Wirtschaft
wird
Die Verusserziehung im Ahem-Min-Gebiet
Sondermaschinen.
Rhein-Mainische Mittagsbörse.
Grenzen. „ ...
Am Rentenmarkt zeigte sich kleines Interesse für Altbesitz zu 110,75 (110,65), auch einige Liqmda- tionspfandbrief und Stadtanleihen zogen etwas an. Späte Reichsschuldbuchforderungen lagen mit 100,13 und Zinsoergütungsscheine mit 89,80 unverändert. Von fremden Werten notierten Schweizer Nebenwerte fester, o 3,50 v. H. Gotthard mit 148,50 (147), 3 v. H. Schweiz. Eisenb. Rente v. 1890 mit 130,25 (128), 4 d. $). Bundesbahn v. 1912 blieben mit 164 behauptet. Am Kassamarkt lagen von Bankaktien Adca schwach (69,50 nach 71,25), sonst ergaben sich keine Aenderungen, Bad. Assekuranz Mannheim
Aus diesem Grundgedanken ergeben sich Art und Methoden des jetzigen Prüfungsverfahrens. Dem Staat fei viel mehr damit gedient, wenn alle Lehrlinge die unentbehrlichen grundlegenden praktischen und theoretischen Fähigkeiten besitzen, als wenn es nur einzelne wenige mit höchstem individuellem Persönlichkeitswert gäbe. Keine Preisanwarter, keine Auslese wie früher schon im Anfangsstadium, sondern die Feststellung einer Mindestleistung sei die Aufgabe in unserer heutigen Zeit. Das sei Sache der Berufsschule, mit der der Hauptausschuß für Berufserziehung eine Zusammenarbeit anstrebe, und die die elementaren Kenntnisse in Deutsch, Rechtschreibung, guter Briefstiel, Rechnen usw. zu lehren und zu vertiefen habe. Es sollten darum nach dem neuen Verfahren auch alle Fächer vermieden werden, die in der Berufsschule schon Gegenstand der Prüfung waren. Schulzeugnis, Lehrzeugms, Berufsschulzeugnis und die schriftliche und mündliche Prüfung gäben abgerundet erst ein getreues Bild über die wirklichen Leistungen des Lehrlings, wie sich ein Berufsschuldirektor über den Wert des neuen Prüfungsverfahrens äußerte.
Schule und Leben, Berufsschule und Praxis
zogen auf 46 (45) an.
U. a. notierten: Altbesitzanleihe 110,75, 6 v. H. Stahlverein 95,50, 6 v. H. Mainz v. 1926 93,75,
knapp gehalten.
Frankfurt a. M., 23. Jan. Bei freundlicher j Grundtendenz setzte die amtliche Börse, den Erwartungen des Dorbörsenverkehrs entsprechend, in sehr stiller Haltung ein. Der Ordereingang aus dem Publikum war wieder nur minimal, so daß die Kulisse eher zu einem weiteren Abbau ihrer Januar- Positionen geneigt war. Auch von der Kundschaft lagen z. T. Verkäufe kleinen Umfanges vor, die aber ziemlich hoch limitiert waren und daher meist nicht zur Ausführung gelangten. Da auch irgendwelche Anregungen von Format aus der Wirtschaft fehlten, nahm das Geschäft auf allen Marktgebieten nur sehr geringen Umfang an.
Die ersten Kurse am Aktienmarkt bröckelten zumeist um 0,25 bis 0,50 v. H. ab, wenngleich die Kursentwicklung etwas ungleichmäßig ausfiel, da anderseits einige Spezialwerte mittleren Kurscharakters, insbesondere am Einheitsmarkt, gefragt blieben. IG. Farben eröffnete mit 141 (141,65), Scheideanstalt mit 206,50 (207), dagegen Deutsche Erdöl mit 100,75 (100,50) und Metallgesellschaft auf die günstigen Bilanzziffern mit 90 (89,50). Am Elektromarkt schwächten sich die Kurse zumeist ab, so AEG. und Schuckert um je 0,25 v. H., Lahmeyer um etwa 1 v. H. und Gesfürel um 0,50 v. H., während Thür. Lieferung gesucht blieben und den Parikurs (99,50) erreichten. Montanpapiere setzten etwas ungleichmäßig ein; ausgehend von Stahlvereinswerten ergaben sich nach den ersten Kursen meist leichte Erholungen. Die Veränderungen nach beiden Seiten betrugen jedoch nicht mehr als 0,50 v. H. Don Derkehrswerten verloren AG. für Verkehr 0,65 d. H., Hapag und Nordd. Lloyd lagen unverändert. Relativ schwach waren Bank für Brauindustrie (— 1,50 v. H.) und Südd. Zucker (ca. — 2 v. H.), ferner gingen Reichsbankanteile 0,50 v. H., Daimler 0,40 v. H., Cement Heidelberg 0,25 v. H., Zellstoff Waldhof 0,25 v. H. und Westdeutsche Kaufhof 0,40 v. H. zurück, gut behauptet lagen Kunstseide AKU. mit 51,13 (51). Schwach blieben Hanfwerke Füssen mit 67 (73), nachdem bereits nach dem gestrigen Mittagskurs die Taxe bei etwa 70 bis 72 v. H. lag; ein Motiv für die Schwäche war nicht zu hören, andererseits auch nicht, warum sie in den letzten Tagen so stark gestiegen waren.
Der Rentenmarkt lag gleichfalls sehr still, konnte sich aber etwas besser behaupten. Altbesitz eröffneten mit 110,25 (plus 0,25 v. H ), Stahlverein- Bonds mit 95,75 (unv.), während späte Reichsschuldbuchforderungen auf 100,13 (100,25), Zinsvergü-
Vorbild von früher her fehlte. Die eingegangenen Berichte zeigten jedoch, daß man nicht überall die Richtlinien richtig verstanden habe.
Die Kaufmannsgehilfenprüfung müsse in größeren Zusammenhängen gesehen werden, sie solle den Anfang zu einer großen Erneuerung der gesamten beruflichen Schulung und Erziehung schlechthin sein, und zwar von unten herauf, um so erst die Möglichkeit zur Auslese und die Voraussetzungen für die spätere Füh- rerschule zu schaffen.
(Sine Tagung der x
Frankfurt a. M., 22. Januar. (LPD.) Der Hauptausschuß für B e r u f s e r z i e h u n g beim Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstag hatte am Montag die Vorsitzenden der örtlichen Prüfungsausschüsse und die Industrie- und Handelskammern im rhein-mainischen Wirtschaftsgebiet zu einer Sitzung im Plenarsaal der Industrie- und Handelskammer eingeladen, um die Erfahrungen durchzusprechen, die bei der Kaufmannsgehilfenprüfung im vergangenen Jahr auf Grund der neuen Richtlinien gemacht wurden, und um die Zusammenarbeit mit dem Prüfungssenat enger und segensreicher zu gestalten, wie der Leiter der Verhandlungen, Pg. S t a b e l, in seiner Begrüßungsansprache ausführte.
Anwesend waren die Leiter des Berufsgruppenamtes, Pg. Stein, Gaujugendwalter der Deutschen Arbeitsfront, Pg. Sauer, Gauwalter der Berufshauptgruppen der Angestellten, Pg. Bernat, sowie 60 Vorsitzende bzw. Vertreter der Prüfungsausschüsse, Bezirksstellen und Handelskammern aus Frankfurt a. M., Darmstadt, Mainz, Wiesbaden, Ufingen, St. Goarshausen, Limburg, Hanau, Groß-Auheim, Friedberg, Gießen, Fulda, Wetzlar, Bingen, Worms und Alzey. Der Geschäftsführer des Hauptausschusses für Berufserziehung, pg. öeffmer
Preußens Erdölgewinnung im Jahre 1934.
Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, betrug die Erdölgewinnung Preußens im Dezember 1934 nach den vorläufigen Ergebnissen der amtlichen Statistik 31 681 Tonnen, gegen 30 355 Tonnen im Vormonat und 19 391 Tonnen im Monatsdurchschnitt 1933. Die Zahl der angelegten Arbeiter betrug Ende des Monats 2289 gegen 2269 am Ende des Vormonates. Im ganzen Jahre 1934 stellte sich die Erdölgewinnung Preußens nach den vorläufigen Ergebnissen auf 312 852 Tonnen, gegen 232 689 To. im Jahre 1933.
Gute Beschäftigungslose der Maschineninkustne.
5,50 v. H. Franks. Hyp. Liquid. 97,90, 5,50 v. H. Franks. Pfandbriesbank Liquid. 99, Gelsenkirchen 68,75, Mannesmann 77,25, Rheinstahl 91, Stahlverein 45, Betula 137,50, Ehern. Albert 84, Eon i Gummi 145,50, Scheideanstalt 206, Licht & Kraft 116, IG. Farben 141,90, Gesfürel 112,50, Holzmann 80,50, Lahmeyer 117, Rheag 109,75, Siemens 141 50, Westdeutsche Kaufhof 38,50 bis 38,13, Hapag 28,13. . „
Schweinemarkt m Gießen.
Der gestrige Schweinemarkt in Gießen war mit 274 Ferkeln zum Verkauf beschickt. Es kosteten: Ferkel bis 6 Wochen 15 bis 18 Mark, 6 bis 8 Wochen 18 bis 22 Mark, 8 bis 13 Wochen 22 bis 26 Mark. Tendenz: mittelmäßig, verbleibt Ueberftanb.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 23. Jan. Im Getreidegroßverkehr hielt die Geschäftsstille in vollem Umfange an. Für Futtermittel aller Art bestand weiterhin starke Nachfrage, doch fehlte es fast an jeglichem Angebot. Selbst im Tausch gegen andere Artikel der Getreidebranche kamen Umsätze kaum zustande. Von Brotgetreide war Weizen stärker angeboten, doch zeigte sich auch für Roggen nur wenig Interesse. Das Mehlgeschäft stockte nahezu vollkommen.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in Mark: Weizen W IX 205, W XIII 209, W XVI 213, Roggen R IX 165, R XIII 169, R XV 173, alles Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebiets. Futtergerste G IX 167. G XI 170, G XII 132; Hafer H XIII 165, H XIV 167, alles Großhandelspreise ab Station. Bei Wasserverladung über 100 Tonnen 3 Mk. mehr. Weizenmehl W XIII und W XVI 27,15 plus 0,50 Frachtausgleich; Roggenmehl R XIII 23,60, R XV 24 plus 0,50 Mk. Frachtausgleich: Weizennachmehl 16,75, Weizenfuttermehl 13, Weizenkleie W XIII 10 66, W XVI 10,87, Roggenkleie R XIII 9,90, R XV 10,40, alles Mühlenfestproife ab Mühlenstation, soweit sie in den Bereich der Landesbauernschast Hefi sen-Nassau fallen. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 13 Palmkuchen m. M. 13,30, Erdnußkuchen m. M. 1450 alles Fabrikpreise ab südd. Fabrikstation. Treber —, Trockenschnitzel 9,50 bis 9,90, Heu, südd., 11, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreht oder gebündelt, 5 bis 5,40. Tendenz: ruhig, Futtermittel stark gefragt, aber ohne Angebot.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
F r a n k f u r t a. M., 24. Januar. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb 53 Rinder (27 Ochsen, 18 Kühe, 8 Färsen), 954 Kalber, 135 Schafe, 350 Schweine. Es kosteten: Kalber 18 bis 50 Mark, Hümmel 28 bis 36, Schafe 15 bis 30, Schweine 44 bis 52 Mark. — Marktverlauf: Kälber mittelmäßig, Hämmel und Schafe ruhig, Schweine schleppend.
Von der Wirtschaftsgruppe Maschinenbau u. a. geschrieben: Die Maschinenindustrie hatte auch im Dezember starken Eingang von Anfragen aus dem Inland zu verzeichnen. Im Auftragseingang wurde das Ergebnis der beiden vorhergehenden Monate zum Teil noch überschritten. Erfreulicherweise erfuhren auch im Auslandgeschäft Anfragen und Aufträge eine leichte Zunahme. Der Beschäftigungsgrad der Maschinenindustrie stieg im Dezember auf 65 v. H. der Normalbeschäftigung. Zur Erledigung des hohen Auftragsbestandes und besonders auch durch die kurzen Lieferzeiten wurden von den Betrieben im Dezember wiederum Arbeiter, sowie technische und kaufmännische Angestellte in erheblicher Zahl neu eingestellt. Der Zugang belief sich, unter Berücksichtigung des gleichzeitigen Abganges, auf mehrere 1000 Köpfe und verteilte sich auf fast alle Maschinengruppen. Die Neueinstellungen waren am stärksten in der Werkzeugmaschinenindustrie und im Kran- und Fördermittelbau. Eine Steigerung der Jnlandaufträge ergab sich ferner bei Dieselmotoren, Dampfmaschinen, Lokomotiven, Kältemaschinen, Textilmaschinen, Waagen, Bergwerksmaschinen, Zerkleinerungs- und Aufbereitungsmaschinen und Armaturen. Im Auslandgeschäft wurden, wenn auch meist vereinzelt, Auftragssteigerungen gemeldet in Kraftmaschinen, Lokomotiven, Materialprüfmaschinen, Waagen, Aufbereitungsmaschinen, Landmaschinen und gewissen
Jiunbfunfyrogramm
Freitag, 25. Januar.
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgen- spruch — Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.50: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst, Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau. 16: Nachmittags- konzert. 18: Jugendfunk. 18.15: Das Pfälzer Land, Volk bei der Arbeit. Ein Bericht von Gauwirk- schaftsberater Böfing, Neustadt - Haardt. 18.30: Australien — ein kommender Kontinent? Zwiegespräch. 18.50: Unterhaltungskonzert. 19.35: Weltpolitischer Monatsbericht. Don Univ.-Prof. Dr. Karl Haushofer. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation. Liebesszene aus der Oper „Warpune". Don Hans Bullerian. 21: Kolonial-Deutschland I. Afrikanische Schicksalsfahrt. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: „Wintersportecho aus Garmisch-Partenkirchen". Kurzberichte und Ergebnisse von den deutschen Hochschulmeisterschaften. 22.35: Zeitgenössische Kammermusik. 23: Kapitäne der Landstraße. 23.30: Die dunklen und die heiteren Lose. Bericht aus den Schicksalsstatto- nen einer Großstadt. 24 bis 2: Nachtmusik.
praktische Berufsausbildung des LehrNngs In der gründlichsten Weife sicherzustellen.
Der Redner nahm dann Stellung zu den zahlreichen Fragen, wie sie sich aus den Berichten der einzelnen Ortsausschüsse ergeben: Die Lehrlingsausbildung dürfe sich nicht nur auf Teilfunktionen erstrecken, auch nicht zuerst der Aneignung von Spezialaufgaben dienen. Der Junge müsse vielmehr zunächst den Betrieb in seiner Gesamtheit und seinen Zusammenhängen grundsätzlich kennenlernen. Es könnten deshalb auch nicht enizelne Kategorien, rote Verkäuferinnen und Kontoristinnen, wie es gewünscht worden sei, eine Klasse für sich bilden, zumal dadurch der Begriff des Kaufmanns verwirrt werde. Keine Lehrlingshaltung über den Bedarf, wie es überhaupt nicht richtig sei, daß in der einen Gruppe zu viel, in anderen Gruppen zu wenig oder gar keine Lehrlinge eingestellt würden. Auch daß Lehrlinge - lediglich als billiger Ersatz für Verkäufer dienen, sei ein Mißstand, der beseitigt werden müsse.
Eine verschiedenartige Beurteilung wie in der früheren Zeit, je nach dem Besuch einer höheren, mittleren oder Volksschule dürfe es nicht mehr geben. 3m übrigen könne das Vorbild des Chefs für die Lehrlingsjugend ein größerer Ansporn sein als alle theoretische Behandlung, weshalb die Hauptverantwortung für eine gute Ausbildung in die Hände der erfahrenen Prak- ttker gelegt fei.
Ganz allgemein müsse darauf geachtet werden, daß alle Lehrlinge unterschiedslos in die Prüfung em« bezogen werden, auch solche ohne Lehrvertrag. Die Lehrlingshaltuna in den Warenhäusern werde einer strengen Kontrolle unterliegen. Die Tätigkeit der Prüfungsausschüsse müsse in erster Lime von der Ehrlichkeit und dem Mut zur Wahrheit getragen fein. Die richtigen Methoden zur Durtz fübrung der neuen Prüfungsordnung werden sich dann von selbst aus der Praxis entwickeln. Die Prüfung der Lehrlinge solle am besten in Laden oder Betrieben zu zwei oder drei vor sich gehen. Auch solle dem Prüfling Veranlassung gegeben werden, sich vor dem Ausschuß über etwaige Be- russsorgen frei äußern zu können.
Line Benotung, wie es einzelne Ausschüsse wünschten, wird grundsätzlich abgelehnt, der Prüfungsentscheid lautet künftig nur auf „Bestanden" oder „Vicht bestanden".
lieber die Weiterbeschäftigung des Lehrlings als Gehilfen werde in diesem Jahre eine strenge Kontrolle durchgeführt. Als Termin der diesjährigen Prüfung wurde der Monat Marz be« timmt, mit alleiniger Ausnahme des 18., an dem im ganzen Reich die Jugend-Berufswettkampfe stattfinden. Zum Schluß betonte der Redner, daß es sich um eine Pflichtprüfung handele, der sich sämtliche männlichen und weiblichen Lehrlinge in kaufmännischen Betrieben zu unterziehen haben. Um alle restlos zu erfassen, wird das Prufungs- amt durch die Deutsche Arbeitsfront, die Berufs» Hauptgruppe der Kaufmannsgehilfen, die Diplom- Handelslehrer und die Berufsschulen eine Liste aller abgehenden Schüler erhalten.
Im weiteren Verlaufe sprach dann noch Ge- i schäftssührer Dettmer über die einzelnen Maß- : nahmen zur Durchführung des großen Erneuerungswerkes, wie den neuen Lehrvertrag, Die Lehr- lingsüberwachung, die Lehrlingsrollen, den Einsatz der Lehrlingswarte, und was durch ihre Mitarbeit im Interesse eines geeigneten Nachwuchses noch gestaltet und geschaffen werden soll.
tungsscheine auf 89,80 (89,90) und Kommunal-Um- schuldung um 0,13 v. H. nachgaben.
In der zweiten Börsenstunde blieb die Umsatztatig- keit im allgemeinen gering und die Kurse lagen im Vergleich zum Anfang nur wenig verändert, meist aber gut behauptet. Befestigt waren jedoch einige Montanaktien, wie Phönix bis 54,50 (53,90), Stahlverein bis 45,25 (44,75), Buderus bis 90 (89,50) und Mannesmann bis 77,25 (77). Fester lager außerdem AG. für Verkehrswesen bis 81,50 (80,40), Hapag bis 28,25 (28) und Nordd. Lloyd bis 30,75 (30), ferner Zellstoff Waldhof mit 51,13 bis 52,25 (51) und AKU. 50,90 bis 51. Am Kaffamarkt kamen Seil Wolff mit 56 (54,50) zur Notiz, Verein. Faß Kassel lagen bei ca. 6,50 bis 7 (5,50).
Auch am Rentenmarkt ergaben sich leichte Erholungen, für Altbesitz auf 110,65 (110,25) und Kom- munal-Umschuldung um 0,10 v. H., sonst bltefym die ersten Kurse behauptet. Der Pfandbriefmarkt lag still und meist gut behauptet. Stadtanleihen tendierten unregelmäßig bei Abweichungen von 0,25 bis 0,50 v. H. nach beiden Seiten. Staatstitel lagen ruhig, ebenso fremde Werte. Schweiz. Bundesbahnen lagen bis 3 v. H. fester.
Tagesgeld weiter leicht und unverändert 3 v. H. Abendbörje luftlos.
Mutmaßungen in der Presse, daß wichtige wirtschaftliche und politische Entscheidungen bevorstun- den, haben die an sich schon weitgehende Zurückhaltung an der Abendbörse noch verstärkt, zumal die Kundschaft wieder völlig fehlte. Trotzdem hielt die freundliche und auch zuversichtliche Tendenz an.
Die Kurse lagen auf dem etwas erholten Niveau des Mittagsschlußverkehrs behauptet. Hanfwerke Füssen konnten sich weiter, und zwar um 0,50 v. H. auf 68,50 (67 bis 68) erholen, während Westdeutsche Kaufhof nach behauptetem Beginn später 0,40 v. H. verloren (38,50 bis 38,13). Sonst hielten sich die Abweichungen nach beiden Seiten in engsten
hielt zunächst einen Vortrag über „Die Neugestaltung und Einheitlichkeit der beruflichen Erziehung im rhein-mainischen Wirtschaftsgebiet". In wenigen Wochen habe man über ein großes Wirtschaftsgebiet ein vollkommen neuartiges, praktisches Prüfungsverfahren geschaffen, das eine beachtliche organisatorische Leistung aller örtlichen Prüfungsaus-
W ff."XKÄ i SR ssssssrar^
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
— Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Berlin
Sranffurt a. M.
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Berlin
Schluß!.
börse
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22.b
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70.5 126.9
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82.5
112.9 110 98 141-5 118-25
30 80-25 106
78
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115
51 70-75
90-65
99 53-9 215-75 90-9
45.25 12-25 106-5
109
Schluß!. Mittag« börse
90.65
99.13
54.25
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45-4
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108.25
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90 101.5 68-65
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91
45 12-25 106-75
109
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207 91-65 97.25
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138 104-75
115 5
83 112,75 110-5
98
141
118
29-75
137-5
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116
825 112-5 109-75
98
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Rheinische Elektrizität Schuckert & Co......
Sie mens L Halske... Lahmeyer &do.....
29-75
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103.13
115-75
83
112-75
110
98
141-25 117-4
52.13
71 125-75
50 64.75 90.75 38-5
199
157 145-9
8.5 8-35 8.35 10.75
54.4
214.5
91
45 12.13 107-25
50.4
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Elektr. LieferungSgekellschaft... 6
Licht und Kraft ............ 6
Fellen & Guilleaume 0
Geselljch.f.EIektr. Unternehmung. ö
29.13
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162
120
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77.5
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77-4
28.25
1.2
8.25
8.13
8.25
10-25
I. ®. Farben-Jndustrie Scheideanstalt........
Goldschmidt Rütgerswerke Metallgesellschaft
1.35
8.4
8-5
8.45 10-5
*% Oetterretchische Goldrente...
4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 iVi% beSfll. oon 1913 .........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanieihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleibe
Serie I
Schlußk. Mittag« börle
Pbillpp Holz mann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.2N.
Mansselder Bergbau .. Kokswerke Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen Rheinstahl Bereinigte Stahlwerke. Otavi Minen ........
Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth
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Datum
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0
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Matnkrastwerke Höchst 4
Süddeutscher Zucker ..... 8|
Hamburg-Amerika-Paket 0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hansa-Dampfschisf..........0
Norddeutscher Lloyd 0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 4
Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Discouto»
Gesellschaft................0
Dresdner Bank . .... . .. 0
Reichsbank ....... 12
Amerikanische Noten Belgische Noten..................
Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deuftch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten Schweizer Noten.................
Spanische Noten Ungarische Noten ...............
Schultheis Patzenhofer 0
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg...................0
Estoff Waldhof 0
stoff Aschaffenburg 0
lauer Gas .......... 7
Daimler Motoren 0
Deutsche Linoleum ......0
Orenstein & Koppel 0
Leonhard Tietz ..............0
Chade......................1°
Attumulatoren-Fabrtk ....... 0
...............0
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 L% ehe m.7% Tt.Reichsanl.v. 1929 6/2% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mü
Auslos.-Rechten
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
6% ehem.8% Hess. Bolksstaai 1929 (rückzahlb. 102%)
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12
614% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Lioui
Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .........
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mitAuslos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyv.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar vis 1935
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Banl
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 6*/2% ehem. 4/2% Franks. Hyp ■
Bank-Liqu.-Pfandbriefe
6Yi% ehem. 4*/2% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe
6% ehem. 8% Pr. Lanbespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 10
Steuergutsch. Verrechnungskurs
Buderus
Deutsche Erdöl Gelsenkirchener Harpener.................
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen Ilse Bergbau .............
Ilse Bergbau Genüsse ..... Klöcknerwerke......
Mannesmcmn-Röhreu
22-1-
98.9
angeführten Ziffern geoei
1 oie ä)vye oe Frankfurt a. M.
r guLKyi ue|u.jiu
Berlin
Schluß« kurS
Schlugt. Abend- börsc
Schluß» turs
Schluß!. Mittag- börse
Votum
22 1-
23-1
22.1
23-1
4% oesgl. Sene 11 ............
8
8
—
—
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4-9
4-8
4-7
4*85
414%Rumän.vereinh.Rentev.l913
7-3
7.25
7-2
6-95
4% Rumänische vereinh. Rente ..
4-4
44
4-4
4-4
2 V*% Anatolier ...............
34
34
34-13
34-25
22-Januar
23-Januar
Amtliche Notierung
Amtliche Geld
Notierung Brief
Geld
Brief
Buenos Atre.
e 0-628
0-632
0-628
0-632
Brüssel.....
58-17
58-29
58-17
58.29
Rio de Jan.
0-194
0-196
0-194
0-196
Sofia......
3-047
3-053
3-047
3-053
Kopenhagen.
54-42
54-52
54-46
54-56
Danzig.....
81-26
81-42
81.26
81-42
London .....
12-185
15-215
12-195
12-225
HelsingforS..
Paris ......
5-38
5-39
5.38
5,39
16-42
16.46
16.42
16-46
Holland ....
168-19
168-53
168-19
168.53
Italien.....
21-30
21-34
21.30
21-34
Japan ......
0.709
0-711
0-710
0-712
Jugoslawien
5-649
5-661
5.649
5-661
Oslo.....:
61-23
61-35
61-27
61-39
Wien.......
48-95
49-05
48-95
49-05
Lissabon....
11-06
11-08
11.07
11-09
Stockholm...
62-84
62-96
62-88
63,00
Schweiz ....
80-72
80-88
80.72
80-88
Spanien....
34-02
34-08
34.04
34-10
Prag.......
10-40
10.42
10-40
1042
Budapest ...
—
—
——
Reuyork...
2-498
2-502
2-498
2-502
2-45
2.47
57-96
58-20
54-25
54.47
12-16
12-20
16-38
16-44
167-77
168-45
21-11
21-19
61-11
61-35
—
•—
—
—-
62.66
62.92
80.44
80-76
33-80
33.94


