Ausgabe 
24.5.1935
 
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Wenn der Wettergvtt em freundliches Gesicht macht, dürfte die Veranstaltung zu einem schönen Auftakt der Reichssportwerbewoche werden.

Wir hoffen, daß diese Wettfahrt im Laufe der Jahre eine Tradition erhält, die ihr einen bevor­zugten Platz in der Reihe der deutschen Kanu­wettfahrten einräumt.

In diesem Rennen hat die Paddlergilde Gießen durch ihren Jugendlichen Zutt begründete Sieges­aussichten.

Die Länge der Strecke beträgt 1000 Meter, mit Ausnahme der Jugendrennen, die über 600 Meter gehen. Der Start befindet sich am Kieswerk, das Ziel am Bootshaus der Paddlergilde Gießen.

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DNB. Die kommende Woche und Pfingsten wer­den ganz im Zeichen des Deutschen Luft­sportverbandes stehen. Dom 2 6. Mai bis 2. Juni wird die Deutsche Luftfahrt­werbewoche 19 3 5 durchgeführt. In derselben Woche wird als bedeutungsvollstes Ereignis der größte nationale flugsportliche Wettbewerb, der Deutschlandflug 193 5, abgehalten. Schließ­lich findet zu Pfingsten auf der Wasserkuppe in der Rhön der große Reichsmodellwettbewerb 19 3 5 statt.

Oer Präsident des Deutschen Lustsport­verbandes, Oberst Lörzer,

äußerte sich zu diesen luftsportlichen Veranstaltun­gen. Eine traditionelle Veranstaltung des deutschen Luftsports, so sagte er, ist die Deutsche Luftfahrt­werbewoche, während der für den großen Gedan­ken, von dessen Geist einst ein L i l i e n t h a l, Sölde und Richthofen beseelt waren, gewor­ben wird. Großangelegte Flugveranstaltungen wer­den der breiten Öffentlichkeit zeigen, was der Deutsche Luftsportverband bisher geleistet hat.

Am 1. und 2. Juni werden die Männer in der graublauen Fliegeruniform auf allen Straßen < und Plätzen und in den Häusern die Sam- , melbüchse schwingen und an die Gebefreudigkeit

der Volksgenossen appellieren, um dem deutschen Luftsport die Mittel zusammenzulragen, die er zur Durchführung seiner nationalen Erziehungs­aufgaben unbedingt braucht.

Lörzer betonte dabei, daß mit der Schaffung der deutschen Luftwaffe keineswegs die Aufgaben des Luftsportverbandes geschmälert oder gar überflüssig seien, sondern daß er nach wie vor für die Erzie-

Ein interessanter Vortrag über Wehrpolitik.

CI Lollar, 23. Mai. In einer Versammlung der Kriegerkameradschaft Lollar, die im GaschausZum Schwanen" stattfand, sprach nach Begrüßungsworten des Kreisführers Bon- Hard und einführenden Worten des Oberst a. D. Köttschau Major a. D. Ritsch überWehrpolitik". Nachdem er Zweck und Ziel der Wehrpolitik Um­rissen, rechnete er mit dem Pazifismus ab. Er ging dann näher auf die Aufgaben der Wehr­politik ein und sprach von der Wehrpolitik der Vorkriegszeit. Damals war die Wehrkraft nicht auf der Höhe des Volkes. Die Kraft des Volkes wurde nicht ausgenutzt. Während man in Frank­reich 86 v. $). des Volkes mit der Waffe aus­bildete, geschah dies in Deutschland nur mit 50 v. H. Der damalige Reichskanzler von Beth- mann-Hollweg erfuhr hierbei eine scharfe Kritik. Krieg ist Notwehr und als solche berech­tigt, ja Pflicht. Ein Zukunftskrieg betrifft das ganze Volk. Man denke nur an den Luftkrieg. Deshalb müssen alle helfen, das Wehrverständnis zu wecken. Gefordert muß werden in erster Linie Disziplin. Auch an die Wirtschaft sind in dieser Beziehung Forderungen zu stellen. Der Wehr­gedanke muß wieder Eingang ins Volk finden.

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waren, belohnte ihn. Auch Oberst a. D. KSti« schau brachte diesen Dank zum Ausdruck und schloß nach hinreißenden Schlußworten mit einem begeisterten Siegheil auf das Vaterland und den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler.

Lehrertagung in Lollar.

)) Lollar, 23. Mai. In der hiesigen Schule tagte die ArbeitsgemeinschaftVolks­schule" des Bezirks Lollar des NS. - Lehrerbundes. Der Leiter, Lehrer Eberle, eröffnete mit einer Begrüßung der Mitglieder die erste Tagung im neuen Schuljahre und gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch die Arbeit in diesem Jahre recht ersprießlich für die Schule sein möge. Anschließend gab er einen Bericht über eine vor kurzem abgehaltene Tagung der Arbeitsleiter. Er machte dann Ausführungen über die in die Wege geleitete Sammlung der Flurnamen, die von Leh­rern in den Gemeinden, wo eine solche noch nicht vorhanden ist, geschaffen werden soll. Ferner for­derte er auf, sich für die Arbeit an der Verzette­lung der Kirchenbücher zur Verfügung zu stellen, die besonders für die Sippschastsforschung von gro­ßer Bedeutung ist.

Hierauf hielt Schulverwalter Schlapp (Geils­hausen) einen Vortrag überGeopolitik, ihre Ein­führung und Methode . Er führte etwa aus: Raffe, Blut und Boden, die drei wichtigsten Erziehungs­faktoren, bedingen den Charakter und bfe Leistun­gen des einzelnen und des Volkes. Die Geopolitik zeigt die Beziehungen zwischen Raumkunde und Volkskunde. Diese bilden den Rahmen für die politischen Vorgänge. Jede Politik muß von den natürlichen Verhältnissen der Erdoberfläche bedingt fein. Der Redner zeigte dann die Entwicklung von Herder bis heute. Die Geopolitik bringt nur die Vorgänge, die sich aus der Erdgebundenheit er­geben. Daraus ergeben sich z. B. folgende Themen: Die Vermehrung und der Kampf ums Dafein, die Kolonialfrage u. a. m. Einheitliche Landoberfläche bedingt einheitliche Staatenbildung. Die Gesetze der Natur zwingen, aus der Erdkunde für die Geschichte zu lernen. Hierher gehören die Gedanken über Volks- und Staatsgrenzen, die Minderheitenfrage, die Kolonialfrage, die Siedlung, die geopolitische Ursache des Weltkriegs: Deutschland vom Binnen­land zum Kolonialland, England vom Inselstaat zum Kolonialstaat. So besteht ein Unterschied zwi­schen geographischer und geopolitischer Betrachtung: Die Geopolitik führt uns von der Heimatscholle zum völkischen Lebensraum.

Nach einer regen Aussprache schloß der Leiter die Sitzung, an die sich eine Bezirksver­sammlung in derBergschenke" anschloß. Diese wurde von dem Bezirksvorsitzenden Lehrer Emmel (Staufenberg) geleitet. Er machte zunächst eine Reihe geschäftlicher Mitteilungen. U. a. gab er be­kannt, daß im Laufe des Sommers eine Saarfahrt stattfinden soll. Der Besuch der Ausstellung von Schülerzeichnungen über das Winterhilfswerk, die vom 20. bis 27. Mai in Gießen veranstaltet wird, wird empfohlen. Alsdann hörte die Versammlung von Schallplatten die große Rede des verschiedenen Reichsführers des NSLB. S ch e m m, die dieser auf der großen Lehrerversammlung in Frankfurt im vorigen Jahr gehalten hat.

Seinen schweren Verletzungen erlegen.

Der in der Nacht zum Dienstag in der Nähe von Nieder-Weisel durch Zusammenstoß mit einem Bad- Nauheimer Auto schwer verunglückte 27 Jahre alte Motorradfahrer Otto H ä u s n e r aus Pohl-Göns ist heute früh im Johanniter-Krankenhaus zu Nie­der-Weisel, wohin man ihn nach dem Unglücksfall verbracht hatte, g e ft o r b e n. Der bedauernswerte junge Mann hatte einen schweren Beinbruch da­vongetragen, durch den das Bein außerordentlich erheblich mitgenommen worden war, und infolge- dessen sehr starken Blutverlust erlitten, der wohl auch als die eigentliche Todesursache anzusehen ist. Tragisch ist neben diesem bedauerlichen Unglücksfall auch noch die Tatsache, daß erst im August vorigen Jahres ein Bruder des jetzt Verstorbenen ebenfalls

bei einem Motorradunglück fein junges Leben verlor.

Landkreis Gießen.

ch Heuchelheim, 24. Mai. Heute feiert Frau Katharine Volkmann, geb. Germer, in geistiger und körperlicher Frische ihren 9 0. Geburtstag. Die Hochbetagte ist die älteste Frau unserer Gemeinde. Sie ist die Witwe des vor dem Kriege über die Grenzen Heuchelheims hinaus bekannten Gastwirtes Heinrich Volkmann. Ihr Ehemann ist schon einige Jahre vor dem Kriege gestorben. Die Konfirmanden unseres Ortes werden der Jubilarin heute unter Leitung des Ortsgeistlichen, Pfarrer Weisel, zu ihrem Ehrentage einige Lieder fingen.

§ Mainzlar, 23. Mai. Bei dem gestrigen Fest der Silberhochzeit der Eheleute Balthasar Will trug der hiesige Männergesangverein zwei ChöreFreiheit" undWeinland" vor. Gleichzeitig wurde das Jubelpaar durch den Gesangsvortrag einiger Lieder der örtlichen Frauenschaft und Frauenhilfe, sowie durch Überreichung von Geschenken geehrt.

= Steinbach, 24. Mai. Während im ver­gangenen Jahre eine nute Walnuß ernte zu verzeichnen war, sind dieses Jahr die Aussichten sehr schlecht. Die Maiftöste haben nicht nur die Blüte vernichtet, sondern auch den Bäumen selbst schweren Schaden zugefügt. Durch die anormal niedrigen Temperaturen der letzten Wochen ist der Verlauf der O b ft b I ü t e sehr u n g ü n ft i g be­einflußt worden.

D Steinbach, 24. Mai. Am gestrigen Don­nerstagabend hielt der Obst- und Garten- bauoerein seine diesjährige Generalversamm­lung im Saale des GasthausesZum Ritter" ab. Die Versammlung war gut besucht. Der Vorsitzende Balthasar Jakob Haas gab den Jahresbericht be­kannt. Zu den 64 Mitgliedern des vergangenen Jahres kamen 8 neue, so daß der Verein heute 72 Mitglieder zählt. Der Verein hat eine neue Spritze an geschafft, mit deren Hilfe die als Polizei­maßnahme durchgeführte Spritzaktion durchgefuhrt werden konnte. Der Rechner Wilhelm N e e b er­stattete die Rechnungsablage und legte eine Bilanz für das neue Jahr vor. Nach Prüfung der Rech­nung wurde dem Rechner vom Vorsitzenden Ent­lastung erteilt und der besondere Dank für feine uneigennützige Arbeit ausgesprochen. Eine Vor- standswahl ist nach der Gleichschaltung unnötig, die Mitglieder des Vorstandes bleiben im Amte. Es gehören außer den Genannten noch dazu Flurschütz Heinrich A tz b a ch, Stellvertreter, und Altbürger­meister Jakob Klümer als Beisitzer. Es schloß sich eine Ansprache über einige Fragen an.

Kreis Büdingen.

} Nidda, 23. Mai. Die hiesige Krieger­kameradschaft veranstaltete gestern Abend im HotelZur Traube" unter ihrem Kameradschafts­führer Helfrich einen Kameradschaftsabend. Be­schlossen wurde: Die Kameradschaft beteiligt sich gelegentlich des Schützenfestes dahier am nächsten Sonntag am Festzuge, eine kleine Gruppe besucht den Reichskriegertag in Kassel vom 6. bis 8. Juli d. I. Für langjährige Mitgliedschaft wurden die Kameraden Fey, Geiger, Geiß, Küfer und Stein mit dem Kyffhäuser-Ehrenab- z e i ch e n ausgezeichnet. Nach Bekanntgabe ver­schiedener Kyffhäuser-Parole-Befehle berichtete Schießleiter Wenzel eingehend über das Schieß­wesen und Kamerad S e u m über Gliederungen des SAL. Nach dem geschäftlichen Teile, der mit dreifachem Sieg-Heil auf Führer und Vaterland schloß, verbrachte man noch einige Zeit in edjt kameradschaftlichem Geiste.

Kreis Wetzlar.

Frankenbach, 23. Mai. In unserem Orte ereigneten sich zwei U n g I ü cf s f ä 11 e, bei denen die Betroffenen nach Gießen in ärztliche Behandlung gebracht werden mußten. Die Ehefrau des Land­wirts Schneider erlitt schwere Verletzungen am linken Unterarm, der 12 Jahre alte Hugo Schneider wurde durch einen Axthieb am rechten Unterschenkel verletzt.

Alsdann schilderte der Vortragende die Entwick­lung des deutschen Heeres von den Germanen bis zur Jetztzeit. Bei den Germanen bestand ein Volksheer, später unterhielten die Fürsten Leib­wachen. Die Ritter bildeten einen Stand, dem die Verteidigung ihres Landes oblag. Dann finden wir die Landsknechtheere, Söldnerheere. Im Zeitalter Friedrichs des Großen bildet sich das Berufssoldatentum heraus, das sich aber durch feine Verbundenheit mit Fürst und Volk sehr von dem der Landsknechte unterscheidet. Weiter geht die Entwicklung über die Wehrreform Scharn­horsts, die Zeit der Reaktion, den spießbürgerlichen Stadtsoldat, die Kriege 1864/66 zum Soldat von 1871. Wilhelm I. war durch und durch Soldat. Ein neuer Soldatengeist entwickelte sich. Nochmals streifte der Redner die verfehlte Wehrpolitik vor Dem Weltkrieg und schilderte dann den Soldaten dieses Krieges erst in seiner Begeisterung und dann in seiner eisernen Pflichterfüllung, der als Vorbild hingestellt wurde. Der Redner sprach dann über das liberalistische Zeitalter und fand dabei Worte der Anerkennung für die Reichswehr. Der 16. März 1935 hat dann endlich die Erfüllung der Wünsche allen wahrhaft Deutschen gebracht: die Wiedereinführung der Wehrpflicht! Reicher Beifall der Zuhörer, die voll starken In­teresses den Ausführungen des Redners gefolgt

GV.:

hung der Jugend zu luftsportlicher Betätigung Sorge tragen müsse.

Der Deutschlandflug

werde am 28. Mai, morgens 8 Uhr, vom Flug­hafen Tempelhof aus auf die sechstägige, über 5500 Kilometer gehende Reise geschickt. Auf Wunsch des Reichsministers der Luftfahrt, General der Flieger Hermann Göring, werden möglichst viele Orte und Gegenden von den beteiligten Ketten beflogen werden. Dor allem sollen die Grenzlande besucht werden. Die Gemein- schaftsleistung ist auch in diesem Jahre alles, nicht die Einzelleistung. Auch die Bodenhelfer, annähernd 20 000 Mann, sind in die Bewertung mit einbegriffen. Die Uebernachtungen erfolgen in Guben, Königsberg, Bremen, Freiburg und Erfurt. Die letzte Sonntagsstrecke wird von dem ganzen Geschwader, also, wenn alle durchkommen, von 163 Flugzeugen in geschlossenem Verband bis Berlin bewältigt werden. Das Ueberfüegen des Ziel­bandes in Tempelhof wird gegen 17 Uhr erfolgen.

Am 2. Juni findet auf dem Flughafen Tempel­hof ein Großflugtag statt. Für den Reichsmodellwettbewerb 1935 auf der Ivafserkuppe in der Rhön haben sich 500 Teilnehmer mit ihren Modellen angemeldet. Der DDAC. veranstaltet mit recht vielen Jungens und Mädeln eine Stern­fahrt nach der Wasserkuppe, auf der Reichserzie­hungsminister Rust, Reichsjugendführer Baldur von Schirach und Oberst Lörzer sprechen werden. Der Deutsche Luftsportoerband will mit diesen Veranstaltungen der ganzen Nation die Ge­wißheit geben, daß auf dem Gebiet des Luftsports restlos gearbeitet wird, und daß der deutsche Lust­sport eine große heilige Sache des ganzen Volkes ist.

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