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Aus aller Welt

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Wohnung weiter und nahm etwa 20 Reichsmark Bargeld sowie vier bis fünf Schachteln Zigaretten mit.

stürzte er sich auf die Frau und drückte ihr den Hals zu. Er kniete dabei auf seinem Opfer. Schließlich versetzte er ter Frau, als sie tot war.

tere Serien und Folgen verlängert, bis in die 70er, Jahre des vorigen Jahrhunderts reichte. Seitdem'

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Das Schwurgericht Amberg verurteilte den 24- jährigen ledigen Ludwig Weber wegen drei­fachen Mordes in Tateinheit mit dreifachem Raube dreimal zum Tode. Weber hatte am 31. März d. Js. seine 44jährige Kusine Maria W e - der, ihren 7jährigen Sohn Richard Weber und seine 79jährige Tante Katharina Weber in ihrem Hause in Daberg in gemeinster Weise ermordet. Nach der Tat hatte er das Vieh der Ermordeten verkauft und mit dem Erlös sich Kleidungsstücke und Schmuckgegenstände für seine Braut gekauft. Bei seiner Verlobungsfeier in Augsburg wurde der Mörder verhaftet. Weber gab die Morde zu, be­stritt aber, aus räuberischen Motiven gehandelt zu haben, er habe sich nur rächen wollen.

Arbeitszug überfährt Kraftwagen. Zwei Tote, ein Schwerverletzter.

Auf der Eisenbahnstrecke RegensburgMünchen überfuhr im Bahnhof Lohof ein von der freien Strecke zurückkehrender Arbeitszug auf der Ueber- fahrt der Reichsstraße MünchenIngolstadt einen Personenkraftwagen. Von den Insassen des Kraftwagens, der vollständig zertrümmert wurde, wurde der 40jährige Kaufmann Ludwig Son­dermann aus Essen und eine Frau Hedwig Stoffers getötet. Erich Stoffers, zunächst noch unbekannter Herkunft, erlitt einen Schädel­bruch und wurde in das Schwabinger Kranken­haus nach München gebracht. Die Lokomotive und zwei Wagen des Arbeitszuges entgleisten und stürzten um. Bahnpersonal wurde nicht verletzt.

Denkmal für Karl Venz in Karlsruhe enthüllt.

In Karlsruhe fand die Enthüllung des Karl- Benz-Denkmals statt, an der zahlreiche Gäste teilnahmen, darunter Reichsstatthalter Wagner und die Mitglieder der Familie Benz. Oberbürger­meister Jäger würdigte den Werdegang und das Lebenswerk des großen Erfinders. Daraus fand eine Rundfahrt von Autos ältester Konstruktion bis zu den Wagen modernster Ausführung statt.

Grohfeuer in München.

In einem Vorort Münchens entstand in der Zie­gelei Oberfoehring ein gewaltiger Brand. Die Münchener Berufs- und freiwilligen Feuerwehren konnten mit einem Riesenaufgebot trotz Einsatzes von 45 Rohren und achtstündiger aufopfernder Ar­beit das große dreistöckige Gebäude nicht mehr ret­ten. Die Arbeit der Wehren war um so schwieriger, als der Brand von starkem Ostwind begünstigt war und die vier 60 Meter hohen Schornsteine einzu­stürzen drohten. Die zahlreich erschienenen Sanitäts­kolonnen muhten mehreren Leichtverletzten und Rauchoergifteten erste Hilfe leisten. Zwei Rauch­vergiftete mußten ins Krankenhaus gebracht werden.

Zwei Arbeiter tödlich verunglückt.

Bei dem Versuch, eine Verstopfung einer Schleu­senanlage in Altenburg (Th.) in einem zehn Meter tiefen Schacht zu beseitigen, verunglückten zwei Arbeiter tödlich. Als der Arbeiter Elle wenige Meter in den Schacht gestiegen war, wurde er wahr­scheinlich durch giftige Gase betäubt. Er stürzte in die Tiefe, wo sich Wasser in mehr als ein Meter Höhe befindet. Der Arbeiter Etzold, der den Kör­per seines Kameraden aufschlagen hörte, rief um Hilfe und stieg dann selbst in den Schacht, in den er ebenfalls bewußtlos abstürzte. Ein Arbeiter namens F r i tz m a n n eilte auf die Hilferufe her­bei und wollte den Verunglückten Hilfe bringen. Auch er fiel den giftigen Gasen zum Opfer und stürzte in die Tiefe. Erst die Feuerwehr konnte die drei Verunglückten bergen. Elle und Fritzmann waren bereits t o t. Etzold mußte in bewußtlosem Zustande dem Krankenhaus zugeführt werden. Er befindet sich jedoch außer Lebensgefahr. Fritzmann war Vater von neun Kindern.

Der korsische Bandit Spada hingerichtet.

Der korsische Bandit Spada wurde in Bastia mit der Guillotine hingerichtet. Polizei und Militär hatten das Gefängnis in weitem Umfange abgesperrt, so daß die zahllosen Neugierigen, die die ganze Nacht hindurch alle umliegenden Straßen besetzt hielten, nichts von Exekution sehen konnten. Nur der Gerichtshof und die Pressevertreter durften der Hinrichtung beiwohnen.

Pariser Nähmädchen gewinnen das große Los.

Das großeLosder französischen Nationallotte­rie in Höhe von 3 Millionen Franken ist gemein­sam von 70 Pariser Nähmädchen ge­wonnen worden.

Deutscher Freiballon bei Ostende ins Meer gestürzt. Die Insassen gerettet.

Der BallonEssen II", der am Sonntagabend in Gelsenkirchen mit vielen anderen Ballons aufgestie­gen war, ist am Montag gegen 4 Uhr früh 200 Me­ter vom Strand bei Ostende ins Meer gestürzt. Alle 4 Insassen konnten gerettet werden. Zwei von ihnen waren ins Wasser gesprungen, als der Ballon absackte. Sie wurden von einem Polizei­beamten aus Ostende, der zu ihnen hinausschwamm, geborgen. Die beiden anderen Insassen, die bei dem Ballon geblieben waren, wurden später von einem Fischerboot geholt, das auch den Ballon an Land brachte.

Ueberm Meer abgestürzt und gerettet.

Ein aus Madrid kommendes Militärflugzeug, das nach Kab Jubi (Westafrika) unterwegs war, ist infolge einer Motorpanne ins Meer ab- g e stürzt. Die beiden Insassen, ein spanischer Fliegeroffizier und ein Kavallerieoffizier, klammer­ten sich an den Tragflächen des im Wasser trei­benden Flugzeugs fest und konnten nach zwei Stunden von einem englischen Dampfer geborgen werden. Ihr Flugzeug wurde ins Schlepptau ge­nommen und nach Caoiz gebracht.

Sechs Häuser von brennendem Flugzeug zerstört.

Bei Giefu, nördlich von Nagoja, stürzte ein japa­nisches Postflugzeug brennend ab. Es fiel auf ein Haus, das in Brand gesteckt wurde. Das Feuer legte auch die fünf anliegenden Gebäude in Asche Der Flugzeugführer wurde getötet.

Absturz eines französischen Sportflugzeugs.

Ein Sportflugzeug, mit dem der Chef der Flie­gerschule von Dijon, Meziat, mit zwei Beglei­tern zu einem Uebungsflug aufgestiegen war, stürzte aus bisher unbekannter Ursache in der Nähe von Macon ab. Alle drei Insassen des Flug­zeuges kamen bei dem Unfall ums Leben.

Französischer Nachtbomber abgeslürzt.

Ein zweimotoriger französischer Nachtbomber ist bei einem Uebungsflug brennend abgestürzt. Von der vierköpfigen Besatzung sind ein Haupt­mann und ein Leutnant in den Flammen umgekommen. Ein weiterer Offizier hat schwere Brandverletzungen erlitten. Der Bordfunker, der im Fallschirm absprang, ist unver­letzt geblieben.

Fremder kriegsfchiffsbesuch in kiel.

Im August werden finnische Kriegs­schiffe, darunter die 500 bis 700 Tonnen gro­ßen UnterseebooteJku-Turso",Saukko",Vesi- hiisi" undVetehinen", sowie die neuen 4000 To. großen KüstenpanzerschiffeJlmarinen" undVäi- nämöinen" der Kriegsmarinestadt Kiel einen Be­such abstatten. Vom 24. bis 26. Juli treffen zwei polnische Zerstörer zu einem Besuch auf der Kieler Förde ein. Es handelt sich hier um die ZerstörerWicher" undBurza", die 1500 Tonnen groß sind. Vom 28. Juli bis 3. August wird dann noch das schwedische Küstenpanzer- schiffOskar II" (4100 Tonnen) auf der Kieler Förde zu einem Besuch weilen.

Zwei Raubmörder zum Tode verurkeill.

Das Schwurgericht in Ulm verurteilte den 27jäh- rigen ledigen vielfach vorbestraften Bruno Weiß- Haupt, wohnhaft in Erisdorf, Kreis Riedlingen, wegen Mordes in Tateinheit mit schwerem Raub zum Tode. Der Verurteilte war in der Nacht zum 10. Februar d. Js. in die Wohnung der 72jährigen ledigen Kreszentia König eingestie­gen, um Geld zu stehlen. Als er bemerkte, daß Frau König in ihrer Schlafstube Licht machte,

ist nichts, was stofflich so umfassend wäre, erschie­nen. Da aber immer wieder Nachfrage nach einer Geschichte der berühmten Prozesse besteht, hat Paul Wiegler sie in dem vorliegenden Bande ge­schrieben. Man findet die Prozesse Ziethen The­rese Humbert, Kwilecki, Schönebeck, Manolescu, Murri-Bonmartini, Hau, Madame Steinheil, Grete Beier, Hofrichter, Gräfin Tarnowska und viele andere, fortlaufend bis zu den Prozessen der letz­ten Jahre, wie den Fällen Matuschka und Schloß Woltershausen. Der Abschluß ist eine große lieber» sicht über diejenigen wichtigsten Prozesse der Nach­kriegszeit, die nicht besonders dargestellt sind. Dieser Band bringt zum Vorschein, was jetzt in Spezial­werken verschollen ist oder in der Presse nur ein kurzfristiges Dasein hat. Auch von diesemBuch der Prozesse" könnte Schillers Wort vom Pitaval gelten, auch dieses Buch erhebt sichan Interesse der Handlung, an kunstreicher Verwicklung und Mannigfaltigkeit der Gegenstände bis zum Roman".

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton Dr Hans Thnriot für Den übn-jen Teil i. 93.: H. L. Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt ö r Anzeigen Theodor Kümmel. DA. V. 35: 10151. Druck und Verlag: Brühl'jche Universitäts-Buch- unD Steindruckerei

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Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit her Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf mehr

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

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Körper und Seele vorhanden fei, eröffnet der medi­zinischen Wissenschaft und insbesondere der Psycho­therapie ganz neue Ausgangspunkte. Aus gang einer neuen Psychotherapie muß die Erkenntnis sein, daß die Seele niemals bloß individuell bedingt, sondern stets im Gemeinschaftsraum des Volkes lebt. Wer­den die Beziehungen zwischen Volk und Seele ge­stört, so tritt eine seelische Erkrankung ein. Eine Reihe von Krankheitsbildern, die Dr. Gauger in feiner Schrift entwirft, verdeutlichen diese An­schauungen. Daß gerade unsere Zeit sich eindringlich mit dem Gebiet der Psychotherapie beschäftigen soll, wird verständlich, wenn man bedenkt, daß der seelische.Einsatz eines Volkes wesentlich sein Schick­sal bestimmt.

Paul Wiegler:Schicksale und Ver­breche n". Die großen Prozesse der letzten hun­dert Jahre. Verlag Ullstein, Berlin. Ganzleinen 5,80 Mark. (44) Es gibt Prozesse, von denen Generationen gesprochen haben. Es gibt Untaten, die immer wieder aufgeistern, wenn Parallelfälle zur Verhandlung kommen. Solche Untaten und Prozesse, die in den letzten 100 Jahren sich er­eignet haben, hat Paul Wiegler in einer Folge' von Berichten geschildert. Im 18. Jahrhundert ent­stand derPitaval", eine französische Sammlung merkwürdiger Rechtsfälle, deren deutsche Ausgabe Friedrich von Schiller eingeleitet hat. DerNeue Pitaval" war eine deutsche, zuerst von Willibald

nervös an sich herum, die Vormanner mahnten und tadelten. Am Ende war man soweit, stramm zu stehen und dem Lagerführer und dem Schicksal, ge­faßt oder bang, ins Auge zu blicken. Die beiden Feldmeister Sporer und Hohlfeld schritten die Rei­hen ab und musterten jeden einzelnen.

Schließlich wurden dem Führer die Züge als stubenrein gemeldet. Jetzt stieg am Hauptmast die Fahne empor, mit ihr zum Salut sämtliche rechten Arme. Feldhauptmann Balkes einziges Kommando ließ zur Andacht wegtreten. Kamerad Kleinschmidt, schriftgelehrt und geistlicher Betreuer der Mann­schaft, trat in ihre Mitte und sagte den Morgen­choral an. Nach dem ersten Vers erörterte er ein Bibelwort und sprach ein kurzes Gebet, den Schluß machte der Rest des Liedes.

Nun Abrücken zur Küche, wo die Küchenbullen ein Schmalz-, ein Marmeladebrot zum Kaffee und die beiden doppelten Wurstbrote zum Frühstück ver­teilten. Im schmuck- und farblosen Tagesraum, än langen, groben Tischen und Bänken, stand in Eimern der Kaffee, Schmalz- und Marmeladebrote wurden vertilgt, die übrigen in Zeitungen gewickelt und in den Rockschoßtaschen verstaut.

Es war sechs Uhr geworden. In den Stullen rumorten und wirtschafteten die Priester des Stu­bendienstes. Jeder hatte noch dies und das zu ord­nen, Tassen zu säubern, Zigaretten einzustecken, Spind abzuschließen. Vor allen Dingen konnte man, sofern man sich bisher beeilt hatte, eine Zigarette oder Pfeife in Glut setzen. Ueberhaupt klärten sich die Verhältnisse ein wenig. Man gesellte sich zu näherstehenden Kameraden und kam nachgerade zu sich. Ein bißchen abgehetzt sog man in tiefen Zügen den Qualm durch die Lunge und stieß ihn gefiltert und genießerisch aus. In wenigen Minuten war diese karge Muße vorüber. Das Gong rief zum Antreten.

Wieder bildeten sich die dreigliedrigen Züge, dich­ter aufgeschlossen nun, die Front zum Hauptbau. Dort verlas der Führer die Namen, während die Feldmeister die Stuben prüften. Die Aufgerufenen knallten mit den eisenbeschlagenen Absätzen und riefen ihr kehligesHier!". Die Stubenältesten, tags­über Truppführer, rapportierten, meldeten Kranke, Urlauber und Behinderte. Die marschunfähigen Fußkranken waren bereits unterwegs, der Stuben­dienst meist noch tätig, er würde der Truppe die Kaffee-Eimer nachtragen. Die Meldungen wurden verglichen, notfalls wiederholt.

Der Feldhauptmann gab die Lagerzeit bekannt fast immer genau halb sieben Uhr und ver­abschiedete sich fürs erste. Feldmeister Sporer über­nahm die Befehlsgewalt und kommandierte die Wendung, Abmarsch und Linksschwenkung. Eine blaugraue Raupe, bewegte sich die Kolonne über die Deichhöhe, folgte, wiederum nach links und nordwärts, dem Sommerweg am Ufer. Kamerad Sporer ordnete Marschgesang an. Rauh, heiser, allmählich heller inmitten überwiegender Baßstim­men schaukelten Laute, Takte und Reime alter, treuherziger Lieder zum Morgen auf.

Nebenher floß die Elbe, dumpf und kühl. Weit hinten hing tief eine schwarze Wolke und kündete den ersten Schleppzug an. Unendlich hoch und blau wölbte sich der Himmel. In ungetrübter Zone segelte über dem Wald eine Weihe und drüben noch eine. In mächtigen Kreisen sanken sie all, stiegen steil aufwärts, geduldig, spielerisch und vorläufig achtlos. Aus Gräsern, Blüten und Heckenrosen quirlte ein tauiges Aroma auf. Jenseits über den Kiefern glühte der ferne, ungeheure Gasball der allmächtigen Sonne.

Stracks, hellwach und fanglos nun zog die Ko­lonne dahin. Munterkeit, Plaudern, Zurufe, Witze, bayrische Jodler, die Hamburger Losung, berlini­scher Schneid, sächsische Unaussprechlichkeiten, ost- preußische Konsonanten, rheinischer Singsang, süd- westdeutscher Holzhackerakzente, das hier ansässige Platt: all dies kernig, echt, Aufzug und Reigen der Mundarten.

Zu Werk und Wirkung ging es, beweglich und frisch unter dem flammen, klaren Hauch der Frühe. Dreißig mal drei, in Reihe und Glied, Schritt und Tritt hintereinander. Und aus dreißig Heimaten waren sie gekommen, aus dreißig Ständen. Kein Beruf und kein Heim bot ihnen Brot und Lager; dies eine Los galt für fast alle. Jetzt trugen sie daher das gleiche Kleid, aßen das gleiche Brot, tranken das gleiche Wasser, ruhten auf dem glei­chen Lager. So marschierten sie in gleichem Schritt und Tritt und sangen das Lied vom guten Kame­raden.

Nach Angaben eines Augenzeugen soll der Lenker des Kraftwagens versucht haben, mit sehr hoher Geschwindigkeit die Ueberfahrt noch vor den eben niedergehenden Schranken zu überqueren.

Büchertifch.

Politische Medizin. Grundriß einer Deutschen Psychotherapie. Von Dr. phil. et med. Kurt Gauger. 64 Seiten. Kart. 1,80 Mark. 1934. Hanseatische Derlagsanstalt, Hamburg. (5) Die körperliche und seelische Gesundheit ist ein wesentlicher Faktor des sozialen und politischen Le­bens, und deshalb bestehen auch enge Beziehungen zwischen Politik und Medizin. Gauger wendet sich scharf gegen die materialistisch-mechanische Welt­auffassung, die eine schwere Dertauenskrise herauf­beschworen habe und die es nunmehr zu über­winden gelte. Seine Feststellung, daß nicht nur ein Parallelismus, sondern sogar eine Identität von

In tiefer Trauer:

Familie Walter Zimmer.

Familie Karl Volkmann

Familie Otto Volkmann

Familie Theodor Volkmann

Familie Artur Volkmann

Familie Ludwig König Familie Joseph Karl Familie Otto Steinmüller Familie Karl Kreiling

Heuchelheim. München, Gießen, den 23. Juni 1935.

Die Beerdigung findet Montag, den 24. Juni, nachmittags 6 Uhr, vom Trauerhause, Gießener Straße 85, aus statt.

__________________ 3745D

Unsere innigstgeliebte treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Groß­mutter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Katharine Volkmann Ww.

geb. Krach

ist Sonntag früh V]4 Uhr nach kurzem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im Alter von 63 Jahren sanft entschlafen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Seipp, geb. Launspach.

Hattenrod, den 23. Juni 1935.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 26. Juni, nach­mittags um 2 Uhr statt

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Heute entschlief sanft nach längerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater,Großvater, Bru­der, Schwager und Onkel

Herr Theodor Seipp

Weißbinder im Alter von 66 Jahren.

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Wir erfüllen hiermit die trau- H rige Pflicht, unsere Mitglie- E der von dem Ableben unse- E res lieben Alterskollegen H

Herrn Dr. Büchner |

in Kenntnis zu setzen.

Trauerfeier: Montag, den B 24.Juni,nachmittags 372Uhr, auf dem Neuen Friedhof.

I 3743d Der Vorstand. I

Gießen, den 24. Juni 1935.

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