hinein in die SportkurseKraft durch Freude"!

Schuh den ffasanenhennen!

In Jägerkreisen wird gegenwärtig allgemein mit Bedauern festgestellt, daß durch die ungünstige Wit­terung einerseits, aber auch durch mangelnde Schutz­maßnahmen anderseits, wie auch durch mangelnden natürlichen Schutz der Bestand der Fasanenhennen stark zurückgegangen ist. Auch ein erheblicher Ab­schuß in früherer Zeit hat den Bestand gedrückt. Der Reichsstatthalter und Landesjägermeister Spren­ger hat deshalb an die Jäger in Hessen die Mah­nung gerichtet, den Abschuß von Fasanenhennen entweder stark einzuschränken, oder ganz zu unter­lassen. In der Erwartung, daß die Jäger von sich aus der Sachlage Rechnung tragen, wurde vom Erlaß eines Abschußverbotes bisher abgesehen.

Sas Iuaendherberaswerk siebt.

Die (Baue Main-Rhein-Lahn-Fulda, Südhessen und Untergau Pfalz des Reichsverbandes für Deutsche Jugendherbergen teilen mit:

Der 20 Oktober stand in Hessen-Nassau und in der Rheinpfalz im Zeichen der Werbung der Deut­schen Staatsjugend für ihr Jugendherbergswerk. Die Ortsgruppen des Reichsverbandes für Deutsche Ju­gendherbergen hatten in allen Städten und Gemein­den Gemeinschaftsempfänge zum Abhören der Ein­weihungsfeierlichkeiten der Paul-von-Hindenburg- Jugendherberge in Hannover organisiert. Im An­schluß an die llebertragung richteten die Drtsgrup» penführer des Jugendherbergsverbandes an die ver­sammelten Vertreter der Partei und Staatsbehör­den, sowie an alle Volksgenossen die ernste Bitte, das Jugendherbergswerk noch mehr als bisher zu unterstützen. Die große Teilnahme der Bevölkerung an den Kundgebungen anläßlich der Einweihungen am 20. Oktober zeigten, daß das Herbergswerk im

Das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit hat für die Durchführung der Kündigungswider­rufsklage verschiedene formelle Voraussetzungen ge­schaffen. So muß u. a. in den Betrieben, in denen ein Dertrauensrat besteht, binnen fünf Tagen nach dem Zugang der Kündigung der Einspruch gegen! uvlllvvullulM,~ -----

die Kündigung als Vertrauensrat erhoben werden. Dienste geleistet. Die zahlreiche Nachknegsltteralur In einer Entscheidung des Arbeitsgerichts Berlin! habe diese Dinge in romanhafter und phantastlicyer

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