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Vfd.-R. gewinnt den Iußball-Lokalkamps 3:4

Hauptfeld

Ranft

Erben

Koch

Schmelz

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Jeden Abend Chlorodont: eine gute Gewohnheit!

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23,5 Set; iqih (1900)

Knauß Wlodarek

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)) 56 Set; (VfB.'R.)

1900er erschien, eine Pause. Schließlich

Ball aber doch in Schwung. Die Grünweißen zeigten sich zunächst vor dem gegnerischen Tor sehr aufgeregt. In der 7. Minute erzielte Horz bereits das Führungstor für seine Mannschaft. Ein

Zeit im Training unter Leitung eines bekannten deutschen Nationalspielers.Hessen"-Hersfeld hat sich vor einiger Zeit mit dem Reichsbahn-Turn- und Sportverein Hersfeld vereinigt.

Handball: Die erste Handballmannschaft von Rot-Weiß" Frankfurt a. M. spielt gegen die gleiche von VfB.-Reichsbahn, Gießen. Auch dieses Spiel wird auf einer beachtlichen sportlichen Stufe stehen. Bezirks TennisturnierinBad-Nauheim

In Verbindung mit dem Kreisturnfest des Turn­kreises Wetterau - Vogelsberg findet am 6. und 7. Juli in Bad-Nauheim das DT.-Bezirkstennis­turnier des Bezirks Gießen im Gau XII (Hessen) statt. Das Turnier ist auch offen für die Bezirksvereine des Deutschen Tennisbundes. In enger, einmütiger Zusammenarbeit sind Turner­schaft und Tennisbund bestrebt, den Reichsbund­gedanken zu stärken und für das schöne Tennisspiel als ein Volksspiel zu werben.

Gespielt wird in A- und 8 - Klasse. Es werden ermittelt: die Bezirksbesten im Herren- Einzel, im Damen-Einzel, im Herren-Doppel und im Gemischten Doppel. Gespielt wird nach den Regeln des Deutschen Tennisbundes. Für DT.- Angehörige ist auch die Zugehörigkeit zum Deutschen Tennisbund gestattet.

Die örtliche Leitung liegt in den Händen von Dr. E y e r, Bad - Nauheim (Tennisbund), und DT.- Kreistennisobmann Schwarz, Butzbach. In der ersten vorbereitenden Sitzung, die dieser Tage statt­fand, herrschte zwischen den Vertretern des Tennis­bundes und der Turnerschaft volle Einmütigkeit über die Durchführung der Veranstaltung, zu der man über 50 Nennungen erwartet.

Deutschland wieder bei derWeltmeister- schast im Schießen.

Ausscheidungskämpfe in Frankfurt.

In der Zeit vom 19. bis 28. September d. I. gelangt durch dieUnion de Tir Internationale, welche die Schützenverbände von 38 Staaten um­faßt, in Rom die Weltmeisterschaft im Schießen zum Austrag. Deutschland ist daran seit dem Jahre 1914 zum ersten Male wieder beteiligt.

Im Auftrage des Deutschen Schützenbundes hat der Schützenverein e. V. 1860 Frankfurt a. M. die

Frc.stoß von rechts her wurde von ihm durch einen Kopfball tadellos verwandelt. 1900 wurde nun mehr und mehr überlegen. Die Grünweißen hatten viel Abwehrarbeit zu leisten. Schlarb bekam wäh­rend der ersten 30 Minuten kaum einen Ball. Ecken brachten nichts ein. Allmählich kamen die VfB.er aber doch wieder auf und es gab manche kritische Situation vor beiden Toren. Schlarb fing einige hohe Bälle sehr gut. Ranft vergab freistehend eine tadellose Flanke von Szponik. Zeiler wehrte mehr- mals mit wuchtigen Schlägen ab, Lippert klärte sehr ruhig. In 'der 36. Minute fiel ein Straf­stoß für 1900, der aber von Haas gehalten wurde. In der 40. Minute kam es zu einem schönen Zu­sammenspiel zwischen Ranft und Wlodarek. Wlo­darek verwandelte mit entschlossenem Schuß zum 1:1. Die Spannung wuchs. Unmittelbar vor

Schalke zum zweiten Male deutscher Meister 6:4 (3:0)=(5ieg derKnappen" in Köln vor 72000 Zuschauern über den DfB. Stuttgart.

Halbzeit fiel durch ein Mißverständnis der VfB- Verteidigung das 2. Tor für 1900. Waren in der ersten Halbzeit die Gastgeber fast stets im Feldvor­teil, (sie hatten in dieser Zeit auch die Mehrzahl an Chancen herausgearbeitet), so wandte sich nun das Blatt. Zunächst gestaltete sich der Kampf noch ausgeglichen, aber, nachdem Wlodarek durch einen tadellosen Schuß den Ausgleich (2:2) hergestellt hatte, legten die Grünweißen heftig los. Schlarb bekam Arbeit. Erb gelang es, mitten aus dem Gedränge heraus einen scharfen Schuß in das gegnerische Tor zu jagen und nun seine Mann­schaft in Führung zu bringen. Der Kampf nahm sehr dramatische Formen an. Die Grünweißen legten das Schwergewicht auf den linken Flügel, auf dem Szponik^hervorragend arbeitete.

In einem rassigen Vorstoß der Blauweißen gab es kurz vor dem Tor ein schönes Zusammen­spiel zwischen Links und Halblinks und Schmelz konnte für seine Mannschaft erfolgreich sein. Nun drängten beide Mannschaften auf Sieg. Die Grün- weißen waren dabei glücklicher. Eine schöne Vor­lage von Hauptfeld konnte Erb, nachdem Schlarb aus dem Tor herausgelaufen war, ziemlich unbe­hindert verwandeln. Das sollte gleichzeitig der Siegestreffer gewesen sein. Die Blauweißen streng­ten sich in den letzten fünf Minuten noch sehr an, kamen auch gut vor das gegnerische Tor, die Stürmerreihe hatte aber wenig Glück, und die Verteidigung der Grünweißen war auf dem Posten. So endete der rassige Kampf mit 3:4 Toren für VfB.-Reichsbahn.

In der

Beurteilung der Mannschaften läßt sich zusammenfassend sagen, daß von einem Versager auf der einen oder anderen Seite nicht die Rede sein kann. Bei der Spielvereini­gung war Zeiler sehr auf dem Posten, Lippert ruhig, Schlarb zuverlässig. Die Läuferreihe wirkte nach besten Kräften, der Sturm vermochte aber die vielen gebotenen Gelegenheiten nicht auszu- nützen. Schmelz war etwas matter als sonst.

Bei V f B. - R. hat man Haas viel zu verdanken. In der Verteidigung war Lehrmund hervorragend. Knauß war ausgesprochen schwach, Heß um so besser, Hauptfeld trug viel Initiative. Im Sturm ragten Szponik hervor. Wlodarek war als Sturm­führer durchaus der richtige Mann. Ranf gab gute Flanken, Erben und Erb arbeiteten mit Wlo­darek sehr verständnisvoll zusammen.

Der Schiedsrichter R Ü s p e l e r - Gleiberg schien dem Spiel nicht ganz gewachsen.

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Zu dem Fußball-Lokalkampf der beiden Liga­mannschaften der Spielvereinigung 1900 und des VfB.-Reichsbahn hatten sich viele Zuschauer auf dem Sportplatz am Trieb eingefunden. Sie wur­den insofern nicht enttäuscht, als sie einen wenig­stens dramatischen Kampf zu sehen bekamen. Die Leistungen in ihrer Gesamtheit waren auf beiden Seiten nicht überragend. Die Elf der Spielver­einigung zeigte auch diesmal wieder ihren technisch etwas reiferen, die Elf der Grünweißen ihren urwüchsigeren, druckvolleren Sttl. Es wurde hart, aber nicht unfair gekämpft. Die VfBer errangen einen verdienten Sieg.

Die Mannschaften:

VfB. - Reichsbahn:

Haas Leutheuser Lehrmund

n Kugelstoßen: 1. Luh (VfB.-R.) 13,97 Meter: 12,73; 3. Feldw. Mohl (VfR.-R.) 12,13 Meter. Mit Rückenwind hatte man von Luh eigentlich eine Leistung über 14 Meter erwartet.

Diskuswerfen: 1. Kilo (1900) 43,50 Meter; 2- Luh (VfB.-R.) 39,37; 3. Teupe (VfB.-R) 36,17 Meter. Der 1900er wartete mit der besten Tages- leiftung auf.

Speerwerfen: 1. Jakob (VfB.-R.) 53,70 Meter; 2. Pieh (VfB.-R.) 50,60; 3. Hopfenmüller (1900) 45,12 Meter. Fast alle Werfer verbesserten ihre diesjährigen Weiten. Jakobs Leistung ist sehr gut.

Hammerwerfen: 1. Feldw. Mohl (VfB.-R.) 31,07 Meter; 2.Luh (VfB.-R.) 30,87; 3. Birkenstock (1900) 25,63 Meter. Die Leistungen sind als an­sprechend zu bezeichnen.

Frauen:

100 Meter: 1. Lieselotte Diehl (1900) 14,2 Sek.; 2. E. Ludwig (Mtv.) 14,8 Sek.; 3. G. Guth (1900) 15,5 Sekunden. Der Gegenwind ließ bessere Ergebnisse nicht zu. H o ch s p r u n g : 1. E. Röhmig (Mtv.) 1,35 Meter; 2. L. Diehl (1900) 1,22; 3. E. Fischer (VfB.-R.) 1,22 Meter.

Diskuswerfen: l.E. Röhmig (Mtv.) 30,67 Meter; 2. G. Luh (VfB.-R.) 25,17; 3. Scholl (VfB.- Reichsbahn) 20,86 Meter.

Speerwerfen: l.E. Röhmig. (Mtv.) 28,27 Meter; 2. Ehr. Schmidt (Mtv.) 26,65; 3. R. Lippert (1900) 25,45 Meter.

Kennen

Günther Zeiler

lich 5:2, dann 5:3 und 6:3. Aber auch da gaben die Stuttgarter noch nichts verloren. In den letzten zehn Minuten wurde das Ergebnis noch auf 6:4 verbessert.

Zehn Tore In einem Endspiel! Das hatte es bisher noch nie gegeben.

Neun wurden schon zweimal registriert und zwar einmal vor und einmal nach dem Krieg.

Die Mannschaften standen wie folgt:

<5 (halte 04: Mellage; Bornemann, Natt­kämpfer; Tibulski, Szepan, Valentin; Kallwitzki, Gellesch, Pörtgen, Kuzorra, Urban.

Stuttgart: Knapp; Seibold, Kotz; Rebmann, Buck, Hahn; Koch, Rutz, Haaga, Bökle, Lehmann. Nach dem Wechsel stand der Stuttgarter Sturm wie folgt: Haaga, Koch, Bökle, Rutz, Lehmann (von rechts nach links).

Stuttgart hatte Schwächen in der Hintermann­schaft, aber auch die Schalter Abwehr arbeitete nach der Pause sehr fehlerhaft. Die beiden Läuferreihen hielten sich die Waage, aber im Sturm hatte Schalke ein klares Uebergewicht. Schalkes bester Mann war der Linksaußen Urban. Bei Stuttgart gefielen Haaga und Bökle besonders.

Vor der Pause ging Schalke in der 6. Minute durch Urban, in der 38. Minute durch Pörtgen und in der 43. Minute durch Gellesch mit 3:0 in Füh­rung. Nach dem Wechsel erhöhte Pörtgen nach acht Minuten aus 4:0. Dann brachte Stuttgart in der 9. und 12. Minute durch Bökle zwei Gegentreffer an. Kallwitzki erhöhte in der 20. Minute auf 5:2 für Schalke, Koch verkürzte auf 5:3, Pörtgen stellte das 6:3 her und Rutz endlich beendete in der 40. Minute mit einem vierten Stuttgarter Treffer den Torreigen. B e ft (Frankfurt-Höchst) leitete zufrie­denstellend.

Das Endspiel um die Deutsche Fußball-Meister­schaft zwischen dem Titelverteidiger Schalke 04 und dem VfB. Stuttgart hatte Köln wieder ganz in seinen Bann geschlagen. Wie schon beim Länder­kampf gegen Spanien vor sechs Wochen stand die Stadt im Zeichen des Fußballs, überall kannte man nur ein Thema:Wer gewinnt das Endspiel?" Am Samstag und Sonntag kamen 8000 Stutt­garter und 20 000 Anhänger von Schalke nach Köln, und als der Schiedsrichter Best (Frankfurt- Höchst) den Kampf um 16 Uhr anpfiff, war das Kölner Stadion wieder vollkommen ausverkauft. 72 000 Menschen hielten die Ränge besetzt und be­fanden sich trotz der Hitze in bester Stimmung.

Sie hatten auch allen Grund dazu, denn unten auf dem herrlichen, wohlaepflegten Rasen wickelte sich ein Spiel vor ihren Augen ab, das keiner so schnell vergessen wird.

Besonders Schalke befand sich in einer Ver­fassung, spielte mit einem Elan, so daß selbst die doch sehr hochgeschraubten Erwartungen noch übertroffen wurden.

Stuttgart kam in der ersten Halbzeit bei diesem Kreiselspiel" nicht mit. Die Schwaben kämpften zwar mit der letzten Kraft, liefen sich die Lunge aus dem Leib, Schalkes Technik aber war nicht beizukommen. . DieKnappen" kombinierten, daß es eine Freude war. Erft in der zweiten Halbzeit konnten die Stuttgarter den Schaltern einigermaßen beikommen. Mit umgeftelltem Angriff beherrschten sie minutenlang das Feld und drängten Schalke in die Abwehr zurück. Als beim Stande von 4:0 zwei Treffer für die Stuttgarter fielen, glich das Sta­dion einem Hexenkessel. Die 8000 Schwaben feuer­ten ihre Mannschaft an und die gab ihr Letztes her. Aber Schalke blieb obenauf. Es hieß schließ-

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Großen- 1 terlaufes 1 | t^er .en zwan»

1900 :

Der Spielverlauf:

Der Kampf kam schwer in Gang, einige Ausbälle. Außerdem verursachte mann der Gäste, der ein Witz im

56,6 Sek. Zwischen Fischer und Jung ging es zu­nächst hart auf hart. Der lachende Dritte war jedoch

Langrock.

800 Meter: 1. Peters (1900) 2:06,6 Min.; 2. Gren. Baumstieger (1900) 2:08,9 Min.; 3. Hof­mann (Tv. Alten-Buseck) 2:13,6 Min.

1500 Meter: 1. Gren. Baumstieger (1900) 4:30,6 Min.; 2. Peters (1900) 4:31,5 Min.; 3. So- bezak (VfB.-R.) 4:37,5 Min. Baumstieger fiel es schwer, seinen Klubkameraden Peters abzuschütteln.

5000 Meter: 1. und 2. Hans und Franz Neide! (Tv. Heuchelheim) 17:18,5 Min.; 3. Walter (Münzenberg) 17:40,5 Min. Hier hätte ein tüchtiger Schrittmacher auch für wesentlich bessere Zeiten ge­sorgt. Ein gemeinsames Durch-das-Ziel-Gehen sollte bei Meisterschaften unterbleiben.

Hochsprung: 1. Utoff. Langenohl (VfB.-R.) 1,70 Meter; 2. Gefr. Beyer (1900) 1,68 ; 3. Lepper (Tv. Alten-Buseck) 1,65 Meter. Langenohl erwies sich als der Beständigste und wurde Meister.

Stabhochsprung: 1. Jung (1900) 3,20 Me­ter; 2. Gefr.Bvnstein (1900) 2,82 Meter. Infolge Stabdefektes konnte nicht ausgesprungen werden.

Weitsprung: 1. Stengel (Tv. Gr.-Linden) 6,35 Meter; 2. Felsing (1900) 6,16 ; 3. A. Klinke! (Ty. Lollar) 6,06 Meter.

Dreisprung: 1. Jung (1900) 12,18 Meter; 2. Utoff. Langenohl (VfB.-R.) 11,73; 3. Pieh (VfB.- Reichsbahn) 11,63 Meter. Außer Konkurrenz und auch auf nicht wettkampfgerechte Art sprang Helm (Jugend 06" Betzdorf) 13,06 Meter.

Schützen-Union beteiligt. So trug tm Jahre 1909 eine Mannschaft in Hamburg im Pistolenschießen den Sieg davon. In der Einzelkonkurrenz im Pisto lenschießen wurde der deutsche Schütze Fischer im Jahre 1908 in Wien Weltmeister. Auch im

Gewehrschießen im Jahre 1909 waren die Deut schen erfolgreich; damals errang Bachmeyer (Hamburg) die Weltmeisterschaft.

So findet denn die diesjährige Beteiligung Deutschlands an den Weltmeisterschaften im Schie­ßen überall größte Aufmerksamkeit, und man sieht daher auch mit großer Spannung den Ausschei­dungskämpfen entgegen.

Gängertreffen in Großen-Linden.

* Großen-Linden, 24. Juni. Nachdem die Gruppen I und III des Sängerkreis Gießen ihre Wertungsfingen schon im Monat Mai in Heuchel­heim und in Wieseck abgehalten hatten, fand die Sängertagung für die Gruppe II gestern in Großen- Linden statt.

Die Veranstaltung begann am Vormittag mit dem Wertungssingen in der Turnhalle, zu dem Musikdirektor i) ob er t» Bensheim als Wertungs­richter erschienen war. Es nahmen 18 Vereine aus den Orten Garbenteich, Watzenborn-Steinberg, Grüningen, Hausen, Leihgestern, Steinbach, Lang- Göns, Großen-Linden und Kirch-Göns an dem Singen teil. Jeder Vereine mußte zwei Chöre oortragen. Das Wertungssingen war kurz nach 12 Uhr mittags beendet.

Gegen 14 Uhr formierte sich ein Festzug, dem sich außer den Gesangvereinen noch die übrigen Ver­eine usw. von Großen-Linden angeschlossen hatten. Nach einem Umzug durch die viel Fahnenschmuck tragenden Straßen, sand auf dem Festplatz bei der neuen Schule eine Kundgebung statt.

Die Kundgebung wurde eingeleitet mit dem ge­meinsam gelungenen Deutschen Sängergruß von Methsessel und dem Lied der Bauleute von Schüler unter Leitung des Kreisdirigenten Blaß- Gießen. Im Namen der Gemeinde Großen-Linden begrüßte Bürgermeister Michel die Sänger und Gäste auf das herzlichste. Er sprach dann über das deutsche Lied, das sich aus deutschem Herzen und deutscher Seele geboren, über allen Zwiespalt, Klassen und Ständen hinweg erhalten habe. Anschließend hieran sprach Kreiswalter Koch- Gießen über die hohen Ideale des deutschen Liedes und ermahnte beson­ders die Jugend neben der sportlichen Betätigung sich auch der Pflege des deutschen Liedes zu widmen.

Im Auftrage des Gaues nahm dann der 2. Gau­führer Schulrat Born zu längeren Ausführungen das Wort. Für 40jährige aktive Mitgliedschaft wur­den von ihm die Sänger Kaspar Spies, Konrad Spies und Konrad Schäfer vom Gesangverein Germanie" Lang-Göns und für 50jahrige aktive Mitgliedschaft der Sänger Jvh. Sommer vom GesangvereinGermania" Watzenborn-Steinberg geehrt. Zur weiteren Ehrung erklang von dem Massenchor der Deutsche Sängergruß. Der 2. Gau- führer weihte dann noch die Hakenkreuzwimpel für die Sängerfahnen. Nach dem Chor:Deutschland heil'ger Name," einemSieg-Heil!" auf Führer und Vaterland und dem Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied fand die Kundgebung ihr Ende.

Im Anschluß begaben sich die Sänger in den Saal der WirtschaftZur Sonne", um hier die öffentliche Kritik des Wertungsrichters, Musikdirek­tors Döpert, entgegen zu nehmen. Der Wer­tungsrichter erkannte hierbei an, daß die Vereine fleißig gearbeitet hatten und daß die Leistungen recht gute gewesen seien. Eine schriftliche Krittk wird jedem Verein noch zegestellt.

Am Nachmittag und Abend fand auf dem Platze bei der Schule ein vom Wetter sehr begünstigtes Volksfest statt.

Ausländische Journalisten in Bad-Nauheim.

Lpd. Bad-Nauheim, 23.Juni. Seit einigen das Gaupresseamt der

Tagen sind, wie ...

NSDAP, berichtet, eine Reihe namhafter auslän­discher Journalisten, die ihren Sitz in Berlin haben,

Handball der Sp.-Dq. 1900.

10:7-$ieg in Pohl-Göns.

Am Sonntag erledigte die erste Handball-Elf der Spielvereinigung 1900 ein Gesellschafts-Rückspiel in Pohl-Göns. Die 1900er erwiesen sich den als starke Heimmannschaft bekannten Pohl-Gönsern überlegen und siegten, obwohl sie einige gute Kräfte ersetzt hatten, verdienter, als es das Schlußresultat von 10:7 ausdrückt. In der ersten Halbzeit sah es zu- nächst nicht nach einem Gießener Sieg aus. Die Gastgeber nutzten den starken Wind geschickt aus und sicherten sich bereits nach einer Viertelstunde einen 4:1-Vorsprung. Die 1900er kamen jedoch bald besser ins Spiel und erzielten einen Halbzeitstand von 6:5 zu ihren Gunsten. Nach dem Wechsel schnürten die Blauweißen ihren Gegner oft ein. Es würben noch weitere vier Tore erzielt. Sehr oft waren Latte und Pfosten im Wege. Durch gelegent­liche Durchbrüche kam auch die Turnermannschaft zu zwei weiteren Toren.

Dm Spiel wurde hart, aber nicht unfair durch- geführt. Die 1900er-Mannschaft hatte ihre Stärken im Jnnensturm, Mittelläufer und Torwart.

Bezirkssportfest der Ueichsbahn-Turn- und -Sportvereine in Gießen.

Der Bezirks-Turn- und Sportleiter Mathias Ur­mitzer hat dem VfB.-Reichsbahn die Ausrichtung des Bezirkssportfestes 1935 übertragen. Dieses Sportfest führt die Aktiven der Reichsbahn-Turn- und Sportvereine des Direkttonsbezirks Frankfurt am Main zu friedlichem Wettkampf zusammen, lieber 20 Reichsbahn-Turn- und Sportvereine wer­den teilnehmen. Zu den bekanntesten zahlen Frank­furt a. M., Gießen, Hersfeld. Bebra, Limburg und Dillenburg.

Das Programm dieses Tages bringt Leichtathle­tik, Fußball und Handball. ~

Leichtathletik: Etwa 200 Teilnehmer star- ten in den üblichen leichtathletischen Konkurrenzen. Allein neun Staffeln werden gelaufen. Den Sie­gern stehen wertvolle Ehrenpreise und Plaketten

in Aussicht.

Fußball: Die Ligamannschaft des VfB. Reichsbahn spielt an diesem Tage gegen den Gau- ligaoereinHessen"-Hersfeld. Die Gäste stehen zur

in Bad-Nauheim anwesend, um die Einrichtungen des Weltbades zu besichtigen. Die Führung hatte der geschäftsführende Vorsitzende des Verbandes der ausländischen Pressevertreter in Berlin, von» geigen. Die Gäste vertreten insgesamt 120 aus­ländische Zeitungen.

Im Rahmen dieses Besuches fand am Sonntag eine Begrüßung im Kurhaus statt, an der die rhein-mainische Presse durch das Gaupresseamt und die Landesstelle des Ministeriums für Volksauf­klärung und Propaganda vertreten war. Ein Rund- gang durch die Betriebe und Anlagen des Staats­bades und der Kurverwaltung sowie der Ausstel­lung Frankfurter und oberhessischer Künstler schloß sich an.

lieber die Eindrücke befragt, die die Gäste von dem Staatsbad und seinen Einrichtungen hatten, hielt man mit der Bewunderung für die stille, ehr­liche Arbeit, die hier zum Wohle der leidenden Men­schen geleistet wird, nicht zurück. Insbesondere hatte der Vortrag von Professor Weber, dem Leiter des Balnevlvgischen Universitäts-Instituts das Ohr der Gäste. Die Gäste waren der Ansicht, daß die er­reichten wissenschaftlichen Resultate der weitesten ' Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht werden müß- ten. Nachdem ein Besuch der Taunusbäder den Gästen die ganze Lieblichkeit unseres Mittelgebirges enthüllt hatte, schloß der Besuch der ausländischen Journalisten mit einer Reportage, die der Reichs­sender Frankfurt a. M. in Bad-Nauheim veran­staltete. Diesem Besuch reiht sich am kommenden Mittwoch die Ankunft führender ungarischer Per­sönlichkeiten etwa 30 Personen an.

Am 30 Juni Hoberodskops-Heff 1933.

LPD. Lauterbach, 23.Juni. Das diesjährige Hoherodskopffest ist auf den 30. Juni vorverlegt worden. Die Vorarbeiten find bereits durch den Zweigverein Lauterbach vom VHC. zum Abschluß gebracht worden. Zur Aufführung gelangt u. a. ein HeimatfestspielDir, mein Vogelsberg", verfaßt von dem Heimatdichter Schirmann in Mainz.

Landkreis Gießen.

£ Wieseck, 24. Juni. Am heutigen Montag wird unser Mitbürger Heinrich Rodenhausen 75 Jahre alt. Trotzdem er über 30 Jahre in­folge eines Unfalls körperlich nicht mehr auf der Höhe ist, besitzt er noch einen gesunden Humor. Als Sänger hat er über 30 Jahre aktiv im Gesangverein Konkordia" (jetzt Sängervereinigung) mitgewirkt. Nahezu 40 Jahre ist er ununterbrochen Leser des Gießener Anzeigers.

+ Grünberg, 23. Juni. Nachdem Mitte März hier etwa 200 Ehrenkreuze für Frontkämpfer zur Ausgabe gelangten, wurden am Samstag wiederum 50 Ehrenkreuze ausgeteilt. Außer Frontkämpfern erhielten diesmal auch Kriegsteil­nehmer und Hinterbliebene die Auszeichnung. Die Austeilung, die im Sitzungssaale des Rathauses er­folgte, nahm der kommissarische Beigeordnete Otto Stein vor. Am Tag des deutschen Liedes trat der hiesige Männerchor mit mehreren Chören an die Öffentlichkeit. Nach dem Vormittagsgottesdienst brachte er unter Leitung feines Chormeisters Musik­lehrer Leib (Gießen) in der Neustadt, auf dem Marktplatz und am Denkmalsplatz drei Lieder zum Vortrag.

Kreis Schotten

LPD. Schotten, 24. Ium. Auf Veranlassung der staatlichen Stelle für Naturschutz in Preußen findet in der Zeit vom 28. Juni bis 2. Juli von

Vorbereitungen zum Austrag der Ausscheidungs­kämpfe für Deutschland übernommen, Sonntag, 23. Juni, auf den Bürgerlichen Schieß­ständen stattfinden und naturgemäß größtes Jnter- esse^beanspruchen.

Deutschland stellt zu den Kämpfen in Rom eine Fünfer-Mannschaft im Kleinkaliber­schießen und eine solche im Pistvlenschie- ß e n. Hierzu kommen noch je fünf Ersatzleute, so daß am Sonntag in Frankfurt a. M. die 20 besten deutschen Schützen ermittelt werden, die in Italien die deutschen Farben vertreten sollen.

Vor dem Weltkrieg war Deutschland fast immer an den Weltmeisterschaften der Internationalen

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